Mit der Bibel gegen Israel – Von der Evangelischen Kirche finanziert

Der evangelische Theologe Duchrow hat dem Staat Israel in einer von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mitfinanzierten Schrift das Existenzrecht abgesprochen.

kath.net

Der evangelischer Theologe Ulrich Duchrow hat dem Staat Israel in einer von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mitfinanzierten Schrift das Existenzrecht abgesprochen. Dies berichtet die „Welt“. Der frühere Professor für systematische Theologie an der Universität Heidelberg verunglimpft Israel als einen „Teil des westlichen Imperiums“ und meint, dass Israel nicht „gerecht“ agiere. „Wenn aber das Volk notorisch den Bund der Gerechtigkeit bricht, dann verliert es das Land.“

Die „Welt“fasst die Einstellung so zusammen: „Quod erat demonstrandum: Die Juden haben den Bund mit Gott gebrochen, Israel ist ein Unrechtsstaat, und Israels Juden haben kein Recht auf ihre Heimat. Die Hamas könnte es nicht besser sagen.“ Alan Posener, der Autor des Artikels, kritisiert, dass damit ausgerechnet ein Deutscher den Juden vorwerfe, sie hätten das Recht auf das Land verwirkt, in das sie wegen des mörderischen europäischen Antisemitismus flüchteten.

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„Salafisten und Rechte haben viel gemeinsam“

Michael Kiefer, Islamwissenschaftler und Publizist Quelle: Silvia Reimann
Seit 2013 hat sich die Zahl der Salafisten in Deutschland verdoppelt. Doch der Islamwissenschaftler Michael Kiefer warnt vor Panikmache und sagt: Wenn man früh genug einschreitet, ist niemand verloren.

Von Till-Reimer Stoldt | DIE WELT

Auch 2018 wurden wieder mehr militante Salafisten in Deutschland registriert als im Vorjahr. Trotz aller Präventions- und Aussteigerprogramme, trotz stetigem Personalzuwachs in den Sicherheitsbehörden. Dass dennoch etwas getan werden kann, sagt der Islamwissenschaftler Michael Kiefer, ein Kenner der salafistischen Szene. Nun legt er eine erste Bilanz seines Modellprojekts zur Prävention vor Salafismus und Rechtsextremismus vor, das seit zwei Jahren in NRW und Berlin läuft.

WELT: Herr Kiefer, die Zahl registrierter Salafisten steigt weiter. Im ersten Quartal 2018 kletterte sie bundesweit auf 11.000 Personen, Ende 2017 waren es 10.800. Seit 2013 hat sich ihre Zahl verdoppelt. Man kann machen, was man will – die werden mehr.

Michael Kiefer: Man muss die Zahlen zu deuten wissen. Seit 2012 haben Verfassungsschutz und Polizei in Bund und Ländern permanent Personal aufgebaut, das die salafistische Szene beobachtet und deren Mitglieder zählt. Deshalb wird nur das Dunkelfeld von Jahr zu Jahr gründlicher ausgeleuchtet. Dazu trägt auch die wachsende Sensibilisierung der Bevölkerung, insbesondere des pädagogischen Personals hin.

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Fernes Objekt untermauert Existenz von Planet Neun

Planet IX, Bild: Credit California Institute of Techonology
Astronomen erspähen in großer Entfernung einen Zwergplaneten mit ungewöhnlicher Umlaufbahn

derStandard.at

Astronomen hegen nur mehr wenig Zweifel daran, dass am äußeren Rand unseres Sonnensystems ein bisher unentdeckter Riesenplanet kreist. Die Idee eines „Planet Neun“ kursiert bereits seit Jahrzehnten, doch erst nachdem die beiden US-Astronomen Chad Trujillo und Scott Sheppard 2014 bei einigen Asteroiden im fernen Kuipergürtel ungewöhnliche Umlaufbahnen festgestellt haben, gewann diese These in Fachkreisen an Glaubwürdigkeit.

