Außerirdisches Leben auf Braunen Zwergen?

In der Atmosphäre von Braunen Zwergen und Gasplaneten könnte es durchaus schwebende Mini-Aliens geben. © scinexx
In der Atmosphäre von Braunen Zwergen und Gasplaneten könnte es durchaus schwebende Mini-Aliens geben. © scinexx
Schwebende Heimat: In der Atmosphäre kühler Brauner Zwerge könnte es außerirdisches Leben geben. Denn in ihrer Gashülle gibt es eine habitable Zone mit Nährstoffen, milden Temperaturen und vielleicht sogar Wasserwolken, wie Forscher berichten. Ihre Simulation ergab: In dieser Zone könnten winzige schwebende Lebewesen vorkommen und auch lange genug überleben. Sogar unsere nächsten Nachbarn im All könnten demnach belebt sein.

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Braune Zwerge gelten als gescheiterte Sterne: Weil ihre Masse für eine Zündung der Kernfusion nicht ausreichte, sind sie oft nicht wärmer als ein Gasplanet. Allein in unserer kosmischen Nachbarschaft gibt es gleich mehrere solcher kühlen Braunen Zwerge, ein Zwergenpaar liegt nur 6,5 Lichtjahre von uns entfernt, ein weiterer Brauner Zwerg, WISE 0855-0714, hat sogar Minusgrade auf seiner Oberfläche und liegt 7,2 Lichtjahre entfernt.

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Schauergeschichte: Ein Daten-Guru hat Trump ins Amt gebracht?

usaEine Geschichte sorgt für Aufsehen: Eine geheimnisvolle Datenfirma soll mit Psychogrammen von US-Wählern Donald Trump ins Weiße Haus gehievt haben.

Von Fabian Reinbold | watson.ch

Wer deutschsprachige Journalisten zu seinen Internet-Bekanntschaften zählt, für den gab es in den vergangenen 48 Stunden vor einer Geschichte kein Entrinnen. Meist war sie als «Lesebefehl» deklariert oder als «wichtigster Text des Jahres», ein Kollege bot gar an, jedem, der diesen Text teilt, Käse-Sandwiches zu schmieren.

Es geht um einen Artikel aus dem Schweizer «Magazin», der sich dem beliebten Themenfeld »Wie zum Teufel konnte Donald Trump die Wahl gewinnen?« widmet. Der lange und interessante Text liefert eine Antwort: Big Data.

Eine Analyse-Firma habe im Auftrag Trumps und mit Hilfe von Daten die seelische Verfasstheit der Amerikaner vermessen – und das so genau, dass sie jedem potenziellen Wähler die Botschaften des Kandidaten genau so ausspielen konnten, dass sie verfangen. Je nach Persönlichkeit bekommt man die passende Trump-Anzeige.

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Norwegens katholische Kirche soll Zahlen frisiert haben

Bild: tilly
Bild: tilly
In Norwegen läuft derzeit ein aufsehenerregender Prozess. Die katholische Kirche und das staatliche Kulturamt stehen sich wegen der Forderung nach einer Rückzahlung von 40 Millionen Kronen (4,4 Millionen Euro) vor Gericht gegenüber. Im protestantischen Norwegen erhalten religiöse Minderheiten auf Basis ihrer Mitgliederzahlen Geld vom Staat. Die dafür landesweit verantwortliche Diözese Oslo soll zwischen 2010 und 2014 die Anzahl der Katholiken im Lande deshalb kräftig nach oben frisiert haben.

Von André Anwar | RP ONLINE

In dieser Zeit stieg die Anzahl der Katholiken deutlich von 66.000 auf 140.000 an. Kirchenangestellte sollen die örtlichen Telefonbücher durchgegangen sein, um unter anderem Einwanderer ausfindig zu machen, deren Namen darauf hindeuteten, dass sie aus mehrheitlich katholischen Ländern stammen. Danach soll die Kirche das in Norwegen weitgehend öffentliche Melderegister genutzt haben, um die Geburtsdaten der Auserwählten ordnungsgemäß in das Mitgliederregister einzutragen. Die Betroffenen wurden nicht gefragt.

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Frankreich verbietet Webseiten mit pro-life-Inhalten

Marianne-Büste mit phrygischer Mütze in einer französischen Schule. Bild: PD
Marianne-Büste mit phrygischer Mütze in einer französischen Schule. Bild: PD

Internetseiten, die Frauen von einer Abtreibung abhalten wollen, sind von nun an in Frankreich verboten. Bis zu zwei Jahre Haft oder Geldstrafe von 30.000 Euro.

