Archiv der Kategorie: Gesundheit

Christlich geprägte Kultur des Sterbens entwickeln – Igitt

Bild: letzte-hilfe.de

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Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, am Samstag die Woche für das Leben eröffnet, die bundesweit vom 18. bis zum 25. April 2015 stattfindet. Unter dem Jahresthema „Sterben in Würde“ befasst sich die Aktion mit der gesellschaftlichen und politischen Debatte um assistierten Suizid sowie dem Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen.


EKD

„In Würde sterben zu dürfen, heißt eben nicht, alle Optionen zu haben, um sich jederzeit selbst töten zu können, betonte der Ratsvorsitzende der EKD in seiner Predigt. „In Würde zu sterben heißt, nie aus der Beziehung zu Gott und den Menschen herauszufallen“. Das Hauptaugenmerk in der Woche für das Leben sei darauf gerichtet, „dass wir eine Kultur des Sterbens entwickeln, die nicht länger von der Angst geleitet ist, sondern in der die Liebe Raum gewinnt.“ Notwendig sei eine Kultur, „in der über dem Schmerz und der Trauer, über den Abschied nie die Ahnung von offener Zukunft und neuem Leben verloren geht“, sagte Bedford-Strohm.

„Tod und Sterben gehören für die meisten von uns nicht mehr zur Erfahrungswelt. Sie sind die Angelegenheit von Spezialisten geworden“, betonte Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, in seiner thematischen Einführung. Die Angst, am Lebensende nicht mehr über sich selbst bestimmen zu können, ein Leben in Schmerzen zu führen und den Angehörigen zur Last zu fallen, nehme zu und führe dazu, dass die Attraktivität von Sterbehilfevereinen steige. „Doch was ist das für ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft, in der die Möglichkeit zur Selbsttötung bloß zu einer weiteren Option unter vielen wird: Pflegeheim, Krankenhaus, Suizid“, so Kardinal Marx weiter. „Die Humanität einer Gesellschaft misst sich doch gerade daran, wie man mit alten, kranken, schwachen und schwerkranken Menschen umgeht. … Sie verdienen in besonderer Weise unsere Zuwendung – und nicht den Giftbecher.“

An dem Ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in Hamburg, mit mehreren Hundert Teilnehmern aus Politik, Gesellschaft und Religionsgemeinschaften, wirkten außerdem die Hamburger und Lübecker Bischöfin Kirsten Fehrs, (Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland) sowie Erzbischof Stefan Heße (Erzbistum Hamburg) mit.
Im Anschluss an den Eröffnungsgottesdienst diskutierten Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx in der Katholischen Akademie beim Podiumsgespräch „Sterben in Würde“ mit Dr. Michael de Ridder (Notfallmediziner und Geschäftsführer a. D. Vivantes Hospiz Berlin) und Prof. Dr. Armin Nassehi (Professor für Soziologie an der Universität München) unter anderem über die Frage, warum Sterben vielfach mit „Autonomieverlust“ gleichgesetzt wird. „Wenn man die Selbstbestimmung auf die Frage nach gesetzlichen Rahmenbedingungen reduzieren würde, die eine Selbsttötung möglichst leicht machen, wäre das eine völlige Verarmung einer Vorstellung von Autonomie und Freiheit“, so der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm.

Kardinal Reinhard Marx unterstrich, dass die Kirchen nie eine Verpflichtung betont hätten, Menschen unter allen Umständen am Leben zu erhalten. Zudem ist „die Palliativversorgung bereits heute eine hervorragende Möglichkeit, schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten“, so Kardinal Marx. Sie kümmere sich nicht nur um körperliche Schmerzen, sondern auch um die Psyche und spirituelle Bedürfnisse.

Die Woche für das Leben ist seit mehr als 20 Jahren die ökumenische Aktion der evangelischen und katholischen Kirche für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende. Themenheft, Info-Flyer und weitere Informationen zur Woche für das Leben stehen unter http://www.woche-fuer-das-leben.de zur Verfügung.

Hannover, 18. April 2015

Pressestelle der EKD
Carsten Splitt

 

Todkranker Mann in Italien zum Priester geweiht

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Bild:kathtube/Screenshot: bb

In Italien ist ein unheilbar kranker Mann angesichts seines bevorstehenden Todes vorzeitig zum katholischen Priester geweiht worden. Wie italienische Medien am Freitag berichteten, wurde dem 38 Jahre alten Salvatore Mellone am Vortag im süditalienischen Barletta vom örtlichen Erzbischof das Sakrament der Weihe gespendet.


kath.net

Am Dienstag hatte Papst Franziskus den Mann mit Krebs im Endstadium angerufen. Er bat ihn laut den Berichten um seinen ersten Segen als Priester. Diesen Wunsch erfüllte ihm am Donnerstag der soeben geweihte Priester.