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Wer metaphysische Fragen stellt, muss kein Verächter der Physik sein

Der deutsche Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz vertrat die Ansicht, dass es einen immateriellen Geist gibt, der unabhängig von der materiellen Welt ist. (Bild pd)
Kürzlich wurde in dieser Zeitung mit dem Panpsychismus abgerechnet. In einer naturwissenschaftlich geprägten Welt befriedige die Vorstellung einer Weltseele das Bedürfnis nach metaphysischem Trost, hiess es. Eine Entgegnung.

Godehard Brüntrup | Neue Zürcher Zeitung

Der Panpsychismus behauptet, dass es Vorstufen des Psychischen in allen Wirklichkeitsbereichen gebe. Jüngst wurde in der NZZ nahegelegt, Panpsychisten seien religiös motivierte Verächter der Naturwissenschaft. Das verwundert, denn viele der heute einflussreichen Panpsychisten sind Atheisten. Dass die Freunde des Panpsychismus Verächter der Naturwissenschaften seien, fällt schwer zu glauben, wenn man einige bekannte Anhänger anführt: Giordano Bruno, Gottfried W. Leibniz, Sir Arthur Eddington, Bertrand Russell, Alfred N. Whitehead und Sir Roger Penrose.

Das harte Problem

Der theoretische Physiker Roger Penrose wurde unter anderem bekannt durch seine zusammen mit dem jüngst verstorbenen Stephen Hawking verfertigten Arbeiten zu Singularitäten in der Raumzeit. Penrose ist der Meinung, dass komplexe Konfigurationen von physikalischen Bausteinen allein nicht in der Lage seien, das Entstehen von Bewusstsein zu erklären. Für jede materielle Struktur, die in unserer Welt mit Bewusstsein korreliert ist, kann man sich eine funktional bedeutungsgleiche Struktur vorstellen, die kein Bewusstsein hervorbringt. Man nennt dies «das harte Problem des Bewusstseins». Es wird als Fragestellung selbst von reduktionistischen Materialisten gemeinhin akzeptiert.

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Nachbesserungsesetz soll negative Folgen der DSGVO eindämmen

Bild: TP
Weil die deutsche Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung von Normalbürgern die aufwendige Dokumentation von Alltagshandlungen fordert, steht sie dem Grundsatz der Datensparsamkeit diametral entgegen

Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

In der Antike, im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden Krankheiten oft mit Therapien behandelt, die schädlicher waren als die Krankheit selbst. Ähnliches befürchten viele Bürger vom gestern in Kraft getretenen Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU), das die europäische Datenschutz-Grundverordnung umsetzt, die DSGVO.

Diese Befürchtungen hegen sie nicht ganz zu Unrecht, denn in Deutschland gibt es (anders als in Österreich) keine Ausnahmen für Privatleute, Handwerker und Freiberufler. Diese Gruppen müssen in der Alpenrepublik erst bei systematischen Verstößen mit „abschreckend hohen“ Strafen rechnen. Dafür existieren in der Bundesrepublik europaweit einzigartige Verdienstmöglichkeiten für Abmahnanwälte, die seit über 20 Jahren als Problem und Fortschrittsbremse bekannt sind, ohne dass die Regierungen Schröder und Merkel dagegen etwas Wirksames unternommen hätten.

Den fürstlich bezahlten damals 630 Abgeordneten des Deutschen Bundestages, des nach der chinesischen Volkskammer größten Parlaments der Welt, fielen diese Probleme anscheinend ebenso wenig auf wie dem Bundesrat. Beide Kammern winkten das DSAnpUG-EU im letzten Jahr durch. Erst nachdem Handwerker und Vereine in der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU (MIT) rebellierten, erklärte sich Kanzlerin Merkel auf einer Kreisvorsitzendenkonferenz ihrer Partei diese Woche dazu bereit, mit ihrem neuen Innenminister Horst Seehofer über ein Nachbesserungsgesetz zu sprechen, das verhindern soll, „dass der Umgang mit Daten nicht mehr praktikabel“ ist.

