Wie Stress auf das Immunsystem wirkt

Nicht nur die Prüfungssituation selbst, auch die Zeit davor und danach ist für Studierende oft sehr belastend. © Antonio Diaz/ thinkstock
Voll im Stress: Belastende Prüfungsphasen wirken sich merklich auf das Immunsystem von Studierenden aus. Durch die stressige Situation sinkt die Zahl wichtiger Akteure für die frühe Immunantwort gegen Infektionen, wie eine Studie zeigt. Gleichzeitig wappnet sich der Körper jedoch durch eine Umverteilung reifer Abwehrzellen vom Blut ins Gewebe. Frappierend dabei: Bei psychisch bereits vorbelasteten Personen scheint das Immunsystem nicht mehr auf diese Weise reagieren zu können.

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Stress gehört für die meisten von uns längst zum Alltag: Zeitdruck, Überforderung und ständige Informations-Überflutung sorgen dafür, dass viele Menschen kaum mehr zur Ruhe kommen. Doch das hat Folgen: Stress macht auf Dauer vergesslich, sabotiert unsere Selbstkontrolle und beeinträchtigt unsere Sinneswahrnehmung. Auch unsere Gesundheit leidet unter dieser Belastung. So kann Stress langfristig Übergewicht fördern und ähnliche gesundheitliche Folgen haben wie ungesundes Essen. Bekannt ist zudem, dass Stress unser Immunsystem beeinflusst.

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Wie viel Einfluss haben Träume auf eine Demenz-Erkrankung

Kleine Kinder träumen besonders viel Quelle: Moment/Getty Images
Menschen, die viel träumen, erkranken später seltener an Demenz. Doch woran liegt das? Womöglich stoppt Demenz im Frühstadium das Träumen. Wahrscheinlicher ist jedoch eine andere Erklärung.

Von Mareike König | DIE WELT

Die eiskalte Luft auf dem Mount Everest einatmen. Die panische Angst spüren, wenn man als Spion kurz davor steht, enttarnt zu werden. Oder mit ausgebreiteten Armen über das Meer zu fliegen, während einem der Wind in den Ohren rauscht. All diese Abenteuer kann man nachts erleben, im Reich der Träume. Und diese Ausflüge machen nicht nur Spaß, sondern halten möglicherweise auch das Gehirn jung, fanden Forscher in einer aktuellen Studie heraus.

Ein Team um Sudha Seshadri von der Universität Boston testete amerikanische Senioren zweimal im Abstand von 19 Jahren. Als die Studie Mitte der 90er-Jahre begann, waren alle Teilnehmer bereits älter als 60 Jahre. Die Forscher gaben jedem der 321 Teilnehmer verschiedene Geräte mit nach Hause.

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Klimawandel raubt uns den Schlaf

Ungewöhnlich warme Nächte verursachen schon heute vemehrt Schlafstörungen – in Zukunft könnte sich das verstärken. © Andrey Popov/ thinkstock
Schlaflose Zukunft: Der Klimawandel beeinträchtigt zunehmend auch unseren Schlaf. Schon jetzt führen wärmere Nachttemperaturen vor allem im Sommer vermehrt zu Schlafstörungen, wie eine Studie aus den USA belegt. Bis zum Jahr 2050 könnte die Erwärmung jedoch Millionen von Menschen allein in Nordamerika schlaflose Nächte bereiten – und noch viel mehr in den ohnehin schon heißen und weniger wohlhabenden Ländern, wie die Forscher im Fachmagazin „Science Advances“ berichten.

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Schlaf ist für unseren Körper und unser Gehirn überlebenswichtig. Doch immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen und Schlafentzug. In Deutschland sind es einer aktuellen Studie nach sogar bis zu 80 Prozent aller Berufstätigen – Tendenz steigend. Die Ursachen dafür sind vielfältig, neben Lichtverschmutzung, Stress und Arbeit, können auch Lärm und Feinstaub dazu beitragen.

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Was die Gene von Mann und Frau unterscheidet

Selbst wenn Männer und Frauen nahezu die gleichen Gene haben, unterscheidet sich ihre Genaktivtät erheblich. © Jupiter images /thinkstock
Klare Unterschiede: Mindestens 6.500 Gene sind bei Männern und Frauen unterschiedlich aktiv – und dies nicht nur in den Geschlechtsorganen, sondern auch in ganz normalen Geweben wie dem Körperfett, den Muskeln oder der Haut. Sogar in Herz und Hirn entdeckten Forscher teilweise überraschende Unterschiede. Interessant auch: Männerspezifische Gene sind offenbar anfälliger für Mutationen, wie die Analysen ergaben.

