Die verräterische Sprache des „Forums Deutscher Katholiken“

Am vergangenen Wochenende verabschiedete das konservative „Forum Deutscher Katholiken“ eine Resolution, die mit rechtspopulistischen Schlagwörtern gespickt ist. Damit hätten die Teilnehmer des Kongresses „Freude am Glauben“ ihre Gesinnung offenbart, kommentiert Matthias Drobinski.

Von Matthias Drobinski | katholisch.de

Nur um das klarzustellen: Wer dafür eintritt, dass in der katholischen Kirche offen um den richtigen Weg gerungen wird, der muss auch dafür eintreten, dass es dort sehr unterschiedliche und damit auch sehr konservative Meinungen geben darf. Doch selbst unter diesen Voraussetzungen erstaunt doch sehr, was das „Forum Deutscher Katholiken“ am Wochenende auf seinem Kongress „Freude am Glauben“ in Ingolstadt verabschiedet hat: eine Resolution über die angebliche „Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit und unserer Freiheit“, ein politisches Programm also.

Da ist von einer „Gedankenpolizei“ in Deutschland die Rede, die „heute mit der Keule der ‚political correctness'“ „Gesinnungs- und Sprachdiktate“ errichte. „Jeder, der davon abweicht, was die Regierung vorgibt, wird diffamiert oder sanktioniert“, behauptet „Freude am Glauben“. Der „zwangsfinanzierte Staatsfunk“ und „zahlreiche Pressevertreter“ kommentierten, „als als ob sie zum bezahlten Hofstaat der Regierung gehörten“. In der Flüchtlingskrise habe „unsere Regierung wissentlich und willentlich die eigene nationale Souveränität aufgegeben und den Begriff ‚Rechtssicherheit‘ durch ‚Willkommenskultur‘ ersetzt“. Was die Autoren mit dem Satz „Das grundgesetzlich verbriefte Wort ‚Deutsches Volk‘ wird von Regierungsvertretern in ‚Bevölkerung‘ umgewandelt“ meinen, wissen vermutlich nur sie selbst. Werfen sie „Regierungsvertretern“ vor, das deutsche Volk auslöschen zu wollen?

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Nach Ex-Kanzler Schröder wurden nun auch Sahra Wagenknecht und Gysi zu Feinden der Ukraine erklärt

Bild: TP
Vor dem Besuch des neuen ukrainischen Präsidenten Zelenskyi in Berlin provoziert die ukrainische Fahndungsliste Mirotworez erneut, die mit dem Geheimdienst und dem Innenministerium verbunden ist

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Die ukrainische Fahndungsliste Mirotworez („Friedensstifter“ bzw. Peacemaker) wurde mal wieder aktiv und zeigt, dass der neue Präsident möglicherweise gegen den Apparat im Hintergrund (noch) wenig ausmachen kann, zumal er nicht einmal im Parlament eine Machtbasis hat. Das Parlament widersetzt sich auch, Minister zu entlassen und Kandidaten von Zelenskyi einzusetzen, allerdings konnte er einige Gouverneure und Führungskräfte des Geheimdienstes SBU auswechseln.

Jetzt wurden auf einen Schlag 11 Abgeordnete der deutschen Linkspartei ins „Fegefeuer“ oder auf den Pranger gestellt, also als Staatsfeinde denunziert und damit auch bedroht. Angeblich sollen damit die ukrainischen und deutschen Sicherheitsbehörden und Geheimdienste aufmerksam gemacht werden. Neben Andrej Hunko, der sich schon lange als Staatsfeind der Ukraine gebrandmarkt sieht, kamen dieses Mal u.a. auch Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi dazu.

Aufsehen erregte, als letztes Jahr Ex-Kanzler Schröder auf die Liste gehievt wurde (Gerhard Schröder wird als Feind der Ukraine gelistet). Vorgeworfen wird den Abgeordneten der Linken anti-ukrainische Propganda, Unterstützung der „terroristischen Organisation“ der russischen nationalistischen Partei LDPR von Schirinowski, Unterstützung der „russischen Invasoren“, die gefangen genommen wurden, sowie die Verletzung der Staatsgrenze der Ukraine, wenn jemand beispielsweise die Krim oder die „Volksrepubliken“ besucht hat. Beweise würden vorgelegt.

