Missbrauch: Ackermann bedauert Fehler seiner Diözese

Bild: ©KNA
Bereits 2006 hatte es Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester des Bistums Trier gegeben. Die Diözese hätte damals „proaktiver und entschiedener“ handeln müssen, sagt Bischof Stephan Ackermann jetzt.

katholisch.de

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat Fehler im Umgang mit Hinweisen zu einem unter Missbrauchsverdacht stehenden Geistlichen eingestanden. „Ich bedaure, dass wir nicht schneller und klarer genug agiert haben“, sagte Ackermann nach Mitteilung der Bischöflichen Pressestelle vom Dienstag. Bei den 2006 aufgekommenen ersten Hinweisen in Zusammenhang mit dem ehemaligen Pfarrer von Freisen im saarländischen Landkreis Sankt Wendel hätte das Bistum „proaktiver und entschiedener“ handeln müssen. Ackermann selbst ist erst seit 2009 Oberhirte von Trier.

Gleichzeitig erinnerte der Bischof daran, dass es in solchen Verfahren immer auch gelte, die Persönlichkeitsrechte aller Betroffenen zu wahren. „Dazu gehört besonders die gebotene Diskretion, die in der Öffentlichkeit nicht selten als mangelnde Transparenz wahrgenommen wird.“ Der Geistliche bestreite die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.

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Wie die Kirche das Thema Sexualität angehen muss

George Pell (Mitte), bisheriger Finanzchef des Vatikans, verlässt das Gericht in Australien. Der Kardinal muss sich wegen…Foto: Asanka Brendon Ratnayake/dpa
Missbrauchsvorwürfe erschüttern den Vatikan. Vom Umgang mit den Anschuldigungen hängt die Glaubwürdigkeit der Kirche ab. Sonst ist ihre Autorität dahin. Ein Kommentar.

Von Stephan-Andreas Casdorff | DER TAGESSPIEGEL

Wenn das wahr ist… Wenn die Nummer drei des Vatikan wirklich Kinder missbraucht haben sollte, dann würde das die katholische Kirche bis auf die Grundmauern erschüttern.

George Pell, Kurienkardinal, Finanzchef, 76 Jahre, selbst einer, den das Kardinalskollegium für „papabile“ hielt, für einen möglichen Papst, dieser Pell also plädiert auf „nicht schuldig“. Besser ist es. Sonst könnte, ja müsste Franziskus an ihm ein Exempel statuieren. Vom Umgang mit Missbrauchsvorwürfen hängt nämlich seine und die Glaubwürdigkeit seiner Kirche ab.

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George Pell: Vatikan-Finanzchef kommt wegen Missbrauchsvorwurf vor Gericht

Der bisherige Finanzchef des Vatikans, George Pell, muss sich wegen Missbrauchsvorwürfen verantworten. Er gilt als enger Vertrauter von Papst Franziskus Quelle: AFP/Archiv
Dem Kurienkardinal George Pell wird vorgeworfen, sich als junger Pfarrer und Erzbischof an Jungen vergangen zu haben. Dafür muss er sich vor Gericht verantworten. In der Kirche hatte er bis zuletzt eine wichtige Position.

DIE WELT

Der bisherige Finanzchef des Vatikans, Kurienkardinal George Pell, wird sich in seiner Heimat Australien wegen Missbrauchsvorwürfen in einem Prozess vor Gericht verantworten müssen.

Ein Amtsgericht in Melbourne entschied am Dienstag nach monatelangen Vorprüfungen, dass gegen den 76-Jährigen ein Hauptverfahren eröffnet wird. Der Kardinal ist damit weltweit der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen solcher Vorwürfe angeklagt wird. Pell selbst streitet alles ab.

