Alice Cooper: „Jesus hat gesagt: Wenn Du Rockstar sein willst, sei der beste“

Foto: youtube.com

Er ist eine Hard-Rock-Legende: Alice Cooper. Im Februar 2018 wird er 71 Jahre alt. Im Interview erzählt der Schockrocker, wie er es schafft, immer noch auf der Bühne zu stehen und wie ihm sein Glaube an Gott hilft.

Von Matthias Bossaller | evangelisch.de

Wie soll ich Sie ansprechen: Alice Cooper oder Vincent Damon Furnier?

Alice Cooper: Nur meine Mutter hat mich Vincent Damon Furnier genannt. Es gibt zwei Alices: Mich und den Typen auf der Bühne. Für diesen Charakter schreibe ich Songs.

Warum trennen Sie so scharf zwischen dem Bühnen-Charakter Alice und Ihrer wahren Identität?

Cooper: Sehen Sie mal: Jim Morrison, Jimi Hendrix oder Kurt Cobain sind gestorben, weil sie zu jeder Zeit wie ihr Bühnencharakter sein wollten. Dafür haben sie gesoffen und Drogen genommen. Ich habe das bei Jim Morrison beobachtet, der ein sehr guter Freund von mir war. Nur um sein Image leben zu können, hat er sich Pillen eingeschmissen, wie andere Leute Bonbons essen und dann noch mit Jack Daniels runtergespült. Als ich mit dem Saufen aufgehört habe, habe ich für mich entschieden: Ich will mit der Bühnenfigur Alice Cooper koexistieren. Ich will sie aber nicht ständig sein. Lass Alice auf der Bühne sein, wie er ist: Der arrogante, bösartige Typ. Er ist nicht verheiratet, er möchte keine Kinder haben und kein Golf spielen. Er will einfach nur performen. Ich freue mich, Alice auf der Bühne sein zu können, weil ich noch ein normales Leben neben dieser Figur haben kann. Wenn der Vorhang fällt, bin ich eine völlig andere Person als auf der Bühne.

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Wacken-Open-Air startet mit Metal-Church-Gottesdienst

Mit einem „Metal-Church“-Gottesdienst wird am 2. August das weltgrößte Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken eingeläutet.

EKD

Die abendliche Eröffnungsandacht um 18.30 Uhr in der evangelischen Heiligen-Geist-Kirche wird von Pastorin Petra Judith Schneider und dem evangelischen Kirchenchor „Open up Wide“ aus dem badischen Waghäusel gestaltet. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht der Song „Break out“ der Metal-Band „Aeverium“, der zum Ausbruch aus dem dunklen Alltag und aus Verzweiflung aufruft.

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Alice Cooper: „Jesus hat gesagt: Wenn Du Rockstar sein willst, sei der beste.“

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Er ist eine Hard-Rock-Legende, auch mit 70 Jahren noch: Alice Cooper. Beim Wacken 2017 steht er wieder auf der Bühne. Im Interview erzählt der Schockrocker, wie er das immer noch schafft und wie ihm sein Glaube an Gott hilft.

Von Matthias Bossaller | evangelisch.de

Wie soll ich Sie ansprechen: Alice Cooper oder Vincent Damon Furnier?

Alice Cooper: Nur meine Mutter hat mich Vincent Damon Furnier genannt. Es gibt zwei Alices: Mich und den Typen auf der Bühne. Für diesen Charakter schreibe ich Songs.

Warum trennen Sie so scharf zwischen dem Bühnen-Charakter Alice und Ihrer wahren Identität?

Cooper: Sehen Sie mal: Jim Morrison, Jimi Hendrix oder Kurt Cobain sind gestorben, weil sie zu jeder Zeit wie ihr Bühnencharakter sein wollten. Dafür haben sie gesoffen und Drogen genommen. Ich habe das bei Jim Morrison beobachtet, der ein sehr guter Freund von mir war. Nur um sein Image leben zu können, hat er sich Pillen eingeschmissen, wie andere Leute Bonbons essen und dann noch mit Jack Daniels runtergespült. Als ich mit dem Saufen aufgehört habe, habe ich für mich entschieden: Ich will mit der Bühnenfigur Alice Cooper koexistieren. Ich will sie aber nicht ständig sein. Lass Alice auf der Bühne sein, wie er ist: Der arrogante, bösartige Typ. Er ist nicht verheiratet, er möchte keine Kinder haben und kein Golf spielen. Er will einfach nur performen. Ich freue mich, Alice auf der Bühne sein zu können, weil ich noch ein normales Leben neben dieser Figur haben kann. Wenn der Vorhang fällt, bin ich eine völlig andere Person als auf der Bühne.

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