Schlagwort-Archive: Zentralrat der Muslime

Militärseelsorge: Bundeswehr sucht ersten Imam für muslimische Soldaten

Es wird geschätzt, dass es etwa 1600 Muslime in der Bundeswehr gibt. (Foto: Flickr/by ResoluteSupportMedia CC BY 2.0)

Muslimische Soldaten in der Bundeswehr können wohl schon bald auf einen eigenen Imam zurückgreifen. Wie das Verteidigungsministerium gegenüber den Medien bestätigte, suche die Bundeswehr gerade in der Tat einen Militärseelsorger muslimischen Glaubens. Forderungen nach einem solchen Schritt gibt es bereits seit Jahren.


Deutsch Türkische Nachrichten

Bereits seit 2011 existiert das Arbeitspapier des Zentrums für Innere Führung mit dem Titel „Deutsche Staatsbürger muslimischen Glaubens in der Bundeswehr“. Jetzt bestätigte das Verteidigungsministerium auf Anfrage der Bild, dass tatsächlich ein Imam gesucht werde.

Geschuldet sei dieser Schritt der offenbar wachsenden Zahl an Muslimen in Uniform, berichtet hierzu die türkische Zeitung Sabah. „Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sich der Islam in Deutschland inzwischen als drittgrößte Religion etabliert hat, stellt sich die Frage, ob für unsere Soldaten muslimischen Glaubens eine eigene Militärseelsorge möglich ist“, zitiert das Blatt einen Sprecher der Bundeswehr. Auch deshalb sei zum 1. Mai am Zentrum „Innere Führung“ in Koblenz eine „Zentrale Ansprechstelle für Soldatinnen und Soldaten anderer Glaubensrichtungen„ eingerichtet worden.

Bereits seit den 1960er Jahren kümmern sich die katholische und die evangelische Kirche um die deutschen Soldaten. Mittlerweile wird geschätzt, dass jeder fünfte Bundeswehrangehörige einen Migrationshintergrund besitzt. Die Militärseelsorge sei Teil kirchlicher Arbeit und werde im Auftrag und unter Aufsicht der Evangelischen und Katholischen Militärseelsorge ausgeübt, so das Domradio. Gesetzliche Grundlagen seien Artikel 4 des Grundgesetzes, aus dem sich auch für Soldaten das Grundrecht auf freie Religionsausübung ableite, sowie die im Soldatengesetz festgeschriebenen Regelungen.

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Gehört der Islam zur CDU?

cdu_carlik

FAS: Die Union will sich mehr für Muslime öffnen – Merkel hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer Integrationsfigur für Migranten entwickelt – Bosbach, der Merkel widersprochen hatte, werde seit zwei Monaten mit Bürgerbriefen überschüttet.


kath.net

Die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat mit ihrer Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehört, viel Widerspruch in ihrer Partei hervorgerufen. Dennoch arbeitet Merkel mit dem CDU-Generalsekretär Peter Tauber daran, die Partei für Migranten zu öffnen und hat dabei vor allem Muslime im Blick. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS). „Wenn Merkel sagt, der Islam gehört zu Deutschland, heißt das auch ein wenig: Der Islam gehört zur CDU“, schreibt Mehmet Ata in dem Beitrag unter dem Titel „Die neue Migrantenpartei“. Darin wird Tauber mit den Worten zitiert: „Wir reden in allen Parteigliederungen darüber, wie wir Muslime noch besser ansprechen können.“ Dazu erstellt die Partei einen Leitfaden, der im Frühsommer veröffentlicht werden soll. Demnächst wird das CDU-Präsidium erstmals den Zentralrat der Muslime und andere islamische Verbände empfangen.

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Antisemitismus: Zentralrat der Muslime nennt Ängste von Juden “berechtigt”

Aiman_MazyekDer Zentralrat der Juden warnt davor, sich in Vierteln mit “hohem muslimischen Anteil” als Jude zu zeigen. Der Zentralrat der Muslime sagt dazu: “Diese Ängste sind berechtigt” – warnt aber vor einer Vereinfachung des Problems.


