Do Not Fear the Dark Matter Hurricane (The Dark Matter Hurricane Is Good)

Credit: C. O’Hare; NASA/Jon Lomberg, via Physics
Scientists think there’s a „dark matter hurricane“ heading toward Earth. In fact, it might even be blowing through us already.
But don’t worry — it’s definitely not going to kill you. Mostly, it’s just a bunch of normal dark matter with especially good branding. And it really is headed (more or less) this way.

By Rafi Letzter | SPACE.com

Here’s what’s going on: Back in 2017, astronomers spotted a stretched-out line of stars passing through our solar system’s general region of the Milky Way. The scientists named this group the „S1 stream,“ identifying it as the nearest of several stellar streams moving through the galaxy. Parades of stars like these form when the Milky Way gobbles up a dwarf galaxy, stretching the smaller object out in the process. In a new paper, published Nov. 7 in the journal Physical Review D, researchers argued that S1 might be carrying with it a hefty load of dark matter from the original dwarf galaxy. And they gave that baggage the snazzy name „dark matter hurricane.“ [The 7 Strangest Asteroids: Weird Space Rocks in Our Solar System]

Again, that hurricane is not going to kill you. Or blow the door off your house. But it just may cause some local spikes in dark matter, which would help researchers hunting dark matter actually find the stuff, the researchers wrote.

That’s because all galaxies, but especially dwarf galaxies, are held together by dark matter, physicists believe. So, the galaxy that was torn to shreds birthing the S1 stream likely dumped a bunch of dark matter into the stream’s path.

The problem is, no existing dark matter-detection devices have actually worked, in part because they’ve all been designed based on educated guesses as to what dark matter really is. (Scientists have very good reason to believe dark matter exists but are still guessing about its composition.)

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Ein- und Ansichten eines Vernunftmenschen und eines Forschers aus Leidenschaft

Richard Dawkins, Screengrab
Rezension zu Richard Dawkins: Forscher aus Leidenschaft – Gedanken eines Vernunftmenschen

Von Uwe Lehnert | Richard-Dawkins-Foundation

Die Rede ist von Richard Dawkins – Evolutionsbiologe, Aufklärer und Religionskritiker. In seinem 1976 erschienenen Buch »Das egoistische Gen« vertrat er die provozierende These, dass wir allein von unseren von Generation zu Generation weitergegebenen Genen gesteuert werden und dass alle biologischen Organismen vor allem dem Überleben und der Unsterblichkeit der Erbanlagen dienen. Dawkins klärte uns aber darüber auf, dass wir aufgrund der inzwischen gewonnenen Einsichten in den naturgesteuerten Ablauf diesem Gen-Schicksal dennoch nicht hilflos ausgeliefert seien. Spätestens mit dem Erscheinen seines weltweit verbreiteten Buches »Der Gotteswahn« wurde er auch einer großen Öffentlichkeit als vehementer Religionskritiker bekannt. »Der Gotteswahn« ist eine leidenschaftliche Streitschrift gegen das Irrationale, Fortschrittsfeindliche und Zerstörerische der Religionen. Dawkins gilt seither als einer der bekanntesten Vertreter des sog. Neuen Atheismus.

Man darf gewiss ohne Übertreibung sagen, dass Richard Dawkins einer der einflussreichsten gegenwärtigen Intellektuellen ist. Nach einer sehr fruchtbaren Phase als Wissenschaftler und Forscher, die 1967 in Berkeley/USA begann, übernahm er 1995 an der Universität Oxford eine »Professur für die Förderung des Wissenschaftsverständnisses in der Öffentlichkeit« (Professor of the Public Understanding of Science). Eine wohl einmalige Einrichtung in der internationalen Wissenschaftslandschaft, die die Informationsdefizite in der Gesellschaft in Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse beseitigen helfen soll. Diese Kluft an Einsichten besteht zwischen dem wissenschaftlichen und aufgeklärten Denken einer gesellschaftlichen Minderheit und dem durch Unwissen, Aberglauben und kompromissloses Festhalten an religiösen »Wahrheiten« gekennzeichneten Verhalten einer großen Mehrheit. Im Jahr 2008 zog sich Dawkins aus Altersgründen aus dem akademischen Betrieb zurück. Als Vortragender und Autor zu wissenschaftlichen, speziell evolutionsbiologischen, aufklärerischen, religionskritischen sowie politischen Themen ist er dennoch bis heute aktiv geblieben.

