Mehr Flüchtlinge sollen legal nach Deutschland reisen

 Bundeskanzlerin Angela Merkel und die weiteren Teilnehmer am Wiener Flüchtlingsgipfel. (Foto: AFP)
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die weiteren Teilnehmer am Wiener Flüchtlingsgipfel. (Foto: AFP)
  • Auf dem Flüchtlingsgipfel in Wien haben Vertreter von elf Nationen über den künftigen Umgang mit Migranten diskutiert.
  • Bundeskanzlerin Merkel will Italien und Griechenland weiter zur Seite stehen und Flüchtlinge mit Bleiberecht in Deutschland aufnehmen.
  • Merkel betonte jedoch auch, dass die Rückführung von Menschen ohne Aussicht auf Asyl verstärkt werden müsse.

Süddeutsche.de

Die EU hat aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel deutliche Fortschritte bei der Bekämpfung der illegalen Migration gemacht. Im Vergleich zur Situation vor etwa einem Jahr sei sehr viel erreicht worden, sagte Merkel zum Abschluss eines Flüchtlingsgipfels von elf europäischen Staaten in Wien. „Unser Ziel muss sein, die illegale Migration so weit wie möglich zu stoppen.“ Sie sicherte Griechenland und Italien weitere Hilfe zu. So werde Deutschland aus diesen Staaten mehrere hundert Migranten mit Bleiberecht pro Monat aufnehmen. Gerade diese Menschen bräuchten eine Perspektive.

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Indian Blogger Arrested on Charges of Blasphemy

Image: Friendly Atheist
Image: Friendly Atheist
32-year-old atheist blogger Tarak Biswas was arrested in Kolkata (India) last week after he reposted an image critical of Islam on Facebook and officials were called in to stop the apparent madness.

By Hemant Mehta | Friendly Atheist

Sanaullah Khan, a Muslim leader from the Trinamool Congress party, played the role of accuser, whining about his hurt feelings to the local police, who then arrested Biswas.

Locals allege that the police picked up Biswas from his residence in the wee hours of Thursday night. According to the police, Tarak was arrested on charges of 295 A, 298 of the Indian Penal Code (hurting religious sentiments and hate speech), besides 66, 67 and 67A of the IT Act (posting, sending offensive messages through communication services). Later, he was produced before the local court, where he was remanded to seven days of police custody.

That police custody is now over, but Biswas still faces a more severe penalty and will appear in court next week to defend himself.

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Staat und Kirche: Die Kirchen endlich auszahlen

Bild: tilly
Bild: tilly
Es geht um viel Geld, es geht um kirchlichen Einfluss, um gesellschaftliche Macht und darum, wieweit wir Kirche und Staat zu trennen bereit sind. Der Verfassungsauftrag von 1919 zur Ablösung der Staatskirchenleistungen sollte endlich erfüllt werden.

Von Wolfgang Kubicki | TAGESSPIEGEL Causa

Um dem Bedeutungsverlust des Religiösen in unserer modernen Gesellschaft auf den Grund zu gehen, müssen wir nicht zwangsläufig die aktuellen Forschungsergebnisse der Religionssoziologie zu Rate ziehen. Gleichwohl ist es auch für den Laien interessant, beispielsweise der sogenannten „Individualisierungsthese“ gedanklich zu folgen, die in etwa besagt, dass man in heutigen Zeiten weder einen klaren Bedeutungsschwund noch einen -zuwachs erkennen könne. Vielmehr würden traditionelle religiöse Praktiken mehr und mehr ersetzt durch religionsähnliche Methoden und Theorien wie Okkultismus, Zen-Meditation, Elfenglaube oder Edelsteinmedizin.

Seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es in Deutschland mehr und mehr Konfessionslose.

Richten wir unsere Aufmerksamkeit nach diesem transzendentalen Exkurs zurück ins Weltliche, so ist es anhand öffentlich zugänglicher Zahlen gewiss kein Hexenwerk zu erkennen, dass es seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland einen ungebrochenen Trend zur Konfessionslosigkeit gibt. Waren im Jahre 1950 noch 96,4 Prozent der Deutschen entweder evangelisch oder römisch-katholisch gebunden, so reduzierte sich dieser Anteil auf nur noch rund 56 Prozent im vergangenen Jahr. Seit Anfang der 2000er Jahre sind die Konfessionslosen relativ in der Mehrheit in Deutschland. Es ist absehbar, dass die Zahl der Nicht-Christen die der Christen bald insgesamt übersteigen wird.