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Männer und Frauen unterscheiden sich in mehr als nur den offensichtlichen äußeren Merkmalen. Zwar ist „das“ männliche oder weibliche Gehirn ein Mythos, dennoch existieren psychische und gesundheitliche Unterschiede. Studien zeigen beispielsweise, dass die Geschlechter verschieden auf Stress reagieren, dass Männer zwar meist die bessere Orientierung haben, dafür aber vergesslicher sind und unter schlimmeren Infekten leiden.

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Stress: Das Geschlecht macht den Unterschied

Geschlechtsspezifischer Unterschied: Stress löst bei Frauen andere Reaktionen aus als bei Männern. © Mike Watson Images/ thinkstock
Geschlechtsspezifischer Unterschied: Stress löst bei Frauen andere Reaktionen aus als bei Männern. © Mike Watson Images/ thinkstock
Männer und Frauen ticken anders – auch in Sachen Stress. Forscher haben nachgewiesen, dass der Körper auf stressige Situationen je nach Geschlecht unterschiedlich reagiert: Beispielsweise schüttet er andere Hormone aus. Auch bei der Stressbewältigung stellten die Wissenschaftler deutliche Unterschiede fest. Im Experiment konnten männliche Probanden ihre negativen Gefühle besser kontrollieren als ihre weiblichen Mitstreiter.

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Stehen wir häufig unter Stress, hat dies Folgen für Körper und Geist: Die Belastung macht vergesslicher, schwächt unsere Selbstkontrolle und kann im Alter sogar die Anfälligkeit für Demenz erhöhen. Zu viel Stress schadet uns demnach – das gilt für Männer wie Frauen gleichermaßen. Doch es gibt auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Denn wie Menschen diesen Stress empfinden und darauf reagieren, das hängt wesentlich davon ab, ob sie männlich oder weiblich sind.

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Auch Hunde bekommen bei Stress graue Haare

Nicht nur das Alter, auch Stress und Ängstlichkeit bescheren Hunden vorzeitig graue Haare. © Brigand Photography/ thinksto
Nicht nur das Alter, auch Stress und Ängstlichkeit bescheren Hunden vorzeitig graue Haare. © Brigand Photography/ thinkstock
Frühes Ergrauen: Gestresste Hunde bekommen früher graue Haare – so wie wir Menschen auch. Schon mit weniger als vier Jahren können ängstliche und besonders impulsive Vierbeiner vorzeitig ergrauen. An der Schnauze solcher Junghunde sind dann schon die ersten grauen Haare zu erkennen, wie eine US-Studie belegt. Damit ist uns der „beste Freund des Menschen“ auch in dieser Hinsicht ähnlicher als gedacht.

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Hunde sind uns von vielen Dingen sehr ähnlich: Sie erinnern sich an vergangene Erfahrungen, ihre Intelligenz ist ähnlich strukturiert wie die unsrige und sie erkennen sich sogar in einer olfaktorischen Varianten des Spiegeltests – sie könnten damit auch ein Ich-Bewusstsein besitzen.

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Homeschooling: Die böse Welt bleibt draussen

Daheim in einem 200-jährigen Holzhaus. (Bild: Bilder Karin Hofer / NZZ).
Bernice Zieba unterrichtet einen Teil ihrer sieben Kinder daheim – und will sie so vor Stress, Drogen und Sexualisierung bewahren. Auf der Suche nach noch mehr Freiheiten zieht die Familie nun weiter.

Von Simon Hehli | Neue Zürcher Zeitung

Das Mädchen ist erst dreieinhalb und versucht doch schon, seinen Namen zu schreiben. Dazu klaubt es Kartonbuchstaben aus einer Schachtel. Die Szenerie erinnert zwar an ein Klassenzimmer: Schiefertafeln, Tintenfass, Holzbänke. Doch es ist eine Schule aus längst vergangenen Zeiten. Und die Frau, die hilft, die Schriftzeichen in die richtige Reihenfolge zu bringen, ist weder Kindergärtnerin noch Lehrerin. Sondern Emilias Mutter.

Bernice Zieba praktiziert Homeschooling, was weniger verstaubt klingt als Heimunterricht. An diesem Mittwochvormittag haben die 40-Jährige und ihr Mann Jan fünf ihrer Kinder in den weissen Van gesetzt und sind ins Ortsmuseum Merenschwand gefahren. Grosse Sehenswürdigkeit in der nachgebauten Schule: der Schulthek von Doris Leuthard, der berühmtesten Persönlichkeit, die Merenschwand hervorgebracht hat. Bernice zeigt ihrem achtjährigen Sohn Alwin eine Schwarz-Weiss-Luftaufnahme des Dorfes an der Wand und lässt ihn raten, aus welchem Jahr das Bild stammt. In einer alten Schuhwerkstatt gibt es echtes Schlangenleder. Das wäre heute nicht mehr erlaubt, erklärt sie ihren Kindern. «Wir müssen die Tiere schützen.» Sie sagt es auf Englisch, als Tochter einer Schweizerin und eines Briten aus Guyana ist sie selber in der Schweiz und in England aufgewachsen.

