Archiv der Kategorie: Wissenschaften

Diese Karten zeigen die Eroberung der Erde durch den Menschen

Die obenstehende Vorher-Nachher-Ansicht zeigt den Bevölkerungssprung zwischen den Jahren 1016 und 2016: von 263.280.000 auf 7.403.400.000 Menschen. Jeder Punkt steht für die Anzahl von einer Million Menschen. Bild. stern.de
Eine interaktive Grafik verdeutlicht, wie flächendeckend sich der Mensch in den vergangenen 2000 Jahren auf der Erde ausgebreitet hat. Lediglich die als lebensfeindlich geltenden Regionen sind noch unbevölkert.

stern.de

7,4 Milliarden Menschen tummeln sich auf unserem Planeten. Vor tausend Jahren waren es noch deutlich weniger, nämlich rund 263 Millionen – wieder tausend Jahre früher gerade mal 170 Millionen. Die Menschheit hat sich in den vergangenen 2000 Jahren rasant vergrößert und sich die Erde buchstäblich zu eigen gemacht. Die obenstehende Grafik macht den steilen Anstieg der Bevölkerungszahl recht eindrucksvoll sichtbar. Deutlich zu erkennen ist ebenfalls, um welche Gebiete der Homo Sapiens auf seinem Eroberungsfeldzug einen Bogen machte: unter anderem Regenwälder, Wüsten, Taiga und Tundra, das australische Outback, die Polargegenden. Allesamt Gebiete, die für Menschen eher als lebensfeindlich gelten.

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Screenshots: http://worldpopulationhistory.org/

Junge Sterne neigen zu Kannibalismus

© NASA, GSFC / SDO / SVS
© NASA, GSFC / SDO / SVS
Sterne sammeln ihre Endmasse nicht stetig an, sondern in einer Serie von gewaltigen Ereignissen – diese sind als starke Helligkeitsausbrüche zu erkennen. Eduard Vorobyov, Astrophysiker an der Universität Wien, hat nun herausgefunden, dass solche Helligkeitsvariationen in Folge von gravitativen Instabilitäten in der massiven, gasreichen Scheibe um Sterne entstehen. Die Resultate erscheinen aktuell in der Fachzeitschrift “Science Advances”.

Stephan Brodicky Öffentlichkeitsarbeit
Universität Wien|idw-online

Sterne entstehen innerhalb einer rotierenden Wolke aus interstellarem Gas und Staub, welche, dank ihrer Eigengravitation, zu stellaren Dichten komprimiert. Bevor eine solche Wolke allerdings den Stern erreicht, sammelt sich ein Großteil ihres Materials in einer zirkumstellaren Scheibe rund um den Zentralstern. Dies ist eine Folge der sogenannten “Drehimpulserhaltung”. Der Transport von Material der Scheibe in Richtung Stern wurde jüngst zu einem der Hauptforschungsgebiete der Astrophysik.

Vor kurzem stellte sich heraus, dass Sterne nicht wie bisher angenommen ihre Masse stetig über einen gewissen Zeitraum ansammeln, sondern dies in einer Reihe an gewaltigen Ereignissen tun. Diese sind bei ihrem Auftreten durch starke Anstiege der Leuchtkraft zu erkennen. “Der junge Stern FU Orionis im Sternbild Orion etwa ist ein Prototyp eines Objekts mit solchen Ereignissen. Er zeigte einen Anstieg seiner Leuchtkraft um einen Faktor 250 über einen Zeitraum von nur einem Jahr”, erklärt Eduard Vorobyov vom Institut für Astrophysik der Universität Wien.

Er hat bereits vor zehn Jahren gemeinsam mit Shantanu Basu von der University of Western Ontario in Kanada einen möglichen Vorgang aufgezeigt, der diese Helligkeitsanstiege beschreiben könnte. Demgemäß könnten die Helligkeitseruptionen von Fragmentationen durch gravitative Instabilitäten in massiven, gasreichen Scheiben um junge Sterne, gefolgt von der Aufnahme der dichten Gasklumpen des Sternes, verursacht werden.

Vorobyov beschreibt den Prozess der Entstehung von Klumpen in der zirkumstellaren Scheibe sowie deren darauffolgende “Verschlingung” durch den jeweiligen Stern als “Kannibalismus auf astronomischen Skalen”: “Es sind Klumpen, die zu gigantischen Planeten wie Jupiter werden könnten, aber vom Mutterstern aufgesaugt werden”, so der Astrophysiker: “Dies weckt eine interessante Analogie zur griechischen Mythologie, in welcher Chronos, der die erste Generation an Titanen anführte, seine neugeborenen Kinder verschlang.”

