Im evangelikalen Disneyland: Zu Besuch bei „Focus on the Family“

Ein Lokalaugenschein bei einer der einflussreichsten evangelikalen Organisationen in den USA, die auch von Vizepräsident Mike Pence unterstützt wird.

Kathrin Trattner | Blog/derStandard.at

Nach John Olivers „Last Week Tonight“-Beitrag über Mike Pence im März 2018 blieb nicht nur dessen Kaninchen Marlon Bundo im Gedächtnis. Auch das religiöse Umfeld von Pence wurde thematisiert und dabei vor allem eine medial und politisch besonders aktive evangelikale Organisation, die bis dorthin in Europa noch weitgehend unbekannt war: Die Rede ist von „Focus on the Family“. Als sich für mich diesen Sommer die Gelegenheit ergab, das Hauptquartier von „Focus on the Family“ in Colorado Springs zu besuchen, war ich, getrieben von einem gewissen ethnographischen Interesse und zahlreichen Vorurteilen, die sich letztlich allesamt bestätigen sollten, also mehr als gespannt. Wird es wie ein Ausflug in eine Jesus-Camp-Doku? Wird es um Trump gehen? Wie offen wird sich ihre Homophobie äußern? Wie wird das obligatorische Indoktrinierungsvideo aussehen?

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Donald Trump, the Religious Right’s Trojan Horse

resident Donald Trump, Melania Trump, Vice President Mike Pence and Karen Pence at the National Prayer Service on 21 January. (Photo: Al Drago / The New York Times)
President Donald Trump, Melania Trump, Vice President Mike Pence and Karen Pence at the National Prayer Service on 21 January. (Photo: Al Drago / The New York Times)
This time a year ago, leaders of the old guard religious right were determined to stop Donald J. Trump from winning the Iowa caucuses. James Dobson, the founder and former president of Focus on the Family, and Tony Perkins, the president of the Family Research Council, joined Senator Ted Cruz as he campaigned in the state.

By Michelle Goldberg | Church and State/New York Times

Prominent female anti-abortion activists released an open letter, “Pro-Life Women Sound the Alarm: Donald Trump Is Unacceptable.” It cited, among other things, Mr. Trump’s former ownership of a casino strip club.

Driving around Iowa that January, I heard Christian radio hosts rebuke Jerry Falwell Jr., the president of Liberty University, for giving his support to Mr. Trump.

“Mr. Falwell, in light of Mr. Trump’s attacks on those he happens to dislike at the moment,” asked one, Michael L. Brown, in a plaintive open letter, “How can you point to his Christlike character?”

What a difference a year makes.

Once Mr. Trump seized the Republican nomination, religious conservatives realized that their only path to federal influence lay in a bargain with this profane, thrice-married Manhattan sybarite. So they got in line, ultimately proving to be Mr. Trump’s most loyal backers.

When, last October, a recording emerged of Mr. Trump’s boasting to a TV host about grabbing women “by the pussy,” many secular conservatives urged him to step aside, but most of the religious right stayed true. Ralph Reed, the founder and chairman of the Faith and Freedom Coalition and head of Mr. Trump’s religious advisory board, argued that for people of faith, “a 10-year-old tape of a private conversation with a TV talk show host ranks pretty low on their hierarchy of their concerns.”

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USA: Die 10 gefährlichsten Organisationen der religiösen Rechten

Bild: Alternet

Die religiöse Rechte ist stärker als je zuvor,massive Einnahmen und eine Vielzahl von Basisgruppen bilden die Grundlage ihre rechten Ideologie, um die Trennung von Staat und Kirche aufzuheben.

Von Simon BrownAlternet

Unter den bekannten Gefahren, gegen die Trennung von Staat und Kirche gerichtet, ist die Bewegung der religiösen Rechten die Nummer 1. Diese Ansammlung von Organisationen ist nicht nur gut organisiert, finanziert und vernetzt, sie benutzen ihre massiven finanziellen Einnahmen und ihre Basis-Gruppen um die Trennung von Staat und Kirche bundesweit zu untergraben.

