Sleep Paralysis – A Personal Odyssey into an Apparently Paranormal Experience

Image: Skeptic.com
Skeptics are familiar with different sleep anomalies that help explain the various psychological experiences that people have that are often attributed to supernatural, paranormal, or even extraterrestrial causes.

Byy Heidi Love | Skeptics

Hypnagogic (just after falling asleep) and hypnopompic (just before waking up) hallucinations, for example, occur in the fuzzy borderlands between wakefulness and sleep, when our conscious brain slips into unconsciousness as we fall asleep or transition into wakefulness. Reality and fantasy blur and people report seeing and hearing things that are not actually there, such as speckles, lines, geometric patterns, representational images, and voices and sounds. Lucid dreams are stronger still, and consist of dreams in which the sleeping person is aware that they are asleep and dreaming, but can participate in and alter the dream itself. Sleep paralysis is a type of lucid dream in which the dreamer is generally not aware they are dreaming but rather they perceive themselves to be awake and in their bed. They also feel paralyzed, have difficulty breathing, feel pressure on the chest and often sense the presence of a being in the room with them. Additionally, they sometimes feel themselves floating, flying, falling, or leaving their body, with an emotional component that includes an element of terror, but sometimes also excitement, exhilaration, rapture, or sexual arousal.

I have had many such experiences myself, and now that I am a skeptic I can look back upon them with some reflective hindsight and provide here a first-hand account of what it is like to have a lucid dream under sleep paralysis. First, by way of background, I am a 44-year old white female, a first generation American raised by a working-class single, German immigrant mother. I was raised Mormon, although today I consider myself an open minded, highly inquisitive, skeptical, critically thinking agnostic who is pro-science.

I stopped believing in Mormonism (if I ever really did believe) sometime in my early teens. In my early 20s I got involved in political activism (hardcore lefty), fueled by youthful passion and idealism and intent on changing the world. During that time until my very early 30s I tended to believe in conspiracy theories, pseudoscience and all sorts of woo, including alien abductions. Yet I also had a deep skeptical streak and a fairly well developed inquisitiveness that made me question everything and seek deeper understanding.

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Denis Diderot erklärt deutsch und deutlich, warum die Moral keinen Gott braucht

Denis Diderot (1713–1784), porträtiert vom russischen Maler Dmitry Grigorevich Levickij.

Auch wer nicht an eine höhere Macht glaubt, kann ein guter Mensch sein: Das legt Denis Diderot in einem kleinen Dialog dar. Hans Magnus Enzensberger hat das Büchlein aus dem Jahr 1774 nun erstmals ins Deutsche übersetzt.

Claudia Mäder | Neue Zürcher Zeitung

Atheisten – das sind doch Mörder und Diebe! Anders kann es sich die Marschallin de Broglie einfach nicht denken. Menschen, die sich tugendhaft verhalten, meint die tiefreligiöse Dame, müssten zwangsläufig an Gott glauben. Denn täten sie es nicht, hätten sie keinen Grund, ihre lasterhaften Leidenschaften zu zügeln, und würden demnach nach Herzenslust den verderblichsten Dingen frönen. Aber wie ist denn da dieser Monsieur Crudeli zu verstehen? Der Herr, der kurzzeitig im Haus des Marschalls de Broglie zu Besuch weilt, ist bekanntermassen ein Mensch, «der an gar nichts glaubt». Doch zugleich kann er ohne jeden Zweifel belegen, dass er weder stiehlt noch plündert oder tötet und sich in all seinem Tun wie ein Ehrenmann verhält.

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Soziologin: Kirche wird weiter stark an Bedeutung verlieren

Bild: © sergei_fish13/Fotolia.com
Düstere Prognose: Die Bedeutung von Kirche und Glaube wird laut der Religionssoziologin Linda Woodhead in Deutschland und Europa weiter schwinden. Der Prozess sei unumkehrbar, sagt sie – und nennt Gründe.

katholisch.de

Laut der britischen Religionssoziologin Linda Woodhead werden Kirchen und Religionen in Deutschland und Europa künftig weiter stark an Bedeutung verlieren. „Ich glaube nicht, dass es ein völliges Absterben des Christentums geben wird, doch die Zunahme der Konfessionslosigkeit lässt sich nicht umkehren“, sagte sie der in Weinheim erscheinenden Zeitschrift „Psychologie heute“ (Dezember).

