Archiv der Kategorie: Wissenschaften

Riesiges CO2-Reservoir unter der Wüste entdeckt

Wasserstelle am Rand des Tarimbeckens © Yan Li
CO2-Pool unter dem Sand: Wüsten spielen offenbar eine größere Rolle im globalen Kohlenstoff-Kreislauf als gedacht. Denn das Grundwasser tief unter ihrer Oberfläche könnte mehr CO2 speichern als alle Landpflanzen zusammengenommen. Wie Forscher im Fachmagazin “Geophysical Research Letters” berichten, enthält das Aquifer unter der Taklamakan in China überraschend CO2-reiches Grundwasser.


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Im Kohlenstoff-Kreislauf der Erde gibt es gleich mehrere große Senken – Puffer, die CO2 aufnehmen und für kürzere oder längere Zeit aus dem Verkehr ziehen. Zu diesen gehört neben den Ozeanen vor allem die Pflanzenwelt. Doch schon lange ist klar, dass noch mindestens eine große Senke in der Gleichung fehlt, denn nicht alles geschluckte CO2 lässt sich mit den bereits bekannten Puffern im Klimasystem erklären.

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Forscher: Koran möglicherweise älter als Prophet Mohammed

Die kürzlich entdeckten Fragmente der mutmaßlich ältesten Koranhandschrift könnten nach Auffassung des Islamwissenschaftlers Marco Schöller Vermutungen stützen, dass die Entstehung des Koran schon in die Zeit vor Mohammed zurückgeht.


Radio Vatikan

KoranEiner Hypothese zufolge habe der Prophet „bereits vorhandene Texte aus einer arabisch-monotheistischen Tradition“ verwendet, schreibt der in Münster lehrende Wissenschaftler in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung. Für eine solche Annahme sprächen auch inhaltliche Gesichtspunkte. Erhärten ließe sich diese Hypothese allerdings nur, „wenn noch weitaus ältere Koranhandschriften ans Licht kommen sollten“.

Britische Wissenschaftler hatten kürzlich in der Sammlung Mingana in Birmingham die möglicherweise ältesten bekannten Koranfragmente entdeckt. Der Koran fand der Überlieferung nach unter dem dritten Kalifen Uthman (644-656) seine endgültige Fassung. Diesem heute gültigen Text entspricht mit minimalen Schreibvarianten auch das Birminghamer Fragment.

Erste Aurora jenseits des Sonnensystems

So könnte das Polarlicht des Braunen Zwergs LSR J1835+3259 von Nahem aussehen © Chuck Carter and Gregg Hallinan/ Caltech
Leuchtende Schleier: Zum ersten Mal haben Astromomen ein Polarlicht auf einem Himmelskörper jenseits unseres Sonnensystems entdeckt – auf einem 18 Lichtjahre entfernten Braunen Zwerg. Erzeugt werden diese Auroren wahrscheinlich ähnlich wie auf dem Gasriesen Jupiter. Das wiederum bestätigt, das Braune Zwerge in mancher Hinsicht eher großen Planeten ähneln als kleinen Sternen, so die Forscher im Fachmagazin “Nature”.


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Die Erde hat sie, der Saturn, der Jupiter und sogar unser Nachbar Mars: Das faszinierende Phänomen der Polarlichter kann man in unserer kosmischen Nachbarschaft gleich bei mehreren Planeten betrachten. Während die Auroren in unserem Sonnensystem jedoch recht gut untersucht sind, blieb unklar, ob es solche Polarlichter auch auf Objekten außerhalb unseres Sonnensystems gibt – und in welcher Form.

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CERN-Chef: “Extra-Dimensionen wären eine Möglichkeit”

Nachdem das Higgs-Boson endeckt ist, nehmen die Forscher des Kernforschungszentrums CERN in Genf die nächsten Ziele ins Visier. Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer im Interview.


