Vatikan will gegen gefälschte Papsturkunden vorgehen

Headquarter des Konzerns.
Headquarter des Konzerns.

2015 beschlagnahmte Polizei 3.500 Pergamente mit gefälschten Segenswünschen des Papstes – Die Botschaft von Franzikus müsse unbeschädigt bleiben

kath.net

Der Vatikan will künftig energischer gegen die illegale Verwendung päpstlicher Wappen und Symbole zu kommerziellen Zwecken vorgehen. Man werde eine systematische Kontrolle einführen und die international üblichen Rechtsmittel zum Schutz der Wappen und Symbole anwenden, teilte das vatikanische Staatssekretariat am Mittwoch mit. Der Papst dürfe nicht instrumentalisiert werden. Seine Botschaft müsse unbeschädigt bleiben. Einen konkreten Anlass nannte das Staatssekretariat nicht.

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Dodo Müller: Die katholische Kirche ist keine ‚Papstkirche‘

Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard L. Müller links im Bild
Präfekt der Glaubenskongregation warnt in neuem Buch über Franziskus vor Personenkult – Kirche ist Versammlung

kath.net

Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller plädiert für eine behutsame Dezentralisierung der katholischen Kirche. „Im Sinne der Neuevangelisierung müssen auch die Bischöfe, die Synoden und Bischofskonferenzen eine größere Verantwortung wahrnehmen inklusive einer ‚gewissen lehramtlichen Kompetenz'“, schreibt der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation in seinem neuen Buch, das am Montag im Freiburger Verlag Herder erschien.

Papst Franziskus habe mit seiner Forderung nach einer „heilsamen Dezentralisierung“ jedoch keineswegs ein „Signal für einen Richtungswechsel oder eine Revolution im Vatikan gegeben“, so Müller weiter. „Separatistische Tendenzen und präpotentes Verhalten“ schadeten der katholischen Kirche. Eine Bischofskonferenz könne niemals „separate verbindliche dogmatische Erklärungen abgeben oder gar definierte Dogmen und konstitutive sakramentale Strukturen relativieren“. Konkrete Beispiele dafür, was Bischofskonferenzen künftig selbst entscheiden könnten, nennt Müller nicht.

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Vatikan: Polizei ermittelt wegen Fake News

Papst mit grimmigem Blick samt Schelte gegen ihn: 200 dieser Plakate wurden in Rom affichiert. – REUTERS
Papst mit grimmigem Blick samt Schelte gegen ihn: 200 dieser Plakate wurden in Rom affichiert. – REUTERS
Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist vorbei. Das merkt man vor allem im Vatikan, wo der Ton gegen Papst Franziskus immer schroffer, die Kritik an ihm immer lauter und öffentlicher wird. Dass er sich mit seinem Reformeifer vor und hinter den Mauern des Vatikans nicht nur Freunde macht, dürfte Franziskus klar sein. Doch die Fälle offener – und immer schamloserer – Kritik häufen sich.

Von Almut Siefert | Die Presse.com

Am Wochenende der aktuellste Vorfall: Von einer anonymen E-Mail-Adresse aus wurde eine gefälschte Titelseite der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ an die Privat-Mailadressen von Kardinälen, Bischöfen und anderen Geistlichen verschickt. Neben der lateinischen Variante ist nun auch eine englische im Umlauf. „Er hat geantwortet“, so die Titelgeschichte auf dieser falschen Zeitungsseite. Eine Anspielung auf die fünf Zweifel, die Dubia, die vier Kardinäle vergangenen November in einem Brief an Papst Franziskus geäußert hatten. Stein des Anstoßes: Das päpstliche Schreiben „Amoris Laetitia“, das Franziskus nach der letzten Familiensynode veröffentlicht hatte, und in dem er unter anderem die Kommunion von wiederverheirateten Geschiedenen thematisiert. Die vier Kardinäle sehen in dem Schreiben Widersprüche zur kirchlichen Lehre. Der Papst hat sich dazu nicht geäußert. Auf die Zweifel und die Fragen der Kardinäle lauten die erfundenen Antworten auf der gefälschten Titelseite nun: „Sic et non“ – „Ja und Nein“.