Von Mathias von Gersdorff | kath.net

Internetseiten, die Frauen von einer Abtreibung abhalten wollen, sind von nun an in Frankreich verboten. Eine entsprechende Gesetzvorlage der sozialistischen Regierung fand eine Mehrheit im Parlament.

Das Gesetzesprojekt kommt aus dem Gleichstellungsministerium, welches unter der Leitung der Sozialistin Laurence Rossignol steht. Abtreibung sei ein Recht der Frau, und man dürfe keinen „moralischen Druck“ im Internet ausüben, so die Begründung des Gesetzes.

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Gefährliches Waffenklimpern in der Ägäis

Die Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Nikos Kotzias. Foto: W. Aswestpopoulos/heise.de/tp
Die Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Nikos Kotzias. Foto: W. Aswestpopoulos/heise.de/tp
Provokationen zwischen beiden traditionellen Erzfeinden, Griechenland und Türkei, machen einen bewaffneten Zwischenfall möglich

Von Wassilis Aswestopoulos | TELEPOLIS

Die beiden traditionellen Erzfeinde, Griechenland und Türkei, eint ein gemeinsames Problem. In beiden Staaten sind die Wirtschaftsaussichten düster. Griechenlands Probleme sind chronisch. Die von der Kreditgebertroika obstruierte Lösung des Schuldenproblems, die stetige, durch „Reformen“ genannte Steuererhöhungen in Kombination mit Renten- und Gehaltskürzungen am Leben gehaltene Rezession und die politische Misswirtschaft sind für die Griechen nichts Neues.

Auf der anderen Seite des Bosporus dagegen ist die Situation eher ungewohnt. Beide Regierungen spielen das Spiel gegenseitiger Provokationen in einer Art durch, die einen bewaffneten Zwischenfall möglich machen.

Moralisch können sich die Griechen hierbei in der Rolle des Gerechten fühlen, geht die Aggression doch vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan aus. Ein ums andere Mal provoziert er und beschwört sogar Grenzkorrekturen zu Gunsten der Türkei herbei. Erdogans Expansionsgelüste wurden zum Leidwesen der Griechen lange seitens EU und NATO ignoriert.

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Konzernen steht Entschädigung für Atomausstieg zu

Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)
Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Karlsruhe hat die Klagen der Atomkraftbetreiber E.on, RWE und Vattenfall gegen den beschleunigten Atomausstieg für teilweise erfolgreich erklärt. Den Konzernen stehe eine Entschädigung zu.

DIE WELT

Die Klagen mehrerer Atomkonzerne auf Entschädigung wegen des 2011 beschlossenen Atomausstiegs sind im Wesentlichen erfolgreich.

Den Energiekonzernen stehe wegen des beschleunigten Atomausstiegs nach der Katastrophe von Fukushima eine „angemessene“ Entschädigung zu. Dies stellte das Bundesverfassungsgericht nach Klagen von E.on, RWE und Vattenfall in Karlsruhe fest.

Der 2011 beschlossene beschleunigte Ausstieg aus der Atomenergie sei zwar im wesentlichen eine zumutbar, erklärte der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Allerdings sei es nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, dass die Konzerne keinen Ausgleich für ihre Investitionen erhalten sollen. Diese seien im Vertrauen auf zusätzliche Strommengen von 2010 vorgenommen worden.

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Arabische Bevölkerung sieht EU kritisch

Marrakesch in Marokko © SuperCar-RoadTrip.fr @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Marrakesch in Marokko © SuperCar-RoadTrip.fr @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Menschen in arabischen Ländern sehen die Europäische Union (EU) nach einer neuen Studie mehrheitlich kritisch. Einer der wichtigsten Gründe für die Ablehnung der EU im arabischen Raum ist, dass die Mehrheit eine Einmischung von außen ablehnt.

MiGAZIN

Die Europäische Union hat in arabischen Ländern einer Studie zufolge ein schlechtes Image. Im Gegensatz zu Lateinamerika, Asien und Subsahara-Afrika, wo in früheren Umfragen mehr als 70 Prozent der Bevölkerung die EU sympathisch finden, sehe in der arabischen Welt nur eine Minderheit den europäischen Staatenbund positiv, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Analyse der Universität Münster. Die Spannbreite liege dort zwischen zehn und 45 Prozent Zustimmung.

