Argentinien: Schüler der Deutschen Schule feiern mit Hakenkreuzen

Klassenfahrt mit Nazisymbolen / Bild: (c) imago stock&people (imago stock&people)
Die Abiturienten waren zudem bei einem Kostümfest in Bariloche in eine Schlägerei mit jüdischen Schülern verwickelt.

Die Presse.com

In Argentinien schlägt ein Vorfall hohe Wellen, der am Donnerstag bekannt wurde, sich aber bereits am Dienstag ereignete: Abiturienten der Deutschen Schule Lanus im Süden von Buenos Aires tauchten bei einem Kostümfest in einer Disco in Bariloche im Süden Argentiniens am Abend mit Hakenkreuzen und anderen Nazi-Symbolen sowie mit Hitlerbart auf.

Es gab Rangeleien mit ebenfalls anwesenden Schülern des jüdischen Haupstadtkollegs ORT. Der Touristenort Bariloche gehört zu den beliebtesten Zielen von Klassenfahrten in Argentinien.

Direktorin ortet „“verabscheungswürdigen“ Vorfall

Aus den Rangeleien wurde eine Schlägerei, und alle Beteiligten wurden der Disco verwiesen. Die Direktorin der Deutschen Schule, Silvia Fazio, äußerte sich „entsetzt“. Der Vorfall sei „verabscheungswürdig“, Entschuldigungen reichten nicht, die Betreffenden müssten „den Schaden mit Taten wieder gutmachen“ und würden bei ihrer Rückkehr nach Buenos Aires bestraft.

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NASA’s Latest Mission Will Attempt To Land on an Asteroid—And Bring a Piece Home

Image: NASA's Goddard Space Flight Center
Image: NASA’s Goddard Space Flight Center
Earth lives in the middle of a shooting gallery. We are surrounded by thousands of asteroids that whiz close to our planet. While we don’t know of an imminent threat to humanity as of now, history shows that eventually, something big will hit us. Just ask the dinosaurs.

By Elizabeth Howell | MOTHERBOARD

On September 8, if all goes according to plan, an SUV-sized spacecraft will blast off on its mission to a potentially hazardous nearby asteroid called Bennu. One important goal of OSIRIS-REx (Origins, Spectral Interpretation, Resource Identification, Security, Regolith Explorer) is to help scientists better predict the path of these small, rocky bodies as they careen through the solar system.

The NASA-led mission, which includes participation from the Canadian Space Agency, will stay at Bennu for two years, mapping its shape and size, and scooping a sample from the surface to return to Earth in 2023. For asteroid defense purposes, scientists will watch how solar heating affects the asteroid’s movements through a phenomenon called the Yarkovsky effect. “The asteroid absorbs the heat and it re-radiates that heat, which gives a subtle push to its orbit,” said Lindley Johnson, NASA’s planetary defense officer, in an interview with Motherboard. “Over time, especially for smaller asteroids, it changes the orbit subtly.”

Scientists have tracked Bennu’s Yarkovsky effect since 1999, when the Arecibo Observatory in Puerto Rico took measurements using radio wavelengths. Those measurements were repeated in 2005 and 2011, said mission principal investigator Dante Lauretta at a televised NASA press conference Aug. 17.

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Frankreich erwartet Burkini-Urteil des Staatsrats

burkiniMindestens 26 französische Gemeinden haben Burkinis, den ganzen Körper bedeckende Badeanzüge für muslimische Frauen, an ihren Stränden verboten. Der französische Staatsrat prüft nun die Rechtmäßigkeit des Verbots.

evangelisch.de

Bei der Anhörung, die am Donnerstagnachmittag eröffnet wurde, geht es um eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Nizza, das am 22. August ein solches Verbot an den Stränden der südfranzösischen Gemeinde Villeneuve-Loubet für rechtmäßig erklärt hatte. Die Menschenrechtsliga und das Komitee gegen Islamophobie hatten daraufhin den Staatsrat angerufen.

