Zweieinhalb Minuten vor zwölf: „Weltuntergangsuhr“ vorgestellt

 Es ist zweieinhalb Minuten vor zwölf! © AP Photo/Carolyn Kaster
Es ist zweieinhalb Minuten vor zwölf! © AP Photo/Carolyn Kaster
Es ist fünf vor zwölf? Von wegen! Durch die Machtübernahme von Donald Trump in den USA wurde die Weltuntergangsuhr nun sogar auf zweieinhalb Minuten vor zwölf vorgestellt – um ganze 30 Sekunden.

stern.de

Unter anderem wegen der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten sehen führende Wissenschaftler eine wachsende Gefahr für den Untergang der Menschheit. Das Wissenschaftsmagazin „Bulletin of Atomic Scientists“ stellte seine „Weltuntergangsuhr“ am Donnerstag um 30 Sekunden vor auf zweieinhalb Minuten vor Mitternacht. Damit drückte das Bulletin die gesunkenen Chancen aus, einem Atomkrieg oder der Klimakatastrophe zu entgehen. „Das ist historisch. Die Uhr ist in 64 Jahren nicht näher an Mitternacht gewesen“, sagte der Physiker und Bulletin-Vorstandsmitglied Lawrence Krauss. 1953, nach den ersten Wasserstoffbomben-Tests stand sie auf zwei Minuten vor Zwölf. Seit 2015 hatte die Uhr auf drei Minuten vor Mitternacht gestanden.

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Kapital- und Klimakollaps

Bild: nasa
Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der Wirtschaftskrise und dem außer Kontrolle geratenden Klimawandel?

Von Tomasz Konicz | TELPOLIS

Die Menschheit steuere binnen der kommenden Jahrzehnte auf eine Klimakatastrophe zu, die alle bisherigen klimatischen Umbrüche in der Menschheitsgeschichte in den Schatten stelle und die Zivilisation – insbesondere die Küstenstädte – bedrohe. Dies ist die Kernaussage einer umfassenden Studie, die von einem Team unter der Leitung des bekannten Klimawissenschaftlers James E. Hansen jüngst publiziert wurde.

Der Klimawandel schreite viel schneller voran als ursprünglich angenommen, so fasste Newsweek die Ergebnisse der Untersuchung zusammen, an der 18 Wissenschaftler beteiligt waren. Ein „gefährlicher Klimaumbruch“ bedrohe die Menschheit in „Dekaden, nicht in Jahrhunderten“, titelte die New York Times (NYT). Die Grundaussage der Studie bestehe laut NYT darin, dass durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern kein gradueller, langfristiger Klimawandel ausgelöst werde, sondern dass es zu einem „abrupten Klimawechsel“ komme.

Ausgelöst werde dieser abrupt ablaufende Klimaumschwung durch die – viel rascher als zuvor angenommen ablaufende – Eisschmelze in den Polarregionen, die sich aufgrund positiver Rückkopplungen selbst verstärkt und gigantische Massen an Schmelzwasser in die Gewässer der Arktis und Antarktis einfließen lässt. Dieses Süßwasser werde dann das „globale Förderband“ der Meeresströmungen, die thermohaline Zirkulation, zum Erliegen bringen, das das gegenwärtige stabile Klima der Welt maßgeblich prägt. Westeuropa etwa profitiert von dem Golfstrom, der für ein gemäßigtes und mildes Klima in dieser Region sorgt.

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Käßmann: ‚Gutmensch‘ sollte kein Schimpfwort sein

Bild: wikipedia
EKD-Luther-Botschafterin fordert Christen auf: Macht die Welt besser! – Zu Abtreibungen: „Ich kann mit dem Kompromiss in unserem Land sehr gut leben, dass sie bis zum Ende des dritten Monats der Schwangerschaft nicht strafrechtlich verfolgt werden.“

kath.net

Kirchentagsteilnehmer sind keine naiven Weltverbesserer und der Begriff „Gutmensch“ sollte kein Schimpfwort sein. Diese Ansicht vertrat die Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin), am 22. April vor Journalisten in Berlin. Anlass war die Vorstellung ihres Buches „Mehr als Ja und Amen. Doch, wir können die Welt verbessern.“, das im adeo Verlag (Aßlar bei Wetzlar) erscheint.

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