Das nachfolgend zu würdigende Buch umfasst 41 Aufsätze und Vorträge aus 40 Jahren wissenschaftlicher und publizistischer Tätigkeit, meist mit aktualisierenden Nachworten versehen, wobei die neueren Texte überwiegen. Die Herausgeberin Gillian Somerscales hat zusammen mit Dawkins die Texte ausgewählt, thematisch gruppiert und jeweils einleitend mit klugen und hilfreichen Kommentierungen versehen.

Teil I ist überschrieben mit: »Wert(e) der Wissenschaft«. Im Beitrag »Die Werte der Wissenschaft und die Wissenschaft der Werte« meint Dawkins mit Blick auf die Wissenschaftler: »Grundlage ihres Berufes ist die Überzeugung, dass es so etwas wie eine objektive Wahrheit gibt, die über kulturelle Unterschiede hinausgeht; wenn demnach zwei Wissenschaftler die gleiche Frage stellen, gelangen sie unabhängig von ihren vorgegebenen Überzeugungen, ihrer kulturellen Herkunft und innerhalb gewisser Grenzen auch ihrer Fähigkeiten zu der gleichen Antwort.« (S. 31f)

Während Teil I davon handelt, was Wissenschaft ist, befasst sich Teil II: »All ihre gnadenlose Pracht« damit, wie Wissenschaft betrieben wird. Es folgen ausführliche, gut verständliche Betrachtungen zur Wirkungsweise der Evolution, wobei übliche Missverständnisse geduldig geklärt werden. Es schließt sich eine Würdigung des Beitrags von Alfred Russel Wallace, eines Zeitgenossen Darwins, zur Entwicklung der Evolutionstheorie an. Erwähnt wird, dass Darwin und Wallace trotz der brisanten Konkurrenzsituation eine freundschaftliche Beziehung entwickelten. Bei aller Schönheit der Ergebnisse der Evolution macht Dawkins – wie schon in Teil I – darauf aufmerksam, dass Evolution eine höchst »blutige Angelegenheit« ist. »Die läuferische Eleganz von Geparden und Gazellen wurde auf beiden Seiten mit einem gewaltigen Blutzoll und dem Leiden unzähliger Vorfahren erkauft.« (S. 44) Neues und angepassteres Leben baut auf dem Töten und Fressen der weniger angepassten und damit unterlegenen Individuen auf. Zahllose Vorläufer beispielsweise von Antilopen oder Gazellen mussten sterben, um heutige Antilopen und Gazellen sich entwickeln zu lassen, die genügend schnell sind, um eine Überlebenschance zu haben, wenn sie von den fleischfressenden Geparden oder Löwen gejagt werden.

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Marianengraben schluckt Wasser

Am Marianengraben wird mit der absinkenden Pazifischen Platte auch viermal so viel Wasser in den Erdmantel transportiert wie gedacht. © NASA
Ab in die Tiefe: An den Subduktionszonen gelangen mit den untertauchenden Erdplatten enorme Wassermengen in das Erdinnere. Allein am Marianengraben transportiert die absinkende Pazifische Platte gut viermal mehr Wasser in den Erdmantel als bisher angenommen, wie Messungen nun enthüllen. Die Subduktionzonen spielen damit eine wichtige Rolle im irdischen Wasserkreislauf. Weltweit könnten in ihnen drei Milliarden Tonnen Wasser pro Million Jahre verschluckt werden, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

scinexx

Der Vorrat des irdischen Wassers beschränkt sich nicht auf die Ozeane, Gewässer oder die Atmosphäre: Auch verborgen im Erdmantel sind gewaltige Mengen Wasser gespeichert – teilweise schon seit der Frühzeit unseres Planeten. Dieses größtenteils in Mineralien gebundene Wasser spielt eine wichtige Rolle für die Prozesse im Erdmantel, aber auch für den irdischen Wasserkreislauf. Denn Teile davon treten bei Vulkanausbrüchen wieder zutage.

