Schlagwort-Archive: US-Kongress

Erzbischof: Papst Franz besucht im Herbst US-Kongress

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Papst Franziskus wird im Herbst voraussichtlich vor dem US-Kongress in Washington sprechen und Ground Zero in New York besuchen.


kath.net

Papst Franziskus wird im Herbst voraussichtlich vor dem US-Kongress in Washington sprechen und Ground Zero in New York besuchen. In Aussicht steht auch eine Messe in Madison Square Garden. Diese Details gab Erzbischof Bernardito Auza, Mitglied der Vorbereitungskommission für die Reise, laut der US-amerikanischen Catholic News Agency (CNA) am Sonntag in Manila bekannt. Der philippinische Erzbischof hatte in seinem Heimatland den Besuch von Franziskus vergangene Woche begleitet. Auza ist Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York.

Den Angaben zufolge soll Franziskus am 22. September nach Washington reisen und am folgenden Vormittag von US-Präsident Barack Obama offiziell im Weißen Haus empfangen werden. Anschließend würde der Papst eine Messe mit Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Seminaristen feiern. Als Ort ist die Basilika des National Shrine vorgesehen, die größte katholische Kirche der USA.

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US-Kongress völlig vergottet

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Die Religionszugehörigkeit der Politiker im neu gewählten US-Kongress unterscheidet sich laut einer Untersuchung des Forschungsinstituts Pew Research Center deutlich vom Glauben der Bevölkerung.


evangelisch.de

491 (92 Prozent) der 535 Kongressmitglieder (100 Senatoren und 435 Abgeordnete) seien Christen, ermittelte das Institut. 57 Prozent seien Protestanten und 31 Prozent Katholiken. In der Gesamtbevölkerung machten Christen 73 Prozent aus. Protestanten stellten 49 Prozent und Katholiken 22 Prozent.

Rund 20 Prozent der US-Amerikaner gehören laut Pew keiner Glaubensgemeinschaft an. Doch nur eine Abgeordnete, die Demokratin Kyrsten Sinema aus Arizona, hat nach eigenen Angaben “keine religiöse Bindung”. Neun Politiker hätten keine Angaben zu ihrem Glauben gemacht, hieß es.

Der im November neu gewählte Kongress tritt erstmals am Dienstag zusammen. Die Anzahl der jüdischen Abgeordneten und Senatoren sei von 33 im vorherigen Kongress auf 28 zurückgegangen, teilte das Institut mit. Im Jahr 2010 habe es noch 45 jüdische Politiker im Kongress gegeben. Zwei Buddhisten, zwei Muslime und ein Hindu seien gegenwärtig im Kongress.

Verwaltungspanne: Mississippi schafft Sklaverei erst jetzt ab

Bild: hna.de

Im US-Bundesstaat Mississippi ist wegen einer Verwaltungspanne erst in diesem Monat die Sklaverei offiziell abgeschafft worden. Jahrelang haben die Behörden den Fauxpas nicht bemerkt – erst ein Professor hat sie darauf gebracht.

FOCUS ONLINE

Es sei schlicht vergessen worden, das Ergebnis einer Abstimmung zum formalen Ende der Sklaverei an höhere US-Behörden weiterzuleiten, berichtet das Magazin „Time“. Die fehlende Akte sei am 7. Februar offiziell nachgereicht worden – 148 Jahre nachdem der Besitz von Sklaven im Rest des Landes für illegal erklärt wurde.

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Charles Darwin kämpft um Platz im US-Kongress

Etwa 4.000 Stimmen hat Charles Darwin, der im 19. Jahrhundert lebte, bei den Wahlen ins Repräsentantenhaus des US-Kongresses bekommen.

radio Stimme Russlands

Am Wahltag, den 6. November, trugen die Wähler des 10. Wahlbezirks in Georgia den Namen von Charles Darwin in den Wahlzettel ein und machten ein Kreuz rechts von seinem Namen.

