Gema-Streit: Katholische Kirche verweigert Pauschalvertrag

Bild: tilly
Weil die Katholische Kirche mit einer Erhöhung des Pauschalbetrags an die Gema nicht einverstanden war, kündigte die Gema den Vertrag ganz – jetzt muss jede Gemeinde Musiknutzungen einzeln anmelden und berechnen

Lena Vanessa Niewald | Neue Westfälische

Wer Musik öffentlich abspielt oder aufführt, muss zahlen – das gilt aber nicht nur für Gastronomen, Einzelhändler und Co., sondern auch für die Kirche. Kirchengemeinden sind ebenso verpflichtet, Lizenzvergütungen an die Gema zu zahlen, die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte.

Bislang lief die Abrechnung zwischen der katholischen Kirche und der Gema über einen Pauschalvertrag. 45 Euro zahlte jede Gemeinde im Jahr. Zu Beginn des Jahres hat die Gema diesen Vertrag aber gekündigt. Der Grund: Die katholische Kirche weigerte sich, einer Erhöhung der Gebühren auf 75 Euro zuzustimmen.

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Frankeich: Macrons Spiel mit dem Laizismus

Arme auf für Frankreichs Katholiken: Präsident Emmanuel Macron bei seiner Rede auf der Bischofskonferenz Bild: EPA
Der französische Präsident Emmanuel Macron will eine Aussöhnung zwischen der katholischen Kirche und dem Staat. Damit befeuert er eine Laizismus-Debatte. Doch sein Vorgehen ist taktisch klug.

Von Tom Schmidtgen | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Unweit der Kathedrale Notre Dame und der Cité, dem ältesten Teil der französischen Hauptstadt, liegt das Collège des Bernadins in der Pariser Innenstadt. Genau diesen Ort – ein ehemaliges Kolleg eines Zisterzienserordens aus dem 13. Jahrhundert – hat sich der französische Präsident Emmanuel Macron ausgesucht, um an eine der Grundfesten des französischen Staatsverständnisses zu rühren: den Laizismus.

Macron sagte am Montagabend, er wolle die katholischen Kirche und den Staat versöhnen. Der Säkularismus habe „nicht die Funktion, das Spirituelle zu leugnen“. Eine Stunde hielt der Präsident die lang erwartete Grundsatzrede über den Laizismus vor französischen Bischöfen und vierhundert geladenen Gästen. Die Fragen, die die Kirchen stellen, würden nicht nur eine Minderheit beschäftigen, sondern die Gesellschaft als Ganzes, sagte er.

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Gibt es bald verheiratete Priester?

Die Chancen auf eine Lockerung des Zölibats stehen unter Papst Franziskus so gut wie lange nicht mehr. (dpa picture alliance/ Donatella Giagnori / Eidon)
Der katholischen Kirche fehlen hierzulande die Priester – einer der Gründe ist sicher der Zölibat, die Pflicht, ehelos zu leben. Deshalb mehren sich die Stimmen, die Priesterweihe von verheirateten Männern fordern. Theologische Hürden gibt es dabei kaum.

Von Michael Hollenbach | Deutschlandfunk Kultur

Weihbischof spricht bei einer Diakonenweihe: „Seid ihr bereit, zum Zeichen eurer Hingabe an Christus den Herrn um des Himmelreiches Willen ehelos zu leben und für immer eurem Vorsatz treu zu bleiben, in dieser Lebensform Gott und den Menschen zu dienen?“
Antwort: „Ich bin bereit.“

So lautet das Versprechen, dass auch Stefan Hirblinger als junger Priesteramtskandidat vor mehr als 30 Jahren bei seiner Diakonenweihe geleistet hat: „Ich wusste, der katholische Priester legt dieses Versprechen ab, und das hat für mich dazu gehört, Es war schon immer ein Stachel im Fleisch, dass man diese Dimension Beziehung zu einer Frau, Ehe-Familie-Kinder, dass man das alles von vornherein fürs Leben schon in jungen Jahren ausklammert.“

Auch Rainard Dörpinghaus musste ein Zölibatsversprechen ablegen, als er als junger Mann in den Benediktinerorden eintrat. Doch schon bald vermisste er Liebe, Nähe, Zärtlichkeit: „Man kann in der Gemeinschaft auch einsam sein. Ein Priester spürt diese Einsamkeit, denn die Gemeinde ist kein Ersatz für Familie, für die Intimität. Man hat Freunde, man hat Kumpel, aber es fehlt eine gewisse Intimität. Gott kuschelt nicht.“

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AfD-Kirchenpolitiker warnt vor Ende des Dialogs zur Kirche

Themenbild. Jörg Meuthen als gute Christin. Bild: bb

Der kirchenpolitische Sprecher der rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktion, Michael Frisch, warnt vor einem Ende des Dialogs zwischen der katholischen Kirche und seiner Partei. Er wandte sich zugleich gegen Pauschalverurteilungen.

