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Religion und Staat: Nehmt den Kirchen ihre Privilegien

Manchmal doch auf Augenhöhe: Aiman Mazyek zwischen Angela Merkel und Joachim Gauck bei einer Mahnwache für die Opfer der Anschläge in Frankreich . picture alliance
Der Zentralrat der Muslime möchte eine politische Vertretung in Berlin. Und damit an die steuerfinanzierten Fleischtöpfe. Doch statt religiösen Institutionen immer mehr Privilegien einzuräumen, gehört das Verhältnis von Religion und Staat grundsätzlich auf den Prüfstand.


Von Timo Stein|Cicero

Aiman Mazyek will auch ein Stück vom Kuchen. Das ist zunächst einmal sein gutes Recht. Der Vorsitzende des Vereins „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ wünscht sich eine ständige politische Vertretung in Berlin nach Vorbild der Kirchen. Tatsächlich ist die evangelische Kirche in Berlin durch den Bevollmächtigten der EKD und die katholische Kirche über das Katholische Büro der Deutschen Bischofskonferenz vertreten.

Auch Mazyek erträumt sich eine solche, also eine wie bei den christlichen Vertretern vom Steuerzahler finanzierte Repräsentanz. Es geht also um Geld und Einfluss. Logisch.

Mazyeks Vorschlag legt Strukturproblem offen

Bleiben zwei Fragen und ein grundsätzliches Problem: Wen genau Mazyek eigentlich mit seinem Verein, der 15.000 bis 20.000 Mitglieder (und damit nicht einmal 0,5 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime) zählt, repräsentiert? Und: Wie steht es um den tatsächlichen Nutzen solch eher konservativer Verbände für das Gelingen von Integration?

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Das Who is Who der deutschen Muslime

Bild. BR
Rund vier Millionen Muslime leben in Deutschland. Wie aber sind sie organisiert und vernetzt? Und wer spricht für sie? Ein Überblick über islamische Verbände und Organisationen vom liberal-islamischen Bund, der sich pro Homosexualität ausspricht, bis hin zur Muslimbruderschaft und Milli Görus, auf die der Verfassungsschutz ein Auge geworfen hat.


Bayrischer Rundfunk

Etwa 2.350 Moscheegemeinden und alevitische Cem-Häuser gibt es bundesweit. Die Mehrheit der Muslime in Deutschland stammt aus der Türkei. Sie machen rund 63 Prozent aller Muslime aus, die zweitgrößte Gruppe stellen mit 14 Prozent Muslime aus Südosteuropa und die drittgrößte Gruppe kommt mit rund acht Prozent aus dem Nahen Osten.

Der Islam in Deutschland ist damit vor allem sunnitisch geprägt. 74 Prozent aller Muslime hierzulande rechnen sich dieser Glaubensrichtung zu. Die Aleviten bilden mit rund 13 Prozent die zweitgrößte Richtung. Schiiten werden vor allem vom Zentralrat der Muslime vertreten, der Thomas Volk zufolge, dem Koordinator für Islam und Religionsdialog der Konrad-Adenauer-Stiftung, öffentlich zwar sehr stark wahrgenommen wird, faktisch aber nur etwa 1 bis 2 Prozent der Muslime in Deutschland vertritt.

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Wenn parteinahe Stiftungen islamische Strukturen schaffen

Die CDU nahe Konrad Adenauer Stiftung © MiG
Muslimisches Forum Deutschland. Unter diesem Namen wollen “Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens” der “Mehrzahl der in Deutschland lebenden und bisher nicht vertretenen Muslime Gehör verschaffen”. Initiiert wurde das Forum von der CDU nahen Konrad-Adenauer-Stiftung.


Von Canan Topçu|MiGAZIN

Die Idee für das Ende April in Berlin gegründete Forum stammt von dem Psychologen und Islamismus-Experten Ahmad Mansour. Angeschlossen haben sich ihm bisher 15 Personen, “die beruflich, biographisch und privat mit dem Themenspektrum des Islams befasst sind”. Ein Motiv zum Mitmachen lautet, die Deutungshoheit über den Islam in Deutschland nicht den etablierten islamischen Verbänden zu überlassen.