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Papst: Suizide von Missbrauchsopfern „lasten auf meinem Herzen“

missbrauch_kathol

Papst Franziskus hat die Angehörigen von Menschen, die sexueller Missbrauch durch Priester in den Suizid trieb, um Vergebung gebeten. Anlass ist die Veröffentlichung des Erfahrungsbericht des Schweizer Ex-Priesters Daniel Pittet. Als Kind wurde er jahrelang von einem Priester missbraucht.

evangelisch.de

„Diese Toten lasten auf meinem Herzen, auf meinem Gewissen und dem der Kirche“, schreibt Papst Franziskus in einem am Montag in der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ vorab veröffentlichten Vorwort zum Buch eines Missbrauchsopfers. „Ihre Familien bitte ich demütig um Vergebung.“

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Papst: Korruption kommt von „Dialog mit dem Teufel“

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Mit dem Teufel sollte man sich auf keinen Dialog einlassen – denn das führt nach Ansicht von Papst Franziskus letztlich zu Skandalen und Korruption. „Mit dem Teufel kann man keinen Dialog führen, sonst endet man wie Adam und Eva, nämlich nackt.“

religion.ORF.at

Stattdessen solle man bei Versuchungen und Einflüsterungen Satans auf Gott und seine Hilfe setzen, und sich klug und wachsam verhalten, sagte der Papst bei seiner Frühmesse am Freitag im Vatikan.

Der Teufel sei schlau und gewieft, ein „Meister des Betrugs“, ein „Vater der Lüge“, der den Menschen zu umgarnen und zu Eitelkeit, Hochmut und Gier zu verführen suche, so Franziskus in der Kapelle des Gästehauses „Santa Marta“.

Korruption beginnt im Kleinen

Korruption fange oft mit Kleinigkeiten an. „Wie viele korrupte Menschen, auch große Fische, gibt es in der Welt, deren Leben wir aus den Zeitungen kennen!“ Vielleicht hätten sie anfangs nur mit der Waage gemogelt, 900 Gramm statt einem Kilo abgewogen. Aber Schritt für Schritt falle man tiefer in die Sünde, in die Korruption.

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Verbrechen Organhandel

Headquarter des Konzerns.
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Protest gegen chinesische Teilnahme an Konferenz im Vatikan.

Die Presse.com

„Neue Formen der Sklaverei wie Menschen- und Organhandel, Zwangsarbeit und Prostitution sind wahre Verbrechen gegen die Menschheit.“ Das twitterte der Papst am 23. August 2016, und vor allem der erste angesprochene Punkt ist eine der großen Agenden seines Pontifikats: Der Handel mit Organen und der damit zusammenhängende Medizintourismus. Der führt transplantatbedürftige Reiche in die Armenhäuser der Erde, dort blüht das Geschäft: In ihrer Not bleibt manchen nichts anderes übrig, als etwa eine Niere zu verkaufen.

Es geht noch ärger: In China war es jahrzehntelange Praxis, dass Hingerichteten, hatten sie nun Verbrechen begangen oder eine von der Parteilinie abweichende politische Meinung, Organe entnommen wurden, die warf man auf den Markt. Starker internationaler Proteste wegen hat China die Praxis offiziell seit 1. Januar 2015 aufgegeben.

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Die schwierige Annäherung von Katholiken und Evangelen

 Kardinal Marx (links) und Landesbischof Bedford-Strohm. (Foto: Corinna Kern/dpa)
Kardinal Marx (links) und Landesbischof Bedford-Strohm. (Foto: Corinna Kern/dpa)
  • Zum ersten Mal haben sich deutsche Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche beim Papst getroffen.
  • Obwohl das ein Zeichen der Annäherung ist, sind sich die beiden Kirchen in vielen Bereichen weiterhin uneins.

Von Oliver Meiler | Süddeutsche.de

Premieren wohnt ja meist ein besonderer Zauber inne, selbst wenn sie nicht gelingen. In diesem Fall aber, beim ersten gemeinsamen Treffen von Spitzenvertretern der Evangelischen und der Katholischen Kirche Deutschlands beim Papst in Rom, so versicherten danach alle Teilnehmer, waren „Freude und Herzlichkeit“ so üppig vorhanden, dass man von einem Gelingen ausgehen muss. „Das ging weit über die formellen Reden hinaus“, sagte Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, nach der Begegnung vor den Medien.

