Papst zu Krebskranken: Der Herr, der die schwere Erfahrung des Leids und des Kreuzes getragen hat, steht ihnen bei“ – Bullshistic

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Empfang von rund 6.000 Mitgliedern eines italienischen Vereins zur Krebsbekämpfung

kath.net

Papst Franziskus hat Krebskranken und ihren Angehörigen Mut zugesprochen. Lange Krankenhausaufenthalte und eine unsichere Zukunft seien schwer auszuhalten, sagte er am Samstag im Vatikan. Doch die Kranken seien nicht alleine: „Der Herr, der die schwere Erfahrung des Leids und des Kreuzes getragen hat, steht ihnen bei“, so Franziskus. Er empfing am Mittag in der vatikanischen Audienzhalle rund 6.000 Mitglieder eines italienischen Vereins zur Bekämpfung von Leukämie und weiteren Krebserkrankungen. Die Vereinigung begeht ihr 50-jähriges Bestehen.

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Papst: Nur wer auch eigene Fehler sieht, ist glaubwürdig – er sollte damit anfangen

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Papst Franziskus hat Selbstgerechtigkeit und Überheblichkeit verurteilt. Im Angelus am heutigen Sonntag ging der Papst auf das Lukasevangelium ein: Wer nicht den eigenen Splitter in seinem Auge sehe, urteile überheblich über andere.

DOMRADIO.DE

Es brauche Milde und Barmherzigkeit, um aufrichtig, bescheiden und gerecht zu sein, sagte er am Sonntag bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Oft sei es leichter oder bequemer, die Fehler und Sünden anderer zu sehen und zu verurteilen als die eigenen, sagte Franziskus. „Bevor wir andere verurteilen, sollten wir in unser eigenes Inneres blicken. Auf diese Weise können wir glaubwürdig und bescheiden handeln und Nächstenliebe bezeugen“, sagte das Kirchenoberhaupt.

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Missbrauch: Tickende Zeitbomben im Vatikan

Konkrete Maßnahmen, wie Papst Franziskus gegen Missbrauch in der katholischen Kirche vorgehen will, lassen weiter auf sich warten. Foto: AP/Gregorio Borgia
Personalentscheidungen von Papst Franziskus belegen, dass er seine eigene Null-Toleranz-Politik nicht konsequent umsetzt

Dominik Straub | derStandard.de

Die Atempause war von kurzer Dauer gewesen: Am Dienstag, keine 48 Stunden nach dem Abschlussgottesdienst nach der Missbrauchskonferenz im Vatikan, ist bekanntgeworden, dass der australische Kurienkardinal und Finanzchefs des Vatikans, George Pell, von einem Gericht in Melbourne wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Chorknaben verurteilt worden ist. Am Tag darauf wurde der „Ranger“, wie der kräftig gebaute ehemalige Footballspieler im Kirchenstaat genannt wurde, verhaftet. Pell ist der ranghöchste katholische Geistliche, der je von einem weltlichen Gericht wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs verurteilt worden ist.

Der Fall Pell ist peinlich für Franziskus: Der Australier war vom Papst im Jahr 2013, als die Missbrauchsvorwürfe in dessen Heimat längst bekannt waren, zum mächtigen Finanzchef des Vatikans ernannt worden. Zugleich wurde der Australier Mitglied der päpstlichen Reformkommission für die Kurie, die sogenannte K-9. In dieser Kommission saß bis vor kurzem auch der frühere Erzbischof von Santiago de Chile, Kardinal Francisco Javier Errázuriz Ossa. Dem 85-Jährigen wird vorgeworfen, die Strafverfolgung eines später wegen Missbrauchs verurteilten Geistlichen jahrelang verhindert zu haben.

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Jämmerliches Geheul: Hört auf, den Papst zu dämonisieren! Er dämonisiert seine Kritiker!

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Franziskus kann sagen, was er will, die Kritik ebbt nicht ab. Nach dem Krisengipfel im Vatikan wird ihm eine Relativierung von Verbrechen vorgeworfen. Dabei hat er den eigentlichen Feind längst ausgemacht.

