Eso-Hilde in den Heiligenstand erhoben

Hildegard von Bingen empfängt eine göttliche Inspiration und gibt sie an ihren Schreiber weiter. Miniatur aus dem Rupertsberger Codex des Liber Scivias. Bild: wikipedia

Die Mystikerin und Äbtissin Hildegard von Bingen (um 1098 bis 1179) ist von der katholischen Kirche in den Heiligenstand erhoben worden.

RP ONLINE

Das teilte die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mit. Hildegard sei auf Anordnung von Papst Benedikt XVI. in den Heiligenkalender der römisch-katholischen Kirche aufgenommen worden. Eine Heiligsprechung im eigentlichen Sinne sei dies aber nicht. Denn eine Heiligsprechung sei ein liturgischer Akt in einem Gottesdienst. Hildegard von Bingen komponierte, dichtete und schrieb Bücher, die sich unter anderem mit Heilkunde befassen. Wegen ihrer Heilkräfte und ihrer göttlichen Visionen wurde sie weithin bekannt. Gegen große Widerstände gründete sie 1150 ein nur von Frauen bewirtschaftetes Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen am Rhein.

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Heiler Braco verzückt die Massen – das menschliche Placebo

Kann alles und tut wenig: Braco.

«Die Leute schwanken, zittern und weinen»: Im Kongresshaus lässt Heiler Braco seine angeblichen Wunderkräfte wirken. Er bewegt sich dabei auf dünnem Eis.

Von Hugo StammTages Anzeiger

Braco, ein Name, der bei vielen Anhängern der Esoterik und Alternativmedizin die Augen zum Leuchten bringt und ihnen ein verklärtes Lächeln ins Gesicht zaubert. Braco ist alles – und nichts. Er kann alles – und tut wenig. Braco ist ein Phänomen, das Wunder vollbringen soll. Mindestens bezeugen es seine Anhänger. Und davon gibt es viele. In Europa, den USA und Japan. Und in der Schweiz. Dies stellt der Wunderheiler am Sonntag im Kongresshaus unter Beweis, wenn Hunderte, vielleicht Tausende anreisen.

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BLÖD: Heilende Energien in der Kirche

Prof. Iwailo Schmidt (44) mit seiner Wünschelrute unter den Stifterfiguren des Meißner Doms. Hier will der Geomant ein gewaltiges Hochenergiefeld mit Heilkräften entdeckt haben, das die Pfarrer bis heute (unbewusst) nutzen

Im 21. Jahrhundert sind wir darauf trainiert, für alles eine „vernünftige Erklärung“ zu haben. Wunder haben angeblich ausgedient. Dennoch gibt es Menschen, die rätselhaften Phänomenen nachgehen, mystische Dinge untersuchen.

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Wie Naturheiler und Geomant Iwailo Schmidt (44), der u.a. Professor an der Universität Bischkek in Kirgisistan ist. Er behauptet: „Der Meißner Burgberg ist energetisch der wichtigste Ort Sachsens. Hier gibt es gigantische Heilkräfte.“ Es ist bekannt, dass früher viele Kirchen absichtlich auf uralte, heidnische Kraftorte gebaut wurden. Als König Otto der Große um 968 nach Sachsen kam, setzte er hier seine erste Kapelle auf den Ritualort des Meißner Burgberges. Sie wurde die christliche Keimzelle des heutigen Sachsens! 1250 begann der Bau des Domes.

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