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Dortmund: Stadt lädt Islamkritiker Hamed Abdel-Samad aus

Hamed Abdel-Samad, Bild: bb
Hamed Abdel-Samad, Bild: bb

Die Stadt Dortmund hat aus Angst vor Krawallen eine geplante Veranstaltung mit dem Islamkritiker Hamed Abdel-Samad abgesagt. Das bestätigte Stadtsprecherin Katrin Pinetzki gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

kath.net

Der deutsch-ägyptische Politologe und Buchautor („Mohamed – Eine Abrechnung“) sollte am 23. September in einer Diskussionsveranstaltung im Kulturzentrum Dietrich-Keuning-Haus auftreten.

Auf Facebook kritisierte Abdel-Samad die Absage scharf als wahrscheinlich politisch motiviert. Die von der Stadt vorgebrachten Sicherheitsbedenken seien fragwürdig. So sei etwa auch der Islamkritiker Ahmad Mansour (Berlin) in der Vergangenheit in dem Kulturzentrum aufgetreten: „Auch er wird von Islamisten bedroht und steht unter Polizeischutz. Warum war das Haus sicher für ihn, aber nicht für mich?“.

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Kein Referendum zu Gottesbezug in Schleswig-Holsteins Verfassung

Nach der Ablehnung im schleswig-holsteinischen Landtag wird es keine Volksabstimmung über den Gottesbezug in der Landesverfassung geben.

evangelisch.de

„Wir akzeptieren diese Entscheidung der Abgeordneten“, sagte der frühere Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen (CDU), Sprecher der Initiative. Es bestehe die Gefahr, dass dieses wichtige Thema in einem der bevorstehenden Wahlkämpfe zerrieben werde. Die Initiative sei stolz darauf, eine landesweite Debatte über die Rolle der Religion im öffentlichen Leben angeregt zu haben. Dafür habe es viel Zuspruch und Unterstützung gegeben.

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„Es gibt zu viel Selbstbeweihräucherung von Religionen“

Frieder Otto Wolf ist Präsident des Humanistischen Verbands Deutschland (Humanistischer Verband Deutschland / Arik Platzek)
Frieder Otto Wolf ist Präsident des Humanistischen Verbands Deutschland (Humanistischer Verband Deutschland / Arik Platzek)
Religionskritik habe zu wenig Raum in öffentlichen Debatten, sagte Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschland, im DLF. Sie müsse jedoch „genau und von Respekt getragen“ sein. Gefährlich werde es dagegen, wenn Religionskritik als „Mittel zur Abschottung“ diene, betonte der Leipziger Religionssoziologe Gert Pickel.

Frieder Otto Wolf und Gert Pickel im Gespräch mit Andreas Main | Deutschlandfunk

Andreas Main: Fast alles ist erlaubt, aber ist jede Islamkritik, jede Kirchenkritik, jede Kritik an Juden sinnvoll? Diese Frage geht an einen Konfessionslosen und an einen Religionssoziologen, auch in der Hoffnung, dass die beiden vielleicht ein wenig bündeln und bilanzieren und ein Antwort auf unsere Frage finden – „wie geht Religionskritik richtig?“

Der eine, Frieder Otto Wolf, ist Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschland, sozusagen ein organisierter Religionskritiker. Gert Pickel ist Professor für Religionssoziologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig. Guten Morgen, Herr Pickel.

Gert Pickel: Guten Morgen, Herr Main.

Main: Und guten Morgen, Herr Wolf.

Frieder Otto Wolf: Guten Morgen.

Main: Frieder Otto Wolf, auch ein Religionskritiker ist hoffentlich selbstkritisch. Lassen Sie uns beginnen mit der Kritik an der Religionskritik. Was geht gar nicht?

