Israelische Archäologen entdecken 1200 Jahre alte Moschee in der Negev-Wüste

Die Moschee mit einer runden Gebetsnische sei vermutlich von den Bauern in der Region genutzt worden, sagten die Archäologen. (Bild: Anat Rausiuk / Handout / Epa)

Israelische Archäologen haben laut eigenen Angaben die Überreste einer mindestens 1200 Jahre alten Moschee in der Negev-Wüste im Süden des Landes entdeckt. «Eine kleine, städtische Moschee – datiert ins 7. oder 8. Jahrhundert – ist ein seltener Fund auf der ganzen Welt, besonders aber in dem Gebiet nördlich von Beerscheva», teilten die Ausgrabungsdirektoren, Jon Seligman und Shahar Zur, für die israelische Altertumsbehörde am Donnerstag mit. Kein vergleichbares Gebäude sei in dem Gebiet bisher entdeckt worden.

Neue Zürcher Zeitung

Die Überreste der Moschee wurden in der Beduinenstadt Rahat gefunden. Die rechteckige, nach oben offene Moschee mit einer runden Gebetsnische sei vermutlich von den Bauern in dem Gebiet genutzt worden, hiess es von den Archäologen. Das Gebäude sei in Richtung Mekka ausgerichtet gewesen.

Während der Ausgrabungen seien zudem ein Bauernhof aus dem 6. oder 7. Jahrhundert entdeckt worden sowie eine kleine Siedlung aus dem 7. oder 8. Jahrhundert. Diese habe aus Häusern mit Wohnzimmern, Innenhöfen, Lagerräumen und Feuerstätten für die Essenszubereitung bestanden.

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Kölner Zentralmoschee nach Bombendrohung wieder freigegeben: Staatsschutz nimmt Ermittlungen auf

Ditib Zentralmoschee in Köln © Oliver Berg (dpa)

Drohmail gegen den größten Moscheekomplex in Deutschland: Die Polizei räumt in einem Großeinsatz die Zentralmoschee der Ditib in Köln. Der Verband spricht von einer Bombendrohung. Inzwischen gibt es Entwarnung.

DOMRADIO.DE

Die Kölner Ditib-Zentralmoschee ist am Dienstag nach einer Drohmail geräumt und stundenlang weiträumig abgesperrt worden. Erst am frühen Nachmittag gab die Polizei via Twitter Entwarnung: Die Durchsuchung sei beendet und nichts Verdächtiges gefunden worden.

„Der Inhalt hatte ein so hohes Drohpotenzial, dass wir unmittelbar handeln mussten“, sagte ein Polizeisprecher.

Zum genauen Inhalt des Schreibens wollte er sich mit Blick auf ein Strafverfahren nicht äußern. Ein Sprecher der Türkisch Islamischen Union Ditib – der bundesweit größten Islam-Dachorganisation – sagte der Deutschen Presse-Agentur, es habe sich um eine Bombendrohung gehandelt.

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Erdogan will Hagia Sophia wieder zur Moschee machen

Bild: © picture alliance/AP Images/Kayhan Ozer (Archivbild)

Forderungen nach einer Rückumwandlung gibt es seit langem, jetzt kündigt der türkische Präsident an: „Die Hagia Sophia soll kein Museum mehr sein, ihr Status wird sich verändern, wir werden sie eine Moschee nennen.“

katholisch.de

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will die Hagia Sophia in Istanbul wieder zu einer Moschee machen. „Die Hagia Sophia soll kein Museum mehr sein. Ihr Status wird sich verändern. Wir werden sie eine Moschee nennen“, sagte Erdogan laut der türkischen staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in einem Fernseh-Interview. Erst in der vergangenen Woche hatten hunderte Demonstranten in Istanbul gefordert, aus der momentan museal genutzten ehemaligen Kirche wieder eine Moschee zu machen. Der Protest war als Antwort auf die Moschee-Anschläge von Neuseeland gedacht.

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Schwerin: CDU-Fraktion gegen Moschee in einstiger Kaufhalle

Themenbild.