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Franziskus sieht bei neuen Populisten Parallelen zu Hitler

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Papst Franziskus hat angesichts der Krisenzeiten in Europa vor Populismus und Abschottung gewarnt. Ängste und Sorgen führten Menschen dazu, nach Heilsbringer zu suchen, „die uns unsere Identität wiedergeben“. Das sei auch 1933 in Deutschland geschehen.

Frankfurter Allgemeine

Mit Blick auf den neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump ruft Franziskus die Welt zur Besonnenheit auf. Niemand sollte „sich erschrecken oder sich freuen über etwas, was passieren könnte“, sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche in einem Interview der spanischen Zeitung „El País. „Man wird sehen, was er tut, dann werde ich mir meine Meinung bilden.“, sagte Franziskus. Was Sie bis jetzt gehört haben, bereitet Ihnen keine Sorgen?, wurde der Papst gefragt. Die Antwort: „Ich warte ab. Gott hat doch bei all meinen Sünden so lange auf mich gewartet.“ Das Interview wurde am Freitag geführt – während der Amtseinführung Trumps.

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Falscher Papst-Gebetsaufruf kursiert in Social Media

© Bild: katholisch.de (Montage)
© Bild: katholisch.de (Montage)
Es klingt dramatisch: Papst Franziskus ruft zum Gebet für von Islamisten bedrohte irakische Christen auf. Über WhatsApp und E-Mail verbreitet sich der Aufruf tausendfach – doch etwas daran ist faul.

katholisch.de

Seit einigen Tagen kursiert vor allem über E-Mail und WhatsApp verstärkt ein gefälschter Gebetsaufruf von Papst Franziskus. Darin wird für „heute Abend um 21:00 Uhr“ zu einem Friedensgebet für Syrien und die Welt aufgerufen. Anlass soll die Eroberung der „größten irakischen christlichen Stadt“ durch „die radikal-islamische Gruppe Quaragosh“ sein, den christlichen Bewohnern der Stadt drohe die Enthauptung.

Der Aufruf geht zurück auf einen Kettenbrief, der seit 2014 in englischer und italienischer Sprache in verschiedenen Fassungen kursiert. Sowohl die auf die Aufdeckung von Falschmeldungen spezialisierte Webseite Snopes wie das Informationsportal Catholic Online haben die Informationen bereits 2014 richtiggestellt.

weiterelsen

Papst trifft Abbas – Palästinensische Botschaft im Vatikan

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Vor der Nahost-Friedenskonferenz in Paris trifft Papst Franziskus heute mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Rom zusammen. Danach soll eine Palästinensische Botschaft beim Vatikan eröffnet werden.

Berliner Morgenpost

Das teilte die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) im Vorfeld mit. Der Vatikan hatte Palästina 2015 als souveränen Staat anerkannt. Bereits im Mai 2015 hatte der Papst Abbas in Rom empfangen.

Frankreich will am Sonntag mit einer internationalen Friedenskonferenz Impulse für den festgefahrenen Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern finden. Abbas hatte eine Einladung Frankreichs angenommen, ihn später in Paris über die Ergebnisse der Konferenz zu informieren. Wann er dafür in die französische Hauptstadt reist, ist allerdings noch unklar.

Papst ermutigt Mütter zum Stillen – in der Sixtinischen Kapelle

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Stillen in der Öffentlichkeit sorgt immer wieder für Diskussionen. Bei einer Taufe appellierte Papst Franziskus nun an die Mütter: Sie sollten sich nicht scheuen, ihren Kinder in der Kirche die Brust zu geben.

DIE WELT

Während einer Taufmesse im Vatikan hat Papst Franziskus am Sonntag anwesende Mütter ermutigt, ihre Babys zu stillen. „Der Gottesdienst ist etwas lang, jemand weint, weil er Hunger hat“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche während der Messe in der Sixtinischen Kapelle. „Wenn es so ist, ihr Mütter, gebt die Brust, ohne Angst, so wie die Jungfrau Maria Jesus die Brust gegeben hat.“

Papst Franziskus taufte am Sonntag 15 Jungen und 13 Mädchen. Die 28 Mütter und Väter brachten ihre Kinder zum Taufbecken, wo der Papst sie beim Namen nannte und mit der Taufe formell in die Kirche aufnahm. Einige schrien, mindestens eines ließ sich tatsächlich von seiner Mutter stillen, andere verschliefen die gesamte Zeremonie.

