Archiv der Kategorie: Bildung

Ethik-Unterricht: Bundesverwaltungsgericht weist Klage ab

Bild: Die Presse.com

Eltern in Baden-Württemberg haben keinen Anspruch auf Ethik-Unterricht für ihre Kinder ab der ersten Schulklasse.

evangelisch.de

Das Bundesverwaltungsgericht wies am Mittwoch in Leipzig die entsprechende Klage einer Mutter aus Freiburg zurück. Diese hatte die Einführung von Ethikunterricht schon in der Grundschule gefordert, da es in Baden-Württemberg auch schon katholischen und evangelischen Religionsunterricht ab der ersten Klasse gibt. Dieser Umstand führe allerdings nicht zu dem Recht auf eine parallele Einführung von Ethik-Unterricht, urteilten die Leipziger Richter in dem Revisionsverfahren (AZ: BVerwG 6C 11.13 – Urteil vom 16. April).

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Funny or Die’s ‘Creationist Cosmos’: God created everything — except for gay people

Creationists who believe God created the entire universe in six days about 6,000 years ago have been aghast at the reboot of Carl Sagan’s legendary “Cosmos” series.

By Eric W. DolanThe Raw Story

Some creationists have demanded their views receive equal airtime on the show to provide balance. Others have complained that astrophysicist and host Neil deGrasse Tyson was promoting “blind faith” in science. Evangelist Ray Comfort was particularly upset that Tyson believed the theory of evolution was scientific, but the Bible was not.

“[The Bible] gives us the basis for all creation, and it passes the scientific method,” Comfort explained. “It’s observable – Genesis – and testable. Evolution is not. You can’t observe something 60 million years old, but you can observe what Genesis says.”

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The Real Darwin Fish: Why creationists hate Tiktaalik

Roger Smith, left, and Neil Shubin examine a fossil.Photo courtesy PBS

We all know the Darwin fish, the car-bumper send-up of the Christian ichthys symbol, or Jesus fish. Unlike the Christian symbol, the Darwin fish has, you know, legs.

By Chris MooneySlate

But the Darwin fish isn’t merely a clever joke; in effect, it contains a testable scientific prediction. If evolution is true, and if life on Earth originated in water, then there must have once been fish species possessing primitive limbs, which enabled them to spend some part of their lives on land. And these species, in turn, must be the ancestors of four-limbed, land-living vertebrates like us.

Sure enough, in 2004, scientists found one of those transitional species: Tiktaalik roseaea 375-million-year-old Devonian period specimen discovered in the Canadian Arctic by paleontologist Neil Shubin and his colleagues. Tiktaalik, explains Shubin on the latest episode of the Inquiring Minds podcast, is an “anatomical mix between fish and a land-living animal.”

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Haben Eltern ein Recht auf Ethik-Unterricht für ihre konfessionslosen Kinder?

Bild: akj.rewi.hu-berlin.de

Haben Eltern ein Recht auf Ethik-Unterricht für ihre konfessionslosen Kinder? Am Bundesverwaltungsgericht wird dazu in dieser Woche ein Grundsatzurteil erwartet.

STIMME.de

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet an diesem Mittwoch, ob schon Grundschulen für konfessionslose Kinder einen Ethik-Unterricht als Alternative zu Religion anbieten müssen. Bejahen die Leipziger Richter einen grundgesetzlichen Anspruch, könnte das weitreichende Folgen haben.

Verhandelt wird die Klage einer Mutter aus Freiburg. Sie hatte 2010 vom Land Baden-Württemberg verlangt, für ihre konfessionslosen Kinder Ethik analog zum Religionsunterricht anzubieten. Sie habe ein Recht auf ethisch-moralische Bildung ihrer Kinder, argumentierte die Frau. In den beiden Vorinstanzen war sie mit ihrer Klage erfolglos geblieben.