SpON

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) hat Verständnis für die Sorgen von Juden im Land geäußert. “Diese Ängste sind berechtigt”, sagte Aiman Mazyek der “Berliner Zeitung”. Zuvor hatte der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, am Donnerstag gläubige Juden gewarnt, sich in “Problemvierteln” mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung zu zeigen.

Mazyek hob jedoch hervor, dass er sich im Namen des Zentralrats der Muslime (ZMD) in aller Klarheit von Übergriffen muslimischer Jugendlicher auf Juden distanziert habe. Er warnte zudem davor, soziale Spannungen in deutschen Großstädten zu “islamisieren”. Die Verknüpfung der Begriffe “Problemviertel” und “muslimisch” könne missverstanden werden.

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Alice Schwarzer: Die ‘falsche Toleranz’ gegenüber Islamisten beenden

Alice Schwarzer (Oktober 2010), Bild: wikimedia.org/CC-BY 3.0/MichaelLucan

Feministin: Die Politik habe zugelassen, „dass leichtfertig einem Kulturrelativismus das Wort geredet wurde, bei dem die Menschenrechte zwar für uns gelten – aber nicht für muslimische Männer und schon gar nicht für muslimische Frauen“


kath.net

Ein Ende der „falschen Toleranz“ gegenüber Islamisten hat die Publizistin und Feministin Alice Schwarzer (Köln) gefordert. Die Politik habe ihnen nach dem Mund geredet und es zugelassen, „dass leichtfertig einem Kulturrelativismus das Wort geredet wurde, bei dem die Menschenrechte zwar für uns gelten – aber nicht für muslimische Männer und schon gar nicht für muslimische Frauen“, schreibt Schwarzer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift „Emma“ fordert eine konsequente Trennung von Staat und Religion. Es dürfe in den staatlichen Schulen keine Extraregelungen wegen Glaubenszugehörigkeit geben. Deutsch müsse Sprache für alle sein. „Wir brauchen Aufklärung über Rechtsstaat und Gleichberechtigung der Geschlechter in den Klassen“, so Schwarzer.

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Diakonie: “Kein Kopftuchverbot in der evangelischen Kirche”

Themenbild

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Das Kopftuch-Urteil des Bundesarbeitsgerichts hat eine Kontroverse ausgelöst. Es gebe kein allgemeines Kopftuchverbot in der evangelischen Kirche, betont die Diakonie. Kritik kommt vom Zentralrat der Muslime, von SPD und Linkspartei. Politiker der CDU begrüßen das Urteil.

evangelisch.de

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland sieht im Urteil des Bundesarbeitsgerichts einen “Rückschlag für die Integrationspolitik in Deutschland”. Für die betroffene Krankenschwester, die gegen das Kopftuchverbot in einer evangelischen Klinik geklagt hatte, sei das Urteil “eine persönliche Tragödie”, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der “Neuen Osnabrücker Zeitung”.

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hatte am Mittwoch entschieden, dass ein kirchliches Krankenhaus einer muslimischen Pflegerin das Tragen eines Kopftuchs verbieten darf. Das im Grundgesetz geschützte kirchliche Selbstbestimmungsrecht sei hier höher zu bewerten als die Religionsfreiheit der Krankenschwester, heißt es in dem Urteil (AZ: 5 AZR 611/12). Konkret ging es um eine Muslimin, die seit 1996 in der evangelischen Augusta-Klinik in Bochum arbeitete. Kritik an der Entscheidung kam aus der SPD und der Linkspartei.

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Islam-Verband: Kopftuch-Urteil ist Rückschlag für Integration

Aiman_MazyekDer Zentralrat der Muslime in Deutschland sieht in dem Kopftuch-Urteil des Bundesarbeitsgerichts einen “Rückschlag für die Integrationspolitik in Deutschland”.

evangelisch.de

Für die betroffene Krankenschwester, die gegen das Kopftuchverbot in einer evangelischen Klinik geklagt hatte, sei das Urteil “eine persönliche Tragödie”, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Donnerstagausgabe). “Sie hat viele Jahre für diesen Arbeitgeber gearbeitet. Dass sie dies nun nicht mehr darf, weil sie ein Kopftuch trägt, ist menschlich tragisch und auch sozial bedauerlich.”