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Greift der Papst bei Missbrauch hart genug durch?

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Ja, er habe Fehler gemacht, gab Franziskus kürzlich zu. Doch nun kümmert sich der Papst umso intensiver um den Missbrauchsskandal in Chile. Greift er dabei hart genug durch? Ja, sagt Chef vom Dienst Thomas Jansen. Sein Kollege Björn Odendahl hält dagegen: Da muss noch mehr gehen.

Thomas Jansen | katholisch.de

Pro: Der Papst greift durch

Mit Blick auf die jüngsten Vorgänge in Chile ist es leicht zu sagen, der Papst greife nicht hart genug durch im Kampf gegen sexuellen Missbrauch. Aber es stimmt trotzdem nicht. Franziskus war es schließlich, der im Jahr 2016 bischöflicher Willkür im Umgang mit sexuellem Missbrauch einen Riegel vorschob. Rein formal gesehen war sein Erlass „Wie eine liebende Mutter“ zwar nur eine Präzisierung des geltenden Kirchenrechts. Doch der Inhalt war geradezu revolutionär: Bischöfe können nach der neuen Rechtslage ihres Amtes enthoben werden, wenn sie einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch nicht gründlich genug nachgehen. Die Botschaft ist klar: Auch für hohe kirchliche Würdenträger gibt es vom Papst kein Pardon mehr. Nach diesem Erlass kann nun nicht mehr ohne weiteres behaupten, in der Kirche hänge man die Kleinen und die Großen lasse man laufen, wenn es um die Ahndung solcher Delikte geht.

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Bamf-Affäre: Alles soll auf den Tisch – neue Ermittlergruppe eingesetzt

Durch die Hintertür. Jutta Cordt am Freitag am Senatsgebäude.Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Die Bamf-Affäre untersucht jetzt eine neue gemeinsame Ermittlungsgruppe. Chefin Jutta Cordt war bei Krisengespräch in Bremen.

Von Eckhard Stengel | DER TAGESSPIEGEL

Jutta Cordt kommt zwölf Minuten zu früh. Um 11.48 Uhr entsteigt die Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) einer schwarzen Limousine und wird vor der Bremer Innenbehörde sofort von Kamerateams umringt. Aber Cordt will nichts sagen zu dem bevorstehenden Gespräch über die Bamf-Affäre, zu dem kurz danach auch der niedersächsische Innen-Staatssekretär Stephan Manke und – um fünf vor zwölf – sein Kollege Helmut Teichmann aus dem Bundesinnenministerium eintreffen. Auch bei ihnen gilt die Devise: kein Kommentar.

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89 Rechtsextreme und 24 Islamisten in Bundeswehr aufgeflogen

Symbolbild.

Unter den Soldaten der Bundeswehr soll es in den vergangenen Jahren knapp über 100 Anhänger aus der rechtextremen und islamistischen Szene gegeben haben. Die Zahl der Verdachtsfälle von Islamismus lagen sogar deutlich höher.

DIE WELT

In der Bundeswehr sind in den vergangenen Jahren einem Medienbericht zufolge 89 Rechtsextremisten und 24 Islamisten entdeckt worden. Dies berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Angaben des Verteidigungsministeriums.

„Im Zeitraum 2010 bis 2018 wurden insgesamt 89 Angehörige der Bundeswehr als Rechtsextremisten bewertet“, hieß es. Von diesen Fällen stammten 67 aus der Zeit vor der Aussetzung der Wehrpflicht (zum 1. Juli 2011). Von den bestätigten Fällen seien 86 Angehörige der Bundeswehr entlassen worden. Gegen drei verbliebene Soldaten liefen aktuell gerichtliche und truppendienstgerichtliche Verfahren.

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Bayern will Umsetzung des Kreuz-Erlasses nicht kontrollieren

Das Kreuz mit den Religionen
Im Juni werden in bayerischen Behörden Kreuze aufgehängt. Der Freistaat werde jedoch keine Überprüfungen vornehmen. Denn Kontrollen seien ein „komisches Staatsverständnis“, meint Oliver Patzer, der Sprecher des Innenministeriums.