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Lewitscharoffs seltsame Ansichten über Religion

Sibylle Lewitscharoff (Bild: Wikimedia Commons/Lesekreis, CC0/Public Domain)

Sibylle Lewitscharoff (Bild: Wikimedia Commons/Lesekreis, CC0/Public Domain)

Bei den Deutsch-Israelischen Literaturtagen in Berlin diskutierten Schriftsteller über religiöse Traditionen. Sibylle Lewitscharoff nutzte die Gelegenheit für die Verbreitung ziemlich kruder Thesen.

Die Welt – Jan Schapira

Inzwischen möchte man vor jeder öffentlichen Äußerung Sibylle Lewitscharoffs in den nächsten Graben springen und sich schützend die Hände vors Gesicht halten. Nachdem das selbst erklärte “Diskussionskäsperle” zuletzt mithilfe moderner Reproduktionsmedizin gezeugte Kinder als “Halbwesen” bezeichnete, wandte es sich jetzt gegen den freien Willen: “Mir sind Leute suspekt, die ihre Religion wählen.”

Ein Protestant, der plötzlich Jude oder Katholik werden will, “das finde ich lächerlich”, sagte die Büchnerpreisträgerin: “Quo Geburt wird man in eine Tradition hineingeboren, die man auch annehmen muss.” Dieser Herkunft gegenüber gälte es eine “Haftungsenergie zu entwickeln”.

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Immer Montags gegen FED und für den Frieden

Neue Montagsdemonstrationen: “Mischung aus verschwörungsideologischem Denken, rechtsesoterischer Lyrik, zutiefst antisemitischer Bildsprache und Truther-Propaganda”

von Peter Nowak

Es gab in den vergangenen zwei Jahrzehnen diverse Protestbewegungen, die unter dem Begriff Montagsdemonstration an die Manifestationen am Ende der DDR anknüpfen wollen. Aktuell gibt es eine neue Bewegung der Montagsdemonstrationen , die sich hauptsächlich über das Internet koordinieren. An 23 Orten soll es bereits verschiedene Aktivitäten gegeben haben. In einigen Städten sind es Mahnwachen, in anderen Kundgebungen und in manchen auch Demonstrationen . Am kommenden Montag soll sich die Bewegung noch ausweiten.

Auffallend ist die vage moralische Zielsetzung, “Wir wollen Frieden in der Welt”, “Für eine friedliche Zukunft”: Das ist so unbestimmt, dass wohl niemand dagegen ist. Dann taucht doch ein Gegner auf. “FED provoziert Krieg”, lautet das Motto. Die US-Notenbank ist eine Projektionsfläche für allerhand Verschwörungstheorien, nicht selten mit antisemitischen Untertönen.

Anonymous für Deutschland?
Einer der Ausgangspunkte dieser neuen Montagsbewegung ist ein neuneinhalb Minuten langes Video unter dem Titel “Anonymous – Nachricht an die deutsche Bevölkerung” .

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Studie über Klimaskeptiker wegen Klagedrohungen zurückgezogen

klimawandel

Psychologen weisen anhand von Onlinebeiträgen nach, dass Klimaskeptiker zu Verschwörungstheorien neigen. Wegen angeblicher Verleumdung wird der Befund nun nicht veröffentlicht.

Tages-Anzeiger

Es waren nur wenige, die mit einer Verleumdungsklage drohten. Doch das reichte den Herausgebern der Open-­Access-Plattform «Frontiers in Psychology»: Sie zogen den entsprechenden wissenschaftlichen Beitrag zurück und entfernten ihn aus dem Internet. Die offizielle Begründung der Herausgeber lautet unter anderem: «Der gesetzliche Kontext ist ungenügend klar.»

Die Drohungen waren von Exponenten der Klimaskeptiker ausgesprochen worden. Diese akzeptieren den wissenschaftlich anerkannten Befund nicht, dass der Klimawandel durch das Verhalten des Menschen verursacht wird und dadurch ein Risiko für die Gesellschaft besteht. Im zurückgezogenen Artikel fühlten sich verschiedene Skeptiker in ihrer Persönlichkeit angegriffen.