Bei der aktuellen Studie kamen hoch entwickelte Instrumente wie das im Optischen und Infraroten beobachtende SUBARU 8,2-Meter Teleskop auf Mauna Kea (Hawaii) zum Einsatz. Mit dessen Hilfe war es zum ersten Mal möglich, die Modellvorhersagen zu prüfen. Das hochauflösende und mit adaptiver Optik ausgestattete Teleskop untersuchte das polarisierte Licht des Objekts. Eine internationale Gruppe von Astronomen um Hauyu Liu vom Institute of Astronomy and Astrophysics in Taipeh konnte die Existenz wesentlicher Komponenten des Modells nachweisen.

“Dies ist ein großer Schritt, wenn wir verstehen wollen, wie sich Sterne und Planeten bilden und entwickeln”, so Vorobyov. “Können wir beweisen, dass ein Großteil der Sterne solche Helligkeitsausbrüche aufgrund von Gravitationsinstabilitäten in der Scheibe vollführen, dann folgt, dass dies auch unsere eigene Sonne im Kindesalter erlebt haben dürfte. Die großen Planeten unseres Sonnensystems könnten glückliche Überlebende der turbulenten Vergangenheit unserer Sonne sein”, erklärt der Astrophysiker abschließend.

Publikation in “Science Advances”
Hauyu Baobab Liu, Michihiro Takami, Tomoyuki Kudo, Jun Hashimoto, Ruobing Dong, Eduard I. Vorobyov, Tae-Soo Pyo, Misato Fukagawa, Motohide Tamura, Thomas Henning, Michael M. Dunham, Jennifer Karr, Nobuhiko Kusakabe, ToruTsuribe: “Circumstellar Disks of the Most Vigorously Accreting Young Stars”. Published online February 5, 2016.

Wissenschaftliche Kontakte
Mag. Dr. Dr. Thomas Posch, Privatdoz.
Institut für Astrophysik
Universität Wien
1180 Wien, Türkenschanzstraße 17
T +43-1-4277-538 00
M +43-664-60277-538 00
thomas.posch@univie.ac.at

Zukunftsforschung: Künstliche Intelligenz wird das All erobern

Image: Michael Whelan/SeriousWonder
Image: Michael Whelan/SeriousWonder
Er hat keine Angst vor superintelligenten Maschinen – Jürgen Schmidhuber ist einer der führenden Forscher in Sachen künstliche Intelligenz. Hier erklärt er seine Zuversicht – und warum das All für Roboter gemacht ist.

Ein Interview von Christian Stöcker|SpON

Künstliche Intelligenz (KI) macht derzeit rasante Fortschritte: Googles Tochterfirma Deepmind etwa hat gerade ein System vorgestellt, das menschliche Profis im Spiel Go schlagen kann, was lange als unmöglich galt. Gleichzeitig warnen Prominente wie der Physiker Stephen Hawking oder Tesla-Gründer Elon Musk vor den Gefahren einer “Superintelligenz”, wie der Oxford-Philosoph Nick Bostrom so eine übermenschliche KI nennt.

Möglich sind die rasanten Fortschritte dank des Wachstums von Rechenleistung und Speicherkapazität, aber auch dank immer besserer Algorithmen. Eine zentrale Rolle spielen auch künstliche neuronale Netze, digitale Konstrukte, die grob der Morphologie menschlicher Gehirne nachempfunden sind. Solche Netzwerke sind lernfähig und schon jetzt vielerorts im Einsatz, von der Sprach- und Bilderkennung bis hin zu automatischen Übersetzungen.

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Soft Robots for Surgery Are Just Around the Engineering Corner

Behind the collective cringe of surgery there’s certainly many things: blood, lights, cold sterility, possibility of death. But the whole ordeal is symbolized perfectly by its tools, the rigidity of steel in hyper-intimate contact with the profound squish of the human body.

By Michael Byrne|MOTHERBOARD

Fortunately, this jarring contrast may soon enough be replaced by soft robotics, at least in part. In the February issue of IEEE Transactions on Robotics, engineers from the BioRobotics Institute describe “a modular soft manipulator for minimally invasive surgery.” It’s just what it sounds like.

The unit is pneumatically activated and is based on a silicon matrix. It achieves the rigidity needed to do surgery-type things thanks to what’s known as granular jamming, e.g. when some materials like sand or snow stiffen under pressure. The result isn’t even that creepy, or it at least isn’t as creepy is that robotic head-surgery worm.

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Abgründig hündisch

Lupus, der Wolf. Genetisch fast identisch mit dem Hund, und doch völlig anders.

