Machthungrige Föten, der «Dude» als Prophet und Sex mit der Hohepriesterin: Die 13 durchgeknalltesten Religionen

Der Mensch als Negativposten. Bild: Youtube
Das Internet ist voll von Listen mit bizarren Religionen. Auffällig ist, dass die etablierten Religionen darin meist nicht vorkommen. Dabei sind für nüchterne Agnostiker im Grunde alle Religionen bizarr.
 

Von Daniel Huber | watson.ch

Doch die etablierten Religionen haben den Vorteil, dass sie schon lange da sind. Und sie zählen ihre Gläubigen nach Millionen, wenn nicht Milliarden. Deshalb beschäftigen wir uns hier nicht mit ihnen, sondern mit ein paar eher jungen Religionen, denen man von weitem ansieht, dass sie gaga sind. Hier 13 Beispiele:

«Rette den Planet, bring dich um!»

Die 1992 von Chris Korda gegründete Church of Euthanasia ist nicht gerade das, was man einen menschenfreundlichen Verein nennen könnte. Die Religion, deren erklärtes Ziel die freiwillige Bevölkerungsabnahme zur «Wiederherstellung der Balance zwischen den Menschen und den anderen Spezies auf der Erde» ist, hat die in manchen fundamentalistisch-ökologischen Kreisen anzutreffende Menschenfeindlichkeit auf die Spitze getrieben. Wenn Menschen in grosser Zahl sterben, jubeln die Euthanasier. Die Anschläge vom 11. September 2001 feierte die «Church» mit einem Videoclip, in dem sie die Schreckensbilder mit Hardcore-Pornographie mixte.

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US-Bibel-Fundis: Alles soll so bleiben, wie es war

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Sie sind gegen die Moderne, gegen Abtreibung und gegen die Evolution. Aber für Waffen, Nation und Kultur. Die christlichen Fundamentalisten in den USA greifen massiv in den Wahlkampf ein. Das hat bei den Evangelikalen Tradition.

Von Arndt Peltner | Deutschlandradio Kultur

Radiosendung:
I think it’s important for us to realize, going back in our history. We were founded as a Judeo-Christian nation. This nation was built on the truth claims of the Judeo-Christian tradition, built on the laws of nature and nature’s god. And therefore I think as Americans, the only way we can properly view this thing is through the lense of scripture, use the same platform, the same truth-foundation that the founders used when they established the political experiment we call the United States.“

Die Sendung heißt „Focal Point“, Moderator ist Bryan Fischer, täglich ausgestrahlt auf dem christlich-konservativen Radionetzwerk „American Family Radio“. Die Programme von AFR werden in den USA über nahezu 200 Stationen im ganzen Land verbreitet. Fischer ist bekannt für seine radikale Sicht der Dinge. Und die ist gegen Abtreibung, Homosexualität, ein staatliches Gesundheitssystem und vor allem gegen Muslime. Seine Verbalattacken haben so weit geführt, dass „American Family Radio“ auf der Liste der Hassgruppen des „Southern Poverty Law Centers“ aufgeführt wurde. AFR musste sich von Fischer distanzieren, aber senden darf er weiter. So umschrieb Fischer Muslime als „Parasiten“, die einen „Dämon“ anbeteten.

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Irland: Katholiban schmettern Abtreibungsinitiative ab

Premier Enda Kenny – AFP
Das irische Parlament erlaubt keine Abtreibung im Fall einer schweren Deformation des Fötus. Einer entsprechenden Gesetzesvorlage erteilten die Abgeordneten am Donnerstag mit 95 zu 45 Stimmen eine Absage. Sie folgten damit einer Empfehlung von Ministerpräsident Enda Kenny. Drei Minister hatten dagegen die Gesetzesvorlage unterstützt.

Radio Vatikan

Abtreibung ist in der Irischen Republik illegal – auch nach einer Vergewaltigung oder bei Risiken für die Gesundheit der Mutter. Nur im Fall, dass das Leben der Mutter in Gefahr ist, lässt das Gesetz eine Abtreibung zu. Die Verfassung spricht ungeborenen Kindern ein Recht auf Leben zu, das dem der Mutter entspricht. Auf Abtreibung steht in Irland eine Haftstafe von 14 Jahren.