Dem Leben Sinn zu geben, auch über den Tod hinaus, sei über Jahrhunderte das „Kerngeschäft“ der organisierten Religionen gewesen, so Woodhead. Inzwischen habe vor allem in den liberalen Demokratien ein Paradigmenwechsel stattgefunden: vom Ethos der Selbstaufopferung für höhere Zwecke hin zum „Ethos der Selbstverwirklichung“.

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Islamischer Extremismus in der Schweiz

Symbolbild, welches nicht in der Schweiz aufgenommen wurde. Bild: RDF
Einer neupublizierte Studie von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zum Thema Extremismus in der Schweiz hat ergeben, dass knapp die Hälfte der befragten muslimischen Jugendlichen eine abwertende Haltung gegenüber westlichen Gesellschaften hat.

Interview mit Giordano Brunello | Richard-Dawkins-Foundation

26.1% der Befragten finden beispielsweise, dass die Frauen in der Schweiz viel zu viele Freiheiten hätten. 29.1% der Befragten gaben an, dass sie die Lebensweise der Menschen in der westlichen Welt, etwa die Kleidung, abstoßend finden würden. Circa ein Viertel der befragten 670 jungen Muslimen haben sogar angegeben, dass sie sich die Scharia auch in der Schweiz wünschen.

Ich wurde heute von einer Journalistin kontaktiert, die mir im Zusammenhang mit dieser Studie einige Fragen gestellt hat. Ich habe diese relativ umfassend beantwortet, weshalb meine Ausführungen im fraglichen Medium nicht vollständig wiedergegeben werden können. Darüber hinaus sollen auch andere Experten zu Wort kommen. Da meine Antworten in der etwas umfassenderen Form vom allgemeinen Interesse sein könnten, habe ich diese nachfolgend wiedergegeben:

Sie kennen bzw. zeigen die Folgen der Scharia auf. Was denken Sie, wieso haben jugendliche Muslime diese Anti-Haltung gegenüber der westlichen Gesellschaft und ihren Werten?

Zunächst möchte ich definieren, was Scharia überhaupt ist, weil die meisten Menschen hier in Europa eine falsche respektive ungenügende Vorstellung davon haben, was dieser Begriff bedeutet. Scharia (häufig mit „Weg zur Quelle“ übersetzt) ist die Gesamtheit der islamischen Rechts- und Verhaltensnormen (inklusive Methode der Rechtsfindung), die sehr umfassend sind. Die Scharia übertrifft das, was wir uns üblicherweise unter dem Begriff Recht vorstellen, bei weitem. So sagt die Scharia beispielsweise auch, dass ein Gläubiger sich die Zähne putzen sollte. Sie gibt dem Muslim die Gebetsrichtung vor. Sie sagt, dass er eine Pilgerfahrt durchführen sollte und sie gibt die Regeln bei einer Scheidung vor. Scharia ist also Recht im weitesten Sinne.

Die Scharia ist aber kein Buch. Vielmehr existieren verschiedene Quellen der Scharia. Die Hauptquelle der Scharia ist der Koran, das über den Erzengel Gabriel und mittels den Propheten Mohammed gegenüber den Menschen offenbarte Wort Gottes. Darüber hinaus sind insbesondere die sog. Hadithe eine Quelle der Scharia. Insbesondere dort sind Befehle, Gebote und Verhaltensweisen des Propheten zu finden und darüber hinaus der Offenbarungszusammenhang der koranischen Suren, damit diese interpretiert werden können. Die Hadithe sind rund 200 Jahre nach dem Koran schriftlich verfasst und kanonisiert worden. Zuvor seien sie mündlich übertragen worden, so die Angabe der islamischen Tradition. Wenn ein gläubiger Muslim oder Muslimin den Regeln der Scharia folgt, namentlich die Gebote und Verbote des Koran einhält und das angeblich vorbildliche Verhalten des Propheten kopiert und auch dessen Befehlen folgt, die insbesondere in diesen Hadithen niedergelegt sind, führt er oder sie damit ein gottgefälliges Leben. Genau darum geht es in der Scharia. Sie beantwortet den Muslimen, wie sie ein gottgefälliges Leben führen können. Scharia ist also bei weitem nicht bloss das islamische Zivilrecht oder das Strafrecht mit den barbarischen Körperstrafen.

