Archiv der Kategorie: Wissenschaften

How Mushrooms Could Hold the Key to Our Long-Term Survival as a Species

Image:flickr.com/Conor Lawless. CC BY 2.0

The collapse of our planet’s natural ecosystem is accelerating, but it turns out nature may have already developed the technology to save us. And it’s right under our feet.


By Doug Bierend|MOTHERBOARD

Mycelium​ is the vast, cotton-like underground fungal network that mushrooms grow from—more than 2,000 acres of the stuff forms the largest known org​anism on Earth. Omnipresent in all soils the planet over, it holds together and literally makes soil through its power to decompose organic and inorganic compounds into nutrients. It has incredible powers to break up pollutants, filter water, and even treat disease, and it’s the star of a film called Fantastic Fungi that’s currently raisi​ng funds to bring awareness to how we can wield its many properties to save the world.

“Mycelium offers the best solutions for carbon sequestration, for preserving biodiversity, for reducing pollutants, and for offering us many of the medicines that we need today, both human and ecological,” says famed mycologist Paul Sta​mets, who’s the main voice of the film.

A regular keynote speakerat major think-a-thons like T​ED, Stamets has authored seve​ral seminal books on fungi, and done groundbreaking research on the medicinal, environmental, and ecological power of fungus with the likes of the Department of Defense, Environmental Protection Agency, and Centers for Disease Control. He’s also filed more pat​ents and research pa​pers than you can shake a mushroom stick at—not to mention that his signat​ure hat is made of fungus.

“Fungi, I think, hold the greatest potential solutions for overcoming the calamities that we face,” he says.

The apparent intelligence of mycelium lead Stamets call it “nature’s internet.” If a plant is harmed, mycelium tied up with its roots transmits the​ warning to other connected plants (turns out mo​st plant life is part fungus). It’s responsive, reacting immediately to disruptions in its environment to find a way to make it into food for itself and, thus, everything around it. Mycelium can also learn to consume compounds it’s never encountered before, breaking them down into nutrients for countless other organisms, and sharing the knowledge throughout its network.

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Auf dem Weg zum erbkrankheitsfreien Kind

Die für die künstliche Befruchtung angewandte intrazytoplasmatische Spermieninjektion. Bild: Eugene Ermolovich/CC-BY-SA-3.0

Britische Reproduktionsmediziner sind dem Ziel nähergekommen, mittels künstlicher Befruchtung Kinder ohne Risiken für angeborene Krankheiten zu erzeugen. Die Reproduktionsmediziner vom Centre for Reproductive and Genetic Health haben ein neues Verfahren zur Kartierung der Gene (Karyomapping) angewendet, um die Embryonen vor dem Einsetzen in die Gebärmutter einem Gentest zu unterziehen und jene auszusortieren, bei denen die Gefahr bestand, dass das Kind an der Neuronalen Muskelatrophie erkrankt.


Von Florian Rötzer|TELEPOLIS

Karyomapping gilt als genaue und zuverlässige Methode, um ein ganzes Genom auf das Risiko zu monogenetischen Erbkrankheiten zu untersuchen. Das sind Erkrankungen, bei denen nur ein Gen einen Defekt aufweist. In dem berichteten Fall wäre das Kind einem hohen Risiko von 50 Prozent ausgesetzt gewesen, an der Neuralen Muskelatrophie zu erkranken, da die 26-jährige Mutter bereits leichte Symptome der Erkrankung zeigte. Für die Mutter war nach eigenem Bekunden das Risiko zu hoch, da bereits ihr Vater daran schwer erkrankt ist und nicht mehr selbständig gehen kann. Und sie wollte auch nicht warten, bis das Kind 16 Wochen alt ist, um es einem Gentest zu unterziehen und es dann womöglich abzutreiben.

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Ethik-Erklärung zur Erforschung sexueller Gewalt verabschiedet

Richtlinien sollen Wissenschaftlern Orientierung in sensiblem Forschungsfeld geben / Wanka: “In der Präventionsforschung viel erreicht”

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sexuelle Gewalt im pädagogischen Umfeld erforschen, steht erstmalig ein Ethik-Kodex zur Verfügung. Die Ethik-Erklärung wurde Ende vergangener Woche in Bonn von den Mitgliedern des Forschungsnetzwerks “Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten” verabschiedet. Sie soll Forschern Orientierung in Fragen der ethischen Verantwortbarkeit und rechtlicher Grundlagen ihrer Studien geben und stetig fortentwickelt werden.

