Kardinal Pell weist Missbrauchsvorwürfe zurück

Vor seiner Versetzung nach Rom Anfang 2014 war Pell Erzbischof von Melbourne und Sydney. Foto: dpa
Der australische Kardinal George Pell ist der ranghöchste katholische Geistliche, der sich bislang wegen Missbrauchsvorwürfen verantworten muss. Bei seinem ersten Auftritt vor Gericht beteuert er seine Unschuld.

Frankfurter Rundschau

Bei seinem ersten Auftritt vor Gericht hat der australische Kardinal George Pell alle Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs zurückgewiesen. Der Vertraute von Papst Franziskus ließ am Mittwoch vor Gericht in Melbourne eine Erklärung verlesen, mit der er seine Unschuld beteuerte. Der 76-Jährige saß zwar im Saal, sagte selbst aber nichts. Der Termin war nach fünf Minuten schon wieder vorbei. Das Verfahren soll im Oktober fortgesetzt werden.

Als Finanzchef des Vatikans war der Australier bislang die inoffizielle Nummer drei des Kirchenstaats. Wegen der Vorwürfe, sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen zu haben, hatte er sich Ende Juni jedoch beurlauben lassen. Durch die Ansetzung des neuen Termins am 6. Oktober muss der Papst auf die Dienste des Kurien-Kardinals nun weiterhin verzichten.

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Missbrauchsvorwurf: Sogyal Rinpoche zieht offenbar Konsequenzen

Sogyal Rinpoche, Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 3.0 – Lotsawa108
Der Gründer und spirituelle Leiter des internationalen tibetisch-buddhistischen Rigpanetzwerks, Sogyal Rinpoche, zieht sich zurück für „eine Zeit der Einkehr und der Reflexion“. So berichten es das kanadische Buddhismus-Magazin „Lion’s Roar – Buddhist Wisdom for our Time“ (online) wie auch das „Boeddhistisch Dagblad“ (Niederlande) unter Berufung auf eine Pressemitteilung von Rigpa International vom 21.7.2017.

Von Dr. Friedmann Eißler | EZW

Grund sind offenbar massive Missbrauchsvorwürfe, die von einer Gruppe von acht langjährigen und verdienten Schülerinnen und Schülern vorgebracht wurden und in einem Brief mit Datum vom 14. Juli im Internet kursieren (www.lionsroar.com/wp-content/uploads/2017/07/Letter-to-Sogyal-Lakar-14-06-2017-.pdf). Das 12-seitige Schreiben an Sogyal Rinpoche fordert den tibetischen Meister auf, sein „unethisches und unmoralisches Verhalten“ aufzugeben und auf den wahren Pfad des Dharma zurückzukehren. Die Vorwürfe wiegen schwer. Gegliedert in „physischen, emotionalen und psychologischen Missbrauch“, „sexuellen Missbrauch“, „unersättlichen Lebensstil“ und die „Vergiftung unserer Wertschätzung für die Dharmapraxis“ werden sie in ruhigem Ton und begründet aufgrund von „Erfahrungen aus erster Hand“ vorgetragen. Es wird betont, dass das persönliche Gespräch gesucht wurde, bevor man an die Öffentlichkeit ging, jedoch ohne Erfolg. Vielmehr seien Insidern die verstörenden und gewalttätig missbräuchlichen Verhaltensmuster seit Jahrzehnten bekannt, würden aber vom innersten Kreis weiter gedeckt oder „wegerklärt“.

Immer wieder sind in der Vergangenheit Missbrauchsvorwürfe gegen Sogyal Rinpoche laut geworden. Durch die jüngsten Vorgänge ist jedoch eine neue Stufe eingetreten. Rigpa Deutschland teilte auf Rückfrage mit, dass der Verein seine Beziehungen zu Sogyal Rinpoche neu ordnen müsse, und versicherte, dass innerhalb der Gemeinschaft in Deutschland ein offener und transparenter Dialog über die in dem Brief erhobenen Vorwürfe begonnen habe.