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Giffey warnt vor Folgen religiösen Mobbings an Schulen

Bild: © picture alliance/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
„Mobbing geht an niemandem spurlos vorbei und kann schlimme Folgen haben“, so Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Mit einem neuen Förderprogramm hat die SPD-Politikerin dem Mobbing nun den Kampf angesagt.

katholisch.de

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat vor den Folgen religiösen Mobbings an Schulen gewarnt. „Mobbing geht an niemandem spurlos vorbei und kann schlimme Folgen haben: von der Schulverweigerung bis hin zum Selbstmord“, sagte sie am Freitag in Hannover. „Wenn Schüler beschimpft oder gemobbt werden, weil sie anders aussehen, einen anderen Glauben haben oder anderer Herkunft sind, dann ist es höchste Zeit zu handeln.“ Giffey äußerte sich beim offiziellen Auftakt ihres Programms zur Förderung von Anti-Mobbing-Profis an Schulen. Rund 200 speziell geschulte Sozialarbeiter – sogenannte Respekt Coaches – arbeiten derzeit an bundesweit 175 Schulen. Gestartet war das Programm in diesem Schuljahr.

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Supererde um Barnards Stern

Barnards Stern (links) und sein neuentdeckter Planet – sie liegen nur sechs Lichtjahre von der Erde entfernt. © ESO/ M. Kornmesser
Eine neue Nachbarwelt: Astronomen haben einen Exoplaneten um den sonnennächsten Einzelstern entdeckt – den sechs Lichtjahre entfernten Barnards Stern. Die Supererde ist 3,2 Mal massereicher als die Erde und umkreist den Stern etwa in Merkur-Entfernung. Weil der Rote Zwerg aber viel lichtschwächer ist, herrschen auf ihr wahrscheinlich Temperaturen von minus 170 Grad – zu kalt für flüssiges Wasser und Leben, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

scinexx

Obwohl es in unserer nahen Nachbarschaft gleich mehrere Rote Zwerge und das Centauri-Dreifachsystem gibt, konnten Astronomen dort lange keine Planeten finden. Das aber hat sich geändert: In den letzten Jahren haben Forscher einen Erdzwilling bei unserem nächsten Nachbarn Proxima Centauri entdeckt, dazu einen erdähnlichen Planeten in elf Lichtjahren und fünf weitere Erdzwillinge in bis zu 16 Lichtjahren Entfernung. Auch Alpha Centauri könnte mehrere noch unentdeckte Erdzwillinge besitzen.

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Hale-Bopp: The Bright and Tragic Comet

Comet Hale-Bopp. Credit: NASA
Hale-Bopp was an unusually bright comet that flew by Earth, reaching its closest approach to the planet in 1997. It was most spectacular in the Northern Hemisphere and visible to the naked eye for about 18 months.

By Elizabeth Howell | SPACE.com

Hale-Bopp was probably one of the most viewed comets in history. It provided quite the sky show, being 1,000 times brighter than Halley’s Comet at the time of its discovery, NASA said. Its twin blue-and-white tails were clearly visible even from light-polluted areas such as Chicago.

Sadly, there was a tragic footnote to the appearance of Hale-Bopp. About 40 people who were part of the „Heaven’s Gate“ cult in San Diego committed mass suicide as the comet came close to Earth.

The Hale-Bopp comet was found independently by two amateur astronomers, Alan Hale in New Mexico and Thomas Bopp in Arizona. At the time of its discovery, Hale-Bopp was the farthest comet ever to be discovered by amateurs, according to NASA.

Both men trained their telescopes on nearby globular cluster M70 on July 23, 1995. Hale, who had a doctorate in astronomy but was running an educational company, had looked at the same area just days earlier and was surprised to see a new blob in the sky.

