Das Kreuz sei ein säkulares, abendländisches Symbol

DerverzweifelteJesus„Das Kreuz im öffentlichen Raum und das Kopftuch sind religiöse Symbole. Darf man sie unterschiedlich behandeln? Ich sage ja, aus folgenden Gründen…“ Gastkommentar der Wiener Landtagsabgeordneten Gudrun Kugler

Von Gudrun Kugler | kath.net

Nach wochenlanger Diskussion über religiöse Bekleidungsvorschriften in Österreich gibt es nun ein Ergebnis: Ein Verhüllungsverbot kommt: 150 Euro Strafe. Ein Kopftuchverbot halten weder der Justizminister (z.B. bei Richterinnen) noch der Innenminister (z.B. bei Polizistinnen) derzeit für notwendig. In beiden Fragen gab es viele gute Argumente dafür und dagegen. Den nun festgelegten österreichischen Weg halte ich für gut.

Es bleibt allerdings eine wichtige Frage zu beantworten: Hätte ein Kopftuchverbot notwendigerweise ein Verbot der Kreuze in den Gerichtssälen, eventuell sogar ein Schulkreuzverbot zur Folge? SPÖ-Staatssekretärin Duzdar will das nun besprechen. Der frühere UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, meinte: „Christliche Symbole zu privilegieren ist ein Verstoß gegen die Gleichheit“ (kathPress). Dem kann ich nicht zustimmen!

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„Christliche Aktivistin“ in Wiener ÖVP sorgt für Aufregung

foto: pressefoto Kugler kämpft gegen Diskriminierungsverbote für Angehörige der LGBTQ-Community
Gudrun Kugler will Christen vor Verfolgung schützen – und vor der Homo-Ehe: 2010 bekam sie über 3.000 Vorzugsstimmen

derStandard.at

Besonders überzeugt von den Inhalten ihrer Partei ist ÖVP-Kandidatin Gudrun Kugler offenbar nicht. „Trotz allem ist die ÖVP die beste Wahl für Christen“, lautet der offizielle Slogan der 40-jährigen Juristin, die gute Chancen auf den Einzug in den Wiener Landtag hat. Sie selbst spürt einen „überwältigenden Zuspruch“ aus der Bevölkerung.

Das dürfte vor allem an jenen Menschen liegen, die genau wissen, was Kugler mit ihrem „Trotz allem“-Slogan meint: Sehr gläubige Christen, die sich enttäuscht über liberale Tendenzen in der ÖVP zeigen. Beobachtet man Kuglers Wahlkampfstrategie, tauchen vor allem Themen wie Homo-Ehe, Schwangerschaftsabbruch und der Kampf gegen Sterbehilfe auf.

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Kirchliche Rechtsberater: Religionsfriede in EU braucht Verträge

Bild: fis-kirchenrecht.de
Bild: fis-kirchenrecht.de
Die Rechtsberater der europäischen Bischofskonferenzen haben bei ihrer vorwöchigen Jahreskonferenz die Notwendigkeit der Begleitung des Grundrechts der Meinungs- und Pressefreiheit durch eine „ausgewogene, vernünftige Balance“ zwischen staatlichen Grundrechten und Rechten der Religionsgemeinschaft betont.


kathweb

Sie folgten damit der Sicht der Vizepräsidentin des italienischen Verfassungsgerichtshofs, Marta Cartabia, die sich bei der Tagung für bilaterale Verträge mit den Religionsgemeinschaften aussprach. Staaten mit entsprechenden Verträgen seien in Konflikten besser gefahren, betonte sie. Damit werde gesellschaftlicher Pluralismus gewahrt, ohne Aufhebung der Unterschiede und Vereinheitlichung.

Hintergrund der vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) veranstalteten Tagung in Pressburg (Bratislava) waren die Anschläge auf Karikaturisten in Paris und Kopenhagen. Weitere Diskussionsthemen waren das Recht auf Gewissenvorbehalt, die Definition von „Eheschließung“ vor dem Hintergrund der Öffnung der Ehe für Homosexuelle in Slowenien, die Sicht von Papst Franziskus zu Europa sowie die Lage in der Ukraine.

Zum Thema „Gewissensvorbehalt“ hielten die Teilnehmer in der Abschlusserklärung fest, es gebe in den EU-Staaten einen auffälligen Gegensatz zwischen dem Trend zur Stärkung individueller Rechte im Bereich auf Lebensanfang und Lebensende und der Schwächung des Grundrechts auf Gewissensfreiheit in ethischen Fragen, vor allem in der Medizin und dem Bildungswesen. „Die Gewissensfreiheit, ein Grundrecht, das zu den Grundlagen der Demokratie und des Rechtsstaats der europäischen Länder gehört, wird vor allem im Bereich der Medizin und der Bildung immer mehr in Frage gestellt“, so der CCEE. Der Gewissensvorbehalt sei „gegen niemanden gerichtet“ und habe „nicht das Ziel einer Aushöhlung des Rechtssystems, sondern den eines Dienstes am Gemeinwohl“.