Wie jede gute Geschichte über Hunde muss auch diese mit dem Wolf beginnen – Tom Appleton glaubt, dass die Vorfahren der heutigen Haustiere auch als Nahrungsspeicher und Müllbeseitiger domestiziert wurden

Von Tom Appleton|TELEPOLIS

Eigentlich ist es ein bisschen arg blöd, aber als Illustration zur Einstimmung brauchte ich hier ein Bild-Zitat, und dazu bietet sich der Titel dieser australischen Medizinerzeitschrift als durchaus tauglich an. Die Grafik-Firma, die das Heft produziert, sollte eine Story über die Auto-Immun-Erkrankung “Lupus” illustrieren. Also wanderte man in den Zoo, vermutlich in Sydney, fotografierte den nächstbesten amerikanischen Wolf, und mit etwas Photoshopping stand das Tier auch schon im Phantasie-Schnee und blickte — leicht dusselig — in die Welt hinaus.

Doch für meine Zwecke reicht es. So sieht er eben aus — der Wolf, von dem der heutige Hund, in all seiner Vielgestaltigkeit, abstammt.

Darüber hinaus kann uns dieses Bild nun aber auch beim Google-Test helfen. Man gibt die Wörter “North”, “American”, “Indian”, “Dog” ein, und es erscheinen genügend Beispiele für einen Hund — mit den gleichen, aufgestellten, dreieckigen Ohren und dem senkrecht nach unten zeigenden Schwanz, wie dieser Wolf — und mit zudem einer leicht gelblichen Färbung des dicken Pelzes.

Das Interessante an diesem gelben Hund ist nun, dass er genau so aussieht wie der einheimische Hund der Maori in Neuseeland, der unter dem Namen “Kuri” bis 1830 überlebte.

“Kuri”, das sollte man noch hinzufügen, ist ein schwedisches Wort – für “Hund”. Das schottische Wort “cur” für “Hund” — ausgesprochen “kör” — stammt von den Norwegern, die dort einst als Wikinger eingefallen waren. Insofern mag der englische Entdecker Neuseelands, Captain James Cook, im Jahr 1769 gemeint haben, es sei wohl ganz natürlich, dass ein Hund eben “Kuri” hieße.

Andererseits gibt es in der Maori-Sprache noch ein zweites Wort für das gleiche Tier, “Pero”. Das spanische Wort für “Hund” schreibt sich “Perro”, mit Doppel-R. Ist ansonsten aber identisch.

Das hat in der offiziellen Geschichtsschreibung Neuseelands noch nie eine Augenbraue zur Fragezeichenform hochschnellen lassen – vielleicht, weil man die Rechtmäßigkeit des Anspruchs der britischen Krone auf diese Kolonie nicht in Zweifel ziehen wollte.

Und auch heute noch tun sich die Neuseeländer ein bisschen schwer damit, die Geschichte des Kuri zu untersuchen. So stellte die Internetseite stuff.co.nz beispielsweise in einer Story zum Thema “Warum starb der Kuri aus?” fest, der Maori-Hund sei “aus ungeklärten Gründen […] irgendwann im 19. Jahrhundert” ausgestorben. Die Frage, warum das passiert sei, werde nun von zwei Genetikerinnen anhand von Haaren aus Museumspelzen untersucht.

Dabei kann man aus historischen Quellen erfahren, dass der letzte Kuri oder die letzten seiner Art um 1830 zu einer rituellen Mahlzeit verarbeitet wurden.

Obwohl das flauschige Fell dieses Hundes gern als prestigeträchtige Kleidung der Maori-Häuptlinge diente, haben sich — wenn überhaupt — nur wenige ausgestopfte Ganzkörperpräparate erhalten. Im Wellingtoner Te Papa Museum befindet sich ein lächerliches Objekt, das so wirkt, als hätte man ein Tierfell mit etlichen Sofakissen vollgestopft, und dann den Schwanz in Marsupilami-Form hintendran durch die Luft schweben lassen wollen.

Die oben verlinkte stuff-Seite zeigt ein weiteres Tierpräparat, das dem Kuri ähnlich sieht, aber keineswegs echt zu sein braucht. Dafür, dass es an die 200 Jahre alt ist, oder sein müsste, befindet es sich in einem geradezu “unglaublichen” Zustand. Ohne eine genetische Probe hätte ich für dieses Versteigerungsobjekt keinen Pfifferling geboten.

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Geheimnis der Tiefseesocken ist geklärt

Xenoturbella bocki
Xenoturbella bocki
Sie liegen auf dem Meeresgrund wie schlaffe Luftballons oder gebrauchte Kondome. Biologisch waren diese Tiere lange ein Rätsel – bis vier neue Arten gefunden wurden.