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Der letzte NSU-Untersuchungsausschuss

Grafik: TP
In Mecklenburg-Vorpommern existiert das bundesweit dreizehnte Parlamentsgremium, das die Mordserie politisch untersuchen soll

Thomas Moser | TELEPOLIS

„In keinem Bundesland gibt es so viele unterschiedliche Verbindungen des NSU-Trios wie nach Mecklenburg-Vorpommern.“ Das sagte die Rechtsanwältin Antonia von der Behrens jetzt im Landtag in Schwerin vor den Mitgliedern des dortigen Untersuchungsausschusses. Es existiere eine „Fülle“ von Informationen und Details. Kann sein, dass der Superlativ nicht ganz zutrifft, vielleicht wollte die politische Anwältin, die im Prozess in München eine Opferfamilie vertrat, die Abgeordneten vor allem motivieren, den ungeklärten Fragen auch in ihrem Bundesland nachzugehen.

Und wo Parlamente noch Fragen haben, können die Antworten von Sicherheitsorganen und Justiz nicht ausreichend sein.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde der fünfte Mord der Serie verübt. Zweieinhalb Jahre lang war das Töten ausgesetzt worden. 2001 wurden in Nürnberg, Hamburg und München gleich drei Migranten erschossen, zuletzt Ende August 2001. Warum die Pause, können die Ermittler nicht sagen.

Am 25. Februar 2004 wurde in Rostock-Toitenwinkel der 26jährige Türke Mehmet Turgut erschossen. Die Tat unterscheidet sich von den anderen in mehrfacher Weise. Es war der einzige Mord in Ostdeutschland. Das Opfer, das in einem Imbissstand arbeitete, musste sich auf den Boden legen und wurde dann mit Schüssen in Nacken und Kopf getötet, wie bei einer Hinrichtung. Ein Anwalt der Nebenklage will nicht ausschließen, dass Beate Zschäpe dabei war und möglicherweise sogar selber geschossen hat. Bundesanwaltschaft und Gericht dagegen verneinen kategorisch eine direkte Beteiligung Zschäpes bei allen Taten. Die Konstellation ist für die Aufrechterhaltung ihrer Dreier-Kleinstzellen-Theorie notwendig, weil sonst die Person fehlt, die den Rückzug absicherte.

Beim Mord in Rostock ist die Wahrscheinlichkeit besonders groß, dass das Trio bzw. die beiden Männer Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tatsächlich die Täter waren. Nur wenige hundert Meter entfernt wohnte ein Bekannter, dessen Name auf der Adressliste von Mundlos steht, die im Januar 1998 in Zschäpes Garage in Jena gefunden wurde. Etwa einen Kilometer entfernt wohnte außerdem eine Cousine Böhnhardts, die er in der Vergangenheit auch besucht hatte. Das Trio kannte den Ort persönlich, im Gegensatz zu anderen Tatorten.

Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass in Rostock, Ortsteil Lichtenhagen, Anfang der 1990er Jahre mit die schlimmsten rassistischen und nationalistischen Pogrome stattfanden.

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CERN: Die Kernphysiker proben den Aufstand gegen Microsoft

Tim Berners-Lee am Cern anlässlich einer Jubiläumsveranstaltung. (Bild: Reuters)
Die Mitarbeiter des europäischen Forschungszentrums für Teilchenphysik werden bald ohne Software von Microsoft auskommen müssen. Die hohen Lizenzgebühren der amerikanischen Firma haben die Informatikverantwortlichen in Genf verärgert.

Stefan Betschon | Neue Zürcher Zeitung

Das Cern in Genf ist ein Forschungszentrum für Teilchenphysik, und es ist auch ein Ort, an dem die Zukunft der Informatik erforscht wird. Es gibt wohl kaum eine Organisation, die an die Computer-Hardware und -Software höhere Anforderungen stellt. Die Lösungen, die hier benötigt werden, kann man nicht ab Stange kaufen, sie müssen oft zusammen mit den Lieferanten erst entwickelt werden. Deshalb ist das sogenannte Openlab des Cern eine Art Zentrallabor der Computerbranche. Hier werden Trends, die bald die ganze Computerwelt bewegen, zuerst sichtbar.

Das beste Beispiel für eine am Cern entwickelte Software-Innovation, die später die Welt verändert hat, ist das World Wide Web. Deshalb ist es bemerkenswert, wenn das Cern ein «The Microsoft Alternatives Project» (Malt) genanntes Vorhaben startet und öffentlich darüber informiert. Es geht darum – nun ja: Alternativen zu Microsoft-Software zu finden. Das Projekt wurde vor einem Jahr gestartet, jetzt wurden erste Zwischenergebnisse publiziert.

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Atommächte modernisieren ihre Waffenarsenale

Das Friedensforschungsinstitut Sipri warnt vor besorgniserregenden Entwicklungen bei der atomaren Bewaffnung. Im Bild: Eine russische Interkontinentalrakete. (Foto: dpa)
  • Die Zahl der atomaren Sprengköpfe hat sich dem Stockholmer Friedensforschungsinsitut Sipri zufolge im vergangenen Jahr weiter verringert.
  • Gleichzeitig sind die neun Atommächte demnach jedoch dabei, ihre Arsenale zu modernisieren.
  • Ein Sipri-Experte sieht die Entwicklung negativ.

