Schlagwort-Archive: USA

Wie Verschwörungstheorien das Internet vergiften

FreimaurerKontrollieren die Freimaurer im Hintergrund die Regierungen? Oder die Illuminaten? Stecken die USA hinter den Anschlägen vom 11. September? Und hält die Pharmaindustrie Medikamente gegen schwere Krankheiten zurück, um den eigenen Profit zu steigern? Verschwörungstheorien erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit.

Von Benjamin Stahl|Main Post

Fragen nach Kontakt zu Außerirdischen, den Kennedy-Mördern oder den Hintergründen des Todes von Prinzessin Diana sind einfach zu spannend, um nicht gestellt zu werden. Doch waren sie lange noch fast ausschließlich Themen auf Klatschseiten, Ufologen-Treffen oder Esoteriker-Kongressen, erreichen moderne Verschwörungstheorien nun ein breiteres Publikum – über das Internet bricht sich der Schwachsinn Bahn.

Immer mehr glauben daran. Und das birgt eine Gefahr. Vertreter solcher Theorien werden in sozialen Netzwerken wie Facebook Aluhut genannt. Der Begriff geht auf die Kurzgeschichte „The Tissue-Culture King“ des englischen Autors Julian Huxley von 1926 zurück. Darin ist von Kappen aus Metallfolie die Rede, die das Gehirn vor telepathischen Einflüssen schützen können.

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Hilfsapostel von New Orleans beklagt Rassismus in den USA

Auxiliary Bishop Fernand Cheri Ordination. BIld: clarionherald.info

Der zur afroamerikanischen Bevölkerungsgruppe gehörende Weihbischof von New Orleans (Louisiana), Fernand Cheri, sieht einen “strukturellen Rassismus” in den USA.

kathweb

Bis heute, zehn Jahre nach der verheerenden Katastrophe durch Hurrikan “Katrina”, habe es keine richtige Auseinandersetzung mit den Themen Rassismus und Armut gegeben, sagte der Bischof in einem Interview mit der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die Schwarzen seien “in die Armut gedrängt” worden und hätten “keinen Wege, da herauszukommen”.

Auch von “Katrina” seien die Ärmsten am härtesten getroffen worden, sagte Cheri. Sie hätten keine Chance gehabt, die Stadt zu verlassen; und sie seien die Letzten gewesen, die beim Wiederaufbau Hilfe erhalten hätten. “Leute wie meine Mutter wussten gar nicht, was sie machen sollten”, so der Bischof.

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IS-Terroristen enthaupten Chef-Archäologen von Palmyra

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Ein halbes Jahrhundert lang leitete Khaled Asaad die antike Ruinenstätte im syrischen Palmyra. Nun haben IS-Terroristen den 82-Jährigen getötet.


SpON

Die Terrororganisation “Islamischer Staat” (IS) hat weder Achtung vor Menschenleben noch Sinn für den Wert vorislamischer Kultur. Menschen, die sich für den Erhalt und Schutz antiker Stätten einsetzen, zählen die Dschihadisten zu ihren Gegnern.

Khaled Asaad war so ein Mensch. Er leitete mehr als 50 Jahre lang die antiken römischen Stätten in der syrischen Wüstenstadt Palmyra. Nun hat der IS im Internet ein Bild seines enthaupteten Leichnams veröffentlicht. Die Terroristen stellten den Körper an einer Straßenkreuzung im Ort zur Schau. Augenzeugen berichteten, inzwischen hänge die Leiche an einer der antiken Säulen, deren Erhalt der Forscher sein Leben gewidmet hatte.

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Software Churchix: Big Brother beim Beten in der Kirche

Screenshot: bb
Screenshot: bb
Schöne neue Kirchenwelt: In 42 Gotteshäusern weltweit wird bisher die Software Churchix verwendet. Damit können Gemeinden protokollieren, wer zum Gottesdienst kommt. In Deutschland ist eine derartige Überwachung undenkbar.


evangelisch.de

Schäfchenzählen hat in einigen Kirchen eine neue Bedeutung bekommen. Das israelisch-amerikanische IT-Unternehmen Face-Six hat eine Software zur Gesichtserkennung namens «Churchix» entwickelt. Das Programm wird in Kirchen eingesetzt, um zu registrieren, wer am Gottesdienst teilnimmt und wer schwänzt. Bisher verwendeten 42 Kirchen weltweit die Software, sagte Firmenchef Moshe Greenshpan dem Evangelischen Pressedienst (epd). In deutschen Kirchen werde es diese Form der Kontrolle nicht geben, teilten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit.