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Zentralrat der Muslime verurteilt Extremismus

Aiman_MazyekAm Freitag finden bundesweit Veranstaltungen gegen Rassismus und Extremismus statt. Anlass sind antisemitische Übergriffe und islamistische Aktionen – beides hat der Zentralrat der Muslime verurteilt.

stern.de

Anlässlich eines bundesweiten Aktionstages am Freitag hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, Hass gegen Juden und Terror im Namen des Islam verurteilt. “Wir wollen nicht schweigen, wenn hierzulande aus Rassismus Brandanschläge auf Moscheen und Synagogen verübt werden”, sagte Mazyek der “Bild”-Zeitung.

Man dürfe auch nicht schweigen, “wenn Menschen den muslimischen Glauben missbrauchen, um Unrecht zu begehen. Das sind in Wahrheit Terroristen und Mörder, die den Islam in den Dreck ziehen und den Menschen – auch ihren eigenen Glaubensbrüdern – Hass und Leid bringen, in Syrien, im Irak und an anderen Orten.”

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Zentralrat der Muslime kann seine Imame nicht richtig ausbilden

Foto: epd-bild / Ralf Maro

Der Zentralrat der Muslime hat die Bundesregierung aufgefordert, die Moscheegemeinden bei einer besseren Schulung von Imamen zu unterstützen.

evangelisch.de

Gut ausgebildete Imame könnten einer möglichen Radikalisierung junger Muslime in Deutschland vorbeugen, sagte der Zentralrats-Vorsitzende Aiman Mazyek der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Mittwochsausgabe): “Für die präventive Arbeit brauchen wir Schutzräume und geschultes Personal sowie eine systematische und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Behörden, mit Jugendämtern, Sozialarbeitern und Psychologen.”

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Extremisten-König warnt vor Extremisten(IS)

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Saudischer König warnt: Europa und Amerika sind die nächsten Ziele.

kath.net

In der islamischen Welt mehrt sich der Widerstand gegen sogenannte „Heilige Krieger“ wie die Terrorgruppen „Islamischer Staat“ (IS), Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) und El Shabab (Die Jugend). Mit brutalsten Mitteln setzen sie im Nahen und Mittleren Osten sowie in West- und Ostafrika ihre Vorstellung von einem „Gottesstaat“ durch. Opfer sind vor allem Christen, Jesiden und gemäßigte Muslime. Der saudische König Abdullah hat jetzt gewarnt, dass der Westen das nächste Ziel der „Dschihadisten“ sein werde.

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Glaube statt Waffen gegen Islamisten

Aiman_MazyekZentralrat der Muslime entsetzt über Vorgehen der IS-Milizen/Waffenlieferungen an Kurden werden dennoch abgelehnt.

ND

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat das Vorgehen der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) in Syrien und dem Irak scharf verurteilt. In einem Interview des »Münchner Merkur« vom Donnerstag sprach Mazyek von »Schandtaten dieser Barbaren und marodierenden Banden«. Die Ermordung des US-Journalisten James Foley und die Verbreitung eines Videos von der Tat durch den IS sei »in jeder Hinsicht widerlich« gewesen. Solche »Untaten« hätten mit dem Islam, dem Koran und der muslimischen Lebensweise nichts zu tun.

Mazyek betonte, es gebe unter den Muslimen weltweit »erstmals eine einheitliche Position«, die Taten des IS zu verurteilen. Dies gelte »vom sufischen Liberalen bis hin zum salafistischen Islam«. Die Muslime in Deutschland ermunterte Mazyek, klar Stellung zu beziehen. »Wir müssen raus aus dem Schneckenhaus und uns deutlich positionieren.« Deutsche Muslime sollten ‘»nicht nur für Gaza und den Frieden demonstrieren«, sondern müssten dies auch für Menschen tun, »die fälschlich im Namen des Islam leiden«.