Von Daniel Lingenhöhl|Spektrum.de

1915 holten Biologen aus der Ostsee vor der schwedischen Küste ein merkwürdiges Lebewesen, das sie nicht so recht einzuordnen wussten: Zuerst packten sie die letztlich sogar erst 1949 beschriebene Art Xenoturbella bocki zu den Plattwürmern, später galt sie als sehr einfaches Weichtier und schließlich als Stachelhäuter. Es sieht auch zu merkwürdig aus: Das Tier verfügt nur über eine Körperöffnung, hat weder Augen noch Kiemen, und innere Organe sind mehr oder weniger Fehlanzeige. Wovon es sich ernährt, ist ebenfalls unklar; vermutlich fressen die Meeresbodenbewohner Muscheln und Schnecken, doch das Wie ist unbekannt. Glücklicherweise entdeckten Biologen um Greg Rouse von der University of California in San Diego jedoch weitere Arten dieser Strudelwürmer in mexikanischen und kalifornischen Gewässern, welche die evolutionär wichtige Stammbaumfrage wohl klären.

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Skurril: Urzeit-Antilope mit Dinosaurier-Nase

Der fossile Schädel einer Rusingoryx -Antlilope, gelb markiert ist der Nasenkamm. © Cell Press
Überraschender Fund: In Kenia haben Paläontologen eine Steinzeit-Antilope mit einem auffallenden Nasenkamm entdeckt. Das Ungewöhnliche daran: Eine solche knöcherne Struktur war bisher nur von Dinosauriern bekannt. Bei Säugetieren wurde ein solcher Knochenkamm dagegen noch nie gefunden. Wozu der seltsame Kamm diente, ist unklar, er könnte den Steinzeit-Antilopen aber vielleicht Infraschall-Rufe ermöglicht haben, so die Forscher im Fachmagazin “Current Biology”.

scinexx

Im Osten des Victoriasees in Kenia liegt eine kleine Insel, Rusinga Island. Auf ihr ereignete sich vor rund 18.000 Jahren ein wahres Massaker, wie Ausgrabungen von Paläontologen ergaben. Denn sie fanden dort die durcheinander geworfenen Knochen einer ganzen Herde von urzeitlichen Antilopen, zusammen mit Steinwerkzeugen und zerschlagenen Skelettteilen. Wie genau diese Antilopen, Rusingoryx atopocranion getauft, aussahen, blieb jedoch unklar, weil intakte Schädel fehlten.

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Elektronen reagieren verzögert auf Licht

Optische Attosekundenblitze fangen die Bewegung von Elektronen im Atom ein. © Christian Hackenberger
Physikern ist das bisher Unmögliche gelungen: Sie haben so kurze Laserblitze erzeugt, dass sie sogar die Reaktion von Elektronen auf Licht damit messen können. Ihre Attosekunden-Pulse sind die kürzesten je im sichtbaren Bereich erzeugten. Mit ihrer Hilfe haben die Forscher erstmals nachgewiesen, dass Elektronen auf die Zufuhr von Energie mit einer Verzögerung reagieren. Dieser Anregungsprozess galt bisher als zu schnell um gemessen zu werden, wie die Forscher im Fachmagazin “Nature” berichten.

scinexx

Es ist eine fundamentale Wechselwirkung von Licht und Materie: Wenn energiereiches Licht auf ein Atom fällt, reagieren dessen Elektronen darauf und springen auf ein höheres Energieniveau – sie werden angeregt. Dieser Prozess bildet die Grundlage für eine Vielzahl von Technologen, von der Fluoreszenzmikroskopie über Röntgenbeugungen bis hin zum Laser. Auch die optische Datenverarbeitung.

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Glauben : Wo ist Gott? – Kreationismus

Expansion des Universums und Entwicklungsstadien als Modell (Bild: NASA / WMAP Science Team, Public Domain)
Expansion des Universums und Entwicklungsstadien als Modell (Bild: NASA / WMAP Science Team, Public Domain)
Wenn es um den Sinn des Lebens geht, stehen sich Religion und Wissenschaft meist als Widersacher gegenüber. Völlig zu Unrecht, findet Martin Nowak, Professor für Evolutionsbiologie in Harvard. Ein Gespräch über sein Vertrauen in Gott und in die Naturgesetze.

Interview: Andreas Lebert und Christian Schwägerl|ZEIT ONLINE

Charles Darwin hat Theologie studiert und sollte auf Wunsch seines Vaters Geistlicher werden. Doch nach seiner epochalen Forschungsreise wuchsen Darwins Zweifel an der christlichen Lehre, er bezeichnete sich später als Agnostiker. Viele prominente Evolutionsbiologen unserer Zeit distanzieren sich viel deutlicher vom Glauben als Darwin. Nicht so Martin Nowak, einer der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Wir treffen den Harvard-Professor in seinem Geburtsort Klosterneuburg bei Wien, wo er zu Besuch ist. Dort ist in den vergangenen Jahren das österreichische Institute of Science and Technology entstanden, ein Ort der Spitzenforschung, für den Nowak als Berater wirkt. Auf den Fluren laufen einem dort Ameisenforscher, Immunexperten, Robotiker und Physiker über den Weg. Nur in einem Raum geht es an diesem Nachmittag nicht um Spitzenforschung, sondern um ein Glaubensbekenntnis.