Der Burkini – eine Zusammenziehung von Burka und Bikini – ist ein den ganzen Körper bedeckender Badeanzug für muslimische Frauen, der nur Gesicht, Hände und Füße sichtbar lässt. Das Baden am Strand der betroffenen Gemeinden ist im Wortlaut Personen verboten, die keine „korrekte Kleidung tragen, die den guten Sitten und dem Prinzip der Laizität entspricht und Hygiene- und Sicherheitsregeln im öffentlichen Meer respektiert“.

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Eine Form von Häresie: Wiederverheiratete Geschiedene

Robert Sarah (2015) Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA 4.0/François-Régis Salefran

Eine Obsession gewisser abendländischer Kirchen, die sogenannte „theologisch verantwortbare und pastoral angemessene“ Lösungen durchsetzen wollen – Leseprobe 8 aus dem Buch von Kardinal Sarah: „Gott oder Nichts – Ein Gespräch über den Glauben“

 

kath.net

Interviewfrage an Kardinal Sarah: Im letzten Dezember hat Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, erklärt: »Die Suche nach einer theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, gehört weltweit zu den drängenden Herausforderungen der Ehe- und Familienpastoral im Kontext der Evangelisierung.« Welche Ansicht haben Sie zu diesem Thema, das zu den Fragen der letzten Synode im Oktober 2014 gehörte?

Kardinal Sarah: Ich habe großen Respekt vor Kardinal Reinhard Marx. Doch diese allgemeine Aussage scheint mir Ausdruck einer Ideologie zu sein, die man im Gewaltmarsch der ganzen Kirche aufoktroyieren will.
Nach meiner Erfahrung – vor allem nach dreiundzwanzig Jahren als Erzbischof von Conakry und neun Jahren als Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker – ist die Frage von »Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind«, keine drängende Herausforderung für die Kirchen Afrikas oder Asiens.

Im Gegenteil, es handelt sich um eine Obsession gewisser abendländischer Kirchen, die sogenannte »theologisch verantwortbare und pastoral angemessene« Lösungen durchsetzen wollen, die der Lehre Jesu und dem kirchlichen Lehramt radikal widersprechen.

Die dringendste Notwendigkeit in den Missionsländern besteht darin, eine Seelsorge aufzubauen, deren einziges Ziel die Antwort auf die Frage ist: Was bedeutet es in der heutigen geschichtlichen und kulturellen Situation unserer globalisierten Gesellschaften, wirklich Christ zu sein? Wie kann man furchtlose und großherzige Christen, eifrige Jünger Christi heranbilden?

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Is Big Pharma Out to Stop—Or Take Over—Marijuana Legalization?

Bild: Wikimedia commons/Bogdan (CC BY-SA 3.0)
Bild: Wikimedia commons/Bogdan (CC BY-SA 3.0)
Geoffrey Guy stood out when he began attending conferences of the National Organization for the Reform of Marijuana Laws in Washington, DC, in the mid to late 1990s. The stout British gentleman, dressed in a Brooks Brothers suit, was hard to miss among the other attendees dressed in tie-dye shirts and psychedelic parkas, recalled Allen St. Pierre, then NORML’s deputy national director.

By Joel Warner | MOTHERBOARD

But while he might not have fit in, Guy, a doctor in his early 40s who’d already made millions by founding a UK-based pharmaceutical company, was eager to learn all he could at the events about medical marijuana.

“He was like a dry sponge who desperately wanted to be thrown in a bucket of water,” said St. Pierre, who recently resigned from his 11-year stint as NORML’s executive director to pursue private-sector opportunities.

What Guy absorbed at those conferences and other fact-finding excursions became the basis for GW Pharmaceuticals, a UK drug company he founded with fellow doctor Brian Whittle in 1998 that has now become a major player in the legal marijuana industry by developing Sativex, a groundbreaking marijuana-derived drug sold in more than a dozen countries worldwide, and Epidiolex, a cannabis-based seizure medication that’s on a fast track to become the first cannabis-based drug approved in the United States.