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Elternschaft verändert Immunsystem mehr als eine Infektion

Kinder als Immunfaktor: Wenn ein Paar gemeinsame Kinder hat, dann verändert das ihr Immunsystem nachhaltiger als eine Grippe oder andere schwere Infektion, wie Forscher herausgefunden haben. Während unser Immunsystem gegenüber Erregern sehr robust reagiert und schnell wieder in den Normalzustand zurückkehrt, gleicht eine Elternschaft die Abwehr von Partnern einander stark an, so die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature Immunology“

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Wie gut unser Immunsystem funktioniert, wird zum Teil durch unsere Gene bestimmt, darunter sogar einige von den Neandertalern geerbte Anlagen. Doch für mindestens die Hälfte unserer Abwehrfunktionen sind Umwelteinflüsse prägend. Studien zeigen, dass dafür unter anderem unsere Darmflora, chronische Infekte und die Ernährung eine wichtige Rolle spielen.

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Haben Fische doch Gefühle?

Zebrafische erhöhen ihre Körpertemperatur, wenn sie Stress erlebt haben © Azul/ gemeinfrei
Fische im Stress: Biologen haben erstmals emotionales Fieber bei Fischen nachgewiesen. Diese Erhöhung der Körpertemperatur durch starke Gefühle und Stress gilt als Indikator für ein Bewusstsein – und für die Fähigkeit, Schmerz zu fühlen. Bisher hielt man Fische für zu einfach gestrickt, um bewusst zu fühlen, doch das Experiment der Forscher stellt diese Sicht nun in Frage. Fische könnte demnach durchaus ein gewisses Maß an Bewusstsein besitzen.

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Empfinden Fische Schmerzen? Sind sie sich ihrer selbst und ihrer Umwelt bewusst? Über diese Frage streiten nicht nur Angler und Tierschützer, auch in der Wissenschaft herrscht hier keine Einigkeit. „Nach Ansicht einiger Forscher ist das Gehirn der Fische zu klein und zu einfach. Ihnen fehlt deshalb die kognitive Fähigkeit, Leiden zu erfahren und ihre Reaktionen auf negative Umstände sind kaum mehr als Reflexe mit wenig emotionalem Gehalt“, erklären Sonia Rey von der University of Stirling und ihre Kollegen.

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Burnout: Ausgebrannt und erschöpft

Ausbrannte und in Folge eines Burnout länger arbeitsunfähige Mitarbeiter werden immer mehr zum Problem im Arbeitsalltag. Das haben aktuelle Studien ergeben. Die „Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde“ führt Burnout bereits als zweithäufigste Ursache von Krankschreibungen. In aktuellen Studien versuchte man, der Ursache für den Burnout auf die Schliche zu kommen.

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Burnout in der Energiewirtschaft

Psychische Erkrankungen, die aufgrund von Stress, Leistungsdruck und erhöhter Arbeitsbelastung zu langen Fehlzeiten in Betrieben führen, belasten heutzutage auch die Energiewirtschaft. Eine Befragung von 100 Personalmanagern der deutschen Energiewirtschaft ergab, dass aus Sicht der Befragten lange und wechselnde Arbeitszeiten und eine Anhäufung von Überstunden ohne Freizeitausgleich einen der bedeutendsten Stressfaktoren darstellen.

Zeitdruck, Lärm, die schlechte Beleuchtungssituation, Gefahrenstoffe und die Mehrbelastungen Angestellter durch den Wegfall von Personal folgten auf der Skala der schlimmsten Stressoren. Eine hohe Zahl der Befragten nannte außerdem die ständige Unterbrechung der Arbeit durch verschiedenste Störfaktoren als Grund für einen Burnout. Mangelnde Unterstützung und Anerkennung durch Vorgesetzte wurde ebenfalls oft als Grund für Stress genannt.

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Die dunkle Seite der Empathie!

Forschungen zeigen: Stress vermindert soziale Fähigkeiten und die Empathie bei Männern, während bei Frauen das Gegenteil der Fall ist. Ist das Klischee von den „bösen“ Männern und den „guten“ Frauen also doch wahr? Schauen wir uns das Ganze einmal genauer an!