Wolf: Ja, ich denke, da ist es erst mal wichtig zu unterscheiden. Ich würde nicht sagen, dass ich ein organisierter Religionskritiker bin, sondern ich bin ein organisierter Religionsfreier. Und Religionsfreiheit ist nicht religionskritisch, sondern so, wie jemand, der so mit seinen Neurosen klarkommt, ohne eine Psychoanalyse zu machen, der guckt auch nicht auf die herab, die eine Psychoanalyse brauchen. Das ist ein tollkühnes Bild, aber die Religiösen sind irgendwie mit einer höheren Bindung in ihrem Leben versehen, glauben sich versehen – und wir Religionsfreien sind das nicht. Das werfen wir ihnen nicht vor. Das ist keine Kritik. Religionskritik ist was anderes.

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Bundesregierung: Ärzte verhindern Abschiebungen

© dpa Eine Ärztin untersucht in einer mobilen Praxis einen Flüchtling aus Syrien
© dpa Eine Ärztin untersucht in einer mobilen Praxis einen Flüchtling aus Syrien
Viele Ärzte in Deutschland verhindern offenbar durch falsche Atteste die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber – behauptet zumindest die Bundesregierung. Doch es gibt zahlreiche Einzelfälle, in denen die Rückführung tatsächlich bedenklich ist.

Von Julian Staib | Frankfurter Allgemeine

An Erijon Havolli kann man sehen, wie schwierig das alles ist. Der acht Jahre alte Junge aus dem Kosovo lebt mit seiner Familie – Mutter, Vater und dem sechs Jahre alten Bruder – in Bammental, im Norden Baden-Württembergs. Der Junge ist schwer krank. Er leidet an einer Fehlbildung des Darmes, musste bereits mehrere Operationen über sich ergehen lassen, ist gezwungen stets Windeln zu tragen, die häufig gewechselt werden müssen, und muss wohl sein Leben lang ein tägliches Darmspülverfahren über sich ergehen lassen. In Kindergarten oder Schule geht er nicht, weil der Gestank, der von ihm ausgeht, so groß ist. Dem Jungen sei in der Heimat der Bauch „zerschnibbelt“ worden, sagt ein Ehrenamtlicher, der sich für das Kind einsetzt, und wenn er von dessen Schicksal erzählt, dann versagt ihm die Stimme.

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After world urges two-state solution, PM to present ‘Israel’s truth’ to UN

Prime Minister Benjamin Netanyahu addresses the United Nations General Assembly in New York, September 30, 2015. (Avi Ohayon/GPO)
Prime Minister Benjamin Netanyahu addresses the United Nations General Assembly in New York, September 30, 2015. (Avi Ohayon/GPO)
Amid uptick in violence by Palestinian attackers, Netanyahu will address the GA on Thursday shortly after Abbas, Iran’s Rouhani

By Raoul Wootliff | The Times of Israel

Following numerous speeches by world leaders encouraging Israel to adopt the two-state solution, Prime Minister Benjamin Netanyahu will address the United Nations General Assembly Thursday for his eighth speech to the annual plenary session.

The speech will come less than an hour after Palestinian Authority President Mahmoud Abbas is scheduled to address the confab, amid a sharp uptick in attacks by Palestinians against IDF soldiers in recent days.

Also scheduled to speak before Netanyahu is Iranian President Hassan Rouhani, who has been a target of the Israeli leader’s opprobrium in many past speeches to the world body.

Netanyahu is 15th on the roster of world leaders scheduled to speak in the Thursday morning session at the UN, and is expected to go up to the podium at about 12:40 p.m. New York time (7:40 p.m. in Israel). Rouhani is 12th on the list and Abbas 13th.

Before taking off for the UN headquarters on Tuesday, Netanyahu said he intended to urge world powers to unite in the campaign against terror.

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Späte Abtreibung: Eine einsame Entscheidung

Carmen Kuntner mit ihren beiden Kindern Lea und Jonas. Beide kamen lebensgefährlich krank auf die Welt, sind jetzt aber weitgehend gesund. / Bild: (c) Stanislav Jenis
Carmen Kuntner mit ihren beiden Kindern Lea und Jonas. Beide kamen lebensgefährlich krank auf die Welt, sind jetzt aber weitgehend gesund. / Bild: (c) Stanislav Jenis
Wenn Eltern von einer schweren Erkrankung ihres ungeborenen Kindes erfahren, stehen sie vor einer großen, schweren Entscheidung: Soll das Kind leben oder nicht? Für viele Familien ist die Pränataldiagnostik Fluch und Segen zugleich.