Abtreibungsbefürworter wollen das Gesetz liberalisieren. Sie planen dazu das Abhalten einer Volksabstimmung. Über dieses Thema muss das Parlament in nächster Zeit beraten.

 

Religiöse Rechte erwärmt sich für Trump

© Bild: picture alliance / AP Photo
Es sollte so etwas wie ein Kennenlern-Treffen für konservative Evangelikale mit dem designierten Präsidentschaftskandidaten der Republikaner sein. Um ihm einen weiten Weg zu ersparen, lud die Gruppe „United in Purpose“ in die Nachbarschaft Trumps am Times Square ein. Nicht gerade ein typischer Versammlungsort strenggläubiger Protestanten, die sich eher im Bibelgürtel der USA zu Hause fühlen.

Von Thomas Spang | katholisch.de

So bekamen die rund 1.000 Teilnehmer der Versammlung ganz nebenbei einen Eindruck vom Umfeld, aus dem Donald Trump stammt. Franklin Graham, Sohn des Erweckungspredigers Billy Graham, sprach die Vorbehalte einiger Konservativer direkt an, als er sich zu den persönlichen Schwächen des bereits zweimal geschiedenen Immobilien-Tycoons äußerte.

„Niemand von uns ist perfekt“, warb der Pastor um Nachsicht für die wenig vorbildliche Lebensweise des Kandidaten. „Es gibt nur einen, der es ist: unser Herr Jesus Christus. Aber der tritt nicht für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten an.“

Harte Linie gegen Abtreibung und LGBTI-Rechte

Wichtiger scheint Graham und anderen Führern der religiösen Rechten, die das Treffen organisiert haben, dass Trump ihnen verspricht, was sie hören wollen: steuerliche Vorteile für Kirchen, die Möglichkeit, von der Kanzel aus für politische Inhalte zu werben, und eine harte Linie gegen Abtreibung und LGBTI-Rechte (Homo-, Bi-, Trans-, und Intersexuelle).

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Demonstration von Atheisten und Religionsskeptikern in Washington

Die atheistische Bedrohung
Die atheistische Bedrohung

Nicht-religiöse Menschen wollen sich in der US-Politik mehr Gehör verschaffen: Mehrere tausend Atheisten, Agnostiker und Religionsskeptiker haben am Samstag (Ortszeit) an einer „Kundgebung für Vernunft“ vor dem Lincoln-Denkmal in Washington teilgenommen. Sie forderten, rationales Denken müsse „religionsmotivierte Ideologie“ ersetzen.

evangelisch.de

„Wir werden nicht mehr schweigen, unsere Bewegung wächst“, sagte Koordinatorin Lyz Liddell. Es gebe Millionen Atheisten in den USA, betonte Robyn Blumner vom Freidenkerverband „Center for Inquiry“.

Bei Streitfragen wie Rechte für Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (LGBT), Abtreibung, Religionsfreiheit und Klimawandel habe Religion ungebührlichen Einfluss, hieß es. Blumner sagte, Politiker ignorierten die Forderungen nach einer Trennung von Religion und Staat, weil Freidenker und Atheisten „nicht laut genug“ aufträten. Die LGBT-Bewegung habe gezeigt, dass „coming out“ der erste Schritt sei, anerkannt zu werden.

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Trump ist der bessere Präsidentschaftskandidat

trump

Der Republikaner Donald Trump ist im Vergleich zur Demokratin Hillary Clinton der bessere Kandidat für das Amt des US-Präsidenten. Diese Überzeugung äußerte der leitende Pastor der Megakirche „First Baptist Church“ in Dallas (US-Bundesstaat Texas), Robert Jeffress, gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

idea.de

Seine Gemeinde hat 12.000 Mitglieder und gehört zum Bund der Südlichen Baptisten. Jeffress war zu Gast bei einer Predigerkonferenz (25.–28. Mai) meist russlanddeutscher Gemeinden in Lemgo. Trump hat nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP die nötige Zahl an Delegierten für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei erreicht. Jeffress sagte, dass er mit Trump häufig über die Themen gesprochen habe, die die Evangelikalen bewegten. Der Milliardär habe sich zwar früher für Abtreibung ausgesprochen. Jeffress ist aber überzeugt, dass Trump sich gewandelt habe und nun ein klarer Gegner sei. Clinton hingegen verteidige das Recht auf Abtreibung vehement. Wie er weiter sagte, hätte er sich lieber beispielsweise den theologisch konservativen baptistischen Senator Ted Cruz (Texas) als republikanischen Präsidentschaftsbewerber gewünscht. Aber das Land habe sich zu sehr nach links bewegt, so dass Cruz für die breite Mehrheit nicht mehr wählbar sei: „Es ist tragisch, aber wahr.“

