Im Namen der Mutter, der Tochter und der Heiligen Geistin

Bild: zdf
Die Frauen mussten sich ihren Platz in der evangelischen Kirche erst schaffen. Einen Gipfel dieser Entwicklung stellen die Werkstätten zu Feministischer Theologie dar, die sowohl Pfarrerinnen als auch ehrenamtliche Frauen ermutigten, sich zu emanzipieren. Die Pfarrerinnen Ute Knie und Helga Engler-Heidle über den Schmerz der Frauen mit ihrer evangelischen Kirche – und wie sie sich davon befreiten.

Lilith Becker | evangelisch.de

Erste Anregungen für eine Feministische Frauenwerkstatt in der EKHN kamen von Frauen, die in der Akademie Bad Boll die ersten Frauenwerkstätten in der EKD durchgeführt hatten.

Die ersten beiden Werkstätten in der EKHN fanden statt in Trägerschaft der damaligen Gemeindeberatung bzw. der Evangelischen Akademie Arnoldshain. Gründerinnen waren u.a. Eva Renate Schmidt, Ute Knie, Hella Spitta.

1985 hat das Evangelische Pfarramt für Frauenarbeit in Frankfurt unter der Leitung von Pfarrerin Helga Engler-Heidle die Trägerschaft übernommen.

Kamen am Anfang bis zu 120 Frauen, so sind es in den kommenden Jahren durchschnittlich 80 Teilnehmerinnen in Mauloff im Taunus. Unterschiedliche Berufsgruppen, im Alter von 19 bis 80, unterschiedliche Lebensentwürfe und Bildungsschichten trafen sich für ein Wochenende zur inhaltlichen Fortbildung in feministisch theologischen Themen und zu erfahrungsbezogenen Gruppenarbeiten.

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