“Auch nur ein Tag Priester zu sein, wäre für ihn die Verwirklichung von Gottes Projekt mit seiner Person”, heißt es in einer Mitteilung des Erzbischofs von Trani, Giovanni Battista Pichierri. Mellone habe seine Ausbildung zum Priester ungeachtet seiner Krankheit fortgesetzt. Der Erzbischof hatte die nötige Ausbildung für Mellone von sechs auf vier Jahre verkürzt, um ihn vorzeitig zum Priester weihen zu können. Dieser war 2011 ins Priesterseminar eingetreten und erkrankte im folgenden Jahr an Krebs.

„Der Austausch von Informationen zwischen Medizin und Veterinärmedizin ist nicht ausreichend institutionalisiert”

Infektionsmedizinische Fragen sind in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt. Dabei standen häufig zoonotische Erreger, die zwischen Tieren und Menschen in beide Richtungen übertragen werden können, im Vordergrund. Die Arbeitsgruppe Zoonosen und Infektionsforschung der TMF ­– Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung hat dazu bereits im vergangenen Jahr ein Positionspapier vorgelegt, das für einen One-Health-Ansatz in der Infektionsforschung wirbt.


aerzteblatt.de

5 Fragen an Prof. Dr. med. Eberhard Straube, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Jena

DÄ: Was besagt One Health in der Infektionsforschung?
Straube: Der One-Health-Ansatz bedeutet, dass Veterinär- und Humanmedizin sowie auch Landwirtschaft interdisziplinär zusammenarbeiten und Strukturen entwickeln, um auf Probleme zu reagieren, die in einer gemeinsamen Umwelt begründet sind. Das betrifft Ernährung und insbesondere Infektionen. Man darf nicht vergessen, dass etwa 60 Prozent der Infektionen Zoonosen sind. Influenza beispielsweise ist eine klassische Zoonose, ein etwa durch Salmonellen oder Campylobacter verursachter  Durchfall ebenso – das sind häufige Ereignisse.

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Forscher wollen das erste künstliche Lebewesen erschaffen

Im Kieler Wirkstoff-Zentrum werden Substanzen aus marinen Mikroorganismen untersucht und patentiert Sieg/Nölting, IFM-GEOMAR

Sie sollen Treibstoff produzieren, Krankheiten heilen oder Umweltgifte entschärfen. Synthetische Lebewesen sollen viele Probleme des 21. Jahrhunderts lösen. Bei ihrer Entwicklung entfernen sich Forscher von der universellen Sprache des Lebens. Das bietet Chancen und birgt Risiken.


FOCUS ONLINE

  • Wissenschaftler wollen Lebewesen synthetisch herstellen.
  • Bei den künstlich veränderten Lebewesen handelt es sich um Mikroorganismen.
  • Die Forscher wollen durch ihre Forschung Lebewesen von den „Fesseln der Evolution“ befreien.

Der Golem, Frankensteins Monster oder die Dinosaurier aus “Jurassic Park”: Leben künstlich zu erschaffen, fasziniert Menschen seit jeher – bis vor kurzem meist nur als Fiktion. Doch inzwischen streben Forscher gezielt die Herstellung neuartiger Organismen an und wetteifern darum, wer das erste synthetische Lebewesen erschafft.

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Zahnmediziner, der an “spirituelle Selbstheilungskräfte” glaubt, muss Schmerzensgeld zahlen

Gezogene Zähne. Foto: Steven Fruitsmaak. Lizenz: Public Domain

Mit Ärzten und Patienten verhält es sich ein wenig wie mit zwei Zellen bei der Zeugung: Weichen beide nicht zu sehr von gewissen Standards ab, gibt es selten Schwierigkeiten. Entspricht nur einer oder eine von beiden der Norm, kann er oder sie möglicherweise Schaden abwenden. Liegen jedoch bei beiden Probleme vor, dann kann ein Fall dabei herauskommen, wie ihn das Oberlandesgericht München diese Woche verhandelt hat.