Von Susanne Frisch|Huffington Post

Ein Forscherteam an der Uni Wien untersuchte 40 Männer und 40 Frauen in einem Experiment. Die Probanden wurden in eine stark belastende Situation gestellt. Diese bestand darin, dass die Teilnehmer einen Vortrag und komplexe Rechenaufgaben unter schweren Bedingungen lösen sollten.

Dass die Probanden auch wirklich gestresst waren, wurde über einen Anstieg der Pulsfrequenz und des Stresshormons Cortisol geprüft. Im Anschluss bekamen die Versuchspersonen verschiedene Aufgaben zur Messung ihrer Empathiefähigkeit.

Das waren die Ergebnisse!

Die Studie zeigte, dass Männer sich unter Stress anders verhielten als Frauen, und zwar egozentrischer. Frauen waren demnach empathischer und in der Lage, auch unter Druck angepasster auf andere Personen zu reagieren.

Insoweit bestätigt die Studie die gängigen Klischees. Aber heißt, das auch, dass Frauen netter und humaner sind? Natürlich nicht! Es sind nur verschiedene Überlebensmechanismen der Natur, die sich herausgebildet haben.

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„Eine Ohrfeige hat noch nie geschadet“

Bild: WAZ
Bild: WAZ
Kinder zur Bestrafung zu schlagen, wurde in Deutschland vor 15 Jahren gesetzlich verboten. Dennoch werden Kinder weiterhin auch körperlich gezüchtigt. 48 Prozent der Bundesbürger halten eine Ohrfeige für zulässig.


FOCUS ONLINE

  • Mehr als zwei Drittel der Eltern in Deutschland führen Schläge auf gelegentliche Hilflosigkeit und Stress zurück.
  • Der Deutsche Kinderschutzbund fordert am Tag für gewaltfreie Erziehung, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern.

Kinder in Deutschland haben seit 15 Jahren ein gesetzlich verankertes Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig. Darauf macht Kinderschutzbund am Tag für gewaltfreie Erziehung am 30. April aufmerksam. Die Organisation zur Beendigung körperlicher Gewalt gegen Kinder EPOCH (End Physical Punishment of Children) initiierte den Tag 1998 in den USA.

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Zusätzliches Kirchen-Personal: Manager im Auftrag des Herrn

Selbstdarstellung der Erzdiözese München/Freising. Bild: bb
Selbstdarstellung der Erzdiözese München/Freising. Bild: bb
  • Viele Pfarrer klagen über Arbeitsüberlastung und Stress. Jetzt reagiert das Erzbistum München und Freising: Es stellt Verwaltungsleiter für die Pfarreien und Pfarrverbände ein.
  • Seelsorger sollen sich wieder mehr um die Menschen kümmern können und bei Verwaltungsarbeiten entlastet werden.
  • Bis zu 100 neue Stellen sind vorgesehen.


Von Jacob Wetzel|Süddeutsche.de

Die katholische Kirche steuert um: Das Erzbistum München und Freising will künftig seinen Seelsorgern hauptamtliche Verwaltungsleiter zur Seite stellen. Denn immer mehr Pfarreien werden zu Pfarrverbänden zusammengelegt, die Pfarrer müssen deshalb zunehmend Management-Aufgaben erledigen, statt sich um die Gläubigen kümmern zu können.

Das soll sich nun ändern. Die Kirchenleitung will demnach mindestens 67 Fachkräfte einstellen, um Priester, Diakone und pastorale Mitarbeiter zu entlasten. Das bestätigte ein Kirchensprecher am Montag auf Anfrage. Die ersten Verwalter sollen im September die Arbeit aufnehmen. Die Kirche rechnet mit Kosten in Höhe von vier Millionen Euro im Jahr.

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The Green USB Drive that Stores Blood So You Can Be Cloned One Day

Image: Jason Koebler, Screenshot: BB
Image: Jason Koebler, Screenshot: BB
Amongst all the super ultra high definition televisions, wearable body sensors, and drones here at the Consumer Electronics Show, one of the most futuristic devices on display—at least in terms of its implications—is a humble green USB thumb drive.


By Jason Koebler|MOTHERBOARD

The drive itself, called the DNA Vault and sold by a company called Genisyss, contains little more than some basic family history and database software, but inside of its case are four tiny pools that hold droplets of blood—a vault for your and your family’s DNA.

The thinking here is that, as we age, our DNA degrades thanks to stress, sunlight, smoking, radiation, and all the sorts of things that eventually could lead to cancer and other diseases. If we save a copy of our DNA from when we’re healthy, perhaps in the future doctors will be able to use it to heal us. Or maybe even clone us.