Die Ansiedlung einer Moschee im Plattenbaugebiet Mueßer Holz sei der falsche Weg, um in sozialen Brennpunkten mehr für eine bessere Durchmischung der Bevölkerung zu tun, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Gert Rudolf.

evangelisch.de

Die Diskussion um den neuen Standort für eine Moschee in Schwerin geht weiter. Die CDU-Fraktion in der Schweriner Stadtvertretung lehnt die von Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) vorgeschlagene frühere Kaufhalle in der Otto-von-Guericke-Straße ab, wie die CDU-Fraktion am Dienstag mitteilte. Die Ansiedlung einer Moschee im Plattenbaugebiet Mueßer Holz sei der falsche Weg, um in sozialen Brennpunkten mehr für eine bessere Durchmischung der Bevölkerung zu tun, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Gert Rudolf.

Die Stadtverwaltung hatte am 28. Februar mitgeteilt, dass das frühere Kaufhallengebäude in der Otto-von-Guericke-Straße saniert und zu einer Moschee umgebaut werden soll.

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Islamische Theologie: Moscheen wollen kaum studierte Imame

Studierte Imame. Es liegt nicht nur an den fehlenden Finanzen, dass das Interesse der Moscheen bislang gering ist. Foto: Paul Zinken/picture alliance/dpa

Warum bislang kaum ein Absolvent der neuen Islam-Theologie in den Dienst einer Moschee gekommen ist.

Von Andreas Kaiser | DER TAGESSPIEGEL

Als 2011 die ersten Studiengänge für islamische Theologie in Deutschland ins Leben gerufen wurden, waren die Erwartungen der Bundesregierung und beim Wissenschaftsrat groß. Die hier ausgebildeten muslimischen Theologen sollten als Lehrkräfte, Imame, Seelsorger, Wissenschaftler sowie Sozialarbeiter helfen, die Integration von Muslimen in Staat und Gesellschaft zu verbessern. Zudem wollte man mit der Ausbildung im Inland den Einfluss ausländischer Akteure zurückdrängen. Inzwischen haben seit 2016 die ersten der aktuell rund 2000 eingeschriebenen Studenten die Unis verlassen. Die Rede ist von ein paar hundert Absolventen, von denen es aber kaum mehr eine Handvoll geschafft habe, eine Anstellung in ihrem Wunschberuf als Iman zu finden. Es wurde „versäumt, die Studiengänge auf den Arbeitsmarkt abzustimmen“, heißt es dazu in einer Studie der Konrad Adenauer Stiftung (KAS). Konkrete Zahlen werden nicht genannt. Das Papier beruht im Wesentlichen auf den Eindrücken der Dozenten an den Hochschulen.

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Gotteshäuser in Virtual-Reality-Welten erstellen

Image: Louis Berk/CC BY-ND 2.0

Nicht jeder Mensch lebt in der Nähe einer Kirche, Synagoge, Moschee oder eines Sikh-Tempels. Dank Virtual-Reality-Welten kann man diese Orte aber trotzdem erkunden und den Gotteshäusern dabei zuhören, wie sie über ihre Besonderheiten erzählen. Möglich wird’s durch das Projekt „Lebendige Steine“ der Nordkirche, das Schulen, Gemeinden und Konfi-Gruppen dazu einlädt, ihre Kirche ebenfalls zum VR-Erlebnis zu machen. Die Idee dazu stammt von der Religionslehrerin Friederike Wenisch, die mit ihren Siebtklässlern in diesem Bereich Vorreiterin ist. Und so entsteht ein Gotteshaus in der VR-Welt.

Lena Ohm | evangelisch.de

Mit dem Rücken ganz dicht an die Wand gepresst, die Arme so eng es nur geht an den Körper gelegt, stehen die beiden Mädchen da. Ihr Blick ist auf ein leicht zersprungenes Handydisplay gerichtet. „Habt ihr schon etwas gehört?“, fragt eines der anderen Mädchen, das zusammengekauert hinter einem Schrank sitzt. „Nein, noch nicht“, antworten die anderen. „Vielleicht musst du doch etwas näher rangehen, damit das Smartphone eine Verbindung zur Kamera aufbauen kann“, rät eine andere, doch noch bevor sich eines der Mädchen bewegen kann, ist das erlösende Piepen zu hören. Geschafft! Sofort kommen alle vier Mädchen aus ihren Verstecken. Es ist keine Zeit zu verlieren, denn sie haben noch viel zu tun.