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Scientology gründet eigenen TV-Sender

Scientology in Los Angeles (Bild: PictorialEvidence, CC-BY-Sa 3.0)
Die Scientology-Organistation will mit einem neuen Fernsehsender für ihre Ziele werben. Möglicherweise geht es dabei auch um die Darstellung einer eigenen Version zu Missbrauchsvorwürfen.

stern.de

Inmitten einer zunehmend kritischen Berichterstattung startet die Scientology-Organisation einen eigenen Fernsehsender. Er soll auf Plattformen wie Apple TV und Google Play abrufbar sein, der Start war für den Montag geplant. Die Ankündigung der von Kritikern als gefährliche Sekte gesehenen Vereinigung legte nahe, dass Scientology damit auf wiederholte Missbrauchsvorwürfe reagieren und seine eigene Version darstellen möchte. Scientology bezeichnet sich als Kirche.

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43 Prozent der Frauen wurden laut Umfrage sexuell belästigt

Fast die Hälfte der Frauen in Deutschland hat einer Umfrage zufolge bereits sexuelle Belästigung erfahren. 

Frankfurter Rundschau

43 Prozent der befragten Frauen gaben an, schon einmal bedrängt oder belästigt worden zu sein – gegenüber zwölf Prozent der befragten Männer. Das ergab eine Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag der dpa. Die Ergebnisse zeigen, wie verbreitet die Übergriffe auch in Deutschland sind, nachdem zuletzt Missbrauchsvorwürfe gegen den US-Filmmogul Harvey Weinstein weltweite Diskussionen entfacht hatten.

Kardinal Pell weist Missbrauchsvorwürfe zurück

Vor seiner Versetzung nach Rom Anfang 2014 war Pell Erzbischof von Melbourne und Sydney. Foto: dpa
Der australische Kardinal George Pell ist der ranghöchste katholische Geistliche, der sich bislang wegen Missbrauchsvorwürfen verantworten muss. Bei seinem ersten Auftritt vor Gericht beteuert er seine Unschuld.

Frankfurter Rundschau

Bei seinem ersten Auftritt vor Gericht hat der australische Kardinal George Pell alle Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs zurückgewiesen. Der Vertraute von Papst Franziskus ließ am Mittwoch vor Gericht in Melbourne eine Erklärung verlesen, mit der er seine Unschuld beteuerte. Der 76-Jährige saß zwar im Saal, sagte selbst aber nichts. Der Termin war nach fünf Minuten schon wieder vorbei. Das Verfahren soll im Oktober fortgesetzt werden.

Als Finanzchef des Vatikans war der Australier bislang die inoffizielle Nummer drei des Kirchenstaats. Wegen der Vorwürfe, sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen zu haben, hatte er sich Ende Juni jedoch beurlauben lassen. Durch die Ansetzung des neuen Termins am 6. Oktober muss der Papst auf die Dienste des Kurien-Kardinals nun weiterhin verzichten.

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Missbrauchsvorwurf: Sogyal Rinpoche zieht offenbar Konsequenzen

Sogyal Rinpoche, Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 3.0 – Lotsawa108
Der Gründer und spirituelle Leiter des internationalen tibetisch-buddhistischen Rigpanetzwerks, Sogyal Rinpoche, zieht sich zurück für „eine Zeit der Einkehr und der Reflexion“. So berichten es das kanadische Buddhismus-Magazin „Lion’s Roar – Buddhist Wisdom for our Time“ (online) wie auch das „Boeddhistisch Dagblad“ (Niederlande) unter Berufung auf eine Pressemitteilung von Rigpa International vom 21.7.2017.

Von Dr. Friedmann Eißler | EZW

Grund sind offenbar massive Missbrauchsvorwürfe, die von einer Gruppe von acht langjährigen und verdienten Schülerinnen und Schülern vorgebracht wurden und in einem Brief mit Datum vom 14. Juli im Internet kursieren (www.lionsroar.com/wp-content/uploads/2017/07/Letter-to-Sogyal-Lakar-14-06-2017-.pdf). Das 12-seitige Schreiben an Sogyal Rinpoche fordert den tibetischen Meister auf, sein „unethisches und unmoralisches Verhalten“ aufzugeben und auf den wahren Pfad des Dharma zurückzukehren. Die Vorwürfe wiegen schwer. Gegliedert in „physischen, emotionalen und psychologischen Missbrauch“, „sexuellen Missbrauch“, „unersättlichen Lebensstil“ und die „Vergiftung unserer Wertschätzung für die Dharmapraxis“ werden sie in ruhigem Ton und begründet aufgrund von „Erfahrungen aus erster Hand“ vorgetragen. Es wird betont, dass das persönliche Gespräch gesucht wurde, bevor man an die Öffentlichkeit ging, jedoch ohne Erfolg. Vielmehr seien Insidern die verstörenden und gewalttätig missbräuchlichen Verhaltensmuster seit Jahrzehnten bekannt, würden aber vom innersten Kreis weiter gedeckt oder „wegerklärt“.