Bundesforschungsministerin Wanka begrüßte die Richtlinien: “Seit unserer Arbeit am Runden Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch haben wir in der Präventionsforschung viel erreicht. Es hat sich gezeigt, dass in diesem sensiblen Forschungsbereich ethische Standards unabdingbar sind. Diese zu entwickeln ist dem Forschungsnetz nun in gemeinsamer Anstrengung gelungen.”

Die Aufdeckung gehäufter Missbrauchsfälle an Kindern und Jugendlichen in pädagogischen Einrichtungen hat im Jahr 2010 auch ein Wissensdefizit offengelegt, wodurch sexueller Missbrauch in diesem Umfeld begünstigt wird und wie er verhindert werden kann. Deshalb  hat es sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Ziel gesetzt, in Deutschland eine entsprechende Forschungslandschaft aufzubauen. So werden dazu 16 Forschungsvorhaben sowie fünf Juniorprofessuren mit rund 12 Millionen Euro gefördert. Insgesamt wurden im Anschluss an die Arbeit am Runden Tisch gegen sexuellen Missbrauch seit 2011 rund 35 Millionen Euro zur Erforschung von Präventionsmöglichkeiten sexuellen Kindesmissbrauchs zur Verfügung gestellt.

In der Bonner Ethik-Erklärung empfiehlt das Netzwerk, dass Basis aller Forschung der Grundsatz sein müsse, das Wohl und die Rechte des Menschen zu schützen. So heißt es in der Erklärung: “Die Generierung neuen Wissens darf nie über die Rechte und Interessen des Individuums gestellt werden.” Vor jeder Befragung ist deshalb das Forschungsdesign gründlich zu prüfen. Wie bei bestehenden Richtlinien für die medizinische und psychologische Forschung, an der Menschen beteiligt sind, müssen zudem die Betroffenen über Sinn, Zweck, Ziel und Anlage der Untersuchung aufgeklärt werden. Die Befragten müssen ihre Beteiligung jederzeit zurückziehen können. In diesem Fall sind grundsätzlich alle bis dahin erhobenen Daten zu löschen. Berücksichtigt wird auch der Umstand, dass durch den Forschungsprozess schmerzhafte Erinnerungen ausgelöst werden können. In einem solchen Fall soll Beratung und Begleitung gewährleistet werden, wobei eine reine Übergabe von Listen und Adressen zur professionellen Hilfe nicht ausreichen soll. Für Forschungsvorhaben bedeutet dies zugleich, dass künftig Mittel für eine mögliche Supervision eingeplant werden sollten.

Für die neuen Richtlinien wurden die Ethik-Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen, der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und des Berufsverbandes Deutscher Soziologinnen und Soziologen, der World Medical Association (Deklaration von Helsinki) und Regelungen der Ethikkommissionen medizinischer Fakultäten berücksichtigt.

Mit der Verabschiedung der Bonner Ethik-Erklärung geht auch eine Einladung an die Wissenschaft jenseits der BMBF-Förderlinie einher, an der Weiterentwicklung ethischer Standards in der Forschung mitzuwirken. Neben der Forschungsförderung zum Thema   “Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten” werden auch Forschungsvorhaben im Bereich Gesundheit gefördert. Hier wurde ein Forschungsnetzwerk “Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalt in Kindheit und Jugend” aufgebaut.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bmbf.de/de/25426.php
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/4543.php

Ein winkender Nanoroboter aus DNA

DNA ist ein gut geeigneter Baustein für Nanoroboter und -maschinen. © C. Hohmann / NIM

Ein Roboter mit beweglichen Armen, ein Buch, das sich öffnet und schließt und ein schaltbares Zahnrad – auf den ersten Blick scheint dies nichts Besonderes. Doch diese Objekte sind winzig klein und bestehen aus DNA. Mit Hilfe einer neuen Methode haben deutsche Forscher diese auf neue Weise flexiblen Nanoroboter konstruiert – und bereiten so den Weg für anwendbare Nanomaschinen mit beweglichen Teilen.


scinexx

Der Trend in der Nanotechnologie geht hin zu Bauteilen, die sich selbstorganisiert zusammensetzen und die sich zudem durch möglichst einfach steuern lassen. Neben Minimotoren oder sogar einem Nano-Düsenantrieb aus Metall nutzen Forscher dabei vor allem Biomoleküle wie die DNA als Baumaterial. Denn ihre fast schon automatische Paarung komplementärer Basenbausteine sorgt von allein dafür, dass sich die Erbgutstränge miteinander verbinden.

