Welthunger: Nobelpreisträger kritisieren Greenpeace-Kampf gegen Gen-Reis

Bild: International Rice Research Institute (IRRI) CC BY 2.0
Bild: International Rice Research Institute (IRRI) CC BY 2.0
Hundert Nobelpreisträger haben Greenpeace dazu aufgerufen, Kampagnen gegen gentechnisch veränderten Reis zu überdenken. Dieser sei wichtig, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen

SpON

Mehr als hundert Nobelpreisträger haben sich in einem offenen Brief zur Gentechnik-Debatte frontal gegen die Umweltschutzorganisation Greenpeace gestellt. Greenpeace stehe an der Spitze von Organisationen, die aus grundsätzlicher Opposition gegen Genmanipulation auch Produkte wie den Vitamin-A-angereicherten Goldenen Reis ablehnten, heißt es in dem Schreiben, das an alle Regierungen der Welt und an die Uno gerichtet ist.

Im Gegensatz zu herkömmlichem Reis bildet Goldener Reis Beta-Karotin in seinen Körnern. Der Stoff ist normalerweise zum Beispiel in Karotten enthalten, aus ihm gewinnt der Körper Vitamin A.

weiterlesen

EU-Kommission will Glyphosat-Zulassung für 18 Monate verlängern

Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)
Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)
  • Die Zulassung für Glyphosat läuft am 30. Juni aus.
  • Bislang konnten die EU-Staaten keine Einigung darüber erzielen, ob das Herbizid weiter eingesetzt werden darf – darum hat jetzt zunächst die EU-Kommission entschieden.

Süddeutsche.de

Die EU-Kommission will die Zulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat um eineinhalb Jahre verlängern. Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis sagte am Dienstag, die Brüsseler Behörde werde damit ihrer rechtlichen Verpflichtung nachkommen. Die Zulassung läuft am 30. Juni aus. Bislang konnten die EU-Staaten keine Einigung darüber erzielen, ob das Herbizid weiter eingesetzt werden darf. Es steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Der amerikanische Monsanto-Konzern, den Bayer übernehmen will, hat mit dem Mittel vergangenes Jahr Milliardenumsätze gemacht.

weiterlesen

„Ein Drittel sind schwere Sexualdelikte“

missbrauch_kathol

Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: Welche Persönlichkeit und Hintergründe haben die Täter, wer sind die Opfer? Ein Interview mit Professor Dreßing über die Zwischenergebnisse seines Forschungsprojektes.

Von Cornelia Stenull | SWR

Die katholische Kirche arbeitet zusammen mit Wissenschaftlern des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim (ZI) daran, den Missbrauch durch Priester und andere kirchliche Mitarbeiter aufzuklären. Jetzt hat sie Zwischenergebnisse zu den Hintergründen der Missbrauchsfälle veröffentlicht. SWR-Redakteurin Vanja Weingart hat mit Professor Harald Dreßing vom ZI gesprochen.

SWR: Herr Dreßing, fast 80 Prozent der Opfer sind männlich. Ist das für Sie ein überraschendes Ergebnis?

Professor Dreßing: Das ist ein Ergebnis, was sich zumindest von anderen Befunden des sexuellen Missbrauchs in anderen Kontexten abhebt. Wenn man sexuellen Missbrauch im Bereich der Familie oder in anderen Institutionen anschaut, sind überwiegend Mädchen betroffen. Und im Bereich der katholischen Kirche ist das ein sehr harter Befund, der einzigartig dasteht.

weiterlesen

Forscher entschlüsseln das Geheimnis der Migräne

Foto: Getty Images/Cultura RF Patienten, die unter Migräne leiden, sind todmüde, jede Bewegung verstärkt ihre Schmerzen und Übelkeit
Jeder siebte leidet unter den Kopfschmerzattacken. Doch wie entstehen sie? Ein Forscherteam hat 375.000 Menschen untersucht – und jetzt mehrere neue Hinweise auf die Ursache der Krankheit gefunden.