Von Peter Mühlbauer|TELEPOLIS

Beklagter in diesem Fall war der Zahnarzt Klaus K. – Kläger der amtlich bestellte Betreuer des 28-jährigen schizophrenen Psychosepatienten Alex S. Der ließ sich von K. vor gut zwei Jahren für über 2.000 Euro alle 19 Zähne ziehen, die sich damals noch in seinem Mund befanden. Dazu hatte er sich entschlossen, weil er glaubte, dass die Zähne seine Potenz stören und seine “Energieströme” behindern würden.

Anschließend landete der Psychosepatient in der Psychiatrie und wurde unter Aufsicht eines Betreuers gestellt. Der beauftragte einen Anwalt mit einer Schadensersatzforderung an den Zahnarzt. Diesem Anwalt schrieb K., der junge Mann, der lange Zeit in einem Wald lebte und sich ausschließlich von pflanzlicher Rohkost ernährte, sei seiner Ansicht nach “nicht wahnbestimmt” und psychotisch, sondern ein “Indigo-Kind”, das man “bewundern” müsse, weil es mehr wahrnehme als andere Menschen. Weil der Anwalt das anders sah, unterstellte der Zahnarzt im Alkoholmissbrauch und verlangte für sich selbst ein Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro.

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Assistierter Suizid: „Wer sich umbringen will, der findet auch einen Weg“

Bild: letzte-hilfe.de

Bild: letzte-hilfe.de

141 Strafrechtlerinnen und Strafrechtler fordern in einem Aufruf, den assistierten Suizid nicht unter Strafe zu stellen. Das sieht ein geplantes Gesetz vor, das im Herbst vom Bundestag verabschiedet werden könnte. Ein Gespräch mit einem der Initiatoren, Henning Rosenau, Vizepräsident der Universität Augsburg.


Interview mit Henning Rosenau|Cicero

Herr Rosenau, was fordern Sie?
Wir fordern, dass es keine neue Strafnorm gibt, die die Beihilfe zum Suizid unter Strafe stellt. Im Grunde geht es darum, dass man die Entkriminalisierung, die man bei den Fragen ums Lebensende erreicht hat in den letzten zehn, zwanzig Jahren, nicht wieder rückgängig macht.

Die gesetzlichen Pläne sind aber auch als Schutz vor Missbrauch gedacht. Wie wollen Sie ohne eindeutige Regelungen Missbrauch verhindern?
Es ist ja nicht so, dass es keinen rechtlichen Rahmen gibt. Missbrauch bei der Suizidhilfe liegt dann vor, wenn man jemanden zum Sterben bringt, ohne dass dieser sich wirklich bei klarem Verstand und voller Entscheidungsfreiheit zum Selbstmord entschieden hat. Und das ist heute schon strafbar, das ist eine Tötungsstrafbarkeit, Totschlag in mittelbarer Täterschaft, vielleicht auch Tötung auf Verlangen. Wir haben also schon strafrechtliche Grenzen. Es gibt gar kein Bedürfnis für neue Strafnormen.

Die Frage ist nun, ob ein Mensch überhaupt jemals frei über das eigene Sterben entscheiden kann?
Wer soll das denn sonst für einen tun?, wäre die Gegenfrage. Wenn wir die Selbstbestimmung hoch halten, dann müssen wir auch akzeptieren, dass diese bis zum Lebensende reicht. Sonst würden wir die Autonomie wieder massiv einschränken. Das wäre ein Rückschritt.

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Deutsche Studie: Zufriedene Seelsorger mit Zölibatsproblemen

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Katholische Seelsorger in Deutschland sind mit ihrem Leben zufriedener als der Durchschnitt der Bevölkerung. Jeder dritte Priester empfindet den Zölibat jedoch als belastend für seinen Dienst, wie eine am Donnerstag in Berlin vorgestellte Studie ergab. Für die bundesweit erste derartige Untersuchung befragte eine Forschergruppe um den Münchner Jesuitenpater Eckhard Frick rund 8.600 Priester und Diakone sowie Pastoral- und Gemeindereferenten.


kathweb

Die Umfrage ergab, dass die “Lebenszufriedenheit” der Priester mit der von Menschen in anderen akademischen Berufen vergleichbar ist. Wesentlich dafür seien Identifikation mit dem Beruf sowie Zufriedenheit in der zölibatären Lebensform oder Partnerschaft, ein unterstützendes soziales Umfeld und positive spirituelle Erfahrungen.

Burnout-Symptome seien eher niedriger als in vergleichbaren Berufsgruppen wie Ärzten, Lehrern und Sozialarbeitern. Allerdings hätten 25 Prozent der Seelsorger eine erhöhte Stressbelastung mit leichter Burnout-Gefährdung, 14 Prozent seien von ihrer Arbeit überfordert und hätten eine erhöhte Burnout-Gefahr. Jeder vierte Priester weise erhöht depressive Symptome auf.