Neue “Klebstoff” macht Nanomaschinen beweglicher

Allerdings: “Wenn man mit DNA-Basenpaaren baut, erhält man stabile Bindungen, die aber schwer wieder zu lösen sind”, erklärt Hendrik Dietz von der TU München. “Bisher musste man deshalb dynamische, also bewegliche Strukturen sehr einfach gestalten, um mit möglichst wenig Basenpaaren auszukommen.” Dietz und sein Team haben nun jedoch einen neuen DNA-“Klebstoff” gefunden, der komplexere und beweglichere Nanomaschinen möglich macht.

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Biohacking mit Chlorin e6

Chlorin e6, Bild: omlc.org

Dank der Substanz Chlorin e6 konnten Versuchspersonen ihre Nachtsicht drastisch verbessern


derStandard.at

Die chemische Substanz Chlorin e6 (Ce6) kommt in der Natur bei Tiefseefischen vor und wird in der Medizin eingesetzt, um Sehschwächen und Nachtblindheit zu verbessern. Ein Kollektiv an Biohackern namens “Science for the Masses” stellte sich daher die Frage, was passiert, wenn Menschen ohne Sehschwächen mit Ce6 behandelt werden. Sie vermuteten, dass gesunde Versuchspersonen durch die Substanz sogar erweiterte Fähigkeiten erhalten würden – was den Zielen des Biohackings entspricht.

Schwarze Kontaktlinsen als Schutz

Als Versuchsperson stellte der Forscher Gabriel Licina zur Verfügung, der Ce6 in seine Pupillen injiziert bekam. “Ich sah kurz grün-schwarz verschwommen, aber dann wurde die Substanz von meinen Augen aufgenommen”, so Licina zu ScienceMic. Anschließend musste er schwarze Kontaktlinsen tragen, da er durch das Mittel Helligkeit übermäßig wahrnahm. Nach einer Stunde sollte die Wirkung beginnen.

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Theorie der starken Wechselwirkung bestätigt

Nur weil das Neutron ein ganz klein wenig schwerer ist als das Proton, haben Atomkerne genau die Eigenschaften, die unsere Welt und letztlich unsere Existenz ermöglichen. © Bergische Universität Wuppertal

Entscheidender Unterschied: Wäre das Proton nicht ein wenig schwerer als das Neutron, würde unser Universum völlig anders aussehen. Wie diese winzige Massendifferenz zustande kommt, haben Forscher nun erstmals genau berechnet. Das Ergebnis bestätigt die Theorie der starken Wechselwirkung und zeigt, wie fein abgestimmt unser Universum bis in seine kleinsten Bausteine ist, so die Physiker im Fachmagazin “Science”.


scinexx

Die Existenz und Stabilität von Atomen hängt ganz entscheidend davon ab, dass Neutronen etwas schwerer sind als Protonen. Die experimentell ermittelten Massen unterscheiden sich nur um etwa 1,4 Promille. Würde die Differenz nur ein wenig davon abweichen, so ergäbe sich ein völlig anderes Universum mit zu vielen Neutronen, zu wenig Wasserstoff oder einem Mangel an schweren Elementen.

Quark-Bewegungen und Ladungseffekte

Der Grund für die winzigen Unterschiede liegt in den Quarks, den Bausteinen der Protonen und Neutronen: Protonen bestehen aus zwei sogenannten Up-Quarks und einem Down-Quark, während Neutronen nur ein Up-Quark, dafür aber zwei Down-Quarks enthalten. Vor allem die Bewegung dieser Quarks sorgt gemäß Einsteins Formel E=mc2 für verschiedene Massen. Unklar war aber bisher, inwieweit dieser winzige Unterschied durch Wechselwirkungen mit der Ladung des Protons wieder ausgeglichen wird.

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A Compilation of Neil deGrasse Tyson’s Best Arguments and Comebacks

Here’s a compilation of Neil deGrasse Tyson‘s best arguments and comebacks. (I could watch this all day.)