Von Richard Kämmerlings | DIE WELT

Roma locuta causa finita? Wenn Rom gesprochen hat, ist der Fall schon lange nicht mehr erledigt. Wenn der Papst heute spricht, dann geht die Debatte meist erst richtig los, und mag sein einst gefürchtetes Machtwort noch so kleinlaut und demütig klingen. Beim sexuellen Missbrauch in der Kirche ist das deutlich zu erkennen. Egal, was der Papst sagt, die Reaktionen sind immer gleich: Das soll alles gewesen sein? Das bisschen Buße und Reue? Wo bleiben die Taten, die Institutionen, die Strafen? Mea maxima culpa, schön und gut bzw. böse. Aber das kann ja jeder sagen.

Nach dem Krisengipfel im Vatikan funktionieren die Reflexe wieder einmal perfekt: Der Papst hat den Missbrauch als „ein in allen Kulturen und Gesellschaften geschichtlich verbreitetes“ schweres Übel bezeichnet? Wie empörend! Damit will er doch relativieren und von den Verbrechen der Kirche ablenken! Er hat geistliche Täter als „Werkzeuge Satans“ bezeichnet? Da schiebt er doch die Schuld auf einen, der gar nichts dafür kann! Der arme Teufel, der hat doch hier wirklich einmal seine Hände bei sich behalten, im Gegensatz zu den übergriffigen Kirchenvertretern.

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Papst: Die Geistlichen wurden zu Werkzeugen des Teufels – was für ein unsägliches Geschwätz

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Zum Ende des Anti-Missbrauchsgipfels hielt Papst Franziskus heute seine mit Spannung erwartete Abschlussrede. Darin versprach er ein Ende jedweder Vertuschung, nannte jedoch Missbrauch zugleich ein gesamtgesellschaftliches Problem. In der Kirche sei das Übel aber „schwerwiegender und skandalöser“.

katholisch.de

Papst Franziskus hat die Kirche zum kompromisslosen Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen aufgerufen. Zum Abschluss eines viertägigen Gipfeltreffens mit Kirchenoberen aus rund 130 Ländern sagte der Papst am Sonntag im Vatikan: „Kein Missbrauch darf jemals mehr vertuscht werden, wie dies in der Vergangenheit üblich war.“ Das Vertuschen fördere die Ausbreitung dieses Übels und schaffe eine neue Skandalebene, betonte der Papst. Er forderte die Bischöfe, Ordensoberen und vatikanischen Behördenchefs auf, neue Ansätze zur Vorbeugung gegen Missbrauch auf allen Ebenen der Kirche zu entwickeln.

Der Papst wiederholte seine Zusage, dass „die Kirche keine Mühen scheuen wird, alles zu tun, was notwendig ist, um jeden Missbrauchstäter der Justiz zu übergeben“.

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Franz: Sexueller Missbrauch sei ein weltweites und universelles Problem, etwa vergleichbar etwa mit heidnischen Menschenopfer-Bräuchen

Der Papst bei der Messe zum Abschluss des Gipfeltreffens im Vatikan. (Foto: dpa)
  • Im Vatikan ist das viertägige Gipfeltreffen zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche zu Ende gegangen.
  • In einer Grundsatzrede hat der Papst keine konkreten Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch genannt, aber einen Leitlinien-Katalog vorgestellt.
  • Der australische Erzbischof Mark Coleridge sieht die katholische Kirche dabei vor einer „kopernikanischen Revolution“.

Süddeutsche Zeitung

Die Sala Regia ist das Prunkstück im Inneren der Residenz des Papstes, dem apostolischen Palast. Dort, vor der versammelten klerikalen Führungsriege der katholischen Kirche, hat Papst Franziskus am Sonntagmorgen das erste Gipfeltreffen im Vatikan zum Thema Missbrauch mit einer Grundsatzrede beschlossen. Er bekräftigte darin den Willen der Kirche, sexuellem Missbrauch mit Entschlossenheit entgegenzutreten.

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«Dieser Gipfel ist nicht mehr als eine Show. Es ist klar, was getan werden müsste, doch leider hat der Papst entschieden, nicht zu handeln»

Vehrungswürdige Puppe.
Der Papst hat die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen in den Vatikan zitiert, um über Kindesmissbrauch innerhalb der Kirche zu sprechen. Bei der Eröffnung wählte er deutliche Worte, konkrete Massnahmen wird es aber kaum geben.