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Here’s a Map of Every Creationist “Museum” in the United States

Maybe you were thinking, “I want to take my family on a road trip, but I don’t want my kids to learn anything…”
Don’t worry! This map of all the Creationist museums around the country (and beyond) should help you plan your journey:


By Hemant Mehta|Friendly Atheist

Ken Ham really loves the site, though he adds in an amusing footnote, “… since we have not visited all of these places, we cannot vouch for the viewpoints or beliefs presented.”

Right… Because there’s always the possibility that one of these places might include actual science, and that would be a travesty.

USA und Türkei dulden Öl-Schmuggel des Islamischen Staats

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) finanziert sich durch illegale Ölverkäufe und nimmt so rund drei Millionen Dollar am Tag ein. Sowohl das Nato-Mitglied Türkei als auch die US-Geheimdienste dulden den Ölschmuggel stillschweigend. Auch britische Konzerne mit engen Verbindungen ins Parlament sind in die Geschäfte der Islamisten verstrickt.


Deutsch Türkische Nachrichten

Enge Verbündete der USA und Großbritanniens finanzieren heimlich die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Die Regierung der Autonomen Region Kurdistan (ARK) im Norden des Irak und der türkische Militärgeheimdienst haben den verdeckten IS-Ölschmuggel unterstützt und die Terrorgruppe darüber hinaus mit Waffen und Ausrüstung versorgt. Auch britische Ölkonzerne sind in den illegalen Ölschmuggel des IS involviert.

Eine der Haupteinnahmequellen des IS ist der Öl-Schmuggel. Die Terrorgruppe kontrolliert etwa 60 Prozent der syrischen Ölproduktion und sieben größere Ölfelder im Irak. Über ein Netzwerk aus Mittelsmännern in der kurdischen Regierung und in der Türkei konnte der IS seine Produktion auf 45.000 Barrel Öl pro Tag ausweiten und generiert damit rund 3 Millionen Dollar am Tag. Sowohl die türkische als auch die kurdische Regierung streiten offiziell jede Verbindung zum Ölschmuggel des IS ab. Beide Regierungen haben Maßnahmen ergriffen, um den Ölschmuggel zu stoppen und wurden dabei von der US-Regierung und der britischen Regierung unterstützt. Einige kurdische Mittelsmänner, die am Schwarzmarkt-Handel des erbeuteten Öls beteiligt waren, wurden verhaftet, doch die Korruption auf höchster Regierungsebene bleibt unangetastet, wie der Investigativ-Journalist Nafeez Ahmed auf MiddleEastEye berichtet.

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Astronaut behauptet: Aliens verhinderten Nuklear-Krieg auf der Erde

Edgar Dean „Ed“ Mitchell. Bild: wikimedia.org/NASA/PD

Im Jahr 1971 spazierte er als sechster Mensch überhaupt über den Mond. Und seit dieser Zeit glaubt der ehemalige Astronaut Edgar Mitchell an Außerirdische. Er behauptet sogar, dass sie sich für die Rettung der Erde eingesetzt haben. Sie sollen nämlich einen Nuklearkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion verhindert haben.


FOCUS ONLINE

Sie sollen bereits in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf der Erde gelandet sein: UFOs. Ihr Mission: Die Rettung der Erde. Das zumindest behauptet der ehemalige Astronaut Edgar Mitchell. Er ist überzeugt davon, dass Aliens einen nuklearen Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion verhindert haben.

Aliens sollen bei Nukleartests zugeschaut haben

Wie die britische „Daily Mail“ berichtet, will Mitchell die UFOs bei den ersten Nukleartests auf der Erde gesehen haben. Er nennt sogar ein konkretes Datum, den 16. Juli 1945 in der einsamen Wüste White Sands in New Mexico.

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Jürgen Habermas und Charles Taylor ausgezeichnet

Der Philosoph Jürgen Habermas (dpa / picture alliance / Simela Pantzartzi)
Der deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas ist für sein Lebenswerk in den USA mit einem Preis ausgezeichnet worden.