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Grundstein für neue Moschee in Erfurt gelegt

Proteste gegen den Moscheeneubau Quelle: dpa/AFP

Ramelow: Moschee gehört zur Gesellschaft wie eine Kirche oder Synagoge

DIE WELT

In Erfurt ist am Dienstag der Grundstein für den Bau einer neuen Moschee gelegt worden. Das Gotteshaus der Ahmadiyya-Gemeinde mit Kuppel und Zierminarett wird im Erfurter Ortsteil Marbach errichtet und ist der erste Moscheeneubau in Thüringen. „Für mich gehört eine Moschee zu unserer Gesellschaft, ebenso wie eine Kirche oder eine Synagoge“, erklärte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Ramelow nahm neben Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) auch selbst an der Zeremonie teil.

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Kirche wird zur Moschee: „Wir Muslime wollen raus aus dem Hinterhof“

Die Baustelle der Al-Nour-Moschee, hier an einem „Tag der Offenen Moschee“ vor zwei Jahren Quelle: picture alliance / dpa

Die muslimische Al-Nour-Gemeinde trifft sich in einer ehemaligen Tiefgarage in St. Georg. Eine entwidmete Kirche soll ihre neue Moschee werden. Aber die Bauarbeiten ziehen sich seit Jahren.

Von Klaus Merhof | WELT

Schon seit fünf Jahren wird in Hamburg eine ehemalige Kirche zu einer Moschee umgebaut. Immer wieder verzögerten sich die Arbeiten. Auch im ersten Halbjahr 2018 wird es aller Voraussicht nach keine Eröffnung geben.

„Wir hoffen auf einen Einzugstermin im dritten oder vierten Quartal 2018“, sagt Daniel Abdin, Vorsitzender der muslimischen Al-Nour-Gemeinde. Festlegen will er sich aber nicht: „Sicher ist derzeit nur: Wir ziehen nicht in die Moschee ein, bevor nicht die letzte Schraube in der Wand steckt.“

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Erdogan erleidet Kollaps beim Gebet – Glaubensschwäche?

Bild: Magazin „The Economist“

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat beim Gebet zum Fest Eid al-Fitr einen Schwächeanfall erlitten. Laut türkischen Medienberichten kollabierte er am Sonntagmorgen in einer Moschee in Istanbul und musste auf eine Trage gelegt werden. Er erholte sich jedoch rasch wieder.

FOCUS ONLINE

Anschließend sagte Erdogan, der Schwächeanfall sei auf Blutdruckprobleme in Zusammenhang mit seiner Diabetes-Erkrankung zurückzuführen.

Mit dem mehrtägigen Eid al-Fitr, auf Türkisch Bairam oder Zuckerfest genannt, endet der muslimische Fastenmonat Ramadan. Für Muslime ist das Fasten, das jeweils im neunten Monat des islamischen Mondjahres stattfindet, eine der fünf Säulen ihrer Religion neben dem Pilgern nach Mekka, den täglichen Gebetszeiten, dem Glaubensbekenntnis zu Allah als einzigem Gott und dem Almosengeben. Durch das Fasten soll deutlich werden, dass die Religion einen höheren Wert hat als das tägliche Leben. Der Ramadan ist auch der Monat der Nächstenliebe und der guten Taten.

Schüler schwänzt Moscheebesuch – Eltern kommen vor Gericht

Die Eltern eines Schülers aus Rendsburg lehnten es ab, dass ihr Sohn eine Moschee besucht Quelle: pa/dpa/Carsten Rehder

Eine Schulklasse macht einen Ausflug in eine Moschee, ein Kind nimmt nicht teil. Die Eltern des Jungen fürchten eine „religiöse Indoktrination“. Die Staatsanwaltschaft will den Fall nun vor Gericht verhandeln.

DIE WELT

Wegen der Weigerung eines Schülers aus Rendsburg in Schleswig-Holstein, eine Moschee zu betreten, wird es zu einem Gerichtsprozess kommen. Im August soll ein Verfahren gegen die Eltern des 13-Jährigen eröffnet werden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Itzehoe der „SHZ“ aus Flensburg. Der Junge war am 14. Juni 2016 dem Schulausflug seiner Erdkunde-Klasse aus weltanschaulichen Gründen ferngeblieben.

