Archiv der Kategorie: Freidenker

Bangladesch: Religionskritischer US-Blogger mit Machete totgeschlagen

Experten der Spurensicherung untersuchen den Tatort auf dem Uni-Campus der Hauptstadt Dhaka© Munir Uz Zaman/AFP

Er hatte Bücher zu Atheismus und Homosexualität verfasst und in Bangladesch einen islamkritischen Blog gegründet: Der in den USA lebende Blogger Abhijit Roy ist in Dhaka brutal ermordet worden.


stern.de

Ein prominenter atheistischer Schriftsteller und Blogger ist in Bangladesch von Unbekannten ermordet worden. Der 40 Jahre alte Abhijit Roy sei bei der Rückkehr von einer Buchmesse in Dhaka auf dem Uni-Campus der Hauptstadt mit Macheten angegriffen worden und habe tödliche Kopfverletzungen erlitten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Seine Ehefrau Rafida Ahmed sei bei dem Angriff schwer verletzt worden und habe einen Finger verloren.

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Dodo Lütz im Gotteswahn – unverständlich für Atheisten

Manfred_Lütz

Der Psychiater und Buchautor Manfred Lütz hat Christen dazu aufgefordert, verständlich über ihren Glauben zu sprechen. Sein Vortrag bildete am Donnerstag den Auftakt zum Kongress christlicher Führungskräfte in Hamburg.


pro Medienmagazin

Buchautor Manfred Lütz erklärte: „Hinter den großen Debatten, die wir in unserer Gesellschaft führen, steht immer die Frage: Gibt es Gott?“ Als Beispiele nannte er den aktuellen Streit um Sterbehilfe. Das öffentliche Gespräch über Gott sei deshalb notwendig. Christen müssten in der Lage sein, Rechenschaft über die Hoffnung abzulegen, die in ihnen lebe. „Wir müssen unseren Glauben wieder kennen und auch bekennen – und zwar in einer Sprache, die Menschen verstehen können“, sagte er und kritisierte Geistliche, „die mit Fachchinesisch auf die Kanzel steigen“. Weiter sagte er: „Ich bin der Meinung, alles, was man sagen muss, kann man auch in verständlichen Worten sagen.“ Theologische Fachsprache sei in Predigten unangebracht. „Christen müssen heute so reden, dass der atheistische Nachbar das versteht.“

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Schweden: Von Negerfinken und Lappenmeisen

Hottentottenente. Bild: Guérin Nicolas/CC-BY-3.0

Der schwedische Orinthologieverein hatte sich sieben Jahre lang die Mühe gemacht, allen Vögeln der Welt, das heißt 10.709 Arten, schwedische Namen zu geben oder deren Namen zu überdenken. Teils wurden neue Namen kreiert, alte verändert.


Von Jens Mattern|TELEPOLIS

Einige alte Bezeichnungen kamen auf den politischen Prüfstand. Rassistisch klingende Namen wurden aussortiert. So kam “Negerfink” auf den Index, die “Hottentottenente”, die auf Deutsch ebenso heißt, wurde aus dem Sprachgebrauch gebannt, ebenso erging es dem südamerikanischen “Zigeunervogel”, der nun den indianischen Namen “Hoatzin” bekam, und dem “Kaffernsegler”, der nun zum “Weißbürzelsegler” getauft wurde.

“In Südafrika ist das Wort Kaffer verboten, da es dort als Hetze gegen eine Volksgruppe interpretiert wird”, erklärt Erling Jyler, Chef des Taxonomie-Ausschusses.

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The Celebrity Atheist and Skeptics List

Source: “Brad Pitt June 2014 (cropped)” by Foreign and Commonwealth Office – http://www.flickr.com/photos/fo

Thou Are Not Alone, For We Are Plentiful


By Nevets|hub-Pages

This is for those skeptics and non-believers who feel alone in their lack of faith. We see religion coming at us from all ends every day, from television, to films, to literature, to the vast majority of our fellow man (and woman). But would it surprise you that some of the most influential artists of our time and our past were non-believers just as ourselves? It’s quite true. And below I’ve compiled a list of some of the most well-known of these individuals.