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Vatikan plant strengere Regeln gegen Vertuschung von Missbrauch

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB

Der Vatikan bereitet strengere Regeln für den Umgang mit Bischöfen vor. Sie sollen Kindesmissbrauch durch Priester nicht mehr vertuschen können.


Blick.ch

Sein Vorhaben diskutierte Papst Franziskus gestern mit Kardinälen in seinem Beraterstab. Demnach beanstandeten die Kardinäle, dass die bisherigen Regeln «nicht genügen klar» seien. Dies teilte Vatikansprecher Federico Lombardi am späten Abend bei einer Pressekonferenz mit.

Opferverbände werfen dem Vatikan vor, nicht genügend gegen Bischöfe zu unternehmen, die Kindesmissbrauch durch Geistliche ignorieren. So wurden Priester, die sich an Kindern vergingen, bisher einfach in andere Gegenden oder auf andere Posten versetzt.

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Terrified ‘Tea Party Patriot’ realizes he could lose Obamacare if GOP wins in 2016

Video blogger James Webb (YouTube)

A conservative video blogger with over a million views on YouTube said this week that he would likely vote for Democratic presidential candidate Hillary Clinton because he was terrified that a Republican president would take away his affordable health insurance


By David Edwards|Raw Story

James Webb, a 51-year-old YouTube celebrity who devotes his “Hot Lead” channel to topics like his love of guns and ranting about gay men kissing on The Walking Dead, may have shocked his viewers on Monday when he revealed that he was torn over which party to vote for in the 2016 election.

“And I’m serious because I asked myself, ‘Which party has helped me out the most in the last, I don’t know, 15 years, 20?’ And it was the Democrat [SIC] Party,” Webb lamented. “If it wasn’t for Obama and that Obamacare, I would still be working.”

“With Obamacare, I got to retire at age 50 because if it wasn’t for Obamacare, I would have had to work until I was 65 and get on Medicare because health insurance is expensive when you’ve got medical problems,” he continued.

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DARPA Cortical Modem connects brain directly to computer for ‘electronic telepathy and telekinesis’

DARPA’s cortical modem implant could restore sight loss and provide eyes with a heads-up display(Getty Images)

A brain-computer interface has been developed by the US Defence Research Projects Agency (DARPA) that is capable of laying a heads-up display over a user’s natural vision.


By Anthony Cuthbertson|International Business Times

The “cortical modem” also holds the potential to cure sight loss and enable “electronic telepathy and telekinesis” according to noted futurist Peter Rothman, writing for H+ Magazine.

While still a long way from production, the direct neural interface (DNI) chip would be shaped like a coin, around 1cm wide, and could conceivably cost as little as $10 (£6.50).

As outlined at the Biology is Technology conference in Silicon Valley last week, the interface provides a direct link between the brain and an external device or software through manipulation of the visual cortex.

Phillip Alvelda, chief of DARPA’s Biological Technologies, told the conference how the device could replace all virtual reality glasses, such as the Oculus Rift, by bypassing the visual sensory system entirely.

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Zwei Greifswalder Radiologen stellen sich der Geschichte in Israel

Tod durch Röntgenstrahlen – Aufarbeitung der NS-Vergangenheit
bringt bedrückende Fakten an die Öffentlichkeit

Der Präsident der Deutsche Röntgengesellschaft e.V. und Direktor des Instituts für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie an der Universitätsmedizin Greifswald, Prof. Norbert Hosten, sowie der Stellvertretende Institutsdirektor PD Dr. Michael Kirsch haben am Dienstag, dem 14. April in Tel Aviv eine Ausstellung zur Geschichte der Radiologie in der Zeit des Nationalsozialismus eröffnet. Prof. Jacob Sosna, Präsident der Israelischen Röntgengesellschaft, hat die Exposition öffentlich vorgestellt.

idw-Informationsdienst Wissenschaft

Constanze Steinke Pressearbeit
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Die Ausstellungseröffnung fand in der Universität von Tel Aviv statt. Der Termin wurde gewählt, weil am Tag darauf der bedeutendste jüdische Gedenktag, der jährliche Holocaust Memorial Day, in Israel eingeläutet wird. Ab 18.00 Uhr ruht das öffentliche Leben und am Donnerstag (16. April) erinnern Sirenen im ganzen Land und alle Menschen in der Öffentlichkeit stehen für eine Schweigeminute still.