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Die zurückgezogene Studie als PDF.

Der Notwendige Kampf gegen Satan – “Seid nicht naiv”

jesus-vs-satan,-kampf,-gute-und-bose-149086Franziskus-Perle des Tages: Satan hasst die Heiligkeit. Das Leben des Christen ist ein Kampf gegen den Fürsten der Welt. Den Teufel gibt es, auch im 21. Jahrhundert! Die Versuchung wächst, steckt an und rechtfertigt sich. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) „Das Leben Jesu war ein Kampf. Er ist gekommen, um das Böse zu besiegen, um den Fürsten dieser Welt, um den Teufel zu besiegen“: dies betonte Papst Franziskus eindringlich in seiner Predigt am Freitag der fünften Woche der Fastenzeit bei der heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“. Der Papst widmete seine Betrachtungen ganz dem Kampf gegen Satan.

Diesen Kampf gegen den Teufel müsse jeder Christ aufnehmen. Der Satan „hat Jesus viele Male versucht, und Jesus hat in seinem Leben diese Versuchungen verspürt“, dies auch als Verfolgungen. Wir Christen, so der Papst, die Jesus nachfolgen wollten, „müssen diese Wahrheit gut kennen“

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Bundesverwaltungsgericht: Ethikunterricht bald bundesweit ab Klasse 1?

Bild: Wikimedia Commons/Tuxyso (CC-BY-SA 3.0)

Bild: Wikimedia Commons/Tuxyso (CC-BY-SA 3.0)

Am nächsten Mittwoch entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zur Frage, ob das Grundgesetz konfessionsfreien Eltern Anspruch auf einen Ethikunterricht ab der ersten Klasse gibt. Klage erhoben hatte eine Mutter aus Baden-Württemberg. Das Urteil des Bundesgerichts könnte Auswirkungen für alle Bundesländer haben.

Diesseits.de – Arik Platzek

Die Klägerin, alleinerziehende Mutter dreier Kinder, hatte Anfang 2010 beantragt, dass an der Karoline-Kaspar-Grundschule in Freiburg im Breisgau ein Ethikunterricht als werte- und normenbildende Alternative zum Religionsunterricht eingeführt wird. Hilfsweise sollte ihren zwei schulpflichtigen Söhnen der Besuch einer zwischenzeitlich eingerichteten Philosophie-AG kostenfrei möglich gemacht werden. Das baden-württembergische Kultusministerium lehnte den Antrag jedoch ab, das Verwaltungsgericht Freiburg und der Verwaltungsgerichtshof (VGH) des Landes bestätigten die Entscheidung des Ministeriums. Im Urteil des VGH vom 23. Januar 2013 hieß es, dass es in den Gestaltungsraum des Staates falle, „inwieweit er es in Verwirklichung seines Erziehungsauftrags für erforderlich hält, Ethikunterricht anzubieten.“

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Safranski hält Heidegger für einen Antisemiten

ruediger-safranski-106~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321Schriftsteller Rüdiger Safranski sagt über den Philosophen Heidegger, er sei ein «Denker, von dem wir noch stärker, als das bisher möglich war, nun bemerken müssen, dass in sein philosophisches Denken Antisemitismus eingeflossen ist».

kath.net

Osnabrück (kath.net/KNA) Der Schriftsteller Rüdiger Safranski (Foto) sieht den Philosophen Martin Heidegger (1889-1976) als Antisemiten. In einem Interview mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch) sagte der Autor, Heidegger sei ein «Denker, von dem wir noch stärker, als das bisher möglich war, nun bemerken müssen, dass in sein philosophisches Denken Antisemitismus eingeflossen ist».
Safranski hat mit dem Buch «Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit» jüngst ein Standardwerk über den Philosophen vorgelegt. Die als «Schwarze Hefte» bezeichneten Denktagebücher des international stark rezipierten Philosophen, die seit ihrem Erscheinen für eine neue Debatte um Heidegger gesorgt haben, enthielten keinerlei Hinweis auf die dramatischen Unterdrückungs- und Verfolgungsmaßnahmen der Nationalsozialisten.