Vatikan: Kardinal Pell weist neue Missbrauchsvorwüfe zurück

Kardinal Georges Pell – ANSA
Der australische Präfekt des Wirtschaftssekretariats im Vatikan, Kardinal George Pell, hat neue Missbrauchsvorwürfe gegen seine Person zurückgewiesen. Medienberichte und Anschuldigungen über sein Verhalten als früherer Erzbischof von Melbourne seien „völlig falsch“, teilte Pells Büro am Montag mit.

Radio Vatikan

Die australische Journalistin Louise Milligan berichtet in ihrem Buch über Kardinal Pell, das am Montag erschienen ist, er habe nach seiner Ernennung zum Erzbischof von Melbourne in den 1990er-Jahren zwei Chorknaben sexuell missbraucht. Einer der beiden, schreibt die Autorin, sei 2014 an einer Überdosis Drogen gestorben. Das zweite Opfer habe daraufhin erzählt, sie seien als Teenager von Pell missbraucht worden. Das Büro des heutigen vatikanischen Finanzchefs erklärte, der Kardinal werde auf die Buch-Veröffentlichungen nicht reagieren, weil er sich nicht in das laufende Ermittlungsverfahren „einmischen“ wolle.

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Dodo Marx räumt Versäumnisse der Kirche bei Missbrauch ein

Quelle: http://www.bgland24.de

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, übt Selbstkritik am Umgang der katholischen Kirche mit Missbrauchsvorwürfen. »Für die Kirche und auch für mich selbst war es ein schmerzhafter Lernprozess, vor allem und in allem von der Perspektive der Opfer her zu denken und zu handeln«, sagte der Kardinal der Wochenzeitung »Die Zeit« (Donnerstag).

Kirche+Leben

Die Kirche, er eingeschlossen, habe zu wenig wahrhaben wollen, was Priester jungen Menschen antun können, fügte Marx hinzu. Das Verhalten der katholischen Kirche sei den leidvollen Situationen der Opfer nicht immer angemessen gewesen. »Für mich persönlich möchte ich ausdrücklich festhalten, dass ich heute und leider erst im Nachhinein erkenne, dass ich intensiver hätte nachfragen müssen«, räumte der Münchner Erzbischof ein.

Anlass der Äußerung ist der Fall eines heute 32-jährigen Mannes, der als Heranwachsender vom Priester seiner katholischen Gemeinde im Saarland mehrfach missbraucht wurde. Kardinal Marx war damals, im Jahr 2006, Trierer Bischof und damit auch zuständig für das Saarland. Zur Verurteilung des Priesters kam es nicht. Die Vorwürfe waren bereits verjährt, als das mutmaßliche Opfer den Geistlichen anzeigte. Nach Aussagen des Opfers nahm das Bistum damals keinen Kontakt zu ihm auf. Sieben weitere Male war der Priester angezeigt worden. Alle Verfahren wurden eingestellt.

Australien: Kirche zahlte 190 Millionen an Missbrauchsopfer

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Australiens katholische Kirche hat in den vergangenen Jahrzehnten umgerechnet mehr als 190 Millionen Euro an Tausende Opfer von sexuellem Missbrauch durch Geistliche gezahlt.

religion.ORF.at

m Durchschnitt bekam jedes Opfer 91.000 australische Dollar (etwa 66.000 Euro) – meist allerdings mit vielen Jahren Verspätung. Das wurde am Donnerstag bei Beratungen einer offiziellen Untersuchungskommission bekannt, die die Missbrauchsvorwürfe aufarbeiten soll.

Behandlungen und Anwaltskosten

Insgesamt zahlte die Kirche seit 1980 etwa 276 Millionen australische Dollar aus – als Entschädigung, aber auch für ärztliche Behandlungen und Anwaltskosten. 4.445 Frauen und Männer haben bisher gemeldet, dass sie als Kinder von katholischen Geistlichen missbraucht worden seien. Die Dunkelziffer liegt vermutlich viel höher. In mehr als 3.000 Fällen wurde Geld überwiesen. Mehrere hundert Fälle sind aber auch noch offen.

