Archiv der Kategorie: Wissenschaften

Wahlkampf auf Türkisch: AKP-Kandidaten posieren in osmanischem Gewand

Einige AKP-Kandidaten glauben, die Wähler im historischen Gewand überzeugen zu können. (Screenshot Hürriyet)

Erst vor einigen Wochen sorgten 16 Krieger in Erdoğans Präsidentenpalast für internationale Schlagzeilen. Nun versuchen einige AKP-Abgeordnete offenbar auf diesen Zug aufzuspringen. Auf Wahlplakaten präsentieren sie sich in historischen Gewändern und hoffen nun auf die gleiche Aufmerksamkeit.


Deutsch Türkische Nachrichten

Die bevorstehenden Parlamentschaftswahlen in der Türkei treiben bei einigen AKP-Kandidaten offenbar seltsame Blüten. In ihren Kampagnen treten sie derzeit in traditionellen Kleidungsstücken wie Herrscher aus längst vergangenen Zeiten auf. Derartige Bilder hatten Ende Januar jedoch schon einmal für viel Spott und Häme in den Sozialen Netzwerken gesorgt.

Die türkische Zeitung Hürriyet hat einige Beispiele aus den ungewöhlichen Wahlkampf-Bemühungen im osmanischen Stil zusammengetragen. Sie zeigt etwa den AKP-Kandidaten Osman Yavuz und seine Kampagne mit dem Titel „Alle gemeinsam, Neue Türkei“. Yavuz wurde in der zentralanatolischen Provinz Konya nominiert. Überzeugen will er nun durch das Tragen eines Börk. Dabei handelt es sich um eine Kopfbedeckung, wie sie einst seldschukische Krieger sowie die ersten osmanischen Sultane des 14. Jahrhunderts getragen haben. Erst vor kurzem brachte das TV dieses Kleidungsstück den Türken wieder näher, so das Blatt.

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Intelligenzbestien

Juliane Bräuer Klüger als wir denken  Verlag: Springer Spektrum, Berlin und Heidelberg 2014 19,99 €

Juliane Bräuer
Klüger als wir denken
Verlag: Springer Spektrum, Berlin und Heidelberg 2014
19,99 €

Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Diese Frage, mit der Juliane Bräuer ihr Buch über die tierische Intelligenz einleitet, gehört in der Tat zu den spannendsten in der Biologie. Traute man “der Kreatur” jahrhundertelang intellektuell so gut wie nichts zu, zeigen die Ergebnisse der vergleichenden Kognitionsforschung, zu welch erstaunlichen Leistungen Tiere fähig sind. Der Titel bringt die Botschaft des Buchs auf den Punkt: Sie sind “klüger als wir denken”.


Von Andreas Jahn|Spektrum.de

Bräuer ist Biologin und forscht am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Sie gliedert ihr Werk in zwei Teile. Im ersten geht es darum, wie Tiere ihre physikalische Umwelt wahrnehmen. Der umfassendere zweite behandelt die soziale Kognition, also die Fähigkeit, mit anderen Individuen zu interagieren.

Die Autorin formuliert provokante Kapitelüberschriften wie “Nur Menschen denken logisch”, “Nur Menschen haben eine Sprache” oder “Nur Menschen helfen einander” – um diese Behauptungen dann zu widerlegen. Meist beginnen die Kapitel mit einem szenischen Einstieg (“Stellen Sie sich vor …”); im Anschluss daran befasst sich Bräuer mit zahlreichen Studien aus der Verhaltensforschung.

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Stealth Bombers and Cancer Cells Be Warned: Quantum Radar Has Gone Microwave

Image: S. Barzanjeh et al., Phys. Rev. Lett.

Like a lot of things with “quantum” in their name, quantum radar picks up where its classical analog ends. Stealth fighters? Cancer cells? Quantum radar can spot them with relative ease. But, again, like most things with quantum in their name, the technology is only now coming into reach.


By Michael Byrne|MOTHERBOARD

Researchers at the University of York have developed a new system that promises to open up quantum radar technology in a new, practical way. As described by ​a paper in the current Physical Review Letters, their system depends on a new sort of electromagnetic frequency converter, one allowing the coupling (or entanglement) of beams in optical wavelengths with beams in the microwave spectrum.

The result is a radar system that can both generate entangled microwave-optical beams, as during signal emission, and convert the received microwave beams back into optical wavelengths.

Quantum radar is still fairly out-there idea. Lockheed Martin holds ​a generic patent in Europe on the theorized technology, but the defense contractor doesn’t offer much in the way of possible implementations. Using “entangled quantum particles,” Lockheed’s would-be system, should allow its users to “visualise useful target details through background and/or camouflaging clutter, through plasma shrouds around hypersonic air vehicles, through the layers of concealment hiding underground facilities, [and find] IEDs [improvised explosive devices], mines and other threats–all while operating from an airborne platform.” That’s not a particularly modest declaration.