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Zika-Länder: Frauen betteln um Abtreibungspillen

Baby mit Mikrozephalie (links) im Vergleich mit einem normalen Säugling. Foto: U.S. Centers for Disease Control and Prevention.
Das Zika-Virus, das sich derzeit in den Ländern Lateinamerikas ausbreitet, kann bei schwangeren Frauen dafür verantwortlich sein, dass Kinder mit einem viel zu kleinen Kopf auf die Welt kommen und ihr Leben lang geistig schwer behindert bleiben oder bald sterben. Seit das ursprünglich afrikanische Virus – möglicherweise begünstigt durch die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 – den Atlantik überquerte, stiegt die Zahl der Mikrozephaliefälle in Brasilien um das 24-fache (vgl. WHO: Zika-Virus ist internationaler Notfall).

Von Peter Mühlbauer|TELEPOLIS

El Salvador hat seinen Bürgern deshalb geraten, mit Schwangerschaften bis zum übernächsten Jahr zu warten. Bis dahin hoffen die Behörden, die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Viele Lateinamerikaner hören allerdings eher auf ihre Pfarrer als auf ihre Gesundheitsexperten. Und die predigen auf dem weitgehend katholischen Kontinent, was der Papst in Rom ihnen vorgibt: Dass nicht nur Abtreibung, sondern auch Verhütung abseits der sexuellen Abstinenz und der (eher unsicheren) Knaus-Ogino-Temperaturmessung Sünde ist und dafür sorgt, dass die Seele nach dem Tod nicht ewig an der Seite Gottes lebt, sondern der ewigen Verdammnis anheimfällt. Im Volksglauben entspricht dieses Seelenschicksal häufig einem Höllenglauben – ähnlich dem, den Salafisten predigen.

In zahlreichen lateinamerikanischen Ländern ist Abtreibung deshalb verboten – darunter auch in El Salvador. In anderen, wie beispielsweise in Kolumbien, sind die Schranken für eine medizinische Indikation sehr hoch. Der Aufruf der UN, dass diese Verbote nach dem Zika-Aufbruch überdacht werden sollten, hat daran bislang nichts geändert. Auch der Papst bekräftigte trotz des Zika-Ausbruchs noch einmal explizit das Abtreibungsverbot der Katholischen Kirche. Hinsichtlich des Verhütungsverbots deutete er zwar mehr Gesprächsbereitschaft an, hob es jedoch nicht auf.

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Papst hält Verhütung wegen Zika für akzeptabel

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Papst Franziskus hält den Gebrauch von Verhütungsmitteln angesichts der Zika-Seuche für moralisch prinzipiell verantwortbar.

kath.net

Papst Franziskus hält den Gebrauch von Verhütungsmitteln angesichts der Zika-Seuche für moralisch prinzipiell verantwortbar. Auf die Frage einer Journalistin auf dem Rückflug nach Rom nach einer einwöchigen Mexikoreise sagte der Papst am Donnerstag, es gebe bei diesem Thema einen grundsätzlichen Unterschied zur Abtreibung, denn diese sei immer ein «absolutes Übel». Verhütung hingegen könne in Ausnahmefällen erlaubt sein.

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Beatrix von Storch: Dodo des Monats Januar 2016