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Institut prüft Missbrauchsvorwurf gegen Ex-Bischof

Bischof Janssen – Archivfoto von 1982 – AP
Ein spezialisiertes Institut soll überprüfen, ob Missbrauchsvorwürfe gegen den ehemaligen Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen und Pater Peter R. wahr sind. Das berichtet die Zeitung „Die Welt“ in ihrer Onlineausgabe an diesem Dienstag.
 

Radio Vatikan

Auftraggeber der Untersuchung sei das Bistum Hildesheim. Beauftragt wurde das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) aus München, das bereits den Missbrauch von Schülern im Benediktinerkloster Ettal sowie an der Odenwaldschule untersucht hat.

In seiner Amtszeit als Bischof soll Janssen von 1957 bis 1982 einen Jungen sexuell missbraucht haben. Der Bischof starb 1988. Erst im vergangenen Jahr wurde der Missbrauchsvorwurf gegen ihn erhoben. Das sind mehr als 50 Jahre nach dem angeblichen Missbrauch.

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Australiens Polizei untersucht Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal

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Die Polizei in Australien untersucht Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal George Pell. Die Staatsanwaltschaft berate darüber, ob es zu einer Anklage gegen den ranghöchsten Kardinal des Landes kommen soll. Das bestätigte die Polizei im Bundesstaat Victoria dem Radiosender 3AW. Pell, der die Nummer drei in der Vatikan-Hierarchie ist, bezeichnete die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als Verleumdungskampagne. Der Sender ABC hatte zuvor von Ermittlungen gegen Pell wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern berichtet.
 

Stuttgarter Nachrichten.de

Die Polizei in Australien untersucht Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal George Pell. Die Staatsanwaltschaft berate darüber, ob es zu einer Anklage gegen den ranghöchsten Kardinal des Landes kommen soll. Das bestätigte die Polizei im Bundesstaat Victoria dem Radiosender 3AW. Pell, der die Nummer drei in der Vatikan-Hierarchie ist, bezeichnete die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als Verleumdungskampagne. Der Sender ABC hatte zuvor von Ermittlungen gegen Pell wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern berichtet.

Missbrauchsvorwürfe: Bistum Hildesheim zahlt Geld an junge Frau

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Als Anerkennung ihres Leids zahlt das Bistum Hildesheim eine Geldsumme an eine junge Frau. Sie hatte schwere Vorwürfe gegen einen Pater erhoben. Strafrechtlich wird der Fall nicht mehr verfolgt.

SpON

Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen den früheren Pfarrer Peter R. zahlt das Bistum Hildesheim einer jungen Frau eine Geldsumme als Anerkennung ihres Leids.

Die damals 14-Jährige hatte im März 2010 in Hildesheim schwere Vorwürfe gegen Pfarrer R. erhoben. Er stand damals schon im Zentrum des Missbrauchsskandals am Berliner Canisius-Kolleg mit mehr als hundert Opfern. Doch das Bistum Hildesheim gab die neuen Hinweise nicht gleich an die Staatsanwaltschaft weiter (mehr zu dem Fall lesen Sie hier).

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UN-Funktionärin Pansieri tritt nach Kritik an Aufklärung zurück

Trat aus „gesundheitlichen Gründen“ zurück: Flavia Pansieri, stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte © Martial Trezzini/EPA
Kinder klagen über sexuelle Übergriffe durch französische Soldaten, der UN-Bericht versandet und auch in Paris kommen die Ermittlungen lange nicht voran. Nun tritt eine Verantwortliche der Vereinten Nationen zurück – angeblich aus „gesundheitlichen Gründen“.


stern.de

Nach heftiger Kritik an ihrem Umgang mit einem Missbrauchsskandal wird die stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Flavia Pansieri, von ihrem Amt zurücktreten. Eine UN-Sprecherin in New York bestätigte den Rücktritt der 64-Jährigen und führte „gesundheitliche Gründe“ an.

Pansieri hatte eingeräumt, dass sie Missbrauchsvorwürfe gegen französische Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik nicht wirksam verfolgt hatte. Die Soldaten waren allerdings nicht Teil der UN-Truppen. Zu den Opfern hatten Minderjährige gehört. Die französische Justiz ermittelt.

