Die Mode Christentum

Einst galt er als liberal, jetzt hält Papst Franziskus Homosexualität für eine „Mode“. Das ist geschichtsvergessen und populistisch.

Von Tim Caspar Boehme | taz.de

In einem Interview bezeichnet Papst Franziskus Homosexualität als „Mode“. Allerdings ist diese älter als die Institution, deren Oberhaupt er ist.

Er scheint sich im Halbjahresrhythmus zu Fragen der geschlechtlichen Orientierung äußern zu wollen – oder zu müssen. Im Sommer erst hatte Papst Franziskus den Eltern dieser Welt den wohl gut gemeinten Rat mit auf den Weg gegeben, ihre Kinder, sollten sie homosexuelle Neigungen zeigen, zum Psychiater zu schicken. Damit wusste er sich in guter Gesellschaft mit den für ihre homophoben Ansichten bekannten Evangelikalen. Anschließend revidierte er seine Aussage.

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Pappa Franz nennt Homosexualität Modeerscheinung: «Im geweihten Leben und im priesterlichen Leben hat diese Art von Zuneigung keinen Platz»

Papst Franziskus ist besorgt und möchte keine Homosexuellen in priesterlichen Seminaren oder religiösen Orden.

Neue Zürcher Zeitung

Papst Franziskus ist wegen Homosexueller in der Kirche in Sorge. «In unseren Gesellschaften scheint es gar, dass Homosexualität eine Mode ist, und diese Mentalität beeinflusst auf gewisse Weise auch die Kirche», sagte er in einem Interview auf Spanisch, das am Montag in einem Buch veröffentlicht werden soll. Homosexuelle Menschen im Klerus und in Priesterseminaren bereiteten ihm Sorgen, es sei eine «sehr ernste Angelegenheit». Personen mit «dieser tiefverwurzelten Tendenz» sollten seiner Meinung nicht in Seminaren oder zu religiösen Orden zugelassen werden.

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Frauen verlassen die Kirche – wegen der katholischen «Frauenfeindlichkeit»

Die frühere Zürcher Stadträtin Monika Stocker hat endgültig mit der katholischen Kirche gebrochen – so wie weitere fünf Feministinnen. (Bild: NZZ / Christoph Ruckstuhl)
Der Papst setzt Abtreibungen mit «Auftragsmord» gleich – und treibt damit eine Gruppe Feministinnen zum Austritt. Mit dem «patriarchalen System» wollen Monika Stocker, Cécile Bühlmann und ihre Mitstreiterinnen nichts mehr zu tun haben.

Simon Hehli | Neue Zürcher Zeitung

Jetzt haben sie endgültig genug: Sechs bekannte Schweizer Feministinnen treten demonstrativ aus der katholischen Kirche aus. Diesen Entscheid verkündeten am Montag die beiden früheren Nationalrätinnen Cécile Bühlmann (gp., Luzern) und Ruth-Gaby Vermot (sp., Solothurn), die ehemalige grüne Zürcher Stadträtin Monika Stocker, die beiden Theologinnen Regula Strobel und Doris Strahm sowie Anne-Marie Holenstein, die frühere Direktorin des katholischen Hilfswerks Fastenopfer. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, sei eine Äusserung des Papstes im Oktober gewesen: Franziskus bezeichnete die Abtreibung als «Auftragsmord».

Diese «schockierende» Aussage sei nicht nur ein verbaler Ausrutscher, sondern spiegle die Grundhaltung der römisch-katholischen Amtskirche, dass ein Schwangerschaftsabbruch in jedem Fall eine schwere Sünde ist, schreiben die sechs Frauen in ihrer Medienmitteilung.

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Das Schweigen zu Viganòs Vorwürfen schadet Papst und Kirche

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Papst Franziskus schadet sich selbst und der Kirche, wenn er auf Erzbischof Viganòs Vorwürfe nicht antwortet. Homosexualität ist ein Faktor in der Missbrauchskrise.

kath.net

Die katholische Kirche muss selbst in der Lage sein, klerikale Missbrauchsfälle aufzuklären. Diese Aufgabe darf nicht auf die weltliche Justiz beschränkt bleiben. Dies ist eine der wesentlichen Aussagen der Sendung „World Over“ des katholischen Senders EWTN von 25. Oktober.

Moderator Raymond Arroyo diskutierte mit Robert Royal, dem Chefredakteur von The Catholic Thing und Gerald Murray, einem Kirchenrechtler und katholischen Priester der Erzdiözese New York.