Im Jahr 2010 beauftragte die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG) die Medizinhistorikerin Dr. Gabriele Moser von der Universität Heidelberg mit der Aufarbeitung der Geschichte der Deutschen Röntgengesellschaft in den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO) trat im Hinblick auf die gemeinsame Vergangenheit diesem Projekt im Jahr 2012 bei. Nach ersten Veröffentlichungen in Fachpublikationen und Präsentationen auf Fachkongressen soll diese Ausstellung einen Gesamtüberblick über das Thema geben und nun auch ein breiteres Publikum erreichen. Zeitgleich wird der wissenschaftlich aufbereitete Rückblick auch erstmals in Deutschland, ab heute im Deutschen Röntgenmuseum in Remscheid gezeigt.

„Die Ergebnisse zeigen die deprimierenden Realitäten der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland in einem erschreckenden Ausmaß, das kaum begreifbar ist aus unserer heutigen Sicht“, sagte Prof. Norbert Hosten in Israel. „Es ist wichtig, dass wir uns unserer Geschichte und unserer Verantwortung stellen.“ Hosten bedankte sich bei Prof. Jacob Sosna für seine Unterstützung, die eine Ausstellung direkt in Israel ermöglicht hatte.

Die weitreichenden Forschungen im Rahmen des Projekts zeichnen den verbrecherischen Einsatz der Röntgenstrahlung im Dienste nationalsozialistischen Rassenwahns nach und dokumentieren wissenschaftliche Karrieren. Sie umfassen aber auch die oftmals schwierige Bergung von Biografien verfolgter und ermordeter Radiologen zwischen 1933 und 1945. Eines der schlimmsten Kapitel betrifft die Zwangssterilisation durch Strahlenbehandlung. Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 5. Dezember 1933 schaffte die „rechtliche“ Grundlage für Verbrechen an insgesamt etwa 360.000 Menschen, die in den zwölf Jahren der Nazidiktatur unfruchtbar gemacht wurden. Zur Sterilisierung mit Röntgen- und/oder Radiumbestrahlung waren 150 Ärzte zugelassen. Von den insgesamt 360.000 Zwangssterilisierten sind etwa zwei Prozent durch Strahlenbehandlung unfruchtbar gemacht worden. Die Ausstellung dokumentiert diese medizinischen Grausamkeiten auch an Überlebenden. Die Ausstellung ist digitalisiert worden und somit im Internet zweisprachig frei zugänglich (http://www.drg.de/de-DE/1476/radiologie-im-nationalsozialismus).

Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie
Direktor: Prof. Dr. med. Norbert Hosten
Neubau Sauerbruchstraße, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-69 60
E hosten@uni-greifswald.de
http://www.medizin.uni-greifswald.de
http://www.facebook.com/UnimedizinGreifswald

Humans Have Been Hacking Their Bodies for Thousands of Years

The oldest prosthetic. Credit: Jon Bodsworth

Body hacking seems like a modern technological concept, buoyed on by advances in robotic prosthetics, brain-computer interfaces, and cyborgian literary themes. But the integration of non-human hardware into the body is actually among humanity’s most primordial obsessions, and it has dominated our imaginations for tens of thousands of years.


By Becky Ferreira|MOTHERBOARD

For starters, take the “Lion Man of the Hohlenstein Stadel,” thought to be the oldest zoomorphic sculpture ever found. It was carved about 40,000 years ago in Germany, and depicts a human body casually topped off with lion’s head.

Concept pieces like this seem to indicate that our early ancestors were as restless about the limitations of the human body as we are today, and enjoyed beta-testing wildly imaginative hybrid species in their artwork and stories.

To that point, the Lion Man is far from the only zoomorphic figure that pops up in prehistoric artwork. From bison-men to the bizarre, multi-animal mashup known as the Sorcerer, pushing the limits of the human body—if only conceptually—has been a preoccupation of our species for a very long time.

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Missbrauch: Vatikan deckt Vertuschungs-Apostel

Das schon eher.

Das schon eher.

Opfer sexuellen Missbrauchs wollen im Beratergremium von Papst Franziskus auf eine Entlassung des chilenischen Bischofs Juan Barros hinwirken. Der Brite Peter Saunders, eines von wenigen Laienmitgliedern im päpstlichen Missbrauchskomitee und persönlicher Betroffener, sagte der Zeitung “The Guardian” am Montag, die Vertuschungsvorwürfe sprächen für eine Entfernung des Bischofs von Osorno aus dem Bischofsamt.


kathweb

Dem Bericht zufolge habe es ein Treffen der Missbrauchsopfer mit dem Bostoner Kardinal Sean O’Malley, dem Vorsitzenden des päpstlichen Komitees, gegeben. Dort protestierten sie nach Angaben von Saunders gegen das Vorgehen des Vatikan in dem Fall.