Einer der Hauptgründe für die kritische Haltung ist laut Studie, dass die Mehrheit der Bevölkerung in der arabischen Welt eine Einmischung von außen ablehnt. „Je stärker der Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung in der Bevölkerung ist, nicht zuletzt nach dem Arabischen Frühling, desto negativer die EU-Wahrnehmung“, sagte der Politikwissenschaftler Bernd Schlipphak vom Hochschul-Exzellenzcluster „Religion und Politik“.

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IS-Sympathisant zu 30 Jahren Haft verurteilt

© AFP Verurteilter IS-Sympathisant Christopher Cornell
© AFP Verurteilter IS-Sympathisant Christopher Cornell
Ein 22 Jahre alter Amerikaner muss wegen eines geplanten Anschlags auf Barack Obama für mehrere Jahrzehnte ins Gefängnis. Der Verurteilte spricht nun von einem „dämlichen Fehler“.

Frankfurter Allgemeine

Mit Rohrbomben und Gewehren wollte er das amerikanische Kapitol angreifen und Präsident Barack Obama während einer Rede töten – dafür muss ein Amerikaner nun 30 Jahre lang in Haft. Ein Bundesgericht in Cincinnati erklärte bei der Urteilsverkündung am Montag, nach Verbüßen der Haftstrafe bleibe der heute 22-Jährige bis zu seinem Lebensende unter Bewährung. Der Mann sympathisiere mit der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Er war am im Januar 2015 nach mehrmonatiger Beobachtung durch die Bundespolizei FBI festgenommen worden.

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Todesfälle bei wichtiger neuer Krebstherapie

So genannte Immuntherapien sollen Menschen retten, deren Krebs anders nicht mehr zu besiegen ist. Mehrere Todesfälle bei einer klinischen Studie werfen jetzt jedoch Fragen über ihre Zukunft auf.

Von Emily Mullin | Technology Review

Der Tod von zwei Patienten in einer klinischen Studie wirft Fragen über die Zukunft von so genannten Immuntherapien gegen Krebs auf. Bei diesem Ansatz soll das Immunsystem der Patienten den Krebs selbst bekämpfen, und er galt bislang als sehr viel versprechend.

Kurz vor dem Thanksgiving-Feiertag hatte Juno Therapeutics die Aussetzung seiner Studie an Patienten mit akuter lymphoblastischer Leukämie bekannt gegeben, nachdem zwei ihrer Teilnehmer gestorben waren. In diesem Jahr waren bereits zuvor drei Teilnehmer derselben Studie gestorben. Trotzdem forschen andere Gruppen weiter an der neuen Medikamentenklasse, die bei manchen Patienten mit tödlichen Krebsarten enormes Potenzial verspricht.

Bei der so genannten CAR-T-Therapie entnehmen Wissenschaftler den Patienten T-Zellen und verändern sie außerhalb des Körpers genetisch so, dass sie, nachdem sie den Patienten wieder zugeführt wurden, Krebszellen erkennen und angreifen. Wenn sie von den Aufsichtsbehörden zugelassen werden, könnten diese Therapien das Leben von Patienten retten, die auf die derzeit verfügbaren Therapien nicht ansprechen.

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Kirchenrechtler Schüller attackiert Kardinal Meisner

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Münsteraner Kirchenrechts-Professor Thomas Schüller attackiert früheren Kölner Erzbischof, Kardinal Meisner, und wirft diesem gegenüber Papst Franziskus Abtrünnigkeit vor

kath.net

Der Münsteraner Kirchenrechts-Professor Thomas Schüller attackiert den früheren Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, und wirft diesem gegenüber Papst Franziskus Abtrünnigkeit vor. „Der öffentliche Versuch Meisners und dreier weiterer Kardinäle, den Papst mit Brandbriefen unter Druck zu setzen, ist ein Akt der Illoyalität. So etwas gehört sich für keinen katholischen Christen, geschweige denn für Kardinäle, die dem Papst Gehorsam ‚bis aufs Blut‘ versprochen haben“, meint Schüller gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ Trotzdem könne der 82-Jährige „ruhig schlafen“. Nicht jeder Dissens mit dem Papst führe zur Degradierung, obwohl sie kirchenrechtlich ohne weiteres möglich wäre, so Schüller. „Der Papst ist frei, Kardinäle zu ernennen und abzuberufen.“

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Amerikanische und westeuropäische Rüstungskonzerne dominieren den Markt