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Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen: Digitale Arbeit sozial gestalten

Image: MIT News
Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen, hat für eine bewusste gesellschaftliche Gestaltung der Digitalisierung der Arbeitswelt plädiert. Die sozialen Transformationen im Zuge technologischer Innovationen würden leider oft vernachlässigt, sagte Woopen am Mittwochabend in Brüssel.

evangelisch.de

„Wenn die Menschen sich nicht wehren, wenn sie nicht gestaltend eingreifen, dann werden vielleicht wirklich viele Berufe und Arbeitsplätze verschwinden“, erklärte sie bei einer Veranstaltung zur Zukunft der Arbeit. Mit Blick auf die Art neuer Arbeit erklärte Woopen, es werde künftig viel auf die Deutung von Daten ankommen. Auch hier seien soziale Vorgaben bedeutsam, gerade wenn künstliche Intelligenz (KI) einen Teil der Arbeit erledige. „Wenn Sie eine künstliche Intelligenz mit einem Datensatz füttern, der von Vornherein dem KI-System beibringt, dass Frauen schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben als Männer, dann wird dieses KI-System am Ende dann auch solche Entscheidungen treffen – und Frauen schlechtere Werte zumessen als Männern“, sagte die Professorin für Medizinethik.

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Steven Pinker and Michael Shermer in Conversation

Image: eSkeptic
Thanks to Pangburn Philosophy and Travis Pangburn Harvard University psychologist Dr. Steven Pinker and Skeptic publisher Dr. Michael Shermer had an enlightening conversation for a full house at the L’Olympia theater in Montreal, where Pinker grew up.

eSkeptic

Pinker and Shermer discussed morality and science, morality and politics, good and evil, moral progress in an era of Populism and Nationalism, the negativity bias and how to put into perspective all the bad news reported daily by the media, and how to find meaning and purpose in a humanistic nontheist worldview.

Dr. Steven Pinker is a Johnstone Family Professor in the Department of Psychology at Harvard University where he conducts research on language and cognition. He writes for publications such as the New York Times, Time and The Atlantic, and is the author of ten books, including The Language Instinct, How the Mind Works, The Blank Slate, The Stuff of Thought, The Better Angels of Our Nature, and most recently, Enlightenment Now: The Case for Reason, Science, Humanism, and Progress.

Dr. Michael Shermer is the Publisher of Skeptic magazine, a monthly columnist for Scientific American, and a Presidential Fellow at Chapman University where he teaches Skepticism 101. He is the author of Why People Believe Weird Things, Why Darwin Matters, The Science of Good and Evil, and The Moral Arc. His new book is Heavens on Earth: The Scientific Search for the Afterlife, Immortality & Utopia.

This conversation took place on September 16th, 2018 at the Olympia Theatre in Montréal, Canada.

 

Richard Dawkins und die Verteidigung menschlicher Vernunft

Richard Dawkins: Forscher aus Leidenschaft. Foto: Ralf Julke
Von fundamentalen Dummköpfen nicht irre machen lassen

Ralf Julke | Leipziger Internet Zeitung

Es ist erstaunlich: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts kämpfen wir nun wieder gegen ein Dunkelmännertum, das eigentlich in dieser Vernunftfeindlichkeit zuletzt im 17. Jahrhundert zu finden war. Es wird an Verschwörungstheorien und Astrologie geglaubt, an göttliche Pläne und heimliche Kräfte. Und umso mehr fällt ein Bursche auf, der seit Jahrzehnten mit Witz und Sarkasmus für die Benutzung des gesunden Menschenverstandes wirbt.