Der Anlass zur Aktion wurde die Erklärung des Kongressmitgliedes von der Republikanischen Partei Paul Brown. Beim Treffen mit seinen Anhänger sagte er, die Lehre von Darwin und andere wissenschaftliche Theorien, die den Ursprung des Lebens auf der Erde erklären, seien „Lügen, die aus der Hölle selbst stammen“. Im Bezirk, wo der kämpferische Kongressmann gewählt wurde, wurden seine Aussagen als Obskurantismus ausgelegt.

USA: Nuns on the bus

Bild: ARD

Nonnen mit “radikal-feministischen Ideen”? So sieht es der Vatikan und ermahnte die Schwestern. Doch von der Rüge ließen sich die Frauen nicht einschüchtern, sie wollen sich weiter Themen wie soziale Gerechtigkeit und Armut kümmern. Jetzt tourten sie 14 Tage durch die USA.

Von Sabine MüllerHR-Hörfunkstudio Washington

Diese Nonnen wissen, wie eine gute Inszenierung aussieht: Aus Lautsprechern dröhnt Musik aus dem Boxer-Film “Rocky”, ein großer, himmelblauer Tour-Bus mit der Aufschrift “Nuns on the Bus” biegt in die Seitenstraße hinter dem US-Kongress ein. Als ein paar grauhaarige Frauen in Alltagskleidung aussteigen, werden sie empfangen wie Rockstars.

Etwa 200 Menschen jubeln und schwenken Plakate auf denen: “Wir lieben Euch, Schwestern”, er “Ich unterstütze die Nonnen” steht. Da bleibt selbst der resoluten Schwester Simone Campbell fast die Sprache weg -und das passiert der Cheflobbyistin der amerikanischen Nonnen nicht oft. Vielleicht hat es auch mit der Müdigkeit zu tun. In zwei Wochen sind die Nonnen im Bus mehr als 4300 Kilometer durchs Land gefahren und haben in 25 Städten gegen Kürzungen bei Sozialprogrammen protestiert.

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Bibellektüre und der Gesundheitsglaube

Die Gründerin der "Christian Science Church", Mary Baker Eddy, auf einem handkolorierten Holzschnitt. Foto: akg / North Wind Picture Archives

Heil, Heilung, Heiland? Mary Baker Eddy war eine ungewöhnliche Frau mit ungewöhnlichen Themen. Die Gründerin der “Christian Science” wurde vor 190 Jahren, am 16. Juli 1821, im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. In Deutschland hat Eddys Gedankengut heute noch rund 2.000 Anhänger. Unterschiede zum herkömmlichen Glauben sind unübersehbar.

Von Andreas Finckeevangelisch.de

Mary Baker Eddy schrieb ein bis heute sehr einflussreiches Buch zum Thema Heil und Heilung. Diese Frage war ihr Lebensthema. Schon als Kind litt sie an schweren Krankheiten. So fragte sie immer wieder nach dem Zusammenhang von Glaube und Gesundheit. Ist nicht unser Herr und Erlöser auch als Heiland, das heißt als heil beziehungsweise gesund machender Gott bekannt? Müssten nicht “fromme” Menschen auch gesunde Menschen sein? Kann Krankheit in Gottes Heilsplan überhaupt vorkommen?

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Mit der Bibel gegen den Klimawandel

Kongressabgeordneter Shimkus: "Der Mensch wird die Erde nicht zerstören." AP

Wirre Thesen aus den USA – “as thick as two short planks”

Der Klimawandel ist kein Grund zur Sorge, denn nur Gott kann die Welt zerstören: Diese These des US-Abgeordneten John Shimkus sorgt jetzt für Schlagzeilen – denn er will ausgerechnet Chef des Energie- und Handelsausschusses im Repräsentantenhaus werden.

SpON

Er hofft auf den Chefsessel des Energie- und Handelsausschusses im US-Repräsentantenhaus. Doch fraglich ist, ob er mit seinen kruden Thesen so weit kommt: John Shimkus, republikanischer Kongressabgeordneter, ist der Meinung, die Angst vor dem Klimawandel sei komplett unbegründet.

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