Von Markus Keßler|futurezone.at

Künstlerische Darstellung eines Schwarzen Lochs aus der “Nähe” Bild: NASA, ESA, STScI-RCC14-41a

Die Entdeckung des Higgs-Bosons war eines der großen Ziele, die Europäische Organisation für Kernforschung mit dem Large Hadron Collider (LHC) erreichen wollte. Nachdem diese Aufgabe erfolgreich bewältigt und das Standardmodell der Elementarteilchenphysik vervollständigt ist, wenden sich die Physiker am Teilchenbeschleuniger in der Schweiz jetzt neuen Herausforderungen zu und suchen nach einer “neuen Physik”. Die futurezone hat den CERN-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer am Rande einer Hochenergiephysikkonferenz in Wien zum Kurzinterview getroffen.

futurezone: Die Supersymmetrie (SUSY), die schwerere Partner für Elementarteilchen postuliert, ist ein Kandidat für eine Erweiterung des Standardmodells. Nach den bisherigen LHC-Ergebnissen gibt es keine Hinweise auf die massereicheren Partnerteilchen. Gibt es vielleicht keine neue Physik mehr zu entdecken?
Rolf-Dieter Heuer: Es gibt mehrere SUSY-Modelle. Die einfachsten davon sind mittlerweile in Schwierigkeiten, es gibt aber noch vielversprechende Kandidaten. Wir wollen zwar immer elegante Theorien, aber das heißt nicht, dass SUSY nicht existiert.

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Stadtrat: München bleibt frei von “Stolpersteinen”

In München wird es keine “Stolpersteine” geben. Wie der Stadtrat am Mittwoch beschloss, ist diese Form des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus für die bayerische Landeshauptstadt auch künftig keine Option.


evangelisch.de

Berlin, Stolperstein für Else Liebermann von Wahlendorf, Budapester Straße 45, verlegt am 26.09.2006 Bild: wikimedia.org/Axel Mauruszat

Mit seinen “Stolpersteinen” erinnert der Künstler Gunter Demnig seit 1992 an das Schicksal von Menschen, die während der NS-Diktatur verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Betonsteine tragen eine Messingplatte mit individuellen Inschriften und werden in der Regel im Gehweg vor den letzten Wohnhäusern der NS-Opfer platziert. Mit inzwischen über 50.000 Steinen in Deutschland und 18 weiteren europäischen Ländern gilt das Projekt als “größtes dezentrales Denkmal der Welt”.

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Magnetfeld: Trigger für Umpolung gefunden?

Feldlinien des Erdmagnetfelds im Modell © Gary Glatzmaier/ Los Alamos National Laboratory
Störstelle im Erdmagnetfeld: Unter Südafrika könnte ein entscheidender Störfaktor für das irdische Magnetfeld liegen. Denn dort gibt es eine geologische Anomalie, die immer wieder für eine Abschwächung der magnetischen Feldstärken sorgt, wie Forscher im Fachmagazin “Nature Communications” berichten. Diese Störzone könnte sogar der Auslöser für die periodischen Umpolungen des Erdmagnetfelds sein.


scinexx

Aus Nord wird Süd und umgekehrt: Schon mehrfach in der Erdgeschichte hat sich die Polung des Erdmagnetfelds komplett umgekehrt. In dieser Umbruchsphase ist das irdische Magnetfeld zeitweilig sehr schwach und chaotisch, es können sich vorübergehend Regionen abweichender Polung und sogar zusätzliche Pole bilden. Die letzte große Polumkehr liegt knapp 800.000 Jahre zurück und eine weitere könnte sich bereits anbahnen.

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Egoismus kann tödlich für eine Population sein

Gemeinsam sind wir stark – dieser Ansatz gilt auch in der Evolution. Denn wenn einzelne Mitglieder einer kleinen Populationen kooperieren und so die Ressourcen in ihrem Lebensraum effizienter Ausnutzen, können sie das Überleben der ganzen Population sichern. Im Gegensatz dazu kann Eigennutz tödlich sein und zum Aussterben einer Population führen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie haben nun ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem man diese Zusammenhänge genauer als bisher simulieren kann.


Max-Planck-Gesellchaft

Das Modell basiert auf der sogenannten Spieltheorie. Mit ihr kann zum Beispiel untersucht werden, wie sich Menschen verhalten, wenn ihnen ein Gewinn winkt. In einem solchen Szenario können meist unterschiedliche Strategien gewählt werden: man maximiert den eigenen Gewinn auf Kosten aller Mitspieler, oder man erhöht den Gewinn aller Spieler, indem man kooperiert, gibt dadurch aber die Chance auf den eigenen Maximalgewinn auf.

Auch in der Natur gibt es solche Strategien, bei der sich ein bestimmtes Merkmal durchsetzt, das zwar für ein Individuum einen Nachteil bringen kann, für die gesamte Gruppe aber vorteilhaft ist. Die Dynamik solcher Strategien können dementsprechend mit der Evolutionären Spieltheorie beschrieben werden.

