Wie die „ISS“ zum Absturz gebracht werden kann

Der Raumtransporter Cygnus soll die ISS abbremsen, Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com
Die Nasa testet, wie die „ISS“ entsorgt werden kann. Dazu schubst der Raumtransporter Cygnus sie jetzt erst einmal an. Je nach Ausgang des Experiments könnte sie sich so aus einer Abhängigkeit von Russland befreien.

Von Guido Meyer | DIE WELT

Die „Internationale Raumstation“ (ISS) feiert in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag. Die USA, Russland, Europa, Kanada und Japan können sich gegenseitig gratulieren. Doch ausgerechnet im Jubiläumsjahr wird auch das Ende der „ISS“ geprobt. Dass das Weltraumlabor irgendwann seinen Geist aufgeben wird, ist klar. Nur – wie holt man eine fußballfeldgroße Station aus dem Weltall?

Bei der Konstruktion der „ISS“ war darauf geachtet worden, dass sie sich zerlegen lässt. „Es gab einen Plan, die einzelnen Module der ,ISS‘ mit den Spaceshuttles wieder auf die Erde zurückzubringen“, sagt John Logsdon, der ehemalige Direktor des Space Policy Institutes der George Washington University. „Es ist aber genauso gut vorstellbar, die „ISS“ als Ganzes im Pazifik zu versenken – wie 2001 die russische Raumstation ,Mir‘, also ohne die Station vorher zu zerlegen.“

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USA beunruhigt über „syrische Aktivitäten im Süden Syriens“

US-Basis in der Nähe von al-Tanf. Foto: русская весна / CC BY-SA 4.0
Die Offensive der syrischen Armee und ihrer Verbündeten zur Wiedererlangung der Kontrolle im eigenen Land und die ihr entgegengesetzten Interessen von außerhalb

Thomas Pany | TELEPOLIS

In Syrien baut sich in einer geopolitisch neuralgischen Region, im Südwesten des Landes, eine spannungsgeladene Situation auf. Die Regierung in Damaskus hatte eine Offensive in der Provinz Suweida und Daraa angekündigt und bereits begonnen; erste Eroberungen werden gemeldet. Ziel ist es das Gebiet von IS-Kämpfern zu säubern, um die staatliche Kontrolle auszuweiten. Wie Präsident Assad mehrmals bekräftigt hat, will er ganz Syrien zurück unter die Kontrolle der Regierung bringen

Die Offensive im Südwesten macht die Nachbarländer Jordanien und Israel nervös. Damit sind auch die USA im Spiel. Die drei Länder berufen sich auf Abmachungen mit Russland, die seinerzeit in Jordanien getroffen wurden und von Trump und Putin am Rand des letztjährigen G20-Gipfels in Hamburg offenbar bestätigt wurden.

Wie die Abmachungen zwischen den USA, Russland und Jordanien genau lauten, wissen nur Insider. Es gibt kein offizielles Schreiben mit Brief und Siegel dazu, das der Öffentlichkeit vorläge, und die genauen Vereinbarungen bekannt macht. Es gibt nur Medienmeldungen von mehr oder weniger gut informierten Journalisten mit mehr oder weniger guten Kontakten und die unterschiedlichen politischen Interessen, die mit der Öffentlichkeitsarbeit in der geopolitisch sensiblen Zone verbunden sind.

Für Israel und Jordanien und damit auch für deren großen Bruderpartner die USA sind die „Deeskalationszonen“ in den Grenzgebieten auf syrischem Terrain von größtem Interesse. Immer wieder gab es Medienberichte dazu, wie groß das Gebiet – in Syrien – laut Abmachungen sein soll, in dem sich auf keinen Fall schiitischen Milizen mit Verbindungen zu Iran aufhalten sollen. Israels Premierminister Netanjahu forderte einen sehr viel größeren Abstand zu den Grenzen seines Landes, als die USA mit Russland verabreden konnten.