By Hemant Mehta|Friendly Atheist

Image: Friendly Atheist

Religiöse Toleranz im Alten Ägypten

Die Symbole Halbmond, Menora und Kreuz schmücken im Bode-Museum in Berlin eine Wand auf dem Weg zur Ausstellung “Ein Gott – Abrahams Erben am Nil”. (picture-alliance / dpa / Stephanie Pilick)

Es geht auch friedlich: Die Ausstellung “Ein Gott – Abrahams Erben am Nil” im Berliner Bode-Museum zeigt das alltägliche Miteinander von Juden, Christen und Muslimen. In Ägypten ging es bis zum Mittelalter dabei erstaunlich tolerant zu.


Von Rocco Thiede|Deutschlandradio Kultur

Abraham, der Urvater und Archetypus für den Glauben an den einen Gott ist Titelgeber der Ausstellung “Ein Gott” im Berliner Bode-Museum. Er ist das Bindeglied zwischen Judentum, Christentum und Islam. Friederike Seyfried leitet seit 2009 als Direktorin das Ägyptischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Ägyptologin ist eine der Kuratorinnen des über fünf Jahre geplanten Ausstellungsvorhabens. Frau Seyfried erläutert, wie es zur Ausstellungsidee “Ein Gott –Abrahams Erben am Nil: Juden, Christen und Muslime in Ägypten von der Antike bis zum Mittelalter kam:

Das Christentum in Ägypten existiert nicht ohne den Islam und beide existieren nicht ohne das Judentum. Da die Geschichte der drei Offenbarungsreligionen am Nil eine der längsten gemeinsamen Geschichten hat, haben wir uns überlegt, wir wollen eine Ausstellung machen, aber zu allen drei Religionen.”

Der Titel der Ausstellung “Ein Gott – Abrahams Erben” ist ganz bewusst gewählt und Programm. Das unterstreicht auch Friederike Seyfried:

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Dark Matter Is Dark Even to Other Dark Matter

Image: NASA

Dark matter’s claim to fame is that it doesn’t interact very well with regular matter. Thanks to the electromagnetic force, we here in the world of normal matter get to experience photons and electrons as light and electricity, but dark matter misses out. This is the whole problem with directly detecting the stuff, which would seem to mostly just interact via gravity. As such, dark matter might be viewed as a ghost universe unto itself, mingling but never “touching.”


By Michael Byrne|MOTHERBOARD

New observations courtesy of NASA’s Hubble Space Telescope and Chandra X-ray Observatory offer an interesting twist to our (typical) conceptualization of dark matter. It seems that it doesn’t even interact with itself, at least in terms of exchanging momentum. This is to say that if you fire a dark matter cannonball at a dark matter wall, the ball will just sail on through. It’s not the most unexpected thing, but it allows physicists to now add new additional constraints to dark matter models, offering a clearer picture of what the stuff even is (or should be).

The new NASA results are published in the current issue of Science. They’re based on observations of colliding galactic clusters, where enormous amounts of dark matter are found mingling with individual galaxies, stars, and huge clouds of gas. These clusters offer a natural laboratory for astronomers to study interactions between dark matter and regular matter via gravitational lensing, which is the main way that dark matter makes itself visible.

“Specifically, what these collisions reveal is dark matter’s interaction “cross-section,” which is a measurement of attenuation, or how much resistance a material puts up against another material (how easily the cannonball travels through the wall). The astronomers were able to come up with a self-interaction cross-section for galactic dark matter by tracing the behavior of 72 different galactic clusters, which are visible to Hubble and Chandra from many different angles and at different times.

The basic idea is that as a galaxy cluster collides with another galaxy cluster, their respective constituent stars shouldn’t slow down very much as gas clouds offer low resistance to stars, while the stars themselves are spaced so far apart that collisions would be rare enough to not offer much of a barrier. (The star component of galactic clusters would have a very small interaction cross-section.) Meanwhile, dueling colliding gas clouds would interact, basically grinding to a halt (a very large interaction cross-section).

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​Read more: “Does the Sun Have a Heart of Dark Matter?

IIi Pfeifhase: Der Teddybär-Hase lebt noch

© Li Weidong/Spektrum.de

© Li Weidong/Spektrum.de

Ihre Heimat sind die rauen und entlegenen Berge des Tian Shan im Westen Chinas. Dort haben nur etwa 1000 Ili-Pfeifhasen überlebt, wie Biologen nun warnen.