Immer wieder sind in der Vergangenheit Missbrauchsvorwürfe gegen Sogyal Rinpoche laut geworden. Durch die jüngsten Vorgänge ist jedoch eine neue Stufe eingetreten. Rigpa Deutschland teilte auf Rückfrage mit, dass der Verein seine Beziehungen zu Sogyal Rinpoche neu ordnen müsse, und versicherte, dass innerhalb der Gemeinschaft in Deutschland ein offener und transparenter Dialog über die in dem Brief erhobenen Vorwürfe begonnen habe.

Vatikan: Kardinal Pell weist neue Missbrauchsvorwüfe zurück

Kardinal Georges Pell – ANSA
Der australische Präfekt des Wirtschaftssekretariats im Vatikan, Kardinal George Pell, hat neue Missbrauchsvorwürfe gegen seine Person zurückgewiesen. Medienberichte und Anschuldigungen über sein Verhalten als früherer Erzbischof von Melbourne seien „völlig falsch“, teilte Pells Büro am Montag mit.

Radio Vatikan

Die australische Journalistin Louise Milligan berichtet in ihrem Buch über Kardinal Pell, das am Montag erschienen ist, er habe nach seiner Ernennung zum Erzbischof von Melbourne in den 1990er-Jahren zwei Chorknaben sexuell missbraucht. Einer der beiden, schreibt die Autorin, sei 2014 an einer Überdosis Drogen gestorben. Das zweite Opfer habe daraufhin erzählt, sie seien als Teenager von Pell missbraucht worden. Das Büro des heutigen vatikanischen Finanzchefs erklärte, der Kardinal werde auf die Buch-Veröffentlichungen nicht reagieren, weil er sich nicht in das laufende Ermittlungsverfahren „einmischen“ wolle.

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Dodo Marx räumt Versäumnisse der Kirche bei Missbrauch ein

Quelle: http://www.bgland24.de

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, übt Selbstkritik am Umgang der katholischen Kirche mit Missbrauchsvorwürfen. »Für die Kirche und auch für mich selbst war es ein schmerzhafter Lernprozess, vor allem und in allem von der Perspektive der Opfer her zu denken und zu handeln«, sagte der Kardinal der Wochenzeitung »Die Zeit« (Donnerstag).

Kirche+Leben

Die Kirche, er eingeschlossen, habe zu wenig wahrhaben wollen, was Priester jungen Menschen antun können, fügte Marx hinzu. Das Verhalten der katholischen Kirche sei den leidvollen Situationen der Opfer nicht immer angemessen gewesen. »Für mich persönlich möchte ich ausdrücklich festhalten, dass ich heute und leider erst im Nachhinein erkenne, dass ich intensiver hätte nachfragen müssen«, räumte der Münchner Erzbischof ein.

Anlass der Äußerung ist der Fall eines heute 32-jährigen Mannes, der als Heranwachsender vom Priester seiner katholischen Gemeinde im Saarland mehrfach missbraucht wurde. Kardinal Marx war damals, im Jahr 2006, Trierer Bischof und damit auch zuständig für das Saarland. Zur Verurteilung des Priesters kam es nicht. Die Vorwürfe waren bereits verjährt, als das mutmaßliche Opfer den Geistlichen anzeigte. Nach Aussagen des Opfers nahm das Bistum damals keinen Kontakt zu ihm auf. Sieben weitere Male war der Priester angezeigt worden. Alle Verfahren wurden eingestellt.