Andrea Spalinger | Neue Zürcher Zeitung

Am Donnerstag hat im Vatikan das von Papst Franziskus einberufene grosse Treffen zum Thema Kindesmissbrauch begonnen. Daran nehmen die Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen der Welt, Vertreter von Orden und Religionsgemeinschaften sowie hohe Mitglieder der Kurie teil. Es ist das erste Treffen dieser Art und hat deshalb grosse symbolische Bedeutung. Franziskus hat die Bischöfe in Reaktion auf wachsenden öffentlichen und kircheninternen Druck nach Rom zitiert.

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EKD-Ratsvorsitzender würdigt päpstliches Engagement gegen Missbrauch

Heinrich Bedford-Strohm (2011). Presseabteilung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. bearb. bb
Vor Beginn der Beratungen katholischer Bischöfe im Vatikan zum Thema Missbrauch, hat der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm die Initiative des Papstes begrüßt. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken warnt vor zu großen Erwartungen.

evangelisch.de

Mit Blick auf die Beratungen katholischer Bischöfe im Vatikan zu Missbrauch in der Kirche würdigt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, das Engagement von Papst Franziskus. Er begrüße ausdrücklich, „dass Papst Franziskus die intensiven Debatten der katholischen Kirche um sexualisierte Gewalt nun in einem Bischofstreffen zusammen führt, um daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen“, sagte Bedford-Strohm den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe.

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So wieder Papst in den Gebärmüttern mitreden will, sollte er bei seinen klerikalen Lustgreisen aktiv werden

Alte Männer die Puppen küssen sollten zum Arzt gehen.
Immer wieder kritisiert Papst Franziskus die Durchführung von Abtreibungen. Vor einer Gruppe italienischer Lebensschützer nannte er Schwangerschaftsabbrüche nun „ein ernsthaftes Problem“. Und richtete einen Appell an Politiker in aller Welt.

katholisch.de

Abtreibung kann nach den Worten von Papst Franziskus kein Menschenrecht sein. Vielmehr sei die Tötung Ungeborener „ein ernsthaftes Problem“, sagte er am Samstag vor italienischen Lebensschützern im Vatikan. Die Vernichtung des Lebens bereits in seinen Anfängen sei Zeichen einer weit verbreiteten „kalten Berechnung“. Franziskus betonte: „Dann wird sogar das Leben auf Konsumgüter reduziert, die verwendet und bei Bedarf weggeworfen werden.“

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Papst warnt Christen vor gegenseitiger Abwertung

Papst Franziskus hat Christen davor gewarnt, die Angehörigen anderer Kirchen abzuwerten. Sie dürften die göttliche Gnade nicht als ihr Eigentum ansehen, das „uns zusteht und uns gehört“, sagte er am Freitagabend zum Auftakt der Gebetswoche für die Einheit der Christen in Rom.

evangelisch.de

Eine solche Einstellung mache blind für die Gaben anderer christlicher Konfessionen, warnte er beim gemeinsamen Abendgebet in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern. „Es ist eine schwere Sünde, die Gaben, die der Herr anderen Brüdern und Schwestern geschenkt hat, abzuwerten oder zu verachten und zu meinen, diese seien in irgendeiner Weise weniger von Gott bevorzugt“, betonte das Kirchenoberhaupt bei der gemeinsamen Feier mit Vertretern anderer Kirchen. Die Gläubigen dürften nicht zulassen, dass die empfangene Gnade zu einer Quelle von Stolz, Ungerechtigkeit und Spaltung werde.