Gründungsmitglieder sind prominente Muslime wie die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und der Theologe Mouhanad Khorchide, aber auch weniger bekannte Personen. Nicht alle Erstunterzeichner des Netzwerks sind Muslime, die Journalistin Düzen Tekkal etwa ist Jezidin.

Eben diese Zusammensetzung wirft bei Kritikern die Frage auf, warum Nicht-Muslime in einem Gremium mitwirken, das sich auf politischer Ebene an Diskussionen etwa über islamische Theologie und die religiöse Praxis von Muslimen beteiligen möchte. Die Forumsmitglieder haben darüber intensiv diskutiert und sich bewusst dafür entschieden, auch Nicht-Muslime aufzunehmen, da das Thema Islam ein “gesamtgesellschaftliches” sei. “An der Deutschen Islamkonferenz, vom Bundesinnenminister ins Leben gerufen, nehmen ja auch nicht nur Muslime teil”, heißt es dazu aus dem Forum.

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Militärseelsorge: Bundeswehr sucht ersten Imam für muslimische Soldaten

Es wird geschätzt, dass es etwa 1600 Muslime in der Bundeswehr gibt. (Foto: Flickr/by ResoluteSupportMedia CC BY 2.0)
Muslimische Soldaten in der Bundeswehr können wohl schon bald auf einen eigenen Imam zurückgreifen. Wie das Verteidigungsministerium gegenüber den Medien bestätigte, suche die Bundeswehr gerade in der Tat einen Militärseelsorger muslimischen Glaubens. Forderungen nach einem solchen Schritt gibt es bereits seit Jahren.


Deutsch Türkische Nachrichten

Bereits seit 2011 existiert das Arbeitspapier des Zentrums für Innere Führung mit dem Titel „Deutsche Staatsbürger muslimischen Glaubens in der Bundeswehr“. Jetzt bestätigte das Verteidigungsministerium auf Anfrage der Bild, dass tatsächlich ein Imam gesucht werde.

Geschuldet sei dieser Schritt der offenbar wachsenden Zahl an Muslimen in Uniform, berichtet hierzu die türkische Zeitung Sabah. „Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sich der Islam in Deutschland inzwischen als drittgrößte Religion etabliert hat, stellt sich die Frage, ob für unsere Soldaten muslimischen Glaubens eine eigene Militärseelsorge möglich ist“, zitiert das Blatt einen Sprecher der Bundeswehr. Auch deshalb sei zum 1. Mai am Zentrum „Innere Führung“ in Koblenz eine „Zentrale Ansprechstelle für Soldatinnen und Soldaten anderer Glaubensrichtungen„ eingerichtet worden.

Bereits seit den 1960er Jahren kümmern sich die katholische und die evangelische Kirche um die deutschen Soldaten. Mittlerweile wird geschätzt, dass jeder fünfte Bundeswehrangehörige einen Migrationshintergrund besitzt. Die Militärseelsorge sei Teil kirchlicher Arbeit und werde im Auftrag und unter Aufsicht der Evangelischen und Katholischen Militärseelsorge ausgeübt, so das Domradio. Gesetzliche Grundlagen seien Artikel 4 des Grundgesetzes, aus dem sich auch für Soldaten das Grundrecht auf freie Religionsausübung ableite, sowie die im Soldatengesetz festgeschriebenen Regelungen.

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Gehört der Islam zur CDU?

cdu_carlik

FAS: Die Union will sich mehr für Muslime öffnen – Merkel hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer Integrationsfigur für Migranten entwickelt – Bosbach, der Merkel widersprochen hatte, werde seit zwei Monaten mit Bürgerbriefen überschüttet.


kath.net

Die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat mit ihrer Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehört, viel Widerspruch in ihrer Partei hervorgerufen. Dennoch arbeitet Merkel mit dem CDU-Generalsekretär Peter Tauber daran, die Partei für Migranten zu öffnen und hat dabei vor allem Muslime im Blick. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS). „Wenn Merkel sagt, der Islam gehört zu Deutschland, heißt das auch ein wenig: Der Islam gehört zur CDU“, schreibt Mehmet Ata in dem Beitrag unter dem Titel „Die neue Migrantenpartei“. Darin wird Tauber mit den Worten zitiert: „Wir reden in allen Parteigliederungen darüber, wie wir Muslime noch besser ansprechen können.“ Dazu erstellt die Partei einen Leitfaden, der im Frühsommer veröffentlicht werden soll. Demnächst wird das CDU-Präsidium erstmals den Zentralrat der Muslime und andere islamische Verbände empfangen.