Der Vatikan hatte zuletzt die Ernennung des umstrittenen Bischofs Juan de la Cruz Barros Madrid verteidigt. Die Bischofskongregation habe die Nominierung zuvor genau geprüft und “keine objektiven Gründe gefunden, die gegen die Ernennung sprachen”.

Kritiker werfen dem 58-Jährigen vor, er habe als junger Geistlicher sexuelle Übergriffe eines anderen Priesters gegenüber Jugendlichen gedeckt.

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Ganges: Viel Scheiße im heiligen Fluss

Badende Pilger im Ganges, Bild: rajasthan-reise.org

Die hohe Verunreinigung des Ganges, ausgelöst etwa durch Bestattungen im Fluss oder Fäkalbakterien, sei “bedrohlich”. Mit der “Clean India”-Kampagne soll auch der heiligen Fluss langfristig gesäubert werden.


Die Presse

Für die Hindus ist der Ganges ein heiliger Fluss. Sie baden in seinem stark verschmutzten Wasser, um sich von ihren Sünden zu reinigen, und verstreuen die Asche ihrer Verstorbenen in seinen Fluten. Außerdem bedrohen täglich 3,6 Milliarden Litern Abwasser den indischen Fluss zu ersticken. Indiens Regierungschef Narendra Modi versucht mit seiner vor einem Jahr angekündigten “Clean India”-Kampagne (“Saueres Indien” Indiens Image als eines der schmutzigsten Länder der Welt loswerden.

Zu Kampagnenstart, von der “Clean Ganga” (“Sauberer Ganges”) ein Teil im vergangenen Herbst nahm Modi selbst einen Besen in die Hand und kehrte in einer Wohnanlage in der Hauptstadt Neu Delhi. Bis zum 2. Oktober 2019, zum 150. Geburtstag des für seine Reinlichkeit bekannten Freiheitshelden Mahatma Gandhi, soll Indien sauber werden. Doch davon sei man am Ganges weit entfernt: „Nennen Sie mir irgendein Bakterium, und Sie können darauf wetten: Ganga hat es in sich“, zitiert die “Süddeutsche Zeitung” einen Arzt aus der am Ganges gelegenen Stadt Varanasi.

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Tödliche Erreger: Mumien enthüllen Ursprung der Tuberkulose

Menschliche Mumie aus dem 16. Jahrhundert, Venzone, Norditalien. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Wie hat sich der Tuberkulose-Erreger entwickelt? Ein Mumienfund aus Ungarn zeigt, dass sich die Keime über Jahrtausende in Europa hielten. Infektionen aus dem 18. und 19. Jahrhundert gehen auf den gleichen Bakterienstamm zurück wie aktuelle Fälle.


SpON

Tuberkulose war einst eine der häufigsten Todesursachen in Europa: Im 18. Jahrhundert erlebte die weiße Pest einen ihrer Höhepunkte. Doch es war bisher nicht klar, wie heute auftretende Stämme des Erregers zu denen passen, die es damals gab. Auch ist nicht abschließend belegt, wann die Tuberkulose ihren Ursprung nahm. Ein Mumienfund in Ungarn hat jetzt neue Erkenntnisse über die Herkunft und Ausbreitung der tödlichen Infektionskrankheit in Europa erbracht.

Mikrobiologen um Mark Pallen von der University of Warwick in Großbritannien konnten durch DNA-Analysen bei acht Mumien aus dem 18. und 19. Jahrhundert Erreger gleich mehrere Tuberkulose-Stämme (TBC) nachweisen. Alle Erreger wiesen genetische Merkmale eines auch heute noch bekannten Bakterienstammes auf, er wird Lineage 4 genannt.

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Kampf der Resistenz

(NIH) heise.de

Die Weltgesundheitsorganisation befürchtet ein post-antibiotisches Zeitalter ohne Waffen gegen Infektionen. Wie gehen wir damit um? Neue Mittel allein reichen nicht.


