Unmut in der CDU über Kopftuch-Urteil

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Nach dem Karlsruher Kopftuch-Urteil blieb es in der Landespolitik merkwürdig still. Doch nun rührt sich zumindest in der CDU Unmut über die Verfassungsrichter. CDU-Landesvize Winfried Mack hält das Urteil für falsch. Damit steht er nicht allein.


Von Reiner Ruf|Stuttgarter Zeitung.de

Als 1998 die deutsche Muslima Fereshta Ludin nach dem Abschluss ihres Referendariats in den baden-württembergischen Schuldienst strebte, gingen die Wogen in der Landespolitik hoch. Ludin bestand darauf, auch im Unterricht das Kopftuch zu tragen. Die damalige Schulministerin Annette Schavan (CDU) schien im Fall Ludin anfangs geneigt, diesem Begehren nachzukommen. Die engagierte Katholikin befürchtete, ein Kopftuchverbot werde ungewollte Nebenwirkungen entfalten – und auch die Präsenz christlicher Symbole an den Schulen in Frage stellen. Doch unter dem Druck der CDU-Landtagsfraktion schwenkte sie um. Fraktionsvize Hermann Seimetz erklärte seinerzeit, wenn Schavan das Kopftuch toleriere, werde sie ihr Amt verlieren. Die Ansichten im Landtag gingen auseinander, aber quer durch die Fraktionen gab es eine Mehrheit gegen das Kopftuch.

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Katholische Humorlosigkeit

Quelle: http://www.schlecker.com

Jetzt rufen Katholiken zum Protest auf – Vergangenes Jahr nahm der Penny-Markt ähnliche Kostüme nach Protesten aus dem Verkaufsprogramm – Damals hatte sogar der „Muslim-Markt“ zum Protest aufgerufen

kath.net

Die Firma Schlecker, mit 52.000 Angestellten das größte Drogerieunternehmen Europas, hat in seinem Home Shopping Bestellmagazin für Februar und März 2011, das sowohl in gedruckter Form als auch online zugänglich ist, anlässlich des Faschings auch „kirchliche“ Kostüme im Angebot. So findet man ein „Paterhemd“, das Kostüm Nonne und auch ein Mönchskostüm, dazu diverse Accessoires wie Mönchsglatze oder Netzstrumpfhose.

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