While I’ve not listed every outspoken celebrity atheist and agnostic, I have listed some of my personal favorites — along with others who I thought may interest others. These people range from Brad Pitt, to Charlie Chaplin, to Virginia Woolf and the Mythbusters. Along with each name I’ve also added quotes by the individual in question, where they speak of their lack of belief; sometimes with hope, sometimes with inspiration, sometimes with wit, and many times with utter hilarity.

I hope others enjoy this list as much as I have and find that they truly are not alone, weird, or bad for believing (or not believing) in the way that they do. Be proud of your lack of faith… you’re in good company.

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The Misguided Scientific Basis for the Anti-Vaccination Movement

In light of the recent ​outbreak of measles at Disneyland and other states, there’s been a lot of talk about vaccinations.


By Jordan Valinsky|MOTHERBOARD

The discussion is firmly planted into two sides: the antivaxxers and the rest of us. The former group’s rallying cry is that vaccines are believed to be linked to long-term health issues, such as autism, even though there is no scientific evidence of that.

And then there’s everyone else. You know, those who would like to see that infectious diseases remain eradicated here in America so we can be healthy and relatively happy.

However, unlike us, YouTube personality Hank Green isn’t so judgey and is here to explain that there’s actually a methodology behind the antivaxxers’ beliefs.

In this edition of “SciShow,” Green says while it’s proven that vaccinations save millions of lives each year, he sees the anti-vaccination movement “to be a phenomenon to be understood” that’s rooted in science.

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Neue “Charlie Hebdo”-Ausgabe: Le Pen hetzt Köter

Die neue “Charlie Hebdo”-Ausgabe vom 25. Februar dpa

Eineinhalb Monate nach dem Terroranschlag auf “Charlie Hebdo” bringt das französische Satiremagazin eine neue Ausgabe. Das Heft erscheint mit 2,5 Millionen Exemplaren. Auch nach Deutschland wird geliefert.


FOCUS ONLINE

  • Neue Ausgabe sieben Wochen nach Terroranschlag
  • Geplant sind 2,5 Millionen Exemplare
  • 15.000 Hefte nach Deutschland geliefert

Das französische Satiremagazin “Charlie Hebdo” ist nach einer Pause von eineinhalb Monaten mit einer neuen Ausgabe wieder im Verkauf. Genau sieben Wochen nach dem islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion mit zwölf Toten lag das frisch gedruckte Heft am Mittwochmorgen an den Kiosken.

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Zwingen Sie Ihre religiösen Ansichten nicht Ihren Kindern auf

dawkins

Letzte Woche wurde in der Islington Gazette berichtet, dass der lokale Regierungsrat des Londoner Stadtteil Islington Schweinefleisch-Produkte aus dem Essen der Grundschule verbannt hat.


Von Richard Dawkins|RDF

Das Gerücht eines völligen Verbots wurde seitdem bestritten, und die Wahrheit ist unklar. Es gäbe in der Tat ein gutes Argument für ein Verbot, aus humanitären Gründen. Es gibt nach wie vor überzeugende Beweise dafür, dass Schweine ein Level von Intelligenz und Bewusstsein haben, welches mit unseren geliebten Haustieren vergleichbar ist. Aber solche humanen Überlegungen wurden hier nicht aufgeführt. „Durch den Verzicht auf Schweinefleisch auf der Speisekarte in unseren Schulen können wir Kosten senken und Lebensmittelabfälle reduzieren, um das Budget für das Schulessen unter finanziell schwierigen Umständen maximal zu verwerten“, wurde Stadtrat Joe Caluori, exekutives Mitglied des Rates für Kinder und Familien, in der Gazette zitiert.