Deutschlandfunk

Zusammen mit seinem kanadischen Kollegen Charles Taylor erhält er den mit 1,5 Millionen Dollar dotierten John W. Kluge-Preis. Die Auszeichnung wird von einer privaten Stiftung finanziert und würdigt Geistes- oder Sozialwissenschaftler, für deren Fachgebiete es keinen Nobelpreis gibt. In der Begründung hieß es, beide Professoren seien brilliante Philosophen, die sich zugleich an der öffentlichen politischen Debatte beteiligten. Habermas habe sich den Tendenzen unter deutschen Historikern in den 80er Jahren widersetzt, den Nationalsozialismus zu rechtfertigen und die Schrecken des Holocaust herunterzuspielen.

IS-Miliz verliert an Boden: US-Verteidigungsministerium lobt Kurden

Ein Jahr dauern die internationalen Luftschläge auf die IS-Terrormiliz schon an. Laut Pentagon wurden die Dschihadisten deutlich zurückgedrängt – eine besondere Rolle fällt dabei den syrischen Kurden zu.


Deutsch Türkische Nachrichten

Ein Jahr nach Beginn der internationalen Luftschläge sieht die US-Militärführung die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) deutlich geschwächt. Wie das Verteidigungsministerium am Samstag in Washington mitteilte, müssen die Dschihadisten an fast jeder Front Verluste hinnehmen. Anti-IS-Kräfte kontrollierten zwei Drittel der nördlichen syrischen Grenze. Im Irak könnten die Dschihadisten in etwa 25 bis 30 Prozent der einst von ihnen beherrschten, bewohnten Gebiete nicht mehr ungehindert agieren.

Am 8. August 2014 hatte die US-geführte Anti-Terrorkoalition aus mehr als 60 Ländern mit den Luftangriffen begonnen. Das internationale Bündnis hat nach Angaben aus Washington seither fast 6000 Einsätze gegen die IS-Dschihadisten geflogen.

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Vatikan verbannt «La Repubblica» von Papst-Flug

Die Maßnahme betrifft den Vatikan-Experten des linksliberalen Blatts, Marco Ansaldo.


kath.net

Bild bearb. BB
Bild bearb. BB

Wegen Bruchs der Sperrfrist für die Umwelt-Enzyklika darf die italienische Tageszeitung «La Repubblica» keinen Journalisten in der Papstmaschine nach Kuba und in die USA mitreisen lassen. Die Maßnahme betrifft den Vatikan-Experten des linksliberalen Blatts, Marco Ansaldo, wie die Zeitung am Freitag auf der Titelseite berichtete. Papst Franziskus unternimmt seine zehnte Auslandsreise vom 19. bis 28. September.

Drei Tage vor dem Erscheinungstermin des Lehrschreibens «Laudato si» von Franziskus Mitte Juni hatte die Zeitschrift «L’Espresso» den vollständigen Text einer früheren Version der Enzyklika veröffentlicht. «L’Espresso» und «La Repubblica» gehören zum gleichen Verlag, dem «Gruppo editoriale L’Espresso SpA».

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Diaspora unzufrieden mit Israel

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Mehrheit der Juden bezweifelt, dass Jerusalem sich ausreichend um Frieden mit Palästinensern bemüht


Von Ayala Goldmann|Jüdische Allgemeine

Knapp 60 Prozent der Juden in der Diaspora glauben laut einer neuen Studie nicht daran, dass die gegenwärtige israelische Regierung sich wirklich um Frieden mit den Palästinensern bemüht. Das geht laut einem Bericht der »Times of Israel« aus einer neuen Studie des Jewish People Policy Institute (JPPI) hervor – einem Thinktank, der zur Jewish Agency gehört.

Als Ergebnis werde in vielen jüdischen Gemeinden gar nicht mehr über Israel diskutiert – so ein weiteres Ergebnis der Studie, die offiziell in der kommenden Woche vorgestellt werden soll.