ZEIT Wissen: Herr Nowak, was macht Ihnen Angst?

Martin Nowak: Was mir Angst macht, ist, dass wir Menschen die Möglichkeit haben, Böses zu tun.

ZEIT Wissen: Lässt das Böse in der Welt Sie an Gott zweifeln?

Nowak: Augustinus zufolge ist die Natur Gottes, dass er das Gute auch aus dem Bösen erschaffen kann. Das Böse hat nicht die gleiche Existenz wie das Gute.

ZEIT Wissen: Sie sind Professor für Biologie und Mathematik an der Universität Harvard und leiten ein Programm für Evolutionsbiologie. Zugleich sind Sie gläubiger Katholik. Passt das zusammen?

Nowak: Sehr gut. Es gibt keinen Widerspruch zwischen Naturwissenschaft und christlicher Weltanschauung.

ZEIT Wissen: Das sehen oder sahen viele Ihrer sehr bekannten Kollegen in der Biologie anders, von denen einige große Namen behaupten, Wissenschaft und Glauben seien komplett inkompatibel.

Nowak: Aber die Argumente, die dabei vorgebracht werden, sind nicht wissenschaftlich, sondern subjektive Weltanschauungen. Sie liefern keinen Beweis, ob es Gott gibt oder nicht. Die Existenz Gottes kann man nicht wissenschaftlich prüfen. Jetzt zu sagen, ich interpretiere die wissenschaftlichen Beobachtungen, als ob sie zeigen würden, dass es Gott nicht gibt, das ist nicht wissenschaftlich. Das ist selbst eine Art von Religion. Eine Religion des Atheismus. Diese Haltung ist unter Biologen aus irgendeinem Grund häufiger verbreitet als unter Mathematikern und Physikern.

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Das Gender-Paradoxon 2016 von U. Kutschera vor der Auslieferung

Bild: RDF
Da in den letzten Wochen immer wieder Anfragen bzgl. des Fachbuchs „U. Kutschera: Das Gender-Paradoxon. Mann und Frau als evolvierte Menschentypen. LIT-Verlag, Berlin“ eingegangen sind, folgt hier die gewünschte Information.

Von Ulrich Kutschera|Richard Dawkins-Foundation

Entgegen der ersten Ankündigung hat die Monographie, als Ergänzungsband zum UTB-Lehrbuch „Evolutionsbiologie“ Die Gott-lose Evolution und ihre Antriebskräfte, ca. 445 Druckseiten mit 75 Originalabbildungen und wird daher zum Preis von 24,90 € Ende Februar erhältlich sein. Obwohl im UTB-Standardwerk der Mensch, von der ersten bis letzten Druckseite, immer wieder als Biospezies behandelt wird, konnten dort aus Platzgründen zahlreiche humanbiologische Aspekte nicht berücksichtigt werden (vorgegebene Seitenzahl durch den Verlag). Daher folgen im „Gender-Paradoxon“ mehrere Kapitel, z. B. zur „Frau als primärem Geschlecht“, zu dem „neuen evolutionsbiologischen Menschenbild (Ganzkörper-XY- bzw. -XX-Modell)“ sowie ausführliche Darlegungen zur „Homosexualität bei Tieren, Pflanzen und Menschen“. Während im UTB-Lehrbuch der Kreationismus ausführlich thematisiert und als Pseudowissenschaft widerlegt worden ist, sind im Ergänzungsband, neben biowissenschaftlichen Abhandlungen zu „Sex und Gender“, die Thesen der Gender-Ideologen ausführlich dargelegt und ad absurdum geführt. Grundlegende Begriffe, wie z. B. „Heteronormalität“, „Biophobie“, „homoerotische Handlungen“, „Moneyismus“ (als Synonym für die Gender-Irrlehre) werden eingeführt.

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Nadelbäume machen Klimabilanz zunichte

Märkischer Kiefernwald,Bild: brightsblog(bb)
Märkischer Kiefernwald,Bild: brightsblog(bb)
Europas Wälder sind in den letzten 150 Jahren zwar größer geworden, doch es wurden viele Nadelbäume gepflanzt. Sie halten die Wärme besser am Boden.

Von Roland Knauer|DER TAGESSPIEGEL

Wälder gelten als wirksames Mittel gegen den Klimawandel, denn sie binden große Mengen Kohlenstoff im Holz – so weit, so einleuchtend. Doch auch die Art der Forstwirtschaft spielt eine entscheidende Rolle. Werden andere Bäume gepflanzt, kann der Klimaschutzeffekt zunichte gemacht werden. Davon berichten Forscher um Kim Naudts vom Laboratoire des Sciences du Climat et de l’Environnement in Paris und vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg im Fachblatt „Science“.