Von Daniel Lingenhöhl|Spektrum.de

Sie sind klein, gelten aktuell als das „süßeste“ Tier der Erde und sind sehr selten – kein Wunder, dass sich die Ili-Pfeifhasen (Ochotona iliensis) fast 20 Jahre den Nachforschungen der Menschen entziehen konnten. Die gute Nachricht: Sie leben noch und konnten nun erstmals auch wieder durch ihren ursprünglichen Entdecker Li Weidong vom Xinjiang Institute for Ecology and Geography in freier Natur beobachtet werden. Der Biologe hatte die Art erst 1983 entdeckt und beschrieben; seitdem gelang nur die Sichtung von insgesamt 29 Tieren – die letzte davon Mitte der 1990er Jahre.

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Self/less: New Sci-Fi Thriller Looks To Indefinite Life Extension via Mind Uploading

What if you could upload your mind into a new brain, connected to a brand new body? Would you do it? In a new upcoming sci-fi film, Self/less, starring Ben Kingsley and Ryan Reynolds, one man sets himself to defeat his own inevitable death due to cancer by partaking in a mind uploading procedure.


By B.J. Murphy|SERIOUS WONDER

The only problem is that, with his new mind comes new memories, of which places him in a dangerous situation that is spinning out of control.

I, for one, wished a sci-fi film going into both indefinite life extension and mind uploading would carry on a more optimistic viewpoint, but in terms of dystopian sci-fi thrillers, Self/less looks very interesting and will definitely be entertaining to watch. It’s clear that topics like indefinite life extension and mind uploading are growing in acceptance, due to a growing interest in them among mainstream film producers.

Nasa schickt gigantischen Forschungsballon um die Erde

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat in Neuseeland einen riesigen Forschungsballon in die Atmosphäre steigen lassen. dpa/FOCUS ONLINE

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat in Neuseeland einen riesigen Forschungsballon in die Atmosphäre steigen lassen. Er soll in Rekordzeit die Erde umrunden – die bisherige Bestmarke liegt bei 54 Tagen.


FOCUS ONLINE

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat in Neuseeland einen riesigen Forschungsballon in die Atmosphäre steigen lassen. In einer Höhe von rund 33 Kilometern soll das mit Helium gefüllte Fluggerät die Erde umrunden, wie die Nasa am Freitag mitteilte. Ziel ist es, die bisherige Rekord-Flugdauer von 54 Tagen für einen solchen Ballon zu übertreffen. Die Wissenschaftler wollten beweisen, dass Riesenballons sogar 100 Tage lang im Einsatz sein können, sagte die Verantwortliche des Nasa-Ballon-Programms, Debbie Fairbrother.

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Die Raumsonde Gaia – beispiellos und beispielhaft

Die Raumsonde Gaia, derzeit im Lagrange-Punkt 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Bild: Esa/Heise.de

Das vielleicht wichtigste Teleskop im Weltraum wird bald erste Ergebnisse liefern. Die Menge und Qualität von Sternpositionen bis weit in die Milchstraße, aber auch darüber hinaus, verspricht einzigartig zu sein. Aber auch methodisch könnte die Raumsonde zeigen, wie gute Wissenschaft funktioniert.


Von Alexander Unzicker|TELEPOLIS

Auch in der Astronomie ist das Einfachste oft das Beste. Das Beobachten der Sternparallaxe, eine kleine Winkelverschiebung der Position durch Änderung des Beobachterstandpunkts, ist die verlässlichste Entfernungsmessung der Astronomie. Was das menschliche Auge intuitiv beim Stereosehen verarbeitet, hat die Raumsonde Gaia (Ursprung: Globales Astrometrisches Interferometer für die Astrophysik) zu technischer Perfektion gebracht – wobei sie als “Augenabstand” den Durchmesser der Erdbahn verwendet.

Natürlich muss man für große Distanzen im Kosmos auf andere Methoden zurückgreifen, zum Beispiel um uns die typischerweise Milliarden Lichtjahre Entfernung der Galaxien erkennen zu lassen. Jedoch sind alle anderen Methoden von Annahmen abhängig, die sich in der Geschichte der Astronomie oft schon als dramatisch falsch herausgestellt haben – so unterschätzte Edwin Hubble, der Pionier der Kosmologie, die Größe des Universums fast um den Faktor zehn.