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Antisemitismus: Zentralrat der Muslime nennt Ängste von Juden “berechtigt”

Aiman_MazyekDer Zentralrat der Juden warnt davor, sich in Vierteln mit “hohem muslimischen Anteil” als Jude zu zeigen. Der Zentralrat der Muslime sagt dazu: “Diese Ängste sind berechtigt” – warnt aber vor einer Vereinfachung des Problems.


SpON

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) hat Verständnis für die Sorgen von Juden im Land geäußert. “Diese Ängste sind berechtigt”, sagte Aiman Mazyek der “Berliner Zeitung”. Zuvor hatte der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, am Donnerstag gläubige Juden gewarnt, sich in “Problemvierteln” mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung zu zeigen.

Mazyek hob jedoch hervor, dass er sich im Namen des Zentralrats der Muslime (ZMD) in aller Klarheit von Übergriffen muslimischer Jugendlicher auf Juden distanziert habe. Er warnte zudem davor, soziale Spannungen in deutschen Großstädten zu “islamisieren”. Die Verknüpfung der Begriffe “Problemviertel” und “muslimisch” könne missverstanden werden.

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Alice Schwarzer: Die ‘falsche Toleranz’ gegenüber Islamisten beenden

Alice Schwarzer (Oktober 2010), Bild: wikimedia.org/CC-BY 3.0/MichaelLucan
Feministin: Die Politik habe zugelassen, „dass leichtfertig einem Kulturrelativismus das Wort geredet wurde, bei dem die Menschenrechte zwar für uns gelten – aber nicht für muslimische Männer und schon gar nicht für muslimische Frauen“


kath.net

Ein Ende der „falschen Toleranz“ gegenüber Islamisten hat die Publizistin und Feministin Alice Schwarzer (Köln) gefordert. Die Politik habe ihnen nach dem Mund geredet und es zugelassen, „dass leichtfertig einem Kulturrelativismus das Wort geredet wurde, bei dem die Menschenrechte zwar für uns gelten – aber nicht für muslimische Männer und schon gar nicht für muslimische Frauen“, schreibt Schwarzer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift „Emma“ fordert eine konsequente Trennung von Staat und Religion. Es dürfe in den staatlichen Schulen keine Extraregelungen wegen Glaubenszugehörigkeit geben. Deutsch müsse Sprache für alle sein. „Wir brauchen Aufklärung über Rechtsstaat und Gleichberechtigung der Geschlechter in den Klassen“, so Schwarzer.

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Diakonie: “Kein Kopftuchverbot in der evangelischen Kirche”

Themenbild
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Das Kopftuch-Urteil des Bundesarbeitsgerichts hat eine Kontroverse ausgelöst. Es gebe kein allgemeines Kopftuchverbot in der evangelischen Kirche, betont die Diakonie. Kritik kommt vom Zentralrat der Muslime, von SPD und Linkspartei. Politiker der CDU begrüßen das Urteil.

evangelisch.de

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland sieht im Urteil des Bundesarbeitsgerichts einen “Rückschlag für die Integrationspolitik in Deutschland”. Für die betroffene Krankenschwester, die gegen das Kopftuchverbot in einer evangelischen Klinik geklagt hatte, sei das Urteil “eine persönliche Tragödie”, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der “Neuen Osnabrücker Zeitung”.

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hatte am Mittwoch entschieden, dass ein kirchliches Krankenhaus einer muslimischen Pflegerin das Tragen eines Kopftuchs verbieten darf. Das im Grundgesetz geschützte kirchliche Selbstbestimmungsrecht sei hier höher zu bewerten als die Religionsfreiheit der Krankenschwester, heißt es in dem Urteil (AZ: 5 AZR 611/12). Konkret ging es um eine Muslimin, die seit 1996 in der evangelischen Augusta-Klinik in Bochum arbeitete. Kritik an der Entscheidung kam aus der SPD und der Linkspartei.