Sie haben die Entwicklung der europäischen Wälder seit 1750 genauer analysiert. Damals wurden massenhaft Bäume gefällt. Holz war ein unersetzlicher Rohstoff für Gebäude und Möbel und das wichtigste Brennmaterial. Obendrein brauchte die wachsende Bevölkerung für ihre Ernährung mehr Ackerflächen. Um diese Bedürfnisse zu erfüllen, verlor Europa in den ersten hundert Jahren dieses Zeitraums mit 190 000 Quadratkilometern eine Waldfläche, die mehr als der halben Größe Deutschlands entspricht.

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MRT-Kontrastmittel bleibt im Gehirn

Patient bei einer Untersuchung im Magnetresonanz-Tomografen (MRT) © Fuse/ thinkstock
Forscher warnen: Das in Kontrastmitteln enthaltene Metall Gadolinium kann nach einer Magnetresonanz-Tomografie (MRT) im Gehirn zurückbleiben. Offenbar löst sich das giftige Seltenerd-Metall von seiner Trägersubstanz und lagert sich dann im Hirngewebe ab, wie erste Berichte zeigen. Noch ist nicht bekannt, ob dies zu Gesundheitsschäden führt, Mediziner raten aber vor Mehrfach-Untersuchungen mit Kontrastmitteln ab.

scinexx

Das Seltenerd-Metall Gadolinium ist magnetisch und eignet sich deshalb gut als Kontrastmittel für Kernspin-Untersuchungen. Es wird in die Vene gespritzt, verteilt sich und macht dann im Körper sonst schwer erkennbare Organstrukturen und -funktionen sichtbar. Der Nachteil: Durch den starken Einsatz des Gadoliniums in der Medizin gelangt es in Gewässer wie den Rhein und reichert sich dort in Wasserorganismen an. Auch im Trinkwasser wurde es bereits nachgewiesen.

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Vogelspinne bekommt den Namen von Johnny Cash

Aphonopelma johnnycashi – diese neuentdeckte Vogelspinne ist nach Johnny Cash benannt © Chris Hamilton
Country-Sänger als Spinnenpate: Künftig wird eine große, schwarze Vogelspinne den Namen des berühmten Sängers Johnny Cash tragen: Aphonopelma johnnycashi. Denn sie erinnert nicht nur in ihrer Farbe an den “Man in Black”, Forscher entdeckten sie zudem ganz in der Nähe des Folsom Gefängnisses in Kalifornien – und dieses hat der Sänger in einem Lied verewigt. Die neue Vogelspinne ist dabei nur eine von insgesamt 14 neuentdeckten Vogelspinnen-Arten.

scinexx

Wer glaubt, neue Arten lassen sich nur in entlegenen Gebieten entdecken, der irrt. Zwar stoßen Biologen natürlich auch im tiefsten Regenwald oder in der Tiefsee auf unbekannte Tiere und Pflanzen, aber selbst vor unserer Haustür entpuppen sich manche Wesen plötzlich als neue Art.

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Tödlicher Kampf zwischen Orang-Utan-Weibchen

Das Orang-Utan Weicbehn Sidony starb nach einem Kampf mit ihrer Artgenossin Kondor und deren “Schläger” © Anna Marzec
Überraschend brutal: Im Regenwald Indonesiens haben sich zwei wilde Orang-Utan-Weibchen einen tödlichen Kampf geliefert. Unterstützt von ihrem männlichen “Bodyguard” biss und schlug eine Äffin ihre Artgenossin so lange, bis diese schwerverletzt am Boden lag. Ein solcher Gewaltausbruch zwischen Weibchen wurde bei diesen Menschenaffen noch nie zuvor beobachtet, wie die Biologen berichten. Auch das “Anheuern” eines männlichen Helfers sei extrem außergewöhnlich.

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Menschenaffen können durchaus aggressiv werden. Davon zeugen Schimpansen, die Rivalen attackieren, gemeinsam Jagd auf andere Affen machen oder gegen konkurrierende Trupps vorgehen. Sogar eine nervende Kameradrohne wurde schon von einer Zoo-Schimpansin attackiert.

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Mediziner: “Viele Studien sind nicht reproduzierbar”

foto: apa / barbara gindl Systemische Reviews, die mehrere Studien zusammenfassen, hält John P. A. Ioannidis zwar für eine gute Idee, bei Medikamenten würden sie aber oft Marketingzwecken dienen.
Die Anreizstrukturen in der medizinischen Forschung stellen sich mitunter der Wahrheitssuche entgegen, sagt der Stanford-Wissenschafter John Ioannidis.

