Unsere Vorfahren schliefen nicht länger als wir

Wie viel Schlaf braucht der Mensch? © wavebreakmedia/ thinkstock
Aufbleiben bis spätabends, nur 6,5 Stunden Schlaf und kein Nickerchen zwischendurch: Was wie der Tagesablauf eines gestressten Managers klingt, war für unsere Vorfahren offenbar ganz normal, wie Beobachtungen bei drei Naturvölkern nahelegen. Der vermeintlich ursprüngliche „Paläo-Schlaf“ von acht oder neun Stunden ist demnach ein Mythos, betonen Forscher im Fachmagazin „Current Biology“. Und auch das lange Aufbleiben ist keine Erfindung der neuzeitlichen Zivilisation.

scinexx

Schlaf ist für unsere Gesundheit unverzichtbar: Die Ruhepause gibt dem Gehirn Zeit, um Abfälle zu entsorgen und Erinnerungen abzuspeichern. Schichtarbeit oder konstanter Schlafmangel gelten daher als eher ungesund und sollen sogar Übergewicht fördern.

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