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Abdel-Hakim Ourghi: «Dieser Islam gehört nicht zu Deutschland!»

Das konservative Glaubensverständnis, das in vielen Moscheen gepflegt wird, sieht Abdel-Hakim Ourghi als Hindernis für die Integration.(Bild: Ina Fassbender/Reuters)
Durch seine prononcierte Kritik an deutschen Moscheevereinen hat der Islamwissenschafter Abdel-Hakim Ourghi Staub aufgewirbelt. Gerade wer den Islam liebe, sagt er, müsse für seine Reform eintreten.

Von Beat Stauffer | Neue Zürcher Zeitung

Herr Ourghi, Sie sind kürzlich mit sehr scharfen Äusserungen über die muslimischen Dachverbände in Deutschland an die Öffentlichkeit getreten. Diese seien noch «meilenweit» von einem aufgeklärten Islam entfernt, duckten sich weg und stählen sich aus ihrer Verantwortung.

Die religiöse und politische Sozialisation sehr vieler Muslime in Deutschland in ihren Moscheevereinen ist, vereinfacht gesagt, geprägt von einer Pädagogik der Unterwerfung, die in den türkischen und auch in den arabischen Gemeinden durch sogenannte Import-Imame praktiziert wird. Diese hat verheerende Folgen.

Und diese Imame prägen wesentlich das Islam-Verständnis von unzähligen jungen Muslimen in Deutschland . . .

So ist es. Unsere Kinder werden durch den Koranunterricht aus ihrer westlichen Lebenswelt herausgerissen. Den 970 türkischen Imamen in den Ditib-Gemeinden, die in den meisten Fällen kein Deutsch sprechen, fehlt zudem jeglicher pädagogische und didaktische Ansatz. Es geht ihnen in erster Linie um die Weitergabe einer unreflektierten Tradition. Das ist der religiöse Hintergrund. Der politische ist, dass diese Imame die Aufgabe haben, die Beziehung der betreffenden türkischen Menschen zu ihrer Heimat aufrechtzuerhalten.

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Pfäffische Gier: Katholische Kirche in NRW gegen schnelle Ablösung der Staatsleistungen

Bild: tilly
Bild: tilly
Die katholische Kirche in Nordrhein-Westfalen wendet sich gegen eine vorschnelle Ablösung der Staatsleistungen an die Glaubensgemeinschaften.

domradio.de

Forderungen der Grünen nach sofortiger Ablösung seien „wohlfeil, aber nicht hilfreich“, sagte der Vertreter der fünf NRW-Bistümer bei Landtag und Landesregierung, Antonius Hamers, der in Gelsenkirchen erscheinenden Wochenzeitung „Neues Ruhr-Wort“ (Samstag).

Die Grünen in NRW hatten angekündigt, im Wahlkampf auf Landes- und Bundesebene für eine Reform des Verhältnisses von Staat und Kirche einzutreten. „Jedes Jahr zahlen die Steuerzahler in Deutschland über 500 Millionen Euro an die beiden großen Kirchen, ohne dass diese dafür eine Leistung erbringen müssen“, sagte der Grünen-Landesvorsitzende Sven Lehmann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

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Schweiz: Kulturkampf um Kirchen- und Kuhglocken

Läuten mit dem Segen des Bundesgerichts: Die Kirchenglocken von Gossau (ZH). (Bild: Christoph Beutler / NZZ)
Lautstark wird gegenwärtig über die Immissionen von urschweizerischen Traditionen debattiert. Befeuert werden die Kontroversen von einer durch und durch eidgenössischen Institution.