The gist of the idea (also known as “quantum illumination”) is that, through quantum entanglement, beams of extremely high-frequencies, like microwaves, might be used to image cloaked objects very far away. Currently, this is an impossibility as beams like this don’t travel so well across big distances.

That is, a microwave radar beam might do well enough when it’s reflecting against some well-defined, conventional surface, where the returning beam is sufficiently strong to persist through atmospheric thermal background noise. But a stealth surface, where this reflection is minimized, reflects a radar beam only very weakly. A detection is made, but the returning signal isn’t powerful enough to make the trip back. That’s the whole idea of stealth technology: not invisibility, but good-enough dampening.

The concept behind quantum radar is quantum entanglement. This is where one or more particles or particle collections are put into the same quantum state, such that they’re “sharing” the state or even becoming indistinguishable from each other, with the effect being that a distant particle can influence (in a sense) its nearby entangled partner. It gives the illusion (at least) of a sort of superliminal communication.

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Evolution des Menschen: Ein Gen sorgt für mehr Gehirn

Die Abbildung zeigt die Großhirnrinde eines Mausembryos. Die Zellkerne sind blau gefärbt und tiefer liegende Nervenzellen sind in rot zu erkennen. Unter dem Einfluss des menschenspezifischen Gens ARHGAP11B haben sich auf der rechten Hirnhemisphäre Faltungen in der Großhirnrinde gebildet. Quelle: MPI f. molekulare Zellbiologie und Genetik

Schimpanse und Mensch gleichen sich mehr, als man denkt. Zumindest aus genetischer Sicht. Denn fast 99 Prozent unseres Erbgutes sind mit dem unserer tierischen Verwandten identisch. Der winzige Rest macht jedoch den entscheidenden Unterschied aus: im Laufe der Evolution hat sich das menschliche Gehirn um das Dreifache vergrößert und somit unsere kognitiven Fähigkeiten ausgebildet. Forscher vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben nun die genetischen Ursachen für diesen Entwicklungssprung genauer untersucht. Dabei entdeckten sie ein Gen, dass nur im Menschen vorkommt und die Auffaltung der Großhirnrinde ankurbelt. Über das in Hirn-Stammzellen aktive Gen berichten die Wissenschaftler im Fachjournal Science (2015, Online-Veröffentlichung).

biotechnologie.de

Das Team um den Dresdner Max-Planck-Forscher Wieland Huttner ist seit langem den Geheimnissen der menschlichen Gehirnevolution auf der Spur. Mit ihrer aktuellen Studie können die Max-Planck-Forscher nun erneut eine Wissenslücke schließen. Dieses Mal waren sie den genetischen Veränderungen auf der Spur, die im Laufe von Jahrmillionen das menschliche Gehirnwachstum ausgelöst haben. „Uns fiel auf, dass das Gen ARHGAP11B insbesondere in den sogenannten basalen Hirn-Stammzellen aktiv ist. Diese Zellen sind für die Expansion der Großhirnrinde im Laufe der Evolution besonders wichtig“, erklärt Marta Florio, die den Hauptteil der Untersuchungen in Huttners Team durchführte.

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Religion und Krieg: “Kriegstreibende Aussagen verurteilen”

religion_warDer Religionswissenschaftler Hartmut Zinser untersucht in seiner neuen Studie die Kriegspotenziale der Religionen. Er fordert eine Entpolitisierung der Religion und spricht sich dafür aus, dass die Glaubensrichtungen mit ihrer Geschichte selbst ins Gericht gehen und kriegstreibende Aussagen verurteilen.


Hartmund Zinser im Gespräch mit Andreas Main|Deutschlandradio Kultur

Andreas Main: Hartmut Zinser, Sie sprechen von einem “Kriegspotenzial der Religionen”. Was macht Religionen potenziell zu Kriegstreibern?

Hartmut Zinser: Religionen geben Antwort auf die Frage, wie soll sich leben, was darf ich tun, was darf ich nicht tun und was kann ich erhoffen. Die Antworten unterscheiden sich. Damit entstehen Differenzen. Ferner – Religionen bilden moralische und solidarische Gemeinschaften mit bestimmten Regeln wie etwa: “Du sollst nicht töten!”, “Du sollst nicht lügen!”, “Du sollst nicht rauben und stehlen!”. Aber diese Regeln gelten in der Regel nur für die Religionsgemeinschaft selbst. Nur wenige Religionen haben daraus universale Lehren gemacht. Dadurch wird ein Innen und Außen bestimmt – nämlich die, die zur Religion dazugehören und solche, die nicht dazugehören. Für die, die nicht dazugehören, gelten die moralischen Einschränkungen nicht, so dass man über auch durchaus mal herfallen kann, einen Kopf kürzer schlagen kann oder sie ausrauben kann. Und das haben leider auch alle Religionen gemacht. Oder genauer sollte ich sagen: Das haben Kriegsführer mit allen Religionen gemacht und mit Unterstützung aller Religionen.