Von Wiebke Hollersen | DIE WELT

Nein, es sind nicht „nur Kopfschmerzen„. Es fühlt sich erstens nicht so an, als habe man am Abend zuvor ein paar Glas Wein zu viel getrunken. Und zweitens ist Migräne eine Krankheit, die sich leider nicht auf ein Pochen hinter den Schläfen beschränkt.

Magen und Darm rebellieren, Ohren und Augen reagieren überempfindlich auf Reize. Man ist todmüde, jede Bewegung verstärkt Schmerzen und Übelkeit. Jeder siebte Erwachsene kennt diese Zustände. Und den Spott der anderen. Ach, mal wieder Migräne, und da hilft wieder nichts? Schon klar.

Was ist denn da los in deinem Kopf? Das ist eine der netteren Fragen – auf die es nun endlich eine wissenschaftliche Antwort geben könnte. Forscher aus zwölf Ländern haben zahlreiche „genetische Schlüssel“ für die Migräne gefunden.

weiterlesen

Endlager-Kommission beschließt Abschlussbericht

Bild: GNS Gorleben
Bild: GNS Gorleben
Wie der Bundestag am Dienstag mitteilte, wurde das Ergebnis zweijähriger Arbeit in der Nacht zu Dienstag mit großer Mehrheit besiegelt.

evangelisch.de

Die Kommission war vom Bundestag beauftragt worden, Kriterien für ein Endlager des hochradioaktiven Atommülls festzulegen. Den Angaben zufolge plädiert die Kommission für ein Bergwerk, schließt aber kein bislang genanntes Gestein aus. Damit bleibt auch der umstrittene Standort Gorleben weiter möglich.

Der Kommission gehören 32 Mitglieder an. 16 sind Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Jeweils acht nicht stimmberechtigte Mitglieder entsandten Bundestag und die Bundesländer. Die Kommission kommt am nächsten Dienstag zu ihrer letzten Sitzung zusammen. Dann soll auch der Abschlussbericht an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) übergeben und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

weiterlesen

Kabinett beschließt Reform der Leistungen für behinderte Menschen

Die Assistenzleistungen für behinderte Menschen werden verbessert und modernisiert.

evangelisch.de

Das Bundeskabinett beschloss am Dienstag in Berlin den Entwurf eines Bundesteilhabegesetzes. Ziel des Vorhabens ist, die Selbstbestimmung behinderter Menschen zu stärken. Behinderten- und Sozialverbänden gehen die Veränderungen nicht weit genug.

Zu den wichtigsten Änderungen zählen deutlich verbesserte Regeln für die Anrechung von Vermögen und Einkommen. In zwei Schritten werden die Vermögensfreibeträge auf 50.000 Euro erhöht. Bisher dürfen behinderte Menschen, die Eingliederungshilfe beziehen, nur 2.600 Euro sparen – und stehen damit schlechter da als Hartz-IV-Bezieher.

weiterlesen

Unicef warnt vor Tod von 69 Millionen Kindern bis 2030

Nigerianische Mädchen in einer Unicef-Schule im Tschad – sie flohen vor der islamistischen Terrormiliz Boko Haram. (Foto: AP)
Die unter Fünfjährigen werden aus weitgehend vermeidbaren Gründen sterben, schätzt das Kinderhilfswerk. Erschütternd sind auch die Zahlen zu Kinderehen und Bildungsmangel.