Australien: Kirche zahlte 190 Millionen an Missbrauchsopfer

missbrauch

Australiens katholische Kirche hat in den vergangenen Jahrzehnten umgerechnet mehr als 190 Millionen Euro an Tausende Opfer von sexuellem Missbrauch durch Geistliche gezahlt.

religion.ORF.at

m Durchschnitt bekam jedes Opfer 91.000 australische Dollar (etwa 66.000 Euro) – meist allerdings mit vielen Jahren Verspätung. Das wurde am Donnerstag bei Beratungen einer offiziellen Untersuchungskommission bekannt, die die Missbrauchsvorwürfe aufarbeiten soll.

Behandlungen und Anwaltskosten

Insgesamt zahlte die Kirche seit 1980 etwa 276 Millionen australische Dollar aus – als Entschädigung, aber auch für ärztliche Behandlungen und Anwaltskosten. 4.445 Frauen und Männer haben bisher gemeldet, dass sie als Kinder von katholischen Geistlichen missbraucht worden seien. Die Dunkelziffer liegt vermutlich viel höher. In mehr als 3.000 Fällen wurde Geld überwiesen. Mehrere hundert Fälle sind aber auch noch offen.

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Institut prüft Missbrauchsvorwurf gegen Ex-Bischof

Bischof Janssen – Archivfoto von 1982 – AP
Ein spezialisiertes Institut soll überprüfen, ob Missbrauchsvorwürfe gegen den ehemaligen Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen und Pater Peter R. wahr sind. Das berichtet die Zeitung „Die Welt“ in ihrer Onlineausgabe an diesem Dienstag.
 

Radio Vatikan

Auftraggeber der Untersuchung sei das Bistum Hildesheim. Beauftragt wurde das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) aus München, das bereits den Missbrauch von Schülern im Benediktinerkloster Ettal sowie an der Odenwaldschule untersucht hat.

In seiner Amtszeit als Bischof soll Janssen von 1957 bis 1982 einen Jungen sexuell missbraucht haben. Der Bischof starb 1988. Erst im vergangenen Jahr wurde der Missbrauchsvorwurf gegen ihn erhoben. Das sind mehr als 50 Jahre nach dem angeblichen Missbrauch.

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Australiens Polizei untersucht Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal

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Die Polizei in Australien untersucht Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal George Pell. Die Staatsanwaltschaft berate darüber, ob es zu einer Anklage gegen den ranghöchsten Kardinal des Landes kommen soll. Das bestätigte die Polizei im Bundesstaat Victoria dem Radiosender 3AW. Pell, der die Nummer drei in der Vatikan-Hierarchie ist, bezeichnete die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als Verleumdungskampagne. Der Sender ABC hatte zuvor von Ermittlungen gegen Pell wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern berichtet.
 

Stuttgarter Nachrichten.de

Die Polizei in Australien untersucht Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal George Pell. Die Staatsanwaltschaft berate darüber, ob es zu einer Anklage gegen den ranghöchsten Kardinal des Landes kommen soll. Das bestätigte die Polizei im Bundesstaat Victoria dem Radiosender 3AW. Pell, der die Nummer drei in der Vatikan-Hierarchie ist, bezeichnete die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als Verleumdungskampagne. Der Sender ABC hatte zuvor von Ermittlungen gegen Pell wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern berichtet.

Missbrauchsvorwürfe: Bistum Hildesheim zahlt Geld an junge Frau

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Als Anerkennung ihres Leids zahlt das Bistum Hildesheim eine Geldsumme an eine junge Frau. Sie hatte schwere Vorwürfe gegen einen Pater erhoben. Strafrechtlich wird der Fall nicht mehr verfolgt.

SpON

Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen den früheren Pfarrer Peter R. zahlt das Bistum Hildesheim einer jungen Frau eine Geldsumme als Anerkennung ihres Leids.

Die damals 14-Jährige hatte im März 2010 in Hildesheim schwere Vorwürfe gegen Pfarrer R. erhoben. Er stand damals schon im Zentrum des Missbrauchsskandals am Berliner Canisius-Kolleg mit mehr als hundert Opfern. Doch das Bistum Hildesheim gab die neuen Hinweise nicht gleich an die Staatsanwaltschaft weiter (mehr zu dem Fall lesen Sie hier).

