Kinderkrebsspezialisten wollen mehr über Schamanentum wissen

Bild:kleine-zeitung.at
Kinderkrebsspezialisten in Deutschland wünschen sich eine bessere Ausbildung über medizinische Methoden und Heilmittel außerhalb der Schulmedizin, schon allein, um die Eltern ihrer Patienten umfassender und kompetenter beraten zu können. Das ist ein Ergebnis der ersten Umfrage unter Kinderonkologen zu diesem Thema durch Mediziner und Wissenschaftler des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke und der Universität Witten/Herdecke.

JURAFORUM

Sie wollten erfahren, wie die Einstellung von deutschen Kinderkrebsspezialisten gegenüber Komplementärmedizin und Alternativmedizin (CAM) ist. Denn medizinische Methoden, Produkte und Praktiken, die derzeit noch nicht Teil der Schulmedizin sind, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auch bei der Therapie von krebskranken Kindern wird in steigendem Maße, ergänzend oder alternativ zur Schulmedizin, anthroposophische Medizin, Homöopathie und Akupunktur eingesetzt. Die Studie „Attitudes and beliefs of paediatric oncologist regarding complementary and alternative therapies“ wurde im renommierten Fachblatt Complementary Therapies in Medicine veröffentlicht:

http://www.complementarytherapiesinmedicine.com/article/S0965-2299%2812%2900036-2/abstract#
Der Abstract ist frei zugänglich, der Volltext kostenpflichtig.

Autoren der Studie sind Alfred Längler (Kinderonkologisches Zentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke), Friedrich Edelhäuser, Thomas Ostermann (Zentrum für Integrative Medizin, Universität Witten/Herdecke), Genn Kameda (ehemaliger Kinderonkologe im Gemeinschaftskrankenhaus, jetzt Kinderarzt in Düsseldorf), Rieke Boeker (Universität Marburg), Georg Seifert (Charité Universitätsmedizin Berlin).

weiterlesen

Complementary Therapies in Medicine