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Bischofsrücktritt in Mexiko: Medien sprechen von Vertuschung

Papst Franziskus hat am Donnerstag den vorzeitigen Rücktritt des mexikanischen Bischofs Gonzalo Galvan Castillo angenommen. Der Vatikan nannte keine inhaltlichen Gründe. Mexikanische Medien verwiesen auf Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester der Diözese Autlan. Auf die 2009 laut gewordenen Anschuldigungen hin habe Galvan den betreffenden Geistlichen lediglich in eine andere Pfarrei versetzt. Galvan, heute 64, stand seit 2004 an der Spitze der Diözese.


kathweb

missbrauch_katholDer Vatikan verwies in seiner Mitteilung zum Rücktritt Galvans auf einen Kirchenrechtsparagrafen, der einen Amtsverzicht dann vorsieht, wenn ein Diözesanbischof „wegen seiner angegriffenen Gesundheit oder aus einem anderen schwerwiegenden Grund nicht mehr recht in der Lage ist, seine Amtsgeschäfte wahrzunehmen“.

Eine mexikanische Zeitung hatte im Juli 2014 über den Fall eines Diözesangeistlichen berichtet, der im Jahr 2009 von einem damals 24-jährigen Mann des sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden sein soll. Der Zeitung zufolge ergriff die Diözesanleitung von Autlan nie Disziplinarmaßnahmen gegen den Priester. Zugleich war auch nicht von einem Vorgehen des mutmaßlichen Opfers vor weltlichen Justizinstanzen die Rede.

Chicagos Kardinal publiziert Missbrauchsdossier

Der scheidende Erzbischof von Chicago, George Francis, Bild: orf.at
Die Erzdiözese Chicago (US-Bundesstaat Illinois) hat am Donnerstag (Ortszeit) Tausende interne Dokumente zum Thema sexueller Missbrauch durch Priester – und dessen Vertuschung – zugänglich gemacht.

religion ORF.at

Die Veröffentlichung der bisher zurückgehaltenen Dokumente war von Kardinal Francis George (77) versprochen worden, dessen Amtszeit vor kurzem endete. Wie die Zeitung „New York Times“ (Freitag-Ausgabe) berichtet, umfasst das Dossier insgesamt rund 15.000 Seiten, die Missbrauchsvorwürfe und Untersuchungen gegen 36 Priester aus den vergangenen Jahrzehnten dokumentieren. Viele der Beschuldigten, deren Namen schon vorher bekannt waren, sind zwischenzeitlich verstorben.

„Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir hoffen, dass wir das Vertrauen durch einen ehrlichen und offenen Dialog wiederaufbauen können“, so George in einer Stellungnahme, und: „Kindesmissbrauch ist ein Verbrechen und eine Sünde.“

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Plantu: Französischer Papst-Karikaturist freigesprochen

Die Überschrift lautet: Pädophilie: Der Papst nimmt Stellung – der Junge sagt: “Hört auf euch ficken zu lassen, geht lieber am Sonntag wählen! (Es handelte sich damals um Regionalwahlen in Frankreich)
Urteil: Keine Aufstachelung zu Hass. Ein Pariser Strafgericht urteilte, die Darstellung ziele nicht darauf, die Katholiken oder Kleriker generell zu brandmarken.

kath.net

Der wegen einer Papst-Karikatur angeklagte französische Zeichner Plantu ist vom Vorwurf der Aufstachelung zu Hass freigesprochen worden. Ein Strafgericht in Paris urteilte am Dienstag laut französischen Medienberichten, die Darstellung ziele nicht darauf, die Katholiken oder Kleriker generell zu brandmarken. Der Karikaturist habe lediglich auf die seiner Meinung nach unangemessene Reaktion der Kirche auf Missbrauchsvorwürfe hingewiesen.

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Missbrauchsvorwürfe: Vatikan stellt Erzbischof unter Hausarrest

missbrauch_katholEr soll sieben Kinder missbraucht haben: Der Vatikan stellt den Ex-Nuntius der Dominikanischen Republik Josef Wesolowski unter Hausarrest. Der polnische Erzbischof ist der erste hochrangige Kirchenvertreter, der sich wegen Missbrauchsvorwürfen verantworten muss.

