Ermittlungen gegen Lutz Bachmann wegen Keira-Tweet

Lutz Bachmann auf einer Pegida-Kundgebung im Oktober 2017 Bild: dpa
Pegida-Gründer Lutz Bachmann hat schon wieder Ärger mit der Justiz. Nach einem Tweet über die Tötung der Berliner Schülerin Keira ermittelt die Polizei wegen übler Nachrede, falscher Verdächtigung und Volksverhetzung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Polizei ermittelt gegen Pegida-Gründer Lutz Bachmann im Zusammenhang mit einem Tweet über die Tötung der 14 Jahre alten Schülerin Keira aus Berlin. „Wir ermitteln wegen übler Nachrede, falscher Verdächtigung und Volksverhetzung“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

„Die Bestie vom Kaukasus“

Bachmann hatte auf Twitter geschrieben: „Mordfall #Keira G. Nun ist es wohl raus: Die Bestie vom Kaukasus, Edgar H., tschetschenischer Moslem und Ex-Flüchtling“. Dazu hatte er auf ein Facebook-Profil eines Mannes verlinkt, der an der Tat allerdings offensichtlich unbeteiligt war. Der Tweet ist bei Twitter nicht mehr zu sehen.

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VERDACHT DES BETRUGS : Razzia bei AfD-Landeschef Hampel

Armin Paul Hampel während der Mittagspause der ersten Fraktionssitzung der Bundestagsfraktion der AfD im Deutschen Bundestag in Berlin. ©DPA
In Niedersachsen hat die AfD einen schweren Stand. Der Landesverband gilt als chaotisch. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft auch noch die Wohnung des Landesparteichefs durchsucht – und die Geschäftsstelle in Lüneburg.

Frankfurter Allgemeine

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat am Montag die Privatwohnung des niedersächsischen Landesvorsitzenden der AfD, Armin Paul Hampel, im Landkreis Uelzen durchsucht. Die Ermittlungen gegen den Politiker wurden seit April dieses Jahres zunächst wegen Untreue und dann wegen Verdachts des Betrugs geführt. Die Einsatzkräfte seien auch in der Landesgeschäftsstelle der AfD in Lüneburg gewesen, teilte die Behörde mit.

Der 60 Jahre alte Hampel sei bei der Aktion nicht selbst angetroffen worden. Nähere Angaben zu den Tatvorwürfen und den Durchsuchungsergebnissen wollte die Staatsanwaltschaft nicht machen.

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Nachruf auf Kirchenkritiker Karlheinz Deschner

Karlheinz Deschner, Bild:Mathias Schindler/wikimedia.org, CC 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license.
Mit dem Tod des Kirchenkritikers Karlheinz Deschner geht etwas zu Ende, was wohl nicht wiederkommt.

Von Alexander WallaschThe European

„Was macht eigentlich Karlheinz Deschner?“, fragte man sich immer mal wieder in den letzten Jahrzehnten, seit er damals dieses Mammutwerk angekündigt hatte, von dem man dachte, ach was: wusste!, dass es dafür eigentlich Generationen mutiger, selbstloser Gelehrter und Sachverständiger bräuchte, um nur annähernd aufzuklären, weshalb die Roben der Kardinäle bis heute die gleiche Farbe haben, wie die römischer Kriegsherren: Das Purpur, gewonnen aus den endlosen Blutströmen Millionen namenlos gebliebener Erschlagener, Gemeuchelter, Gefolterter, Erhängter und Verbrannter.

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Tratsch, die „Sprache des Teufels“, sei im Vatikan verboten

Papst Franziskus (Bild: AP)
Papst Franziskus (Bild: AP)
Der Papst hat während einer Messe die katholische Kirche erneut zurechtgewiesen. Tratsch, die „Sprache des Teufels“, sei im Vatikan verboten.

ZEIT ONLINE

Papst Franziskus hat gegen Geschwätz und Zwietracht im Vatikan gewettert und sich dafür stark gemacht, dass mit dem Heiligen Stuhl einträchtig umgegangen wird. Tratsch sei eine verbotene Sprache im Vatikan, „denn es ist die Sprache des Teufels“, sagte Franziskus am Samstag bei einer Messe für die Gendarmerie des Vatikans.

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