US-Erzbischof Chaput: Gesamt der Synodenbotschaften ‚konfus‘

Charles Chaput, Bild:Zimbio.com
Charles Chaput, Bild:Zimbio.com
Prominentester Kapuziner Amerikas übt scharfe Kritik an Debatten der Bischofssynode: Aus dem Gesamt der Berichte über die Synode trete „eine konfuse Botschaft“ hervor, „und ich denke, Verwirrung ist etwas, was vom Teufel kommt“.

kath.net

Der Erzbischof von Philadelphia, Erzbischof Charles Chaput, hat scharfe Kritik an den Debatten der vatikanischen Bischofssynode geübt. Chaput ist Gastgeber von Papst Franziskus im September 2015 beim katholischen Weltfamilientreffen in der pennsylvanischen Metropole. Chaput, ein Kapuziner, hatte nicht an der Synode teilgenommen. Er ist ein prononcierter Kritiker der US-Gesundheitsreform und der Legalisierung der „Homo-Ehe“.

Bei einer von der US-Zeitschrift „First Things“ veranstalteten Vorlesung in New York sagte der Erzbischof laut „Washington Post“ (Mittwoch), er sei „sehr beunruhigt“ von den vatikanischen Diskussionen über die Lehren der Kirche zu Homosexualität und wiederverheirateten Geschiedenen. Aus dem Gesamt der Berichte über die Synode trete „eine konfuse Botschaft“ hervor. „Und ich denke, Verwirrung ist etwas, was vom Teufel kommt“, so Chaput.

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Wider den Säkularismus

Bild: humanismus.aktuell

Report: Diskriminierung von Christen in Europa nicht totschweigen

kath.net

Vor einer zunehmenden rechtlichen Diskriminierung von Christen und der vermehrten Intoleranz gegenüber christlichen Positionen in Europa warnt der neue „Report 2011“ der in Wien ansässigen Beobachtungs- und Dokumentationsstelle „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“. Das Dokumentationsarchiv recherchierte und dokumentierte für das Jahr 2011 180 Vorfälle von Intoleranz und Diskriminierung, die im Bericht aufgeführt sind. Studien zeigten, dass 85 Prozent aller sogenannten „hate crimes“ gegen Christen gerichtet sind. Wie „Observatory“-Leiterin Gudrun Kugler betonte in einer Presseaussendung am Montag betont, dürfe diese Tatsache „in der öffentlichen Debatte nicht totgeschwiegen“ werden.

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