Main: Es gibt also das Wir – und es gibt die anderen. Welche Religionen haben das größte Kriegspotenzial, welche sind am wenigsten bellizistisch?

Zinser: Das ist eine sehr schwierige Frage, die ich eigentlich auch gar nicht richtig beantworten kann. Christentum und Buddhismus lehren grundsätzlich Gewaltlosigkeit und Friedfertigkeit, haben aber im langen Verlauf ihrer Geschichte Kriege nicht vermeiden können – und zwar in unterschiedlicher Form. Zunächst, sie behaupten immer, sie verteidigen sich. Dann gab es Missionskriege – nicht so selten, wie man das sich wünschen würde. Zumindest wurde von den staatlichen Instanzen, den Königen, verlangt, dass sie die Mission schützen sollten. Denn die Menschen sollten erdulden müssen, dass sie missioniert werden. Dann gab es aber auch – und da wird es nun richtig verheerend – die Kreuzzüge, die Sie schon genannt haben, in denen die Beteiligung am Krieg, das Morden und Töten – und ich sage es ganz bestimmt und so prononciert – zu einer religiösen Handlung wurde, mit der man Ablass und das ewige Leben und Himmelreich erwirbt. Andere Religionen, wie zum Beispiel die antiken römischen und griechischen Religionen kannten Kriegsgötter, unter deren Schutz der Krieg gestellt war. Athene in Griechenland und Mars in Rom und viele andere mehr, oder Murugan in Indien. Und sie haben also kein ausgebildetes Kriegsrecht entfaltet, sondern Kriege wurden als Normalität betrachtet. Er gehörte einfach zum Leben dazu, und man musste sich damit einrichten und hat sich damit eingerichtet. Dann gibt es noch Religionen, die durchaus Beschränkungen haben für das Kriegführen – wie der Islam, zugleich aber doch eine umfangreiche Lehre über das Töten im Krieg entfaltet und entwickelt haben. Jetzt kommt der entscheidende Punkt. Wenn es durch die Geschichte geht, sind diese Lehren auch immer wieder in allen Religionen angewandt worden. Es ist dann nur eine Frage der Situation und der Zeit, wann und ob eine Gruppe meint, jetzt zu den Waffen greifen zu müssen und religiös rechtfertigt, dass sie Krieg führen darf und kann.

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Gottesgläubige sind risikobereiter

Bild: blog.gasprofi24.de

Wer gläubig ist, wagt schon mehr, wenn er nur das Wort “Gott” liest. Doch das gilt nur für moralisch einwandfreie Aufgaben.


Von Daniel Lingenhöhl|Spektrum.de

Wenn es um Glücksspiel oder Alkoholkonsum geht, verhalten sich sehr gläubige Menschen deutlich vernünftiger als der Durchschnitt der Bevölkerung und meiden diese Risikofaktoren häufiger. Doch das bedeutet nicht, dass Gläubige in allen Lebenslagen vernünftiger sind als eher atheistisch veranlagte Personen – vielfach ist sogar das Gegenteil der Fall, wie eine Studie von Daniella Kupor von der Stanford University Graduate School of Business und ihren Kollegen in “Psychological Science” aktuell zeigt. Denn Vernunft lassen religiöse Menschen vor allem walten, wenn es sich um Tätigkeiten handelt, die in ihren Augen unmoralisch sind wie etwa im Übermaß trinken oder Pokern. Kupor und Co untersuchten daher Aktivitäten, die nicht derart vorverurteilt sind wie Fallschirmspringen oder die Farbauswahl von Kleidung.

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9 things you think you know about Jesus that are probably wrong

Jesus illustration gst / Shutterstock.com

Jesus has been described as the best known figure in history, and also the least known. If you mentioned the name “Jesus” and someone asked Jesus who, you might blink. Or laugh. Even people who don’t think Jesus was God mostly believe they know a fair bit about him. You might be surprised that some of your most basic assumptions about Jesus are probably wrong.


By Valerie Tarico|Alternet/Raw Story

We have no record of anything that was written about Jesus by eyewitnesses or other contemporaries during the time he would have lived, or for decades thereafter. Nonetheless, based on archeological digs and artifacts, ancient texts and art, and even forensic science, we know a good deal about the time and culture in which the New Testament is set. This evidence points to some startling conclusions about who Jesus likely was—and wasn’t.