Süddeutsche Zeitung

Die Atommächte investieren nach Angaben von Friedensforschern wieder mehr in ihre nuklearen Waffenarsenale. Zwar ging die Zahl der Atomwaffen weltweit im vergangenen Jahr um knapp vier Prozent zurück, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri berichtet. Dafür seien die Atommächte aber wieder stärker darauf aus, ihre Waffen zu modernisieren.

„Offen gesagt ist das ein negativer Trend“, sagte der Sipri-Atomwaffenexperte Shannon Kile. Der Rückgang der Zahl der Atomwaffen habe sich in den vergangenen Jahren entscheidend verlangsamt und sei lediglich darauf zurückzuführen, dass die USA und Russland Waffen ausrangierten, die sie nicht mehr brauchen.

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„Die Menschen zwingen, für den neuen Staat zu arbeiten“

„Welcome To Hell“-Protest beim G20-Gipfel im Hamburg. Bild: t–h–s / CC BY 2.0
Klaus Schroeder ist Professor an der freien Universität Berlin, wissenschaftlicher Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat und hat nun gemeinsam mit Monika Deutz-Schroeder das Buch Der Kampf ist nicht zu Ende – Geschichte und Aktualität linker Gewalt“ verfasst.

Reinhard Jellen | TELEPOLIS

Herr Schroeder, Sie resümieren am Ende Ihres Buches: „In der Bibel erschlägt Gott seinen Bruder Abel, weil Gott dessen Opfer vorzieht. Das Motiv für diese Gewalt könnte man mit ‚Sozialneid‘ charakterisieren. (…). Für linke Gewalt spielt dieser Aspekt bis zum heutigen Tag eine zentrale Rolle.“ Können Sie das ein wenig erläutern?

Klaus Schroeder: Die Linke, nicht nur die aktuell gewaltbereite, mobilisiert, indem sie versucht, potenzielle Sympathisanten gegen Besitzende aufzuhetzen, ungeachtet der individuellen Leistung. Da vielen Linken das Denken in Kategorien von Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft fehlt, gehört der Sozialneid quasi zu ihrem relevanten Handgepäck.
Die militante Linke, die sich bis zum heutigen Tag als revolutionär versteht, zielt mit ihrer Politik, zu der auch Gewalt gehört, auf einen Umsturz mit grundlegenden Folgen. Der bürgerliche Staat soll zerschlagen und die bürgerliche Gesellschaft zerstört werden.
Der Antrieb für linke Gewalt in der Bewegungsphase ist die Verunsicherung der herrschenden Eliten und der Versuch, über den revolutionären Kern hinaus weitere Personen in den Kampf miteinzubeziehen. Der Aufruhr, zumeist „Riot“ genannt, soll (wie in Hamburg während der Proteste gegen den G 20-Gipfel) die Staatsmacht, sprich: die Polizei, so unter Druck setzen, dass sie die Kontrolle über Räume und Personen verliert.
Wenn die Linke an die Macht gekommen ist, hat sie, wie die Beispiele Russland, China, Nordkorea und so weiter zeigen, sofort ein diktatorisches Schreckensregime errichtet. Das Bürgertum wurde ausgeplündert, die vorhandenen Ressourcen anders verteilt. Die Privilegierten waren aber nicht die Massen, sondern die ehemaligen Revolutionäre, die sich nach der Revolution als neue Machthaber gerierten.
Das Ziel für revolutionäre Gewalt ist insofern der Umsturz und die Neuverteilung der Ressourcen vermeintlich zugunsten der Unterprivilegierten, tatsächlich aber zugunsten der einstigen Revolutionäre.

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How the Pentagon’s Forever Wars Are Killing the Planet

U.S. military helicopters at Camp Taji, Iraq. (Muh. Sirojul Munir / Flickr)
It’s been a harrowing couple of weeks for climate change observers. First, as Vice reported, there was an analysis from an Australian think tank, co-written by Ian Dunlop, a former fossil fuel company CEO, that posits that the planet is “reaching a ‘point of no return’ by mid-century, in which the prospect of a largely uninhabitable Earth leads to the breakdown of nations and the international order.’ ”

Ilana Novick | truthdig

Then, on Wednesday, Brown University released a report revealing that the Department of Defense is “the world’s largest institutional user of petroleum and correspondingly, the single largest producer of greenhouse gases (GHG) in the world.” According to the report, the DOD released approximately 1.2 billion metric tons of greenhouse gases, including carbon dioxide, between 2001 and 2017.