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Obskur: Papst erkennt Wunder durch Schweizer Ordensfrau an

Bild: © Jean Claude Gadmer/CIRIC/KNA
Die Ordensfrau Marguerite Bays soll 1854 plötzlich von einer Krebskrankheit geheilt worden sein. In der Folge zeigten sich bei ihr die Wundmale Jesu. Auch Wunder werden mit ihr in Verbindung gebracht. Nun ist der Weg für ihre Heiligsprechung frei.

katholisch.de

Papst Franziskus hat ein auf Fürsprache der Seligen Marguerite Bays (1815-1879) erfolgtes Wunder anerkannt. Damit sind die formalen Voraussetzungen für eine Heiligsprechung der Schweizer Franziskanerin erfüllt. Bei einer Audienz mit dem Leiter der Heiligsprechungskongregation, Kardinal Angelo Becciu, erkannte Franziskus am Dienstag zudem das Martyrium von Maria del Carmen (bürgerlicher Name Isabella Lacaba Andia) und 13 Mitschwestern an, die 1936 im spanischen Bürgerkrieg getötet wurden.

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Vatikan: Mediale Erwartungen an Missbrauchstreffen überzogen

Tornielli: Übersteigerte Erwartungshaltung © Harald Oppitz (KNA)
Der Intendant der vatikanischen Medien hält die Berichterstattung über das Bischofstreffen zum Thema Missbrauch im Februar für überzogen. Es gebe „eine übersteigerte Erwartungshaltung“ an das von Papst Franziskus einberufene Treffen.

DOMRADIO.DE

Es sei „fast als handele es sich um ein Ereignis zwischen einem Konzil und einem Konklave“, schreibt Andrea Tornielli in einem Leitartikel für die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“, der auch auf dem Portal „Vatican News“ (Donnerstag) veröffentlicht wurde.

Papst Franziskus hat die Spitzen der Bischofskonferenzen weltweit für 21. bis 24. Februar in den Vatikan einberufen, um über Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal zu beraten.

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Umfrage: Vertrauen zum Papst ist am stärksten zurückgegangen

Die Deutschen trauen gesellschaftlichen Institutionen immer weniger: Laut einer aktuellen Umfrage steht es um das Vertrauen zu den beiden großen Kirchen besonders schlecht – getoppt aber noch von der Person des Papstes.

katholisch.de

Fast alle gesellschaftlichen Institutionen in Deutschland verlieren in den Augen der Bürger an Vertrauen. Das meiste Vertrauen genießen laut dem am Montag in Köln veröffentlichten RTL/n-tv-Trendbarometer die Polizei (78 Prozent) sowie Universitäten und Ärzte (je 77 Prozent).

Zwar hält sich die Polizei noch knapp auf Platz 1 der Ranking-Liste von 26 Institutionen, ist aber gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozentpunkte abgerutscht. Am stärksten zurückgegangen ist das Vertrauen zum Papst (minus 20 Punkte), zur katholischen (minus 9) und zur evangelischen Kirche ( minus 10) sowie zur Bundeswehr (minus 13), zu den Schulen (minus 10) und – bei den Erwerbstätigen – zum eigenen Arbeitgeber (minus 9).

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Christian Lindner: Bin kein Kirchenfeind, aber…

Bild: © picture-alliance/dpa/XAMAX
Mit 18 Jahren trat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner aus der katholischen Kirche aus. Was ihn an der Institution stört und warum er Papst Franziskus für konservativ hält, sagt er jetzt in einem Interview.

katholisch.de

Christian Lindner (39), konfessionsloser FDP-Parteichef, betrachtet sich selbst nicht als „harten Atheisten oder gar Kirchenfeind“. Er sei aber keiner, „der einmal im Jahr pro forma in die Christmette geht. Das brauche ich nicht“, sagte Lindner im Interview der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag).

Auch eine „konservative Haltung“ von Papst Franziskus „in bestimmten Glaubensfragen“ störe ihn, so Lindner weiter. Die wirtschaftspolitische Position des Papstes halte er „für einen Rückfall hinter ‚Centesimus annus‘ von Johannes Paul II.“ Die Sozialenzyklika von 1991 geht auf die Lage des Westens genauso ein wie auf die Situation von Entwicklungsländern. Die Aussagen von Franziskus seien dagegen „einzig geprägt aus der lateinamerikanischen Perspektive. Das finde ich fragwürdig für einen Führer der Weltkirche“, so Lindner.