Murray kritisierte, dass noch immer kein kirchlicher Prozess gegen den ehemaligen Kardinal Theodore McCarrick durchgeführt worden sei. Er sei bereits im Juni glaubwürdig beschuldigt worden, einen Ministranten in der St. Patricks Kathedrale in New York sexuell belästigt zu haben.

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30 Prozent aller Nonnen werden missbraucht

Heute findet Doris Wagner Rom schön. Vor zehn Jahren wurde die Stadt für sie zur Hölle. Bild: filmcoopi
Die 34-jährige Philosophin und Theologin spricht mit uns über ihr tragisches Leben hinter Klostermauern. Und darüber, wieso sie jetzt im Schweizer Dokfilm «#Female Pleasure» mitmacht.

Simone Meier | watson.ch

Wenn ich mir Männer und Frauen in der Bibel anschaue, läuft es immer auf diese ganz einfache Ordnung hinaus: Der Mann kann herrschen, aber er kann sich nicht beherrschen. Jedenfalls nicht, wenn er sich einer Frau gegenübersieht. Die ist automatisch eine Versuchung.

In der Bibel, auch der christlichen Tradition, ist so viel drin, was auch toll ist. So viele Sachen, die wertvoll sind, die schön sind, die mich durchs Leben tragen, die Freude machen. Das Problem ist, dass das immer alte Männer waren, die bestimmten, wie diese Texte gelesen werden sollen und wie das rezipiert werden muss. Die Bibel selbst ist gar nicht so schrecklich und es gibt viele befreiende Geschichten.

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Der Papst verspielt die Zukunft der Kirche

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Der Papst vergleicht Abtreibungen mit Auftragsmorden, gilt aber vielen noch als Geist der Erneuerung. Auch sein Verhalten im Missbrauchsskandal ist beschämend. Ein Kommentar.

Von Stephan-Andreas Casdorff | DER TAGESSPIEGEL

Er hat immer so geredet, oder fast so. Franziskus, der vermeintlich gütige, barmherzige Papst, hat Abtreibungen schon mit Mafia-Verbrechen gleichgesetzt und Parallelen zu den Euthanasie-Morden der Nazis gezogen. Jetzt, im Rahmen seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz, hat der Argentinier von Auftragsmorden gesprochen: „Ich frage euch: Ist es gerecht, jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen? Das ist, wie einen Auftragsmörder zu mieten, um ein Problem zu lösen.“ Und: „Das sagt man so: Schwangerschaft unterbrechen. Aber das bedeutet, jemanden direkt um die Ecke zu bringen.“

Als wäre das nicht schon hanebüchen genug, weil es alles ausblendet, was zu einem Schwangerschaftsabbruch führen kann, zumal alle Notlagen – Franziskus zeigt sich offenkundig verblendet von seiner öffentlichen Wahrnehmung. In der gilt er immer noch als Geist der Erneuerung, nicht zuletzt der katholischen Morallehre. Und als höchst sozial. Zunehmend fragt sich aber: Sind seine Signale doppelzüngig, nur Taktik?

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Päpstlicher Blödsinn: Abtreibung ist wie „Auftragsmörder“ bestellen

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„Ist es gerecht, jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen?“, fragt Papst Franziskus. Bei der Diagnose einer schweren Behinderung bräuchten werdende Eltern keine „hastigen Ratschläge“ zum Schwangerschaftsabbruch, sondern etwas ganz anderes.

katholisch.de

Papst Franziskus hat Abtreibungen mit einem Auftragsmord verglichen. „Aber wie kann ein Akt, der das unschuldige Leben […] unterdrückt, therapeutisch, zivil oder einfach menschlich sein“, sagte der Pontifex am Mittwoch bei seiner Generalaudienz in Rom. „Ich frage Euch: ist es gerecht, jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen? Das kann man nicht machen, es ist nicht gerecht, einen Menschen umzubringen, auch wenn er klein ist. Es ist, wie einen Auftragsmörder zu mieten, um ein Problem zu lösen.“

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Papst Franz im Gewand des populistischen Fundamentalisten

Twitter. Screenshot bb
Der Pontifex debattiert lieber über die Betreuung und Begleitung der Jugendlichen als über sexuelle Übergriffe.

Von Hugo Stamm | hpd.de

Die katholische Kirche leidet seit Jahren unter einem Imageverlust – zumindest in der westlichen Welt. Die negativen Schlagzeilen reißen nicht ab. Die Wahl des argentinischen Kardinals zum Papst im Jahr 2013 schien einen Wendepunkt zu markieren. Der volksnahe Geistliche mit seinem Herz für die Armen und Minderprivilegierten wurde als Heilsbringer in dreifachem Sinn versehrt: Er sollte die Geister vertreiben, die den Ruf ruinierten, die Kirche vom Pomp entrümpeln und reformieren.