Süddeutsche.de

  • Der Vatikan hat den früheren päpstlichen Nuntius in der Dominikanischen Republik, Erzbischof Josef Wesolowski, unter Hausarrest gestellt. Er soll sieben Kinder missbraucht haben.
  • Wesolowski ist der erste hochrangige Kirchenvertreter, der sich wegen Missbrauchsvorwürfen vor einem vatikanischen Gericht verantworten muss.

Vatikan stellt Erzbischof unter Hausarrest

Nach schweren Missbrauchsvorwürfen hat der Vatikan den früheren päpstlichen Nuntius in der Dominikanischen Republik, Erzbischof Josef Wesolowski, unter Hausarrest gestellt. Ihm soll der Prozess gemacht werden, wie der Heilige Stuhl mitteilte.

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Missbrauchsvorwürfe: Nuntius Wesolowski laisiert

Wesolowski, Bild: orf.at
Der Geistliche, der im September 2013 von seinem Posten in der Karibik abberufen worden war, befindet sich derzeit auf freiem Fuß

kathweb

Der nach Missbrauchsvorwürfen abberufene Vatikan-Botschafter in der Dominikanischen Republik ist vom Vatikan aus dem Klerikerstand entlassen worden. Diese Entscheidung habe die Glaubenskongregation nach einem kirchlichen Strafprozess gegen den polnischen Erzbischof Jozef Wesolowski in erster Instanz gefällt, teilte der Vatikan am Freitag mit. Der bisherige Nuntius habe das Recht, binnen zwei Monaten Berufung einzulegen.

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Disgusting: Scientologists and Christians together hand in hand

Scientology

Scientology is asking the Supreme Court to let it use clergy-penitent privilege to keep secret more than 18,000 pages of documents on former member and employee Laura DeCrescenzo. It has picked up some unusual allies—the National Council of Churches (NCC) and the Rutherford Institute, a civil liberties organization.

Christianity Today

DeCrescenzo is suing Scientology and alleging a number of abuses, including a forced abortion when she was 17. The California courts have ordered Scientology to turn over the records. Scientology has complied, but asked the Supreme Court to overturn the order, arguing that the conversations were protected by the state’s clergy-penitent privilege.

In California, clergy may invoke the privilege even if the parishioner waives it. However, the privilege only stands if the conversation took place between one clergyperson and one parishioner. The courts ruled that since 259 Scientologists reviewed DeCrescenzo’s documents, they’re no longer confidential. And even though Scientology leaders have argued that all of the reviewers were clergy sworn to secrecy, that’s still 258 too many, according to the California courts. If the case is allowed to stand, clergy in California will not be able to rely on the privilege if they share penitent conversations with other church leaders.

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Bistum Passau lässt anonyme Missbrauchsvorwürfe prüfen

Themenbild, wirtschaftsblatt.at
Ein anonymer Brief, der dem Bistum Vertuschung von Missständen vorwirft, wurde der Staatsanwaltschaft Passau zur Prüfung übergeben.

kath.net

Das Bistum Passau lässt Missbrauchs-Vorwürfe aus einem anonymen Schreiben überprüfen und hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Wie die «Passauer Neue Presse» am Freitag berichtet, beschuldigt ein unbekannter Autor das Bistum, es vertusche zahlreiche Missstände oder dulde sie wissentlich. Dabei gehe es unter anderem um Abrechnungsbetrügereien, finanzielle Unregelmäßigkeiten, ungenügende Kontrolle sowie die Vertuschung eines Falls «(homo)sexuellen Missbrauchs bei den Ruhstorfer Pfadfindern».

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Kindesmissbrauch: „Ich glaube Daniel Cohn-Bendit kein Wort“

Foto: WAZ FotoPool Der Lehrer Eckhard Stratmann-Mertens hat die Grünen mitgegründet
Ein Mitbegründer der Grünen, Eckhard Stratmann-Mertens, gewährt bestürzende Einblicke in das Treiben pädophiler Kreise in den frühen Jahren der Öko-Partei – und attackiert Daniel Cohn-Bendit.

