Medizin und Nahrungsmittel: Bitte nicht mischen!

© dpa Pillen und Nahrungsmittel: Was passt zusammen, was nicht?
© dpa Pillen und Nahrungsmittel: Was passt zusammen, was nicht?
Ist es wirklich ein Problem, Antibiotika mit Milch zu schlucken? Unsere Autorin hat sich Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Nahrungsmitteln angeschaut.

Von Denise Peikert | Frankfurter Allgemeine

Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Nahrungsmitteln können in verschiedenen Fällen auftreten. Das ist aber nicht immer ein Problem.

Hier ein Überblick über die bekanntesten Wechselwirkungen.

Gerbstoffe und Eisentabletten

Viele Menschen nehmen ihre Pillen gegen Eisenmangel mit den Mahlzeiten ein. So schlagen die dafür bekannten Präparate nicht allzu sehr auf den Magen. „Wenn Sie zu den Mahlzeiten aber Tee oder Kaffee trinken, dann merken Sie die Eisentabletten zwar nicht in Ihrem Magen – allerdings auch sonst nirgendwo im Körper“, sagt Gabriele Overwiening, Apothekerin aus Westfalen und Vertreterin der Bundesapothekenkammer.

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Kapital- und Klimakollaps

Bild: nasa
Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der Wirtschaftskrise und dem außer Kontrolle geratenden Klimawandel?

Von Tomasz Konicz | TELPOLIS

Die Menschheit steuere binnen der kommenden Jahrzehnte auf eine Klimakatastrophe zu, die alle bisherigen klimatischen Umbrüche in der Menschheitsgeschichte in den Schatten stelle und die Zivilisation – insbesondere die Küstenstädte – bedrohe. Dies ist die Kernaussage einer umfassenden Studie, die von einem Team unter der Leitung des bekannten Klimawissenschaftlers James E. Hansen jüngst publiziert wurde.

Der Klimawandel schreite viel schneller voran als ursprünglich angenommen, so fasste Newsweek die Ergebnisse der Untersuchung zusammen, an der 18 Wissenschaftler beteiligt waren. Ein „gefährlicher Klimaumbruch“ bedrohe die Menschheit in „Dekaden, nicht in Jahrhunderten“, titelte die New York Times (NYT). Die Grundaussage der Studie bestehe laut NYT darin, dass durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern kein gradueller, langfristiger Klimawandel ausgelöst werde, sondern dass es zu einem „abrupten Klimawechsel“ komme.

Ausgelöst werde dieser abrupt ablaufende Klimaumschwung durch die – viel rascher als zuvor angenommen ablaufende – Eisschmelze in den Polarregionen, die sich aufgrund positiver Rückkopplungen selbst verstärkt und gigantische Massen an Schmelzwasser in die Gewässer der Arktis und Antarktis einfließen lässt. Dieses Süßwasser werde dann das „globale Förderband“ der Meeresströmungen, die thermohaline Zirkulation, zum Erliegen bringen, das das gegenwärtige stabile Klima der Welt maßgeblich prägt. Westeuropa etwa profitiert von dem Golfstrom, der für ein gemäßigtes und mildes Klima in dieser Region sorgt.

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Senioren bekommen oft falsche Arzneimittel

Nicht jeder Wirkstoff ist für ältere Menschen geeignet © thinkstock
Falsch verschrieben: Fast jeder fünfte Senior in Deutschland bekommt von seinem Arzt ungeeignete oder sogar gefährliche Medikamente. Sie können bei älteren Menschen schädliche Neben- oder Wechselwirkungen verursachen, weil sie nicht mehr gut aufgenommen oder abgebaut werden. Das Erschreckende daran: Welche Arzneimittel das sind, verrät schon seit Jahren eine offizielle Liste.

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Wenn man sich blind auf das Können und Wissen des Arztes verlässt, kann das fatale Folgen haben. Denn längst nicht immer verschreiben Mediziner die Medikamente, die für einen die richtigen sind. Erst im letzten Jahr zeigte beispielsweise eine Studie, dass in Deutschland jedes dritte Antibiotikum völlig zu Unrecht verschrieben wird. Das fördert nicht nur Resistenzen, es kann gerade bei Kindern auch langfristige Folgen haben. 2013 ergab eine Erhebung, dass bei älteren Menschen jedes dritte Rezept unnötig ist.

