Reliquie mit Papst-Blut aus Kölner Dom gestohlen – Vampire?

blutreliquie
Blutreliquie, Themenbild.

Unbekannte haben ein Stoffläppchen mit einem Blutstropfen von Papst Johannes Paul II. aus dem Kölner Dom entwendet. Der Dompropst appelliert an die Diebe. Der ideelle Verlust sei enorm.

DIE WELT

Aus dem Kölner Dom ist eine Reliquie mit einem Blutstropfen von Papst Johannes Paul II. gestohlen worden. Der Diebstahl sei am frühen Sonntagmorgen von einer Dombesucherin bemerkt worden, teilte die Polizei mit.

Die Reliquie besteht aus einem Stoffläppchen mit einem Blutstropfen des am 2. April 2005 verstorbenen Papstes. Sie befand sich in einer gläsernen Kapsel in einem sogenannten Reliquiar, das laut Erzbistum etwa 40 Zentimeter groß und aus versilberter Bronze ist.

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Splatterritual: Karl I. selig, gestückelt

Kaiser Karl I. von Österreich, König Karl IV. von Ungarn (1917). Bild: wikimedia.org/PD
Im Österreichischen Hospiz in Jerusalem kommt es zu Christ Himmelfahrt zu einem besonderen Ereignis: Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses und Sekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI., deponiert eine Reliquie des Seligen Kaisers Karl in der Kapelle des Hospizes. Die Feier der Reliquieneinsetzung, zu der zahlreiche Vertreter des Hauses Habsburg-Lothringen erwartet werden, beginnt um 17 Uhr. Das Reliquiar, das einen Knochenpartikel des Seligen Karl enthält, wurde von Gabriela Habsburg-Lothringen gestaltet, die einen Lehrstuhl an der Staatlichen Akademie der Künste Tiflis (Georgien) innehat.


kathweb

„Kaiser Karl war zu seinen Tagen eine Wallfahrt nach Jerusalem durch die Wirren des Ersten Weltkrieges verunmöglicht. Im zehnten Jahr seiner Seligsprechung kommt seine Familie diesem einst gehegten Wunsch in Form einer Reliquieneinsetzung in der Kapelle des Österreichischen Hospizes in Jerusalem nach“, heißt es in einer Aussendung des Hospizes. Erzbischof Gänswein, der der Feier vorsteht, war mit Otto von Habsburg befreundet.

Wie es in der Hospiz-Aussendung weiter heißt, hätten die Habsburger-Kaiser durch viele Jahrhunderte hindurch den Titel eines „Königs von Jerusalem“ geführt. Zu keinem Zeitpunkt sei damit reale politische Macht verknüpft gewesen, für die österreichischen Kaiser sei dieser Titel vor allem von symbolischer Bedeutung gewesen, „für Kaiser Karl sollte er zudem eine spirituelle Dimension entfalten“.

Das Hospiz im Heiligen Land wolle im Gedenken an Kaiser Karl „den Unterschieden der auseinanderdriftenden Nationen die gemeinsame Gotteskindschaft aller vorordnen“. So sei der Ort dieser Reliquieneinsetzung bewusst und gut gewählt: „In Tagen, in denen immer noch um Jerusalem gestritten wird und auch Europas Völker in den Herausforderungen unserer Zeit einen mächtigen Fürsprecher im Himmel brauchen können.“

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Bizarres Splatter-Ritual: Blutreliquie Papst Paul VI.

Poster, Horrorfilm "Evil Dead"
Poster, Horrorfilm „Evil Dead“
Nach der Seligsprechung Papst Pauls VI. wurde ein Reliquiar mit einem blutbefleckten Gewand des Seligen zum Altar gebracht.

kath.net

Am 19.10.2014 wurde der 1978 verstorbene Papst Paul VI. seliggesprochen. Während der Seligsprechung durch Papst Franzikus wurde ein Reliquiar zum Altar gebracht. Der Historiker und Vatikankenner Ulrich Nersinger, der eine wichtige Biografie über den neuen Seligen geschrieben hat, erläutert gegenüber kath.net, woher diese Reliquie stammt.

kath.net: Herr Nersinger, woher stammt die Reliquie, die während der Seligsprechung auf dem Petersplatz ausgestellt wurde?

Ulrich Nersinger: Im November und Dezember 1970 hatte der neue Selige eine neuntägige Pastoralreise nach Asien und Australien unternommen. Unmittelbar nach der Landung auf dem Airport von Manila (Philippinen) stürmte der 35jährige bolivianische Kunstmaler Benjamin y Amor Flores auf den Papst zu und versuchte ihn zu erdolchen. Das Messer des Attentäters, der ein Priestergewand trug, traf Paul VI. zweimal, in der Brust und am Hals, zwar nur oberflächlich, aber doch so, dass die Wunden bluteten. Der Begleitung des Papstes gelang es, Mendoza niederzuringen.

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Gestohlene Blutreliquie von Johannes Paul II. wiedergefunden

blutreliquieNach intensiver Fahndung fand die Polizei das Stoffstück in der Garage eines der drei festgenommenen Diebe im mittelitalienischen L’Aquila

kath.net

Nach intensiver Fahndung hat die Polizei eine gestohlene Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. wiedergefunden. Die Beamten fanden das Stoffstück am Freitag in der Garage eines der drei festgenommenen Diebe im mittelitalienischen L’Aquila, wie italienische Medien berichten. Der Bischof der Stadt, Giovanni D’Ercole, habe die Reliquie identifiziert. Bereits am Vortag hatte die Polizei das leere Gefäß der Reliquie in einer örtlichen Einrichtung für Drogenabhängige entdeckt.

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