Zum ersten Mal so richtig ins Hornissennest gestochen hat der englische Evolutionsbiologe Richard Dawkins ja bekanntlich 1976 mit der Veröffentlichung seine Buches „The Selfish Gene“, das in der deutschen Variante dann als „Das egoistische Gen“ erschien. Was natürlich all den Diskutanten, die nur das Wörtchen „egoistisch“ lasen, suggerierte, Dawkins würde die Gene geradezu personifizieren und den Egoismus zur neuen Triebkraft der Evolution erklären. Tatsächlich erzählte er mit seinem Buch sehr plastisch, wie die darwinistische Evolution tatsächlich vor sich geht – nämlich auf Basis der Gene, den Informationsträgern des Lebens.

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Kondolenzkarten werden immer säkularer und bunter

Bei der Oster- und Weihnachtspost ist es zu beobachten, aber auch bei Trauerkarten – es wird zunehmend schwieriger, Karten mit christlichen Bildmotiven und Gedanken zu finden.

DOMRADIO.DE

Ein schlichtes Kreuz oder eine Darstellung betender Hände, dazu vielleicht noch ein Psalm oder tröstender Spruch aus der Bibel – lange entsprachen Trauerkarten dieser Optik. Wer heute eine Kondolenzkarte sucht, steht vor einer Vielfalt an Motiven und Stilrichtungen. Karten mit christlicher Botschaft sind im gängigen Kartensortiment von Kaufhäusern und Drogeriemärkten immer seltener zu finden.

Im Trend sind stimmungsvolle Naturaufnahmen – die untergehende Sonne, ein auf dem See ruhendes Boot, fallendes Herbstlaub, eine Pusteblume, Zugvögel, oft ergänzt von weltlichen und philosophischen Sinnsprüchen oder einem schlichten „In stiller Anteilnahme“, „Mein Mitgefühl“ oder „Zum Abschied“. Einer der Marktführer, die „Grafik Werkstatt“ Gütersloh, setzt in ihrem Kartenprogramm auf „neutrale“ Herzensbotschaften. „Damit hoffen wir, alle Kunden – quasi konfessionsübergreifend – anzusprechen“, erklärt Marketing-Mitarbeiterin Kartini Diapari.

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Steven Pinker und die Antifa

Steven Pinker Bild: Picture-Alliance
Der Bestsellerautor aus Harvard trat in Berlin bei der Max-Planck-Gesellschaft auf. Die Anschaulichkeit des Vortrags begeisterte, doch eine Folie der Präsentation fiel aus dem Rahmen.

Von Patrick Bahners | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Es ist leicht, die Heiterkeit von Steven Pinker als Unernst misszuverstehen. Grinsend tritt der Silberlockenkopf aus Harvard ans Rednerpult, wie ein Hampelmann breitet er die Arme aus und klappt sie wieder zusammen. So geschehen jetzt in Berlin, wo der Psychologe die Thesen seines Buches „Aufklärung jetzt: Für Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt. Eine Verteidigung“ (S. Fischer; F.A.Z. vom 12. Oktober) im Rahmen der jährlichen Harnack-Vorlesung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) vorstellte. Mit hoher Stimme und scheinbar spöttisch gespitzten Lippen beginnt er: „Von Zeit zu Zeit stellen wir uns alle ein paar tiefgründige und schwierige Fragen.“

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„Spaghettimonster-Kirche“ scheitert vor Bundesverfassungsgericht

Bild: © picture alliance / dpa / Patrick Pleul
Ist die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ eine Religionsgemeinschaft? Diese Frage beschäftigt deutsche Gerichte seit mehreren Jahren. Nun hat sich auch das Bundesverfassungsgericht dazu geäußert – ganz im Sinne der bestehenden Urteile.

katholisch.de

Die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ ist mit ihrem Ziel, in Deutschland als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden, auch vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. „Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil eine weltanschauliche Betätigung des Beschwerdeführers nicht plausibel gemacht wurde“, heißt es in einem Statement (Donnerstag) aus Karlsruhe. Der Verein kündigte daraufhin an, vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen.