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CSU-Politiker: ‘Skandalöses Schweigen’ deutscher Islamverbände

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Evangelische Arbeitskreis/CSU Oberfranken: Zentralrat der Muslime schweigt zu Massenmorden an Christen und Jeziden im Nahen Osten, aber kritisiert lautstark, dass ein christlicher Schützenverein keine Muslim als Schützenkönig akzeptiert.

kath.net

„Es herrscht ein skandalöses Schweigen des Zentralrats der Muslime wie anderer Islamverbände in Deutschland zum Abschlachten von Christen und Jeziden und der Zerstörung von Kirchen durch ISIS und andere radikale Moslems im Irak, das nur darauf schließen lässt, dass die Islamverbände in Deutschland den Massenmord an Christen und Jeziden befürworten. Gleichzeitig rügt der Zentralrat der Muslime lautstark, dass ein christlicher Schützenverein keinen Muslim als Schützenkönig akzeptiert. Das ist unerträglich und skandalös.“ Diese scharfe Kritik übte der Evangelische Arbeitskreis/EAK der CSU Oberfranken am Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), wie durch eine Presseaussendung bekannt gemacht wurde.

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Zentralrat der Muslime sieht Urteil zu Burka-Verbot kritisch

Aiman_MazyekDer Zentralrat der Muslime in Deutschland sieht das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschrechte zur Rechtsmäßigkeit des Burka-Verbots in Frankreich kritisch.

evangelisch.de

Der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Mittwochsausgabe): “Ein solches Verbot kann auch eine Einschränkung der Religions- und Meinungsfreiheit bedeuten.” Manchmal könne das Selbstbestimmungsrecht der Frau eine Richtung gehen, die einem persönlich nicht gefalle oder religiös umstritten sei, dennoch aber nicht einfach beschnitten werden dürfe.

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Zentralrat der Muslime fordert von Christen-Kanzlerin Einsatz gegen Scharia-Urteil

Bild. wikiemdia.org

Im Fall der im Sudan zum Tode verurteilten Christin Meriam Yahia Ibrahim Ischag hat der Zentralrat der Muslime den Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert.

evangelisch.de

Die Bundesregierung solle gegenüber Sudan ihren Einfluss geltend machen, damit das Urteil nicht vollstreckt werde, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der “Bild”-Zeitung (Online-Ausgabe): “Mir erscheint der Fall und Gerichtsbarkeit völlig abstrus zu sein.”

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Der Neokatechumenale Weg – Kikos Weg

Kiko Argüello beim Weltjugendtagsvortreffen 2005 in Amsterdam, Bild: wikimedia.org/public domain

Der Neokatechumenale Weg ist eine der mächtigsten Bewegungen des Katholizismus. Aussteiger werfen ihm und seinem Gründer Kiko Argüello sektiererische Tendenzen vor.

Von Raoul LöbbertZEIT ONLINE

Die Ära Meisner in Köln endet mit einem Satz, der zum Skandal wird. “Eine Familie von euch”, sagt der Kölner Kardinal am 24. Januar bei einer Veranstaltung des Neokatechumenalen Wegs, “ersetzt mir drei muslimische.” Der Satz schafft es bis ins ZDF-“heute journal”. Der Zentralrat der Muslime vergleicht Meisner mit Sarrazin. Selbst die Bundesregierung distanziert sich von der “persönlichen Meinung eines katholischen Würdenträgers”, die bis heute als Videoschnipsel durchs Netz geistert. Doch wen hat Meisner mit “euch” genau gemeint? Wer oder was ist der Neokatechumenale Weg?

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Islamkonferenz wird umgestaltet

Steht die Deutsche Islamkonferenz vor einem Umbruch? Foto: Dirk Enters

Bis Mitte März soll klar sein, wie es mit der Deutschen Islamkonferenz weitergeht. Das steht nach einem ersten Treffen von Innenminister Thomas de Maizière mit den Islamverbänden fest. Zuvor hatte der Minister eine Umgestaltung des Forums angekündigt.

pro Medienmagazin

De Maizière hat sich am Montag mit den großen Islamverbänden wie dem Zentralrat der Muslime oder der DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) getroffen. In den kommenden Wochen will die Runde weiter über eine Neuausrichtung der Deutschen Islamkonferenz sprechen, wie das Ministerium mitteilte. De Maizière nannte die Gespräche „sehr gut und konstruktiv“. Damit ist der erste Schritt zu einer Neuausrichtung der Islamkonferenz getan, den de Maizière bereits am Samstag in der türkischen Zeitung Hürriyet angekündigt hatte.