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Islam-Verband: Kopftuch-Urteil ist Rückschlag für Integration

Aiman_MazyekDer Zentralrat der Muslime in Deutschland sieht in dem Kopftuch-Urteil des Bundesarbeitsgerichts einen “Rückschlag für die Integrationspolitik in Deutschland”.

evangelisch.de

Für die betroffene Krankenschwester, die gegen das Kopftuchverbot in einer evangelischen Klinik geklagt hatte, sei das Urteil “eine persönliche Tragödie”, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Donnerstagausgabe). “Sie hat viele Jahre für diesen Arbeitgeber gearbeitet. Dass sie dies nun nicht mehr darf, weil sie ein Kopftuch trägt, ist menschlich tragisch und auch sozial bedauerlich.”

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Zentralrat der Muslime verurteilt Extremismus

Aiman_MazyekAm Freitag finden bundesweit Veranstaltungen gegen Rassismus und Extremismus statt. Anlass sind antisemitische Übergriffe und islamistische Aktionen – beides hat der Zentralrat der Muslime verurteilt.

stern.de

Anlässlich eines bundesweiten Aktionstages am Freitag hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, Hass gegen Juden und Terror im Namen des Islam verurteilt. “Wir wollen nicht schweigen, wenn hierzulande aus Rassismus Brandanschläge auf Moscheen und Synagogen verübt werden”, sagte Mazyek der “Bild”-Zeitung.

Man dürfe auch nicht schweigen, “wenn Menschen den muslimischen Glauben missbrauchen, um Unrecht zu begehen. Das sind in Wahrheit Terroristen und Mörder, die den Islam in den Dreck ziehen und den Menschen – auch ihren eigenen Glaubensbrüdern – Hass und Leid bringen, in Syrien, im Irak und an anderen Orten.”

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Zentralrat der Muslime kann seine Imame nicht richtig ausbilden

Foto: epd-bild / Ralf Maro
Der Zentralrat der Muslime hat die Bundesregierung aufgefordert, die Moscheegemeinden bei einer besseren Schulung von Imamen zu unterstützen.

evangelisch.de

Gut ausgebildete Imame könnten einer möglichen Radikalisierung junger Muslime in Deutschland vorbeugen, sagte der Zentralrats-Vorsitzende Aiman Mazyek der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Mittwochsausgabe): “Für die präventive Arbeit brauchen wir Schutzräume und geschultes Personal sowie eine systematische und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Behörden, mit Jugendämtern, Sozialarbeitern und Psychologen.”

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Extremisten-König warnt vor Extremisten(IS)

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Saudischer König warnt: Europa und Amerika sind die nächsten Ziele.

kath.net

In der islamischen Welt mehrt sich der Widerstand gegen sogenannte „Heilige Krieger“ wie die Terrorgruppen „Islamischer Staat“ (IS), Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) und El Shabab (Die Jugend). Mit brutalsten Mitteln setzen sie im Nahen und Mittleren Osten sowie in West- und Ostafrika ihre Vorstellung von einem „Gottesstaat“ durch. Opfer sind vor allem Christen, Jesiden und gemäßigte Muslime. Der saudische König Abdullah hat jetzt gewarnt, dass der Westen das nächste Ziel der „Dschihadisten“ sein werde.

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Glaube statt Waffen gegen Islamisten

Aiman_MazyekZentralrat der Muslime entsetzt über Vorgehen der IS-Milizen/Waffenlieferungen an Kurden werden dennoch abgelehnt.

ND

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat das Vorgehen der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) in Syrien und dem Irak scharf verurteilt. In einem Interview des »Münchner Merkur« vom Donnerstag sprach Mazyek von »Schandtaten dieser Barbaren und marodierenden Banden«. Die Ermordung des US-Journalisten James Foley und die Verbreitung eines Videos von der Tat durch den IS sei »in jeder Hinsicht widerlich« gewesen. Solche »Untaten« hätten mit dem Islam, dem Koran und der muslimischen Lebensweise nichts zu tun.

Mazyek betonte, es gebe unter den Muslimen weltweit »erstmals eine einheitliche Position«, die Taten des IS zu verurteilen. Dies gelte »vom sufischen Liberalen bis hin zum salafistischen Islam«. Die Muslime in Deutschland ermunterte Mazyek, klar Stellung zu beziehen. »Wir müssen raus aus dem Schneckenhaus und uns deutlich positionieren.« Deutsche Muslime sollten ‘»nicht nur für Gaza und den Frieden demonstrieren«, sondern müssten dies auch für Menschen tun, »die fälschlich im Namen des Islam leiden«.