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Europas Christen fühlen sich wie neue Hexen

Themenbild, dw.de

Sind sie in ihrer eigenen Heimat tatsächlich immer weniger sicher? Europas Christen fühlen sich mitten im Abendland verfolgt. Viel stärker als etwa Muslime seien sie ausgegrenzt, würden vom Gesetzgeber diskriminiert und zum Ziel von Hassverbrechen – auch in Deutschland.

Von Jan Grundmannnews.de

Erst machten die Christen Europa groß, die gemeinsame Religion einte die unterschiedlichen Staaten des Abendlandes. Doch nun macht Europa die Christen klein und diskriminiert sie. Dies zumindest beklagen einige Vertreter der Religion mit dem Kreuz – und sprechen gar von einer Christen-Verfolgung mitten in Europa.

Zu den Wortführern in Sachen Christenverfolgung zählt das österreichische «Dokumentationsarchiv für Intoleranz gegen und Diskriminierung von Christen in Europa». Deren Chefin Gudrun Kugler warnt: «Studien zeigen, dass 85 Prozent aller anti-religiös motivierten ‹hate crimes› gegen Christen gerichtet sind». Damit seien Christen die am meisten verfolgte Religion der Welt.

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Wider den Säkularismus

Bild: humanismus.aktuell

Report: Diskriminierung von Christen in Europa nicht totschweigen

kath.net

Vor einer zunehmenden rechtlichen Diskriminierung von Christen und der vermehrten Intoleranz gegenüber christlichen Positionen in Europa warnt der neue „Report 2011“ der in Wien ansässigen Beobachtungs- und Dokumentationsstelle „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“. Das Dokumentationsarchiv recherchierte und dokumentierte für das Jahr 2011 180 Vorfälle von Intoleranz und Diskriminierung, die im Bericht aufgeführt sind. Studien zeigten, dass 85 Prozent aller sogenannten „hate crimes“ gegen Christen gerichtet sind. Wie „Observatory“-Leiterin Gudrun Kugler betonte in einer Presseaussendung am Montag betont, dürfe diese Tatsache „in der öffentlichen Debatte nicht totgeschwiegen“ werden.

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Keine Toleranz der Intoleranz = Christenverfolgung

Quelle: mgb-home.de

Europa: Intoleranz gegen Christen wächst
Gudrun Kugler, Leiterin des Wiener „Dokumentationsarchivs der Intoleranz gegen Christen“, hat vor einer zunehmenden Diskriminierung Gläubiger durch Medien und durch die Gesetzesbeschlüsse der EU gewarnt. Sie sieht in Europa eine „unblutige Verfolgung“ von Christen kommen.

Pro-Medienmagazin

In einem Gespräch mit der katholischen Zeitschrift „Academia“ aus Österreich unterschied die Theologin und Juristin Kugler zwischen Intoleranz gegen Christen und der Diskriminierung von Christen. Intoleranz sei ein soziales Problem, wenn etwa christliche Standpunkte in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht würden. Von Diskriminierung hingegen spreche man im rechtlichen Bereich, zum Beispiel bei einer Kündigung aufgrund des christlichen Glaubens.

Fälle letzter Art würden sich in Europa häufen, so die Juristin. Zugleich werde die bewusste Diskriminierung von Christen aber nicht in der öffentlichen Menschenrechtsdebatte thematisiert. Um dem entgegenzuwirken, habe die Initiative „Europe4Christ.net“ das „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen“ in Wien eingerichtet. Es sammle Fälle von Diskriminierung und mache sie öffentlich zugänglich. Kugler beobachte zudem eine zunehmende Aggressivität gegenüber Christen. In Deutschland zeige sich dies an den Übergriffen auf Kirchengebäude.

Ursachen antichristlicher Einstellungen

Als eine der Ursache für diese Entwicklung nannte Kugler eine Stimmungsmache in den Medien: „Ich habe den Eindruck, dass viele Medienleute und politische Entscheidungsträger oft antichristlicher eingestellt sind als die Bevölkerung.“ Indem sie über Christliches überwiegend negativ berichteten – von „frauenfeindlich“ bis „geisteskrank“ sei da die Rede – schürten sie eine illiberale Stimmung.

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Am Christenwesen soll die Welt genesen

Das Kreuz mit den Religionen

Christenverfolgung, Diskriminierung, Christianophobie. Die bösen Mächte des Säkularismus und Atheismus bedrängen die Händefalter. Denen ist jedes Mittel Recht, selbst vor Hetze schrecken sie nicht zurück. Schwule und Lesben sind per se böse, das Europa-Parlament die Heimstatt des Teufels.

Richard Dawkins und Christopher Hitchens sind die ausgemachten Feinde der Herzi-Jesulein-Gemeinde.

Angriffe, Aktionen gegen das Christentum werden nun dokumentiert.

Christianophobie: Webseite informiert über die Diskriminierung von Christen

Eine Inititiave von „Europa für Christus“

Zenit.org

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