Burning diesel and jet fuel for troop and weapons transport and usage causes 70% of the emissions, the report said.

In other words, the same institution that has kept America at war since 2001 is not only killing people, but also the planet. As CNBC pointed out, “The findings showed that if the Pentagon was listed as a country, its emissions would make it the world’s 55th largest contributor of greenhouse gases”—bigger than Portugal or Sweden.

CNBC called the report “the first of its kind to compile such comprehensive data.”

The Pentagon’s energy use was fairly stable from 1975 to 1990, and declined after the Cold War. Then came 9/11 and fighting in Afghanistan. After that, researcher Neta Crawford writes, “energy consumption by the DOD increased, and in 2005 hit its highest level in a decade. Since 2001 the DOD has consistently consumed between 77 and 80 percent of all US government energy consumption.”

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Post aus der Hölle an den Heimatpfarrer

Bild: © Privat
Wie weit die Soldaten im Ersten Weltkrieg auch von zu Hause entfernt waren, manche hielten neben ihren Familien auch Kontakt zu ihrem Heimatpfarrer. Die Postkarten aus den Kampfgebieten vermitteln ein gutes Bild über das, was die Soldaten die Heimat wissen lassen – und was sie verschweigen wollten.

Von Christoph Paul Hartmann | katholisch.de

Ein Zufall, dass Martin Lörsch dieses Album in die Hände gefallen ist. Denn als dem Trierer Professor für Pastoraltheologie ein Kompendium von Postkarten angeboten wird, wendet man sich wegen seiner Herkunft an ihn: Lörsch stammt aus dem Koblenzer Stadtteil Niederberg, der vor seiner Eingemeindung 1937 eine selbstständige kleine Gemeinde war. Von dort suchte eine Hinterlassenschaft eine neue Bestimmung. Denn Pfarrer dieser Gemeinde zwar zwischen 1903 und 1934 ein gewisser Peter Stoffel – und der hatte in einem Album Postkarten gesammelt. Feldpostkarten, die Soldaten im Ersten Weltkrieg „nach Hause“ schickten – unter anderem auch an ihren Pfarrer. Hundert Stück sind in dem Album zusammengekommen. Für Martin Lörsch Grund genug, die Relikte einer vergangenen Zeit genauer unter die Lupe zu nehmen.

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14 Jahre Haft für Abmahnanwalt, der Nutzer in „Porno-Falle“ lockte

foto: standard/pichler Die Filme, mit denen man Downloader in die Falle lockte, sollen auch über verschiedene Torrentplattformen wie die „Pirate Bay“ verbreitet worden sein.
Zwei US-Juristen stellten einschlägige Filme auf Onlinetauschbörsen und erpressten anschließend Zahlungen von Downloadern

derStandard.at

Es erinnert an den berühmten Fall der „Pornoabmahnungen“ in Deutschland. Zwei US-Anwälte müssen sich vor Gericht wegen einer jahrelang praktizierten Betrugsmasche verantworten. Der Vorwurf: Sie hunderte Internetnutzer jahrelang in eine Falle gelockt haben, um Geld von ihnen zu erpressen.

In Minnesota wurde nun ein erstes Urteil gefällt. Einer der beiden Juristen soll 1,5 Millionen Dollar an Entschädigungen zahlen und zudem eine Haftstrafe von 14 Jahren antreten. Das Gericht sah in seinem Vorgehen einen „kaum zu beziffernden Schaden für das Rechtssystem“, schreibt der „Minnesota Star Tribune“.

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Deutsche Rüstungsgüter für 1,1 Milliarden Euro an Jemen-Kriegsallianz

Panavia Tornado GR4. Themenbild. 4ever.eu
Die deutsche Bundesregierung hat seit Jahresanfang Rüstungslieferungen für mehr als eine Milliarde Euro an die von Saudi-Arabien geführte Allianz im Jemen-Krieg genehmigt.

Die Presse.com

Trotz der Exportbeschränkungen im Koalitionsvertrag von Union und SPD wurden zwischen dem 1. Jänner und dem 5. Juni allein 13 Exporte für 801,8 Millionen Euro nach Ägypten und 43 Exporte für 206,1 Millionen Euro an die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Regierung erlaubte sogar zwei Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien, obwohl für das Land seit November eigentlich ein kompletter Exportstopp gilt. Dabei handle es sich um die Lieferung von „sondergeschützten Geländewagen“ für 831.003 Euro, wie der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Ulrich Nußbaum, mitteilte.