DOMRADIO.DE

Bezüglich des am 1. Juni in Bayern in Kraft tretenden Kreuz-Erlasses hat der Freistaat volles Vertrauen in die Leiter der jeweiligen Behörden. Dies erklärte der Sprecher des Innenministeriums, Oliver Platzer, am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). So sieht die Allgemeine Geschäftsordnung vor, dass im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat „gut sichtbar“ ein Kreuz anzubringen sei, und zwar „als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns“. Laut Platzer werden keine Kontrolleure zum Einsatz kommen, um dies zu überprüfen.

„Wir freuen uns aber über jedes Kreuz, das hängt“

Dass Behörden nur unter Zwang handeln würden, sei schon ein „komisches Staatsverständnis“, kritisierte Platzer manch laut gewordene Befürchtungen. Schließlich regele die Geschäftsordnung auch viele andere Dinge, ohne dass dies kontrolliert werde. Grundsätzlich gelte die Vorschrift für Dienstgebäude, in denen Verwaltungsaufgaben stattfänden, so der Sprecher.

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Mehrheit in Irland für Ende des strikten Abtreibungsverbots

Irland hat abgestimmt: Die Mehrheit des Landes ist für ein Ende des strikten Abtreibungsverbots Quelle: dpa/Niall Carson
Bei dem Referendum in Irland hat eine breite Mehrheit für eine Liberalisierung des Abtreibungsverbots gestimmt.

DIE WELT

  • 68 Prozent der Befragten haben für eine Liberalisierung und 32 Prozent dagegengestimmt.
  • Die Regierung wird in dem Fall eines Siegs die Abtreibung in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen straffrei stellen.

Zeitenwende im erzkatholischen Irland: Bei dem Referendum über ein Ende des strengen Abtreibungsverbots hat am Freitag eine breite Mehrheit für eine Liberalisierung gestimmt.

Dies ergab eine Nachwahlbefragung von 4000 Wählern durch das Institut Ipsos/MRBI im Auftrag der Zeitung „Irish Times“. Demnach stimmten 68 Prozent der Befragten für eine Aufhebung des Abtreibungsverbots, 32 Prozent votierten dagegen.

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Braucht dieses Hirn einen Vormund?

„Minihirn“ in Petrischale, von Autismus-Forschern der Yale University gezüchtet. Reife Nervenzellen leuchten grün. Bild: Jessica Mariani
Minihirne im Labor, Chimären und Gewebekulturen: Mit den rasanten Fortschritten der Hirnforschung kommt eine wichtige ethische Frage auf: Wie umgehen mit den Forschungsobjekten?

Von Hildegard Kaulen | Frankfurter Allgemeine Zeitung

George Church von der Harvard Medical School in Boston ist dafür bekannt, dass er das Wort „unmöglich“ nicht kennt, solange die Experimente mit den Regeln der Naturgesetze im Einklang stehen. Church ist einer der einflussreichsten Molekularbiologen der Welt. Er forderte unlängst zusammen mit sechzehn weiteren Wissenschaftlern, Ärzten, Bioethikern und Juristen in der Fachzeitschrift „Nature“ eine Debatte darüber, welcher Schutz den im Labor erzeugten Schöpfungen aus Hirnzellen zusteht und wie mit Tieren umzugehen ist, deren Gehirne Anteile aus menschlichen Stammzellen enthalten.

Wo fängt Schmerz an?

Die Fragen, die die Gruppe umtreibt, sind weitreichend. Welchen ethischen und juristischen Status hat ein primitives, aus menschlichen Stammzellen hervorgebrachtes Gehirn in der Petrischale? Ab wann kann eine solche Schöpfung Schmerz empfinden, und ab wann ist sie sich ihrer selbst bewusst? Und: Läuft die Wissenschaft Gefahr, Schöpfungen, die einen wichtigen Schritt in Richtung Menschsein getan haben, für Versuchszwecke zu missbrauchen?