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CSU-Politiker: ‘Skandalöses Schweigen’ deutscher Islamverbände

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Evangelische Arbeitskreis/CSU Oberfranken: Zentralrat der Muslime schweigt zu Massenmorden an Christen und Jeziden im Nahen Osten, aber kritisiert lautstark, dass ein christlicher Schützenverein keine Muslim als Schützenkönig akzeptiert.

kath.net

„Es herrscht ein skandalöses Schweigen des Zentralrats der Muslime wie anderer Islamverbände in Deutschland zum Abschlachten von Christen und Jeziden und der Zerstörung von Kirchen durch ISIS und andere radikale Moslems im Irak, das nur darauf schließen lässt, dass die Islamverbände in Deutschland den Massenmord an Christen und Jeziden befürworten. Gleichzeitig rügt der Zentralrat der Muslime lautstark, dass ein christlicher Schützenverein keinen Muslim als Schützenkönig akzeptiert. Das ist unerträglich und skandalös.“ Diese scharfe Kritik übte der Evangelische Arbeitskreis/EAK der CSU Oberfranken am Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), wie durch eine Presseaussendung bekannt gemacht wurde.

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Zentralrat der Muslime sieht Urteil zu Burka-Verbot kritisch

Aiman_MazyekDer Zentralrat der Muslime in Deutschland sieht das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschrechte zur Rechtsmäßigkeit des Burka-Verbots in Frankreich kritisch.

evangelisch.de

Der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Mittwochsausgabe): “Ein solches Verbot kann auch eine Einschränkung der Religions- und Meinungsfreiheit bedeuten.” Manchmal könne das Selbstbestimmungsrecht der Frau eine Richtung gehen, die einem persönlich nicht gefalle oder religiös umstritten sei, dennoch aber nicht einfach beschnitten werden dürfe.

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Zentralrat der Muslime fordert von Christen-Kanzlerin Einsatz gegen Scharia-Urteil

Bild. wikiemdia.org
Im Fall der im Sudan zum Tode verurteilten Christin Meriam Yahia Ibrahim Ischag hat der Zentralrat der Muslime den Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert.

evangelisch.de

Die Bundesregierung solle gegenüber Sudan ihren Einfluss geltend machen, damit das Urteil nicht vollstreckt werde, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der “Bild”-Zeitung (Online-Ausgabe): “Mir erscheint der Fall und Gerichtsbarkeit völlig abstrus zu sein.”

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Der Neokatechumenale Weg – Kikos Weg

Kiko Argüello beim Weltjugendtagsvortreffen 2005 in Amsterdam, Bild: wikimedia.org/public domain
Der Neokatechumenale Weg ist eine der mächtigsten Bewegungen des Katholizismus. Aussteiger werfen ihm und seinem Gründer Kiko Argüello sektiererische Tendenzen vor.

Von Raoul LöbbertZEIT ONLINE

Die Ära Meisner in Köln endet mit einem Satz, der zum Skandal wird. “Eine Familie von euch”, sagt der Kölner Kardinal am 24. Januar bei einer Veranstaltung des Neokatechumenalen Wegs, “ersetzt mir drei muslimische.” Der Satz schafft es bis ins ZDF-“heute journal”. Der Zentralrat der Muslime vergleicht Meisner mit Sarrazin. Selbst die Bundesregierung distanziert sich von der “persönlichen Meinung eines katholischen Würdenträgers”, die bis heute als Videoschnipsel durchs Netz geistert. Doch wen hat Meisner mit “euch” genau gemeint? Wer oder was ist der Neokatechumenale Weg?

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Islamkonferenz wird umgestaltet

Steht die Deutsche Islamkonferenz vor einem Umbruch? Foto: Dirk Enters
Bis Mitte März soll klar sein, wie es mit der Deutschen Islamkonferenz weitergeht. Das steht nach einem ersten Treffen von Innenminister Thomas de Maizière mit den Islamverbänden fest. Zuvor hatte der Minister eine Umgestaltung des Forums angekündigt.

pro Medienmagazin

De Maizière hat sich am Montag mit den großen Islamverbänden wie dem Zentralrat der Muslime oder der DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) getroffen. In den kommenden Wochen will die Runde weiter über eine Neuausrichtung der Deutschen Islamkonferenz sprechen, wie das Ministerium mitteilte. De Maizière nannte die Gespräche „sehr gut und konstruktiv“. Damit ist der erste Schritt zu einer Neuausrichtung der Islamkonferenz getan, den de Maizière bereits am Samstag in der türkischen Zeitung Hürriyet angekündigt hatte.

