Honig ist mit Pestiziden kontaminiert

Honigbienen produzieren Honig aus belastetem Pollen und Nektar. Die Pestizide gelangen so auch in unsere Nahrungskette. © freeimages
Drei Viertel sind kontaminiert: 75 Prozent der Honige weltweit enthalten inzwischen Neonicotinoide – viele Proben waren sogar mit gleich mehreren dieser Pestizide versucht, wie eine Studie enthüllt. Die Pestizide gelangen über den von Bienen gesammelten Pollen und Nektar in den Honig. Zwar sind die gemessenen Konzentrationen für uns nicht akut gesundheitsschädlich, für die Honigbienen aber schon, wie die Forscher im Fachmagazin „Science“ betonen.

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Neonicotinoide sind die weltweit am häufigsten eingesetzten Insektenbekämpfungsmittel – ein Drittel der Äcker werden mit diesen Pestiziden behandelt. Inzwischen jedoch mehren sich die Hinweise darauf, dass Neonicotinoide für Honigbienen, Hummeln und weitere nützliche Bestäuberinsekten schädlich sind. Sie stören unter anderem deren Orientierungssinn, wirken wie eine Droge und machen Wespen geruchsblind. Die Neonicotinoide stehen daher seit einigen Jahren im Verdacht, mitschuld am weltweiten Bienensterben zu sein.

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