Süddeutsche.de

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) hat in der Nacht zum Dienstag seinen Jahresbericht vorgestellt. Darin finden sich erschütternde Zahlen über das voraussichtliche Leben und Sterben von Kindern weltweit bis ins Jahr 2030 – auf Basis der jüngsten Entwicklungen und des erwarteten Bevölkerungswachstums. Zentrale Aussagen im Überblick:

  • 69 Millionen Kinder unter fünf Jahren werden nach Schätzungen von Unicef bis zum Jahr 2030 an weitgehend vermeidbaren Ursachen sterben.
  • 167 Millionen Kinder werden bis dahin zudem in Armut leben.
  • 750 Millionen Mädchen werden zwangsverheiratet worden sein.
  • Besonders prekär ist die Lage im Gebiet südlich der Sahara: Dort könnten bis 2030 schätzungsweise neun von zehn Kindern in extremer Armut leben.
  • In diesem Gebiet wird dem Bericht zufolge dann auch die Hälfte aller Kinder weltweit leben, die keinen Zugang zu Grundschulunterricht hat.
  • Derzeit besuchen weltweit etwa 124 Millionen Kinder keine Schulen der Primar- und unteren Sekundarstufe.

weiterlesen

Kirchliche Missbrauchsstudie: Priester, 39, psychisch labil, sucht Zwölfjährigen

missbrauch_kathol

Es war still geworden um die katholischen Missbrauchsaufklärer. Jetzt legen sie einen Zwischenbericht vor – er zeigt, wie skrupellos und gewaltbereit sich Sexualstraftäter im Pfarrhaus gebärden.
 

Von Annette Langer | SpON

Anfang Juli 2014 startete die katholische Kirche ein Forschungsprojekt zu Missbrauch in den eigenen Reihen. Vier Jahre nach dem großen Missbrauchsskandal in Deutschland sollte es endlich losgehen mit der Aufklärung. Kriminologen, Psychiater, Soziologen und Strafrechtler sind seitdem aufgerufen, bis Ende 2017 Licht ins Dunkel zu bringen.

Jetzt legte die Bischofskonferenz einen Zwischenbericht vor – eine Metaanalyse von Daten, die in neun Ländern, darunter den USA, Irland und natürlich auch Deutschland erhoben wurden.

weiterlesen

 

Schlaf Gut! Anleitung zum nächtlichen Nichtstun

Guy Meadows Schlaf Gut! aus dem Englischen von Diane von Weltzien Verlag: Rowohlt, Reinbek 2016 ISBN: 9783499631092
Guy Meadows
Schlaf Gut!
aus dem Englischen von Diane von Weltzien
Verlag: Rowohlt, Reinbek 2016
ISBN: 9783499631092

„Was tun Sie, um gut zu schlafen?“ An der Antwort erkennt man, ob der Gefragte unter Schlafproblemen leidet, meint der britische Schlafexperte Guy Meadows. Während ein normaler Schläfer nichts tue, außer sich ins Bett zu legen und die Augen zu schließen, schliefen ausgerechnet jene am schlechtesten, die sich am meisten darum bemühen. Einfach wegdämmern? Fehlanzeige!

Von Elena Bernard | Spektrum.de

Guy Meadows’ Fünf-Wochen-Programm ist ein Wegweiser aus diesem Teufelskreis heraus. Ziel ist nicht, der Schlaflosigkeit den Garaus zu machen, sondern sie zu akzeptieren. Der Autor verortet sich in der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), welche unter anderem verhaltenstherapeutische und achtsamkeitsbasierte Strategien miteinander verknüpft.

In Woche eins erfahren die Leser viel über die physiologischen Grundlagen des Schlafs, Risikofaktoren und klassische Bewältigungsstrategien. Tenor: Gelegentliche Schlafstörungen sind ganz normal und werden in vielen Fällen erst durch den Aktionismus der Betroffenen zum Problem. In der zweiten Woche gilt es, die eigene Schlaflosigkeit anzunehmen. Meadows verwendet hier viel Mühe darauf, seine Leser bei der Stange zu halten. Er zählt hinderliche Gedanken auf und widerlegt jeden einzelnen von ihnen. In zahlreichen Fallgeschichten kann man sich wiederfinden und lernen, welches Verhalten sinnvoll und welches schädlich ist.