1. Married, not single. When an ancient papyrus scrap was found in 2014 referring to the wife of Jesus, some Catholics and Evangelicals were scandalized. But unlike the Catholic Church, Jews have no tradition of celibacy among religious leaders. Jesus and his disciples would have been practicing Jews, and all great rabbis we know of were married. A rabbi being celibate would have been so unusual that some modern writers have argued Jesus must have been gay. But a number of ancient texts, including the canonical New Testament, point to a special relationship between Mary Magdalene and Jesus. The Gospel of Phillip says, “[Jesus] loved her more than all the disciples, and used to kiss her often on her mouth.”

2. Cropped hair, not long. Jewish men at the time of Christ did not wear their hair long. A Roman triumphal arch of the time period depicts Jewish slaves with short hair. In the Apostle Paul’s first letter to the Corinthians, he addresses male hair length. “Does not nature itself teach you that if a man wears long hair, it is degrading to him?” (1 Corinthians 11:14 NRSV). During the 1960s, conservative Christians quoted this verse to express their disgust against the hippy movement and to label it anti-Christian.

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Elementarteilchenphysik: Pionen und die starke Wechselwirkung

Das Experiment am CERN: Die Nickelscheibe befindet sich im Zentrum des blauen Stahlzylinders. Vier Detektormodule vermessen mit höchster Präzision die Ablenkung der Pionen. Foto: TU München

Das Verständnis der sogenannten starken Wechselwirkung ist für die Modelle über den grundsätzlichen Aufbau der Materie von großer Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielen dabei Pionen. Neue Messungen am Genfer CERN zeigten jetzt, dass sich diese Teilchen tatsächlich so verhalten, wie von der Theorie vorausgesagt – im Gegensatz zu früheren experimentellen Ergebnissen.


Pressemitteilung der Technischen Universität München
astronews.com

Pionen genannte Kernteilchen tragen wesentlich zur sogenannten starken Wechselwirkung bei. Sie ist die Kraft, die Atomkerne zusammenhält und für die Masse der uns umgebenden Materie verantwortlich ist. Erstmals ist es Physikern nun gelungen, die Verformbarkeit von Pionen exakt zu bestimmen. Das Ergebnis stimmt gut mit den theoretischen Vorhersagen überein und revidiert frühere Messungen, deren Ergebnisse nicht mit dem Standardmodell der Physik vereinbar waren.

Die gesamte sichtbare Materie im Universum besteht aus winzigen Elementarteilchen, aus Quarks und Elektronen. Die Bausteine der Atomkerne wiederum, die Protonen und Neutronen, sind aus drei Quarks aufgebaut. Ein Gold-Atomkern etwa besteht aus 79 Protonen und 118 Neutronen. Sie tauschen so genannte Pionen aus, wodurch der Atomkern zusammenhält.

Pionen bestehen aus einem Quark und einem Antiquark, welche wiederum von der starken Wechselwirkung fest aneinander gebunden werden. Das Ausmaß, in dem diese beiden Bestandteile voneinander entfernt werden können, ist daher ein direktes Maß für die Stärke der Bindungskraft zwischen den Quarks und damit für die starke Wechselwirkung.

Um die Verformbarkeit der geladenen Pionen – Physiker sprechen auch von ihrer Polarisierbarkeit – zu messen, schossen die Wissenschaftler des COMPASS-Experiments am Forschungszentrum CERN in Genf einen Pionen-Strahl auf eine Nickelscheibe. Die Pionen näherten sich den Nickel-Atomkernen dabei auf Distanzen von im Mittel nur zwei Kernradien und erfuhren dabei das sehr starke elektrische Feld des Nickelkerns.

Dieses elektrische Feld verursacht eine Polarisierung der Pionen und ändert ihre Flugbahn unter Aussendung von Photonen, also Lichtteilchen. Aus der Messung der Photonen und der Ablenkungen der Pionen für eine große Anzahl von 63.000 Pionen konnten die Wissenschaftler die Polarisierbarkeit der Teilchen bestimmen. Das Ergebnis zeigt, dass die Pionen nur zu weit weniger als ein Tausendstel ihres Volumens deformierbar sind.

“Das Experiment ist – trotz der hohen Teilchenenergien am CERN – eine große Herausforderung”, unterstreicht Professor Stephan Paul von der Technischen Universität München (TUM), der auch Koordinator des Exzellenzclusters Universe ist. “Der Effekt der Pion-Polarisierbarkeit ist winzig. Dies macht die Stärke der inneren Kräfte besonders deutlich.”

