Pluto May Have Formed from 1 Billion Comets

Pluto in Falsch-Farben-Darstellung aus einer Entfernung von 450.000 km aufgenommen. New Horizons Image Credit: NASA/JHUAPL/SwRI
At its heart, Pluto may be a gigantic comet.
Researchers have come up with a new theory about the dwarf planet’s origins after taking a close look at Sputnik Planitia, the vast nitrogen-ice glacier that constitutes the left lobe of Pluto’s famous „heart“ feature.

By Mike Wall | SPACE.com

„We found an intriguing consistency between the estimated amount of nitrogen inside the glacier and the amount that would be expected if Pluto was formed by the agglomeration of roughly a billion comets or other Kuiper Belt objects similar in chemical composition to 67P, the comet explored by Rosetta,“ Chris Glein, a scientist at the Southwest Research Institute (SwRI) in San Antonio, said in a statement. [Photos of Pluto and Its Moons]

The European Space Agency’s Rosetta mission orbited Comet 67P/Churyumov-Gerasimenko from 2014 through 2016. The orbiting mothership also dropped a lander named Philae onto the icy body, pulling off the first-ever soft touchdown on a comet’s surface. (The Kuiper Belt is the ring of frigid objects beyond Neptune’s orbit; Pluto is the belt’s largest resident.)

Glein and his SwRI colleague Hunter Waite devised the new Pluto-formation scenario after analyzing data from Rosetta and NASA’s New Horizons mission, which flew by Pluto in July 2015.

The scientists also made some inferences about the dwarf planet’s evolution in their new study, which was published online Wednesday (May 23) in the journal Icarus.

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Rosetta-Mission: Staub-Lawinen auf Kometen Tschuri

© ESA/Rosetta/NavCam
CC BY-SA
Die Rosetta-Mission ist beendet, die Sonde sendet keine Bilder. Doch nun gibt es erste Auswertungen von der Oberfläche des Kometen Tschuri. Die Landschaft verändert sich.

Von Rainer Kayser | DER TAGESSPIEGEL

Am 10. Juli 2015 kollabierte auf der Oberfläche des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko – kurz Tschuri – eine Felswand und löste so einen Staub-Ausbruch aus. Das zeigen hochaufgelöste Bilder der Raumsonde Rosetta, die ein internationales Forscherteam jetzt präsentiert. Es sei das erste Mal, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einem solchen Staub-Ausbruch und einem Erosions-Ereignis auf einem Kometen dokumentiert werden konnte, so die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature Astronomy“. Im Fachblatt „Science“ berichtet das Rosetta-Team außerdem über die Beobachtung weiterer Veränderungen auf der Oberfläche von Tschuri.

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Kometenlander Philae auf Bildern seiner Muttersonde aufgetaucht

foto: esa/rosetta/mps for osiris team mps/upd/lam/iaa/sso/inta/upm/dasp/ida
Wenige Wochen vor dem Ende der Mission Rosetta ist Philae wieder aufgetaucht. Der Lander hatte am 12. November 2014 Geschichte geschrieben, als er als erster Roboter der Geschichte die Oberfläche eines Kometen erreichte.

derStandard.at

Aufgrund technischer Probleme gelang es allerdings nicht, Philae nach seiner Landung auf dem Kometen 67P/Tschurjumov-Gerassimenko (kurz: „Tschuri“) zu lokalisieren. Nun ist er auf einer Aufnahme seiner Muttersonde aufgetaucht, wie die Esa am Montag mitteilte.

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Rosetta-Mission: Eis am Hals des Kometen – in Farbe

© ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA
© ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA
Die bläuliche Färbung verrät es: Die Region Hapi auf Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko besitzt gefrorenes Wasser.


Von Daniel Lingenhöhl|Spektrum.de

Für das menschliche Auge wirkt der Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko einfach nur grau in grau. Doch Wissenschaftler des OSIRIS-Teams der Rosetta-Mission blickten nun mit Hilfe eines Farbfilters des Kamerasystems der Sonde auf das kosmische Geschoss – und bieten damit nicht nur völlig neue Nuancen bei der Betrachtung des Kometen: Sie entdeckten, dass in der Hapi genannten Region am Hals von 67P gefrorenes Wasser mit dem oberflächlichen Staub vermischt und nicht nur im Inneren des Brockens vorhanden ist. Hier reflektiert 67P rotes Licht deutlich schwächer als in anderen Bereichen, weshalb Hapi bläulich schimmert.

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Philae`s touch down

Photo credit: ESA/ATG. Artist's impression of Philae
Photo credit: ESA/ATG. Artist’s impression of Philae

Herzlichen Glückwunsch an die ESA. Nach dem sich der Landeroboter von Rosetta getrennt hatte, begann der Abstieg auf die Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Die Landung Philaes auf dem Kometen wurde 17:05 MEZ bestätigt.
10 Jahre im All unterwegs, eine Strecke von 6 Milliarden Kilometern, zwischendurch der Besuch von Asteroiden, Schlafmodus und Erwachen, um in 500 Millionen Kilometern das Ziel zu treffen und den Landeroboter abzusetzen.

Der Komet selbst wird von den Wissenschaftlern als Zeitkapsel gesehen. Ein Relikt aus der Enstehungsphase unseres Sonnensystems, vor ca. 4,5 Milliarden Jahren.

Eine Ingenieur-technische, wissenschaftliche Meisterleistung.

Bild des Landeroboters Philae aufgenommen mit Rosettas Osiris instrument Bild:ESA
Bild des Landeroboters Philae aufgenommen mit Rosettas Osiris instrument
Bild:ESA