„As soon as I looked,“ he said in a 1997 Time magazine interview, „I saw a fuzzy object nearby. It was strange, because I’d looked at M70 a couple of weeks earlier and the object hadn’t been there.“

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Sleep Paralysis – A Personal Odyssey into an Apparently Paranormal Experience

Image: Skeptic.com
Skeptics are familiar with different sleep anomalies that help explain the various psychological experiences that people have that are often attributed to supernatural, paranormal, or even extraterrestrial causes.

Byy Heidi Love | Skeptics

Hypnagogic (just after falling asleep) and hypnopompic (just before waking up) hallucinations, for example, occur in the fuzzy borderlands between wakefulness and sleep, when our conscious brain slips into unconsciousness as we fall asleep or transition into wakefulness. Reality and fantasy blur and people report seeing and hearing things that are not actually there, such as speckles, lines, geometric patterns, representational images, and voices and sounds. Lucid dreams are stronger still, and consist of dreams in which the sleeping person is aware that they are asleep and dreaming, but can participate in and alter the dream itself. Sleep paralysis is a type of lucid dream in which the dreamer is generally not aware they are dreaming but rather they perceive themselves to be awake and in their bed. They also feel paralyzed, have difficulty breathing, feel pressure on the chest and often sense the presence of a being in the room with them. Additionally, they sometimes feel themselves floating, flying, falling, or leaving their body, with an emotional component that includes an element of terror, but sometimes also excitement, exhilaration, rapture, or sexual arousal.

I have had many such experiences myself, and now that I am a skeptic I can look back upon them with some reflective hindsight and provide here a first-hand account of what it is like to have a lucid dream under sleep paralysis. First, by way of background, I am a 44-year old white female, a first generation American raised by a working-class single, German immigrant mother. I was raised Mormon, although today I consider myself an open minded, highly inquisitive, skeptical, critically thinking agnostic who is pro-science.

I stopped believing in Mormonism (if I ever really did believe) sometime in my early teens. In my early 20s I got involved in political activism (hardcore lefty), fueled by youthful passion and idealism and intent on changing the world. During that time until my very early 30s I tended to believe in conspiracy theories, pseudoscience and all sorts of woo, including alien abductions. Yet I also had a deep skeptical streak and a fairly well developed inquisitiveness that made me question everything and seek deeper understanding.

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Sonnensystem: Sturm aus Dunkler Materie

© NASA/JPL-Caltech/ R. Hurt (SSC/Caltech) Die Milchstraße ist von zahlreichen Sternenströmen durchzogen – einer davon treibt Dunkle Materie durch unser Sonnensytem.
Auf Kollisionskurs: Ein Strom aus Dunkler Materie weht mitten durch unser Sonnensystem – und das mit hoher Geschwindigkeit, wie Astronomen festgestellt haben. Mit rund 500 Kilometern pro Sekunde bewegt sich dieser sogenannte „S1-Strom“ doppelt so schnell durch die Milchstraße wie unsere Sonne. Das schadet uns nicht, könnte es aber künftig leichter machen, in diesem „Sturm“ aus Dunkler Materie nach den Teilchen dieser exotischen Materieform zu fahnden.

scinexx

Es gibt viermal mehr Dunkle Materie als normale Materie im Kosmos – und trotzdem wissen wir so gut wie nichts über sie. Klar scheint nur, dass die Dunkle Materie nahezu überall im Universum vorkommt – in unserer Milchstraße ebenso wie in Zwerggalaxien, gewaltigen Strömen und vielleicht sogar feinen „Haaren“ in Erdnähe. Ihr Schwerkrafteinfluss hält Galaxien zusammen und prägt auch die Bewegung von Sternansammlungen im Umfeld unserer kosmischen Nachbarschaft.

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Denis Diderot erklärt deutsch und deutlich, warum die Moral keinen Gott braucht

Denis Diderot (1713–1784), porträtiert vom russischen Maler Dmitry Grigorevich Levickij.