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Mullah Omar im Sommerloch gestorben?

Taliban-Führer Mullah Omar. – Foto: dpa
Der afghanische Taliban-Führer Mullah Omar soll tot sein. Dies berichtet die BBC unter Berufung auf Regierungskreise in Kabul.


DER TAGESSPIEGEL

Mullah Omar, der Führer der afghanischen Taliban, soll nicht mehr am Leben sein. Das meldet die BBC und beruft sich dabei auf Quellen in der afghanischen Regierung. Die Taliban in Afghanistan selbst haben bisher noch nicht reagiert. In der Vergangenheit ist Mullah Omar bereits mehrfach für tot erklärt worden, was sich dann als Falschmeldung herausstellte.

T. rex besaß Zähne wie Steakmesser

Furchteinflößendes Gebiss: Tyrannosaurus rex © David Monniaux/ CC-by-sa 3.0
Von wegen schwacher Biss: Tyrannosaurus rex und andere Raubsaurier konnten problemlos selbst Knochen kacken. Denn ihre Zahnspitzen besaßen eine eingekerbte, besonders scharfe und stabile Schneide. Wie scharfe Steakmesser erleichterte diese den Urzeit-Räubern das Durchtrennen von Fleisch und Knochen. Das ermöglichte es ihnen, selbst große Beute zu erlegen, wie Forscher im Fachmagazin “Scientific Reports” berichten.


scinexx

Der gewaltige Tyrannosaurus rex ist geradezu eine Ikone der Dinosaurier-Ära und gilt als größter Fleischfresser der Kreidezeit. Wie effektiv er aber jagte, ist umstritten. So bescheinigen einige Forscher dem T. rex sogar den stärksten Biss im Tierreich, während andere davon ausgehen, dass die Beißkraft des Urzeitriesen gerade einmal ausreichte, um Jungtiere und Aas zu fressen.

Kirstin Brink von der University of Toronto Missisauga und ihre Kollegen haben nun Beißkraft und Beutefang des T. rex und einiger seiner Zeitgenossen auf andere Weise untersucht: Sie analysierten die Struktur der Zähne dieser Urzeit-Räuber mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops und speziellen Röntgenstrahlen. Dazu fertigten sie Dünnschnitt-Präparate der Zähne von acht verschiedenen Raubsaurier-Arten an, darunter Tyrannosaurus rex, Allosaurus, Gorgosaurus und dem sehr frühen Raubsaurier Coelophysis.

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Luther-Bibel soll wieder nach Luther klingen

Die Lutherbibel soll wieder mehr nach Martin Luther klingen. Dafür haben sich rund 70 Experten etliche Male zusammengesetzt – und bringen den “Dämon” und den “Hurer” wieder zurück in die Schrift.


Von Matthias Drobinski|Süddeutsche.de

luther_1Der Hirsch muss nicht mehr lechzen, er darf wieder schreien: “Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir!”, soll es künftig in Psalm 42 heißen. Und der Sturm auf dem See Genezareth, den Jesus stillte, wird wieder zum Beben werden. Schließlich schrieb auch Martin Luther vom Beben, das Jesu Jünger zu Tode ängstigte.

Als vor mehr als 30 Jahren Theologen, Sprach- und Altertumswissenschaftler die Lutherbibel neu übersetzten, wählten sie das Wort “Sturm” – es erschien ihnen verständlicher als das Beben. Sie störten sich auch an der Wortwiederholung “schreien” im hebräischen Urtext des Psalms. Und so lechzt in der 1984 erschienenen Ausgabe der Lutherbibel der Hirsch nach Wasser. “Das war ein Fehler”, sagt Christoph Kähler, der ehemalige Thüringische Landesbischof. Er leitet eine Arbeitsgruppe, die zum Reformationsjubiläum 2017 die Revision der Revision herausbringen soll: Die Lutherbibel soll wieder nach Martin Luther klingen. Sie soll die Sprachkraft des Reformators vermitteln, der 1545 auf der Wartburg die Bibel ins Deutsche übertrug.

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Nanopapier: Die durchsichtige Stromquelle

Ein Forscher-Team hat transparentes Nanopapier modifiziert, so dass es selbst Energie generiert. Das könnte den Weg zu Papier-basierter Elektronik ebnen, die keiner externen Stromquelle bedarf.


