Hund reißt zehn Schafe

Tiere sind in einem Stall bei Mössingen angefallen und getötet worden. Ein Gentest der FVA Freiburg schließt einen Wolf als Täter aus.

Von PETRA WALHEIM | Schwäbisches Tagblatt

Jedes neue gerissene Schaf feuert die Diskussion um den Wolf im Land weiter an. Was kaum zur Sprache kommt ist, dass viel mehr Schafe von Hunden gerissen werden als von Wölfen. In einem Fall bei Mössingen (Kreis Tübingen) hat ein Hund oder haben mehrere Hunde an zwei Tagen neun Schafe gerissen, ein zehntes musste getötet werden, weil es schwer verletzt war. Dass es ein Hund war, der die Schafe angefallen hat, hat die genetische Untersuchung von Riss-Proben ergeben.

Die Hundeattacken erfolgten am 31. Januar und 4. Februar, sind erst jetzt bekannt geworden. Jürgen Schneider wurde von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg als Wildtierbeauftragter und Revierförster in diesem Gebiet dazu gerufen und beauftragt, für die genetische Untersuchung Riss-Proben zu entnehmen.

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Liegt Suizid in den Genen?

Popstars Bob Welch, Kurt Cobain, Ian Curtis, Herman Brood (von links oben im Uhrzeigersinn): Hätte man ihr Suizid-Risiko mittels Gentest vorher ermitteln können?
Forscher versuchen, das genetische Risiko zu bestimmen, dass sich ein Mensch irgendwann umbringt. Ein Start-up will sogar einen Gentest anbieten, um das erblich bedingte Suizid-Risiko beziffern zu können.

Von Antonio RegaladoTechnology Review

Kaum etwas wühlt Menschen mehr auf als der unerwartete Suizid eines Freundes, ja selbst eines Stars, den man verehrt hatte. Warum nur? Dann beginnt die Suche nach den Vorzeichen, die übersehen wurden. Waren da Depressionen? Gab es bereits Andeutungen, sich selbst umzubringen? Ein Start-up und eine Forschungsgruppe wollen das Mutmaßen auf eine biologische Grundlage stellen: Indem sie die Gehirne von Suizidopfern analysieren und Menschen untersuchen, die sich mit Selbsttötungs-Gedanken tragen, wollen sie einen DNA-Test entwickeln, der die Anfälligkeit für einen Suizid enthüllt.

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Göring-Eckardt: Die evangelikale Taliban

Quelle. Badische-Zeitung.de

In der evangelischen Kirche wird über die Zulassung von Gentests an Embryonen weiter kontrovers debattiert. Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Katrin Göring-Eckardt, warnte am Freitag, eine Freigabe der Präimplantationsdiagnostik (PID) führe zu einer Schieflage der ethischen Diskussion. Hingegen argumentierte der evangelische Sozialethiker Hartmut Kreß, bei dem umstrittenen Verfahren gehe es um das Wohl des erhofften Kindes.

evangelisch.de

In intensiven Beratungen im Rat der EKD hätten sich die zuvor unterschiedlichen Positionen zum Thema Gentests an Embryonen deutlich angenähert, sagte Pressesprecher Reinhard Mawick am Freitag dem epd. Das Leitungsgremium werde die Beratungen fortsetzen. Eine Erklärung werde die EKD-Spitze „baldmöglichst“ im Februar abgeben, ergänzte Mawick.

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