Auch wer nicht an eine höhere Macht glaubt, kann ein guter Mensch sein: Das legt Denis Diderot in einem kleinen Dialog dar. Hans Magnus Enzensberger hat das Büchlein aus dem Jahr 1774 nun erstmals ins Deutsche übersetzt.

Claudia Mäder | Neue Zürcher Zeitung

Atheisten – das sind doch Mörder und Diebe! Anders kann es sich die Marschallin de Broglie einfach nicht denken. Menschen, die sich tugendhaft verhalten, meint die tiefreligiöse Dame, müssten zwangsläufig an Gott glauben. Denn täten sie es nicht, hätten sie keinen Grund, ihre lasterhaften Leidenschaften zu zügeln, und würden demnach nach Herzenslust den verderblichsten Dingen frönen. Aber wie ist denn da dieser Monsieur Crudeli zu verstehen? Der Herr, der kurzzeitig im Haus des Marschalls de Broglie zu Besuch weilt, ist bekanntermassen ein Mensch, «der an gar nichts glaubt». Doch zugleich kann er ohne jeden Zweifel belegen, dass er weder stiehlt noch plündert oder tötet und sich in all seinem Tun wie ein Ehrenmann verhält.

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How Life Could Help Atmospheric Tides Slow a Planet’s Rotation


An oxygenated Earth is vital for the evolution of complex life.
Credit: NASA
Resonating oscillations of a planet’s atmosphere caused by gravitational tides and heating from its star could prevent a planet’s rotation from steadily slowing over time, according to new research by Caleb Scharf, who is the Director of Astrobiology at Columbia University. His findings suggest that the effect is enhanced for a planet with an atmosphere that has been oxygenated by life, and the resulting „atmospheric tides“ could even act as a biosignature.

By Space.com, staff

Tides can distort a planet’s mass, which in turn affects its rotation. We’re most familiar with gravitational tides, which on Earth we feel from the gravity of the Moon and the Sun. These gravitational tides create bulges as Earth spins, and the Moon and Sun tug on those bulges, slowing the spin.

By contrast, atmospheric tides, sometimes called thermal or solar tides, occur when sunlight heats the surface and air on Earth’s daytime side. That heating shifts the atmosphere’s mass from the hottest point to cooler points on the planet. As with gravitational tides, atmospheric tides cause bulges that are vulnerable to gravitational pulls. Those bulges subtly change the shape of Earth’s atmosphere, stretching it from a sphere to something slightly less symmetrical and more elliptical. Scharf suggests imagining a „handle“ on Earth, and that forces pulling on the atmospheric handle can then help speed up or slow down the planet’s rotation. [Watch Earth Spin Through a Full Year in This Spectacular Time-Lapse Video]

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Vega: The North Star of the Past and the Future

To find the star Vega in the constellation Lyra, look directly overhead. North lies at the top of the sky map. Credit: Starry Night Software
Vega is a bright star located just 25 light-years from Earth, visible in the summer sky of the Northern Hemisphere. The star is part of the constellation Lyra and, with the stars Deneb and Altair, forms an asterism known as the Summer Triangle.

By Elizabeth Howell | SPACE.com

The star is only about 450 million years old, which makes it a youngster compared to our own solar system (which is 4.6 billion years old). Studies of Vega help astronomers learn more about solar systems that are in the early stages of their formation.

Because the Earth’s axis wobbles, our perception of north gradually shifts to different stars over a 26,000-year cycle. Vega was the North Star several thousand years ago, and it will regain that status in about 12,000 years.

Vega is almost directly overhead at midnorthern latitudes on midsummer nights. Vega sinks below the horizon for only 7 hours a day and can be seen on any night of the year.

Farther south, Vega lies below the horizon for a longer period, but in Alaska, northern Canada and much of Europe, Vega never sets. The star’s location is:

  • Right ascension: 18h 36m 56.3s.
  • Declination: 38 degrees 47 minutes 01 second.