Die Bilanz nach gut fünf Jahren fällt nicht eben berauschend aus. In diesen Tagen sorgen nicht nur die Sexskandale für unrühmliche Schlagzeilen, auch Franziskus selbst befeuert die Kadenz der negativen Berichte.

Da ist erstens die weltweite Bischofssynode, die am Mittwoch startete. Das Arbeitspapier beginnt mit der Aussage: „Die Betreuung und Begleitung der Jugendlichen gehört zur Berufung der Kirche.“

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Papst ruft zum Rosenkranz-Gebet gegen den Teufel auf

Image: Matt Anderson/Friendly Atheist

Satan, der ‚große Ankläger‘, versucht, die Menschen von Gott zu trennen und untereinander zu spalten

kath.net

Papst Franziskus hat die Gläubigen weltweit aufgerufen, im Oktober täglich den Rosenkranz zu beten. Dabei sollten sie vor allem um den Schutz der Kirche gegen den Teufel bitten, heißt es in einer am Samstag vom Vatikan veröffentlichten Mitteilung. Der Satan versuche, die Menschen von Gott zu trennen und untereinander zu spalten.

In der Erklärung verweist der Vatikan auf eine Predigt des Papstes vom 11. September. Darin sprach Franziskus vom „Großen Ankläger“, wie der Satan in der Bibel auch genannt wird, „der in der Welt umherzieht und schaut, wen er anklagen kann“. Weiter heißt es, die Kirche müsse sich ihrer Fehler, ihrer Schuld sowie vergangenen und gegenwärtigen Missbrauchs bewusst werden. Dagegen müsse sie ohne Ausnahme kämpfen, damit das Böse nicht siege.

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Papst an Mafiosi: Euer Leben ist Gotteslästerung – priesterlicher Kindesmissbrauch auch

„Wer Mafioso ist, lebt nicht als Christ, denn mit seinem Leben lästert er Gott“: Mit scharfen Worten hat der Papst auf Sizilien die Mafia kritisiert und ihre Mitglieder zur Umkehr aufgerufen.

katholisch.de

Bei seiner Tagesreise nach Sizilien hat Papst Franziskus die Mafia scharf kritisiert und ihre Mitglieder zur Umkehr aufgerufen. „Wer Mafioso ist, lebt nicht als Christ, denn mit seinem Leben lästert er Gott“, sagte er bei einer Messe zu Ehren des Anti-Mafia-Priesters Pino Puglisi am Samstag in Palermo. „Den Mafiosi sage ich: Ändert euch, Brüder und Schwestern! Bekehrt euch zum wahren Gott. Sonst werdet ihr euer eigenes Leben verlieren und eure schlimmste Niederlage erleiden“, so Franziskus in seiner mehrfach von Applaus unterbrochenen Predigt.

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USA: Katholischen Laien erhöhen Druck auf Franz

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Hunderte prominente Männer aus der katholischen Kirche aus den USA verlangen von Franziskus Aufklärung – Sogar Jeb Bush, der ehemalige Gouverneur von Florida, ruft zur Unterzeichnung auf

kath.net

Der Druck von Laien aus den USA auf Papst Franziskus und Bischöfe wird immer größer. Jetzt haben sich hunderte prominente katholische Männer in einem Hilferuf an Papst Franziskus gewandt und in einem Brief von Franziskus eine Reinigung der Kirche von den Missbrauchsskandalen verlangt. Als katholische Laien, die Christus und seine Kirche lieben, wolle man, dass Franziskus die Kirche von der Korruption säubere. „Der gegenwärtige Skandal hat unsere Ehefrauen, Schwestern, Brüder und Kinder in Gefahr gebracht.“ Daher wolle man mit den Worten der Heiligen Katharina von Siena Papst Franziskus ersuchen, „nicht mehr länger zu schlafen“ und tapfer den Standard (von Christus) anzustreben. „Die Kirche braucht Reinigung und durch die Tugend Ihres Amtes als unser Hirte ist niemand mehr qualifiziert, diese Reinigung als Sie zu bringen. Wir bitten Sie daher, dies ohne Verzögerung zu beginnen.“

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Papstbesuch: Tausende Gegendemonstranten erwartet

© Bild: dpa/Paul Mcerlane
Morgen tritt Papst Franziskus seine Reise zum Weltfamilientreffen in Irland an. Doch es zeichnet sich ab, dass es kein einfacher Besuch wird: Tausende Protestler gegen die Kirche haben sich angekündigt.

katholisch.de

Anlässlich des Papstbesuchs beim katholischen Weltfamilientreffen in Irland werden am Wochenende Tausende Demonstranten zu Protestveranstaltungen gegen die Kirche in Dublin erwartet. Wie irische Medien am Donnerstag berichten, sind Solidaritätskundgebungen für Missbrauchsopfer kirchlicher Einrichtungen, ein Schweigemarsch und Mahnwachen geplant.