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Warum Asia Bibi für ihren Glauben sterben sollte

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Der Christengott liebt das Blut seiner Anhängerschar. Das monetäre Opfer, Geldzahlungen, in Deutschland Kirchensteuer genannt, reicht ihm nicht. Er braucht Tote, die für den Glauben an ihn gestorben sind, ermordet wurden, gefoltert, was auch immer. Stuss dieser Art versucht der absolutistische Kirchenfürst aus Rom der Allgemeinheit zu vermitteln. So twittert er, zwischen den Feiertagen:

„Die Kirche wächst durch das Blut der Märtyrer, der Männer und Frauen, die ihr Leben für Jesus hingeben. Heute gibt es viele von ihnen, auch wenn sie keine Nachricht wert sind.“

Nehmen wir als Beispiel die Katholikin Asia Bibi, wegen Blasphemie gegen den islamischen Gott zum Tode verurteilt, Jahre in Haft zugebracht, steht nun für die römische Spukgestalt die Gefahr, dass sie mit dem Leben davon kommt und schon ist sie für die Weltkirche der Katholen nicht mehr wertvoll. Asia Bibi, von einem frommen, islamischen Extremismus auf der Straße geschlachtet, in der Wohnung oder im Gefängnis. Der vatikanische Geisterbeschwörer würde um ihre Seele beten, nicht um ihr Leben, da ist sie, den Worten nach, wertlos. Nur Blut, von frommen Katholiken hilft der Kirche im Wachstum.
Das vom Papst zitierte von einem islamistischen Mufti, Ayatollah geäußert und die westliche Welt würde kollektiv Aufschreien. Die islamistischen Verbände in Deutschland entschuldigen sich reihenweise um dann zum Althergebrachten zurück zu kehren.
Dass, vom römischen Franz geäußerte ist schlichtweg idiotisch zu nennen, inhuman und zeigt ein äußerst fragwürdiges Menschenbild. Was die politischen Gottesmägde und -knechte nicht davon abhält ihm metaphorisch die Füße zu küssen. Keine Kritik am Ewiggestrigen, feuchten Auges blickte man die letzten Tage nach Rom, sehend, den Kitsch, die esoterische Geisterbeschwörung, den Obskurantismus des Todes, weil dieser die Kirche wachsen ließe.

Also, Asia Bibi, geh sterben, kirchengefällig, oder lebe menschlich. Letzteres ist eine gute Alternative.

Bild: Twitter @Pontifex_de. Screenshot: bb

Katholische Kirche: Dienst am Menschen sieht anders aus

Der Papst will mit einem groß angelegten Sondergipfel in Rom den Missbrauchsskandal aufklären und die Kirche weiter öffnen – aber sie ist und bleibt eine welt- und lebensfremde Institution, kommentiert Catrin Stövesand. Viele Priester hätten nur qua Amt ein Publikum, stünden aber nicht mit diesem im Kontakt.

Von Catrin Stövesand | Deutschlandfunk

Papst Franziskus hat nach Rom zitiert. Seit fünf Jahren ist er das Oberhaupt der katholischen Kirche. Nun macht er den Missbrauchsskandal zur Chefsache. Endlich soll über die Ursachen der zahlreichen Fälle von sexuellem Missbrauch gesprochen werden, über die Rolle, die der Zölibat dabei spielen kann und über Prävention. Der Termin im Februar wird im Fokus der weltweiten Berichterstattung stehen.
Natürlich gab es für den Papst in den vergangenen Jahren etliche andere Baustellen zu bearbeiten: die Kurie reformieren, den Pomp und die Abgehobenheit im Vatikan reduzieren, die Liste ist lang. Die Liste von Dingen, die die katholische Kirche zu der welt- und lebensfremden Institution gemacht hat, die sie schon seit sehr langer Zeit ist. Deren Vertreter scheinbar über dem Gesetz stehen, ob es nun um kriminelle Seilschaften der Vatikanbank geht oder um den Priester, der sich an Kindern vergeht. Der Herr Pfarrer darf das.
Nein, er darf das nicht.

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Dodo Thierse sieht die römische Spukgestalt als Vorbild für die Politik

Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sieht in Papst Franziskus ein Vorbild im Einsatz gegen Ungerechtigkeiten und für Menschenrechte. „Wir brauchen diesen christlich-jesuanischen Zorn sehr dringend“, meint Thierse.