Insgesamt wurden für die acht Länder der Allianz 122 Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter im Wert von 1,1 Milliarden Euro erteilt. Saudi-Arabien hatte die Koalition überwiegend arabischer Länder 2015 geformt, um die jemenitische Regierung in ihrem Kampf gegen die vom Iran geförderten schiitischen Houthi-Rebellen zu unterstützen.

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Ein Juso-Vorsitzender, ein wenig Eigentumskritik und deren empörte Zurückweisung

Bild Kevin Kühnert: Martin Kraft / CC BY-SA 3.0 / Illustration: TP
Eines hat er erreicht, der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert: Plötzlich fragen sich doch durch alle Empörung hindurch ein paar nachdenklichere Leute, was eigentlich dran ist an seiner Kritik am Kapitalismus.

Rainer Schreiber | TELEPOLIS

Der Befund, der sich dabei durch die Bank ergibt – und schon längst erhoben wurde -, ist eindeutig: Die Armen werden eher ärmer, die Reichen gewiss reicher:

Superreiche 45 Deutsche besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung: Das Vermögen in Deutschland ist sehr ungleich verteilt, das sagen offizielle Statistiken. Nun hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung diese Statistiken ergänzt: Demnach ist die Ungleichheit weit extremer.

F. Diekmann, SPIEGEL online

Und da soll eine Debatte über die Art und Weise der Produktion, der Organisation und Verteilung von Eigentum und Reichtum überflüssig oder gar störend sein? Kommt darauf an: Schlecht ist diese Diskussion für alle, die von diesen absurden Verhältnissen profitieren. Die wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, obwohl sie vielleicht wissen, dass dies auch für sie selbst keine Zukunft hat:

Selbst ich als Kapitalist gebe zu, dass der Kapitalismus nicht mehr funktioniert“, räumt Starinvestor Ray Dalio ein und warnt zugleich vor einer „Revolution“, sollte der Kapitalismus nicht reformiert werden.

Handelsblatt online, 05.05.2019

Der hellsichtige Starinvestor und milliardenschwere Fondsmanager Warren Buffet bemerkte schon vor vielen Jahren:

There’s a class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.

The New York Times, 26.11.2006

Buffet meinte damals auch, dass es ihm unverständlich sei, wieso seine Sekretärin mehr Steuern zu bezahlen hätte wie er, der Milliardär. Soeben war zu lesen, dass Amazon, derzeit wohl einer der verrufensten Ausbeuter-Konzerne des Planeten, trotz seiner 11,2 Milliarden Dollar an (ausgewiesenem) Gewinn in 2018 eine Steuerrückerstattung von 129 Millionen Dollar erhalten hat. Mit einem Steuersatz von minus 1 Prozent liegt Amazon deutlich unter den Steuerverpflichtungen für die 20 Prozent der ärmsten Haushalte der USA in Höhe von 1,5 Prozent. Trump macht‘s möglich; die Zahl der Konzerne, die keine Steuern mehr bezahlen, hat sich unter seiner Regierung verdoppelt.

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Saudischer Kronprinz fordert „entschlossene Haltung“ gegen Iran

Saudi-Arabien macht wie die Vereinigten Staaten Iran für die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman verantwortlich. Der Kronprinz des Landes sieht nun die internationale Gemeinschaft in der Pflicht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Saudi-Arabien hat seinen Erzrivalen Iran für die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman verantwortlich gemacht. Das „iranische Regime“ habe den Besuch des japanischen Regierungschefs Shinzo Abe nicht respektiert und während dessen Anwesenheit die Schiffe angegriffen, eins davon ein japanisches, sagte der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman der arabischen Zeitung „Al-Sharq al-Awsat“, wie das Blatt am Sonntag berichtete. Von der internationalen Gemeinschaft forderte er eine „entschlossene Haltung“.

Die beiden Tanker waren am Donnerstagmorgen bei schweren Zwischenfällen im Golf von Oman beschädigt worden. Zu dieser Zeit war Abe in Teheran, um im Konflikt mit Iran zu vermitteln. Die „Front Altair“ einer norwegischen Reederei geriet nach Explosionen in Brand. Auch der japanische Betreiber der „Kokuka Courageous“ berichtete von zwei Detonationen. Die genauen Hintergründe sind bislang unklar.

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Rio de Janeiro: Evangelikale wollen afro-brasilianische Kultstätten zerstören

Die afro-brasilianischen Religionen haben viele Rituale und Kultstätten. Foto: dpa/Leo Correa
Angehörige afro-brasilianischer Religionen sind derzeit im Großraum Rio de Janeiro durch evangelikale Drogenkriminelle gefährdet.