Der eigentliche Grund wurde von einem anderen Sprecher des Rates verdeutlicht, wie in der Gazette zitiert und in der The Independent, eine von Großbritanniens renommiertesten nationalen Zeitungen wiedergegeben wurde: „Kleine Kinder, einige nicht älter als vier Jahre alt, mit verschiedenen religiösen und ethnischen Hintergründen können nicht wissen, welche Lebensmittel Schweinefleisch enthalten oder nicht die Bedeutung erkennen, dies aufgrund ihrer Kultur oder ihres Glaubens zu meiden.“

Was auch immer wahr oder falsch an dem ursprünglichen Bericht über das Verbot ist, es steht etwas in diesem Zitat, was heraus sticht und einem ins Auge springt. „Ihr“ Glaube? Der „Glaube“ von vierjährigen Kindern? Kam es den Sprechern nicht in den Sinn, dass Kinder, die zu jung sind, die Bedeutung „ihres“ Glaubens zu erkennen, auch zu jung sein könnten um denselben Glauben ursprünglich zu besitzen? Wie kann der „Glaube“ für ein vierjährigen Kindes „wichtig“ sein, wenn es nicht einmal weiß, was sein Glaube ist?

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Haben Sie was zur Geschichte des Kreationismus?

Themenbild. meduniwien.ac.at

Seit 2012 gibt es ihn, diesen Hort für die Neue Rechte. Die »Bibliothek des Konservatismus« am Zoologischen Garten zieht AfDler genauso an wie Geschichtsklitterer.


ND

Die politische Mitte scheint sich in Deutschland in den letzten ein oder zwei Jahren noch einmal spürbar nach rechts verschoben zu haben. Marsch für das Leben, Pegida, Alternative für Deutschland – an gleich mehreren Fronten hat die politische Rechte merklich an Boden gewonnen. All das ist kein Zufall, es sind vielmehr erste Früchte einer bewussten Einflussnahme vonseiten der sogenannten Neuen Rechten.

Ein bedeutender Knotenpunkt im Netzwerk der Neuen Rechten in Deutschland, der bislang bei Weitem nicht die kritische Aufmerksamkeit bekommen hat, die er verdient hätte, ist die Bibliothek des Konservatismus nahe dem Bahnhof Zoo in Berlin-Charlottenburg. Seit November 2011 steht dort in der Fasanenstraße 4 der geneigten Öffentlichkeit eine beträchtliche Auswahl vor allem alt- und neurechter Schriften zur Verfügung. Wichtiger jedoch als das literarische Angebot ist die Bedeutung der Räumlichkeiten der Bibliothek als Veranstaltungsort.

Anfang des Monats zum Beispiel luden dort AfD und deren Jugendorganisation Junge Alternative (JA) zu einer Diskussionsveranstaltung. Im November sprach der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach (CDU) über Konservatismus. Am 26. März soll der Saarbrücker Jurist Björn Schumacher über den alliierten »Luftkrieg als Tribunal« dozieren – ein Thema, über das er bereits 2008 im rechten Ares Verlag aus Österreich ein Buch veröffentlicht hat.

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Richard David Precht verharmlost den Terror

picture alliance

Big Data ist eine größere Bedrohung unserer Freiheit als der Angriff auf das World Trade Center? Sagt Fernsehphilosoph Richard David Precht im ZDF. Dieser Vergleich ist nicht nur zynisch und gefühllos, sondern geradezu nachhumanistisch


Von Alexander Kissler|Cicero

Nein, Richard David Precht, der zu seinem Leidwesen als Fernsehphilosoph firmiert, hat keineswegs gesagt, der Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ sei eine Lappalie gewesen. Er hat auch nicht behauptet, der Anschlag auf das World Trade Center sei keine schlimme Sache gewesen. Aber er hat getan, was Philosophen dies- und jenseits der Mattscheibe gerne tun, er hat verglichen, und sich dafür leider die falschen Objekte ausgesucht. Nun steht er reichlich blamiert und ziemlich gefühlskalt da, der Richard David Precht.