Because Vega’s blue-white light is so bright — the star has an apparent magnitude of 0.03 — it features prominently in ancient cultures, ranging from the Chinese to the Polynesians to the Hindus. Vega’s name comes from the Arabic word „waqi,“ which means „falling“ or „swooping.“

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Galaxienkerne im Todestanz

Diese Aufnahme zeigt zwei sich eng umkreisende Schwarze Löcher im Zentrum der Galaxie NGC 6240.© NASA, ESA, W. M. Keck Observatory, Pan-STARRS and M. Koss (Eureka Scientific, Inc.)
Tanz der Giganten: Überraschend viele Galaxien haben gleich zwei supermassereiche Schwarze Löcher in ihrem Zentrum – Schwerkraftgiganten kurz vor der Verschmelzung. Das haben Astronomen bei einer Durchmusterung von fast 500 Galaxien entdeckt. In 17 Prozent der aktiven Galaxien fanden sie Paare von sich umkreisenden Schwarzen Löchern – deutlich mehr als erwartet, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. Ihre Beobachtungen bestätigen zudem, dass diese Giganten kurz vor der Kollision noch einmal rasant wachsen.

scinexx

Unsere Milchstraße hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Denn sie ist schon mehrfach mit anderen Galaxien kollidiert – besonders heftig vor rund zehn Milliarden Jahren. Auch bei anderen Galaxien sind solche Karambolagen keine Seltenheit. Was dabei mit den zentralen Schwarzen Löchern dieser Galaxien passiert, ist bisher aber nur in Teilen geklärt. So könnte die Milchstraße in ihrem Halo noch „Geschwister“ ihres supermassereichen Schwarzen Lochs besitzen – Überbleibseln vergangener Kollisionen mit Zwerggalaxien.

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Wissenschaft in den Medien

In den Medien kommen immer die gleichen Forschenden zu Wort. Die Wissenschaften tragen daran eine Mitschuld, doch auch Journalisten stehen in der Verantwortung und müssen ihren Umgang mit Forschenden überdenken.

Servan Grüninger | Neue Zürcher Zeitung

Man könnte meinen, die Schweizer Wissenschaften bestünden nur aus einer Handvoll von Forschenden. Zumindest erhält man diesen Eindruck, wenn man ihre Präsenz in den Schweizer Medien betrachtet. Wie eine noch unveröffentlichte Untersuchung des Kommunikationswissenschafters Mike Schäfer zeigt, bestreitet eine kleine Minderheit von Forschenden ungefähr die Hälfte aller medialen Statements – die restlichen Wissenschafter werden öffentlich kaum wahrgenommen. In seinem Artikel «Immer dieselben Wissenschafter am Mikrofon» beschreibt Stephan Russ-Mohl verschiedene Gründe dafür. Er erwähnt die fehlenden Anreize für Öffentlichkeitsarbeit ebenso wie die Gefahr von Shitstorms und die oft mangelhafte Fähigkeit von Forschenden, allgemeinverständlich zu schreiben und zu reden. Auf die Rolle der Medien geht er jedoch kaum ein. Dabei sind diese gleich aus drei Gründen mitverantwortlich für die mangelnde Diversität von Forschenden in der medialen Öffentlichkeit. Denn der Spardruck, die Tendenz zur Zuspitzung und die immergleichen Erzählmuster in den Medien verhindern, dass die ganze Vielfalt der Wissenschaften zur Geltung kommt.

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Steven Pinker and Michael Shermer in Conversation

Image: eSkeptic
Thanks to Pangburn Philosophy and Travis Pangburn Harvard University psychologist Dr. Steven Pinker and Skeptic publisher Dr. Michael Shermer had an enlightening conversation for a full house at the L’Olympia theater in Montreal, where Pinker grew up.

eSkeptic

Pinker and Shermer discussed morality and science, morality and politics, good and evil, moral progress in an era of Populism and Nationalism, the negativity bias and how to put into perspective all the bad news reported daily by the media, and how to find meaning and purpose in a humanistic nontheist worldview.