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Could We Build the Millennium Falcon from ‚Star Wars‘?

Illustrator Kemp Remillard detailed the interior of the Millennium Falcon. Credit: Images from Star Wars: The Force Awakens™ Incredible Cross-Sections“ reprinted by permission of DK, a division of Penguin Random House. Copyright © 2015 by Jason Fry and Kemp Remillard
With so many incredible, newly developing technologies, could we build a real-life Millennium Falcon? In short, no. But we’re getting closer.

By Chelsea Gohd | SPACE.com

In the „Star Wars“ universe, the Millennium Falcon is heralded as the coolest ship around. The cargo vessel that Han Solo originally won from Lando Calrissian in the Cloud City Sabacc Tournament, the Millennium Falcon lies at the center of some of the most incredible adventures in the series.

With „Solo: A Star Wars Story“ hitting theaters on May 25, let’s explore some of the most notable technological features of this iconic ship and what would have to happen before we could build it today. [Tour the Millennium Falcon with These „Star Wars“ Photos!]

The Millennium Falcon’s signature speed comes from its hyperdrive, a propulsion system that pushes the vessel to light speed — though Han Solo has famously boasted that the ship can travel even faster. The hyperdrive functions by using „hypermatter particles“ to send the craft into hyperspace, an alternative dimension reached by traveling at or beyond the speed of light. This technique uses wrinkles in the fabric of space-time, or wormholes: pieces of the fabric that fold over to connect two otherwise-distant points.

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Menke: Über Glaubensfragen entscheidet nicht die Mehrheit

Bild: katholisch.de©
Karl-Heinz Menke ist Mitglied der Internationalen Theologenkommission. Jetzt äußert er sich zum Eucharistie-Streit der deutschen Bischöfe. Ihre geplante Handreichung nennt er „mangelhaft“.

katholisch.de

Der Bonner katholische Theologe Karl-Heinz Menke ist dagegen, den Mechanismus demokratischer Mehrheitsentscheidungen auf theologische Debatten in der Kirche zu übertragen. Das von Papst Franziskus geforderte Prinzip der Synodalität sei „strikt zu unterscheiden von dem demokratischen Prinzip, dass stets die Mehrheit entscheidet“, sagte der emeritierte Dogmatik-Professor am Freitag dem Internetportal „domradio.de“.

„Man kann über die Wahrheit, die Christus ist, nicht nach dem Mehrheitsprinzip abstimmen“, betonte Menke. Gleichwohl könnten viele Fragen rund um Organisation und Struktur auch demokratisch geregelt werden: „Es geht ja nicht immer um Glaubensfragen oder um Themen, die von diesen Fragen nicht zu trennen sind.“

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DSGVO: Mondfinsternis statt Sternstunde

Grafik: TP
Mit unseren Daten wird frech gedealt – Ist die Datenschutz-Grundverordnung die Rettung? Ein Kommentar

Arno Kleinebeckel | TELEPOLIS

Ein Ungetüm aus dem Outer Space überrascht derzeit die Europäer: Die Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Sie ist heute in Kraft getreten. Eigentlich sollten wir alle aufatmen, dennoch: Uns beschleichen, obwohl lange angekündigt, irgendwie ungute Gefühle. Alles parat in Old Europe? Oder haben wir da irgendwas verpennt?

Die DSGVO: Ihre Regeln stehen seit zwei Jahren. Und doch, schlichte Erdlinge wie Friseure, Werkstattbetreiber oder der Bäcker um die Ecke sind baff, stehen im Regen. Sie erfahren vornehmlich aus den Medien, dass da möglicherweise was Relevantes auf sie zukommt. Strategische Aufklärung? Fehlanzeige. Die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung ist für ein Heer von Unternehmen und Vereinen ein rechtliches und organisatorisches Alien; die dringend notwendige Flankierung von staatlicher Seite blieb bislang aus, und an dem Manko scheint sich auch nicht viel zu ändern.