weiterlesen

Frühsexualisierung und antihomosexuelle Propaganda

Bild: bpb.de
Bild: bpb.de
Der Kollege Alexander Wallasch ist auf die antihomosexuelle Propaganda (denn darum geht es tatsächlich) bei der WELT und von Birgit Kelle, die darauf spezialisiert ist, hereingefallen – und beruft sich auch noch auf das ominöse Internetorgan „gaystream“, des längst als Rechtspopulisten enttarnten David Berger. Berger hat sich inzwischen an ausgesprochene Gegner der Gleichstellung Homosexueller heran geschmeichelt, wenn es nur seinem Feldzug gegen die LGBT-Emanzipationsbewegung nützt.

Von Wolfgang Brosche | DIE KOLUMNISTEN

Vor einem Jahr schrieb ich für meinen Blog „Gespräche über Pflaumenbäume“ diesen Beitrag. Ich habe ihn für diese Gelegenheit auf den neuesten Stand gebracht.

Das Gespenst der Frühsexualisierung

Der bildungspolitische Sprecher der CDU in Thüringen hat im vergangenen Jahr der rot-rot-grünen Landesregierung in einer Presseerklärung vorgeworfen, daß die Berücksichtigung von LGBT-Themen im Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahren „problematisch“ sei. Tichner warnte die Regierung davor, die Sexualerziehung „über die Köpfe der Eltern“ hinweg zu entscheiden. Die würden nämlich eine „zu frühe Sexualisierung ihrer Kinder“ befürchten.

Was ist das eigentlich „Frühsexualisierung“ – ein Begriff, den man seit den Demonstrationen gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg immer wieder von „besorgten Eltern“, der „Demo für Alle“, zu deren Umfeld auch Birgit Kelle gehört, und von religiös und äußerst rechts orientierten Figuren und Organisationen hört.

Bitte mal rasch googlen – man wird erfahren, daß es sich weder um einen Begriff aus der Psychologie, noch der Sexualwissenschaft oder der Soziologie handelt. Wenn man aber einmal die vielen Treffer genauer untersucht, wird man feststellen, daß dieser „Neologismus“ eine Erfindung der sexualpathologischen Rechtskatholiken ist, die sehr gerne von Evangelikalen Schwulenhassern übernommen wird und keine Frage eben auch von rechten Kämpfern für Normierung und Normalität im Sinne der AfD.

Der einzige „Fachmann“, der diesen Begriff in den Mund nimmt, ist der berüchtigte Psychiater Raphael Bonelli, opus-dei-Mitglied und Veranstalter ominöser Psychologie-Kongresse. Er müht sich seine ganze zweifelhafte Karriere hindurch Katholizismus und Psychologie zu verschmelzen – und er formuliert sehr deutlich, was „Frühsexualisierung“ für ihn bedeutet: es sei das Muster der Pädophilen schlechthin. Sexuelle Übergriffe gegen Minderjährige würden schließlich stets damit beginnen, „daß der Täter beim betroffenen Kind zuerst dessen Aufklärung fördert und in ihm ein außergewöhnliches, nicht-altersadäquates Interesse an Sexualität weckt.“ Pädophile würden ihre Opfer oft zu Autoerotik und zu Sexspielchen mit Gleichaltrigen anleiten. Daß bloßes Wissen über Sexualität vor Übergriffen schütze, so Bonelli weiter, ohne Belege zu bringen, sei widerlegt.

weiterlesen

Approved: First Ever Human Trials Involving CRISPR Gene Editing

Cancer Cell. Image: Cell.com
Cancer Cell. Image: Cell.com
A team of Physicians at the University of Pennsylvania’s School of Medicine now has their project of modifying the immune cells of 18 different cancer patients with the CRISPR-Cas9 system approved by the National Institute of Health.

By Neil C. Bhavsar | Futurism

CRISPR is the gift that keeps on giving—when it’s not fighting blindness, tackling HIV, or even recording real-time immune responses, it is taking on the emperor of all maladies: cancer.