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Mutmaßlicher Missbrauch in US-Unterkünften für Migrantenkinder

Aufnahme von der Grenze zwischen den USA und Mexico – APA/AFP
13 Betreiber solcher privater Unterkünfte stehen teils seit 2014 am Pranger. Aber nur zwei von ihnen wurde der Vertrag mit den Behörden gekündigt.

Die Presse.com

Mitten in die Debatte um die US-Praxis im Umgang mit Migrantenfamilien und Donald Trumps diesbezüglichem Einlenken platzt nun ein Bericht über den mutmaßlichen Missbrauch von Migrantenkindern. Gegen mehr als ein Dutzend Unterkünfte für Einwandererkinder in den USA sind einem Bericht zufolge Vorwürfe von Verstößen laut geworden. Die mutmaßlichen Verstöße hätten sich in privat geführten Unterkünften ereignet, in denen die Kinder langfristig untergebracht seien, berichteten das Internetportal der „Texas Tribune“ und das Center for Investigative Reporting am Mittwoch.

Demnach soll es zu körperlichem und sexuellem Missbrauch gekommen sein sowie zu Verstößen gegen die Sicherheit und Betreuung von Kindern, wie es unter Berufung auf Regierungs- und andere Berichte heißt. Behördenvertreter im Bundesstaat Texas berichteten demnach vonBundesstaat Texas .

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Die Zeichen stehen auf nukleare Aufrüstung

Ein US-Militär transportiert die Codes für die Atombombe ins Weiße Haus. – (c) REUTERS (Yuri Gripas)
Laut dem Friedensforschungsinstitut Sipri werden die Atomwaffen-Arsenale weltweit modernisiert. Besonders ins Gewicht fallen die Anstrengungen von USA und Russland.

Die Presse.com

Die Modernisierung der Atomwaffenarsenale schreitet weltweit voran. Zwar ist die Anzahl von Nuklearwaffen 2017 im Vergleich zu 2016 leicht gesunken (von 14.935 auf 14.465), gleichzeitig haben die Atommächte in großem Maßstab in technische Innovationen investiert. Zu diesem Schluss kommt ein am heutigen Montag veröffentlichter Bericht des schwedischen Friedensforschungsinstitut Sipri.

Besonders ins Gewicht fallen die Modernisierungsanstrengungen der USA und Russland, die noch immer 92 Prozent der Atomwaffen weltweit besitzen, heißt es in dem Bericht. Aber auch kleinere Atommächte wie Indien, Pakistan, China und Nordkorea hätten 2017 versucht, ihre Nuklearwaffen auf den neuesten Stand zu bringen.

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Apostel machen gegen US-Einwanderungspolitik mobil

Die US-Bischöfe schlagen bei ihrer Frühjahrsvollversammlung Alarm. Der Umgang der Regierung mit Flüchtlingen und Einwanderern sei inakzeptabel. Die Kirchenvertreter wollen es nicht bei einer Erklärung belassen.

DOMRADIO.DE

Selten haben sich die katholischen Bischöfe der USA bei ihrer Vollversammlung so irritiert und besorgt gezeigt wie diesmal. Man habe es mit „beunruhigenden Entwicklungen im Bereich der Einwanderung zu tun“, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo, zum Auftakt des Frühjahrstreffens am Mittwoch (Ortszeit) in Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida.

Der eher bedächtige Kardinal aus dem Grenzstaat Texas war sichtlich bewegt, als er darüber sprach, wie Beamte der US-Regierung an der Grenze die Familien von Einwanderern und Flüchtlingen zwangsweise trennen, um sie dann getrennt in Gewahrsam zu nehmen.

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Zahl der Unterstützer der Todesstrafe in Amerika wächst

Todeszelle des Huntsville-Gefängnisses in Texas (Archivbild) Bild: dpa
Mehr als die Hälfte der Amerikaner spricht sich für die Todesstrafe aus. Das zeigt eine neue Studie. Die Zahl der Befürworter steigt – bei einer Gruppe ist der Trend rückläufig.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Todesstrafe erhält wieder mehr Unterstützung in den Vereinigten Staaten. Nach einer Anfang der Woche veröffentlichten Umfrage vom amerikanischen Pew Research Center sprechen sich nun 54 Prozent der Amerikaner bei Mord für die ultimative Strafe aus. Das seien fünf Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Damals lag demnach die Quote auf dem niedrigsten Niveau seit den frühen 1970er Jahren.