Im August 2017 hatte bereits das Brandenburger Oberlandesgericht eine Klage der sogenannten Pastafari auf Anerkennung als Weltanschauungsgemeinschaft abgelehnt. Ihnen fehle es an einer gemeinsamen Weltanschauung und einem „konsistenten Gedankensystem“, teilte das Gericht damals mit. Der Zweck des Vereins bestehe lediglich darin, eine öffentliche Satire der christlichen Religion zu betreiben.

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Dokumentarfilm über NY Public Library – Neue Räume schaffen

Mehr als Bücher ausleihen: Lernen gehört zum Bildungsangebot in der Public Library Foto: Kool
Der Dokumentarfilm „Ex Libris. Die Public Library von New York“ von Frederick Wiseman zeigt, wie sich die Bibliothek stets neu erfindet.

Fabian Tietke | taz.de

Im Foyer des Hauptgebäudes der New York Public Library an der Fifth Avenue hat sich eine kleine Menschenmenge versammelt. Vorne auf der Bühne steht der Biologe Richard Dawkins und bricht eine Lanze für die nichtreligiösen 20 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung. Mit nur halb unterdrücktem Grinsen führt Dawkins aus, dass er eigentlich nicht sonderlich kämpferisch sei, sondern einfach nur ein Freund der Wahrheit. So sei das auch gewesen, als er schrieb: „Jeder, der behauptet, ein Kreationist zu sein, ist entweder dumm, unwissend oder verrückt.“

Unnötig zu sagen, dass er sich damit in der evangelikalen Bewegung der USA nicht nur Freunde gemacht hat. Doch vor dem Gewicht des versammelten Wissens von 51 Millionen Medien, die in der New York Public Library ihr Zuhause haben, bekommt der Satz etwas von nüchternem Beharren auf Entlarvung von religiösem und anderem Unfug.

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The Selfish Dataome

Image: NAUTILUS
Does the data we produce serve us, or vice versa?

By Caleb Scharf | NAUTILUS

You’ve heard the argument before: Genes are the permanent aristocracy of evolution, looking after themselves as fleshy hosts come and go. That’s the thesis of a book that, last year, was christened the most influential science book of all time: Richard Dawkins’ The Selfish Gene.

But we humans actually generate far more actionable information than is encoded in all of our combined genetic material, and we carry much of it into the future. The data outside of our biological selves—call it the dataome—could actually represent the grander scaffolding for complex life. The dataome may provide a universally recognizable signature of the slippery characteristic we call intelligence, and it might even teach us a thing or two about ourselves.

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Missbrauch in der Kirche: Ein Kinofilm, der den Tabubruch wagt

Regisseur Wojciech Smarzowski spricht vor der Polen-Premiere seines Spielfilm «Kler» (übersetzt: Klerus). Bild: Stach Leszczynski/PAP/dp
Sexueller Missbrauch durch katholische Priester war in Polen bislang nicht thematisiert. Ein Kinofilm bricht nun das Schweigen und empört viele Geistliche.

Von Gerhard Gnauck | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein Tabu ist gebrochen, ein Land ist in Aufruhr. Die Debatte über Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche zieht in Polen immer weitere Kreise. Mit seinen fast 90 Prozent Katholiken galt das Land bisher als eine der treuesten Töchter der römisch-katholischen Kirche.

Diese Institution war – als Polen geteilt war, dann unter deutscher und sowjetischer Besatzung und schließlich in gut vier Jahrzehnten Kommunismus – die oberste Autorität, Wahrer der nationalen Identität und bis 1989 sogar eine Trutzburg, in deren Mauern frei diskutiert werden konnte. Wahrer der Identität: In dieser Rolle sehen viele Geistliche ihre Kirche auch heute.

Auch die nationalkonservative Regierungspartei PiS sieht die Kirche in dieser Funktion. Umgekehrt kann die PiS auf die wohlwollende Unterstützung eines großen Teils der kirchlichen Hierarchie zählen.