Interview Martin TeigelerDIE WELT

Missbrauchsvorwürfe gegen einen früheren Grünen-Politiker aus Nordrhein-Westfalen werfen die Frage nach der Rolle pädophiler Gruppen in der Anfangszeit der Partei auf. Mitbegründer Eckhard Stratmann-Mertens erinnert sich an drastische Szenen. Sein Interview mit WDR.de wird im Folgenden dokumentiert.

WDR: Herr Stratmann-Mertens, es gibt neue Vorwürfe gegen einen ehemaligen Grünen-Politiker aus Nordrhein-Westfalen, der in den 80er-Jahren Sex mit Minderjährigen gehabt haben soll. Wie stark waren die pädophilen Strömungen damals bei den Grünen?

Eckhard Stratmann-Mertens: Diese pädophile Strömung führte eine absolute Randexistenz. Das war von der personellen Stärke her nicht relevant. Im Landesverband NRW waren das ganz wenige, vielleicht so bis zu zehn Leute, die für eine Legalisierung von Sex mit Kindern eintraten. Zugleich gab es aber so eine Stimmung, ein emanzipatorisches Aufbruchsklima in der Partei, tolerant zu sein gegenüber Menschen, die sich gegen die herrschende Sexualmoral einsetzten.

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Cem Özdemir schockiert über Pädophilie-Enthüllung

Foto: dpa
Nachdem zwei Opfer über die pädophilen Übergriffe eines Grünen-Politikers in den 80ern ausgesagt haben, ist Spitzenkandidat Cem Özdemir bestürzt. Auch die Union fordert eine rasche Aufklärung.

Von Claudia Kade DIE WELT

Neue Missbrauchsvorwürfe bringen die Grünen mitten im Bundestagswahlkampf in Bedrängnis. CDU und CSU verlangten am Wochenende eine zügigere Aufklärung pädophiler Strömungen in der Ökopartei aus der Anfangszeit in den 80er-Jahren. „Das Pädophilie-Problem der Grünen wird offenkundig immer größer“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer (CDU), der „Welt“.

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„Schwarze Liste“ der Kardinäle

Bild: nkg.at

Lombardi zu Missbrauchsvorwürfen: SNAP steht Entscheidung über Konklave-Teilnahme nicht zu – Zurückweisung auch durch Tschechische Bischofskonferenz

kath.net

Nach der Veröffentlichung einer schwarzen Liste für die Papstwahl durch US-amerikanische Missbrauchsopfer hat sich der Vatikan gegen eine Einmischung in das Konklave verwahrt. Es stehe dem Netzwerk der Überlebenden von Missbrauch durch Priester (SNAP) nicht zu, darüber zu befinden, wer am Konklave teilnehmen dürfe, sagte Sprecher Federico Lombardi am Mittwoch im Vatikan. „Von den Kardinälen wird erwartet, dass sie ohne den Ratschlag von SNAP eine Entscheidung treffen“, so Lombardi.

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Vatikan-Chefermittler: 600 Missbrauchsfälle pro Jahr

Robert Oliver, Bild: AFP
Robert Oliver, Bild: AFP

Den Vatikan erreichen nach Angaben seines Chefermittlers für Missbrauchsfälle jährlich etwa 600 neue Missbrauchsvorwürfe gegen katholische Geistliche. Viele dieser Fälle stammten aus den 60er, 70er und 80er Jahren, teilte der neue Chefermittler, der US-Geistliche Robert Oliver, mit.

donaukurier.de

Den Vatikan erreichen nach Angaben seines Chefermittlers für Missbrauchsfälle jährlich etwa 600 neue Missbrauchsvorwürfe gegen katholische Geistliche. Viele dieser Fälle stammten aus den 60er, 70er und 80er Jahren, teilte der neue Chefermittler, der US-Geistliche Robert Oliver, mit. Der bisherige Höhepunkt sei im Jahr 2004 mit 800 neuen Vorwürfen erreicht worden, sagte er.

Er werde nach dem Vorbild von Papst Benedikt XVI. eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Kinderschändern verfolgen, kündigte Oliver an.

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