Unter Demokraten bleiben die Befürworter der Todesstrafe seit 1990 rückläufig, bei Republikanern ist sie unverändert hoch, wie das Institut mitteilte. Die Haltung zum Tod durch den elektrischen Stuhl oder die Giftspritze variiere stark nach Geschlecht und Rasse. 61 Prozent der Männer halten demnach das Todesurteil für gerechtfertigt, während Frauen diese Ansicht nur zu 46 Prozent teilen.

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Die Rezession der Neuen Rechten

Grafik: TP
Kommentar: Der kommende Krisenschub wird durch die Politik des Rechtspopulismus in den USA und Europa beschleunigt

Tomasz Konicz | TELEPOLIS

Auf einmal scheint dem exportgetriebenen Dauerboom in der Bundesrepublik sehr schnell die Luft auszugehen. Es seien „dunkle Wolken“, die sich über Deutschlands Industrie zusammenzögen, kommentierte die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) die jüngsten konjunkturellen Frühindikatoren. Spiegel-Online berichtete, dass es in Europa nicht besser aussehe. Der wirtschaftliche Ausblick der Eurozone habe sich „dramatisch verschlechtert“, Ökonomen warnten inzwischen auch einem Abwärtstrend.

Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge ist der Auftragseingang der deutschen Industrie in vierten Monat in Folge zurückgegangen. Dies sei die „längste Auftragsflaute seit der letzten Finanzkrise“, konstatierte die FAZ. Analysten, die eine konjunkturelle Belebung erwarteten, zeigten sich überrascht von dem schwachen Jahresauftakt. Der Auftragsrückgang um 2,5 % im April sei „eine weitere kalte Dusche“, erklärte beispielsweise Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Diba-Bank gegenüber der Zeitung. „Die Entwicklung sieht nicht gut aus“, kommentierte auch der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel. Der „Dämpfer“ wurde zumeist mit der „jüngsten Debatte um Strafzölle“ erklärt, da die handelspolitischen Konflikte „erhebliche Verunsicherung“ in die Wirtschaft hineintragen würden.

Inzwischen entwickle sich der zunehmende nationalistische Protektionismus zu einer regelrechten „Bedrohungslage“ für die deutsche Exportindustrie, berichtete die Frankfurter Allgemeine. „Unsere international aufgestellte Wirtschaft droht zwischen die Mühlsteine zu geraten“, klagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier, gegenüber der FAZ. Schlimmstenfalls – bei einer Eskalation zu einem globalen Handelskrieg zwischen den USA, EU und China – drohten der Exportindustrie „irreparable Rückschläge“.

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China und die USA weiter militärisch und wirtschaftlich im Konflikt

USS Higgins. Bild: US Navy
Zwei US-Kriegsschiffe dringen in von China beanspruchtes Gebiet zu Manövern ein, zuvor hatten die USA China an der Teilnahme von Militärübungen erstmals ausgeladen

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Man muss zweifeln, inwiefern die Aktionen der amerikanischen Regierung koordiniert sind. Gerade gab es ein Hin und Her mit Drohungen und Zusagen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un, was aber offenbar doch auf ein Treffen der beiden hinauslaufen könnte. Beide suchen den Erfolg und die Aufmerksamkeit, für Kim Jong-un könnte es auch ein Spiel sein, um ernsthafte Konsequenzen weiter hinauszuschieben. Mit der demonstrativen Zerstörung des Atomwaffentestgebiets dürfte Nordkorea nur versucht haben, den durch den letzten Atomwaffentest entstandenen Schaden, der die weitere Atomwaffenentwicklung behindert, zu einer politischen Geste zu machen.