Thunderbird F-16 Fighting Falcons mit einer F-35A Lightning II. Bild: DoD/heise.de/tp
Thunderbird F-16 Fighting Falcons mit einer F-35A Lightning II. Bild: DoD/heise.de/tp
Nach den Rüstungsausgaben und den Waffenverkäufen ist die „russische Gefahr“ nicht sonderlich hoch, westeuropäische Rüstungskonzerne erleben einen Boom

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Bewaffnete Konflikte und Spannungen, die zu solchen werden könnten, sind immer auch Geldmaschinen für die Rüstungsindustrie und die Länder, in denen sie angesiedelt sind. Kriege dienen bekanntlich zudem als Möglichkeiten, neue Waffensysteme zu testen und möglichen Interessenten vorzuführen. Es können letztlich auch staatliche Konjunkturprogramme sein, die Arbeitsplätze im Militär und vor allem in der Rüstungsindustrie erhalten und schaffen sowie für Steuereinnahmen sorgen.

Die US-Rüstungsunternehmen, die Waffen und militärische Dienstleistungen anbieten, dominieren trotz leichter Rückgänge weiter den Markt. Aber auch westeuropäische Rüstungskonzerne gehören zu den größten Unternehmen. Amerikanische und westeuropäische Länder sind zusammen für mehr als 80 Prozent der Waffenverkäufe der 100 weltweit größten Rüstungskonzerne verantwortlich, wie das Friedenforschungsinstitut Sipri berichtet.

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Neue Todeszone im Indischen Ozean

Schiffe auf dem Golf von Bengalen: Dass unter Wasser eine Todeszone liegt, sieht man dem Meer nicht an. © Shahidul Hasan Roman / CC-by-sa 3.0
Schiffe auf dem Golf von Bengalen: Dass unter Wasser eine Todeszone liegt, sieht man dem Meer nicht an. © Shahidul Hasan Roman / CC-by-sa 3.0
Kein Leben mehr: Im Golf von Bengalen haben Forscher eine neue „Todeszone“ entdeckt. In Wassertiefen unterhalb 100 Meter gibt es dort kaum mehr Sauerstoff im Wasser – und auch kein Leben. Nur noch winzige Reste des Atemgases verhindern, dass dort eine weitere Folge solcher Todeszonen auftritt: Die Freisetzung großer Mengen Stickstoffgases durch anaerobe Bakterien. „Der Golf steht an einem Kipppunkt“, warnen die Forscher im Fachmagazin „Nature Geoscience“.

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In immer mehr Meeresgebieten der Erde breiten sich sauerstoffarme Zonen aus – „Todeszonen“, in denen Meerestiere nicht mehr leben können. Solche Gebiete gibt es unter anderem im Schwarzen Meer, im Golf von Mexiko, mitten im Atlantik, aber auch in der Ostsee. Ursache des Sauerstoffmangels ist meist eine Kombination aus Überdüngung, geringem Wasseraustausch und Wärme.

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Statt Korane verteilt Pierre Vogel nun ein anderes Buch

Themenbild
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Nach den Koran-Verteilaktionen wurde das Salafisten-Netzwerk „Die wahre Religion“ im November verboten. Nun wurde Pierre Vogel beim Verteilen eines anderen Buches gesichtet.

DIE WELT

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens und Hessens haben Salafisten in den vergangenen Tagen Bücher in Fußgängerzonen verteilt. Ein Sprecher des Verfassungsschutzes hatte bereits bestätigt, dass der Verein „We love Muhammad“ in Münster, Köln und Iserlohn Mohammed Biografien verteilt hat. Zuvor soll es auch in der Frankfurter Innenstadt zu Verteilaktionen gekommen sein.

Interessant daran ist, dass die Personen, die die Bücher verteilt haben, zum Teil dieselben waren, die zuvor Koran-Bücher für das Salafisten-Netzwerk „Die wahre Religion“ verteilt haben – sowohl in NRW als auch in Hessen.

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Aleppo: USA und Russland verhandeln über Abzug der Milizen

Al-Nusra, Foto ohne Datum aus Ost-Aleppo, Propagandaaufnahme
Al-Nusra, Foto ohne Datum aus Ost-Aleppo, Propagandaaufnahme
Deren Niederlage steht fest. Die Frage ist, wer freiwillig abzieht. Der Türkei könnte ein „beängstigendes Szenario“ bevorstehen

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

US-Außenminister Kerry und sein russischer Amtskollege Lawrow arbeiten das nächste Abkommen zu Aleppo aus. Wieder ist die Trennung bewaffneter Milizen von den dschihadistischen Gruppierungen der heikle Punkt.