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Zentralrat der Muslime plädiert für islamische Seelsorger in der Bundeswehr

Aiman Mazyek, Bild: islam.de
“Wir brauchen muslimische Seelsorger in der Bundeswehr.”

Deutschlandradio Kultur

Dieser Ansicht ist Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Er sagte der “Süddeutschen Zeitung”, es gebe schließlich etwa 1.600 deutsche Soldaten islamischen Glaubens. Mazyek plädierte außerdem für Alternativen zu den kirchlichen Wohlfahrtsträgern. Es sei an der Zeit, über eine muslimische Beteiligung an den Sozialeinrichtungen zu reden. Dafür müssten sich allerdings sowohl der Staat als auch die Muslime in Deutschland bewegen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière spricht kommende Woche mit muslimischen Verbänden über die Zukunft der Deutschen Islamkonferenz. Er hat bereits angekündigt, die Konferenz nicht in ihrer bisherigen Form weiterzuführen.

Mythen-und Märchendeutung im Wissenschaftsbetrieb

In Münster streitet man. Es geht um das Zentrum für islamische Theologie. Kritikpunkt ist Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Religionspädagogik, insbesondere dessen Auslegung, Interpretation, Deutung, was auch immer des Korans. Und hier schreit der Zentralrat der Muslime auf, wirft der Hochschule Verfassungsbruch und Alleingänge vor.

Für mich ist nicht das Problem wie nun der Koran interpretiert wird, da ist jeder Wetterbericht interessanter, an der Problematik des Theologie-Zentrums zeigt sich der Widerspruch zwischen staatlicher Hochschule und dem Versuch religiöse Inhalte Gesellschafts-relevant zu vermitteln. Theologie ist Mythen-und Märchendeutung und hat im Wissenschaftsbetrieb einer Hochschule-Universität nichts zu suchen. Staatliche Neutralität in Glaubensfragen verbietet die Einmischung in religiöse Problematiken. Um so unverständlicher die Gepflogenheit Theologie an staatlichen Universitäten und Hochschulen zu unterhalten. Sie mit den finanziellen Mitteln der Allgemeinheit gar noch wirtschaftlich zu unterstützen.

Nun streitet man in Münster, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, ist besonders gut zu hören. Kleinlich, eifersüchtig, geradezu zänkisch versucht er Einfluss auf die Universität zu nehmen. Die Uni würde Lehrinhalte und Lehrpersonal nicht mit den Religionsgemeinschaften gemeinsam festlegen. Eine staatliche Universität soll Glaubens-und Religionsdeutung muslimischer Verbände gefälligst mit denen abstimmen. Mazyek scheint von Forschungs- und Lehrfreiheit noch nichts gehört zu haben, oder aber sie interessiert ihn nicht, dann ist er falsch am Platze.

Die Lehrinhalte des Zentrums für islamische Theologie sind mit dem nordrhein-westfälischen Schulministerium abgestimmt, das wiederum einen islamischen Beirat hat. Der extra für das Zentrum, bei der Universität, eingerichtete Beirat ist nicht arbeitsfähig, da ein von den muslimischen Verbänden vorgeschlagener Kandidat von der Bundesregierung abgelehnt wurde. Insofern ist die Kritik die Mazyek vorbringt nichts anderes als nölen. Staatlicherseits sind die Bedingungen für einen ordentlichen Lehrbetrieb geschaffen worden, die Kritiker verabsäumen es bis zum heutigen Tage ihre Strukturen zu ordnen. Da möchte man Herrn Mazyek zurufen shit or get off the pot.

Unverständlich ist die Feststellung der Rektorin Ursula Nelles, “Für eine Überbrückungszeit geht es also auch ohne Beirat. Aber gerade wir haben von Beginn an immer wieder deutlich gemacht, dass wir dafür plädieren, die islamischen Verbände entsprechend den Konkordatsregeln für die christlichen Kirchen in unsere Arbeit einzubeziehen.”

Es geht eben immer etwas dümmer.