Kaum aber scheint es mit Nordkorea wieder voranzugehen, setzt das Pentagon auf Konflikt mit China. Trump hatte trotz Nordkorea, wo er Chinas Hilfe bräuchte, den Handelskrieg vorangetrieben, jetzt aber sind wieder US-Kriegsschiffe in das Gebiet der Paracel-Inseln im Südchinesischen Meer eingedrungen. Der Zerstörer USS Higgings und das Lenkwaffenkreuzer Antietams, der bekannt wurde, weil er im Januar 2017 bei der japanischen Marinebasis Yokosuka auf Grund lief, sind in das Gebiet gefahren und haben dort Manöver durchgeführt, die China als Provokation betrachtet, was sie wohl auch sind. China beansprucht die Inselgruppe, steht dabei aber wie auch in anderen Gebieten im Südchinesischen Meer in Konflikt mit den Nachbarstaaten, die ebenfalls territoriale Ansprüche erheben und Sorge vor einer Ausdehnung von Chinas Macht haben.

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Aurora Humanitarian Index: Mythen über Migranten – und wie die Realität aussieht

Die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit sind Kinder, hier in einem Lager im Irak.Imago/Florian Gaertner
Die meisten Flüchtlinge leben im Süden, nicht in den entwickelten Ländern: Der Aurora Humanitarian Index deckt diese und andere Fehleinschätzungen zu Migration und Flucht auf.

Von Dorothee Nolte | DER TAGESSPIEGEL

Über die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit sind Kinder – aber kaum jemand weiß das. Die meisten Menschen glauben, Kinder stellten etwa ein Drittel der Geflüchteten, wie es einem normalen Anteil an der Bevölkerung entspräche. Diese Fehleinschätzung hat möglicherweise fatale Folgen: Denn Menschen sind sehr viel eher bereit zu helfen, wenn es um Kinder geht. Wüssten sie, wie sehr Kinder von den weltweiten Fluchtbewegungen betroffen sind – würden sie dann mehr spenden?

Mit Sicherheit lässt sich das nicht sagen, aber der „Aurora Humanitarian Index“ bemüht sich immerhin, die Einstellungen von Menschen zu Flucht und Migration zu erforschen, Fehleinschätzungen aufzudecken und daraus Folgerungen für die Politik abzuleiten. Die aktuelle Auswertung, die jetzt in Berlin vorgestellt wurde, basiert auf knapp 11.000 Online-Interviews, die im März und April 2018 mit Menschen aus 12 Ländern geführt wurden – jeweils rund 1000 Menschen in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, USA, Argentinien, Japan, Armenien, Russland und der Türkei. Mit je 300 Befragten sind auch die Länder Iran, Kenia und Libanon dabei.

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Was hat der Krieg gegen den Terror gekostet?

Nach einer Schätzung des Stimson Center haben die USA seit 2002 mindestens 2,8 Billionen US-Dollar für die Bekämpfung des Terrorismus ausgegeben

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Für Antiterrormaßnahmen im Globalen Krieg gegen den Terror (GWOT) wurden 2017 in den USA täglich 4,8 Millionen US-Dollar ausgegeben. Das Stimson Center hat erstmals versucht abzuschätzen, wie viel Geld die US-Regierungen seit 9/11 zur Bekämpfung des Terrorismus ausgegeben haben, um durch eine höhere Transparenz eine bessere Beurteilung dieser Politik zu ermöglichen.

Dagegen gab es immer wieder Versuche, die Gesamtausgaben der USA für die Auslandskriege zu berechnen, was ebenso schwierig ist, da Berechnungen davon abhängen, was als Kriegsausgaben einbezogen werden und es höchst unsicher ist, wie sich die Auswirkungen auf die Wirtschaft abschätzen lassen. Die letzte Schätzung aus dem Jahr 2017 von Neta Crawford von der Boston University geht davon aus, dass die US-Kriege im Irak, in Syrien, Afghanistan und Pakistan mitsamt der Ausgaben für den Heimatschutz, das Pentagon und die Versorgung der Veteranen seit 9/11 4,3 Billionen US-Dollar gekostet haben. Zusammen mit den erwartbaren Kosten 2018 und Verpflichtungen für die künftige Versorgung der Veteranen kommt Crawford auf mindestens 5,6 Billionen. Vieles sei hier nicht einbezogen worden, allerdings sind darin auch Antiterrormaßnahmen enthalten.