Unbehagen Die Autoren der Erhebung warnen davor, dass dieser Trend die Unterstützung aus der Diaspora für den jüdischen Staat langfristig infrage stellen könnte. Obwohl die Mehrheit der Juden außerhalb Israels das Recht des jüdischen Staates auf Selbstverteidigung nach wie vor eindeutig unterstützt und der Meinung ist, dass die israelische Armee bei ihren Einsätzen nach hohen moralischen Maßstäben handelt, gibt es laut JPPI wachsendes Unbehagen über eine Politik Jerusalems, die nach Meinung vieler den Konflikt nicht beenden wird.

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56 % der US-Amerikaner: Religionsfreiheit ist wichtiger als Homo-Rechte

Bild: The Huffington Post
Die USA-weiten Legalisierung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wurde zu Recht als Sieg der Menschenrechte über Vorurteile von vielen Menschen in aller Welt begrüßt. Was nur teilweise bedacht wurde, war die Gefahr, dass eventuell ein Menschenrecht gegen das andere gestellt werden kann.


Von Dr. David Berger|The Huffington Post

In den USA war das bereits im Vorfeld der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs so, dass sich fundamentalistische Christen für ihre Ablehnung der Homo-Ehe auf die Religionsfreiheit beriefen. So beriefen sich zum Beispiel streng christlich orientierte Bäcker für ihre Weigerung lesbischen oder schwulen Paaren eine Hochzeitstorte zu backen, auf die Religionsfreiheit. Oder wollten im Namen ihrer Religion homosexuellen Kunden keine Pizza verkaufen.

Nach der Entscheidung des Obersten US-Gerichtshofs zugunsten der Eheöffnung spitze sich der Konflikt noch zusätzlich dadurch zu, dass Homo-Aktivisten die Entscheidung des Supreme Court als Sieg über die „bibeltreuen“ Protestanten und konservativen Katholiken mit einer gewissen Häme feierten.

Unter anderem diese ausgespielte Siegerpose und die Opferrolle, die daraufhin christliche Aktivisten einnahmen, haben sich auf die Gesamteinstellung der amerikanischen Gesellschaft offensichtlich nachteilig ausgewirkt. Nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur Associated Press-GfK ist die Zustimmung zur „Homo-Ehe“ im Vergleich zum Jahresanfang zurückgegangen.

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Die Evolution vor Gericht

Vor 90 Jahren wurde in den USA ein Biologielehrer verurteilt, weil er die Evolutionstheorie lehrte. Bis heute ist Darwin in religiösen Kreisen umstritten.


Von Rolf Maag|20minuten online

John Scopes war bereit, sich verurteilen zu lassen, damit das evolutionsfeindliche Gesetz auf seine Verfassungsmässigkeit geprüft werden konnte. Bild: Bryan College Archives

Anfang 1925 deutete nichts darauf hin, dass John Scopes bald berühmt sein würde. Der 24-Jährige war Football-Coach an der High School von Dayton im Staat Tennessee, unterrichtete aber auch Naturwissenschaften. Mit dem im Schuldienst verdienten Geld wollte er seine eigenen Studien fortsetzen.

Doch im März 1925 verabschiedete das Parlament von Tennessee ein Gesetz, das staatlichen Schulen untersagte, die Evolutionstheorie zu unterrichten (siehe Box). Die Bürgerrechtsorganisation ACLU (American Civil Liberties Union) suchte in Zeitungsinseraten nach einem Lehrer, der bereit war, gegen das Gesetz zu verstossen. Man hoffte, dass es in einem Prozess als verfassungswidrig eingestuft würde. Einige Geschäftsleute aus Dayton griffen die Idee auf, weil sie die Chance witterten, ihre wirtschaftlich arg gebeutelte Gemeinde durch den Prozess landesweit bekannt zu machen und so neue Investoren anzulocken. Sie wandten sich an Scopes, der sofort zusagte. Am 10. Juli sollte der Prozess beginnen.

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Ein Aufruf zur Vernunft am 60. Jahrestag des Russell-Einstein Manifests

Bild. The Huffington Post
60 Jahre nachdem Albert Einstein und Bertrand Russell ihr Manifest über die wachsende Gefahr eines Weltkriegs veröffentlicht hatten, sieht sich der Globus erneut mit der Möglichkeit eines Atomkriegs konfrontiert – zusammen mit der Bedrohung durch den Klimawandel.