Dodo des Monats Januar 2016
Dodo des Monats Januar 2016

beatrix_storchAus Sicherheitsgründen müsse die Bundeskanzlerin, wenn sie dann nicht mehr im Amte sei, fliehen. Nach Chile, zu Margot Honecker, der ehemaligen Ministerin für Volksbildung der DDR und Witwe des Generalsekretärs. Da schaut die geborene Herzogin von Oldenburg in ihre Kristallkugel und orakelt die Zukunft von Merkel. Solch krude Vorstellungen liefert sie bei Anne Will in der ARD ab. Auf Nachfrage meint die Störchin, dass sie ein Gerücht gehört habe. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass sie auf der Kanzlerinnen-Toilette ein Mikro installiert habe. Merkel ist Feindbild, sie muss weg. Geht es nach Beatrix von Storch sollten ihre und die Vorstellungen der AfD Gänsehaut verursachen. Was sie bei der ARD abgeliefert hat mag dem einen als Stuss erscheinen, aber diesen Stuss hat sie im Kopf. Fundamentale Christin, mit Hang zum Extremismus, will sie dem Christentum wieder zu alter Größe verhelfen. Wer vermutet, dass dann der blaublütige Landadel wieder an den Hebeln der Macht sitzt, dürfte nicht falsch liegen.
Storch ist Opportunistin, durch und durch, alles was heute politisch, gesellschaftlich und kulturell am werkeln ist, ist schlecht. Familie, deutsche Werte, Kultur, auf der Grundlage des Christentums, will sie reaktionär restaurieren.
Frauenrechte?

Bei Marsch für das Leben tritt die bigotte Christin für eine Willkommenskultur des un-und neugeborene Lebens ein. Ihre mehr als fragwürdige Moral kommt dann im folgenden zum Ausdruck

Bild: FB, stern.de
Bild: FB, stern.de

Aha, was nicht bei 5 auf den Bäumen ist wird erschossen, auch Kinder. Wo sie sich doch soviele, von christlicher Nächstenliebe geprägte Sorgen um das ungeborene Leben macht. Verlogen, wie die ganze Lebensschutz-Debatte.

Die Einschränkung, ihrereseits, etwas später, gut auf Kinder wird nicht geschossen, aber auf Frauen schon. Nach dem sich entwickelten Shit-Storm kamen peu-a-peu die Dementis. Das Neueste, sie sei beim schreiben  der inkriminierten  Sätze mit der Maus abgerutscht. Wenn ein Storch auf einer Maus ausrutscht! Wer wählt solche Leute eigentlich in Parlamente? Bei solchen Wählern muss man doch die Geschäftsfähigkeit in Frage stellen, zwecks Begutachtung beim Amtsarzt.

In Baden-Württemberg organisiert sie die Protestaktionen gegen den Bildungplan der Landesregierung. Die „Zivile Koalition“, ein Netzwerk, dem sie mit ihrem Mann vorsteht, ist für die Demonstrationen verantwortlich. Ebenso bei den „Demo für alle.“ Frontfrau Hedwig von Beverfoerde ist die Marionette der Störchin.
Homosexualität rüttelt an den Grundfesten christlichen Glaubens, um das zu vermitteln bedarf es keiner gebildeten Menschen.

Beatrix von Storch und die sie umgebenden Politiker, Claqueure, nationalsozialistisch imprägnierte Alternative wollen einen Großteil der Errungenschaften der Aufklärung abschaffen. Das gilt es zu verhindern.

Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Dodo.

‚Amnesty verabschiedet sich von den universellen Menschenrechten‘

Humanistische Alternative Bodensee
Humanistische Alternative Bodensee

Aktuelle Positionen von ‚Amnesty International‘ zu Abtreibung und zur Prostitution teile ich weder inhaltlich noch in der undemokratischen Art der Entscheidungsfindung.

Von Dennis Riehle (Humanistische Alternative Bodensee)|kath.net

Nicht nur intern haben in der jüngsten Vergangenheit zwei Positionierungen von „Amnesty International“ für großes Aufsehen gesorgt: Das oberste Sekretariat der Menschenrechtsorganisation hat eigenmächtig ein Dokument veröffentlicht, in welchem deutlich wird, dass Menschenrechte lediglich ab dem Zeitpunkt der Geburt gelten. Schon seit längerem hatte die oberste Führungsebene der Organisation deutlich gemacht, dass Rechte für einen Fötus nicht mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau vereinbar seien. Nun wurde diese Argumentation über die Köpfe der Mitglieder hinweg in Stein gemeißelt: Das Recht auf Abtreibung überwiege das Recht auf Leben für Ungeborene.