DOMRADIO.DE

Die vom Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, geäußerte Forderung nach einem Abgrenzungsbeschluss der katholischen Kirche zur AfD sei unredlich, erklärte Frisch am Mittwoch in Mainz. „Unter den Mitgliedern und Wählern der AfD gibt es viele überzeugte Christen, die der ZdK-Präsident mit seinen Bewertungen in die Nähe von Rechtsextremismus oder gar Nationalsozialismus rückt.“

Sternberg, der bis Mai 2017 auch für die CDU im nordrhein-westfälischen Landtag saß, sagte am Dienstag der Zeitung „Neue Westfälische“, dass das Ausmaß rassistischer Ausfälle von AfD-Politikern unerträglich geworden sei. Als Beispiele nannte er die Beleidigungen des Sohnes von Tennisstar Boris Becker wegen seiner Hautfarbe, der Bundeskanzlerin als „Merkel-Nutte“ sowie die rassistischen Äußerungen des AfD-Landesvorsitzenden in Sachsen-Anhalt, Andre Poggenburg, über in Deutschland lebende Türken. „Die AfD vollzieht eine Häutung zum Rechtsradikalismus; ihre Parolen erinnern zunehmend an den Nationalsozialismus“, so Sternberg.

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Islam im Dritten Reich: Für Führer und Prophet

Muslimische Waffen-SS-Mitglieder lesen ein Heft mit dem Titel: ‚Islam und Judentum‘. (HO / AFP)
Hitler konnte das Christentum nicht ausstehen. Dem Islam konnte er etwas abgewinnen. Das NS-Regime ließ Hunderttausende muslimische Rekruten für Deutschland kämpfen. Dahinter stand „militärisches Kalkül“, sagte der Historiker David Motadel im Dlf. Ideologische Motive waren sekundär.

David Motadel im Gespräch mit Andreas Main | Deutschlandfunk

Andreas Main: Es geht hier und jetzt um eine merkwürdige Allianz: um die Allianz der Nazis mit den Muslimen. Die hat ein junger Historiker erforscht. Er heißt David Motadel. Er ist 1981 in Detmold geboren – als Sohn iranisch-deutscher Eltern mit Wurzeln in viele Religionsgemeinschaften. Er lehrt heute in England als Professor für Internationale Geschichte an der London School of Economics. Sein Buch über die Allianz der Nazis mit den Muslimen ist zuerst in den USA und England erschienen. Jetzt drei Jahre später auch auf Deutsch. Es hat den Titel „Für Prophet und Führer. Die Islamische Welt und das Dritte Reich“.

Ian Kershaw, einer der wichtigsten Forscher zum Nationalsozialismus, hat es als „herausragend“ bezeichnet, womit der Verlag auch – berechtigterweise – Werbung macht. Auch die Kritik in Deutschland ist ausgesprochen positiv ausgefallen. Ich kann nur ergänzen: Das ist ein Buch, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Hochgradig spannend – gerade, weil es so nüchtern und sachlich ist. Ich bin nun verbunden mit David Motadel. Willkommen und hallo, David Motadel.

David Motadel: Hallo Herr Main.

Main: Herr Motadel, lassen Sie uns mit der Tür ins Haus fallen. Heutige Neonazis hassen alle gleichermaßen: Juden, Gelbe, Braune, Schwarze, auch Muslime. Damit stehen sie im Gegensatz zum Original. Führende Nazis des sogenannten Dritten Reiches bewunderten Muslime offenbar. Verkehrte Welt?

Motadel: Ja, einige führende Nazis, also allen voran Hitler und Himmler, waren vom Islam tatsächlich fasziniert. Und sie haben auch wiederholt ihre Sympathie für den Islam bekundet. Das heißt zum Beispiel: Wann immer Hitler während der Kriegsjahre die katholische Kirche kritisierte, verglich er sie gleichzeitig mit dem Islam als gewissermaßen positives Gegenbeispiel.

Das heißt, während er den Katholizismus als schwache, verweichlichte Religion verurteilte, lobte er den Islam oft als starke, aggressive Kriegerreligion. Also, da gab es eine gewisse Faszination für den Islam.