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Vatikan: „Keine öffentliche brüderliche Zurechtweisung“

Amoris Laetitia - immer noch in der Debatte - AP
Amoris Laetitia – immer noch in der Debatte – AP
Der deutsche Kurienkardinal Walter Brandmüller kann sich keine „brüderliche Korrektur“ von Kardinälen dem Papst gegenüber in der Öffentlichkeit vorstellen. Das sagte er jetzt dem Internetportal „Vatican Insider“.

Radio Vatikan

Es gebe auch kein Ultimatum gegenüber Franziskus. Brandmüller ist einer der Unterzeichner eines Briefs von vier Kardinälen an den Papst. Darin werden „dubia“, Zweifel, zu mehreren Punkten im Papstschreiben Amoris Laetitia aufgeworfen. Es geht u.a. um die Frage, ob nun wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen zu den Sakramenten gehen dürfen oder nicht.

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Thomas Müller dilettiert über Religion

© Bild: dpa/katholisch.de
© Bild: dpa/katholisch.de
Am Montag empfängt Papst Franziskus das DFB-Team zu einer Audienz. Der frühere Messdiener und heutige Bayern-Star Thomas Müller freut sich auf die Begegnung. Franziskus sei eine wichtige Bezugsperson.
 

katholisch.de

Thomas Müller (27), 82-facher Fußballnationalspieler und früherer Messdiener, freut sich auf den Besuch beim Papst. „Wenn man auf dem Dorf groß wird, spielen die Kirche und der Gottesdienst noch eine größere Rolle“, sagte er am Montag der „Bild“-Zeitung. „Religion und auch Traditionen geben der Gesellschaft eine gewisse Struktur, das finde ich gut.“ Den Papst sieht Müller als „Chef einer großen Bewegung, die in Europa sehr bedeutsam ist“. Für viele Menschen sei er eine wichtige Bezugsperson.

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Paolo Sorrentino: Atheisten? Gibt es nicht!

© Gianni Fiorito Paolo Sorrentino bei den Dreharbeiten zu „Der junge Papst“
© Gianni Fiorito Paolo Sorrentino bei den Dreharbeiten zu „Der junge Papst“
Eine ruhige Ecke auf der riesigen Terrasse des Hotel San Giorgio, mit Sicht auf La Serenissima, ein feierlich grauer Himmel über der Lagune von Venedig. Der Rahmen ist perfekt für ein Interview mit Paolo Sorrentino über seine erste Serie. Sie heißt „Der junge Papst“ und erzählt von einem Amerikaner auf dem Heiligen Stuhl. Jude Law spielt diesen mysteriös-maliziös anmutenden Pius XIII., Diane Keaton seine Privatsekretärin. Und weil sich der 46-jährige Regisseur und Autor von „La Grande Bellezza“ und „Ewige Jugend“ das alles ausgedacht hat, trinkt dieser Papst auch Cherry Coke Zero zum Frühstück, trägt Flipflops und lässt sich vatikanische Verfehlungen direkt aus dem Beichtstuhl verraten.

Von Mariam Schaghaghi | Frankfurter Allgemeine

Signor Sorrentino, ist es für einen Italiener eine Frage der Ehre, von Papst, Vatikan und Katholizismus fasziniert zu sein? Religion war ja auch schon in „La Grande Bellezza“ und „Ewige Jugend“ ein Thema.

Mich interessieren die Asymmetrien, die mit dem Katholizismus einhergehen. Der Vatikanstaat ist nicht mal so groß wie ein Stadtteil, trotzdem vermag er das Verhalten von einer Milliarde Menschen auf der Welt zu lenken. Die damit verbundene Faszination beschäftigt sicher nicht nur Italiener, sondern Menschen in aller Welt.

Sind Sie religiös?

Ich halte diese Frage nicht für immens relevant. Viel wichtiger ist doch, warum diese Frage, ob jemand an Gott glaubt oder nicht, für uns Menschen so wichtig ist.

Weil es das Bedürfnis nach einer höheren Ordnung gibt?

