Congestion Tax: Stausteuern in den USA – Amerika denkt über die Kosten des Autofahrens nach

Der Times Square in Midtown Manhattan. Hier kommen Autos nur noch mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von acht Kilometern pro Stunde vorwärts. Die geplante Stausteuer soll Abhilfe schaffen. (Bild: Justin Lane / EPA)
Ohne Auto geht in Amerika nichts. Zur Arbeit fahren, einkaufen, Banking oder essen – fast alles erledigen die Amerikaner mit – oder gar in – ihrem Auto. Doch das steigende Verkehrsaufkommen bringt die Städte an ihre Grenzen: Rund hundert Stunden stehen Amerikaner mittlerweile pro Jahr im Stau. New York wagt nun ein Experiment, auf dessen Ausgang ganz Amerika gespannt schaut.

Christiane Hanna Henkel | Neue Zürcher Zeitung

Es war im Sommer 2017, als es auch den leidgeprüften New Yorkern zu viel wurde. In den schwülheissen Sommerwochen häuften sich die Betriebsstörungen in der New Yorker U-Bahn: Ende Juni etwa war der A-Train auf der Höhe der 125. Strasse entgleist, nachdem sich die Notbremse ausgelöst hatte, weil der Zug auf ein herumliegendes Stück Austauschgleis gefahren war. 39 Menschen wurden verletzt. Ein paar Wochen später entgleiste ein weiterer Zug, schlichtweg weil er nicht ordentlich gewartet worden war; neun Passagiere wurden verletzt. Auch kam es mehrfach an verschiedenen Stellen des Schienennetzes zu Bränden.

Als dann auch noch an einem der wichtigsten Knotenpunkte der Stadt, dem Bahnhof Penn Station, dringend notwendige Wartungsarbeiten vorgenommen wurden, verschärfte sich die Lage in der Stadt weiter und erfasste zudem die von Osten und von Norden in die Stadt einfahrenden Pendlerzüge. New Yorker brauchten in den Sommerwochen oft doppelt oder dreimal so lang für ihren Arbeitsweg als sonst. Der Sommer 2017 sollte den New Yorkern als «Höllensommer» in Erinnerung bleiben.

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Google als Sprachrohr Gottes!

Quelle: ryangarns.com

Jeder vierte Nutzer besucht das Netz aus spirituellen Gründen, das ist rekordverdächtig. Unklar ist, wie sich das auf die Religion auswirkt.

Von Johannes ThumfartZEIT Online

Jetzt wird Google wohl auch zum Hüter der judäo-christlichen Tradition: das Unternehmen wird die Qumran-Rollen digitalisieren. Die Reproduktion dieser ältesten erhaltenen Bibelmanuskripte ist nur das augenscheinlichste Beispiel für eine Entwicklung, die das religiöse Leben der Zukunft prägen könnte. Ob ägyptisches Totenbuch, Veden, Pali Kanon oder jüngere Texte wie das Neue Testament und der Koran – immer mehr religiöse Schriften lassen sich im Netz studieren.

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