In Mainz gibt es einen kollektiven Kirchenaustritt

Nichts wie raus aus der Kirche? DPA (ARCHIVBILD)

Endlich raus? Kollektiver Kirchenaustritt geplant
Mainz – Am Donnerstag – einen Tag vor Karfreitag – soll es eng werden im Mainzer Standesamt.

Von Alexandra SchröderRhein-Zeitung

Über Facebook haben sich mehr als 70 Personen (Stand: Montagmorgen) zu einem kollektiven Kirchenaustritt verabredet. Mit der Aktion wollen die Organisatoren ein Zeichen „gegen die Missstände in der Kirche“ setzen. Wer David Häußer, einer der Organisatoren, nach seinen Gründen fragt, der wird schon fast erschlagen mit Argumenten. Ganz klar sei, dass die Kirche nicht die liebevolle, moralische Institution sei, als die sie „sich verkauft“. Die im vergangenen Jahr aufgedeckten Missbrauchsfälle sind für ihn nur ein Beispiel. Auch die Verwendung der Kirchensteuer ärgert ihn: „Oft wird ja darauf verwiesen, dass die Kirche damit soziale Aufgaben erfüllt, aber laut Giordano-Bruno-Stiftung gilt das nur für 10 Prozent der Steuern. 90 Prozent sind für innerkirchliche Zwecke.“

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