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Die Priscus-Liste im Netz

Ausrede-Mechanismen: “Früher war die Zukunft auch besser”

Bild. R.Leinfelder
Das Verständnis des Anthropozäns wäre viel zu kurz gegriffen, wenn wir diesen Term – wie es derzeit häufig geschieht – nur als neuen Sammelbegriff für alle menschengemachten Umweltkrisen dieser Welt sowie ihrer Wechselwirkungen untereinander verstehen würden. Immer noch nicht hinreichend, wenn auch dringend notwendig für eine Charakterisierung des Begriffs Anthropozän ist die Hinzunahme von historischen Analysen, um zu erklären wie es überhaupt zu einer Anthropozän-Zeit kommen konnte.

Von Prof.Dr. R. Leinfelder – DER ANTHROPOZÄNIKER

Erfreulicherweise wird dies derzeit kräftig von Historikern sowie Kultur- und Sozialwissenschaftlern aufgegriffen und untersucht. Tatsächlich ist das Lernen aus der Vergangenheit gerade für das Anthropozän von überaus großer Bedeutung. Es geht um nichts weniger als das Verständnis der Wechselwirkungen von Mensch und Natur, der Abhängigkeit der Etablierung unserer Gesellschaftsformen von  „Kulturrevolutionen“, wie der neolithischen oder der industriellen Revolution, die aber ihrerseits wiederum von den sehr stabilen holozänen Umweltbedingungen sowie der verbesserten technologischen Erschließbarkeit von Naturressourcen abhängig sind. Auch das Konzept der Shifting Baselines, welche zunehmend die Kenntnis von urnatürlichen Vorgegebenheiten zunichte macht oder die Analyse der wachstumswert-basierten großen Beschleunigung sowohl innerhalb der Soziosphären als auch – damit korreliert –  der Natursphären sind wichtige Forschungsbereiche für das Anthropozän. Das bessere Verständnis von Komplexitäten, Wechselwirkungen, Wahrscheinlichkeiten und unterschiedlichen raumzeitlichen Skalierungen, also ein fundiertes systemisches Verständnis, erscheinen unabdingbar, um die Zukunft zu meistern zu können. „Alles hängt mit allem zusammen und umgekehrt“ ist ein Spruch aus den Anfängen des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen WBGU, der die wissenschaftlichen Herausforderungen durchaus zutreffend beschreibt (Abb. 1).

Credit: http://activism101.ning.com/profiles/blogs/stunning-charts-on-the-rise-of-manufacturing-complexity

Damit sind wir aber bei der Frage der Zukunft. Das Anthropozän als erdgeschichtliche Epoche gestalten zu können, nicht als kurzen erdgeschichtlichen Event vorübergehen lassen, dazu sollte ja die Anthropozän-Metapher besonders anregen, also dürfen wir auch vor Zukunftsbetrachtungen nicht zurückschrecken, genau dies ist der vielleicht wichtigste Teil des Anthropozän-Ansatzes. Der Mensch ist – überwiegend unreflektiert – zum Erdsystemfaktor geworden, warum sollte er nicht wissensbasiert, reflektiert, nachsteuernd, Wissenslücken ernst nehmend, also differenziert, aber eben doch „proaktiv“ die Zukunft „wissensgärtnerisch“ gestalten können, gerade um nachfolgenden Generationen auch weiterhin vergleichbare Entwicklungschancen und Selbstbestimmungsmöglichkeit auf diesem Planeten zu ermöglichen?

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Dämonen-Sex macht schwul

Photo Credit: Shutterstock.com

Beim täglichen Lesen der Neuigkeiten aus dem Universum der Götterwelten kommen die krudesten, lächerlichsten Mitteilungen vor. Manche sind so was von schräg, dass man meint sie können nicht von dieser Welt sein. Gottes Zoo ist groß. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Erstaunlich ist es wiederum nicht, welche Sorgen sich die Götterwelt um Sex, Sexualität, Fortpflanzung, Liebe usw. macht. Die zölibateren Opas wollen ja auch mitreden, weil es ihnen Einfluss und Macht sichert.

Die folgende Geschichte wird vom Magazin Charisma angeboten, die natürlich genau wissen, wie Homosexualität entsteht.

Im wissenschaftlichen Konsens zum Thema Homosexualität ist klar, dass diese  eine erbliche, biologische Eigenschaft  ist. Über Wechselwirkungen, Auslöser sind nur Vermutungen bekannt. Noch!

Aber die Welt der Christen ist, wenn es um die Erklärung gewisser Phänomene geht, natürlich nie um eine Antwort verlegen. O.g. Magazin nun hat eine eigene Studie durchgeführt und ist nun in der Lage, dem Rest der Welt, die Enstehung von Homosexualität genauestens zu erläutern.

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