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Ozonkiller: Wer in Ostasien stellt heimlich wieder FCKW her?

Die Wissenschaftler maßen verdächtige Werte in der Atmosphäre Quelle: dpa
Seit 2010 dürfen die Treibhausgase aus der Gruppe der FCKW nicht mehr hergestellt werden. Doch jetzt haben Forscher entdeckt: Einer der Stoffe verschwindet seit 2012 nicht so, wie er sollte. Sie vermuten, dass jemand es illegal herstellt.

DIE WELT

Amerikanische Forscher sind womöglich einem Umweltverbrechen auf der Spur. Sie fanden verdächtige Messwerte eines Ozonkillers in der Atmosphäre, berichten sie in der Fachzeitschrift „Nature“. Die Stoffmenge von Trichlorfluormethan in der Atmosphäre sinkt demnach seit 2012 langsamer, als nach den geltenden Umweltregelungen zu erwarten wäre.

Die Gruppe um Stephen Montzka von der National Oceanic and Atmospheric Administration in Boulder (Colorado, USA) vermutet eine neue, illegale Quelle von Trichlorfluormethan.

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USA nehmen Zweite Flotte wieder in Betrieb

Bild: wikipedia.org

Angesichts der wachsenden Spannungen mit Russland stellen die USA ihre vor fast sieben Jahren aufgelöste Zweite Flotte wieder in Dienst.

derStandard.at

Der Verband ist für die Nordatlantik-Region verantwortlich. „Unsere Nationale Sicherheitsstrategie macht deutlich, dass wir uns angesichts einer zunehmend komplexen und herausfordernden Sicherheitslage wieder in einer Ära großen Machtwettbewerbs befinden“, sagte US-Marinechef Admiral John Richardson am Freitag zur Begründung.

2011 aufgelöst

Aus Marinekreisen verlautete, eine Reihe wichtiger Fragen sei noch ungeklärt, darunter die nach der künftigen Stärke der Flotte und ihres Kommandeurs.

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Weltweite Militärausgaben auf höchstem Niveau seit Jahrzehnten

Die Rüstungsausgaben sind im Vorjahr wieder gestiegen. Bild: Die Presse.
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde weltweit noch nie wo viel Geld für das Militär ausgegeben wie im Vorjahr. Dies zeigt ein Bericht, der heute in Stockholm vorgestellt wird.

Die Presse.com

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2017 erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen. Dies zeigt ein Bericht des Stockholmer Instituts Sipri, der am Mittwoch vorgestellt wird. Erste Details des Berichts wurden bereits vorab veröffentlicht. In Summe haben die Staaten im Vorjahr 1,74 Billionen US-Dollar für die Rüstung ausgegeben. Das ist ein Plus von 1,1 Prozent. Bei den 1,74 Billionen US-Dollar handelt es sich um den höchsten Wert weit dem Fall des Eisernen Vorhangs.

Mit Abstand am meisten Geld gaben nach wie vor die USA aus. Auf Platz zwei lag China. Russland wurde von Saudi-Arabien überholt und lag jetzt auf dem vierten Platz.

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Europol vermeldet Schlag gegen Propaganda-Struktur des IS

Hier wurden die Ermittlungen koordiniert: der Europol-Hauptsitz in Den Haag. (Foto: dpa)
  • Internationalen Ermittlern ist es nach eigenen Angaben gelungen, die Propagandamaschine des IS teilweise lahmzulegen.
  • Die Aktion richtete sich vor allem gegen die Agentur Amaq, über die sich der IS mehrfach zu Anschlägen bekannt hatte.
  • Auf Servern sichergestellte Daten sollen helfen, Extremisten in mehr als einhundert Ländern zu identifizieren.