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Alternative Heilverfahren: Kritiker sind Extremisten

Bei der Akupunktur gibt es Hinweise auf Wirksamkeit. Deshalb sollte sie weiter erforscht werden, sagt Edzard Ernst. Für andere sogenannte alternative Heilverfahren wie Homöopathie sollte dagegen endlich Schluss sein. (© OBS)

Sogenannte alternative Heilverfahren sind auf dem Vormarsch. Doch für viele Methoden fehlen Belege für eine Wirksamkeit, andere widersprechen den Naturgesetzen. Wer darauf hinweist, muss sich derzeit auf ruppige Reaktionen aus der Szene gefasst machen. Besonders betroffen davon ist Edzard Ernst, einer der renommiertesten Kritiker der Paramedizin.

Interview: Markus C. Schulte von DrachSüddeutsche.de

Edzard Ernst ist einer der bekanntesten Wissenschaftler im Bereich der sogenannten alternativen Heilverfahren, die er an der University of Exeter in Großbritannien erforscht hat. Zugleich ist er einer der schärfsten Kritiker von Verfahren wie der Homöopathie oder der anthroposophischen Medizin. Das verschafft ihm wenig Freunde in der Szene. Und derzeit weht der Gegenwind besonders scharf.

SZ.de: Sie hätten heute in München einen Vortrag zum Thema Akupunktur halten sollen. Aber der Veranstalter, das Wissenschaftszentrum der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur, hat den Vortrag überraschend abgesagt. Warum?

Edzard Ernst: Ich bin vom Vorsitzenden mit einer äußerst seltsamen Begründung ausgeladen worden: Man wolle nicht den Eindruck erwecken, in ein laufendes Verfahren an der Universität Zürich einzugreifen. Dort wird zurzeit entschieden, wer den Lehrstuhl für Naturheilkunde übernehmen soll.

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Wem Gott zu langem Leben verhilft

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass die Religiosität einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und die Lebenserwartung hat. Die beobachteten Effekte sind unabhängig davon, an welchen Gott die Menschen glauben

Von Danielle BengschWELT ONLINE

Religiöse Menschen sind weniger einsam und gestresst. Das ist gut für ihr Herz. Auch Fasten- und Ruhezeiten sind eine sehr gute Gesundheitsvorsorge

Regelmäßige Kirchgänge sollen das Leben zusätzlich verlängern – das sogar um bis zu 14 Jahre

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Stress kostet soziale Klugheit

Gulácsy, Lajos - The Madman and the Soldier
Bild: Wikimedia Commons (pd)

Psypost

Of the many ills that can be caused by stress, it appears a new symptom can be added to the list: the inability to recollect socially relevant memories.

According to a study published in Behavioral Neuroscience in 2010, the ability to retrieve social information from memory can be impaired by a brief exposure to stress.

The study was conducted by Christian J. Merz, Oliver T. Wolf, and Jurgen Hennig.

Previous research has found that being exposed to stress can aid in the creation of new memories, which is one of the reasons why negative memories can often be harder to forget than positive memories. Weiterlesen „Stress kostet soziale Klugheit“

Reiner Körper – Klares Denken

Quelle: AZ  Lizenz der Scientology-Kirche: Inhaberin Yvonne Steimer vor ihrem neu gegründeten Center. (Bild: AW)
Quelle: AZ Lizenz der Scientology-Kirche: Inhaberin Yvonne Steimer vor ihrem neu gegründeten Center. (Bild: AW)

Scientology jetzt in Hermetschwil

Im Mai wurde das «Reiner Körper Klares Denken»-Center in Hermetschwil-Staffeln eröffnet. Das Konzept dahinter stammt vom Gründer der Scientology.

Von Andrea Weibel a-z.ch

Ein Flugblatt sorgte in der vergangenen Woche für Aufsehen in Hermetschwil-Staffeln. Mit einem Zitat von L. Ron Hubbard, dem Begründer von Scientology, warb das im Juni im Industriegebiet von Hermetschwil eröffnete «Reiner Körper Klares Denken»-Center für einen Vortrag. Thema: die ebenfalls von Hubbard entwickelte Dianetik.

Inhaberin Yvonne Steimer hat die Lizenz von der Scientology Kirche International, bestimmte Dienste zu liefern, worunter auch ein Reinigungsprogramm gehört. «All diese Dienste zielen darauf ab, geistige Barrieren wie Stress und Angstzustände zu bewältigen und ein höheres geistiges Bewusstsein zu erlangen. Doch wir binden die Leute nicht an uns. Sie kommen einmal den Film anschauen und brauchen uns dann im Prinzip nicht mehr.»

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