Erste in den 1980er Jahren durchgeführte Messungen hatten Ergebnisse geliefert, die im Widerspruch zu den theoretischen Vorhersagen standen und die Physiker vor große Rätsel gestellt. “Die Theorie der starken Wechselwirkung ist einer der Grundpfeiler unseres Verständnisses der Natur auf der Ebene der Elementarteilchen”, meint TUM-Wissenschaftler Dr. Jan Friedrich, der auch Mitglied des Exzellenzclusters Universe ist und der die Datenanalyse der COMPASS-Kollaboration leitete. “Daher ist die gute Übereinstimmung dieses Ergebnisses mit der Theorie von großer Bedeutung.”

Das COMPASS-Experiment wird seit 2002 am Super Proton Synchrotron (SPS) betrieben, dem zweitgrößten Beschleunigerring am CERN. Zur Kollaboration gehören rund 220 Physiker aus 13 Ländern. In Deutschland sind die Universitäten in Bielefeld, Bochum, Bonn, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Mainz und München beteiligt sowie die Technische Universität München, bei der die Verantwortung für die Datenanalyse lag.

Licht: Weltrekord in Farbe

Das Spektrum des in der neuen Kristallfaser erzeugten Lichts reicht vom UV (rechts) bis in das Infrarot. © Xin Jiang

Bunter als ein Regenbogen: Physiker haben eine Kristallfaser entwickelt, die aus infrarotem Laserlicht weißes Licht macht. Das erzeugte Spektrum reicht dabei vom Infrarot bis in den kurzwelligen UV-Bereich – ein Weltrekord. Dieses breit aufgefächerte Licht könnte viele Untersuchungen in der biomedizinischen Forschung, der Physik und der Chemie erleichtern oder gar erst ermöglichen, wie die Forscher in “Nature Photonics” berichten.


scinexx

Licht ist heute das wichtigste Werkzeug der Wissenschaft. So lassen sich viele chemische Reaktionen lassen sich mit Licht beobachten und sogar steuern. Laser dienen als Werkzeug, Datenträger, Sonden und sogar als Teilchenbeschleuniger.

UV-Licht zerstört Glasfasern

Das Problem dabei: Herkömmliche Glasfasern leiten zwar sichtbares und infrarotes Licht gut, werden aber vom energiereichen UV-Licht schnell zerstört. Philip Russell und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen haben nun eine photonische Kristallfaser entwickelt, die auch im UV-Bereich stabil ist. Solche Fasern werden ihrer ganzen Länge nach von hohlen Kanälen durchzogen, die sich symmetrisch um ihren Kern anordnen. Die hohlen Kanäle wirken wie Leitplanken für die Lichtwellen und führen das Licht so gut, dass wenig verloren geht.

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IS-Terroristen zertrümmern antike Statuen

Themenbild. Von den Taliban zerstörte Buddha-Statuen

Themenbild. Von den Taliban zerstörte Buddha-Statuen

Die IS-Terroristen haben im Norden des Iraks einzigartige Kulturgüter aus altorientalischer Zeit zerstört. Darunter ist eine assyrische Türhüterfigur, die mehr als 2600 Jahre alt ist. Ein Internetvideo der Extremisten zeigt, wie IS-Anhänger im Museum der Stadt Mossul und an der Grabungsstätte Ninive bedeutende Bildwerke aus der Antike zertrümmern.


derStandard.at

Experten bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass es sich bei vielen der zerstörten Stücke um Originale handelt. Die Türhüterfigur sei eine “Ikone der altorientalischen Bildkunst”, sagte Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums in Berlin, am Donnerstag. “Das ist so, als würde jemand die Sphinx in Ägypten zerstören.” Die Figur ist laut Experten Teil des assyrischen Nergal-Tores aus dem siebenten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Es gehörte zur Befestigung von Ninive, dem Zentrum des assyrischen Reiches.

Schmuggel

Bis zu hundert syrische Kunstwerke soll die IS-Terrormiliz “The Times” zufolge nach Großbritannien geschmuggelt haben, um damit neue Gelder zu lukrieren. Kriminalisten und Archäologen warnen davor, dass die geraubten Gegenstände, darunter Gold- und Silbermünzen sowie Tonwaren, in London verkauft werden.