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“Grüner” Straßenbelag soll Asphalt umweltfreundlicher machen

Bild: 4ever.eu

Bild: 4ever.eu

Ein Abfallprodukt der Papierherstellung könnte den Straßenasphalt umweltfreundlicher machen: Der Holzbestandteil soll den Einsatz von Bitumen reduzieren.


Von Jan Dönges|Spektrum.de

Jedes Jahr fallen weltweit rund 50 Millionen Tonnen Lignin an. Der Stoff wird bei der Papierproduktion aus dem Holz abgetrennt und dann meist zur Energiegewinnung verbrannt. Niederländische Forscher um Ted Slaghek von der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) experimentieren nun mit einer alternativen Verwendung für das Lignin: Sie schlagen vor, es dem Bitumen beizumischen, einem der Hauptbestandteile von Asphalt.

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Gedankenexperiment: Wie lange dauert ein Fall quer durch die Erde?

Antartika, Bild: apod.nasa.gov

Antartika, Bild: apod.nasa.gov

Wenn es einen Tunnel gäbe quer durch die Erde – wie lange würde der Fall bis zur anderen Seite dauern? 42 Minuten, lautet die gängige Antwort. Doch ein Physiker aus Kanada hat nachgerechnet und kommt auf eine kürzere Flugzeit.


SpON

Das Problem ist eine beliebte Testaufgabe für angehende Physiker: Ein Tunnel durchzieht die Erde – er reicht von einem Punkt der Oberfläche zum Erdmittelpunkt und endet genau auf der gegenüberliegenden Seite. Wie lange ist ein Apfel unterwegs, den man in diesen in den Tunnel fallen lässt? Der Luftwiderstand darf dabei vernachlässigt werden.

Wer Newtons Gravitationsgesetz und auch noch etwas Integralrechnung beherrscht, kommt relativ schnell auf das Ergebnis von 42 Minuten. Die Berechnung ist etwas komplizierter, weil sich die auf den Apfel wirkende Anziehungskraft der Erde während des Flugs ständig verändert.

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Eine Alternative zum konventionellen Stromnetz?

Das Stromnetz in Deutschland soll für die zukünftigen Anforderungen ausgerüstet werden. © Pixabay.com/Nikiko

Damit die zuverlässige Stromversorgung in Deutschland auch in Zukunft gewährleistet werden kann, ist ein Ausbau des Stromnetzes notwendig. Nur so gelangt der Strom, der zukünftig immer mehr aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, selbst von den entlegensten Offshore-Windparks und Photovoltaik-Dächern zeitnah zu den Verbrauchern. Langfristig könnte sich allerdings auch noch die Möglichkeit der kabellosen Stromversorgung ergeben. Bisherige Forschungen dazu sind bereits sehr erfolgreich.


scinexx

In den vergangenen Jahren ist der Strom durch den für die Energiewende notwendigen Ausbau des deutschen Stromnetzes immer teurer geworden. Im Rahmen des geplanten Netzausbaus sollen bis 2023 gemäß dem Netzentwicklungsplan 2.650 Kilometer neue Stromtrassen verlegt und 2.800 Kilometer Trassen verbessert werden. Diese Maßnahmen für die zukünftige Stromversorgung kosten insgesamt 21 Milliarden Euro. Die EEG-Umlage trägt bis jetzt maßgeblich zu diesen erhöhten Strompreisen bei. So kostete die EEG-Umlage Anfang 2014 noch 6,240 Cent pro Kilowattstunde. 2015 soll sie erstmals nach langer Zeit immerhin um 0,07 Cent auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde sinken.

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Genetik: Der Genschatz der Isländer

Island. Bild: ©Alex Akesson.

Island. Bild: ©Alex Akesson.

Island ist eine wahre Fundgrube für Genetiker: Eine homogene Gruppe, lange von der Außenwelt abgeschottet. Die Entschlüsselung des isländischen Genoms soll helfen, Risiken früh zu erkennen und neue Heilmethoden zu finden.