Wegen des „Schulschwänzens“ sollten seine Eltern Bußgelder von jeweils 150 Euro bezahlen. Weil sie dagegen Widerspruch eingelegt hatten, prüfte die Staatsanwaltschaft die Angelegenheit. Dort wurde jetzt entschieden, dass es zum Prozess vor dem Amtsgericht kommt. Mehrere Medien hatten über den Vorfall berichtet.

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Gotteswahn auf der documenta 14 – Afterdienst

Der Obelisk zeigt ein Jesus-Wort auf Deutsch, Arabisch, Englisch und Türkisch. (Deutschlandradio / Christian Röther)

Die documenta 14 in Kassel ist ein Spiegel unserer Zeit – auch was die Religion angeht. Martin Luther oder die Islamdebatte werden zwar gut versteckt, doch zwei der auffälligsten Kunstwerke haben einen klaren religiösen Bezug: der Nachbau eines antiken Tempels und ein Obelisk mit einem Bibel-Zitat.

Von Christian Röther | Deutschlandfunk

„Nächster Halt: Kassel Hauptbahnhof. Bitte stiegen Sie alle aus, der Zug endet dort. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts.“

„Der Kurator ist Gott. Er schwebt über allem. Zumindest in Kassel.“ Das schreibt die „Neue Zürcher Zeitung“ über Adam Szymczyk, den Künstlerischen Leiter der documenta 14. Wenn Szymczyk Gott ist, dann passt ins Bild, dass die documenta in Kassel einen Tempel errichtet hat: den „Parthenon der Bücher“, entworfen von der argentinischen Künstlerin Marta Minujin. Der Kunst-Tempel in Kassel ist genauso groß wie der antike Parthenon auf der Akropolis in Athen.

Er ist der Tempel für die Stadtgöttin Athene und wurde vor fast 2500 Jahren erbaut – als Dank an die Göttin, weil sie die Griechen vor den Persern beschützt haben soll. Der Parthenon prägt die Akropolis und gilt als eines der berühmtesten Bauwerke weltweit. Im 6. Jahrhundert wurde der Tempel zur Kirche. Die Osmanen machten ihn später zur Moschee.

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Muslime planen Freitagsgebet am Marienplatz

Der Gebetsraum an der Hotterstraße war zuletzt so überfüllt, dass Gläubige vor deren Fenstern die Gebetsteppiche ausrollen mussten. (Foto: Alessandra Schellnegger)

  • Aus Brandschutzgründen musste der Gebetsraum an der Hotterstraße in München schließen.
  • Muslime verlieren damit auch noch die letzte Moschee im Stadtzentrum.
  • Zum Freitagsgebet soll es deshalb eine Demo auf dem Marienplatz geben.

Von Jakob Wetzel | Süddeutsche.de

Der Andrang war am Ende einfach zu groß. Vor der Tür zur Altstadt-Moschee an der Hotterstraße habe es freitags zuletzt immer wieder Auseinandersetzungen gegeben, sagt Benjamin Idriz, Imam des Münchner Forums für Islam (MFI). Seit Anfang des Jahres sei die Zahl der Moscheebesucher drastisch gestiegen. Hunderte wollten am Freitag, wenn gläubige Muslime mit einem Imam beten müssen, in die Moschee, sie war schließlich die einzige in der Altstadt. Aber sie war klein, bald durfte niemand mehr hinein, das gebot der Brandschutz.

Wer daraufhin nicht gehen wollte, blieb vor der Tür, betete auf dem Parkplatz, wo er den Imam durch das Fenster hören konnte. „Jeder Passant konnte sehen, dass das kein Dauerzustand war“, sagt Idriz. Deshalb habe der Vorstand des Vereins nun die Notbremse gezogen.

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Demonstration für Umwandlung der Hagia Sophia

Hagia Sophia. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/ Arild Vågen

Vor der Hagia Sophia in Istanbul haben am Wochenende mehrere tausend Menschen für die Umwandlung in eine Moschee demonstriert. Initiatoren der Demonstration waren laut Medienberichten zwei Jugendorganisationen.

domradio.de

Türkischen Medienberichten (Sonntag) zufolge versammelte sich am Samstagmorgen um vier Uhr eine Menschenmenge auf dem Sultan-Ahmed-Platz und skandierte: „Brecht die Ketten! Öffnet die Aya Sofya!“ Anschließend hätten sie zusammen das Morgengebet gesprochen. Nach dem Gebet verließ die Gruppe demnach den Platz vor dem Museum. Anlass war der Jahrestag der osmanischen Eroberung Istanbuls am 29. Mai 1453.