Einen Fall von eklatantem Objektversagen gilt es zu konstatieren. Zudem erkor Richard David Precht sich in halsbrecherischer Weise ein Tertium comparationis von bestenfalls zynischer Kraft. Er erklärte in seinem Haussender, dem Zweiten Deutschen Fernsehen, bei der Hinrichtung der „Charlie Hebdo“-Redaktion durch fanatisierte Muslime handele es sich um einen „Anschlag auf wenige Leute“. Aus höherer Warte, von der er habituell zu urteilen pflegt, aus Sicht der „digitalen Revolution“, sei „Big Data“ für „jeden einzelnen von uns“ ein weitaus „größerer Anschlag auf die Freiheit, als es der Angriff auf das World Trade Center war oder die Ermordung der Journalisten von ‚Charlie Hebdo‘.“ Man müsse schließlich bedenken, so Richard David Precht im ZDF, mit den Twin towers sei nicht die Freiheit angegriffen worden, sondern „die Hegemonie Amerikas“. Es war also gar kein „echter Anschlag auf die Freiheit“.

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“Charlie Hebdo” : Neue Ausgabe erscheint in Auflage von zweieinhalb Millionen

Bild. Charlie Hebdo

Bild. Charlie Hebdo

Durchatmen, ausruhen – weiter spotten: Nach einer mehrwöchigen Pause erscheint die neue Ausgabe von “Charlie Hebdo”. Auf ihrem Titel verhöhnen die Satiriker Dschihadisten, den Papst und die Rechtsextreme Marine Le Pen.


SpON

“Es geht wieder los!”, steht auf der Titelseite der neuen “Charlie Hebdo”, die am Mittwoch an die Kioske kommt. Sieben Wochen nach den islamistischen Anschlägen in Paris erscheint diese Ausgabe der französischen Satirezeitung mit einer Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren.

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Heiliges Land und säkularer Staat

In Israel findet sich sehr viel mehr Frömmigkeit als in Deutschland. (imago / upi-Foto)

Hierzulande spielt Religion meist eine untergeordnete Rolle, in weiten Teilen gar keine mehr. Ganz anders in Israel. Zwar beobachtet man auch dort eine Säkularisierung, im heiligen Land sind die Menschen aber deutlich frommer.


Von Stefanie Oswalt|Deutschlandradio Kultur

Ein Bild von Israel: Die Altstadt von Jerusalem. Im Schatten von Klagemauer, Felsendom und Grabeskirche wetteifern orthodoxe Juden mit Schläfenlocken und schwarzen Hüten, christliche Mönche und Priester unterschiedlichster Konfessionen und Muslime in ihrer Frömmigkeit.

Ein anderes Bild: Auch am Shabbat räkeln sich Bikini-Schönheiten am Strand von Tel-Aviv. In den Strandbars genießen Touristen wie Einheimische gleichermaßen Schinken und Shrimps – nach den traditionellen jüdischen Speisegesetzen unkoshere Lebensmittel. Zwischen diesen Polen bewege sich das religiöse Leben in Israel, schreibt der Historiker Michael Brenner von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Der Spezialist für jüdisches Leben im 20. Jahrhundert hat eine neue Studie über die Rolle der Religion in Israel geschrieben und ihr den Titel “eine gespaltene Gesellschaft” gegeben.

“Etwa 75 Prozent der israelischen Bevölkerung sind Juden. Gut die Hälfte von ihnen bezeichnet sich als säkular, ein knappes Viertel als traditionell, und ein weiteres Viertel als orthodox bis ultra-orthodox, von superzionistisch bis antizionistisch, von orientalisch bis europäisch geprägt aufgesplittert. Die arabische Bevölkerung macht ein knappes Viertel der Gesamtbevölkerung des Staates Israel aus. Etwa 84 Prozent von ihnen sind Muslime, darunter auch verschiedene Beduinengruppen, jeweils 8 Prozent der nichtjüdischen Bevölkerung sind Drusen oder Christen. Letztere gehören unter anderem den griechisch orthodoxen, syrisch orthodoxen, römisch-katholischen, protestantischen, melkitischen, armenischen, koptischen  und abessinischen Kirchen an.”