Von Erich Aschwanden | Neue Zürcher Zeitung

Die Angelegenheit hat Albert Rösti in derart negative Schwingungen versetzt, dass er sie unbedingt loswerden musste. An der DV in Wettingen berichtete der SVP-Präsident mit grosser Sorge, «der Zerfall unserer Werte wird von hochdekorierten Persönlichkeiten unseres Landes vorangetrieben». Hochdekoriert sind sie tatsächlich die ETH-Forscher, die herausgefunden haben, dass Glockenschläge die Schlafqualität verschlechtern. Wegen dieser Studie dürfen die Glocken der Kirche Worb nachts nur noch die vollen Stunden schlagen – statt jede Viertelstunde. Unter dem Applaus der Delegierten schimpfte Rösti, die gleichen Persönlichkeiten, die unseren Werten nicht mehr Sorge tragen, seien jene, die sich gegenüber anderen Kulturen besonders dem Islam inklusive der Verschleierung übertolerant zeigten.

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Terre des femmes für generelles Burkaverbot

Bild: Reuters
Bild: Reuters
Frauenrechtsorganisation: «Es ist an der Zeit, dass alle Parteien in Deutschland begreifen, dass es hier sowohl um die Verteidigung der Frauenrechte als auch unseres Grundgesetzes geht» – «Wir fordern ein Verbot der Ganzkörperverschleierung»
 

kath.net

Die Frauenrechtsorganisation Terre des femmes hat sich erneut für ein generelles Burkaverbot ausgesprochen. «Es ist an der Zeit, dass alle Parteien in Deutschland begreifen, dass es hier sowohl um die Verteidigung der Frauenrechte als auch unseres Grundgesetzes geht», erklärte Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle am Mittwoch in Berlin. Mimik und Gestik seien sichtbarer Ausdruck der Identität eines Menschen. Diese Sichtbarkeit der Person sei eine der Voraussetzungen für einen persönlichen Dialog und trage zur Vertrauensbildung bei. Auch ein Teilverbot, für das sich die Unions-Innenminister ausgesprochen haben, lehnt die Organisation ab.

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Verfassungsschützer beobachten Moschee-Dachverband

muslimbrotherhoodDem Moschee-Dachverband Rhein-Main werden Kontakte zur islamistischen Muslimbruderschaft vorgeworfen. Der Verfassungsschutz ist alarmiert. Zuschüsse für ein Demokratie-Förderprogramm wurden gestoppt.

DIE WELT

Der Deutsch-Islamische Vereinsverband Rhein-Main (DIV) steht seit dem 16. August unter Beobachtung des Hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Nach intensiver Prüfung bestünden Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen, bestätigte das hessische Innenministerium, wie hr-iNFO am Donnerstag meldete.

„Von den 46 Mitgliedsvereinen ist etwa ein Drittel als extremistisch oder extremistisch beeinflusst zu bewerten“, erklärte ein Sprecher. Unter den Funktionsträgern des Verbandes befänden sich Personen, die dem extremistischen Spektrum zugerechnet werden.

Die extremistischen oder extremistisch beeinflussten Mitgliedsvereine sowie Funktionsträger wiesen Verbindungen zur islamistischen Muslimbruderschaft auf. Zum Teil seien auch salafistische Bezüge gegeben.

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Kirchen waren nie tabu

Ein Kirchenturm © H. Füller @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Nach einem gewaltsam beendeten Kirchenasyl konnte eine Asyl-Initiative die drohende Abschiebung eines Flüchtlings stoppen. Neben der Erleichterung über den guten Ausgang nimmt jetzt die Kritik über das Abschiebungsverfahren zu. Landesinnenminister Jäger soll Erklärung abgeben.

MiGAZIN

Der 31-jährige Flüchtling, der gewaltsam aus einem Kirchenasyl in Münster abgeführt wurde, soll im westfälischen Nordkirchen untergebracht werden. Das Verwaltungsgericht Münster hatte im Zuge eines Eilantrages die drohende Abschiebung nach Ungarn ausgesetzt. Asyl-Initiativen kritisieren das Vorgehen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie des Kreises Coesfeld. Sie sehen einen Bruch des Kirchenasyls und fordern Aufklärung.

