Urzeitliches Wasser im Erdmantel

ünnschliffs von komatiitreicher Lava aus Kanada, in ihr wurden die Indizien für das urzeitliche Wasser gefunden. © A. Sobolev/ ISTerre.
So viel Wasser wie in den Ozeanen: Tief im Erdmantel liegt ein gewaltiges Reservoir von wasserreichen Mineralen. Wie alt dieses Wasser ist, haben Forscher jetzt anhand von chemischen Analysen urzeitlicher Gesteinseinschlüsse herausgefunden. Demnach muss dieses Reservoir bereits vor rund drei Milliarden Jahren in der Übergangszone des Erdmantels existiert haben, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature“ berichten.

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Schon seit einiger Zeit mehren sich die Hinweise darauf, dass es tief im Erdmantel ein gewaltiges Wasserreservoir gibt. Ein Indiz dafür war der Fund des Mantelminerals Ringwoodit, das Wasser als Hydroxyl-Molekül gebunden enthielt. Wenig später bestätigten auch seismische Messungen, dass in der Übergangszone zwischen oberem und unterem Erdmantel große Mengen Wasser gebunden sein könnten.

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