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Frankreich: Zwischen Dschihad und Front National

Tatort Friedhof: geschändete Gräber vergangene Woche im elsässischen Sarre-Union ©dpa

Der islamistische und der rechtsextreme Hass verunsichern die jüdische Gemeinschaft


Von Nina Schönmeier|Jüdische Allgemeine

Sie schrien »Heil Hitler« und spuckten auf jüdische Symbole. Vier Wochen nach dem Terroranschlag auf einen koscheren Supermarkt in Paris verwüsteten fünf Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren 250 Gräber auf dem jüdischen Friedhof in der elsässischen Ortschaft Sarre-Union. Die Tat war kein dummer Jungenstreich, und die Jugendlichen wählten den Friedhof nicht zufällig aus. Dies bestätigt der ermittelnde Staatsanwalt Philippe Vanier: »Auch wenn die Betroffenen die antisemitische Motivation ihrer Tat zunächst bestritten, tritt sie klar zutage.«

Niemand randaliere »zufällig« auf einem jüdischen Friedhof – »und schon gar nicht, wenn man die Gegend kennt, weil man in der Nähe wohnt«, sagt Pierre Levy, der Regionalvorsitzende des Rates jüdischer Einrichtungen in Frankreich (CRIF). Jacques Wolff, einer der wenigen Juden in Sarre-Union, ist entsetzt von der Tat: »Vandalismus hat es hier schon mehrmals gegeben, aber es ist das erste Mal, dass so viele Gräber umgestürzt und zerstört wurden.« Er merkt an, dass die Täter auch einen Gedenkstein für die Opfer der Schoa zerstört haben. »Ich bin sehr betroffen, mein Vater kam in Auschwitz ums Leben.«

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Dänen verehrten jahrhundertelang falschen Schädel

Lucius I., Phantasiedarstellung in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Bild: wikimedia.org/PD

Jahrhundertelang verehrten die Katholiken im dänischen Roskilde den Schädel des Heiligen Lucius. Doch jetzt steht fest: Der Kopf kann dem Heiligen gar nicht gehört haben. Wer aber liegt dann in dem Reliquienschrein?


Von Angelika Franz|SpON

Als in den 1100er Jahren die letzten Steine in den Dom zu Roskilde – den Vorgängerbau des heutigen romanisch-gotischen Backsteindoms – gesetzt wurden, fehlte den Bewohnern der dänischen Stadt nur noch eines: ein Schutzheiliger. Also schickten sie zwei Stiftsherren auf den Weg nach Rom, sie sollten dort nach geeigneten Reliquien suchen.

Als die beiden Kanoniker Rom erreicht hatten, so die Legende, erschien einem von ihnen des Nachts der Heilige Lucius im Traum. Er wolle Schutzpatron Roskildes sein bis ans Ende der Zeit, ließ er den frommen Mann wissen. Am nächsten Tag gingen die beiden mit der Erlaubnis des Papstes zur Kirche Santa Cecilia in Trastevere. Dort ruhten auch die Knochen des 254 verstorbenen Papst Lucius. Ihn zu finden, war nicht schwer: Hell leuchtete ihnen der Schädel entgegen, verheißungsvoll in das durch die Kirchenfenster einfallende Sonnenlicht getaucht.

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The Robot Revolution Is Here

Building a robot has been one of humanity’s longest-standing dreams. Mechanical helper beings appear in the stories of ancient civilizations the world over, from Greece to China to Israel. On the flip side, the thought of robots running amok is one of our most enduring collective nightmares, a la Terminator and The Matrix. Living with robots in real life has been a completely different, far less dramatic story.


By Invention Factory|MOTHERBOARD

Most robots today—from the Roombas that vacuum our floors to those that assemble Tesla electric cars—go about their business without fuss or fanfare, and without much interaction with us ordinary humans. Things are about change though, as more consumer-focused companies from Google to Intel enter the robot race. GE’s new online video series Invention Factory explores what’s happening on the frontiers of robots research.

Before we get into that, it’s worth noting how far robots have already come in such a short time. Only in the past 50 years or so have robots gone from fantasy to practical reality, as big companies increasingly put purpose-specific robots to work assembling cars, solar panels, food, cooking appliances, and countless other products.

Most of these industrial bots are very expensive and usually confined to one spot on the factory floor, chugging away all day at tasks that human laborers find repetitive and physically demanding. They’re also typically impersonal looking—just a big arm or set of automated tools. As a consequence, many of us who don’t work in heavy industry scarcely think about the robots that make our modern lives possible, not even the ones that make us pancakes.

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Gigant des jungen Kosmos entdeckt

Ein Quasar – das durch ein aktives, supermassereiches Schwarzes Loch hell leuchtende Zentrum einer Galaxie © ESO / Kornmesser

Astronomen haben das größte Schwarze Loch und die hellste Strahlenquelle des frühen Universums entdeckt. Der Quasar leuchtet 420 Billionen Mal so hell wie die Sonne, sein Schwarzes Loch dieses Quasars ist 4.000 Mal massereicher als das in unserer Milchstraße. Wie so massereiche Objekte relativ kurz nach dem Urknall entstehen konnten, ist bisher unklar, wie die Forscher im Fachmagazin “Nature” berichten.


scinexx

Quasare – quasistellare Objekte – sind aktive Galaxien, in deren Zentrum ein supermassereiches Schwarze Loch Materie verschluckt und dabei enorme Mengen Strahlung aussendet. Dass es solche kosmischen Leuchtbarken schon im frühen Universum gab, belegen die rund 40 bisher entdeckten sehr alten Quasare. Durch die Ausdehnung des Universums hat ihr Licht eine Rotverschiebung von mehr als 6, sie liegen mehr als 12 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt.