Inhaltlich kann ich dieser Darlegung nicht folgen, vor allem ist es aber die fehlende Auseinandersetzung in einem Verband mit weltweit Millionen von Mitgliedern, die mich an demokratischen Strukturen innerhalb von „Amnesty“ erheblich zweifeln lässt. Unter anderem war ich „Amnesty“ beigetreten, weil man dort den Einsatz für das Leben als unverrückbare Prämisse über alle Entscheidungen stellen wollte. Nicht nur gegen die Todesstrafe bei „Geborenen“ wandte man sich ursprünglich, sondern auch gegen das Einwirken auf entstehendes Leben. Ich weiß, dass auch in der Organisation vielfach kritisiert wurde, dass solch ein Standpunkt von religiösen Überzeugungen geprägt sei und mit dem Gedanken der Emanzipation und der Aufklärung, wonach die Frau eigenständig berechtigt sei, über ihren Körper – und damit über ein heranwachsendes Kind im Mutterleib – zu richten, nicht vereinbar sei. Doch gerade nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs über die Definition vom Beginn des menschlichen Lebens hatte man eigentlich damit gerechnet, dass sich „Amnesty“ der von den Richtern festgestellten Übereinkunft anschließt.

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Experten bestätigen Wunder – Mutter Teresa wird heiliggesprochen

Die katholische Ordensschwester und Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa auf einem Bild aus dem Jahr 1995. (Foto: dpa)
  • Mutter Teresa soll dem Bericht einer katholischen Tageszeitung zufolge im kommenden Jahr heiliggesprochen werden.
  • Experten haben demnach die Heilung eines schwer kranken Brasilianers als Wunder anerkannt.

Süddeutsche.de

Heiligsprechung im heiligen Jahr

Im kommenden Jahr soll es soweit sein, berichtet die katholische Tageszeitung Avvenire, dann soll die 1997 verstorbene Mutter Teresa von Kalkutta heiliggesprochen werden.

Dem Bericht zufolge haben Experten der zuständigen Vatikanbehörde die medizinisch nicht erklärbare Heilung eines Hirntumors bei einem brasilianischen Mann als Wunder bestätigt. Die Missionarin und Ordensgründerin hatte für den Mann Fürsprache gehalten. Damit ist der Weg für die Heiligsprechung frei.

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Papst verurteilt Abtreibung und Sterbehilfe

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Ansprache vor Kongress der italienischen Lebenshilfezentren in Rom.

kath.net

Papst Franziskus hat erneut Abtreibung und Sterbehilfe verurteilt. Das Leben müsse von „der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende“ geschützt werden, sagte er am Freitag im Vatikan. Zugleich rief er zur „Förderung und Verteidigung“ der Familie auf. Sie sei die „erste Ressource der Gesellschaft“. Viele Familien seien jedoch durch Armut, Krankheit und Arbeitslosigkeit geschwächt.
Franziskus äußerte sich vor Mitarbeitern von italienischen Lebenshilfezentren, die sich zu ihrem 35. nationalen Kongress in Rom trafen. „Ich ermutige euch, eure wichtige Arbeit für das Leben fortzusetzen“, so der Papst.

Wenn Frauen für Fehlgeburten lebenslänglich kriegen

Foto: Alejandro Moreno de Carlos/Stocksy
In vielen Teilen der Welt ist Abtreibung verboten. In El Salvador ist das Verbot so extrem, dass selbst Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, wegen Mordes lebenslängliche Haftstrafen bekommen können.

Von Lindsay Schrupp|VICE

Vergangene Woche erhielt John Kerry einen Brief von 55 Kongressabgeordneten, in dem sie ihn dazu aufriefen, sich der Verletzung der Menschenrechte von Frauen in El Salvador anzunehmen. Unter dem drakonischen Gesetz des Landes sind zahllose Frauen zu Haftstrafen verurteilt worden—manche davon jahrzehntelang. Darunter sind Frauen, die gynäkologische Notfälle wie Fehl- und Totgeburten erlitten hatten.

„Sie werden dafür verfolgt, dass sie nicht perfekte Schwangerschaften oder perfekte Babys hatten, und das ist absolut ungeheuerlich“, sagte Paula Avila-Guillen, eine Beraterin für Interessenvertretung bei der internationalen Frauenrechtsorganisation Center for Reproductive Rights. „Das ist eine der gröbsten Menschenrechtsverletzungen, die uns in dieser Region bekannt sind.“

Sie werden dafür verfolgt, dass sie nicht perfekte Schwangerschaften oder perfekte Babys hatten, und das ist absolut ungeheuerlich.