Stuttgarter Nachrichten

Rund 120 afro-brasilianische Kultstätten im Großraum Rio de Janeiro sind laut Medienberichten akut durch evangelikale Drogenkriminelle bedroht. Die Straftäter seien in den Gefängnissen bekehrt worden und evangelikalen Kirchen beigetreten, berichtete das Portal „UOL“ am Samstag. Wieder in Freiheit, vertreiben sie Priester und Angehörige von Religionen mit afrikanischen Wurzeln, die sie als „Teufelszeug“ ansehen, wie es hieß.

Die Polizei in Rio de Janeiro vermutet, dass die Drogenbande Terceiro Comando Puro (TCP) hinter den Attacken auf die Kultstätten steckt. Zuletzt sollen sich demnach die Übergriffe auf die Religionen Candomble und Umbanda vor allem in Armenvierteln gehäuft haben. So seien Versammlungshäuser zerstört worden. Zudem hätten die Priester ein Ultimatum von 48 Stunden erhalten, um sich aus den Vierteln zurückzuziehen.

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Weniger Migranten kommen über die Türkei in die EU

Die Zahl der Migranten, die über die Türkei in die Europäische Union eingereist sind, ist in den ersten vier Monaten dieses Jahres einem Bericht zufolge deutlich zurückgegangen.

evangelisch.de

Bis zum 5. Mai seien 11.217 Menschen in der EU angekommen, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf ein vertrauliches Papier der EU-Kommission. Im Vorjahreszeitraum seien es noch 29 Prozent mehr gewesen.

Fast alle Migranten aus der Türkei kamen den Angaben der EU-Kommission zufolge in Griechenland (11.076) an, deutlich weniger in Bulgarien (86) und Italien (55).

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Die Schweine-Fetischisten bedrohen unser friedliches Zusammenleben

Exemplar des Koran: Bücher lassen sich zerstören, Worte nicht, meint Lamya Kaddor. (Quelle: Godong/Leemage/imago images)
In Bremen haben Radikale Korane zerstört, was zeigt, dass sie wenig Ahnung vom Islam haben. Die Bedrohung ist eine ganz andere: Die Täter wollen unser Land destabilisieren.

Von Lamya Kaddor | t-online.de

Unbekannte zerreißen Korane und stopfen sie ins Klo. Geschenkt. Letztlich ist es nur ein Buch. Offenbar wollten sie mit ihrer Tat in der vergangenen Woche in einer Bremer Moschee die Gefühle von Muslimen verletzen. Mein Inneres haben sie dadurch nicht erreicht, und das vieler anderer Muslime auch nicht. Gewiss ist es ein ähnlich widerlicher Akt wie abgehackte Schweinsköpfe oder Schweineblut an Moscheen zu verteilen. Er sagt vor allem etwas über die ziemlich kranke und perverse Vorstellungswelt der Täter aus.

Vielleicht begreifen die Schweine-Fetischisten irgendwann sogar, dass Moscheen keine geweihten Gebäude sind, die man schänden kann. Das sind christliche Vorstellungen. Eine Moschee ist primär ein Sammelplatz fürs Gemeinschaftsgebet. Eine wichtige religiöse Einrichtung, keine Frage, aber eben kein geheiligter Ort, keine Kirche, in der Gott wohnt. Ein Muslim breitet seinen Gebetsteppich aus und es ist ziemlich egal, was darunter ist.

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Nichts sehen, nicht hören – nichts ermitteln?

Grafik: TP
IS-Unterstützerin Omaima A. konnte unbehelligt ins IS-Kalifat aus- und später wieder nach Deutschland einreisen, obwohl ihre Familie bereits 2012 ins Visier des Verfassungsschutzes geriet

Birgit Gärtner | TELEPOLIS

Omaira A. segelte unter dem Radar; und zwar RADAR-iTE, einem für IS-Rückkehrerinnen und – Rückkehrer entwickelten Instrument zur Beurteilung, inwieweit die betreffende Person an Kriegshandlungen beteiligt sowie in salafistische Netzwerke eingebunden war, bzw. immer noch ist.

Obwohl sie als Ehefrau es prominenten Salafisten Nadir Hadra mitsamt ihrer drei Kinder nach Syrien ausreiste, nach dessen Tod den berühmt-berüchtigten Dschihadisten Denis Cuspert, besser bekannt als Rapper Deso Dogg, heiratete, konnte sie unbehelligt wieder nach Deutschland einreisen und sich ein Leben als Dolmetscherin und Event-Managerin aufbauen. Hier setzte sie offenbar – das legen entsprechende Aktivitäten bei Facebook nahe – ihre schon für 2012 dokumentierte Arbeit als Unterstützerin der salafistischen Szene nahtlos fort.