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Zentralrat der Muslime plädiert für islamische Seelsorger in der Bundeswehr

Aiman Mazyek, Bild: islam.de

“Wir brauchen muslimische Seelsorger in der Bundeswehr.”

Deutschlandradio Kultur

Dieser Ansicht ist Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Er sagte der “Süddeutschen Zeitung”, es gebe schließlich etwa 1.600 deutsche Soldaten islamischen Glaubens. Mazyek plädierte außerdem für Alternativen zu den kirchlichen Wohlfahrtsträgern. Es sei an der Zeit, über eine muslimische Beteiligung an den Sozialeinrichtungen zu reden. Dafür müssten sich allerdings sowohl der Staat als auch die Muslime in Deutschland bewegen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière spricht kommende Woche mit muslimischen Verbänden über die Zukunft der Deutschen Islamkonferenz. Er hat bereits angekündigt, die Konferenz nicht in ihrer bisherigen Form weiterzuführen.

Mythen-und Märchendeutung im Wissenschaftsbetrieb

In Münster streitet man. Es geht um das Zentrum für islamische Theologie. Kritikpunkt ist Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Religionspädagogik, insbesondere dessen Auslegung, Interpretation, Deutung, was auch immer des Korans. Und hier schreit der Zentralrat der Muslime auf, wirft der Hochschule Verfassungsbruch und Alleingänge vor.

Für mich ist nicht das Problem wie nun der Koran interpretiert wird, da ist jeder Wetterbericht interessanter, an der Problematik des Theologie-Zentrums zeigt sich der Widerspruch zwischen staatlicher Hochschule und dem Versuch religiöse Inhalte Gesellschafts-relevant zu vermitteln. Theologie ist Mythen-und Märchendeutung und hat im Wissenschaftsbetrieb einer Hochschule-Universität nichts zu suchen. Staatliche Neutralität in Glaubensfragen verbietet die Einmischung in religiöse Problematiken. Um so unverständlicher die Gepflogenheit Theologie an staatlichen Universitäten und Hochschulen zu unterhalten. Sie mit den finanziellen Mitteln der Allgemeinheit gar noch wirtschaftlich zu unterstützen.

Nun streitet man in Münster, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, ist besonders gut zu hören. Kleinlich, eifersüchtig, geradezu zänkisch versucht er Einfluss auf die Universität zu nehmen. Die Uni würde Lehrinhalte und Lehrpersonal nicht mit den Religionsgemeinschaften gemeinsam festlegen. Eine staatliche Universität soll Glaubens-und Religionsdeutung muslimischer Verbände gefälligst mit denen abstimmen. Mazyek scheint von Forschungs- und Lehrfreiheit noch nichts gehört zu haben, oder aber sie interessiert ihn nicht, dann ist er falsch am Platze.

Die Lehrinhalte des Zentrums für islamische Theologie sind mit dem nordrhein-westfälischen Schulministerium abgestimmt, das wiederum einen islamischen Beirat hat. Der extra für das Zentrum, bei der Universität, eingerichtete Beirat ist nicht arbeitsfähig, da ein von den muslimischen Verbänden vorgeschlagener Kandidat von der Bundesregierung abgelehnt wurde. Insofern ist die Kritik die Mazyek vorbringt nichts anderes als nölen. Staatlicherseits sind die Bedingungen für einen ordentlichen Lehrbetrieb geschaffen worden, die Kritiker verabsäumen es bis zum heutigen Tage ihre Strukturen zu ordnen. Da möchte man Herrn Mazyek zurufen shit or get off the pot.

Unverständlich ist die Feststellung der Rektorin Ursula Nelles, “Für eine Überbrückungszeit geht es also auch ohne Beirat. Aber gerade wir haben von Beginn an immer wieder deutlich gemacht, dass wir dafür plädieren, die islamischen Verbände entsprechend den Konkordatsregeln für die christlichen Kirchen in unsere Arbeit einzubeziehen.”

Es geht eben immer etwas dümmer.