Ich halte es noch am ehesten mit dem Religionsphilosophen Maurice Blondel oder dem Physiknobelpreisträger Paul Dirac. Beide sagen, dass es Teil der menschlichen Natur ist, an einen Gott zu glauben. Und dass es keine Atheisten gibt. Das sind lediglich Menschen, die denken, sie würden nicht an Gott glauben.

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Kraft zur Polit-Beichte in den Vatikan?

Bild: wdr.de
Bild: wdr.de
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) wird am Samstag von Papst Franziskus in einer Privataudienz in Rom empfangen. Das teilte die Staatskanzlei am Montag (31.10.2016) mit.

WDR.de

Begleitet werde Kraft von ihrer Stellvertreterin Sylvia Löhrmann (Grüne), die dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken angehört.

Laut Staatskanzlei ist es Krafts erste Privataudienz im Vatikan. Nach dem Treffen im Apostolischen Palast werde sie auch mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zusammenkommen, teilte die Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl mit.

Der Papst feiert die Reformation in Schweden

Dom, Lund, Schweden. Bild: bb
Dom, Lund, Schweden. Bild: bb
Die schwedische Erzbischöfin Antje Jackelén freut sich auf den Besuch des Papstes zum 31. Okotber 2016. Gemeinsam wollen die schwedischen Kirchen in diesem Jahr die Reformation feiern. Außerdem erzählt Jackelén, warum allgemeine religiöse Sprachlosigkeit nur den Populisten hilft.

Von Nicola Glass | evangelisch.de

Ende Oktober reist Papst Franziskus für einen Tag nach Schweden, und zwar nach Lund, anlässlich des Auftakts zum Reformationsgedenken. Wie kam es dazu?

Antje Jackelén: Es geht hier um das gemeinsame Gedenken an fünfhundert Jahre Reformation, und dieser Besuch ist eine Frucht von fast fünfzig Jahren Dialog zwischen Rom und Genf, also zwischen dem Vatikan und dem Lutherischen Weltbund (LWB). Das Ganze basiert eigentlich auf einer Schrift, die 2013 veröffentlicht wurde, und die den Titel trägt „Vom Konflikt zur Gemeinschaft„. Bei diesem Text von etwa 90 Seiten handelt es sich um die erste von Katholiken und Lutheranern gemeinsam verfasste Beschreibung der Reformation in Geschichte und Gegenwart. Und das ist, finde ich, ein Riesenschritt vorwärts.

Was mich dabei noch mehr freut ist, dass in dieser Schrift fünf gemeinsame Aufforderungen benannt werden, die wirklich auch Zukunftsperspektiven aufweisen. Dass wir uns zum Beispiel verpflichten, gemeinsam das Evangeliums zu bezeugen und Dienst an der Welt zu tun. Aus dieser Schrift ist diese Initiative erwachsen, zum Auftakt des Jubiläumsjahres am 31. Oktober 2016 einen gemeinsamen Gebetsgottesdienst abzuhalten, und es war im Grunde der Wunsch Roms, dass dieser in Lund stattfinden soll. Und der Lutherische Weltbund hatte natürlich nichts dagegen, weil der LWB ja auch 1947 in Lund gegründet worden ist.

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IS an Papst: ‚Unser Krieg ist ein religiöser Krieg, im Namen Allahs‘

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Der Islamische Staat (IS) hat in dieser Woche auf die Aussagen von Papst Franziskus zu Islam und Terror reagiert und seine Aussagen als naiv bezeichnet

kath.net

Der Islamische Staat (IS) hat in dieser Woche auf die Aussagen von Papst Franziskus zu Islam und Terror reagiert und via der eigenen Zeitung „Dabiq“ die Aussagen von Franziskus, dass Muslime den Frieden wollen und die Handlung des IS wirtschaftlich motiviert sei, als naiv kritisiert. Dies berichtet die „Freie Welt“ unter Berufung auf das US-Online-Magazin „Breitbart.com“. Laut IS sei dies „ein göttlich gerechtfertigt Krieg zwischen der muslimischen Nation und den Völkern des Unglaubens“. Dieser werde durch das Schwert entschieden. Der IS stellte dann fest, dass man mit dem Hass nicht aufhören werde, selbst, wenn das Bombardment des Islamischen Staates beendet werden sollte. „Unser Hass wird nicht enden, bevor ihr den Islam angenommen habt. Und selbst wenn ihr den Jizyah, die Steuer für Ungläubige zahlt, um unter der Herrschaft des Islam leben zu dürfen, würden wir euch hassen.“

B16 spricht von Homosexuellen-Netzwerk im Vatikan

Ratzinger_HomoIn einem neuen Buch soll Benedikt XVI. über Erstaunliches sprechen. In seiner Zeit als Papst hätte er Kenntnis über eine „Schwulen-Lobby“ erlangt – geduldet habe er die Seilschaft im Vatikan nicht.