Von Julia Grillmayr|derStandard.at

Studien, die nicht reproduzierbar sind, und Forschung, die nicht dem Wohl der Patienten dient, sondern den Profit der Medikamentenhersteller erhöhen soll – egal, ob eine Behandlung wirksam ist, oder nicht: Derlei Kritik ist medizinische Forschung, die von Pharmakonzernen gesponsert ist, oft ausgesetzt. 2005 prangerte der US-amerikanische Mediziner John P. A. Ioannidis mit dem Aufsatz “Warum die meisten der publizierten Forschungsergebnisse falsch sind” die selektive und manipulierende Publikationspraxis in der Wissenschaft an. Bei einem Besuch in Wien sprach er über aktuelle Probleme in den Strukturen der medizinischen Forschung.

STANDARD: Vor zehn Jahren sorgten Sie mit dem Aufsatz über manipulierende Publikationen in der Medizin für Aufsehen. Hat sich die Situation seither verbessert?

Ioannidis: Es hat sich vieles verbessert. Es gab damals etwa noch keine Registrierung klinischer Studien und auch keine Kultur, diese Studien zu wiederholen und zu vergleichen. Aber wenn ich jetzt zufällig ein wissenschaftliches Paper herauspicke, weiß ich nicht, ob die Wahrscheinlichkeit, dass es korrekt ist, heute größer wäre als 2005. Der Grund dafür ist, dass heute viel mehr geforscht und publiziert wird – vieles darunter hat sich deutlich verbessert, anderes nicht. Es gibt also noch immer viele Studien, die nicht reproduzierbar sind.

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Neuer Antisemitismus: Der deutsche Hafen ist nicht mehr sicher

Neues Leben. Die Synagoge in der Rykestraße in Prenzlauer Berg wurde 2007 wieder eingeweiht. – Foto: picture-alliance/ dpa
Nach dem Ende der Sowjetunion kamen viele Juden nach Deutschland. Nun schwindet die Erinnerung an den Holocaust. Und mit den muslimischen Migranten wächst der Antisemitismus – auch auf deutscher Seite.

Von Sonja Margolina|DER TAGESSPIEGEL

Vor 25 Jahren hat die deutsche Regierung beschlossen, Juden und Menschen mit jüdischen Vorfahren aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion als Kontingentflüchtlinge im Rahmen einer humanitären Hilfsaktion nach Deutschland einreisen zu lassen. Dieses Refugium zeigt heute Risse. Angesichts der anhaltenden Fluchtwelle aus arabischen Staaten und des damit importierten Antisemitismus fühlen sich Juden nicht mehr sicher. Manche machen sich Gedanken über eine Auswanderung, diesmal aus Deutschland.

Deutschland war nicht das einzige Land, das nach dem Ende des Kalten Krieges Juden offenstand. Sie konnten mühelos nach Israel, aber auch in die USA ziehen, die sie seit den 70er Jahren bevorzugt aufnahmen. Die Vorstellung, dass Juden nun ins „Land der Täter“ zurückkehren wollten, sorgte in Israel und in den zionistischen Organisationen weltweit für Empörung.

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Theodor Lessing: “Alle Geschichte ist Lüge”

“Der Mensch ist mehr als sein Zahn”, sagt einer der Kritiker des historischen Anspruchs der Evolutionsbiologen. (picture alliance / ZB / Waltraud Grubitzsch)
Im 2014 gegründeten Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte hocken keine Historiker zwischen Bücherregalen, sondern Genetiker im Labor. Mit Hilfe der Evolutionsbiologie soll Geschichte neu geschrieben werden. Klassischen Historikern gefällt das gar nicht – das wurde bei einer Tagung in Darmstadt deutlich.

Von Ludger Fittkau|Deutschlandradio Kultur

Die Historiker fühlen sich von Genetikern und Evolutionsbiologen herausgefordert. Denn seit zwei Jahren gibt es in Jena das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte. Dort leitet Wolfgang Haak eine Forschungsgruppe mit dem Namen “Molekulare Anthropologie”. Haak erläuterte diesen Forschungsansatz auf dem Darmstädter Podium den skeptischen Geschichtswissenschaftlern am Beispiel von Genanalysen, die sein Team aus Jahrtausende alten menschlichen Überresten gewann. Es geht um Ähnlichkeiten und Unterschiede im Erbgut der Jäger und Sammler gegenüber den ersten Ackerbauern:

“Es hat sich da herausgestellt basierend auf den genetischen Analysen, dass die Jäger und Sammler sich ganz deutlich von den Früh-Bauern unterscheiden in ihrer genetischen Zusammensetzung. Die Jäger und Sammler haben eine genetische Komponente, die ist sehr homogen, egal wo wir schauen in Europa. Die spanischen Jäger und Sammler sehen so aus wie die südskandinavischen. Eine Probe, die wir aus Luxemburg hatten, sieht sehr ähnlich aus wie die aus Russland.”