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Apostel Turkson: Kampf gegen Abtreibung wichtiger als Klimaschutz

Peter Turkson, 2014. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Kurienkardinal differenziert die Kategorien für diese verschiedenen Fragen.

kath.net

Themen wie Abtreibung und Todesstrafe haben für die katholische Kirche Vorrang vor dem Klimaschutz: Das sagte der Präsident des Päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Frieden, Kardinal Peter Turkson, laut einem Bericht der britischen Tageszeitung «The Guardian» (Freitag). Der Kurienkardinal meldete sich während der USA-Reise von Papst Franziskus zu Wort.

Er würde ethische und ökologische Fragen «nicht auf dieselbe Stufe stellen», sagte Turkson demnach. Themen wie Abtreibung bildeten eine «eigene Kategorie». Die Umweltenzyklika «Laudato si» sei zudem keineswegs als Aufforderung an die Menschen zu verstehen, ihre Kohle-, Öl- und Gasvorräte loszuwerden. Sie rege nur zu einem vernünftigen Umgang mit den Ressourcen an, so der Kardinal.

Humanist kritisiert Fundamentalismusvorwurf an Marsch für das Leben

Humanistische Alternative Bodensee
Humanistische Alternative Bodensee

Humanist kritisiert: Die Zuschreibung des ‚Fundamentalismus‘ an die Mitwirkenden am Marsch für das Leben, an dem gegen Sterbehilfe und Abtreibung protestiert wird, ist „völlig haltlos. Wer seine Werte friedlich verteidigt, hat das Anrecht

kath.net

Anlässlich des „Marsches für das Leben“ in Berlin haben zahlreiche säkulare Verbände, aber auch Gewerkschaften und Verbände zum Protest aufgerufen. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Zwischenfälle gegeben, weil vor allem linke Demonstranten übergriffig wurden und die Veranstaltung vornehmlich christlich orientierter Organisatoren störten. Auch 2015 kursierten bereits im Vorfeld Aufrufe in sozialen Netzwerken und in Veröffentlichungen, die eine Blockade des Marsches forderten.

Der Sprecher der „Humanistischen Alternative Bodensee“ (HABO), Dennis Riehle, verurteilt diese Aufforderungen: „Es ist legitim, eine andere Meinung als die der Teilnehmenden des ‚Marsches für das Leben‘ zu haben – und diesen auch auf die Straße zu tragen. Die Erfahrungen zeigen aber, dass die geplanten Aktionen gegen die Kundgebung von aufgehetzten Stimmungen getrieben sind, aus denen leicht auch Aggression werden kann. Das ist nicht zu tolerieren. Im Übrigen ist die Zuschreibung des ‚Fundamentalismus‘ an die Mitwirkenden am Demonstrationszug, an dem gegen Sterbehilfe und Abtreibung protestiert wird, völlig haltlos. Wer seine Werte friedlich verteidigt, hat das Anrecht hierzu – und es gibt keinen Grund dafür, diesen Anspruch in Frage zu stellen“.

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Demonstration „Marsch für das Leben“: 5000 Abtreibungsgegner ziehen am Sonnabend durch Berlin

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
Am Sonnabend werden rund 5000 Abtreibungsgegner und 3000 Gegendemonstranten vor dem Bundeskanzleramt in Berlin erwartet. Der Demonstrationszug der Abtreibungsgegner läuft unter dem Motto „Marsch für das Leben“.

Berliner Zeitung

Rund 5000 Teilnehmer werden an diesem Samstag (12.00 Uhr) bei einer Demonstration gegen Abtreibungen vor dem Bundeskanzleramt erwartet. Zu zwei Gegendemonstration wurden insgesamt knapp 3000 Menschen angemeldet, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Mehrere vor allem christliche Gruppen riefen zu dem „Marsch für das Leben“ mit dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!“ auf. Ziel der Demonstration ist der Lustgarten. Dagegen protestieren wollen linke Gruppen etwa mit einem Aufmarsch unter dem Motto „Mein Körper, meine Verantwortung, meine Entscheidung“ vom Pariser Platz bis zum Gendarmenmarkt.