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Durch die rosarote Datenbrille

Bas Kast wagt in seinem neuen Buch eine leichtfüßige Annäherung an die Kreativitätsforschung


Von Tanja Traxler|derStandard.at

Im sogenannten Virtual-Reality-Labor der Universität Nimwegen nahm alles seinen Anfang. Der Autor Bas Kast nimmt an einem Versuch teil, in dem er durch eine Datenbrille in eine völlig neue Welt katapultiert wird.

Wie diese Virtual Reality beschaffen ist, soll hier nicht weiter interessieren, Kast hat sie jedenfalls sehr gut gefallen und sogar zu einem “Klick” verholfen, und er beschloss, die nächsten Monate der Erforschung eben jener Klick-Momente zu widmen. Sein nun erschienenes Buch “Und plötzlich macht es klick!” liest sich wie ein Reiseführer durch die Kreativitätsforschung.

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What Christians Mean When They Use the Word “Atheist”

Die atheistische Bedrohung

Die atheistische Bedrohung

Christian media outlets are fond of touting the latest story about a “former atheist” becoming a Christian. These stories sell well, and I remember making much of them myself back in the day. Now that I’m on the other side of this issue, I hear this declaration with different ears. Now when I hear these stories I’m not so sure they’re entirely accurate. Listening to these converts talk about their former lives, I can’t help thinking something isn’t quite right. Something leads me to think that if they’re telling the truth, they’re at least “telling it slant.”


By Neil Carter|Ex-Communications

No True Atheist?

On the surface it will sound like I’m using a “No True Atheist” argument.  It sounds like I’m saying that no real atheist would ever quit being one to become a Christian (I’m not).  Surely by now you’ve heard writers on this site disparage the No True Christian argument, and we have good reason for doing that.  When we talk about our former lives as believers, we are routinely dismissed by people asserting we were never really one of them because according to them no true Christian would ever stop being one.  Their theology won’t allow it.  We must have just done it wrong, or else we were never sincere about it. This irritates the stew out of us because for some of us it invalidates decades of investment in our former tradition. It also denies us our rightful place at the discussion table on matters about which we have earned the right to speak.

I don’t think I’m doing that right now because I’m genuinely listening to the things these “former atheists” are saying and I honestly haven’t ever heard an atheist say the things they’re saying.  It reminds me of that scene in The 40 Year Old Virgin when the guys are sitting around discussing the feel and texture of women’s breasts and Andy reports that they feel like bags of sand.  The other guys freeze and turn to stare at him like he has an extra appendage growing out of his forehead. Clearly the man had no idea what he was talking about, and anybody with any real life experience would know better.

That’s kind of what it feels like when I’m listening to these stories. The perspectives they’re portraying sound unlike anything I’ve ever heard an atheist say. On the other hand, the stuff they say sounds a lot like what preachers and evangelists say about atheists:  that we’ve really always believed the Christian message but we’re just angry at God because of (fill in the blank), that we hate God, that we want to take away Christians’ freedom of speech, and that we really only disbelieved in the first place because we didn’t want anybody to be our boss but ourselves. Basically it follows the well-worn outlines of every sermon you’ve ever heard about why people don’t commit themselves to the Christian faith.

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Dueling legislation in Scotland

Image: ncse.com

As a result of a controversy over creationist encroachments in the public schools in South Lanarkshire, Scotland, and a petition to the Scottish parliament to ban the teaching of creationism as scientifically credible, there are now dueling motions about creationism in the Scottish parliament.