«Von brennenden Synagogen, von der Deportation der Juden oder von Konzentrationslagern, von der Zerstörung der Demokratie oder anderem Gräßlichen ist gar nicht die Rede. Privat wird ihn das beschäftigt haben, aber all diese Themen hält er nicht für einen würdigen Gegenstand philosophischen Nachdenkens», sagte Safranski. Dies zeige bei aller raumgreifenden metaphysischen Spekulation «eine unglaubliche Verengung und einen Mangel an Empathie».

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80 Festnahmen von Gegendemonstranten – Widerstand gegen Bildungsplangegner

20140405_demofueralle_stuttgart_Bildungsplan_2014-567x410Bildungsplangegner erlebten bei ihrer friedlichen Demo Widerstand
Demonstration gegen den Bildungsplan und Gegendemonstration in Stuttgart – Grußworte der CDU- und FDP-Fraktionsführer des Stuttgarter Landtags – Etwa 80 Festnahmen von Gegendemonstranten – Polizeibericht: Der Widerstand kam aus „dem linken Spektrum“

Nach Angabe des Polizeiberichtes wurden wegen einer Sitzblockade 55 Personen in Gewahrsam genommen. Bereits „im Vorfeld und am Rande der Demonstration sind zehn Personen die mutmaßlich der linken Szene zuzuordnen sind, festgenommen worden. Diese waren in Zusammenhang mit massiven Störungen der letzten Bildungsplan-Versammlung im März als mutmaßliche Täter wiedererkannt worden“, schilderte der Polizeibericht wörtlich. Bei einer weiteren Blockade an anderer Stelle durch ca. 100 Personen versuchte die Polizei auf die Blockierer einzuwirken. Doch „da mehrere Störer dieser Aufforderung nicht nachkamen und teilweise Widerstand leisteten sind zehn von ihnen, die ebenfalls dem linken Spektrum zuzuordnen sind, vorläufig festgenommen und ebenfalls in den Polizeigewahrsam gebracht worden.“

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Toleranz statt Sex – Grüner Schleichweg für geschlechtliche Vielfalt im Unterricht

BawueSchüler in Baden-Württemberg sollen lernen, was sexuelle Vielfalt ist. Klerikale Gruppen toben. Nun nimmt Grün-Rot einen Schleichweg.

taz

STUTTGART taz | Rosa oder Blau, so sieht Kindererziehung für die rund 600 Teilnehmer der dritten Demonstration gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg aus. Mit Luftballons in Rosa oder Blau zogen sie am vergangenen Wochenende wieder durch Stuttgart, geschützt von 500 Polizisten. Sie wollen ihre Kinder schützen vor dem Monster „Frühsexualisierung“, das in schleimigem Grün auf ein Demoschild gemalt war. Seit drei Monaten tobt der Protest, weil an baden-württembergischen Schulen ab 2015 „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ gelehrt werden soll.

Bislang hielt die Landesregierung selbstbewusst dagegen. Am Dienstag nun die Überraschung: Grün-Rot rückt davon ab, dass „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Querschnittsthema in allen Fächern in den Bildungsplan aufgenommen werden soll. Die Regierungskoalition präsentiert dafür jedoch eine neue Idee: Die bislang fünf Leitprinzipien im Bildungsplan sollen in Leitperspektiven umbenannt und um eine sechste Leitperspektive ergänzt werden.