Um noch mehr solcher Quasare zu finden, haben Xue-Bing Wu von der Universität Peking und seine Kollegen Daten des Sloan Digital Sky Survey (SDSS) und des WISE-Satelliten der NASA mit Hilfe neuer Auswertungsmethoden durchsucht.

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Schweden: Von Negerfinken und Lappenmeisen

Hottentottenente. Bild: Guérin Nicolas/CC-BY-3.0

Der schwedische Orinthologieverein hatte sich sieben Jahre lang die Mühe gemacht, allen Vögeln der Welt, das heißt 10.709 Arten, schwedische Namen zu geben oder deren Namen zu überdenken. Teils wurden neue Namen kreiert, alte verändert.


Von Jens Mattern|TELEPOLIS

Einige alte Bezeichnungen kamen auf den politischen Prüfstand. Rassistisch klingende Namen wurden aussortiert. So kam “Negerfink” auf den Index, die “Hottentottenente”, die auf Deutsch ebenso heißt, wurde aus dem Sprachgebrauch gebannt, ebenso erging es dem südamerikanischen “Zigeunervogel”, der nun den indianischen Namen “Hoatzin” bekam, und dem “Kaffernsegler”, der nun zum “Weißbürzelsegler” getauft wurde.

“In Südafrika ist das Wort Kaffer verboten, da es dort als Hetze gegen eine Volksgruppe interpretiert wird”, erklärt Erling Jyler, Chef des Taxonomie-Ausschusses.

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The Misguided Scientific Basis for the Anti-Vaccination Movement

In light of the recent ​outbreak of measles at Disneyland and other states, there’s been a lot of talk about vaccinations.


By Jordan Valinsky|MOTHERBOARD

The discussion is firmly planted into two sides: the antivaxxers and the rest of us. The former group’s rallying cry is that vaccines are believed to be linked to long-term health issues, such as autism, even though there is no scientific evidence of that.

And then there’s everyone else. You know, those who would like to see that infectious diseases remain eradicated here in America so we can be healthy and relatively happy.

However, unlike us, YouTube personality Hank Green isn’t so judgey and is here to explain that there’s actually a methodology behind the antivaxxers’ beliefs.

In this edition of “SciShow,” Green says while it’s proven that vaccinations save millions of lives each year, he sees the anti-vaccination movement “to be a phenomenon to be understood” that’s rooted in science.

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Holocaust leugnen: Verbot aufheben?

Der Autor des weltbekannten Comics „Maus“ plädiert dafür, das Verbot der Holocaust-Leugnung abzuschaffen – und findet Unterstützer Foto: Chris Anthony Diaz | CC-BY / Pantheon Books

In Deutschland ist das Leugnen des Holocaust unter Strafe gestellt. Der jüdische Cartoonist Art Spiegelman plädiert dafür, den entsprechenden Paragraphen abzuschaffen. Der Journalist Alan Posener unterstützt ihn in einem Beitrag in der Tageszeitung Die Welt.


pro Medienmagazin

Der Zeichner Art Spiegelman wurde weltberühmt durch seinen Comic-Roman „Maus“, in dem er die Erfahrungen seiner Eltern in Nazi-Deutschland und den Konzentrationslagern verarbeitete. Für das Buch erhielt der Amerikaner 1992 den Pulitzer-Preis. In einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit sagte der Sohn polnisch-jüdischer Eltern Anfang des Jahres, man sollte das Verbot der Holocaust-Leugnung abschaffen. „Das Problem ist, dass Verbieten nicht unbedingt hilft. Die Meinungen wandern dann nur ab in den Untergrund und finden andere Ausdrucksformen“, so Spiegelman.

Im Paragraph 130 des deutschen Strafgesetzbuches steht im Absatz 3: „Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung (…) in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.“ Spiegelman plädiert dafür, den Paragraphen abzuschaffen. „Die Antwort auf etwas Dummes sollte immer etwas Kluges sein. Obwohl ich eigentlich kein Optimist bin, glaube ich, dass sich das Wahre am Ende durchsetzt, wenn man alle Ansichten zulässt.“ Im Falle von Holocaust-Leugnern würde es zwar „sehr schmerzhaft“ sein, sagte der Künstler in der Zeit, Ausgabe 5/2015. In seinem Herzen schimpfe er auf die Nazis. „Aber wenn man Holocaust-Leugnung unter Strafe stellt, verschwindet diese Haltung ja nicht. Es gibt immer noch die gleichen verrückten Faschisten, die nur darauf warten, endlich sagen zu dürfen: Damals wurden nur acht Leute umgebracht, und die Öfen waren zum Brotbacken!“

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Archaeopteryx’ Urvogel-Thron wackelt

Berliner Archaeopteryx, Naturkundemuseum Berlin. Bild: bb

Berliner Archaeopteryx, Naturkundemuseum Berlin. Bild: bb

Der Status des Archaeopteryx als Urvogel gerät ins Wanken. Davon unbenommen bleibt seine Schlüsselrolle beim Übergang von Dinosauriern zu Vögeln.