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Polen und die „parteiische Kirche“

Trennung von Staat und Kirche? Wie in keinem anderen EU-Land beeinflusst die katholische Kirche die Politik in Polen: Verschärfung der Abtreibungsregeln, teilweise Rücknahme der verkaufsoffenen Sonntage und noch mehr. Eine gefährliche Verbindung von „Kirche, Polentum und Nation“.

Von Jens Mattern | evangelisch.de

„Die Bischöfe sind dabei, eine parteiische Kirche zu bilden“ dieser Vorwurf des emiritierten Weihbischofs Tadeusz Pieronek sorgte Anfang November in Polen für Unruhe. Der Geistliche glaubt, dass die katholische Kirche auf Seiten der regierenden Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) unter Premierministerin Beata Szydlo agiere und diese Parteinahme sei „die wohl die größte Gefahr für die Kirche.“

Das Episkopat reagierte betont gelassen, dies sei eine individuelle Meinung, zudem wäre der der 84-jährige Amtsbruder bereits in die Jahre gekommen.

Doch die Vorhaltung Pieroneks ist nicht neu, vor allem der liberale Teil Polens erhebt sie, nach Umfragen glauben 48 Prozent der Befragten, dass das Verhältnis zwischen Kirche und Regierungspartei „zu nahe“ sei. Und das Thema ist von Interesse – schließlich bekennen sich über 90 Prozent der Bevölkerung Polens zum römisch-katholischen Glauben. Die Katholische Kirche spielte dort in den Achziger Jahren als moralischer Beistand der Solidarnosc-Bewegung, welche schließlich 1989 die ersten halbwegs freien Wahlem im Ostblock erzwingen konnte, eine wichtige Rolle.

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Sozialverbände für nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen

Kirchen und Sozialverbände haben an die Politik appelliert, den Schutz von Frauen vor Gewalt zu verbessern. Die Diakonie wies am Donnerstag in Berlin auf flächendeckend fehlende Plätze in Frauenhäusern hin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte forderte eine konkrete politische Strategie zum Gewaltschutz. Terre des Femmes und die katholische Kirche prangerten die Praxis der Genitalverstümmelung an. Am Samstag (25. November) findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt.

evangelisch.de

Die Diakonie Deutschland warnte, in Ballungsgebieten sei die Suche nach einem freien Platz in einem Frauenhaus inzwischen fast aussichtslos. Aber auch auf dem Land habe sich die Versorgung drastisch verschlechtert, erklärte Diakonie-Vorstand Maria Loheide. Viele Häuser müssten Frauen abweisen. Steigende Mieten und der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verschärften das Problem weiter.

Loheide rief den Bund auf, gemeinsam mit den Ländern und Kommunen auf einer bundesweit verbindlichen Rechtsgrundlage für eine ausreichende Zahl an Plätzen zu sorgen. Loheide forderte die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Schutz und Hilfe bei Gewalt: „Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind, müssen jederzeit unbürokratisch Schutz und Hilfe in einem Frauenhaus erhalten.“

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Irland: Konfessioneller Glaubensunterricht in staatlichen Grundschulen wird abgeschafft

Themenbild.

In Irland dominiert die katholische Kirche den Bildungsbereich. Sogar an staatlichen Schulen durfte sie bislang Kindern Unterricht im Glauben erteilen. Das soll sich nach dem Willen der zuständigen Schulbehörde nun ändern.

Von Daniela Wakonigg | hpd.de

Über 90% der Grundschulen in Irland stehen in kirchlicher Trägerschaft – obwohl sie vom Staat finanziert werden. Als Gegengewicht zur Vormachtstellung insbesondere der katholischen Kirche im Bildungssektor werden seit 2008 sogenannte Community National Schools (Nationale Gemeinschaftsschulen) in staatlicher Trägerschaft etabliert.

Community National Schools verstehen sich laut dem irischen Bildungsminister Richard Bruton als „multi-konfessionelle Schulen, die alle Glaubensrichtungen willkommen heißen und eine Atmosphäre schaffen, in der der Glauben respektiert wird ohne irgendeinen speziellen Glauben zu fördern“. Dieser Aufgabe entsprechend bieten die staatlichen Grundschulen einen multi-religiösen Gemeinschaftsunterricht für alle Schüler an. Sofern Eltern den Unterricht ihrer Kinder in einer bestimmten Religion wünschten, war bisher allerdings auch dieser erlaubt. In der Praxis betraf dies vor allem katholische Schüler. Nicht zuletzt, weil der Staat Irland der katholischen Kirche bei Gründung der Community National Schools zugesichert hatte, dass sie dort katholischen Schülern dieselbe religiöse Ausbildung anbieten dürfe wie an katholischen Schulen. Zuvor hatte die katholische Kirche gedroht, dem neuen Schulmodell widrigenfalls die Unterstützung zu verweigern.