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UN-Funktionärin Pansieri tritt nach Kritik an Aufklärung zurück

Trat aus „gesundheitlichen Gründen“ zurück: Flavia Pansieri, stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte © Martial Trezzini/EPA
Kinder klagen über sexuelle Übergriffe durch französische Soldaten, der UN-Bericht versandet und auch in Paris kommen die Ermittlungen lange nicht voran. Nun tritt eine Verantwortliche der Vereinten Nationen zurück – angeblich aus „gesundheitlichen Gründen“.


stern.de

Nach heftiger Kritik an ihrem Umgang mit einem Missbrauchsskandal wird die stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Flavia Pansieri, von ihrem Amt zurücktreten. Eine UN-Sprecherin in New York bestätigte den Rücktritt der 64-Jährigen und führte „gesundheitliche Gründe“ an.

Pansieri hatte eingeräumt, dass sie Missbrauchsvorwürfe gegen französische Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik nicht wirksam verfolgt hatte. Die Soldaten waren allerdings nicht Teil der UN-Truppen. Zu den Opfern hatten Minderjährige gehört. Die französische Justiz ermittelt.

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Bischofsrücktritt in Mexiko: Medien sprechen von Vertuschung

Papst Franziskus hat am Donnerstag den vorzeitigen Rücktritt des mexikanischen Bischofs Gonzalo Galvan Castillo angenommen. Der Vatikan nannte keine inhaltlichen Gründe. Mexikanische Medien verwiesen auf Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester der Diözese Autlan. Auf die 2009 laut gewordenen Anschuldigungen hin habe Galvan den betreffenden Geistlichen lediglich in eine andere Pfarrei versetzt. Galvan, heute 64, stand seit 2004 an der Spitze der Diözese.


kathweb

missbrauch_katholDer Vatikan verwies in seiner Mitteilung zum Rücktritt Galvans auf einen Kirchenrechtsparagrafen, der einen Amtsverzicht dann vorsieht, wenn ein Diözesanbischof „wegen seiner angegriffenen Gesundheit oder aus einem anderen schwerwiegenden Grund nicht mehr recht in der Lage ist, seine Amtsgeschäfte wahrzunehmen“.

Eine mexikanische Zeitung hatte im Juli 2014 über den Fall eines Diözesangeistlichen berichtet, der im Jahr 2009 von einem damals 24-jährigen Mann des sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden sein soll. Der Zeitung zufolge ergriff die Diözesanleitung von Autlan nie Disziplinarmaßnahmen gegen den Priester. Zugleich war auch nicht von einem Vorgehen des mutmaßlichen Opfers vor weltlichen Justizinstanzen die Rede.

Chicagos Kardinal publiziert Missbrauchsdossier

Der scheidende Erzbischof von Chicago, George Francis, Bild: orf.at
Die Erzdiözese Chicago (US-Bundesstaat Illinois) hat am Donnerstag (Ortszeit) Tausende interne Dokumente zum Thema sexueller Missbrauch durch Priester – und dessen Vertuschung – zugänglich gemacht.

religion ORF.at

Die Veröffentlichung der bisher zurückgehaltenen Dokumente war von Kardinal Francis George (77) versprochen worden, dessen Amtszeit vor kurzem endete. Wie die Zeitung „New York Times“ (Freitag-Ausgabe) berichtet, umfasst das Dossier insgesamt rund 15.000 Seiten, die Missbrauchsvorwürfe und Untersuchungen gegen 36 Priester aus den vergangenen Jahrzehnten dokumentieren. Viele der Beschuldigten, deren Namen schon vorher bekannt waren, sind zwischenzeitlich verstorben.

„Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir hoffen, dass wir das Vertrauen durch einen ehrlichen und offenen Dialog wiederaufbauen können“, so George in einer Stellungnahme, und: „Kindesmissbrauch ist ein Verbrechen und eine Sünde.“

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Plantu: Französischer Papst-Karikaturist freigesprochen

Die Überschrift lautet: Pädophilie: Der Papst nimmt Stellung – der Junge sagt: “Hört auf euch ficken zu lassen, geht lieber am Sonntag wählen! (Es handelte sich damals um Regionalwahlen in Frankreich)
Urteil: Keine Aufstachelung zu Hass. Ein Pariser Strafgericht urteilte, die Darstellung ziele nicht darauf, die Katholiken oder Kleriker generell zu brandmarken.

kath.net

Der wegen einer Papst-Karikatur angeklagte französische Zeichner Plantu ist vom Vorwurf der Aufstachelung zu Hass freigesprochen worden. Ein Strafgericht in Paris urteilte am Dienstag laut französischen Medienberichten, die Darstellung ziele nicht darauf, die Katholiken oder Kleriker generell zu brandmarken. Der Karikaturist habe lediglich auf die seiner Meinung nach unangemessene Reaktion der Kirche auf Missbrauchsvorwürfe hingewiesen.

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Missbrauchsvorwürfe: Vatikan stellt Erzbischof unter Hausarrest

missbrauch_katholEr soll sieben Kinder missbraucht haben: Der Vatikan stellt den Ex-Nuntius der Dominikanischen Republik Josef Wesolowski unter Hausarrest. Der polnische Erzbischof ist der erste hochrangige Kirchenvertreter, der sich wegen Missbrauchsvorwürfen verantworten muss.

Süddeutsche.de

  • Der Vatikan hat den früheren päpstlichen Nuntius in der Dominikanischen Republik, Erzbischof Josef Wesolowski, unter Hausarrest gestellt. Er soll sieben Kinder missbraucht haben.
  • Wesolowski ist der erste hochrangige Kirchenvertreter, der sich wegen Missbrauchsvorwürfen vor einem vatikanischen Gericht verantworten muss.

Vatikan stellt Erzbischof unter Hausarrest

Nach schweren Missbrauchsvorwürfen hat der Vatikan den früheren päpstlichen Nuntius in der Dominikanischen Republik, Erzbischof Josef Wesolowski, unter Hausarrest gestellt. Ihm soll der Prozess gemacht werden, wie der Heilige Stuhl mitteilte.

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Missbrauchsvorwürfe: Nuntius Wesolowski laisiert

Wesolowski, Bild: orf.at
Der Geistliche, der im September 2013 von seinem Posten in der Karibik abberufen worden war, befindet sich derzeit auf freiem Fuß

kathweb

Der nach Missbrauchsvorwürfen abberufene Vatikan-Botschafter in der Dominikanischen Republik ist vom Vatikan aus dem Klerikerstand entlassen worden. Diese Entscheidung habe die Glaubenskongregation nach einem kirchlichen Strafprozess gegen den polnischen Erzbischof Jozef Wesolowski in erster Instanz gefällt, teilte der Vatikan am Freitag mit. Der bisherige Nuntius habe das Recht, binnen zwei Monaten Berufung einzulegen.

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Disgusting: Scientologists and Christians together hand in hand

Scientology

Scientology is asking the Supreme Court to let it use clergy-penitent privilege to keep secret more than 18,000 pages of documents on former member and employee Laura DeCrescenzo. It has picked up some unusual allies—the National Council of Churches (NCC) and the Rutherford Institute, a civil liberties organization.

Christianity Today

DeCrescenzo is suing Scientology and alleging a number of abuses, including a forced abortion when she was 17. The California courts have ordered Scientology to turn over the records. Scientology has complied, but asked the Supreme Court to overturn the order, arguing that the conversations were protected by the state’s clergy-penitent privilege.

In California, clergy may invoke the privilege even if the parishioner waives it. However, the privilege only stands if the conversation took place between one clergyperson and one parishioner. The courts ruled that since 259 Scientologists reviewed DeCrescenzo’s documents, they’re no longer confidential. And even though Scientology leaders have argued that all of the reviewers were clergy sworn to secrecy, that’s still 258 too many, according to the California courts. If the case is allowed to stand, clergy in California will not be able to rely on the privilege if they share penitent conversations with other church leaders.

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