Von Köksal Baltaci, Eva Winroither | Die Presse

Astrid ist beruflich erfolgreich, hat eine neunjährige, gesunde Tochter und erwartet mit ihrem Mann ihr zweites Wunschkind. Bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Baby höchstwahrscheinlich mit Trisomie 21, also dem Downsyndrom, geboren wird. Bald darauf ergibt ein weiterer Test einen schweren Herzfehler des Kindes. Ausgerechnet das Herz, auf das während der Schwangerschaft durch kein Medikament wirklich Einfluss genommen werden kann. Denkbar wäre eine komplizierte, riskante Operation nach der Geburt.

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Missbrauch: Mindestens 35 Schüler an Darmstädter Schule missbraucht

Bild: WAZ
Bild: WAZ
An der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Darmstadt sind – so ein Gutachten – mindestens 35 Schüler von einem Lehrer missbraucht worden. Wie der Skandal an der Odenwaldschule liegen auch die Fälle in Darmstadt bereits viele Jahre zurück.

Frankfurter Rundschau

Nach dem Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule gibt es in Hessen einen zweiten großen Fall, der ebenfalls viele Jahre zurückliegt. An der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Darmstadt sind einem Gutachten zufolge vor vielen Jahren mindestens 35 Schüler von einem Lehrer missbraucht worden. Der Bericht wurde am Donnerstag im hessischen Kultusministerium in Wiesbaden vorgestellt. Die Behörde hatte zwei Juristinnen mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Bei der Odenwaldschule wird von mindestens 132 Opfern ausgegangen.

Auch die Übergriffe an der Odenwaldschule liegen etliche Jahre zurück und wurden lange verschwiegen. Der Lehrer in Darmstadt, der 2005 wegen sexuellen Missbrauchs in 15 Fällen zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, starb 2008.

Auch Juden dürfen kritisiert werden

Michael Wolffsohn (l.) und Viola Roggenkamp (dpa/Galuschka/Imago/Müller)
Michael Wolffsohn (l.) und Viola Roggenkamp (dpa/Galuschka/Imago/Müller)
Kritik am Judentum von innen und außen ist selbstverständlicher Bestandteil einer offenen Gesellschaft, sagten die Schriftstellerin Viola Roggenkamp und der Historiker Michael Wolffsohn im Deutschlandfunk. Nur so könnten Fehlentwicklungen gestoppt werden. Politik und Religion zu vermischen sei ein zentraler Fehler, der im Judentum, den Kirchen und im Islam gemacht werde.

Viola Roggenkamp und Michael Wolffsohn im Gespräch mit Andreas Main | Deutschlandfunk

Andreas Main: Es gibt einen ausgeprägten innerjüdischen Pluralismus. Und entsprechend viel Selbstkritik. Michael Wolffsohn, zugeschaltet in München, braucht es da noch Kritik von außen?

Michael Wolffsohn: Natürlich, denn die Kritik von innen ist, das sagt ja das Wort, eine Kritik von innen. Und von außen bekommt man zusätzliche Anstöße. Deswegen ist es notwendig, in einem dialektischen Prozess, die Kritik von innen und von außen zu betrachten und dann das jeweilige Thema – in diesem Falle Religion – weiter zu entwickeln.

Main: So, das war ein erster Aufschlag von Ihnen, Herr Wolffsohn, guten Morgen.

Wolffsohn: Guten Morgen.

Main: Und ich begrüße die Schriftstellerin Viola Roggenkamp, die uns in Hamburg zugeschaltet ist. Guten Morgen Frau Roggenkamp.

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Kritik an Privilegien der Amtskirchen

Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon tritt für mehr Rechte von Konfessionslosen und Agnostikern in der Gesellschaft ein (dpa / picture-alliance / Horst Galuschka)
Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon tritt für mehr Rechte von Konfessionslosen und Agnostikern in der Gesellschaft ein (dpa / picture-alliance / Horst Galuschka)
Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, fordert eine stärkere Trennung von Staat und Religion. Er kritisierte die Privilegien der Amtskirchen, die dazu führten, dass auch Islamverbände vergleichbare Rechte forderten.