But what’s even more fascinating about this use of CRISPR is that the National Institute of Health’s (NIH) Recombinant DNA Research Advisory Committee (RAC) has approved the first-ever use of CRISPR in human cancer therapy, a monumental step in the history of the gene-editing technology.

While receiving funding from the Parker Immunotherapy Foundation, physicians at the University of Pennsylvania School of Medicine plan on working with the T-cells of 18 patients who have either melanoma, sarcoma, or myeloma by performing three distinct CRISPR edits:

read more

Grundschüler sollten im Ramadan nicht fasten

Schulmäppchen © birgitta hohenester / pixelio.de, bearb. MiG
Laut Lehrerverband sorgen sich immer mehr Grundschullehrkräfte um die Gesundheit muslimischer Kinder, die während des Ramadans fasten. Der Verband appelliert an Lehrer, Imame und Eltern, auf die Schüler einzuwirken. Dem Islamrat zufolge ist Fasten für Grundschulkinder ohnehin keine Pflicht.

MiGAZIN

In Deutschland zeigen sich Pädagogen besorgt über eine steigende Zahl von Grundschülern, die am Fasten während des Ramadans teilnehmen. Wie der Verband Bildung und Erziehung (VBE) am Mittwoch in Berlin mitteilte, verzichten immer mehr muslimische Kinder im Fastenmonat Ramadan während des gesamten Schultags auf Essen und Trinken. Die Ursachen seien den Lehrkräften zufolge unterschiedlich.

So gebe es Kinder, die das Fasten den Erwachsenen freiwillig nachmachen. Manche Eltern übten aber besonders auf die Jungen Druck aus, tagsüber nichts zu sich zu nehmen. Üblich sei eine Teilnahme am Ramadan normalerweise erst ab der Pubertät.

weiterlesen

A Bishop In The Exam Room: When Faith Dictates Health Care Instead Of Science

CREDIT: Laurel Raymond/Dylan Petrohilos
When Rita, a Michigan-based OB-GYN, learned that the hospital where she worked would be switching hands, she was dismayed.
 

By Erica Hellerstein & Josh Israel | THINKPROGRESS

The secular community hospital, Crittenton, had plans to join with Ascension Health, a prominent Catholic nonprofit hospital chain. Rita, who asked that her real name be withheld to protect her identity, knew the transition would profoundly impact her ability to do her job the way she saw fit. The OB-GYN specifically wanted to work at a place where she could practice the full scope of reproductive care, from preventing pregnancy to delivering babies. But now, with the hospital merger looming in the not-so-distant future, that possibility seemed increasingly unlikely.

Rita also understood the change in leadership meant that her patients’ medical options would be limited. That’s because Catholic hospitals follow a set of rules written by the U.S. Conference of Catholic Bishops, which often prohibit doctors from performing basic reproductive services — like contraception, sterilization, in vitro fertilization, abortion — and end-of-life care.

Although Rita knew certain services at the hospital would soon be banned, many of her patients had no idea. They also may not have known that mergers like Crittenton’s are becoming increasingly common.

As hospitals throughout the country struggle with financial woes, many have begun to merge with Catholic systems in order to stay in business. This means a growing number of patients are winding up in institutions guided by religious doctrine. Between 2001 and 2016, the number of hospitals affiliated with the Catholic Church increased by 22 percent. Today, one in six patients in the U.S. is cared for at a Catholic hospital — a troubling trend for health care providers like Rita, who worry that patients are increasingly being placed in centers that provide services based on faith rather than medical necessity.