Von Jennifer Lepies|Technology Review

3D-Visualisierungen von Kohlenstoff-Nanoröhren (Wikimedia Commons / Mstroeck / Wikimedia Commons / Mstroeck / cc-by-sa-3.0)

Papier mit eingebetteter Elektronik herzustellen, daran arbeiten Forscher bereits seit einigen Jahren. Sie versprechen sich davon leichte, flexible und in der Herstellung kostengünstige Geräte. Das Ziel dieser Forschung ist es, auf Kunststoff und Glas als Trägermaterial für elektronische Schaltkreise zu verzichten und stattdessen auf Papier als nachwachsenden Rohstoff zu setzen.

Eine Schlüsselrolle spielt dabei so genanntes Nanopapier. Im Unterschied zu normalem Papier mit seinen Mikrometer breiten Fasern sind beim Nanopapier die verwobenen Zellulose-Fasern nur noch wenige Nanometer breit. Die Zellulose wird aus Pflanzenfasern gewonnen und bildet als Zellstoff eine wichtige nachwachsende Ressource in der Papierherstellung. Das Nanopapier ist durch die feineren Fasern nahezu transparent und besitzt eine glatte, fast plastikartige, Oberfläche. Es bietet so optimale Voraussetzungen, um sehr feine elektronische Leiterbahnen aufzutragen.

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Rätsel der synchronen Pendeluhren gelöst

Wenn zwei Pendel nebeneinander hängen, schwingen sie irgendwann im Gleichtakt. © Brian Donaldson / thinkstock
Geheimnisvoller Gleichtakt: Forscher haben das gut 350 Jahre alte Rätsel der synchronen Pendel gelöst. Demnach sorgen weder Zufall noch geisterhafte Kräfte dafür, dass nebeneinander aufgehängte Pendeluhren nach einer Weile im Gleichtakt schwingen. Stattdessen beeinflussen sich die Uhren gegenseitig durch für uns unhörbare Schallimpulse, wie die Forscher im Fachmagazin “Scientific Reports” berichten.


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Darüber rätselte schon der holländische Physiker Christiaan Huygens: Vor gut 350 Jahren hatte er eine spezielle Box mit zwei Pendeluhren konstruiert, die auf Schiffen die genaue Zeit anzeigen sollten. Zwei Uhren deshalb, damit mindestens eine weiterlief, falls eine kaputtging. Doch beim Beobachten der nebeneinander an einem Holzbalken aufgehängten Uhren fiel ihm etwas Seltsames auf: Egal in welcher Position die Pendel starteten, spätestens nach einer halben Stunde schwangen sie komplett synchron – entweder genau in Phase oder entgegengesetzt.

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Pluto: Fließende Gletscher und organische Wolken

Wirbelförmige Muster im exotischen Eis des Pluto deuten auf fließende Gletscher hin. © NASA/JHUAPL/SwRI
Pluto liefert weitere Überraschungen: Neueste Daten der Raumsonde New Horizons enthüllen, dass es auf dem Zwergplaneten fließende Gletscher gibt. Exotisches Eis aus Stickstoff, Methan und Kohlenmonoxid strömt im Inneren der herzförmigen Ebene umher – und wird möglicherweise sogar bis in die Polregionen transportiert. Überraschend auch: Die Atmosphäre des Pluto enthält einen rötlichen Nebel aus Kohlenwasserstoffen.


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Nach Aufnahmen eines Eisgebirges, einer Ebene mit Eisschollen und einer erstaunlich jungen, aktiven Oberfläche hat die NASA-Raumsonde New Horizons nun weitere erstaunliche Daten von ihrem Vorbeiflug am Pluto geliefert. Im westlichen Teil der herzförmigen Tombaugh-Ebene enthüllten die Bilder Hinweise auf strömende Gletscher und weiter im Süden ein weiteres Gebirge.

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Scientists Have Created a Self-Contained Laser in a Cell

Pig skin illuminated by cellular lasers. Credit: Matjaž Humar and Seok Hyun Yun
Pig skin illuminated by cellular lasers. Credit: Matjaž Humar and Seok Hyun Yun
Modern medicine is overflowing with futuristic concepts, but even so, the notion of embedding lasers into living cells is a whole new level of mind-boggling. But cellular microlasers are very much a reality, according to a paper published today in Nature Photonics, written by physicists Matjaž Humar and Seok-Hyun Yun of the Wellman Center for Photomedicine.