Kerry hatte am vergangenen Freitag in Rom angekündigt, dass in dieser Woche eine Reihe von „Ideen“ in Gesprächen zwischen amerikanischen und russischen Diplomaten in Genf getestet werde. Es sei wichtig, dass man auf dem diplomatischen Weg weiterkomme.

Niemand warte auf die nächste amerikanische Regierung, sagte Kerry nach einem Treffen von Lawrow: „Wir beide haben das Gefühl, dass die Situation dringend ist.“

Heute übermittelt die russische Nachrichtenagentur Tass ein paar Details zu den Ideen und die Haltung Lawrows. Demnach habe Kerry dem russischen Außenminister in Rom Vorschläge übergeben, die einen Wegeplan und Termine für den Abzug von „allen Milizen ohne Ausnahme aus Ost-Aleppo“ betreffen. Der Abzugsplan solle miteinander koordiniert werden.

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It’s Trivially Easy to Watch Porn On a Restricted Tablet Made For Kids

Image: VTech
Image: VTech
Christmas is around the corner and parents all over the world are mulling over what gifts to give their kids. Many toys and other children gizmos these days have an internet connection, which poses an interesting dilemma: how do you keep the kids out of the more undesirable (read: porn) parts of the web?

By Lorenzo Franceschi-Bicchierai | MOTHERBOARD

VTech, the Hong Kong-based manufacturer of Internet of Things toys that got hacked last year, attempts to solve this dilemma with a restricted custom browser. The app does not display an address bar, and limits the websites you can browse to just a handful of seemingly harmless pages pre-approved by the company such as NASA’s Climate Kids, Disney Family and National Geographic, among others.

One of them, however, is Google Translate. And as it turns out, if you type the address of a porn site in the translation bar, you can just freely browse YouPorn or PornHub and even watch the videos.

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Merkel fordert „Mörder ganz deutlich zu benennen“

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Erstmals äußert sich die Kanzlerin zu dem Mord an einer Studentin in Freiburg. Wenn der Täter ein Flüchtling war, so müsse das offen gesagt werden. Zudem warnt Merkel vor pauschaler Verurteilung.

DIE WELT

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Zusammenhang mit dem Mordverdacht gegen einen jungen Afghanen in Freiburg vor einer Verurteilung aller Flüchtlinge gewarnt. „Wenn es sich herausstellen sollte, dass es ein afghanischer Flüchtling war, dann ist das absolut zu verurteilen, genauso wie bei jedem anderen Mörder, aber auch ganz deutlich zu benennen“, sagte Merkel in einem Interview der ARD-„Tagesthemen“.

„Und dann sage ich, dass damit aber nicht die Ablehnung einer ganzen Gruppe verbunden sein kann, so wie wir auch sonst nicht von einem auf eine ganze Gruppe schließen können.“

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Sex-Vorwurf gegen Kirchenmann: Bischof soll Zweijährige vergewaltigt haben

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Ein Flüchtlingslager im niedersächsischen Friedland. Hunderte Familien haben hier Unterschlupf gefunden. An einem Tag im Juli begrüßt die Lagerleitung wieder Neuankömmlinge, die vielen Kinder werden in eine Spielgruppe gebracht. Ein zweijähriges Mädchen wird in ein Hinterzimmer gezerrt. Dort wird sie von einem Bischof vergewaltigt.

Von Malte Arnsperger | FOCUS ONLINE

Danach wird das Mädchen zurück in den Hort gebracht. Dort nimmt die Mutter ihr völlig verstörtes und schreiendes Kind wieder in Empfang.

Dieser Fall soll sich am 20. Juli 1957 in dem Lager für Spätaussiedler aus Pommern abgespielt haben. Das Mädchen ist mittlerweile 61 Jahre alt. Maria S. (Name geändert) meldete sich vor einigen Tagen bei FOCUS Online und berichtete über das, was ihr vor 59 Jahren widerfahren sei. Ob die Erzählungen stimmen, ist unklar.

Klar ist nur: Ihr Bericht birgt Sprengstoff. Denn der Mann, den sie so schwer belastet, heißt Heinrich Maria Janssen. Er war von 1957 bis 1982 Bischof in Hildesheim, er starb 1988. Er ist Ehrenbürger der Stadt. Im Herbst 2015 wurde bekannt, dass der damalige Bischof in den 60er-Jahren einen Messdiener jahrelang sexuell missbraucht haben soll.