National Center for Science Education

Motion S4M-12148, lodged on January 23, 2015 and entitled “Crackdown against Creationism,” “congratulates South Lanarkshire Council on taking decisive action to prevent the teaching of creationism in schools by introducing new guidance; condemns any promotion of creationism in publicly funded schools, including the reported distribution of creationist books at Kirktonholme Primary School; believes that creationism should not be presented as a scientific theory and viable alternative to the established theory of evolution, and supports the Society of Biology and the Scottish Secular Society position in opposing the teaching of creationism in the classroom.”

The “decisive action” to which the motion refers was the adoption of what the Glasgow Herald (January 23, 2015) described as “a raft of new rules for non-denominational schools including criminal records checks for chaplains and the insistence that teachers should be present during visits by religious groups” as well as “guidance to ensure homophobic or creationist teaching is barred.” The new rules were adopted after it was discovered in 2013 that young-earth creationist material — books published by Apologetics Press entitled How Do You Know God is Real? and Exposing the Myth of Evolution — was distributed to students at Kirtonholme Primary School.

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Dürnstein: Experten diskutierten Frage nach Zukunft der Religion

Darum geht es in allen Religionen. Bild: AAA

Darum geht es in allen Religionen. Bild: AAA

Wie steht es um die Zukunft der Religion? Und was macht Religionen zukunftsfähig? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion am Freitagabend zum Ende des heurigen “Symposion Dürnstein”.


kathweb

Auf die Aktualität dieses Themas verwies der in Münster lehrende islamische Theologe Mouhanad Khorchide. So drängten nicht zuletzt mit dem Islam in Verbindung gebrachte Gewaltexzesse im Nahen Osten die Muslime zu einer Klärung: “Unter den Muslimen fragen sich immer mehr: Welchen Islam brauchen wir? Welcher Islam hat Zukunft?” Der Dschihadismus sei ein Minderheitenphänomen, so Khorchide. Dagegen sei die überwiegende Mehrheit der Muslime auf der “Suche nach sich selbst und nach Anerkennung”. Zukunft habe nur eine Religion, die Antworten auf Sinnfragen “jenseits von Leistungswerten” biete.

Die Ambivalenz der Frage nach der Zukunft der Religion unterstrich hingegen die Wiener Religionssoziologin Regina Polak. Die Frage “spaltet die Menschen”, so Polak. So habe bereits die Wertestudie im Jahr 2008 dieses ambivalente Potenzial von Religion aufgezeigt: Zum einen wurzeln alle Grundthemen des Lebens in der Religion, so Polak, die Studie habe aber ebenso gezeigt, dass religiöse Menschen autoritärer, fremdenfeindlicher und weniger tolerant sind als nicht-religiös geprägte Menschen”. Religion brauche daher eine “Kontextualisierung” und müsse sich in einer “Mystik im Alltag” bewähren, um so ihre positiven Seiten zu entfalten. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Religion zu einem Götzendienst mutiert.

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Homosexuelle prangern ZDF-Fernsehrat an: “Eklatante Missachtung und Diskriminierung”

dpa

Mit Distanz ist das bei Fernsehsendern öfter mal so eine Sache. Das Bundesverfassungsgericht schreibt vor, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF nicht in Abhängigkeit zur Politik stehen und auch nicht für politische Interessen missbraucht werden dürfen. 


Von Marcel Bohnensteffen|Huffington Post

“Staatsferne“ heißt das in der Mediensprache. Zu diesem Zwecke ist für das ZDF ein neuer Staatsvertrag ausgehandelt worden, der auch die Besetzung des Fernsehrats regelt. Der wiederum soll die Unabhängigkeit des Senders überwachen. Damit das sichergestellt ist, darf künftig jedes Bundesland einen Vertreter entsenden.