By Becky Ferreira|MOTHERBOARD

Yun was part of the team that introduced the first “living laser” back in 2011, which was created by hacking a cell with bioluminescent DNA, placing it between two mirrors, and blasting it with pulses of light. With this new paper, he and Humar have taken the technology a step farther by creating a self-contained cellular laser.

Lipid droplets in yellow, cell nuclei in blue. Credit: Matjaž Humar and Seok Hyun Yun

Instead of inducing cells to lase with external mirrors, this time the team has implanted “mirrors” in the form of oil droplets and polystyrene beads inside cells. These droplets are tiny, measuring less than the width of a human hair, and they are packed with different dye colors and configurations. When excited by outside sources of light, they can be induced to shine over a number of different wavelengths, like a laser light show inside a living organism.

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Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld

Spätestens seit dem skandalösen Prunkbau des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst, kommt bei vielen Menschen die Frage auf: Woher stammt das ganze Geld der Kirche, über das die Kirchenoberen offenbar ganz ungehemmt verfügen können?
Die Dokumentation beantwortet diese Fragen und gibt Einblicke in ein Jahrhunderte altes System der Bereicherung im Namen Gottes.

Der Film zeigt (Kapitelangaben in Min.)

  1. Recherchen und Schätzungen bekannter Journalisten, Autoren und Historikern zum unermesslichen Reichtum der Kirche
  2. Wie kam der Vatikan zu diesem gigantischen Reichtum? 13:00

Kapitelübersicht:

Superreich durch …
… Blutgeld der Sklaverei 13:10
… Leibeigene 18:10
… Urkunden und Titelfälschung 19:25
… Handel mit Ämtern 22:58
… Handel mit Segen und Titeln 27:45
… Ablasshandel 29:52
… Raubmord 32:15
… Inquisition 41:15
… Erbschleicherei 46:50
… Zehnt 49:20
… Nebeneinnahmen 51:00
… Prostitution 53:05
… staatliche Subvention 55:15

Kannibalismus bei fataler Arktis-Expedition

Gräber einiger Mitglieder der Franklin-Expedition auf der Beechey Insel in der kanadischen Arktis. © Ansgar Walk / CC-by-sa 2.5
Gruselige Funde: Die letzten lebenden Mitglieder der 1845 gestarteten Franklin-Expedition wurden aus Verzweiflung zu Kannibalen. Sie verzehrten nicht nur das Fleisch ihrer toten Kameraden, wie Schnittspuren an Knochen belegen. Sie kochten deren Knochen sogar und zerschlugen sie, um an das Mark im Inneren zu kommen. Das zeigen Analysen einiger in der kanadischen Arktis gefundenen Überreste der Männer.


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Als der britische Polarforscher und Offizier John Franklin im Jahr 1845 mit zwei Schiffen in die Arktis aufbrach, hatte er ein ehrgeiziges Ziel: Er wollte der erste sein, der die sagenumwobene Nordwestpassage durchsegelte. Doch Franklins Expedition endete in einer Katastrophe: Die Schiffe steckten im Eis fest, Franklin und 128 Mann Besatzung kamen um, als sie über das Eis zurück in die Zivilisation gelangen wollten. Eines der Schiffe, das Wrack der HMS Erebus, wurde erst im Herbst 2014 entdeckt.

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Kuba: Krebswirkstoff für einen Dollar

Lungenkrebs ist eine der häufigsten und tödlichsten Krebsarten der Welt. Hoffnung kommt jetzt ausgerechnet aus Kuba, dessen größter Exportartikel Zigarren sind.


Von Katja Ridderbusch|Technology Review

Bild: heise.de

Im Zentrum für molekulare Immunologie (CIM) in Havanna haben Wissenschaftler den therapeutischen Impfstoff Cimavax entwickelt. Nach der Lockerung des Handelsembargos greifen jetzt auch die USA danach; hier soll nach erfolgreichen klinischen Studien in Kuba das Roswell Park Cancer Institute in Buffalo, New York, innerhalb der nächsten zwölf Monate ergänzende Tests beginnen. TR sprach mit dem leitenden Roswell-Forscher Kelvin Lee über den Wirkstoff.