Ihre Vita sowie ihre Aktivitäten machten nicht etwa die hiesigen zuständigen Behörden öffentlich, sondern die libanesische Reporterin Jenan Moussa. Die Investigativ-Journalistin gelangte in Syrien zufällig an das Handy von Omaima A. und folgte ihrer Spur bis Hamburg. Jenan Moussa staunte nicht schlecht, dass sie diese Spur quasi bis vor die Haustür des 9/11-Terroristen Mohammed Atta führte.

Und die Hamburger Bevölkerung staunte nicht schlecht, dass mitten unter ihnen eine Gotteskriegerin lebt und von den Behörden nach ihrer Einreise nicht überprüft, geschweige denn verhaftet wurde. Dass sie nicht nach RADAR-iTE durchleuchtet wurde, brachte eine Kleine Schriftliche Anfrage der Co-Vorsitzenden der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Cansu Özdemir, an Licht.

Ob gegen Omaima Abdi ermittelt wird, dazu verweigert der Senat jegliche Auskunft – unter Berufung darauf, dass „dass hier die Bekanntgabe der nachrichtendienstlich erhobenen Erkenntnisse dem Interesse des Betroffenen und denen des Amtes entgegensteht“. Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) gab Telepolis gegenüber an, im Falle von Einzelpersonen der Presse gegenüber keine Angaben über etwaige Ermittlungen machen zu können.

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Frühe Christen und Jesu-Anhänger zerstörten die antike Hochkultur

Im Jahr 392 legten christliche Fanatiker den Serapis-Tempel in Schutt und Asche. Getty Images/iStockphoto
Sie lebten im Geist der Nächstenliebe und trotzten grausamen Verfolgern: Bis heute ist dieses Bild von den frühen Christen verbreitet. Eine britische Historikerin schildert die Jesus-Anhänger jedoch als religiöse Fanatiker, die eine liberale, hochentwickelte Kultur zum Einsturz brachten.

Von Harald Wiederschein | FOCUS ONLINE

Die erste Szene des Buches wirkt schrecklich vertraut: Bärtige, schwarz gekleidete Fanatiker aus der Wüste stürmen den Athene-Tempel im syrischen Palmyra, mit Eisenstangen zertrümmern sie voller Begeisterung die Statue der Göttin und den Altar. Was sich um das Jahr 385 nach Christus abspielte, hat sich erst vor wenigen Jahren wiederholt – so die Botschaft der Autorin. Nur waren es in der Spätantike christliche Fundamentalisten, welche die „Götzenbilder“ zerstörten. 2015 legten Mitglieder des sogenannten „Islamischen Staates“ das UNESCO-Weltkulturerbe von Palmyra in Schutt und Asche.

Der provokante Einstieg gibt den Ton vor für die folgenden mehr als 300 Seiten. „Heiliger Zorn. Wie die frühen Christen die Antike zerstörten“ lautet der Titel des kürzlich auf Deutsch erschienenen Buches der britischen Historikerin und Journalistin Catherine Nixey. Zuvor hatte es bereits in der angloamerikanischen Welt für Aufsehen gesorgt. In England war es zum „Buch des Jahres“ gewählt und mit einem Literaturpreis ausgezeichnet worden.

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Indien treibt die Militarisierung des Weltraums voran

Mission Shakti: Im März testete Indien eine Antisatellitenrakete und schoss einen Satelliten ab. Screenshot von DRDO-Video
Das Wettrüsten im Weltraum geht ungebremst weiter und längst gefährlich über die Konkurrenz der Großmächste USA, Russland und China hinaus

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Donald Trump hat schnell nach der Ankündigung neuer Wunderwaffen durch Russlands Präsident Putin, darunter Hyperschallraketen, ein atomgetriebener Marschflugkörper mit großer Manövrierbarkeit oder ein von Flugzeugen abgefeuerter Überschall-Marschflugkörper, die Einrichtung eines Weltraumkommandos angeordnet.

Da es bei den angeblich neuen strategischen Waffen Russlands vor allem darum geht, das amerikanische Raketenabwehrsystem auszuhebeln, wurden im Pentagon gleich Pläne erwogen, Abwehrraketen im Weltraum zu stationieren, um im Wettrüsten zwischen Raketenabwehrsystemen und den neuen Hyperschallraketen und -drohnen, die Überlegenheit zu sichern (Pentagon will Raketen im Weltraum stationieren). Die Pläne haben sich weiter konkretisiert: Pentagon plant Raketenabwehr aus dem Weltraum. Das würde aber gigantische Kosten mit sich bringen, erforderlich wären Tausende von auf Umlaufbahnen stationierte Raketen.