Von Edda Grabar|Technology Review

Axel Nierhaus beschleicht ein ungutes Gefühl, eine Mischung aus Sorge und Hilflosigkeit. Es breitet sich immer dann aus, wenn sich wieder die Fälle von hartnäckigen Lungen- oder Harnwegsentzündungen mehren. Nierhaus ist Oberarzt in Deutschlands größter Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg. Vor einigen Zimmern steht in großen Lettern das Wort Isolation. Ärzte und Pfleger dürfen sie nur mit Mundschutz, Handschuhen und Ganzkörperkittel betreten. Denn hinter ihren Türen beginnt ein unheimliches Reich. Die Patienten sind von Bakterien befallen, gegen die kaum noch ein Mittel hilft. Sie verkleben die Lungen der Betroffenen oder überschwemmen ihr Blut.

Blutvergiftung nennt das der Volksmund, von Sepsis sprechen die Mediziner. Früher konnte Nierhaus zur Behandlung aus einem großen Arsenal an Antibiotika schöpfen. Doch mittlerweile versagen immer mehr Mittel, weil die Keime resistent gegen sie geworden sind. Mit 60.000 Todesfällen jährlich rangiert die Sepsis in der Statistik für Todesursachen in Deutschland an dritter Stelle hinter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. “Befallen die Bakterien auch Organe oder fällt der Blutdruck in den Keller, stirbt mehr als die Hälfte der Sepsis-Patienten”, sagt Nierhaus. Dann kann er nur noch hilflos zusehen.

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Die Sterbehilfedebatte

sterbenViele Menschen werden durch die aktuelle Sterbehilfedebatte verunsichert und spüren Ängste, wenn sie an ihr eigenes Lebensende oder das ihrer Angehörigen denken. Diese durch die öffentliche Diskussion geweckten Ängste haben weniger mit der adäquaten Angst vor der Endlichkeit des Lebens und der Aussicht auf den Tod zu tun, als mit Vorstellungen von Leid, Autonomie- und Würdeverlust am Lebensende, die so gar nicht in unsere Zeit, in der wir scheinbar alles beherrschen können, hineinpassen wollen.


Von Dr. Stephan M. Probst|haGalil.com

Die sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft intensiv geführte Diskussion kann aber (und sollte auch unbedingt) eine Chance sein, jetzt zu definieren, was für uns und in unserer Zeit „Sterben in Würde“ heißt und zugleich die Bedingungen dafür zu schaffen, dass wir ohne Angst vor Würdeverlust dem Tod entgegensehen können. Statt unbegründete Ängste zu schüren, müssen solche genommen und Missverständnisse aufgeklärt werden. Andererseits muss klar benannt werden, was den Erhalt unserer Würde am Lebensende tatsächlich gefährden könnte und was wir dagegen tun können. Es muss also mit Missständen aufgeräumt werden. Antworten auf den in vielzitierten Umfragen scheinbar bewiesenen großen Bedarf an Möglichkeiten einer aktiven Sterbehilfe, fallen dann überraschend anders aus, wenn wir ernsthaft miteinander über Sterben und Tod sprechen und uns auf das Thema angemessen einlassen.

Der Bundestag hat sich vorgenommen, im kommenden Herbst über verschiedene fraktionsübergreifende Anträge abzustimmen, die die Suizidbeihilfe regeln sollen. Die politische Debatte wird inzwischen objektiver und differenzierter geführt, oft hört man auch den Verweis auf die christlich-jüdische Kultur und ihre Werte.  Aber wie wird die Diskussion in den jüdischen Gemeinden und Familien geführt ? Liegen in der gesellschaftlichen und politischen Debatte auch Chancen für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland?

In der öffentlichen Diskussion, in der jüdische Stimmen nur sehr vereinzelt zu hören sind und die nur zaghaft in der hiesigen jüdischen Gemeinschaft fortgeführt wird, gehen viele Begrifflichkeiten durcheinander und dadurch wird weit über das eigentliche, durch die Gesetzesinitiative des Gesundheitsministers Gröhe zu entscheidende Thema, nämlich die ärztliche Suizidassistenz hinaus diskutiert.Suizidbeihilfe

Während in der breiten Gesellschaft die Begriffe aktive, passive und indirekte Sterbehilfe oder palliative Sedierung aus medizinischer, ethischer und juristischer Perspektive definiert und diskutiert werden, haben wir die Gelegenheit, an dieser Stelle einen jüdischen Beitrag hierzu zu geben. Ein jüdischer Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion könnte ein wunderbares Signal sein, dass das Judentum Teil der deutschen Gesellschaft ist und andererseits könnte es eine Entscheidungshilfe für all die sein, die im Judentum ihre religiöse und spirituelle Heimat sehen und Orientierung für eine eigene Meinung und Entscheidung zu und in diesen existenziellen Fragen suchen.