Süddeutsche Zeitung

Polizeibehörden der USA, Kanada und der EU haben in einer gemeinsamen Aktion die Propaganda-Kanäle der Dschihadistenmiliz IS nach eigenen Angaben in mehreren Ländern lahmgelegt. Damit sei es gelungen, den „Propaganda-Möglichkeiten“ des sogenannten Islamischen Staates (IS) „einen schweren Schlag zu versetzen“, erklärte Europol-Chef Rob Wainwright in Den Haag. Die Aktion richtete sich vor allem gegen die IS-Agentur Amaq, die häufig Erklärungen der Terroristen verbreitet.

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Mehrheit der US-Bürger glaubt an Gott

In den USA glauben einer Umfrage zufolge 89 Prozent der Bürger an Gott oder eine „spirituelle Macht“. An Gott, wie er in der Bibel dargestellt wird, glaubten 56 Prozent, hieß es bei der am Mittwoch in Washington veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts „Pew Research Center“.

evangelisch.de

Ältere Menschen glaubten mehr an Gott als jüngere, Gebildete weniger als Menschen ohne akademischen Hintergrund, hieß es weiter. Republikaner sind der Umfrage zufolge gläubiger als Demokraten.

Für viele gläubige US-Amerikaner spiele Gott oder ein höheres Wesen offenbar eine Rolle im Alltag. 28 Prozent der befragten Gläubigen gaben an, sie redeten mit Gott und Gott spreche zu ihnen. 47 Prozent redeten mit Gott, doch Gott antworte nicht. 77 Prozent erklärten, Gott habe sie beschützt, 67 Prozent, Gott habe sie belohnt und 40 Prozent, Gott habe sie bestraft.

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Der 100. Meridian bewegt sich

Der 100. Meridian teilt die USA in den trockenen Westen und feuchten Osten. Der Klimawandel könnte die Trockengrenze aber bereits Richtung Osten (gepunktete Linie) verschoben haben. © Verändert aus Seager et al.
Trockenzone auf dem Vormarsch: Mitten durch die USA verläuft eine Linie und teilt das Land in den trockenen Westen und feuchten Osten – der 100. Meridian. Forscher haben nun anhand von Klimamodellen gezeigt, dass sich die Trockenzone in der Zukunft Richtung Osten ausbreiten wird. Umwelt und Landwirtschaft in dem Gebiet könnten sich dadurch grundlegend verändern, so ihre Prognose.

scinexx

Im Jahr 1878 zog der Geologe und Entdecker John Wesley Powell eine Linie mitten durch die USA – den 100. Meridian. Dieser Längengrad spaltete die USA in zwei Zonen: den feuchten Osten und die trockenen Ebenen im Westen. Während der Meridian unsichtbar ist, sind die beiden Klimazonen auf der Karte ganz deutlich zu sehen und scheinen wie von einem Lineal gezogen zu sein. Dafür sind Windströmungen verantwortlich, die für viel Niederschlag im Osten sorgen, dem Westen aber Regen vorenthalten.

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Völkerrechtswidriger Angriff auf syrische Ziele

Bild: Sana
Russland hält sich zurück, verurteilt die amerikanisch-französischen-britischen Angriffe und erklärt, die meisten Raketen seien abgeschossen worden

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Der Angriff auf syrische Ziele musste offenbar schnell geschehen. Verwunderlich ist aber doch, dass er ausgerechnet eine Nacht vor dem Beginn der OPCW-Mission von dem Trio USA, Frankreich und Großbritannien ausgeführt wurde. Die OPCW-Experten waren gestern in Damaskus eingetroffen und sollten heute mit der Untersuchung beginnen. Nach US-Verteidigungsminister James Mattis und Marinegeneral Joe Dunford, der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff, hat US-Präsident Trump die Angriffe befohlen. Bevor also noch Ergebnisse der OPCW vorliegen – oder sollte man sicherheitshalber sagen? -, stellte Mattis fest, dass Assad erneut „die Normen zivilisierter Menschen und das internationale Recht“ missachtet habe, das die USA, Frankreich und Großbritannien gleichzeitig auch beiseite wischten.