Homosexuelle “ausgeschlossen”

Doch genau diese personelle Besetzung stößt jetzt bei einem Lobby-Verband auf heftige Kritik: dem Lesben- und Schwulenverband LSVD. Wie der “Spiegel“ berichtet, prangert Vorstandsmitglied Henny Engels eine “eklatante Missachtung und Diskriminierung” von Schwulen und Lesben an.

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Bayern 2 sucht die christliche Rechte

Der Pegida-Bewegung werden radioThema über den “christlich-rechten Rand” zu Recht demokratiefeindliche und wertkonservative Tendenzen bescheinigt Foto: strassenstriche.net | CC BY-NC 3.0

Ein Beitrag des Radiosenders Bayern 2 beschäftigt sich mit dem „christlich-rechten Rand“. Obwohl der Beitrag viele Entwicklungen und Gruppierungen zu Recht als kritisch einschätzt, fehlt es in der Sendung an einigen Stellen an Differenzierungen zu „harmlosen“ konservativen Christen.


pro Medienmagazin

Unter dem Deckmantel der Kirchen finde sich eine wertkonservative oder sogar demokratiefeindliche Opposition zusammen, heißt es in der Ankündigung zur Sendung radioThema mit dem Titel „APO von christlich-rechts?“. Die Sendung zeigt auf, dass es zwar keine wirklich „außerparlamentarische Opposition“ von „christlich-rechts“ gebe, die Tendenzen aber erkennbar seien. „Gefahr scheint von überall zu drohen“, heißt es. Deshalb würden christliche Initiativen mit „harten Geschützen“ auffahren. Es handele sich um einen „ultra-konservativen bis rechten Rand, der biblische Werte schützen will“.

Die Sendung nennt viele katholische, evangelische und evangelikale Blogs, Foren, Nachrichtenseiten und Initiativen, in denen sich rechtes und demokratiefeindliches Gedankengut sammele oder die teilweise eine Nähe zum „rechten Rand“ aufwiesen. Neben katholischen Familienschutzorganisationen wie zum Beispiel Familienschutz.de, einzelnen Personen, der Alternative für Deutschland (AfD), Webseiten wie „koptisch.wordpress.com“, der Jungen Freiheit, FreieWelt.net und politically incorrect werden die Nachrichtenagentur idea, die Nachrichtenseite der Deutschen Evangelischen Allianz (EAD) sowie die Hilfsorganisation Open Doors genannt. So habe idea im vergangenen Jahr die Sprecherin der katholischen Initiative „Familienschutz“, Hedwig von Beverfoerde, die in der Sendung als „bedenklich konservativ“ eingeschätzt wird, zur „politischen Christin“ gekürt. Auf der Seite der EAD fänden sich Meldungen, die Christen tendenziell als Opfer und Muslime als Täter darstellen. Im Archiv tauchten zudem Meldungen auf, die eine Nähe zu Vertretern mit demokratiefeindlichem Gedankengut erkennen ließen.

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This stupidity needs to end: Why the Atlantic & NY Post are clueless about Islam

Image: Salon

This week, President Obama hosted a summit on countering “violent extremism,” where he received criticism from some on the rightwing over his refusal to call such violence “Islamic.” American media outlets, particularly the Atlantic and the New York Post, have struck a similar chord of late.


By H.A. Hellyer|Salon

All of this happens against a rather poignant backdrop: Only a few days ago, ISIS released a video showing the killing of 21 Coptic Egyptians in Libya. The group expressed what it considered to be Islamic justification for its actions. Long after the summit, specialists in the field of counter-extremism will continue to ask the question: Is ISIS actually representative in some way of Islam? And what, really, is the relationship between the group that calls itself the “Islamic State” and the world’s second largest religion?

There will be those that will insist that ISIS has nothing to do with Islam or religion in general — that ISIS is primarily a social and political phenomenon, bereft of ideology entirely, or simply using Islam as a superficial justification. Counterterrorism studies indicate that for very many people in the broader radical Islamist universe, non-ideological factors certainly play magnificently important roles. At the same time, it is also the case that for radical Islamists, an ideological component not only exists, but is crucial in understanding their world views. In some shape or form, for ISIS supporters, religion certainly plays a role. But what religion, precisely?