DOMRADIO.DE

Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wünscht sich „mehr heiligen Zorn und etwas weniger egoistische Wut in der Politik“. Während Wut vor allem auf den Wütenden selbst verweise, richte sich Zorn auf „ungerechte Verhältnisse“, die es zu bekämpfen gelte, sagte er der Wiener Zeitschrift „miteinander“ (Januar 2019). „Wutbürger gehen auf die Straße, weil sie sich persönlich benachteiligt fühlen“, so der SPD-Politiker. Wer dagegen zornig sei, wolle etwa gegen Armut und andere Missstände protestieren.

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Papst entpflichtet drei seiner Berater aus Kardinalsrat

Papst Franziskus spricht mit Beratergruppe © Osservatore Romano (dpa)
Der Kardinalsrat schrumpft ein wenig: Papst Franziskus hat drei Mitglieder seines engsten Beraterkreises entpflichtet. Es handelt sich um die Kardinäle George Pell, Laurent Monsengwo Pasinya und Francisco Javier Errazuriz Ossa. Was sind die Gründe?

DOMRADIO.DE

Das vatikanische Presseamt teilte die Entscheidung der Entpflichtung von den Kardinälen George Pell, Laurent Monsengwo Pasinya und Francisco Javier Errazuriz Ossa am Mittwoch mit. Die drei gehörten seit 2013 einer Gruppe von anfangs acht, dann neun Kardinälen an, die den Papst bei Leitungsaufgaben und einer Kurienreform unterstützen sollten. In dem Gremium sitzt auch der deutsche Kardinal Reinhard Marx. Der Rat tagte von Montag bis Mittwoch in Rom.

Nachnominierungen vorerst nicht vorgesehen

Vatikansprecher Greg Burke sagte, Papst Franziskus habe dem Wunsch der drei Kardinäle nach Entpflichtung bereits Ende Oktober entsprochen und ihnen für ihren Einsatz über die vergangenen fünf Jahre gedankt. Als Grund für die Verabschiedung aus dem Beratergremium verwies der Papst demnach auf das fortgeschrittene Alter der drei. Nachnominierungen seien vorerst nicht vorgesehen.

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Die Mode Christentum

Einst galt er als liberal, jetzt hält Papst Franziskus Homosexualität für eine „Mode“. Das ist geschichtsvergessen und populistisch.

Von Tim Caspar Boehme | taz.de

In einem Interview bezeichnet Papst Franziskus Homosexualität als „Mode“. Allerdings ist diese älter als die Institution, deren Oberhaupt er ist.

Er scheint sich im Halbjahresrhythmus zu Fragen der geschlechtlichen Orientierung äußern zu wollen – oder zu müssen. Im Sommer erst hatte Papst Franziskus den Eltern dieser Welt den wohl gut gemeinten Rat mit auf den Weg gegeben, ihre Kinder, sollten sie homosexuelle Neigungen zeigen, zum Psychiater zu schicken. Damit wusste er sich in guter Gesellschaft mit den für ihre homophoben Ansichten bekannten Evangelikalen. Anschließend revidierte er seine Aussage.

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Pappa Franz nennt Homosexualität Modeerscheinung: «Im geweihten Leben und im priesterlichen Leben hat diese Art von Zuneigung keinen Platz»

Papst Franziskus ist besorgt und möchte keine Homosexuellen in priesterlichen Seminaren oder religiösen Orden.

Neue Zürcher Zeitung

Papst Franziskus ist wegen Homosexueller in der Kirche in Sorge. «In unseren Gesellschaften scheint es gar, dass Homosexualität eine Mode ist, und diese Mentalität beeinflusst auf gewisse Weise auch die Kirche», sagte er in einem Interview auf Spanisch, das am Montag in einem Buch veröffentlicht werden soll. Homosexuelle Menschen im Klerus und in Priesterseminaren bereiteten ihm Sorgen, es sei eine «sehr ernste Angelegenheit». Personen mit «dieser tiefverwurzelten Tendenz» sollten seiner Meinung nicht in Seminaren oder zu religiösen Orden zugelassen werden.

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