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Papst: Kirche spät dran mit Aufklärung von Missbrauch

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Papst Franziskus hat eingeräumt, dass die katholische Kirche die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen einige Zeit verschlafen hat.

ZEIT ONLINE

„Die Kirche ist ein bisschen spät angekommen“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einem Treffen mit der päpstlichen Kinderschutzkommission laut Radio Vatikan. Die alte Praxis, Täter zu versetzen, habe „das Bewusstsein etwas eingeschläfert“, zitierten ihn zudem italienische Nachrichtenagenturen. 2014 hatte der Papst die Kinderschutzkommission  ins Leben gerufen.

Missbrauchsstudie: „Zölibat ein begünstigender Faktor“

Australische Wissenschaftler haben eine Studie über die Ursachen sexuellen Missbrauchs von Kindern in der katholischen Kirche veröffentlicht. Darin habe man umfassend untersucht, ob es Gründe für sexuellen Missbrauch gibt, die im Gesamtsystem der katholischen Kirche weltweit begründet sind – also „systemische Ursachen“, heißt es in der von der RMIT University in Melbourne veröffentlichten Mitteilung.

Radio Vatikan

Zwei Gründe für sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche sehen die beiden Autoren Peter Wilkinson und Desmond Cahil im Zölibat und der großen Zahl der von der Kirche betriebenen Waisenhäuser. „Kinder (…) in Bildungs- und Wohlfahrtseinrichtungen sind einem Risiko ausgesetzt, wenn psychosexuell unreife und/oder sexuell benachteiligte zölibatär Lebende, einschließlich Priester und Ordensleute, zu ihnen Zugang haben“, heißt es in dem Bericht. Zudem weisen die Autoren auf eine niedrigere Zahl von Missbrauchsfällen in den katholischen Ostkirchen hin, in denen Priester heiraten dürfen.

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Von italienischen Soldaten und Domspatzen

In der Samstagsausgabe des „Osservatore Romano“, der amtlichen Tageszeitung des apostolischen Stuhls, setzt man sich mit dem Abschlussbericht des Sonderermittlers, zur Gewalt bei den Regensburger Domspatzen, auseinander.

Die Autorin des Artikels,Lucetta Scaraffia, Historikerin und Mitglied des nationalen italienischen Bioethik-Komitees schreibt

„Die Angewohnheit, die katholische Kirche als Quelle aller Übel zu bezeichnen, ist schon Teil der Alltagserfahrung und bereitet die öffentliche Meinung darauf vor, das für normal zu halten“

Es gäbe eine extreme Strenge gegenüber der Institution Kirche. Als Beispiel für das Gesagte führt Scaraffia uns in das Jahr 1980. Das italienische Militär wurde durch einen Skandal, Aufnahmerituale in einer römischen Kaserne mit sexueller Gewalt, erschüttert. Ein kürzlich publizierter Bericht hatte keine öffentliche Empörung ausgelöst.

Unstrittig ist, solche Aktionen kommen vor, nicht nur in der italienischen sondern auch in der deutschen Armee. Die Konsequenzen sind aber andere. Mit Bekanntwerden derartiger Vorfälle wird in der Regel die zuständige Staatsanwaltschaft eingeschaltet, welche die Sachverhalte hinsichtlich ihrer strafrechtlichen Relevanz prüft. Selbst wenn die strafrechtliche Relevanz nicht gegeben sein sollte kommen immer noch disziplinarrechtliche und personelle Konsequenzen zum tragen. Vorgesetzte, die Ereignisse solcher Art vertuschen helfen sind die längste Zeit Vorgesetzte gewesen.