Der Flüchtling habe eine Bescheinigung des Kreises Coesfeld erhalten, dass er sich bis Donnerstag in Nordkirchen einfinden solle, sagte ein Sprecher der Gemeinde am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst. Bis zum Mittwochnachmittag sei er zwar noch nicht eingetroffen. Der Mann werde aber von ehrenamtlichen Helfern betreut. „Daher gehen wir davon aus, dass das klappt“, sagte der Sprecher. In Nordkirchen habe die Gemeinde Wohnungen für Flüchtlinge angemietet. Der Mann war auch vor seinem Kirchenasyl in Nordkirchen untergebracht.

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Ablehnung von Flüchtlingen wächst weltweit

Bild: heise.de
44 Prozent der Deutschen sind nach einer Umfrage für die Schließung der Grenzen, 51 Prozent glauben nicht an eine erfolgreiche Integration

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Für die internationale Umfrage in 22 Ländern wurden mehr als 16.000 Menschen (16-65 Jahre) zwischen dem 24.Juni und dem 8. Juli befragt, also noch vor den Terroranschlägen in Nizza und Gaziantep oder den Anschlägen in Ansbach und Würzburg. Einwanderung wird zunehmend negativ beurteilt, die in Deutschland kurzzeitig gefeierte Willkommenskultur schwindet hier wie anderswo. Für 49 Prozent gibt es zu viele Flüchtlinge in ihrem Land, 40 Prozent treten für eine Schließung der Grenzen ein, nur 20 Prozent sehen in der Zuwanderung positive Aspekte, 46 Prozent sagen, dass die Einwanderung ihr Land auf eine unerwünschte Weise verändert. Eine Mehrheit in fast allen Ländern, eine Ausnahme ist nur Japan, sagt, dass die Zuwanderung in den letzten 5 Jahren angestiegen sei, allen voran mit 96 Prozent in der Türkei, in Schweden, Deutschland und Südafrika mit über 90 Prozent der Menschen.

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Ramelow: „Für mich gibt es die Opfergruppe der Christen in der DDR“

Bodo Ramelow, Bild: FB
Bodo Ramelow, Bild: FB

Thüringens Regierungschef Ramelow wirbt dafür, über Einzelschicksale hinaus das Systemische bei der Unterdrückung des Glaubens in der DDR aufzuarbeiten.

evangelisch.de

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sieht Aufklärungsbedarf bei dem Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR und den Folgen bis in die heutige Gesellschaft hinein. „Für mich gibt es die Opfergruppe der Christen in der DDR. Es gibt sie in bestimmten Phasen und auch in unterschiedlicher Stärke. Und ja, es gab später dann auch die umgekehrte Strategie des Umarmens und des Toddrückens. Auch das hat Folgen gehabt“, sagte der Linken-Politiker und evangelische Christ dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Ramelow widersprach damit Thüringens Kultur-Staatssekretär Babette Winter (SPD), die in der rot-rot-grünen Landesregierung die Aufarbeitung des SED-Unrechts koordiniert. Dass in ihrem ersten Zustandsbericht die Unterdrückung der Kirchen faktisch keinen Eingang fand, begründete sie damit, dass Christen in der DDR keine besondere Opfergruppe dargestellt hätten.

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Neuer Anlauf für Snowden-Vernehmung in Deutschland

© AFP Videoschalte mit Edward Snowden bei einer Befragung durch den Europarat
Grüne und Linke versuchen, mit Hilfe des Bundesgerichtshofs den NSA-Whistleblower Edward Snowden nach Deutschland zu bringen. Der Bundesregierung werfen sie Trickserei vor.
 