Die größte Protestveranstaltung dürfte nach Einschätzungen der Medien die Demonstration „Stand for Truth“ (Für die Wahrheit eintreten) werden, die parallel zur vom Papst gehaltenen Abschlussmesse des Weltfamilientreffens am Sonntagnachmittag stattfinden wird. Laut den Veranstaltern soll dies ein friedlicher Protest sein für „jeden, der von der katholischen Kirche verletzt oder missbraucht“ wurde.

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Papst Franz verliert in Italien deutlich an Beliebtheit

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Papst Franziskus verliert in Italien aufgrund seiner Migrations-Einstellung offensichtlich deutlich an Zustimmung bei jungen Menschen.

kath.net

Papst Franziskus verliert in Italien aufgrund seiner Migrations-Einstellung offensichtlich deutlich an Zustimmung bei jungen Menschen. Dies zeigt eine Umfrage vom vergangenen Sonntag, wie die Zeitung La Repubblica berichtet. Bei den 18- bis 24-jährigen ging die Zustimmung von 83 auf 58 Prozent zurück. Insgesamt ging die Beliebtheit von Franziskus bei den Italiener um 20 Prozentpunkte zurück. Nach seiner Wahl lag Franziskus bei fast 88 Prozent Zustimmung. Beliebt ist Franzsikus derzeit vor allem noch bei regelmäßigen Kirchenbesuchern.

Dublins Erzbischof hofft auf Papstworte zum Thema Missbrauch

Der irische Erzbischof Diarmuid Martin wünscht sich von Papst Franziskus klare Worte zum Thema Missbrauch. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird am 25. und 26. August Irland besuchen, Anlass ist das Weltfamilientreffen in Dublin.

DOMRADIO.DE

Es sei wichtig, dass der Papst bei seinem bevorstehenden Irlandbesuch das Thema nicht als Teil der Kirchengeschichte anspreche, sondern „als Teil der Gegenwart, denn die Wunden sind da, und es entstehen neue Wunden“, sagte der Erzbischof von Dublin dem Sender RTE am Samstag.

Wenn man ihn vor zwei Jahren gefragt hätte, hätte er wohl von Institutionen und Missbrauch durch Kleriker gesprochen, sagte Martin weiter. Aber heute gebe es den Fall der sogenannten Magdalenen-Wäschereien, der Mutter- und Kindheime und „eine ganze Reihe anderer Orte, an denen Missbrauch als traurige Dimension der Entwicklung der Kirche entsteht“, so der Erzbischof.

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Papst: Das Internet ist ein „Geschenk Gottes“ – kognitive Dissonanzen eines alten Mannes

St. Isidor, Schutzpatron des Internet

Das aktuelle Gebetsvideo des Papstes richtet sich an die Netzgemeinde: Das Internet solle ein Ort der Menschlichkeit sein. Deshalb will Franziskus Gebete für ein respektvolles Miteinander im Netz.

katholisch.de

Nach Worten von Papst Franziskus ist das Internet ein „Geschenk Gottes“. Die damit mögliche Kommunikation habe „enorm vielen Menschen eine Erweiterung des Horizonts mit sich gebracht“, heißt es in dem Video zum Gebetsanliegen des Papstes für den Monat Juni. Allerdings bringe das Internet eine große Verantwortung mit sich. Christen sollten die Möglichkeiten der Begegnung und des Zusammenhalts nutzen, die von den sozialen Netzwerken ausgehen, damit das Netz nicht zum „Ort der Entfremdung“ werde.

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Berliner Bürgermeister lobt Rolle der Kirche

© Bild: KNA/Romano Siciliani
Der Berliner Bürgermeister Michael Müller ist am Samstag von Papst Franziskus im Vatikan empfangen worden. Nach dem Treffen lobte Müller das Kirchenoberhaupt und die vermittelnde Rolle der Kirche.

katholisch.de

Papst Franziskus hat am Samstag den amtierenden Bundesratspräsidenten Michael Müller im Vatikan empfangen. Nach der Begegnung sagte Müller, der auch Berlins Regierender Bürgermeister ist, er sei überrascht gewesen, wie gut der vermeintlich so weit entfernte Papst über die Situation in Deutschland und die Probleme einer Stadt wie Berlin etwa im Umgang mit Migranten informiert sei.