DIE WELT

Benedikt XVI. spricht in einem Interviewband laut einem Vorab-Bericht von einem Homosexuellen-Netzwerk im Vatikan. Das berichtet der italienische Vatikan-Experte Luigi Accattoli in seinem Blog unter Berufung auf das im September erscheinende Buch „Benedikt XVI. – Letzte Gespräche“ des deutschen Journalisten Peter Seewald. Demnach war Benedikt XVI. während seiner Amtszeit von 2005 bis 2013 über eine „Schwulen-Lobby“ von vier bis fünf Personen in Kenntnis gelangt. Er habe die Seilschaft nach eigenen Angaben zerschlagen.

Der Münchner Verlag Droemer hatte in der Buchankündigung am Donnerstag mitgeteilt, der emeritierte Papst äußere sich detailliert über die Hintergründe seines Rücktritts, die Schwerpunkte seines Pontifikats, über seinen Nachfolger Franziskus und kontroverse Themen seiner Amtszeit wie Vatileaks oder die Reformen in der Kurie.

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Piusbruderschaft: Papst Franziskus stiftet Verwirrung

Bishop Bernard Fellay at an SSPX ordination ceremony for priests in Econe, southwest Switzerland, June 29, 2009/Denis Balibouse
Bishop Bernard Fellay at an SSPX ordination ceremony for priests in Econe, southwest Switzerland, June 29, 2009/Denis Balibouse
«In der Verwirrung, die derzeit in der Kirche herrscht», müssten die aktuellen Irrtümer deutlich benannt werden. Leider würden diese «von einer großen Zahl von Priestern begünstigt, bis zum Papst selbst».

kath.net

Die Piusbruderschaft wirft Papst Franziskus vor, Verwirrung in der kirchlichen Lehre Vorschub zu leisten. Die Bruderschaft bete und tue Buße für den Papst, damit er «die Kraft habe, Glaube und Moral vollständig zu verkünden», heißt es in einer Erklärung des Pius-Oberen Bernard Fellay vom Mittwoch, dem kirchlichen Hochfest Peter und Paul.
Weiter heißt es darin: «In der großen und schmerzlichen Verwirrung, die derzeit in der Kirche herrscht», müssten die «Irrtümer», die sich in die kirchliche Lehre eingeschlichen hätten, deutlich benannt werden. Leider würden diese «von einer großen Zahl von Priestern begünstigt, bis zum Papst selbst», so Fellay. «Alles unter dem einen Haupt, Christus, zusammenzubringen», könne nicht gelingen «ohne die Unterstützung eines Papstes, der für die Rückkehr der heiligen Tradition steht». Bis zu jenem Tag wolle die Piusbruderschaft ihre Bemühungen zum Aufbau der «Herrschaft Christi» verdoppeln.

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Franz in Armenien: Papst legt sich mit Erdogan an

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Das dürfte Streit mit der Türkei geben: Bei einem Besuch in Erewan hat Papst Franziskus die Verfolgung der Armenier als „Genozid“ bezeichnet.

SpON

Papst Franziskus hat die Verfolgung der Armenier im Ersten Weltkrieg wie schon im Vorjahr als Völkermord eingestuft. „Diese Tragödie, dieser Genozid hat leider den Beginn der traurigen Serie von riesigen Katastrophen im vergangenen Jahrhundert markiert“, sagte das Kirchenoberhaupt bei einem Treffen mit dem armenischen Präsidenten Sersch Sarkissjan in Erewan.

Damit ist Streit mit der Türkei programmiert. Ankara hatte 2015 kurzzeitig den Botschafter aus dem Vatikan abberufen, nachdem Franziskus von einem Genozid gesprochen hatte. Der Botschafter des Vatikans war ins Außenministerium einbestellt worden. Die Türkei lehnt den Begriff Genozid ab.

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