Und nun zu den Domspatzen, ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen in der italienischen Armee und den Domspatzen gibt es nicht und ist wohl auch nicht die Intention der Autorin, es ist der unredliche Versuch die katholische Kirche weiß zu waschen. Gewalt bei den Domspatzen, einschließlich des sexuellen Missbrauchs ging von kirchlichen Würdenträgern aus. Priestern, die im dreistufigen Weihesakrament der katholischen Kirche zwischen Diakon und Bischof stehen. In der Nachfolge der Apostel ist die Aufgabe des Priesters die Verkündigung des Evangeliums und die Spendung der Sakramente, insbesondere die Leitung der Eucharistiefeier. Der Priester handelt dabei „in persona Christi“. Die Weihe verleiht also eine besondere Verbundenheit mit Christus.  Der erste Unterschied zwischen den Vorkommnissen in der italienischen Armee und den Domspatzen liegt im Alter der Beteiligten, Soldaten sind in der Regel volljährig, die Chorknaben des Bistums Regensburg waren Kinder, Jugendliche, die der Gewalt eines Würdenträgers ausgesetzt waren. Handelte der Priester, Chorleiter im Namen Jesu um seine cholerischen Neurosen zu pflegen und ist „Kinder ficken“ ebenso sanktioniert? Erwachsenen ist schnell klar, das die Antwort nein lautet, bei Kindern sind solche Kenntnisse nicht unbedingt gegeben. Ein Stühle werfender Apostolischer Protonotar, der zu päpstlichen Familie gehört, noch dazu  Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist eine Respektsperson, in Deutschland spricht man solche Leute mit „Hochwürdigster Herr Prälat“ an, solcher Firlefanz vergangener Zeiten würde mir nicht über die Lippen kommen, es gibt ja immer noch Zeitgenossen die sich in der Vergangenheit wohl fühlen.

Zweitens die katholische Kirche, die unfähig ist den Missbrauchsskandal aufzuarbeiten, sich aber tagtäglich neu als moralische Instanz generiert, hat versagt. Die angeblich verkündete Liebe des Gottessohns entpuppt sich bei geweihten Priestern als Deckmantel für Choleriker und und sexuellen Fantasien, die man mit Kindern und Jugendlichen auslebt. Das Versagen ist institutionell und trennt die Kirche von Gewalt im weltlichen Leben. Die Kirche selbst beansprucht für sich naturrechtlich über der Welt zustehen. Politische Konsequenzen muss sie dennoch nicht befürchten, die Politik schweigt und alle Entscheidungsträger der Kirche gehen zur Beichte und sind mit ihrem Gott wieder im Reinen.
Es darf weiter verarscht werden.

 

Die katholische Kirche muss sich reformieren

Themenbild
Wo sich die Lebenswelt der Menschen immer mehr dynamisiert, scheint die katholische Kirche immer abgehobener. Nur schon was die Menschenrechte ihrer Mitglieder betrifft, drängen sich Reformen auf.

Von Heribert Franz Köck | Neue Zürcher Zeitung

Die «Neue Zürcher Zeitung» hat am 12. Juni eine Leserdebatte zum Thema «Wie gelingt eine Modernisierung der katholischen Kirche, ohne dass diese daran zerbricht?» angestossen. Das Thema ist von hohem Interesse, betrifft es doch zwei wichtige Fragen der Kirchenreform-Debatte: Droht bei einer «Modernisierung» der katholischen Kirche eine Kirchenspaltung? Und: Müsste wegen einer drohenden Kirchenspaltung die angestrebte «Modernisierung» der katholischen Kirche unterbleiben?

Innerkirchliche Reformbewegungen verwenden Schlagworte wie «Modernisierung» ungern, um Gegen-Schlagworten wie «Keine Anpassung an den Zeitgeist!» oder «Ewige Wahrheiten kann man nicht ‹modernisieren›!» nicht unnötig Vorschub zu leisten. Natürlich birgt jede Kirchenreform auch eine «Modernisierung» in sich; diese besteht aber darin, die kirchliche Lehre und das kirchliche Recht, die sich beide vor einem früheren Erkenntnis- und Verständnishorizont herausgebildet haben, unter veränderten Gegebenheiten neu zu interpretieren und in ihrer Aussage beziehungsweise Regelung der neuen Situation anzupassen. Dabei kann dieses Neue auch ein Rückgriff auf etwas Altes, aber zu Unrecht Verschüttetes sein.

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Ehe für alle“: Weiter Debatte über Gang nach Karlsruhe

Befürworter und Gegner der „Ehe für alle“ debattieren darüber, ob für die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben eine Grundgesetzänderung notwendig ist. Die katholische Kirche hofft auf eine Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht.

evangelisch.de

Einen Tag vor der Bundesratssitzung am Freitag haben Befürworter und Gegner der „Ehe für alle“ ihre Positionen bekräftigt. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) erklärte in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung „Die Welt“ (Online: Donnerstag/ Print: Freitag), eine Grundgesetzänderung sei nicht notwendig, um die Ehe für homosexuelle Paare zu öffnen. Bayern kündigte an, eine Verfassungsklage prüfen zu wollen. Die katholische Kirche hofft auf ein Verfahren in Karlsruhe.