Michael Schmidt-Salomon im Gespräch mit Dieter Kassel | Deutschlandradio Kultur

„Gerade weil die Säkularisierung so weit fortgeschritten ist in Deutschland, versuchen die Kirchen natürlich, ähnliches sieht man auch bei den Islamverbänden,  mit Hilfe von gesetzlichen Vorschriften die Werte nochmal durchzudrücken,  die in der Bevölkerung gar keinen Rückhalt mehr haben“, sagt der Philosoph Michael Schmidt-Salomon im Deutschlandradio Kultur. Der Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung, in der sich Agnostiker und Konfessionslose organisieren, kritisiert: „Das ist natürlich auch gefährlich für den Rechtsstaat, denn natürlich kann er Muslimen nicht verwehren,  was er Christen gewährt.“

Staat in der Zwickmühle

Es gebe Privilegien für die beiden großen Amtskirchen  in Deutschland, die die Islamverbände, beispielsweise die von der Türkei gesteuerte Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) auch gerne hätten. „Das bringt den Staat natürlich in eine Zwickmühle“, sagt Schmidt-Salomon. „Entweder muss er die Kirchenprivilegien auch auf die Muslime ausdehnen, was durchaus mit vielen Problemen verbunden wäre, oder aber er muss die bisherigen Kirchenprivilegien  einschränken, um begründen zu können, dass man diese Privilegien nicht auch den Muslimenverbänden  geben muss.“

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Creationism Invades Europe

A sculptor's rendering of the hominid Australopithecus afarensis. Credit: DAVE EINSEL Getty Images
A sculptor’s rendering of the hominid Australopithecus afarensis. Credit: DAVE EINSEL Getty Images
An antiscience movement once limited mostly to the U.S. is gaining ground on the eastern side of the Atlantic
 

By Stefaan Blancke, Peter C. Kjærgaard | Scientific American

“This is outrageous!” Red-faced and visibly agitated, the 60-something was darting toward a hyperrealistic silicone reconstruction of Lucy, the world-famous, 3.2-million-year-old Australopithecus afarensis. After a highly confused couple of minutes it emerged that the man was operating within a 6,000-year biblical time frame. But he did not object to the evolutionary age of Lucy. He objected to her nakedness. “You have to cover her up! It’s almost as bad as going to the beach!”

Lucy is one of the star attractions on the Evolution Stairs in the central hall at Moesgaard Museum in Denmark. The new attraction had just opened, boosting annual visitor numbers from tens of thousands at the museum to a whopping 500,000 in the first year. Great care had been taken in giving the scientific reconstructions individual expressions, making them stand out as persons, not just distant evolutionary relatives.

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Ehepaar muss wider Willen Jüdischer Gemeinde angehören

Bild: bb
Bild: bb
Ein Ehepaar will nicht Mitglied der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt sein. Aber es muss, hat ein Gericht entschieden.

SpON

Seit mehr als zehn Jahren streitet sich ein französisches Ehepaar mit der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main: Das Paar war bei seinem Umzug nach Deutschland automatisch Mitglied geworden. Doch das wollten die Eheleute gar nicht

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig schloss sich nun einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts an: Die Mitgliedschaft ist rechtens.

Das Paar zog 2002 von Frankreich nach Frankfurt. Dort wurden sie im Melderegister der Jüdischen Gemeinde zugeordnet. Da sich die Eheleute jedoch dem liberalen Judentum zugehörig fühlen und ihnen die Jüdische Gemeinde in Frankfurt zu orthodox ist, versuchten sie sich juristisch zu wehren.

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Liberale Strömungen im Islam: Derzeit nur eine „intellektuelle Angelegenheit“

Lale Akgün: Kritik an den
Lale Akgün: Kritik an den „mächtigen“ islamischen Verbänden (dpa / XAMAX)
Kann man die Reformation mit dem liberalen Islam von heute vergleichen? Ja, sagt die Psychotherapeutin, Buchautorin und SPD-Politikerin Lale Akgün. Wird sich der liberale Islam dann auch durchsetzen? Da ist sich Akgün nicht so sicher.