Frankfurter Allgemeine

Die Fraktionen der Grünen und der Linken unternehmen einen neuen Anlauf, den Enthüller Edward Snowden für eine Aussage vor dem NSA-Untersuchungsausschuss nach Deutschland zu bekommen. Die Obleute der beiden Bundestagsfraktionen, Konstantin von Notz und Martina Renner, schickten einen Brief an den Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof. Darin forderten sie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur, eine Blockade der Vernehmung von Snowden durch Bundesregierung und Koalitionsmehrheit zu durchbrechen.

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George W. Bush soff auch gerne bis zur Erweckung

Bild.de Redakteur Daniel Böcking hat sich zum Christentum bekehrt (Christian Langbehn)
Daniel Böcking ist stellvertretender Chef von bild.de. Vor einigen Monaten bekannte er sich in einem Artikel zum Christentum. Der Glaube habe sein Leben verändert, sagt er. Er trinkt keinen Alkohol mehr und verbietet sich die üblichen Lästereien unter Kollegen. Vom Boulevardjournalismus will er sich nicht verabschieden, der diene der Wahrheitsfindung, behauptet er.

Von Marie Wildermann | Deutschlandfunk

Der Glaube spielte in seinem Leben lange überhaupt keine Rolle, sagt Daniel Böcking, stellvertretender Chefredakteur von bild.de. Im Leben des heute 39-Jährigen lief alles rund: Journalistenschule, Karriere bei der Bild-Zeitung, glücklich verheiratet, drei Kinder.

„Was mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat, das waren viele Ereignisse im Jahr 2010. Da war ich direkt nach dem Beben in Haiti mit über 300.000 Toten dort vor Ort. Und da gab es natürlich wahnsinnig viel Leid, Trauer, Verzweiflung und trotzdem hat man dort immer wieder sehr viel Glauben gefunden, sehr viele betende Menschen. Wir waren dort mit sehr vielen Hilfsorganisationen, einige davon auch christlich. Es hat mich einfach total fasziniert, wie Menschen in solchen Situationen aus dem Glauben Kraft schöpfen können und das war auch das erste Mal, dass mir der Glaube an Jesus Christus näher gebracht wurde.“

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Alice Schwarzer schwärzt weiter

Alice Schwarzer, Bild: youtube Screenshot: bb
Alice Schwarzer, Bild: youtube Screenshot: bb
Während Alice Schwarzer bei Privatsachen anderer Prominenter findet, dass das Private politisch sei, pocht die Aktivistin in eigenen Angelegenheiten auf das Privatrecht. So hatte Schwarzer letztes Jahr das Enthüllungsbuch ihrer früheren Geliebten Waltraud Schade juristisch aus dem Verkehr ziehen lassen. 

Von Markus Kompa | TELEPOLIS

Ihre einstige Freundin sah sich zu diesem Buch provoziert, nachdem Schwarzer ihre doch etwas eigene Sicht auf ihre Biographie verbreitet hatte. Schades Verlag, ironischerweise der auf Erotika spezialisierte rotundlicht-Verlag, hatte der millionenschweren wie klagefreudigen Gegnerin damals wohl vorschnell eine Unterlassungserklärung unterzeichnet und sich dann einen Prozess eingefangen (Schwarzer will schwärzen).

Die damalige Abmahnung gegen „Tango mit Alice“ allerdings wies anscheinend anwaltliche Kunstfehler auf, denn damals wurde zwar das konkrete Buch zur Gänze verboten – nicht aber der Stoff oder konkret verwendete Informationen. Daher brachte der Verlag nun ein neues Buch „Schwarzer Tango“ heraus, bei dem es sich wohl um eine Neubearbeitung handelt. Süffisant prangt auf dem Cover des nun unter anderem Titel herausgebrachten Werks die Parole „Das Private ist politisch“.

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USA liegen „keine Beweise“ für Gülens angebliche Putschverstrickung vor

"Es gibt viele Verschwörungs-Theorien um Fethulla Gülen"

Bisher fehlten Washington Beweise für eine Auslieferung des umstrittenen Predigers Fethullah Gülen. Nun sichert die US-Regierung Ankara ihre Unterstützung zu. Alle vorgelegten Belege sollen gründlich geprüft werden.