Moderator Dominik Schottner|DRadio Wissen

Die Isländer sind ein überschaubares Volk. Auf einer Fläche so groß wie Bayern, leben rund 300.000 Menschen. Nicht mehr als in Bielefeld, Augsburg oder Chemnitz. Rund sechs Jahrhunderte lang blieben die Isländer unter sich. Das führte dazu, dass die Menschen nah miteinander verwandt sind und der Genpool recht homogen ist.

“Es gab ein riesiges Experiment von Inzucht auf der Insel. Das hatte keine schlimmen Folgen, aber vergleichsweise sind die Isländer viel enger miteinander verwandt als hier in Deutschland.”

Michael Lange, Wissenschaftsjournalist

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Martin Heidegger: Deutsche Angst vor dem Geist der Schwarzen Hefte

Lieber nicht zu nahe rangehen an das philosophische Untier! Martin Heidegger bei einer Diskussion in Tübingen 1961 Foto: picture alliance / IMAGNO/Franz

Mit jedem nachgelassenen Tagebuch wird der Philosoph Martin Heidegger ein bisschen nationalsozialistischer. Nun soll sein Lehrstuhl abgeschafft werden. Ein Unsinn, gegen den Tausende protestieren.


Von Hannah Lühmann|DIE WELT

Manchmal ist es, als wäre Heidegger gar nicht gestorben, sondern heimlich hier geblieben, um den Leuten auf die Nerven zu gehen. Wahrscheinlich spukt sein grundsätzlich eher missgelaunter Geist in irgendeinem Existenzwinkel der Welt herum und freut sich bei jeder neuen Debatte heimlich darüber, dass ihm so viel Aufmerksamkeit zuteil wird. Er freut sich, wenn die Leute seine nachgelassenen Tagebücher, die sogenannten “Schwarzen Hefte”, auf Antisemitismus abklopfen, und er freut sich, wenn sie herauszufinden versuchen, ob seine Philosophie nun in ihrem Wesen nationalsozialistisch ist oder nicht.

Er freut sich, denn er steht immer noch im Mittelpunkt, und außerdem versteht sowieso niemand, was er verstanden hat, nämlich alles.

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Kindesmissbrauch: Setzt sich Gewalt in der Familie fort

Bild: WAZ

Bild: WAZ

Werden geprügelte Kinder später selbst oft zu prügelnden Eltern und misshandeln den eigenen Nachwuchs? Jein, sagen nun Forscher, die Betroffene 30 Jahre lang begleitet haben.


Von Daniela Zeibig|Spektrum.de

Dass Kinder, die daheim regelmäßig Opfer von häuslicher Gewalt werden, später zu Eltern heranwachsen, die ihren eigenen Nachwuchs ebenfalls häufiger misshandeln, ist eine weit verbreitete Annahme. Tatsächlich ist bisher aber unklar, wie groß der Einfluss solcher bedrückenden Kindheitserfahrungen tatsächlich ist. Während manche Forschungsarbeiten darauf hinweisen, dass Gewalt von Generation zu Generation weitergegeben wird, fanden andere keinen Effekt. Ein neues Licht auf dieses Thema wirft nun eine Studie, die Wissenschaftler um Cathy Widom von der City University of New York im Fachmagazin “Science” veröffentlichten. Ihre aufwändige Langzeituntersuchung demonstriert: Die Antwort auf die Frage, ob Opfer später tatsächlich häufiger selbst zu Tätern werden, hängt vermutlich auch entscheidend davon ab, wen man fragt.

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Pat Robertson: ‘Was the co-pilot a Muslim? Why did he want to kill all those people?’

pat-robertson-prophetChristian televangelist Pat Robertson suggested on Thursday that the co-pilot’s decision to crash Germanwings Flight 9525 could be explained if he was a Muslim.


By Dave Edwards|Raw Story

French prosecutors concluded on Thursday that co-pilot Andreas Lubitz had locked the pilot out of the cockpit, and then deliberately crashed the plane into the French Alps, killing 150 people.

“What happened to that plane that crashed into the French Alps?” Robertson asked on Thursday’s edition of The 700 Club. “Well, they’ve begun to find out. The pilot went to the lavatory and was soon locked out of the cockpit. He pounded on the door, begging to come in. But the door was not opened.”

“The co-pilot then takes the plane, pushes it into a dive and crashes it. The passengers are screaming as the plane went down. The pilot is yelling.”

“What a terrible tragedy,” the TV preacher continued. “Was that co-pilot a Muslim? Was he suicidal? What was it about him?”

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