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Die Wahrheit jagt den Weihnachtsmann

Freigiebiger Bischof. Die Legende vom Nikolaus basiert auf einer historischen Begebenheit.Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa
Freigiebiger Bischof. Die Legende vom Nikolaus basiert auf einer historischen Begebenheit.Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa
Kinder haben ein Recht auf den Mann mit dem roten Mantel – egal ob Weihnachtsmann oder Nikolaus. Ein Kommentar.

Von Adelheid Müller-Lissner | DER TAGESSPIEGEL

Wenn ausgerechnet in einer Familiensendung zur Adventszeit der Weihnachtsmann madiggemacht wird, dann ist der Ärger groß. Solches geschah am ersten Advent beim beliebten „Märchenrätsel“ des RBB. Die Moderatorin fragte Kinder im Studio, ob sie in den Schränken nach von ihren Eltern versteckten Weihnachtsgeschenken suchen würden, enttarnte damit den Weihnachtsmann als Schwindel – und erntete prompt heftige Proteste erzürnter Erziehungsberechtigter.

Mit ihrem Hang zu Entzauberung und Ehrlichkeit steht die RBB-Moderatorin nicht allein. In der britischen Medizinerzeitschrift „Lancet Psychiatry“ erörtern die Psychologen Christopher Boyle und Kathy McKay die Frage, ob Eltern ihre Kinder anlügen dürfen. Aufgehängt ist das Ganze an der Geschichte vom Weihnachtsmann. Denn werden nicht ausgerechnet kurz vor dem Fest der Liebe die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft systematisch mit zweifelhaften Informationen gefüttert? Boyle und McKay sorgen sich um das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern. „Alle Kinder werden herausfinden, dass sie jahrelang systematisch angelogen wurden, und das könnte sie auf die Frage bringen, welche anderen Lügen ihnen aufgetischt wurden“, schreiben sie.

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Evangelikale streiten über Familienbild

Logo DEA
Logo DEA

Eine Musikempfehlung des Generalsekretärs der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Hartmut Steeb, sorgt für eine Kontroverse über das Familienbild innerhalb des Verbands evangelikaler Christen. Widerspruch kommt vom Allianz-Vorsitzenden Michael Diener.

evangelisch.de

Der Allianz-Generalsekretär Hartmut Steeb wurde mit einer Empfehlung für die neue Musikproduktion des Liedermachers und Pastors Jörg Swoboda auf der Online-Präsenz der Deutschen Evangelischen Allianz zitiert. Die CD trägt den Titel „Von Mann, Frau und Kind“. Steeb lobt den Interpreten unter anderem mit den Worten: „Er getraut sich, den Genderismus respektlos aufs Korn zu nehmen und das ins Auge fallende und trotzdem ignorierte Absurdistan der Gegenwart beim Namen zu nennen. Mit seinen Liedern setzt er der Befindlichkeitsduselei Fakten, biblische Lehre und Positionslichter entgegen.“

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Kerry, in stinging rebuke of settlements, doesn’t rule out UN action

Secretary of State John Kerry speaks to Saban Forum on December 4, 2016 (Screenshot)
Secretary of State John Kerry speaks to Saban Forum on December 4, 2016 (Screenshot)
Outgoing US secretary of state excoriates Netanyahu government, slams Naftali Bennett for ‘disturbing’ remarks on two-state solution

By Rebecca Shimoni Stoil | The Times of Israel

Secretary of State John Kerry excoriated the Israeli right, claiming that support for settlement construction stems from a desire to subvert Israeli-Palestinian peace, during a speech before the Brookings Institution’s Saban Forum on Sunday afternoon.

A subdued Kerry, wearing reading glasses and referring to extensive notes, notably refrained from committing to veto any UN resolution intended to establish a Palestinian state, only promising a veto “if it is a biased, unfair resolution calculated to delegitimize Israel.”

US officials last week indicated that US President Barack Obama had nearly ruled out any major last-ditch effort to put pressure on Israel over stalled peace negotiations with the Palestinians, including at the United Nations.

Kerry, who will end his tenure as secretary of state in January, warned the audience that “you can fight about where we are in this process, but I’ll tell you this: There is no status quo. It is getting worse. It is moving in the wrong direction.”

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