Müller: Papst sprach auch Wahlerfolge der AfD an

Müller betonte, es sei „dramatisch wichtig“, dass sich die Kirche politisch engagiert und äußert. Vom Papst werde Orientierung erwartet. Er begrüße es, „dass in politisch schwierigen Zeiten diese Rolle vom Papst angenommen wird“. Die moderierende und vermittelnde Rolle der Kirche vielerorts sei „gar nicht hoch genug einzuschätzen und zu würdigen“, so der SPD-Politiker bei einer Pressekonferenz in Rom.

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Papst: Kinder haben Recht auf christliche Erziehung – Bullshistic

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Was bedeutet das Kreuzzeichen? Was das Taufbecken? Und was das weiße Kleid? Papst Franziskus hat seine Katechesereihe zur Taufe abgeschlossen – mit einer Forderung an die Eltern der Täuflinge.

katholisch.de

Kinder haben nach den Worten von Papst Franziskus ein Recht auf eine christliche Erziehung. Sie sollten nach und nach lernen, „Gottes Angesicht in Christus zu erkennen“, um jenen Glauben zu bestätigen, in dem sie getauft seien, sagte er am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Damit schloss der Papst seine mehrteilige Katechesereihe zum Sakrament der Taufe ab, die er Mitte April begonnen hatte.

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Papst spricht Mafiosi Zugehörigkeit zum Christentum ab

Bild: hiphop ’n’more
Kurz vor dem christlichen Osterfest hat Papst Franziskus die Zugehörigkeit zur Mafia als unvereinbar mit dem Christentum bezeichnet.

REUTERS

In seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom warnte er am Mittwoch vor “angeblichen Christen”, die korrupt seien, aber vorgäben, ehrenwerte Menschen zu sein. Die sogenannten christlichen Mafiosi etwa hätten nichts Christliches an sich, sagte er in seiner bislang schärften Kritik an Korruption und organisiertem Verbrechen in seinem vierjährigen Pontifikat. “Die nennen sich Christen, aber sie tragen den Tod im Herzen und bringen anderen den Tod”, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Mit seiner Ansprache spielte Franziskus darauf an, dass vor allem in Süditalien bekannte Mafiagruppen demonstrativ Religiosität zur Schau stellen.

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US-Journalist: Franziskus’ Pontifikat kann zum ‚Desaster’ werden

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Die Kurienreform lasse auf sich warten, dafür sei der Papst zu Kompromissen mit der modernen Welt bereit, die schlimme Auswirkungen für die Kirche haben könnten, schreibt Ross Douthat.

kath.net

Der US-amerikanische katholische Journalist Ross Douthat hat in einem Kommentar für die New York Times die ersten fünf Jahre des Pontifikates von Papst Franziskus kritisch beurteilt (siehe Link am Ende des Artikels).

Franziskus habe durch große Gesten, welche Demut und christliche Nächstenliebe zum Ausdruck bringen, viele Menschen begeistert, die der katholischen Kirche nicht besonders nahe stünden.

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Polnischer Priester bezeichnet den Papst als Fremdkörper in der Kirche

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Der US-Nachrichtensender berichtete in dem Zusammenhang über eine polnischen Priester, der Franziskus den Tod gewünscht habe

kath.net

Der bekannte US-Nachrichtensender CNN hat Papst Franziskus in einem Videobeitag als einen der „liberalsten Päpste“ der Geschichte und Gegenspieler von US-Präsident Donald Trump bezeichnet. In einem Bericht unter dem Videobeitrag wird dann ein Vorfall aus Polen thematisiert, bei dem P. Edward Staniek, ein Priester der Erzdiözese Krakau, vor einigen Tagen bei einer Predigt Franziskus als „Fremdkörper“ in der Kirche bezeichnet und den Wunsch geäußert hat, dass der Papst bald sterben sollte, falls er seinen Blick auf Flüchtlinge und den Islam nicht ändere. „Im Namen der Barmherzigkeit ruft Papst Franziskus Pfarren und Diözesen auf, die Türen für die Nachfolger des Islam zu öffnen. Als eine Religion sind die feindlich gegenüber dem Evangelium und der Kirche. Sie haben Millionen in Religionskriegen ermordet“, kritisierte der Priester. Sein eigener Erzbischof hat sich inzwischen von der Predigt des Priesters distanziert.