Deren Titel lautet „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“. Unter dieser Überschrift soll Toleranz nicht nur gegenüber homosexuellen, bi-, trans- und intersexuellen Menschen gelehrt werden, sondern auch gegenüber der sozialen Herkunft, Religion, Kultur oder Ethnie von Menschen. Ob das nun Schwächung oder Stärkung der ursprünglich geplanten Erziehung zur Akzeptanz sexueller Vielfalt ist, wird unterschiedlich ausgelegt.

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Gender Zentrum und die Queerschläge des Nikolaus Schneider

dhimmi_des_jahresDer Ratsvorsitzende der EKD hat bei der Eröffnung des umstrittenen “Gender”-Zentrums der Evangelischen Kirche die katholische Journalistin Birgit Kelle attackiert

Hannover (kath.net/red/idea)
Nikolaus Schneider, der Ratsvorsitzende der EKD, hat am Montag bei der Eröffnung des umstrittenen “Gender”-Zentrums der Evangelischen Kirche die katholische Journalistin Birgit Kelle attackiert. Dies berichtet das Magazin PRO. Kelle hatte in jüngster Zeit mehrfach das umstrittene Gender-Mainstreaming kritisiert und als “wirre Ideologie” bezeichnet, der sich Christen entgegenstellen müssten. “Solche polemische Kritik und die Zustimmung zu ihr lassen darauf schließen, dass mit „Gender Gefühle und Ängste bei Menschen angesprochen werden“, meinte Schneider. Kelles „Aufschrei gegen einen vermeintlichen Genderwahn“ verstehe er als eine „populistische Anbiederei an veränderungsunwillige konservative Kreise“.

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US – Studie : Internet vermindert religiöse Zugehörigkeit

a63da59a50Forscher in den USA haben den Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Religiosität und der Zunahme der Internetnutzung untersucht. Je mehr die Menschen im Internet surfen, umso ungläubiger werden sie.

pro Medienmagazin

Die Untersuchung des Computerwisssenschaftlers Allen Downey zeigt, dass es eine Verbindung zwischen Unglaube und Internetnutzung gibt. Der Wissenschafler kommt nach Angaben des Wissenschaftsmagazins MIT Technology Rewiew zu dem Ergebnis, dass die Zunahme der Internetnutzung in den USA in den beiden vergangenen Jahrzehnten ein signifikantes Absinken der religiösen Zugehörigkeit verursacht hat. Die Studie liefere eine signifikante Korrelation der Werte. Die Studie sagt aus, dass das Internet einen höheren Einfluss darauf hat, ob jemand religiös ist oder nicht, als andere mögliche Einflussfaktoren es tun, wie zum Beispiel Einkommen und Bildung der Person, deren Sozio-ökonomischer Status oder ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnt. „Die Nutzung des Internets verringert die Chance, Mitglied einer Religionsgemeinschaft zu sein“, sagt Downey.

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Fakultäten zwingen Schavan zum Rücktritt

Annette Schavan (Bild: Wikimedia Commons/Laurence Chaperon, CC-BY-SA 3.0)

Annette Schavan (Bild: Wikimedia Commons/Laurence Chaperon, CC-BY-SA 3.0)

Nach monatelanger Diskussion entscheidet ein Votum der Fakultäten: Die 18 Dekane der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität in München haben Annette Schavan zum Rücktritt aus dem Hochschulrat bewegt. Was bleibt, ist ein Imageschaden für Schavan, für Präsident Huber – und für die ganze Uni.

Von Sebastian KrassSüddeutsche.de

Nun ging es plötzlich ganz schnell: Auf Drängen der Fakultäten der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München gibt die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan ihren Posten im Hochschulrat auf. Auf einer kurzfristig terminierten Sitzung am Montagabend hätten die 18 Dekane der LMU Schavan zu diesem Schritt gebeten, “weil nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf an der Universität vor allem die notwendige Akzeptanz für einen Verbleib von Frau Schavan im Hochschulrat fehlt”, erklärte die Uni. Das Gericht hatte Ende März den Entzug des Doktortitels durch die Universität Düsseldorf für rechtens erklärt.

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