Eine auf einer Umlaufbahn um die Erde installiertes defensives und offensives Raketensystem war schon unter dem Schauspielerpräsidenten Ronald Reagan im Kalten Krieg unter dem Titel Strategic Defense Initiative (SDI) begonnen worden. Das ist im Konzept der Brillant Pepples gemündet. 1991 wurde es im Kontext des ersten Irak-Kriegs und nach dem Ende des Kalten Kriegs vom damaligen US-Präsidenten Bush auf ein begrenztes Raketenabwehrsystem reduziert, Bill Clinton ersetzte die Strategic Defense Initiative Organization durch die Ballistic Missile Defense Organization und senkte die Ausgaben, die dann George W. Bush trotz des Kriegs gegen den Terror wieder in die Höhe trieb, aus dem ABM-Vertrag ausstieg, das Raketenabwehrsystem NMD in den USA installierte und mit dem Plan, es auch in Osteuropa aufzubauen, den schon wegen der Osterweiterung schwelenden Konflikt mit Russland eskalieren ließ. Damit war die Bahn zum neuen Wettrüsten bereits gelegt.

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Spanien ist irritiert über die Schließung des Abdullah-Zentrums

APA/HERBERT NEUBAUER
Madrid wurde überrascht und berät nun weiteres Prozedere. Für die Schließung ist die Zustimmung aller Mitgliedsstaaten notwendig.

Die Presse.com

Die vom Nationalrat überraschend geforderte Schließung des „König-Abdullah-Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ in Wien droht zu diplomatischen Friktionen mit Spanien zu führen: „Überrascht“ und „irritiert“ ist man laut „Presse“-Informationen in Madrid über den am Mittwoch verabschiedeten Entschließungsantrag: Man habe davon gestern „aus den Medien erfahren“, hieß es aus spanischen Diplomatenkreisen. Vom Außenministerium in Wien sei man gar nicht kontaktiert worden – nicht einmal nach dem Votum.

Spanien hat gemeinsam mit Österreich und Saudiarabien die Organisation 2012 gegründet, bei dem der Vatikan einen Beobachterstatus hat. Daher müssen auch Madrid und Riad konsultiert werden, wenn das Zentrum geschlossen wird. Derzeit wird in Madrid über das weitere Prozedere noch beraten. Ob das Zentrum nun nach Spanien verlegt werden könnte – wie bereits in der Vergangenheit immer wieder spekuliert wurde – könne man noch nicht sagen, hieß es.

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Urteil zur Tötung von Hühnerküken: Empörung und Entsetzen bleiben groß

Protestaktion gegen Kükenschreddern © Jan Woitas (dpa)
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Bis zur Einführung von alternativen Verfahren bleibt das massenhafte Töten männlicher Küken rechtmäßig. Ein empörendes Urteil, findet Rainer Hagencord vom Institut für Theologische Zoologie.

DOMRADIO.DE

DOMRADIO.DE: Was sagen Sie zu diesem Urteil?

Dr. Rainer Hagencord (Leiter des Instituts für Theologische Zoologie in Münster): Es gibt bei mir die Hoffnung, dass etwas deutlich wird: Es geht so nicht weiter. Was bei mir aber überwiegt, ist die Empörung. Denn das System wurde letztlich nicht infrage gestellt. Es ist ja nicht so, als sei das Kükenschreddern als Phänomen vom Himmel gefallen. Sondern das beschäftigt die Republik und die Politik seit über zehn Jahren.

Das ist nur ein Phänomen in der industriellen Tierhaltung, in dem Tiere total verzweckt werden. Anstelle ethisch verantworteter Haltungsbedingungen, die den Bedürfnissen der Tiere entsprechen, wird verlangt, dass sich die Tiere bitteschön an die Haltungsbedingungen anpassen. Und an diesem System rüttelt offenbar niemand. Das macht die Empörung und das Entsetzen bei mir weiterhin sehr groß.

DOMRADIO.DE: Künftig soll es so sein, dass schon beim Ei das Geschlecht des Kükens bestimmt werden kann, und dann werden die Eier wenige Tage nach der Befruchtung vernichtet oder zu Tierfutter verarbeitet. Ist das für Sie eine akzeptable Lösung?

Hagencord: Wenn man das System als solches beibehalten will, dann ist es ein erster Schritt. Nur dieses System an sich steht in Frage. Vor Jahren wurde das Buch „Das globale Huhn“ veröffentlicht – das ist sehr lesenswert und wird immer aktueller. Es wird deutlich, wie das Phänomen der Hühnerhaltung für Elend sorgt.

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