Im Moment flattern täglich solche Einwilligungsmails in unsre Postfächer wie: „Willst du mit mir gehen?“ „Willst du bitte akzeptieren?“ Da kann man dann bestenfalls in den Voreinstellungen was ändern, wenn man ganz viel Zeit, Lust und ein Quäntchen Ahnung hat. Was ich allein beim Mailanbieter sehe (in meinem Fall AOL), wer alles am Account ungefragt dranhängt – was wissen die bereits über mich, über mein Kommunikationsverhalten, über Sender und Empfänger, Uhrzeiten, Betreffs, Anhänge – Inhalte? Kann man das jemals wieder auf „Null“ stellen?

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Briten können mit Alexa beten

Amazon Echo, 1. Generation. Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 3.0 – Frmorrison

Der Sprachassistent von Amazon, Alexa, kann in Großbritannien nun auch beten. Möglich macht das ein neuer Dienst der Kirche von England. Auf Kommando liest Alexa das Gebet des Tages vor, betet ein Morgen- oder Abendgebet oder spricht einen Segen vor einer Mahlzeit.

EKD

Außerdem kann Alexa Fragen zur Taufe beantworten, kennt sich mit Hochzeiten aus und weiß über Beerdigungen Bescheid. Der Sprachassistent ist auch in der Lage, die nächste Kirche in der Nähe zu finden.

Adrian Harris, Leiter der Digitalabteilung der Kirche von England sagte dem christlichen Radiosender „Premier Christian Radio“: „Plattformen wie Alexa geben der Kirche die Möglichkeit, die Menschen mit Gott zu verbinden und den Glauben in ihr tägliches Leben einzubauen, sei es über tägliche Gebete oder Fragen zum Christentum.“

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Mehr CO2 in der Luft verringert den Nährstoffgehalt von Reis

In Indonesien besteht für viele Menschen die Hälfte ihrer Kalorienzufuhr aus Reis. Hier wird er in Serang zum Trocknen ausgelegt. (Bild: Beawiharta/Reuters)
Zwei Milliarden Menschen auf der Welt ernähren sich hauptsächlich von Reis. Der andauernde hohe Kohlendioxidausstoss macht ihre Ernährung noch prekärer.

Esther Widmann | Neue Zürcher Zeitung

Viele Effekte des erhöhten CO2-Gehalts in der Atmosphäre sind mit dem blossen Auge erkennbar, und viele haben mehr oder weniger direkt mit der Ernährung grosser Teile der Weltbevölkerung zu tun: Steigende Temperaturen können die Ertragsmenge verringern, Dürren und Überschwemmungen können Ernten vernichten und Hungersnöte fördern. Um einen anderen Effekt des erhöhten CO2-Gehalts festzustellen, braucht man ein Labor – trotzdem könnte er fatale Auswirkungen auf zwei Milliarden Menschen auf der Welt haben: Mehr CO2 in der Atmosphäre verringert den Gehalt bestimmter wichtiger Nährstoffe in Reis. Ihre Ergebnisse haben Forscher unter anderem aus Japan, den Vereinigten Staaten und Australien jetzt in der Fachzeitschrift «Science Advances» vorgestellt.

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Berlin: Muslimische Lehrerinnen mit Kopftuch scheitern vor Gericht

Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Eindeutiges Urteil in Berlin: Zwei Lehrerinnen mit muslimischem Kopftuch sind mit Entschädigungsklagen gegen das Land Berlin gescheitert. Das Arbeitsgericht wies die Klagen der beiden Frauen mit Verweis auf das Berliner Neutralitätsgesetz zurück.