Dr. Steven Pinker is a Johnstone Family Professor in the Department of Psychology at Harvard University where he conducts research on language and cognition. He writes for publications such as the New York Times, Time and The Atlantic, and is the author of ten books, including The Language Instinct, How the Mind Works, The Blank Slate, The Stuff of Thought, The Better Angels of Our Nature, and most recently, Enlightenment Now: The Case for Reason, Science, Humanism, and Progress.

Dr. Michael Shermer is the Publisher of Skeptic magazine, a monthly columnist for Scientific American, and a Presidential Fellow at Chapman University where he teaches Skepticism 101. He is the author of Why People Believe Weird Things, Why Darwin Matters, The Science of Good and Evil, and The Moral Arc. His new book is Heavens on Earth: The Scientific Search for the Afterlife, Immortality & Utopia.

This conversation took place on September 16th, 2018 at the Olympia Theatre in Montréal, Canada.

 

Richard Dawkins und die Verteidigung menschlicher Vernunft

Richard Dawkins: Forscher aus Leidenschaft. Foto: Ralf Julke
Von fundamentalen Dummköpfen nicht irre machen lassen

Ralf Julke | Leipziger Internet Zeitung

Es ist erstaunlich: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts kämpfen wir nun wieder gegen ein Dunkelmännertum, das eigentlich in dieser Vernunftfeindlichkeit zuletzt im 17. Jahrhundert zu finden war. Es wird an Verschwörungstheorien und Astrologie geglaubt, an göttliche Pläne und heimliche Kräfte. Und umso mehr fällt ein Bursche auf, der seit Jahrzehnten mit Witz und Sarkasmus für die Benutzung des gesunden Menschenverstandes wirbt.

Zum ersten Mal so richtig ins Hornissennest gestochen hat der englische Evolutionsbiologe Richard Dawkins ja bekanntlich 1976 mit der Veröffentlichung seine Buches „The Selfish Gene“, das in der deutschen Variante dann als „Das egoistische Gen“ erschien. Was natürlich all den Diskutanten, die nur das Wörtchen „egoistisch“ lasen, suggerierte, Dawkins würde die Gene geradezu personifizieren und den Egoismus zur neuen Triebkraft der Evolution erklären. Tatsächlich erzählte er mit seinem Buch sehr plastisch, wie die darwinistische Evolution tatsächlich vor sich geht – nämlich auf Basis der Gene, den Informationsträgern des Lebens.

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Aus Protest: Schwedischer Provider blockiert Elsevier

Bild: heise online
Der umstrittene Wissenschaftsverlag Elsevier zwang einen schwedischen Provider, den Zugang zu Sci-Hub zu blockieren. Die Schweden zeigten Haltung.

Von Daniel Berger | heise online

Der schwedische Internet-Provider Bahnhof sperrt aus Protest den Zugang zu Elsevier. Der niederländische Wissenschaftsverlag hatte zuvor von Bahnhof gefordert, den Zugang zu einigen Domains zu blockieren, darunter die von Sci-Hub. Dabei handelt es sich um eine Art Schattenbibliothek, in der wissenschaftliche Aufsätze bereitstehen, die es sonst nur hinter Bezahlschranken gibt – etwa bei Elsevier.

Weil Sci-Hub das Urheberrecht verletze, sollen Bahnhof und sechs andere Provider ihren Kunden den Zugang zur Plattform verwehren, verlangt Elsevier und ging vor Gericht. Das schwedische Patent- und Marktgericht (PMD) gab dem Verlag Recht. Die Gerichtsentscheidung sei „schrecklich“ und richte sich gegen „die Seele des Internets“, erklärte Bahnhof-Chef Jon Karlung gegenüber TorrentFreak.

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Bundeswehr bildet trotz Khashoggi-Affäre saudische Soldaten aus

Trotz der Affäre um den gewaltsamen Tod des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi bildet die Bundeswehr zunächst weiter Soldaten aus Saudi-Arabien aus.

