Sachsen: ‚Schweigemarsch für das Leben‘ von Protesten begleitet

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
An einem „Schweigemarsch für das Leben“ im sächsischen Annaberg-Buchholz haben sich am 1. Juni rund 650 Christen beteiligt. Sie demonstrierten für das Lebensrecht ungeborener Kinder, Alter und Kranker. Am Rande der Veranstaltung kam es zu Protesten.


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Die Polizei verhinderte jedoch Übergriffe der Störer. Zu Gegendemonstrationen hatte unter anderem das Bündnis „Schweigemarsch Stoppen“ aufgerufen. „Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland – Weg mit §218 – Für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch“, hieß es auf Handzetteln. Außerdem hatten Vertreter der Linken, von Bündnis90/Die Grünen und der SPD gegen den Schweigemarsch mobil gemacht. Die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Sachsen, Eva Brackelmann (Leipzig), erklärte, als Feministin und Christin betrachte sie diesem Marsch als „blanken Hohn“. Man versuche, die Zeit zurückzudrehen: „Das lassen wir nicht zu. Die SPD Sachsen steht für das Recht von Frauen auf Schwangerschaftsabbruch.“

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Aufschrei der Gottesknechte: EU-Parlament für Menschenrecht auf Abtreibung

EuropaAbtreibungsgegner: Mehr Kräfte für den Schutz des Lebens mobilisieren – Christdemokraten für das Leben (CDL): Das Europaparlament hat die absichtliche und bewusste Tötung eines anderen Menschen zu einem „Menschenrecht“ erklärt


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Ein schwerer Schlag gegen das Lebensrecht ungeborener Kinder: Das Europäische Parlament hat sich in einer Entschließung für ein Menschenrecht auf Abtreibung ausgesprochen. Für den sogenannten Tarabella-Bericht – benannt nach dem belgischen Sozialisten Marc Tarabella (Anthisnes bei Lüttich) – stimmten am 10. März 441 Abgeordnete; 205 votierten dagegen und 52 enthielten sich der Stimme. Darin fordert das Parlament unter anderem das Recht der Frauen auf sexuelle und reproduktive Gesundheit, einschließlich Abtreibung und Empfängnisverhütung.

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