Maas sieht im Verfassungsgebot zum Schutz der Ehe keinen Widerspruch zur „Ehe für alle“. Der Ehebegriff habe sich gewandelt, argumentiert der SPD-Politiker. Die Ehe sei heute die dauerhafte Lebensgemeinschaft zweier Menschen beliebigen Geschlechts. Zur Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers gehöre auch die Festlegung, wer eine Ehe eingehen könne, solange er den vom Grundgesetz gebotenen Schutzauftrag nicht verletze.

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Spahn: Kirche soll sich aus Politik heraushalten

Spahn auf dem CDU-Parteitag 2014. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0 de – Olaf Kosinsky
Der CDU-Politiker Jens Spahn ist katholisch, doch er ist mit seiner Kirche nicht zufrieden. Sie mische sich zu viel in die Tagespolitik ein. Auch eine weitere Religion kritisiert Spahn.

katholisch.de

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat seine Forderung an die Kirchen bekräftigt, sich mehr aus der Tagespolitik herauszuhalten. „Ich nehme sie an den falschen Stellen sehr offensiv wahr“, sagte er im Interview der Bistumszeitung „Kirche+Leben“ aus Münster (Sonntag) und verwies auf kirchliche Stellungnahmen zu Hartz-IV- und Steuersätzen oder zur Flüchtlingspolitik.

Spahn: Kirchen sollen in Glaubensfragen Orientierung geben

Laut Spahn fehlt bei den Flüchtlings-Appellen deutscher Bischöfe meist der von Papst Franziskus erwähnte Aspekt, dass sich eine Gesellschaft durch zu viele Schutzsuchende auch überfordern könne.

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Hitlergrüße und Hakenkreuze: Bei einer Nazi-Gedenkfeier der katholischen Kirche

Bild: Christopher Glanzl VICE.com
Am Samstag haben in Österreich 10.000 Menschen am wahrscheinlich größten Neonazitreffen Europas teilgenommen – unter dem Deckmantel einer kirchlichen Prozession.

Von Paul Donnerbauer | VICE.com

„Sehr geehrte Wallfahrer und Bewahrer des Andenkens an die Opfer der Bleiburger Tragödie“ – so beginnt das auf Deutsch und Kroatisch verfasste Informationsblatt, das mir am Eingang zum Loibacher Friedhof von einem durchtrainierten Security in orangefarbener Warnweste in die Hand gedrückt wird. Es soll mich an die Einhaltung der österreichischen Gesetze erinnern.

Auch dieses Jahr finden sich wieder tausende Besucherinnen und Besucher aus Deutschland, Kroatien, Österreich und anderen Teilen Europas in dem etwa drei Kilometer von Bleiburg entfernten Dorf an der österreich-slowenischen Grenze ein. Ihre Mission: Sie wollen den von Partisanen getöteten SS-Soldaten der Wehrmacht und der faschistischen Ustaša-Armee gedenken.

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Dürfen Frauen Priesterinnen werden?

Die Autorin und Theologin Jacqueline Straub und der Publizist Andreas Püttmann (Meli Straub )
Die Rolle der Frau in der katholischen Kirche wird leidenschaftlich diskutiert. Vor allem die Frage, ob Frauen Priesterinnen sein können, erhitzt die Gemüter in der Kirche. „Es braucht Priesterinnen in der katholischen Kirche“, fordert die Theologin Jacqueline Straub. „Keine Frauenordination“, betont dagegen der Publizist Andreas Püttmann.

Moderation: Christiane Florin | Deutschlandfunk

Jacqueline Straub, Autorin und Theologin die Priesterin werden möchte:

„Ja, es braucht Priesterinnen in der katholischen Kirche, weil Jesus Christus schon damals die Frauen zuerst aufgefordert hat, die Auferstehungsbotschaft in die ganze Welt zu verkünden. Und Paulus hat auch die Taufe höher bewertet als das Geschlecht. Das sieht man daran, dass in der Urkirche Frauen die gleichen Möglichkeiten hatten wie die Männer und auch in der Mission und in der Seelsorge tätig waren. Die katholische Kirche hat im Zweiten Vatikanischen Konzil in „Lumen gentium“ den Grundsatz der Rechtsgleichheit verankert, also Mann und Frau auf die gleiche Stufe gestellt. Frauen sollten Priesterin in der katholischen Kirche werden, weil es dem Evangelium entspricht und weil es ein großes Unrecht ist und ein Verstoß gegen die fundamentale Gleichheit aller, wenn jemand nur aufgrund seines Geschlechts nicht in die Lage kommt, zur Priesterin geweiht zu werden.“

Andreas Püttmann, Publizist und Politikwissenschaftler:

„Nein, die Kirche ist keine rein menschliche Organisation, die sich zu einer je neuen Zeit neue Regeln gibt nach eigenem Gusto oder eigenen Gerechtigkeitsvorstellungen, sondern auch eine übernatürliche Stiftung und Wirklichkeit. Es gibt ein Mitspracherecht der uns vorausgegangenen Generationen von Christen und da ist der Befund ziemlich klar: Keine Frauenordination, außer in Ausnahmefällen, nicht in der römisch-katholischen Kirche, nicht in der Orthodoxie, nicht in der Selbständig-Evangelisch Lutherischen Kirche, nicht in den meisten evangelikalen Freikirchen. Also ein überwältigendes Zeugnis Contra. Und es entspricht auch der Vorstellung der allermeisten Christen, keine Vollmacht von Jesus zu haben, Frauen zu Priesterinnen zu weihen, obwohl er revolutionär war im Frauenbild. Er hat zwölf Männer ausgewählt beim letzten Abendmahl, wo die Eucharistie eingesetzt wurde.“

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Ö: Neues Versammlungsrecht betrifft auch Kirche – die will Ausnahmen für sich

Karlskirche in Wien – AFP
Die katholische Kirche in Österreich möchte eine Ausnahmestellung im reformierten Versammlungsrecht.

Radio Vatikan

In einem Entwurf des Gesetzes, das am 20. April im Innenausschuss des Parlaments verhandelt wird, heißt es, dass bei beabsichtigter Teilnahme eines Vertreters eines ausländischen Staates oder einer internationalen Organisation Versammlungen eine Woche vorab gemeldet werden müssen. Das beträfe etwa den Nuntius, also den Botschafter des Papstes, und Vertreter weltweiter Kirchlicher Organisationen.

Das Generalsekretariat der Bischofskonferenz geht in seiner Stellungnahme davon aus, dass Versammlungen mit kirchlichem Bezug von den Bestimmungen des Gesetzes ausgenommen sind.

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Mexikos Kirche gesteht Schutz von Missbrauchstätern ein

Generalsekretär der Bischofskonferenz, Miranda Guardiola: Betroffene Kinder „Märtyrer“, die „Verfolgung innerhalb der Kirche“ erlitten haben – Kirche will Straflosigkeit aufbrechen

kath.net

Erstmals hat die katholische Kirche in Mexiko öffentlich wiederholtes Fehlverhalten von Bischöfen im Umgang mit sexuellem Missbrauch von Minderjährigen durch Priester eingestanden. Betroffene Kinder seien „Märtyrer unserer Zeit“, die Verfolgung innerhalb der Kirche erlitten hätten, sagte Alfonso Miranda Guardiola, der Generalsekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz, laut Angaben der Tageszeitung „Milenio“ bei einer nationalen Gebetsaktion für Missbrauchsopfer am Mittwoch (Ortszeit). Die Kirche entschuldige sich für die Verbrechen, nehme die volle Verantwortung dafür auf sich und fordere eine Bestrafung der Täter.

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Unterschiedlicher Umgang mit sexuellem Missbrauch in Religionsgemeinschaften

Nach den Missbrauchs-Skandalen in der Katholischen Kirche in Irland und den USA wurden seit 2010 auch in Deutschland Sexualdelikte in katholischen Einrichtungen in größerem Umfang bekannt. Im Unterschied zu den Vereinigten Staaten oder Irland ging der Anstoß für eine gesamtgesellschaftliche Debatte über Missbrauchsfälle in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland jedoch von dem Leiter einer kirchlichen Institution aus, dem Jesuiten Klaus Mertes, bis 2011 Rektor des Berliner Canisius-Kollegs.

Von Dr. Michael Utsch | EZW

Als eine Folge der Aufarbeitung dunkler Seiten ihrer Geschichte hat die Deutsche Bischofskonferenz 2015 eine Arbeitsgruppe für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes eingerichtet. Zudem wurde eine externe Experten-Kommission mit der wissenschaftlichen Erforschung dieser Verbrechen beauftragt. In Einzelgesprächen mit 150 Opfern und 70 Tätern sowie durch die Sichtung ausgewählter kirchlicher Personalakten wollen die Forscher herausfinden, wie es zu Missbrauchsfällen durch Geistliche und andere kirchliche Mitarbeiter kommen konnte. Das Projekt kostet die Bischofskonferenz knapp eine Million Euro, die Ergebnisse sollen Ende dieses Jahres vorliegen.

