Die Islam-Heuchelei der Linken: Der Gewalt die Bühne bereiten

Symbol Bild: Reuters
Ein Kommentar zu einem Artikel über die zum Islam konvertierte ehemalige MTV-Moderatorin Kristiane Backer

Von Jeffrey Tayler | Richard-Dawkins-Foundation

Stellen Sie sich vor: Eine bedeutende, vielbesuchte Website von der amerikanischen Westküste veröffentlicht einen langatmigen Bericht darüber, wie eine gebildete, erfolgreiche, kompetente Frau zum fundamentalistischen Christentum konvertiert, ungeachtet der Einwände ihrer Familie, ganz zu schweigen von den grundlegenden Texten des Glaubens, die Frauenfeindlichkeit und Homophobie ausdünsten, Sklaverei billigen und eine Endzeit-Weltsicht predigen, die diametral einem Ansatz entgegensteht, den wir uns dringend aneignen müssen, um die Zukunft des Lebens auf unserem fragilen Planeten zu sichern.

Ihre Reaktion? Vielleicht kommt Ihnen als erstes folgendes in den Sinn: Wie konnte das passieren? Was trieb den Autor an? Gibt es eine dahinterliegende Erklärung? War der leitende Redakteur auf Drogen, hat er „Jesus gefunden“ oder war er einfach von Sinnen? Unser gesellschaftlicher Fortschritt der letzten Jahrzehnte, genannt seien nur Frauen- und Homosexuellenrechte, entspringt aus der Überwindung religiös verwurzelter Vorurteile; Linke sehen das gemeinhin als Tatsache.

Nein, Moment, nicht alle Linken! Manche von ihnen sind geneigt, eine im Effekt herablassende, heuchlerische, hinterlistige Ausnahme zum etablierten linken Gedankengang über den Glauben zu machen – aber nur einen bestimmten Glauben betreffend. Die Ausnahme soll lobenswert und menschenfreundlich erscheinen, in Wirklichkeit aber trampelt sie auf den Rechten von Frauen, Homosexuellen und Freidenkern herum und beleidigt damit Vernunft und menschlichen Anstand. Sie untergräbt die Werte der Aufklärung und fördert unabsichtlich Feindschaft gegen genau jene, die sie schützen möchte.

Schluss mit den abstrakten Begriffen. Die in Rede stehende Religion ist natürlich der Islam und die Website, die Huffington Post, ein langjähriges Leuchtfeuer der regressiven Linken. (Angemerkt sei, dass die obige Beschreibung der Mängel des Christentums gleichermaßen auf den Islam zutrifft.) Kürzlich veröffentlichte die Huffington Post eine wortreiche, den Islam rechtfertigende Lobeshymne: „Dieses frühere MTV-Idol fand durch den Islam inneren Frieden.“ Ihr Autor ist Akbar Ahmed, Inhaber des Ibn Khaldun Lehrstuhls für Islamwissenschaft an der American University in Washington DC. Ahmed erzählt die „Reise zum Glauben“ einer deutschen MTV-Moderatorin, Kristiane Backer, die zeitweise mit dem pakistanischen Cricket-Star Imran Khan liiert war – das ist deshalb bemerkenswert, weil Khan sie, wie sie sagt, „in den Islam einführte“. Sie fügt hinzu: „Ich sage gern, dass ich nicht suchte, sondern gefunden wurde.“

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