Die Organisatioren der Demonstration, die Jugendorganisationen AGD und die MGV, sind offiziell Nichtregierungsorganisationen; sie gelten aber als regierungsnah und ultrareligiös. Auf ihrer Facebook-Seite wirbt die AGD mit dem Slogan „Glaube und Heiliger Krieg“.

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Emirate warnen Merkel vor radikalen Predigern

VAE-Botschafter Ali Abdullah al-Ahmed: „Es ist sehr wichtig, dass man darauf achtet, welche Art von Botschaft Prediger in der Moschee in Europa an die Einwanderer weitergeben“. Foto: dpa

Die Emirate beobachten mit Interesse, was Deutschland unternimmt, um Flüchtlinge zu integrieren. In den VAE leben Menschen aus 200 Nationen. Die meisten von ihnen haben „Gastarbeiter“-Status. Das heißt, sie müssen ausreisen, wenn ihr Vertrag endet.

Berliner Morgenpost

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen in der Flüchtlingshilfe und beim Kampf gegen die Armut mit Deutschland zusammenarbeiten. „Die VAE sind, pro Kopf gerechnet, der größte Geber weltweit und Deutschland ist auf diesem Gebiet auch sehr aktiv“.

Das sagte der Botschafter der Emirate in Berlin, Ali Abdullah al-Ahmed, der Deutschen Presse-Agentur vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Abu Dhabi. Sein Land sehe deshalb neue Möglichkeiten für eine Kooperation mit Deutschland, das für die VAE bislang in erster Linie ein Handelspartner sei.

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de Maizière: Religion ist Kitt der Gesellschaft

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Rolle der Religion in der Gesellschaft gewürdigt. „In unserem Land ist Religion Kitt und nicht Keil der Gesellschaft“, heißt es in einem Gastbeitrag des CDU-Politikers für die „Bild am Sonntag“. Dafür würden in Deutschland „die Kirchen mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Gesellschaft“ stehen.

evangelisch.de

Die Kirchen verbinden de Maizière zufolge „Menschen, nicht nur im Glauben, sondern auch im täglichen Leben, in Kitas und Schulen, in Altenheimen und aktiver Gemeindearbeit“. Ein solcher Kitt für die Gesellschaft entstehe in „der christlichen Kirche, in der Synagoge und in der Moschee“, fügte der Minister in einem „10-Punkteplan für eine deutsche Leitkultur“ hinzu.

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Bald soll ein Standort für die Potsdamer Moschee feststehen

Weil die bestehende Potsdamer Moschee aus allen Nähten platzt, finden derzeit Freitagsgebete in der Orangerie der Biosphäre statt.Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Seit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen ist die einzige Moschee in Potsdam zu klein. In der Diskussion um einen neuen Standort ist sogar die Garnisonkirche im Gespräch.

Von Henri Kramer, Katharina Wiechers | DER TAGESSPIEGEL

Für die Potsdamer Moschee ist offenbar eine dauerhafte Lösung für einen neuen Standort in Sicht. Er gehe davon aus, dass die Stadt noch vor der Sommerpause einen Vorschlag unterbreiten könne, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) bei einer Podiumsdiskussion am Dienstagabend in Potsdam. Sozialdezernent Mike Schubert (SPD) sei mit der muslimischen Gemeinde im Gespräch und prüfe mit ihren Vertretern verschiedene Standorte. Es sei klar, dass die Orangerie der Biosphäre, wo derzeit die Freitagsgebete mit rund 500 Gläubigen stattfinden, nur eine Übergangslösung sein könne.