2016 wurde darüber hinaus eine Vereinbarung mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung geschlossen, um Opfer angemessen zu entschädigen und Kinder und Jugendliche in der Kirche wirksamer vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Dazu wurden in den Diözesen Stabsstellen für Prävention eingerichtet und die kirchlichen Richtlinien gegen Missbrauch und Gewalt überarbeitet. Künftig müssen alle Mitarbeiter eine Verpflichtungserklärung unterschreiben, mit der sie ihre Mitverantwortung für ein gewaltfreies Miteinander in der Kirche dokumentieren. Auch die Priesterausbildung wird weltweit überarbeitet. Schon seit einigen Jahren durchläuft jeder Priesteramtsanwärter ein psychologisches Auswahlverfahren, bei dem seine Eignung für ein zölibatäres Leben überprüft wird.

Bisherige Studien über sexuellen Missbrauch in Religionsgemeinschaften zeigen, dass streng hierarchische Machtstrukturen das Ausleben von Machtgefühlen von Tätern begünstigen. Die Strukturen und Dynamiken einer geschlossenen Gruppe bieten darüber hinaus einen Schutzraum, der relativ leicht auszunutzen ist. Die Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen hat seit Jahren mit Vorwürfen zu kämpfen, Missbrauchsvorfälle in ihren Reihen zu vertuschen. Besonders gravierend scheinen lange zurück liegende Ereignisse bei Jehovas Zeugen in Australien zu sein.

Auch dort arbeiten staatliche Behörden seit einigen Jahren an der Aufarbeitung der Missbrauchsskandale in Religionsgemeinschaften. Vor dem staatlichen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Umgangs mit Missbrauchsfällen hat ein Vertreter der Zeugen Jehovas in Australien die systematische Vernichtung von Dokumenten über den sexuellen Missbrauch Minderjähriger eingeräumt. Andere Fälle sind nur intern behandelt worden, ohne die mutmaßlichen Täter bei der Polizei anzuzeigen.

Durch die Kommission sind viele Skandale innerhalb dieser und anderer Religionsgemeinschaften aus früheren Zeiten ans Licht gekommen. Die katholischen Bischöfe Australiens räumten dabei ein katastrophales Versagen im Umgang mit Verdachtsfällen ein und haben ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung auf den Weg gebracht.

Dagegen haben Jehovas Zeugen zwar einige Empfehlungen angenommen, um eine größere Transparenz zu gewährleisten. An der sog. „Zwei-Zeugen-Regel“ wollen sie allerdings weiter festhalten, wie ein Sprecher der Gemeinschaft kürzlich vor der Kommission bestätigte. Diese Regel stammt aus der internen Ethikrichtlinie und sieht vor, dass einem Fehlverhalten, das den Ältesten der Gemeinschaft angezeigt wird, nur dann nachgegangen wird, wenn zwei Zeugen dies belegen können. Auch ein Missbrauchsvorwurf wird also nur dann überprüft, wenn zwei Zeugen dabei waren und dies bestätigen.

Die australischen Richter sind erschüttert darüber, dass die Organisation realitätsfremd an ihren Richtlinien festhält, auch wenn es um Kindesmissbrauch geht, der in der Regel versteckt verübt werde. Sie halten die Richtlinien der Zeugen Jehovas für den Umgang mit sexuellem Missbrauch für völlig unangemessen und unpassend. Die Beibehaltung überholter Richtlinien zeigt, wie wenig Verständnis und Sensibilität bei Jehovas Zeugen für das Wesen dieser zerstörerischen Straftat besteht.

Katholische Exorzisten warnen vor Trump-Verfluchungen durch Hexen

Image: Matt Anderson/Friendly Atheist
Image: Matt Anderson/Friendly Atheist

Exorzisten aus der katholischen Kirche haben davor gewarnt, US-Präsidenten Donald Trump zu verhexen und zu verfluchen

kath.net

Exorzisten aus der katholischen Kirche haben davor gewarnt, US-Präsidenten Donald Trump zu verhexen und zu verfluchen. Genau das ist vor wenigen Tagen auf Facebook durch verschiedene Hexen und Magier passiert. Pater Vincent Lampert, Priester und Exorzist aus dem US- Bundesstaat Indiana, warnt gegenüber CNA davor, den neuen US- Präsidenten mit einem Bann zu belegen wie die „Krone“ berichtet. Man sollte sich von derartigem Hokuspokus fernhalten: „Flüche können eine große Macht bekommen, aber diese Macht kommt nicht von Gott!“ Wer eine andere Macht als die des Herrn erbitte, der begebe sich zwangsläufig auf die Seite des Bösen.

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