NRW-Integrationsminister Schneider will Kooperation mit Muslimen vertiefen

NRW-Integrationsminister Guntram Schneider hat gemeinsam mit Vertretern der Muslime in Nordrhein-Westfalen das „dialog forum islam“ (dfi) konstituiert. Das dfi soll die Landesregierung in Fragen beraten, die den Lebensalltag der Muslime betreffen. Dazu verabredete der Minister mit dem neuen Gremium ein gemeinsames Arbeitsprogramm für die kommenden drei Jahre. Demnach ist geplant, ins Jahr 2014 mit den Arbeitsschwerpunkten “Vielfalt des Islam” und “Sicherheit für Muslime” zu gehen. 2015 wollen sich die Gremienmitglieder mit den Fragen Jugendhilfe, islamische Bestattungen und der Religionsausübung muslimischer Inhaftierter befassen und 2016 stehen Extremismusprävention, Islamfeindlichkeit und Wohlfahrtspflege für Muslime im Vordergrund.

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales – Pressemitteilung 16.09.2013

“Wichtig ist uns, dass wir dabei zu konkreten Ergebnissen kommen, die in gemeinsame politische Initiativen des Landes und der islamischen Verbände münden und zu spürbaren Verbesserungen des Lebensalltags der Musliminnen und Muslimen in NRW führen”, erklärte Schneider. Darüber hinaus würden Landesregierung und islamische Verbände über den Status der Muslime als Religionsgemeinschaft verhandeln.

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime und zugleich Sprecher des Koordinierungsrates der Muslime (KRM), sagte dazu: “Alles, was dem Ziel der institutionellen Gleichstellung der islamischen Religionsgemeinschaften dient, werden wir mit Gewissenhaftigkeit und Nachdruck verfolgen und unterstützen, weil es unmittelbar und nachhaltig das Alltagsleben jedes einzelnen Muslims und seiner Gemeinde erheblich verbessern wird”.

Yilmaz Karahman von der Alevitischen Gemeinde Deutschland, setzt große Hoffnungen in das Gremium “dialog forum islam” (dfi). “Die Gleichstellung und der Dialog zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften in unserem Land ist für uns ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns, dass der Dialog zwischen diesen und der Politik nun auch auf Landesebene weiter intensiviert wird. Das ‘dialog forum islam’ (dfi) ist ein wichtiger Schritt zur Anerkennung aller in NRW vertretenen Religionsgemeinschaften.”

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Berlin-Kreuzberg: Aufschrei der Religioten

Bild: Berliner Kurier

Das Verbot von Ramadan- und Weihnachtsfesten in Kreuzberg: Nach dem Bericht im KURIER wüten nun christliche und muslimische Würdenträger gegen das Bezirksamt.

Berliner Kurier

Am Pranger: Ordnungsstadtrat Peter Beckers (SPD). Sein Amt lehnte ein Ramadan-Straßenfest ab, es gebe einfach zu viele Feiern . Erst als Sommerfest wurde es genehmigt. Ein Weihnachtsmarkt durfte nur als Winterfest stattfinden. Nach laut werdender Kritik, ruderte Beckers gestern zurück: „Wir haben niemals etwas verboten.“

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Der Islam hat ein massives Imageproblem

picture alliance

Kisslers Konter: Die Mehrheit der Deutschen empfindet den Islam als Bedrohung. Ob sich daran etwas ändert, liegt weniger am Verhalten der Muslime hier als am Auftreten des Islam weltweit. Derzeit ist er die aggressivste Religion

Von Alexander KisslerCicero

Diese Zahlen sind keine Überraschung: Jeder zweite Deutsche stimmt der Aussage zu, der Islam sei eine Bedrohung. Im Osten sind es 57, insgesamt 51 Prozent. Die Ergebnisse des aktuellen Religionsmonitors der Bertelsmann-Stiftung geben eine teils diffuse, teils aus eigenem Erleben genährte Angst wieder. Muslime verstehen demnach keinen Spaß, halten die eigene Religion für überlegen und jede Kritik für eine Beleidigung. So denkt die Mehrheit. Wer muss, wer sollte sich engagieren, um dieses Bild zu korrigieren? Liegt die berühmte Bringschuld auf Seiten des muslimischen oder des nichtmuslimischen Bevölkerungsanteils?

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