By Ewen Callawey|Spektrum.de

Mit Merkmalen von Dinosauriern und Vögeln galt der Archaeopteryx bisher als Urvogel schlechthin. Diesen Kultstatus machen ihm nun Rivalen mit ganz ähnlichen Merkmalen streitig. Noch thront er aber über allem, und bei der Jahresversammlung 2014 der Society of Vertebrate Paleontology in Berlin schmückte sein Bild sogar die Biergläser.

Die etwas simple Vorstellung von einem einzigen Urvogel musste inzwischen zwar der Theorie von einem keineswegs geradlinigen Übergang der Dinosaurier zu den Vögeln weichen. Doch dank neuer Funde und verbesserter Methoden bleibt die Bedeutung des Archaeopteryx ungebrochen. “Die Archaeopteryx-Forschung schöpft gerade wieder neuen Atem”, sagt der Paläobiologe Martin Kundrat von der schwedischen Universität Uppsala, der an der Organisation des Symposiums im November beteiligt war.

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When the Killer Robots Arrive, They’ll Get Hacked

The Shipboard Autonomous Firefighting Robot (SAFFiR) autonomous robot is capable of finding and suppressing shipboard fires and working seamlessly with human firefighters. The objective of SAFFiR is to develop human-centric, autonomous systems for fire safety and damage control, reducing damage to Navy ships at sea and decreasing the recovery time. This technology will allow Navy to meet damage recovery mandates and reduce human risks. SAFFiR is a key component of the Office of Naval Research funded Naval Prototype program – Damage Control Technologies for the 21st Century (DC-21). (Photo: U.S. Naval Research Laboratory/Jamie Hartman)

Autonomous weapons could be hacked and turned against us, said Peter W. Singer, a strategist and senior fellow at the think tank New America Foundation, at the first annual Future of War Conference on Tuesday. We are entering “a whole new realm” when it comes to autonomous weapons, he argued as part of a panel discussing the future of smart weapons.


By Kari Paul|MOTHERBOARD

“Cyberwarfare offers you the ability to persuade the target to do something it wouldn’t do otherwise,” he said. “I gain access to its software, if I [hack] into it, I can then make it do things other than the operator wants it to do.”

He said this includes hacks as simple as changing the GPS location of a drone, which he said has been done with relative ease by the Department of Homeland Security and by college students, or what he called “ultimate co-option,” which would be, for example, “recoding all American systems as Chinese systems.”

“A human would think, ‘That makes no sense, I’m questioning that order,’ but a computer, if you have that access, will follow that instruction,” he said. “It’s a whole new realm where you’ve never been able to convince a bullet or an arrow to change direction in mid-flight, you can with this kind of system. That points to both possibilities and perils.”

However, it’s unclear how long it will be until we see technology like this come to fruition. Missy Cummings, director of the Humans and Automation Laboratory at MIT, said “we’re not even close” to developing autonomous killing machines in the sense that many people think of them.

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Hat sich Klimawandelleugner von der Industrie bezahlen lassen?

klimawandelEin Wissenschaftler gerät unter Beschuss: Seine Studien, die einer gefährlichen menschengemachten Erwärmung widersprechen, sollen heimlich von der Industrie bezahlt worden sein.


SpON

Der Klimaforscher Willie Soon soll heimlich hohe Geldbeträge von der Industrie bekommen haben. Das berichtet die “New York Times” (“NYT”) unter Berufung auf Greenpeace: Der Umweltorganisation lägen Dokumente vor, die entsprechende Forschungsverträge Soons aufführten.

Denen zufolge habe der US-amerikanische Wissenschaftler die Zuwendungen entgegen seiner wissenschaftlichen Pflicht verschwiegen, schreibt die “NYT”. Als “Leistungen” (“deliverables”) würde Soon seine Studien in den Verträgen bezeichnen.

Seine Arbeiten sind bekannt, weil sie einem gefährlichen menschengemachten Klimawandel widersprechen. Sogenannte Klimaskeptiker laden Soon gerne als Kronzeugen zu Vorträgen.

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