Lale Akgün im Gespräch mit Dieter Kassel | Deutschlandradio Kultur

Rund 3500 Teilnehmer beschäftigen sich derzeit auf dem Historikertag in Hamburg mit „Glaubensfragen – Machtfragen“ – so die programmatische Überschrift der Veranstaltung.

Am Donnerstag diskutiert die Psychotherapeutin, Buchautorin und SPD-Politikerin Lale Akgün mit anderen Experten über die „Auswirkungen und Probleme nach der Reformation im Vergleich zu liberalen Strömungen im Islam heute“.

Akgün sieht Parallelen zwischen Reformation und den liberalen Strömungen im Islam heute. Ob sich letztere aber durchsetzen werden? Die Anzahl der liberalen Muslime sei derzeit noch sehr viel kleiner als die der orthodoxen, sagte Akgün im Deutschlandradio Kultur.

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Iranischen Aktivisten droht die Todesstrafe

Sina Dehgan, Bild: RDF
Sina Dehgan, Bild: RDF
Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) und die Richard Dawkins Foundation (RDF) wenden sich mit einem Aufruf an alle säkularen Menschen und Verteidiger der freien Meinungsäußerung.

Richard Dawkins-Foundation

Ein Aufruf an alle säkularen Menschen und Verteidiger der freien Meinungsäußerung:

Der Iran will zwei Aktivisten, die den Islam und den Quran kritisiert haben, hinrichten. Wir rufen euch alle auf, dagegen zu protestieren.

Der Ex-Muslim Sina Dehgan (19 J.) hatte 2015 im Internet eine Kampagne gestartet, um auf die Probleme des Islams hinzuweisen. Seitdem ist Sina Dehgan in Gefahr. Er wurde von der Geheimpolizei in Arak festgenommen und sitzt seitdem im Gefängnis.

Sein Mitstreiter Mohammad Nouri wurde schon wegen Prophetenbeleidigung verurteilt und soll hingerichtet werden. Nach unseren Informationen haben beide schon Einspruch gegen ihre Verurteilung an das Hohe Gericht erhoben.

Außerdem wurde Frau Sahar Almasi, die mutig mit diesen tapferen Männern zusammengearbeitet hat, bereits vor drei Jahren inhaftiert.

Diese Aufklärer brauchen unsere Unterstützung! Nach unserer Erfahrung kann nur der internationale Protest diese Menschen noch retten. Wir müssen gemeinsam gegen diesen unmenschlichen Umgang mit Atheisten und Religionskritiker protestieren. Bitte engagiert euch, denn die freie Meinungsäußerung ist ein Menschenrecht, welches keine Regierung mit dem Tode bestrafen darf.

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UN-Staaten einigen sich auf mehr Schutz und Hilfe für Flüchtlinge

Gebäude der Vereinten Nationen in New York © Muhammad Ghouri @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Gebäude der Vereinten Nationen in New York © Muhammad Ghouri @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Vereinten Nationen wollen das Los der Millionen Flüchtlinge verbessern. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verlangt eine konsequente Umsetzung der Versprechen. Entwicklungsminister Müller bekalgt Hilfe nur auf dem Papier.

MiGAZIN

Die 193 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen haben sich auf einen besseren Schutz und mehr Hilfe für Flüchtlinge geeinigt. Auf dem ersten großen UN-Flüchtlingsgipfel verabschiedeten die Delegierten am Montag in New York per Akklamation die sogenannte New Yorker Erklärung. Damit reagiert die Weltgemeinschaft auf die größte globale Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg: Mehr als 65 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht.

UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi begrüßte die Erklärung als „politische Verpflichtung von nie dagewesener Kraft“. Jetzt müssten die Staaten die Zusagen einlösen. Die Welt erwarte „Taten und Resultate“. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte die UN-Staaten dazu auf, die Verpflichtungen der Deklaration ernst zu nehmen und umzusetzen. Kein Flüchtling und kein Migrant dürfe zurückgelassen werden.