Der erste grundsätzliche Beitrag des Judentums zu dieser Diskussion ist die Klarstellung, dass Kranke, Leidende, Alte, Demente und Behinderte keine Last sind. Sinnerfüllung kann auch aus der Begegnung mit und durch die Fürsorge für diese Menschen entstehen und das allgegenwärtige „schöner, besser und leistungsfähiger“ verspricht eben nicht immer größeres Glück. Ein gesellschaftlicher Wandel in diesem Sinne könnte einige der oben angedeuteten Ängste nehmen. Vor allem die, die dadurch entstehen, dass die Vorstellung mit Verlust der Würde zu sterben daher kommt, dass man durch seine Hilflosigkeit der Gesellschaft oder Familie zur Last fällt und sich schlimmstenfalls zum „sozialverträglichen Frühableben“  gedrängt sieht.

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WHO: Internationaler Gesundheitsnotstand wegen Ebola bleibt

Trotz Fortschritten im Kampf gegen die Ebola-Epidemie gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) keine Entwarnung.


evangelisch.de

Der internationale Gesundheitsnotstand bleibe weiter bestehen, erklärte der beigeordnete WHO-Generaldirekttor Bruce Aylward am Freitag in Genf. Das Notfallkomitee der Organisation habe entschieden, es sei zu früh für eine Aufhebung. Noch steckten sich Menschen in Westafrika mit dem Ebola-Erreger an, die Krankheit töte weiterhin.

Die WHO hatte im August 2014 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, nachdem immer mehr Menschen an Ebola erkrankt waren. Viele Gesundheitsexperten und Hilfsorganisationen kritisierten, die WHO habe viel zu spät Alarm geschlagen. Seit Beginn der Epidemie in Westafrika Ende 2013 erkrankten nach WHO-Angaben mehr als 25.500 Menschen an Ebola, knapp 10.600 von ihnen starben. Schwerpunktländer der Epidemie sind Guinea, Sierra Leone und Liberia.

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Konversionstherapien für Homosexuelle: Umerziehung mit grausamen Folgen

Ratzinger_HomoIn den USA sollen “Heiltherapien” für homosexuelle Jugendliche verboten werden – aus gutem Grund. Die Psychologin Gisela Wolf erklärt, warum Menschen an den Folgen der Behandlung zerbrechen können.


Von Ilona Kiesl|stern.de

Einige Therapeuten glauben, aus Schwulen und Lesben Heterosexuelle machen zu können. Diese sogenannten Konversionstherapien sind umstritten – kommen aber nach wie vor zum Einsatz, etwa in den Vereinigten Staaten. Selbst Minderjährige nehmen an den Therapiesitzungen teil, häufig auf Anraten der eigenen Eltern. Dagegen will US-Präsident Barack Obama vorgehen: Er setzt sich dafür ein, die Umerziehungstherapien zumindest für Jugendliche verbieten zu lassen. In zwei Bundesstaaten, Kalifornien und New Jersey, ist das bereits der Fall.

Auch eine Reihe deutscher Verbände, etwa die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), hatte in der Vergangenheit vor Verfahren gewarnt, die zum Ziel haben, Schwule und Lesben zu konvertieren.

Die Psychologin Gisela Wolf beschäftigt sich schon seit Jahren mit dieser Thematik – und weist ebenfalls auf die Gefahren hin, die “Umpolversuche” nach sich ziehen können.

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CSU-Minister Herrmann hält Berufsverbot für Depressive für denkbar

Joachim Herrmann (2012), Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine können sich deutsche Politiker ein Berufsverbot für depressive Menschen vorstellen. Allerdings soll dies nur unter bestimmten Bedingungen möglich sein.


DIE WELT

Vor dem Hintergrund des Germanwings-Absturz in den französischen Alpen, der vom Copiloten Andreas L. absichtlich herbeigeführt worden sein soll, hält Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ein Berufsverbot für Menschen mit Depressionen für denkbar.

Voraussetzung sei eine “sorgfältige medizinische Begutachtung”, sagte Herrmann dem Magazin “Focus” laut einem am Freitag vorab veröffentlichten Bericht. Wenn diese Begutachtung zu dem Ergebnis komme, “dass etwa ein Pilot, ein Busfahrer oder ein Taxifahrer dauerhaft nicht mehr geeignet ist, Menschen oder sonstige Güter zu transportieren, ohne dass Gefahr für Leib und Leben anderer besteht, dann kann solchen Personen auch der Führerschein beziehungsweise die Lizenz entzogen werden”, sagte Herrmann.

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