“Der Mensch ist mehr als sein Zahn”

Die Früh-Bauern wiederum hätten teilweise andere Gene, lauten die Laborergebnisse der Jenaer Evolutions-Biologen. Nur: Was sagt uns das konkret über die Ereignisse dieser historischen Epoche oder gar die Entwicklung der gesamten Menschheitsgeschichte? Die Historiker auf dem Darmstädter Podium warnten vor biologischen Determinismus.Jörg Feuchter, Mittelalter-Historiker der Berliner Humboldt-Uni:

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“Die islamische Welt lebt in völliger Sünde”

Analphabetismus, wenig Bildung: Die muslimische Welt sei in einem schlimmen Zustand, klagt ein einflussreicher Prediger aus Tunesien. Er zieht deshalb erstaunliche Schlussfolgerungen.

DIE WELT

In Tunesien ist Abdelfattah Mourou ein einflussreicher Mann: Der Rechtsanwalt ist Mitgründer der islamistischen Partei Ennahdha und Vizepräsident des Parlaments in Tunis. Der 67-Jährige ist aber auch ein Islamgelehrter, und in dieser Funktion hielt er am 1. Januar dieses Jahres als Gast in einer amerikanischen Moschee eine erstaunliche Predigt.

Die muslimische Gemeinschaft sei in einem erschreckenden Zustand, sagte Mourou im islamischen Zentrum von Paterson im US-Bundesstaat New Jersey. Er rief die amerikanischen Muslime dazu auf, als Vorbilder für einen modernen Islam zu dienen und der Religion “neue Hoffnung” einzuimpfen.

In seiner Predigt, die von der unabhängigen Organisation The Middle East Media Research Institute (MEMRI) auf Video aufgezeichnet und aus dem Arabischen übersetzt wurde, nahm Mourou Bezug auf das “goldene Zeitalter” des Islams im frühen Mittelalter, in dem die Wissenschaften unter der Herrschaft der Kalifen florierten. “Sieben Jahrhunderte lang lieferte der Islam der Menschheit Wissen und Weisheit”, sagte Mourou. “Wo sind das Wissen und die Weisheit der Muslime heute geblieben?”

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Verjüngungskur lässt Mäuse länger leben

Verjüngt und fit: Durch Zerstörung seneszenter Zellen verhalfen Forscher Mäusen zu einem Drittel längeren Leben © Tiripero/ thinkstock
Es klingt fast zu schön um wahr zu sein: Forschern ist es gelungen, das Leben von Mäusen um ein Drittel zu verlängern und die Tiere auch physiologisch zu verjüngen. Gelungen ist dies durch die Zerstörung alter, ruhiggestellter Zellen in den Geweben der Mäuse. Diese seneszenten Zellen könnten an vielen Alterserscheinungen mit schuld sein, so die Wissenschaftler im Fachmagazin “Nature”. Ob diese Verjüngungskur jedoch auch beim Menschen funktioniert, muss sich erst noch zeigen.

scinexx

Das Altern beginnt in unseren Zellen. Sie produzieren bei der Teilung häufiger Fehler und die zelleigenen Reparaturmechanismen lassen nach. Als Gegenmittel hat der Körper die Seneszenz entwickelt: Er legt diese Zellen still und verhindert, dass sie sich weiter teilen. “Diese zelluläre Seneszenz ist ein Mechanismus gegen Krebs, spielt aber auch für das Altern und altersbedingte Krankheiten eine Rolle”, erklären Darren Baker vom Mayo Clinic College of Medicine in Rochester und seine Kollegen.

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Zulassung für Gentechnik-Lachs

Bild: Technology Review

Zwei Jahrzehnte ließ sich die FDA, die US-Behörde für Lebensmittelsicherheit, Zeit. Jetzt hat sie das erste transgene Tier für den menschlichen Verzehr zugelassen.

Von Hanns-J. Neubert|Technology Review

Dabei handelt es sich um eine genetisch veränderte Variante des beliebten Atlantiklachses. Im Unterschied zu seinen natürlichen Verwandten wächst er doppelt so schnell und erreicht bereits nach eineinhalb statt nach drei Jahren sein Schlachtgewicht von drei Kilogramm.

Um dies zu realisieren, flochten die Entwickler des Turbofisches bei der Firma AquaBounty Technologies in Maynard, Massachusetts, ein Wachstumsgen des Königslachses in seine DNA ein. Zusätzlich stellten sie das Tier unter die Kontrolle eines Regulationsgens aus einer völlig anderen Fischart, die im Englischen “Ocean Pout” heißt. Sie kommt an der Küste Neuenglands vor und ist mit der europäischen Aalmutter verwandt. Dank dieser Kombination wächst das AquAdvantage genannte Tier das ganze Jahr über und nicht nur im Sommer, wie bei Lachsen üblich.

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