Kelvin Lee ist Forschungsdirektor für Immunologie am Roswell Park Cancer Institute und Professor für Mikrobiologie an der State University of New York in Buffalo. Seit der Lockerung des Embargos nahm er an mehreren Handelsmissionen nach Kuba teil. Er bereitet die Tests für Cimavax in den USA vor und arbeitet eng mit den Kollegen in Kuba zusammen.

Technology Review: Herr Lee, was ist das Besondere an Cimavax?

Kelvin Lee: Anders als die meisten Immuntherapien gegen Krebs attackiert es den Tumor nicht direkt. Vielmehr stimuliert er das Immunsystem so, dass es ein Protein erkennt, das das Zellwachstum regelt, den Epidermalen Wachstumsfaktor (EGF). Bei manchen Krebsarten wie Lungen-, Brust-, Darm-, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs produziert der Körper zu viel davon. Cimavax bildet Antikörper dagegen, die das Protein binden und damit den Tumor aushungern.

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US-Republikaner Huckabee: “Obama führt die Israelis an die Ofentür”

16 Republikaner buhlen im Wahlkampf um die Präsidentschaftskandidatur mit allen Mitteln um Aufmerksamkeit. Mike Huckabee hat nun sogar die Außenpolitik von Barack Obama mit der Judenvernichtung des NS-Regimes verglichen.


SpON

Mike Huckabee (2015). Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 2.0

Seit Abschluss des Atomabkommens zwischen den fünf Uno-Vetomächten, Deutschland und Iran vergeht kein Tag, ohne dass die US-Republikaner die Einigung nach Kräften verurteilen. Der Präsidentschaftsbewerber Mike Huckabee hat nun sogar zu einem Holocaust-Vergleich gegriffen, um seine Ablehnung zu bekunden.

“Die Außenpolitik dieses Präsidenten ist die inkompetenteste in der amerikanischen Geschichte”, sagte Huckabee dem konservativen Onlineportal “Breitbart News”. “Er ist so naiv, den Iranern zu vertrauen. Dadurch nimmt er die Israelis und führt sie an die Ofentür.”

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Ex-Mossad chief: Some aspects of Iran deal are good for Israel

Former Mossad chief Efraim Halevy (CC BY-SA Eli Itkin/Wikimedia Commons)
Efraim Halevy criticizes Netanyahu for approach to agreement, laments Israel has no one in DC with whom to hold ‘discreet’ conversations


By Times of Israel staff

Some aspects of the agreement reached last week on Iran’s nuclear program are good for Israel, but it will take time to judge whether it is a good deal overall or a bad one, former Mossad chief Efraim Halevy told Channel 2 news on Friday.

“In this deal there a number of elements that are very good for the state of Israel. There are less good elements, but it is not an agreement that is entirely bad,” he said.

Halevy conceded that “there are problems with the inspections. There is the problem that after 10-15 years, there is the option for Iran to make a nuclear bomb.”

He maintained, however, that an agreement with a timeline greater than a decade would not hold up in the international arena, and explained that 10 years was an eternity in the Middle East.

“There are less good elements in the agreement,” he said, “that require a great deal of work to follow up [on Iran’s activities], not just for the United Nations, but also for intelligence services around the world.”

He added: “But in a situation where it is impossible to separate Iran from a nuclear weapon, inasmuch as Iran refuses to give up on all of its capabilities, they reached an agreement that facilitates other kinds of options, that yielded a period of time in which it is possible to create a different atmosphere in the Middle East.”

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Mechanismus zur Regulierung der Zellgröße entschlüsselt

Krebszellen. Bild:  National Cancer Institute/PD
Krebszellen. Bild: National Cancer Institute/PD
Wiener Genetiker entdecken Proteinkomplex, der das Zellwachstum steuert


derStandard.at

Jede Zelle des menschlichen Körpers muss eine ganz bestimmte Größe haben, um richtig zu funktionieren. Nun haben Forscher rund um Markus Hengstschläger vom Institut für Medizinische Genetik der MedUni einen neuen Mechanismus entdeckt, der die Zellgröße reguliert.

Die Daten der Arbeitsgruppe weisen darauf hin, dass ein Proteinkomplex mit der Bezeichnung eIF3 ein entscheidender Regulator der Zellgröße ist. eIF3 interagiert mit dem Zellwachstumsfaktor mTOR und dem der S6Kinase-Enzym und ist andererseits ein wichtiger Initiator der allgemeinen Proteinsynthese von Zellen.

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