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Stephen Hawking’s Final Book Says There’s ‚No Possibility‘ of God in Our Universe

In a new book that was published posthumously, Stephen Hawking, who died in March, wrote that it is impossible for God to exist in our universe. Credit: Frederick M. Brown/Getty Images
From his desk at Cambridge University and beyond, Stephen Hawking sent his mind spiraling into the deepest depths of black holes, radiating across the endless cosmos and swirling back billions of years to witness time’s first breath.

By Brandon Specktor | SPACE.com

He viewed creation as a scientist, and when he was called to discuss creation’s biggest puzzles — Where do we come from? What is our purpose? Are we alone? — he answered as a scientist, often to the chagrin of religious critics.

In Stephen Hawking’s final book „Brief Answers to Big Questions,“ published Tuesday (Oct. 16) by Bantam Books, the  professor begins a series of 10 intergalactic essays by addressing life’s oldest and most religiously fraught question of all: Is there a God? [Big Bang to Civilization: 10 Amazing Origin Events]

Hawking’s answer — compiled from decades of prior interviews, essays and speeches with the help of his family, colleagues and the Steven Hawking Estate — should come as no surprise to readers who have followed his work, er, religiously.

„I think the universe was spontaneously created out of nothing, according to the laws of science,“ Hawking, who died in March, wrote. „If you accept, as I do, that the laws of nature are fixed, then it doesn’t take long to ask: What role is there for God?“

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Atheisten für den Islam

Als am vergangenen Sonntag in Berlin gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert wurde, war auch eine Organisation mit dabei, die sich bisher durch ihr Eintreten gegen den Einfluss jeglicher Religion in Staat und Gesellschaft auszeichnete.

Archi W. Bechlenberg | Achgut.com

Es ist die Giordano-Bruno-Stiftung, benannt nach dem 1600 von der Heiligen Inquisition auf dem Scheiterhaufen als Ketzer verbrannten italienischen Priester, Dichter, Philosophen und Astronomen gleichen Namens. Im Gegensatz zu Opfern des IS Terrors, so erklärte mir einmal ein katholischer Theologe, sei Bruno nicht etwa unrechtmäßig hingerichtet worden; es habe zuvor ein ordentliches Gerichtsverfahren gegeben.

Die GBS nennt sich „Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung“, sie tritt ein für eine „tragfähige humanistische, rationale und evidenzbasierte Alternative zu den traditionellen Religionen“ und möchte dieser „gesellschaftlich zum Durchbruch zu verhelfen.“

Ob der Stiftung ihr Mitdemonstrieren gegen Fremdenfeindlichkeit bei in Deutschland lebenden Japanern, Griechen, Italienern, Vietnamesen oder Luxemburgern positiv aufgefallen ist, ist zumindest fraglich.

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„Afterdienst“: Ein kritischer Blick auf die atheistische Missionsstrategie – poehse Atheisten

Die atheistische Bedrohung

Am Samstag, 10. November, lädt die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Kelheim um 9.30 Uhr zu einem Studientag mit Professor Dr. Bertram Stubenrauch in das Kloster Weltenburg ein. Das Thema lautet: „Gott auf der Anklagebank? – Ein kritischer Blick auf die atheistische Missionsstrategie“.

Wochenblatt

„Es gab immer schon Menschen, die so lebten, als gäbe es Gott nicht. Und manche haben Gottes Existenz mit Argumenten ausdrücklich bestritten. Inzwischen aber hat der Atheismus einen geradezu missionarischen Eifer entwickelt: Man predigt aggressiv gegen den Gottesglauben und beginnt Gleichgesinnte miteinander zu vernetzten“, so die Beobachtung des Referenten. Der Studientag geht der Frage nach, mit welchen Methoden, mit welchen Argumenten und auf welchem Niveau atheistische Propaganda vorgeht. Er informiert über die Geschichte des Atheismus und seinen aktuellen Ist-Stand, diskutiert aber auch Versäumnisse auf Seiten der Glaubenden, mit der Herausforderung, die atheistisches Gedankengut darstellt, angemessen umzugehen. Ziel des Seminars ist die eingehende Diskussion der Teilnehmenden untereinander und mit dem Referenten. Dem dienen einführende Impulse des Referenten und die Vorstellung charakteristischer Texte.