Mitarbeiter von Americans Unite haben die Bewegung sorgfältig untersucht und 10 Organisationen ausgemacht, die die stärkste Herausforderung für das Prinzip der Staat-Kirche-Trennung darstellen. Die meisten dieser Organisationen sind steuerfrei nach § 501 (c) (3) der Abgabenordnung, nach § 501 (c) (4) der Abgabenordnung enthalten die finanziellen Daten aber auch Verbindungen zu Lobby-Organisationen, die parallel zu den religiösen Gruppierungen existieren und in ihrem Sinne tätig sind. Die Zahlen stammen aus offiziellen IRS-Unterlagen(Bundessteuerbehörde der USA)  und  anderen zuverlässigen Quellen.
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To train up a child: Kill your Baby, in the name of Jesus

Quelle: alternet.org

The Shady World of Right-Wing ‚Discipline‘ Guides
There is a brutal movement in America that legitimizes child abuse in the name of God.

Von Frank SchaefferAlternet.org

There is a brutal movement in America that legitimizes child abuse in the name of God. Two stories recently converged to make us pay attention. Last week, a video went viral of a Texas judge brutally whipping his disabled daughter. And on Monday, the New York Times published a story about child deaths in homes that have embraced the teachings of To Train Up a Child, a book by Christian preacher Michael Pearl that advocates using a switch on children as young as six months old.

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Der Elternratgeber „To train up a child“ ist ein Bestseller unter Amerikas Evangelikalen. Er empfiehlt den Einsatz von Rute und Schlagstock zur Erziehung, selbst bei Babys – und stand bei mehreren Eltern zu Tode geprügelter Kinder im Bücherschrank.

Von Nadja Erb Frankfurter Rundschau

Mehr als 670.000 Exemplare ihres Buches haben Pfarrer Michael Pearl und seine Frau Debi bereits verkauft. Das im Selbstverlag produzierte Machwerk wird auf Internetseiten christlicher Fundamentalisten empfohlen – doch die darin angepriesenen Erziehungsmethoden haben inzwischen Behörden und Medien in den USA auf den Plan gerufen. Der Grund: Das Buch wird mit mehreren Fällen zu Tode gequälter Kinder in Zusammenhang gebracht.

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Urheberrechtsextremist prügelte behindertes Kind für Filesharing mit Gürtel

Der texanische Richter rechtfertigt sich damit, dass die auf Video festgehaltene siebeneinhalbminütige Gewaltorgie „nicht so schlimm war, wie es aussieht“

Von Peter MühlbauerTelepolis

Richter, so sollte man meinen, müssten bei der Erziehung eigentlich weniger Problem mit der Beurteilung der Verhältnismäßigkeit bei der Verhängung von Strafen haben als andere Eltern. Auf den texanischen Familienrichter William Adams trifft das offensichtlich nicht zu: Er erregt seit ein paar Tagen Aufmerksamkeit mit einem 2004 aufgenommenen Video, das seine jetzt 23-jährige Tochter Hillary ins Netz stellte, um zu verhindern, dass er weiter Recht sprechen darf.

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Süddeutsche.de Oktober 2010:  „Liebe geht durch den Stock“

Selbstmorde: US-Evangelikale warnen vor „Gay-Agenda“ in Schulen

In "Gay-Straight Alliances" zeigen Jugendliche an manchen Schulen, dass Schwule und Lesben bei ihnen willkommen sind. Bild: jglsongs / flickr / cc by 2.0

Christliche Aktivisten in den USA warnen ihre Anhänger davor, dass schwul-lesbische Gruppen die Selbstmorde von Schülern, die zuvor wegen ihrer sexuellen Orientierung gemobbt worden waren, für ihre Zwecke „ausnutzen“.

queer.de

In den letzten drei Wochen sind fünf Selbstmorde von schwulen Teenagern bekannt geworden, die zuvor über Mobbing an Schulen oder Universitäten geklagt hatten. In den Medien erregte besonders der Suizid eines 18-Jährigen aus New Jersey für Aufsehen: Der Student hat sich umgebracht, nachdem ihn ein Zimmergenosse beim Sex mit einem Mann gefilmt und seine Homosexualität schließlich publik gemacht hatte (queer.de berichtete).

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