“I do think as more places are being purchased by Catholic systems it’s going to become more of a problem,” she told ThinkProgress. “To take away the ability to provide services that people need or desire… I think it’s very upsetting both for an OB-GYN and also for a woman. Having those choices gives you the ability to participate in society.”

read more

Ethikrat berät über neue Techniken bei Gen-Veränderung

Bild: Deutscher Ethikrat
Bild: Deutscher Ethikrat
Der Deutsche Ethikrat berät heute auf seiner Jahrestagung über die Konsequenzen neuer technischer Möglichkeiten zum Eingriff ins Erbgut.
 

evangelisch.de

Im Mittelpunkt der Konferenz steht die sogenannte Crispr-Cas9-Technik, die es verhältnismäßig einfach und kostengünstig möglich macht, Veränderungen am Genom vorzunehmen. Besonders bei der Anwendung beim Menschen ist das Verfahren umstritten.

Bei der Jahrestagung des Ethikrats werden Naturwissenschaftler und Mediziner zum aktuellen Stand der Forschung referieren. Der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, wird sich mit den ethischen Fragen beschäftigen. Es ist die erste Jahrestagung des Ende April neu berufenen Ethikrats. Das 26-köpfige Gremium berät regelmäßig über ethisch umstrittene Sachfragen und erstellt Stellungnahmen mit Empfehlungen an die Politik.

Akademiker erkranken häufiger an Hirntumoren

Graphic courtesy of Vimeo, Human Brain Project
Graphic courtesy of Vimeo, Human Brain Project
Wer studiert hat, weist einer Studie zufolge ein höheres Risiko auf, an einem Hirntumor zu erkranken, als Menschen mit geringer formaler Bildung
 

derStandard.at

Bildung gilt gemeinhin als wesentlicher Faktor für einen gesunden Lebensstil. Umso überraschender ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die ein internationales Forscherteam am Dienstag im Fachblatt „Journal of Epidemiology“ veröffentlicht hat. Demnach erkranken Hochschulabsolventen häufiger an Gehirntumoren als Menschen mit geringer formaler Bildung.

Es handle sich um ein „überraschendes Ergebnis, das nicht einfach zu erklären ist“, sagt der Hauptautor der Studie, Amal Khanolkar vom Londoner Institute of Child Care. Die Wissenschafter fanden heraus, dass das Hirntumor-Risiko bei Menschen mit mindestens dreijähriger Universitätsbildung 19 Prozent über dem Risiko von Personen liegt, die bereits nach neun Jahren die Schule verlassen haben. Für Frauen weisen die Daten auf ein um 23 Prozent erhöhtes Risiko hin.

weiterlesen

Legal Highs: Jugendliche vor Kräutermischungen im Internet schützen

Bild: additudecreative.co.uk
Hinter „Beach Party“ und „Crazy Monkey“ verbergen sich keine harmlosen Aufputscher für ein leichtes Lebensgefühl, sondern gesundheitsgefährdende psychoaktive Drogen. Die Risiken von Badesalzen und Kräutermischungen werden im Netz oft verschwiegen.

evangelisch.de

Kinder und Jugendliche haben nach Einschätzung von Experten einen zu leichten Zugriff auf neue psychoaktive Stoffe, sogenannte Legal Highs, über das Internet. Die Webseiten seien sehr leicht aufzufinden und die Aufmachung auf junge Internetnutzer zugeschnitten, sagte die rheinland-pfälzische Jugendstaatssekretärin, Christiane Rohleder (Grüne), am Montag in Berlin. Dort wurde der mittlerweile 20. Jahresbericht von „jugendschutz.net“ vorgestellt. Die Organisation ist an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden und kontrolliert das Internet regelmäßig auf Jugendschutzverstöße.

39 Todesfälle im vergangenen Jahr

Rohleder sagte, Legal Highs, besser bekannt als Badesalze oder Kräutermischungen, könnten im Netz als Alternativen zu verbotenen Substanzen wie Ecstasy erworben werden. Mit coolen, hippen Namen wie „Beach Party“, „Crazy Monkey“ oder „Unicorn Magic Dust“ würden sie als Partydrogen oder Problemlöser verherrlicht. Bei positiven Online-Bewertungen über ihre Wirkungen würden Käufern sogar Preisnachlässe geboten.

weiterlesen

48.000 von Genitalverstümmelung betroffene Frauen

beschneidung

In Deutschland werden immer mehr Frauen und Mädchen Opfer von Genitalverstümmelungen.

evangelisch.de

Die Zahl der Betroffenen und Gefährdeten steige hierzulande drastisch an, teilte die Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ am Montag in Berlin mit.