Von Emanuel Pastreich|The Huffington Post

Es war genau von 60 Jahren, als Bertrand Russell und Albert Einstein mit einer Gruppe führender Intellektueller in London zusammen kamen und ein Manifest unterzeichneten[1], in welchem sie die gefährliche Dynamik hin zu einem Krieg zwischen den kommunistischen und anti-kommunistischen Fraktionen des Globus verurteilten. Zu den Unterzeichnern dieses Manifests gehörten führende Nobelpreisträger wie Hideki Yukawa und Linus Pauling.

Sie nahmen dabei kein Blatt vor den Mund, indem sie die Drang nach Krieg und das rücksichtslose Reden vom Gebrauch nuklearer Waffen, die damals über die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion hinwegfegten, als Gefahr für die gesamte Menschheit bezeichneten. In dem Manifest wurde die Schlussfolgerung gezogen, dass die technologischen Fortschritte, insbesondere die Erfindung der Atombombe, die Menschheitsgeschichte verändert hatten.

Das Manifest fasste die Wahl, vor die die Menschheit gestellt wurde, in scharfen Worten zusammen:

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USA: Moslems sammeln für den Wiederaufbau von Kirchen

In den Südstaaten der USA brannten in den letzten Wochen mehrere Kirchen ab. In einigen dieser Fälle schließt die Polizei Brandstiftung aus (weil beispielsweise der Blitz einschlug) – in anderen nicht. Wer die Täter waren, ist völlig offen: Spekulationen reichen von Segregationisten über Salafisten bis hin zu Geisteskranken nach Kategorie F63.1 des internationalen Krankheitsklassifikationssystems ICD-10.


Von Peter Mühlbauer|TELEPOLIS

Faatimah Knight, eine 23-jährige Theologiestudentin aus Brooklyn, hat wegen dieser Brandstiftungen zusammen mit der Arab-American Association of New York, der Muslim Anti-Racism Collaborative und dem Portal Ummah Wide eine Crowdfunding-Kampagne auf LaunchGood ins Leben gerufen, in deren Rahmen sie Moslems aufruft, während des noch bis zum 16. Juli dauernden Fastenmonats Ramadan für den Wiederaufbau dieser Kirchen und die Unterstützung von Brandstiftungsopfern zu spenden. Nachdem ihr erstes Spendenziel von 10.000 Dollar bereits binnen 12 Stunden erreicht wurde, hat sie die angepeilte Summe auf 50.000 Dollar heraufgesetzt.

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“Jesus-Freaks” kehren zurück nach Ostdeutschland

Das bundesweite “Freakstock”-Festival der Jesus-Freaks kehrt nach Ostdeutschland zurück.


evangelisch.de

Jesus-Freaks
Jesus-Freaks

Das mittlerweile 21. Treffen sei vom 29. Juli bis 2. August auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Allstedt bei Querfurt im südlichen Sachsen-Anhalt geplant, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Zu dem Festival erwarten die Veranstalter bis zu 3.000 Teilnehmer.

Bis 2008 fand “Freakstock” jährlich auf der Pferderennbahn im thüringischen Gotha statt. Ab 2009 trafen sich die Teilnehmer im nordrhein-westfälischen Borgentreich. Das frühere Kasernengelände in Borgentreich wurde jedoch zur Flüchtlingsunterkunft.

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‘Ehe für alle’: Jetzt wollen auch die Polygamisten

Polygamisten aus den USA wollen jetzt ebenfalls einen Fall vor das US-Höchstgericht bringen und “Ehe für alle” auch für Polygamisten durchsetzen.


kath.net

Das umstrittene Gerichtsurteil zur Freigabe der “Homo-Ehe” in allen US-Bundesstaaten könnte jetzt weitere Folgen mit sich ziehen. Jetzt wollen auch die Polygamisten eine “Ehe für alle”. Auf genau das Problem hatte Höchstrichter Clarence Thomas, der dem Urteil des US-Höchstgericht nicht zugestimmt hat, verwiesen. Thomas hatte in seiner Ablehnung darauf hingewiesen, dass Menschen in polygamen Beziehungen genau die gleichen Argumente anführen könnten, die Homosexuelle für die Legalisierung der Homo-Ehe vorbrächten. Derzeit ist es in den USA verboten, Ehen parallel einzugehen. In manchen Bundesstaaten werden aber Ausnahmen aus religiösen Gründen erlaubt.