„Offensichtlich hat das Assad-Regime die Botschaft letztes Jahr nicht verstanden“, so Mattis. Da wurden 58 Tomahawk-Raketen auf einen Militärflughafen mit überschaubaren Folgen abgefeuert. Danach stiegen die Popularitätswerte von Donald Trump, an der Situation in Syrien änderte sich nichts. Wenn jetzt doppelt so viele Raketen auf verschiedene Ziele, die angeblich mit Chemiewaffen verbunden sind, abgefeuert wurden, so soll das eine „sehr klare Botschaft“ sein, nicht wieder Chemiewaffen einzusetzen. Es seien vorerst keine weiteren Angriffe geplant.

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Immer weniger US-Katholiken gehen in die Kirche

Der jahrzehntelange Abwärtstrend beim Gottesdienstbesuch in den USA setzt sich fort. Unterdessen fordern Geistliche des Landes Reformen – und zwar in der Priesterausbildung.

katholisch.de

Nur noch 39 Prozent der erwachsenen US-Katholiken geht regelmäßig zur Messe. Nach einer aktuellen Untersuchung des Gallup-Instituts setzt sich damit der jahrzehntelange Abwärtstrend beim Gottesdienstbesuch fort. Laut Gallup-Bericht machen sich inzwischen auch die älteren Katholiken beim Kirchgang rar. Die Daten, die zwischen 2014 und 2017 erhoben wurden, bedeuten einen Rückgang von 45 Prozent beim sonntäglichen Messbesuch im Vergleich zum Erhebungszeitraum zwischen 2005 und 2008. 1955 hatte Gallup noch einen durchschnittlichen Messebesuch von 75 Prozent unter den US-Katholiken ausgemacht.

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Schwere Vorwürfe Russlands gegen London

Der russische Außenminister Sergej Lawrow in Moskau bei einem Treffen mit dem bangladeschischen Außenminister. – APA/AFP/YURI KADOBNOV
Russland wirft Großbritannien und der USA den Verlust jeden Anstands vor und macht einen Vorschlag für die Ermittlungen im Fall des vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal.

Die Presse.com

Nach der Ausweisung Dutzender Diplomaten hat Russland im Streit um den vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal einen Vorschlag für die Ermittlungen von Chemiewaffen-Experten angekündigt. Dieser solle bei einer Sondersitzung der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) am Mittwoch vorgestellt werden, sagte der russische Vertreter bei der OPCW, Alexander Schulgin.

„Das wird ein einfacher, klarer Vorschlag, der dazu bestimmt ist, zu den Untersuchungen des Vorfalls in Salisbury beizutragen“, fügte der Diplomat hinzu, ohne Details zu nennen. Russland hat die Sondersitzung des Exekutivrates der OPCW beantragt, um über den Fall Skripal zu beraten. Außenminister Sergej Lawrow sagte, dabei sollten sämtliche Fakten geklärt werden, die zur Wahrheitsfindung beitragen. Die Sitzung findet Berichten zufolge unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Washington: Russland kann ausgewiesene Diplomaten ersetzen

APA/AFP/SERGEI SUPINSKY
„Die USA haben 48 russische Geheimdienstoffiziere ausgewiesen, aber sie verlangen nicht von der russischen Vertretung, die Gesamtzahl ihres Personals zu reduzieren“, sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums.

Die Presse.com

Die US-Regierung hat Russland angeboten, die aus den USA ausgewiesenen Diplomaten durch andere zu ersetzen. „Die USA haben 48 russische Geheimdienstoffiziere ausgewiesen, aber sie verlangen nicht von der russischen Vertretung, die Gesamtzahl ihres Personals zu reduzieren“, sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Washington.

Die russische Regierung könne frei entscheiden, wen sie auf die frei gewordenen Posten setze, fügte er hinzu. Jedes Ansuchen um Akkreditierung eines Diplomaten werde einzeln geprüft.

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