Verletzte bei Anschlagsversuch in New Yorker U-Bahn

Polizisten am Montag vor dem Port Authority Bus Terminal in Manhattan. ©AFP
Im New Yorker Berufsverkehr hat ein 27 Jahre alter Mann einen selbstgebauten Sprengsatz gezündet. Bürgermeister Bill de Blasio spricht von einem „versuchten Terroranschlag“ – und schickt einen Appell an die Bürger seiner Stadt.

Von Andreas Ross | Frankfurter Allgemeine

In New York ist am Montagmorgen ein Terroranschlag vergleichsweise glimpflich verlaufen. Ein 27 Jahre alter Mann namens Akayed Ullah zündete während des Berufsverkehrs einen offenbar selbstgebauten Sprengsatz in einer unterirdischen Passage zwischen zwei U-Bahnhöfen. Drei Passanten wurden offenbar nur leicht verletzt; der Täter erlitt Verbrennungen. Er wurde in Gewahrsam genommen und in ein Krankenhaus gebracht.

Nach zunächst unbestätigten Berichten nimmt die Polizei an, dass er seinen Sprengsatz versehentlich früher als geplant zündete. In einer fahrenden U-Bahn hätte die Detonation womöglich größeren Schaden angerichtet. Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem „versuchten Terroranschlag“.

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Timothy Dolan: Wir führen keinen Krieg gegen Frauen

Erzbischof Timothy Dolan (2009), Bild: wikimedia
Krieg gegen Frauen würden jene Personen führen, die für eine weitere Liberalisierung der Abtreibung eintreten. Viele Frauen hätten unter deren Folgen zu leiden. Außerdem sei die Hälfte der abgetriebenen Babys weiblich, sagte Kardinal Dolan.

kath.net

Timothy Kardinal Dolan, der Erzbischof von New York, hat in einem Interview auf Vorwürfe reagiert, die Kirche führe einen „Krieg gegen Frauen“.

Im Gespräch mit Kathryn Jean Lopez von der konservativen Zeitschrift National Review wies der Kardinal die Vorwürfe mit deutlichen Worten zurück. Niemand auf der Welt helfe Frauen und Kindern so sehr wie die katholische Kirche, sagte er mit Hinblick auf das weltweite soziale Engagement der Kirche. Jene Kräfte, die im Staat New York für eine noch weitergehende Liberalisierung der Abtreibung eintreten würden, müssten sich die Frage gefallen lassen, ob nicht sie es seien, die einen Krieg gegen Frauen führen, sagte der Kardinal. Viele Frauen würden unter den Folgen einer Abtreibung leiden. Weiters sei wohl die Hälfte der abgetriebenen Babys weiblich, ergänzte Erzbischof Dolan.

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