Im Land der unbegrenzten religiösen Möglichkeiten

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Barack Obama empfängt ihn schon auf dem Flughafen, Tickets werden auf dem Schwarzmarkt gehandelt: Der Besuch von Papst Franziskus in den USA

DER TAGESSPIEGEL

Der Papst ist in den USA eine Art Superstar: Franziskus kommt vom 23. bis 27. September nach Washington, Philadelphia und New York. Das Internetauktionshaus Ebay bietet Schwarzmarkt-Tickets für einen Platz entlang der Papamobil-Prozession durch den Central Park in New York zu 150 Dollar an. Rund 30.000 Tickets sind von der Stadt New York verlost worden. Eintrittskarten für die päpstliche Ansprache in der Independence Hall in Philadelphia sind für 400 Dollar zu ergattern.

US-Politiker schätzen die Nähe der Päpste. Johannes Paul II. (1920-2005) besuchte sieben Mal die Vereinigten Staaten und traf die Präsidenten Jimmy Carter, Ronald Reagan und Bill Clinton. Der weniger reisefreudige Benedikt XVI. wurde bei seinem einzigen USA-Besuch 2008 von Präsident George W. Bush am Flughafen abgeholt.

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‚Christen in der AfD‘: Am ‚Marsch für das Leben‘ teilnehmen

Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Scharfe Kritik an Blockadeappell der Partei „Die Linke”

kath.net

Die Christen in der Alternative für Deutschland (AfD) haben zur Teilnahme am „Marsch für das Leben“ aufgerufen, der am 19. September in Berlin stattfinden wird. Er wendet sich gegen Abtreibung und Euthanasie. „Die ungeborenen Kinder haben noch keine Stimme. Hier sind wir Christen besonders gefordert, ein Zeichen zu setzen“, sagte die Bundeskoordinatorin Anette Schultner (Hameln).

Scharf verurteilte sie einen Aufruf der sozialistischen Partei „Die Linke“, die Demonstration zu blockieren. Niemand solle sich von dem „undemokratischen und lebensfeindlichen Blockadeaufruf der SED-Nachfolgepartei“ abschrecken lassen. Am 10. Oktober veranstalten die „Christen in der AfD“ eine Bundesversammlung in Darmstadt, um sich deutschlandweit zu organisieren. Die Partei liegt laut der neuesten Umfrage von INSA (Erfurt) bei 5,5 Prozent.

Religiot Chaput: Abtreibung ist eine ‚einzigartig böse Tat’

Charles Joseph Chaput, Archbishop of Philadelphia. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 2.0/HazteOir.org
Abtreibung ist nicht mit anderen Verstößen gegen die Menschenwürde gleichzusetzen, weil sie das Grundrecht auf Leben missachte. Ohne dieses Recht hätten alle anderen Menschenrechte keine Grundlage, schreibt Erzbischof Charles Chaput.

kath.net

Charles Chaput, der Erzbischof von Philadelphia, hat die Abtreibung als „einzigartig böse Tat“ verurteilt, die nicht mit anderen Sünden gleichzusetzen sei. Sie Abtreibung widerspreche dem ersten Grundrecht des Menschen – dem Recht auf Leben. Ohne dieses Recht würden alle anderen Menschenrechte ihre Grundlage verlieren, weil sie einen lebenden Menschen voraussetzen, schreibt er in seiner Kolumne in der Onlineausgabe der Bistumszeitung OnlinePhilly.com.

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Ehenannullierung: Vatikan-Berater kritisiert Bestimmungen

Bild: youtube
Bild: youtube

Im Vatikan regt sich Kritik an dem von Papst Franziskus verfügten erleichterten Verfahren zur Annullierung kirchlich geschlossener Ehen.

Neue Zürcher Zeitung

Der Kirchenrechtler und Berater des Apostolischen Gerichtshofs, Edward Peters, kritisierte am Mittwoch, einige der vom Papst aufgeführten Gründe, aus denen eine Ehe für ungültig erklärt werden kann, brächten möglicherweise auch glücklich verheiratete Paare ins Grübeln, ob ihre Ehe überhaupt Bestand habe.

So gebe es sicher viele Paare, wo die Frau eine Abtreibung hatte, oder einer der Partner Kinder aus einer früheren Beziehung verheimlicht habe, schrieb Peters in seinem Blog. Genau dies seien aber Punkte, aus denen nach den neuen Bestimmungen eine katholische Ehe für ungültig erklärt werden könne. Peters zog zudem die Fachkenntnis der Bischöfe in Zweifel, die künftig viele Eheannullierungsverfahren entscheiden sollen.

Nach katholischem Verständnis ist eine Ehescheidung ausgeschlossen.