Kölner Stadt-Anzeiger

An der Führungsakademie in Hamburg werden derzeit sieben Offiziersanwärter der saudischen Streitkräfte geschult, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verteidigungsministerium erfuhr. Sie belegen einen Sprachkurs, der Voraussetzung für die für 2019 geplante Offiziersausbildung ist.

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Paläontologen entdecken eine neue Dinosaurier-Art in Argentinien

Rebbachisaurid sauropod Lavocatisaurus agrioensis gen. et sp. nov. from Agrio del Medio (Argentina), Aptian–lower Albian. A. MOZ-Pv1232, axis in lateral view (A1, photograph; A2, drawing); eight cervical vertebrae in lateral view view (A3, photograph; A4, drawing, ); anterior caudal vertebra in lateral view (A5); middle caudal vertebra in lateral view (A6); posterior caudal vertebra in lateral view (A7); posteriormost caudal vertebra in lateral view (A8); left tibia in lateral view (A9). B. MOZ-Pv 1255, left scapula from a juvenile specimen, in lateral view. C. Skeletal reconstruction based on the holotype and paratype specimens. Scale bars 10 cm. Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 4.0 – José I. Canudo, José L. Carballido, Alberto Garrido, and Leonardo Salgado
Eine bisher unbekannte Dinosaurier-Art haben Forscher im Süden Argentiniens entdeckt. Die Paläontologen aus Spanien und Argentinien fanden in der Nähe der Anden die Knochenreste eines zwölf Meter langen Tieres und zweier kleinerer Exemplare.

Neue Zürcher Zeitung

Die Pflanzenfresser lebten vor 110 Millionen Jahren in einem Wüstengebiet in der heutigen Provinz Neuquén. Die neu entdeckte Art erhielt den Namen Lavocatisaurus agrioensis.

«Wir haben den grössten Teil der Schädelknochen gefunden und eine grosse Zahl von Zähnen, wodurch wir eine ziemlich vollständige Rekonstruktion erstellen konnten», sagte José Luis Carballido vom Museum Egidio Feruglio in der Stadt Trelew in Patagonien. Auch Knochen des Halses, des Rückens und des Schwanzes fanden die Forscher.

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Why Do Taxonomists Write the Meanest Obituaries?

Illustration by Sishir Bommakanti
The open nature of the science of classification virtually guarantees fights.

By Ansel Payne | NAUTILUS

Constantine Rafinesque had only been dead a few months when Asa Gray sat down to eulogize him for the American Journal of Science. The year was 1841, and Gray, soon to join both the American Academy and the Harvard faculty, was well on his way to becoming the most respected botanist of his generation. Grayia, a new genus of desert shrub, had just been named in his honor.
Rafinesque, on the other hand, was persona non grata. Described by peers as a “literary madman,” the Turkish-born polymath had died of cancer the previous fall. Among the many works he left behind were rambling discourses on zoology and geology; a catalog of Native American burial mounds; a new interpretation of the Hebrew Bible; a 5,400-line epic poem (with footnotes); and, last but not least, a lengthy series of studies on North American plants.

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Warum vier Königinnen im Vatikan bestattet sind

Die Via della Conciliazione in Rom führt auf den Petersdom zu Quelle: picture alliance / imageBROKER
Im Petersdom fanden 148 Päpste die letzte Ruhestätte – und vier königliche Frauen, eine sogar mit ihrer ganzen Familie. Wie kommen die da hin? Dieses Geheimnis lüftet die Historikerin Martha Schad.

Von Christoph Renzikowski | DIE WELT

Ein fast reine Männerdomäne – so stellt man sich den Vatikan vor, das Zentrum des Weltkatholizismus. Frauen gibt es hier nur in dienenden Funktionen, meist als Haushälterinnen der ausnahmslos männlichen Würdenträger. Das stimmt allerdings nicht ganz, denn im Petersdom, dem Mittelpunkt des extraterritorialen Kirchenstaates am Tiber inmitten von Rom, sind auch vier Frauen bestattet. Neben derzeit 148 Päpsten.

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