SpON

„Wir kooperieren mit den türkischen Behörden“, sagte US-Vizepräsident Joe Biden anlässlich seines Besuchs in Ankara. Er sicherte der Türkei formale Unterstützung im Fall Fethullah Gülen zu. Bisher fehlten jedoch Beweise für eine Verwicklung des islamischen Predigers Gülen in den Putschversuch vom 15. Juli. Ankara habe zwar vier Auslieferungsanträge für Gülen eingereicht, diese hätten aber nichts mit dem gescheiterten Putsch zu tun, sagte ein US-Vertreter aus Bidens Umfeld.

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Bolivien: 50 Ex-Priester gründen eigene Kirche – Frauen

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Die 50 Expriester waren meist wegen Nichteinhaltung des Zölibats aus dem kirchlichen Dienst entlassen worden – Sie gründeten daraufhin eine eigene „Kirche“ und feiern weiterhin angeblich „katholische“ Messen

kath.net

In Bolivien ist ein Streit zwischen der katholischen Bischofskonferenz und der «Nationalen Katholischen Apostolischen Kirche Boliviens» entbrannt. Die katholischen Bischöfe werfen rund 50 Geistlichen vor, ohne Autorisierung der Kirche die Sakramente zu spenden und Gottesdienste abzuhalten. Dies führe zur Verwirrung und zur Verunsicherung unter den Gläubigen, sagte der Sprecher der bolivianischen Bischofskonferenz, Jose Rivera, der Tageszeitung «Pagina Siete» (Mittwoch). Bei der Mehrheit der aus der katholischen Kirche entlassenen Priester handelt es sich laut Medienberichten um Geistliche mit Kindern und Ehefrauen.

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AfD-Anhänger werden rechter, ärmer und leben im Osten

Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Die AfD hat sich eine sehr stabile Klientel geschaffen, in der höher gebildete Westdeutsche keine große Rolle mehr spielen. Der harte Kern der Anhänger ist jetzt schon größer als bei der FDP.

Von Matthias Kamann | DIE WELT

Während des Machtkampfs zwischen den AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen begannen die anderen Parteien zu hoffen. Die AfD zerlege sich, so meinte man von Linkspartei bis CSU, bald sei es mit jener Partei wieder vorbei. Aber diese Hoffnung ist offensichtlich unbegründet.

Nicht jedoch deshalb, weil sich die Streithanseln an der AfD-Spitze jetzt wieder vertragen wollen – das kann sich schnell ändern. Entscheidend ist, dass sich die Partei in Deutschland als feste politisch-ideologische Kraft etabliert hat. Und zwar vor allem bei Menschen, die eine stabile rechte Gesinnung haben, vornehmlich in Ostdeutschland leben und einen niedrigen Bildungsstand haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

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Erdnächster Exoplanet: Wo ein Jahr nur elf Tage dauert

Artist's render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M.Kornmesser Themenbild
Artist’s render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M.Kornmesser Themenbild
Unser Nachbarstern Proxima Centauri hat einen erdähnlichen Begleiter. Zu diesem Exoplaneten haben Forscher nun Details veröffentlicht. Er ist uns so nah ist wie kein anderes bekanntes Exemplar.
 

SpON

Sind wir allein im Universum? Mit einem großen Arsenal astronomischer Instrumente haben Wissenschaftler bereits Tausende Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Nun berichten sie über ein besonderes Exemplar in unserer direkten kosmischen Nachbarschaft.

Wie der SPIEGEL schon Mitte August enthüllt hat, umkreist der aufgespürte Exoplanet den Stern Proxima Centauri. Der ist mit einer Entfernung von nur 4,24 Lichtjahren der nächste Nachbarstern unserer Sonne. Daher handelt es sich bei dem Planeten auch um das erdnächste bekannte Exemplar jenseits unseres Sonnensystems.

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