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Griff ins Klo: Neuer Ärger um CDU-Brief gegen Ehe für alle

Eberhard Diepgen (CDU ) ehemaliger Regierender Bürgermeister gehört zu den Unterzeichnern des Briefs gegen die Ehe für alle. – Foto: Doris Spiekermann-Klaas
Auf dem Brief der “Ehe für alle”-Gegner in der Berliner CDU liegt kein Segen: Nachdem sich einer der 17 Unterzeichner zuvor für ein Pro ausgesprochen hatte, enthält das Schreiben nun auch eine falsche Information.


Von Sabine Beikler|DER TAGESSPIEGEL

Falschinformation im offenen Brief der CDU-Gegner der Ehe für alle an 12.500 Parteimitglieder: 17 Fraktionsmitglieder und der frühere Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen schrieben, vor dem Referendum in Irland und der Entscheidung des amerikanischen Supreme Court für die Öffnung der Ehe habe es in beiden Ländern keine mit der „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ in Deutschland vergleichbare Regelungen gegeben.

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Zionist Lobby versus Obama Administration

“Freunde” vereint in der Zerstörung des Nahen und Mittleren Ostens und Irans? Bild. Between The Lines
Die US-amerikanische zionistische Lobby feuert aus allen Rohren und wendet alle politische Tricks an, um die bevorstehenden Vereinbarungen zwischen Iran und den USA zu torpedieren. Bei diesen Verhandlungen sind die anderen UN-Vetomächte nur schmückendes Beiwerk, von Deutschland als Annex gar nicht zu reden.


Von Ludwig Watzal|BETWEEN THE LINES

Der größte Widersacher gegen einen Ausgleich ist jedoch der israelische Ministerpräsident Netanyahu, der bisher nichts unversucht gelassen hat, den US-Präsidenten als irregeleiteten Polit-Tölpel vorzuführen. Dass beide Kammern des US-Kongresses dieses unwürdige Schauspiel mitgemacht haben, lässt sich nur durch den latenten Rassismus in den USA gegenüber der nicht-weißen Bevölkerung erklären.
US-Außenminister John Kerry begegnet seinem iranischen Gegenüber, Außenminister Mohammed Sarif, nicht auf Augenhöhe, sondern das US-Imperium verhandelt mit Iran in der Sprache der Unterwerfung. Den Begriff Würde, den die iranische Delegation immer wieder einführt, ist für den kriegswütigsten Staat der Welt, die USA, ein Fremdwort. “Die Iraner wissen genau, was sie zu tun haben”, so redet nur ein “Herr” mit seinem “Knecht”. Es scheint, als haben die USA bis heute noch nicht die Kultur des Iran begriffen, was keinen politischen Analysten überraschen sollte.
Dass die anderen UN-Vetomächte den USA die Verhandlungsführung überlassen haben, erweist sich als großer Fehler. Dadurch sitzt Israel immer mit am Verhandlungstisch. Darüber hinaus wird die US-Delegation, wenn sie die Informationen nicht gleich an Israel durchreicht, vom Mossad abgehört. Auf der Grundlage von geheimen Details argumentierte Netanyahu bei seiner letzten Rede vor dem US-Kongress, die er nur durch Ausspähung der US-Delegation erhalten haben konnte.

Eikonal: Österreichischer Politiker droht Steinmeier und de Maizière mit Klage

Der BND versorgte die USA von 2004 bis 2007 mit Internet-Kommunikationsdaten der eigenen Bürger. Der österreichische Grünen-Politiker Pilz will nun Steinmeier und de Maizière verklagen.


stern.de

© Odd Andersen/AFP Photo

Ein österreichischer Abgeordneter will den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Innenminister Thomas de Maizière (CDU) wegen der Internet-Überwachung des Bundesnachrichtendienstes anzeigen. Steinmeier und de Maizière waren nacheinander Chefs des Bundeskanzleramts und damit zuständig für die Aufsicht über den Bundesnachrichtendienst. Der österreichische Grüne Peter Pilz sieht sie daher in der Verantwortung für Spionageprogramme, die auch Europäer und Österreicher betroffen hätten.

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