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Luxemburg macht Schluss mit Religionsunterricht

Religionsunterricht ade: Statt mit der Bibel beschäftigen sich luxemburgische Schüler nun mit Themen wie „Ich und die anderen“, „der Mensch, die Natur und die Technik“ und „Kultur und Kommunikation“. Foto: dpa
Religionsunterricht ade: Statt mit der Bibel beschäftigen sich luxemburgische Schüler nun mit Themen wie „Ich und die anderen“, „der Mensch, die Natur und die Technik“ und „Kultur und Kommunikation“. Foto: dpa

Die luxemburgische Regierung zieht ihren Kurs zur Trennung von Kirche und Staat weiter durch. Statt Religions- gibt es seit diesem Schuljahr an den Gymnasien Werteunterricht.

 

Von Hélène Maillasson | SZ Luxemburg

Rund 40 000 Gymnasiasten sind gestern in Luxemburg ins neue Schuljahr gestartet. Aus ihren Stundenplänen ist ein Fach verschwunden, der Religionsunterricht. Stattdessen steht für alle der neue Kurs „Leben und Gesellschaft“ auf dem Programm. Damit setzt Bildungsminister Claude Meisch (DP – Demokratesch Partei) eine Reform um, die seit ihrer Ankündigung 2014 für mächtig Zorn gesorgt hatte. Kritiker warnten vor einer Bevormundung durch den Staat und verlangten für die Schüler die Wahlfreiheit zwischen Religions- oder Werteunterricht. Die Bürgerinitiative „Fir de Choix“ (deutsch: Für die Wahl) sammelte zum Beispiel mehr als 25 600 Unterschriften gegen die Pläne der Regierung.

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Trotsky’s day out: How a visit to NYC influenced the Bolshevik revolution

Leon Trotsky in Mexico with some American friends, shortly before his 1940 assassination. (Public domain)
Leon Trotsky in Mexico with some American friends, shortly before his 1940 assassination. (Public domain)
Author Kenneth Ackerman explores the life of the Jewish radical in the weeks leading up to the overthrow of the Russian Provisional Government

By JP O’ Malley | The Times of Israel

Between 1881 and 1917, New York was ballooning into the fastest growing and most ethnically diverse metropolis the world had ever seen.

Jews made up over a fifth of the city’s expanding population of 5.5 million. Most came from the Pale of Settlement — a western region of imperial Russia — fleeing pogroms and violent persecution.

The largest Jewish presence in New York was on the Lower East Side, where Yiddish was the language of the streets, cafes, theaters, cinemas, and the Jewish printing press — which was predominately socialist, left wing, and internationalist in outlook.

In January 1917, a strikingly handsome radical-revolutionary, Lev Davidovich Bronstein — otherwise known as Leon Trotsky — arrived into this vast cosmopolitan-cultural-melting-pot.

Kenneth D. Ackerman, a lawyer and historian based in Washington D.C., has recently published “Trotsky in New York 1917: A Radical on the Eve of Revolution.”

The book recalls Trotsky’s controversial 10 weeks spent in New York before he headed back to Russia to lead the Military-Revolutionary Committee which carried out the overthrow of the Provisional Government in the October Revolution.

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Das wird man doch wohl noch sagen dürfen …

Stephanie Kuhnen (c) Martin Pe
Stephanie Kuhnen (c) Martin Pelzer
Queere Political Correctness kann jederzeit alle treffen. Dafür braucht man nur eine eigene Meinung!

Von Stephanie Kuhnen | SIEGESSÄULE.DE

Heute schon von einer Gesinnung terrorisiert worden? Oder von linksgrünen Pädo-Schwulen frühsexualisiert? Oder womöglich von der Evolution ausgemusterten Genderistinnen kastriert? Oder in Kreuzberg vom IS verschleppt? Von im Internet herumlungernden Gutmenschen in die Arbeitslosigkeit gemobbt? Von queer-radikalen Transen in die Geschlechtslosigkeit gegendert? Nicht? Das kann man sich kaum vorstellen, wenn man die Medien der letzten Wochen verfolgt hat. Queere Political Correctness kann jederzeit alle treffen. Dafür braucht man nur eine eigene Meinung!

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