RP ONLINE

Das Gesetz untersagt das Tragen von religiösen Symbolen an öffentlichen Schulen. Beide Lehrerinnen hatten eine Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz geltend gemacht. (AZ: 58 Ca 7193/17 und 58 Ca 8368/17)

Eine Bewerberin als Quereinsteigerin mit dem Fach Informatik hatte argumentiert, sie sei vom Land Berlin wegen ihres Kopftuchs nicht eingestellt worden. Hierin liege eine nicht erlaubte Benachteiligung wegen ihrer Religion. Das Arbeitsgericht gab allerdings dem Land Berlin recht. Es wende das Neutralitätsgesetz an, welches verfassungsgemäß sei, begründete das Gericht. (AZ: 58 Ca 7193/17)

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UN verurteilen das Aushungern als Kriegswaffe

In Kriegsgebieten hungern Millionen von Menschen. In vielen Fällen verhindern Konfliktparteien eine Versorgung der Bevölkerung. Nach dem Willen des UN-Sicherheitsrates soll das nicht mehr geschehen. Es sei ein Kriegsverbrechen.

evangelisch.de

Der Weltsicherheitsrat hat in einer wegweisenden Resolution das Aushungern von Menschen als Kriegswaffe scharf verurteilt. Ein Abschneiden der Bevölkerung von Lebensmittellieferungen müsse in der Regel als Kriegsverbrechen eingestuft werden, hieß es in der einstimmig am Donnerstag (Ortszeit) in New York angenommen Resolution des UN-Gremiums. Hilfsorganisationen begrüßten die Entscheidung, sehen jedoch nur wenig Auswirkungen in den Konfliktregionen.

Laut einer Stellungnahme des Welternährungsprogramms der UN (WFP) vom Freitag leben 60 Prozent der 815 Millionen chronisch hungernden Menschen in Konfliktzonen. Das WFP lobte die Resolution als wichtigen Schritt, um den Kreislauf aus Konflikt und Hunger zu stoppen.

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Wie Bienen zu Vegetariern wurden

Bienen ernähren sich vorwiegend vegetarisch. © Pexels/ pixabay
Ernährungsumstellung: Bienen stammen von fleischfressenden Wespen ab. Doch wie konnte es passieren, dass aus einem räuberischen Insekt ein vegetarisch lebendes Tier entstand? Genetische Analysen zeigen: Die Nahrung selbst könnte verantwortlich gewesen sein. Demnach gehen heutige Bienen auf Ahnen einer Gruppe von Grabwespen zurück – Tiere, die ihre Larven mit blütenbesuchenden Insekten füttern. Mit der Beute könnte somit einst auch Pollen ins Nest gelangt sein und die Bienenvorfahren auf den Geschmack gebracht haben.

scinexx

Bienen unterscheiden sich nicht nur optisch deutlich von den mit ihnen verwandten Wespen – sondern auch in Sachen Ernährung. Während Wild- und Honigbienen in der Regel von Pflanzennektar und Pollen leben, ernähren sich Wespen alles andere als vegetarisch. Sie machen auch Jagd auf tierische Beute und füttern ihre Larven sogar hauptsächlich mit Fleisch von toten oder erbeuteten Tieren.

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Berliner Schulen: Dröge verschickt Ansteck-Kreuze an Religionslehrer

Markus Dröge ist seit dem Jahr 2009 Berliner Landesbischof. Foto: imago/epd
Berliner Religionslehrer und Religionslehrerinnen könnten zukünftig ein kleines Ansteck-Kreuz tragen. Das wünscht sich zumindest Bischof Markus Dröge, der das Kreuz in einem Anschreiben an die Lehrkräfte verschickt. Grundsätzlich verbietet das Berliner Neutralitätsgesetz den Lehrern das Tragen christlicher Symbole, das gilt aber nicht für den Religionsunterricht.

Berliner Zeitung

In der Wochenzeitung „Die Kirche“ (27. Mai) schreibt er, dass er sich freuen würde, „wenn viele von ihnen dieses Kreuz auch in der Schule tragen würden – als Zeichen des Bekenntnisses, als Zeichen für ihren persönlichen christlichen Glauben, der ganz wesentlich zu unserem Land gehört“. Ziel sei es, den Glauben selbstbewusst in die kulturelle und religiöse Vielfalt einzubringen.