Derzeit gebe es über 48.000 von Genitalverstümmelung betroffene Frauen sowie mehr als 9.300 gefährdete Mädchen in der Bundesrepublik. Im Vergleich zu 2014 sei das ein Anstieg um 37 Prozent bei den Betroffenen und um 57 Prozent bei den Gefährdeten, rechnete „Terre des Femmes“ vor. Zurückzuführen sei das vor allem auf verstärkte Migration aus Ländern wie Eritrea oder Somalia, wo weibliche Genitalverstümmelung besonders häufig vorkomme. In Eritrea seien 89 Prozent aller Frauen davon betroffen, in Somalia 98 Prozent.

weiterlesen

Erster Diplomstudiengang ‘Schutz von Minderjährigen’ beendet

missbrauch_kathol

Kirche nimmt besondere Verantwortung wahr gegen sexuellen Missbrauch bei Minderjährigen proaktiv vorzugehen.

kath.net

Am Kinderschutzzentrum der Päpstlichen Universität Gregoriana haben die ersten 19 Teilnehmer den Studiengang «Schutz von Minderjährigen» erfolgreich absolviert. Die Studierenden aus vier Kontinenten erhielten am Dienstag ihr Abschlusszeugnis vom Leiter des Kinderschutzzentrums, Hans Zollner. Das einsemestrige Qualifikationsprogramm bildet internationale Studenten geistlicher und säkularer Fachrichtungen zu Präventionsfachleuten für den Schutz von Minderjährigen vor sexuellem Missbrauch aus.
An einigen Orten auf der Welt sei die Kirche beim Kinderschutz federführend, trotzdem werde sich «jetzt nicht alles auf magische Weise ändern», so Zollner, Psychologie-Professor und Vizerektor der Gregoriana. Es gebe immer noch viel zu tun und die Kirche habe «auch eine besondere Verantwortung».

weiterlesen

Streit um genetische Hochpräzisions-Schere

Bild: merakname.com
Bild: merakname.com
Eine neue gentechnische Methode erlaubt den präzisen Eingriff in das menschliche Erbgut. Der Deutsche Ehtikrat beschäftigt sich mit den aufkommenden Fragen.

Frankfurter Rundschau

Der Deutsche Ethikrat befasst sich auf seiner Jahrestagung am Mittwoch (22. Juni) mit dem Thema „Zugriff auf das menschliche Erbgut“. Im Mittelpunkt steht die neue gentechnische Methode CRISPR/Cas9, die nach Einschätzung von Experten zu einer gentechnischen Revolution führen könnte. An die Stelle grobschlächtiger, aufwendiger und fehleranfälliger Verfahren könnte eine neue Gen-Chirurgie bei Pflanzen, Tieren und Menschen treten, die einfach, punktgenau und hoch effizient ist. Allerdings lauern auch Gefahren.

Was bedeutet CRISPR/Cas9?
Das Kürzel steht für ein neues, 2012 entdecktes molekularbiologisches Verfahren, um DNA-Bausteine im Erbgut zu verändern. Abgeschaut haben sich die Wissenschaftler die neue Methode von den zelleigenen Reparaturmechanismen. Bei CRISPR/Cas9 handelt sich nach den Worten des Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, um eine „genetische Hochpräzisions-Schere“, die gentechnische Veränderungen mit größerer Genauigkeit und kostengünstig durchführen kann. Gene oder kleinste DNA-Bausteine können dabei mit Hilfe zelleigener Enzyme eingefügt, entfernt, verändert oder ausgeschaltet werden – vergleichbar mit der Funktion „Suche – Ersetze“ im Computer.

weiterlesen