Unterstützung bekam Jakobs von Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD). „Ich unterstütze das Ansinnen, dass wir in Potsdam einen würdigen Ort für eine Moschee finden“, sagte sie und wagte einen Vorstoß: „Wir sollten auch nachdenken, wie wir das Kirchenschiff der Garnisonkirche nutzen – das kann auch eine Moschee sein.“

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Bauantrag für Erfurter Moschee gestellt

Der erste Neubau einer Moschee in Thüringen rückt näher – trotz der zum Teil heftigen Proteste dagegen.

evangelisch.de

Die Gemeinde der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Erfurt habe in der vergangenen Woche einen Bauantrag bei der Stadtverwaltung eingereicht, sagte Gemeindesprecher Suleman Malik am Montag in Erfurt. Man rechne nun mit fünf bis sechs Monaten Prüfung. Deshalb sei in diesem Jahr noch nicht mit dem Baubeginn der Moschee zu rechnen, erklärte der Bundesvorsitzende der Glaubensgemeinschaft, Abdullah Uwe Wagishauser.

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Protest-Kreuze gegen Erfurter Moschee-Bau sollen abgebaut werden

Mit dem Kreuz, das auf einem Grundstück in der Nähe der als Baugrund für den Moschee-Neubau vorgesehenen Fläche errichtet wurde, will das Bündnis «Bürger für Erfurt» gegen die Moscheebaupläne in Erfurt-Marbach protestieren. Foto: Arifoto Ug/dpa/Thüringen24

Unbekannte haben Holzkreuze aufgestellt, um gegen einen geplanten Neubau einer Moschee in Erfurt zu protestieren. Die Eigentümerin der Fläche dringt auf den Abbau, und die Kirchen sprechen von einem Missbrauch des christlichen Symbols.

evangelisch.de

Der Protest gegen eine geplante Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt könnte ein juristisches Nachspiel haben. Die Aufsteller der vier und zehn Meter hohen Holzkreuze neben dem vorgesehenen Bauplatz müssten diese wieder abbauen. Sobald sie mit Hilfe der Polizei ermittelt seien, würden sie per Anwaltsschreiben aufgefordert, die Kreuze umgehend zu entfernen, teilte die Eigentümerin der Fläche, die Mainzer Aufbaugesellschaft, am Mittwoch MDR Thüringen mit. Zuvor hatten das Bistum Erfurt und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zu Besonnenheit aufgerufen und sich gegen einen Missbrauch des christlichen Symbols gewandt.

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Erfurt: Kirche verwahrt sich gegen Missbrauch des Kreuz-Symbols

Das Kreuz mit den Religionen

Die Errichtung zweier großer Holzkreuze in unmittelbarer Nähe zum geplanten Bauplatz für eine Moschee im Erfurter Stadtteil Marbach stößt bei der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland auf Kritik.

evangelisch.de

„Das Kreuz Jesu Christi steht für die Liebe Gottes zu allen Menschen. Mit dem Zeichen des Kreuzes Konfrontation zu zementieren, ist das Gegenteil dessen“, sagte der Regionalbischof von Erfurt-Eisenach, Christian Stawenow, am Montag in Erfurt.

Ähnlich hatte sich zuvor bereits Marbachs Pfarrer Ricklef Münnich geäußert. Das erste Kreuz, das bereits am Samstag in Erfurt-Marbach errichtet wurde, „sei kein Christus-Kreuz“. Vielmehr werde hier versucht, auf der grünen Wiese einen Kulturkampf „Kreuz gegen Minarett“ auszurufen – von Menschen, die sich der Kirche gar nicht zugehörig fühlten. Das sei ein Missbrauch eines christlichen Symbols, sagte der Pfarrer.

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Schüsse in Moschee in Québec – mehrere Tote

  • Unbekannte haben eine Moschee im kanadischen Québec angegriffen.
  • Sie feuerten während des Abendgebets Schüsse auf die Besucher des Islamischen Kulturzentrums ab. Sechs Menschen sollen ums Leben gekommen sein.
  • Zwei Verdächtige wurden der Polizei zufolge festgenommen.
  • Premier Trudeau bezeichnete die Bluttat als „Terroranschlag auf Muslime“.

Süddeutsche.de

Mutmaßliche Terroristen haben während des Abendgebets eine Moschee in der kanadischen Ostküstenmetropole Québec gestürmt und auf die Gläubigen geschossen. Sechs Menschen seien dabei getötet und acht weitere verletzt worden, sagte Polizeisprecherin Christine Coulombe in der Nacht zum Montag. Zwei Menschen seien festgenommen worden.

Zum Zeitpunkt des Angriffs sollen sich 60 bis 100 Personen in dem Islamischen Kulturzentrum aufgehalten haben.

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