The easy answer is to say “Islam” – but it is also a rather lazy answer. There are around 1.5 billion Muslims around the world. The vast, overwhelming majority of them, needless to say, are not members of ISIS — and, in fact, Muslims actually make up the majority of ISIS’s victims, its most active enemies on the battlefield, and its most prominent detractors.

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The Cosmic Tug of Love

Image: hplusmagazine.com

Massive objects bend spacetime. The ISS falls around the edge of earth’s gravity well, held close to the terrestrial bosom. With enough delta-v, it could quit that tender aureole for the infinite, star-studded void.


By D.J. MacLennan|h+ Magazine

A loving gravitational embrace? In another sense, it’s a hateful thing – to be dragged back with such violence whenever we try to escape this grasping, spinning ball of rock. Thus far, chemical rockets are our only means of achieving the escape velocity of 40,000 km/h needed to leave home. The determination and resources required for such a small step into the darkness are astonishing. Someday, it’ll be easy. We’ll ascend to orbit on a gossamer leash – a space elevator, a baby harness strung taught by angular momentum.

It’s odd, I know, to anthropomorphize these astrodynamical relationships. But I’ve been wondering about love and its universal significance, and I don’t know whether we’re drastically under- or overestimating its cogency.

Love exerts such a profound force upon us – on our interactions, on our aspirations, on our enterprises, and ultimately on the fabric of our world. And when we come to push out from this place – into our solar system then on into interstellar space – the profound force of our loves (and hatreds) will push out with us. Will it be a responsible course of action to allow that to happen?

Love is… at root, biology. A host of endocrine-system-regulated hormones relay chemical messages around the body and brain. Complex loops of physiological feedback between endocrine, nervous, and reproductive systems regulate our sexual responses and maintain homeostasis via hormone-producing glands such as the pituitary and thyroid. We feel the effects of ‘love’ throughout our bodies; even with the reproductive system completely excised our hormones would continue their thrilling course. And we feel it in our brains, in our minds. Modulated by hormones such as oxytocin, neurotransmitting chemicals at synapses lead to inhibition or firing of networks of neurons (baby, you flood my synaptic clefts like no other). Firing or inhibition consolidates or weakens these networks – thus do we fall in, or out of, love.

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Martin Luther – ein Schandmaul vor dem Herrn

luther_1Wäre Martin Luther, ein Schandmaul vor dem Herrn, heute ein Fall für die Justiz? Die evangelische Kirche hätte heute vermutlich ein Problem mit ihm – wie mit einem fundamentalistischen Pastor aus Bremen. Eine Glosse.


Von Harald Martenstein|DER TAGESPIEGEL

Ein Bremer Pastor namens Olaf Latzel hat eine Predigt gehalten. Seitdem tobt ein Shitstorm. Latzel wird Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Antisemitismus, Rassismus vorgeworfen, die volle Palette, und zwar aus seiner eigenen Kirche.

In seiner Predigt hatte der Pastor an das erste Gebot erinnert, „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Deshalb lehnt er es ab, gemeinsam mit Katholiken oder Muslimen zu beten. Man solle „muslimischen Menschen in Liebe begegnen“, aber sich von ihrem Glauben abgrenzen. Das muslimische Zuckerfest nennt er „Blödsinn“, was unter dem Gesichtspunkt gesunder Ernährung sicher nicht ganz falsch ist.

Liebe Muslime – es ist eure Sache. Aber wenn ihr fit sein wollt, müsst ihr statt den Zucker eher die Ananas feiern. Besonders wütend machen Latzel allerdings die Buddha-Statuen, die überall herumstehen. Buddha sei ein „fetter, alter Herr“ – spielt da auch wieder zu viel Zucker eine Rolle?

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