Missbrauch: Alice Schwarzer kritisiert Humanistische Union, taz, Grüne und FDP

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Schwarzer kritisiert Grüne, Kreise der FDP, die «Humanistische Union» und auch Medien wie die Berliner «tageszeitung (taz)» CDU-Politiker Armin Laschet: Beim Missbrauchsskandal der katholischen Kirche sei man «nicht so gnädig» gewesen

kath.net

Die Publizistin und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer erhebt Vorwürfe gegen die Medien bei der Aufklärung des Pädophilen-Skandals im progressiven Milieu. In einer Talkshow zu Missbrauchs-Fällen in katholischen Internaten habe sie 2010 auch auf den Skandal in der Odenwald-Schule hinweisen wollen, doch ihr sei «hart das Wort abgeschnitten» worden, schreibt Schwarzer am Montag in ihrem Blog. «Es ist gut, dass endlich darüber geredet wird.»

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Das Herrschaftsgehabe der Priester muss weg

Große Probleme der katholischen Kirche sind die Macht der Geistlichen und die Fehlinterpretation des Zölibats Foto: dapd

Der Wille der katholischen Kirche in der Aufklärung der Missbrauchsfälle ist groß. Auch vor ihren gewaltigen, grundsätzlichen Problemen darf die Diskussion nun keinen Halt machen.

Von Matthias KamannDIE WELT

Zweierlei ist der katholischen Kirche beim Thema Missbrauch zugute zu halten. Erstens: Sexualverbrechen an Minderjährigen finden sehr oft auch anderswo statt, zumal in Familien. Und dort sind die Schweigekartelle meist noch stabiler.

War daher zweitens der Vertuschungsvorwurf gegen die Kirche schon bisher einseitig, so zeigt sich nun anhand der soliden Auswertung der katholischen Hotline für Missbrauchsopfer, dass es in der Kirche großen Aufklärungswillen gibt.

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