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Religiöse Vorschrift oder historisches Produkt der Männerherrschaft?

Paula Modersohn-Becker: Kopf einer alten Frau mit schwarzem Kopftuch, 1903
In seinem Buch Ihr müsst kein Kopftuch tragen plädiert der Theologe und Religionspädagoge Abdel-Hakim Ourghi für eine kritische Revision des islamischen Kopftuchgebots.

Reinhard Jellen | TELEPOLIS

Herr Ourghi, in wie vielen islamisch regierten Staaten ist das Nicht-Tragen eines Kopftuchs gesetzlich erlaubt und wird von der Bevölkerung auch toleriert?

Abdel-Hakim Ourghi: Das ist völlig richtig, denn das Familiengesetz in vielen muslimischen Ländern, wie etwa in Nordafrika, erlaubt die Nicht-Verschleierung. Die Realität sieht jedoch anders aus. Es geht letztendlich bei der Verschleierung nicht nur um die Beherrschung des Geistes und Körpers der Frauen, sondern auch um die Steuerung ihrer Sexualität.

Viele Mädchen und Frauen, die kein Kopftuch tragen wollen, sind dem kollektiven Zwang ihrer Gemeinde und Familie ausgesetzt sind. Wenn sie schließlich doch nachgeben, dann nicht freiwillig. Die nicht kopftuchtragende Frau wird unterstellt, dass sie ihren Körper zu Schau und damit anderen zur Verfügung stellt.
In der patriarchalen Gesellschaftsordnung besteht der Konsens, eine solche Frau sei keine „wahre“, keine „richtige“ Muslimin. Sie sei eine Muslimin, die keinen Respekt vor der eigenen Religion und vor den anderen Muslimen habe. Sie sei eine Außenseiterin, da sie sich nicht an das Verschleierungsgebot halte. Ihre Zugehörigkeit zur muslimischen Gemeinde wird dadurch in Frage gestellt.

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Die Folgen der christlichen Sündenlehre

Julia, eine ehemals tiefgläubige Christin, erzählt ihre Geschichte.

Richard-Dawkins-Foundation

Sie ist Mitglied des Panels von „Faith to Faithless“, einer wachsenden britischen Organisation von Menschen, die aus allen ehemaligen Glaubensrichtungen kommen und die Religion hinter sich gelassen haben: Islam, Christentum, Judentum, Sekten, Esoterik etc.

http://faithtofaithless.com/

Gründer von Faith to Faithless sind zwei ehemalige Muslime: Imtiaz Shams und Aliyah Saleem.

Dieses Video entstand bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Faith2Faithless und den Humanist Students UK.

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Hawkings letzter Artikel erschienen

Schwarze Löcher waren das große Thema des Physikers Stephen Hawking. Noch kurz vor seinem Tod entwickelte er dazu eine neue Theorie, wie nun sein letzter Fachartikel belegt. ©NASA, Paul E. Alers
Schwarze Löcher und „weiche“ Haare: Ein halbes Jahr nach dem Tod des Physikers Stephen Hawking ist nun sein letzter Fachartikel erschienen. In ihm hatte Hawking gemeinsam mit Kollegen eine Lösung für das „Informations-Paradox“ bei Schwarzen Löchern vorgeschlagen. Demnach könnte die Information der in das Schwarze Loch fallenden Objekte in einer Art „Haarkranz“ aus Photonen rund um den Ereignishorizont erhalten bleiben. Der Fachartikel ist frei online zugänglich.

scinexx

Stephen Hawking hat unsere Sicht des Kosmos entscheidend geprägt. Dem im März 2018 verstorbene Kosmologe und Physiker verdanken wir grundlegende Erkenntnisse zur quantenphysikalischen Basis kosmologischer Phänomene wie dem Urknall, möglichen Paralleluniversen und vor allem den Schwarzen Löchern.

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