LHC Cern: Wiesel gegen 66KV-Transformator

Bild aus der Bauzeit des LHC. ©CERN
Bild aus der Bauzeit des LHC.
©CERN
  • Ein Wiesel hat am Kernforschungszentrum Cern einen Kurzschluss verursacht.
  • Durch den Stromausfall musste der weltgrößte Teilchenbeschleuniger LHC seinen Betrieb einstellen.
  • Das Tier ist tot – der LHC in Reparatur.

Süddeutsche.de

Ein Wiesel hat im Europäischen Kernforschungszentrum Cern nahe Genf eine der komplexesten Maschinen der Welt außer Gefecht gesetzt. Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) habe seinen Betrieb eingestellt, nachdem das Tier am Freitag für einen Stromausfall gesorgt habe, sagte Cern-Sprecher Arnaud Marsollier.

Der Wiesel sei an einen 66-Kilovolt-Transformator geraten und habe dadurch einen Kurzschluss ausgelöst. Der Wiesel ist tot – und nur noch wenig von ihm übrig, sagte Cern-Sprecher Arnaud Marsollier dem Rundfunksender BBC.

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Warum alle Religionen Ideologien sind

Für Religionsvertreter sind Religion natürlich keine Ideologien, sondern irgendetwas Höheres. picture alliance
Nach den islamkritischen Aussagen der AfD wurde viel über die Grenze zwischen Religion und Ideologie diskutiert. Dabei besteht da kein Unterschied. Alle Religionen versuchen, das Handeln von Menschen steuern und damit in die Gesellschaft einzugreifen

Von Alexander Grau | Cicero

In Deutschland gibt es über Parteigrenzen hinweg einen unumstößlichen Grundkonsens. Er lautet: Religionen sind keine Ideologien. Und wer Religionen ideologisiert, missbraucht sie. Da ist man sich einig, von der AfD bis zu den Grünen.

Gestritten wird lediglich darüber, als was nun der Islam zu gelten hat. Ist er eine Ideologie oder eine Religion? Oder vielleicht eine Religion, die von manchen als Ideologie missbraucht wird?

Dass auch Religionen Ideologien sein könnten, politische noch dazu, scheint geradezu ausgeschlossen. – Wenn die ganze Debatte nicht so erschütternd wäre, könnte man anfangen zu lachen.

Ideologien sind immer politisch

Denn natürlich sind Religionen Ideologien. Alle. Ohne Ausnahme. Was sollten sie bitteschön sonst sein?

Schauen wir kurz auf den Begriff „Ideologie“: Ohne die Ideologiedebatte der letzten zweihundert Jahre langatmig zu rekapitulieren, kann man vielleicht sagen: Eine Ideologie ist ein System von Überzeugungen (Ideen), deren Wahrheitsanspruch sich jeder Überprüfung entzieht. Ideologen erheben Aussagen, die bestenfalls subjektive Gültigkeit haben können, zu objektiven und allgemeingültigen Tatsachen. In der Regel handelt es sich dabei um Werte oder Normen.

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Verfassungsschutz: 620 gewaltbereite Salafisten in NRW

Bild: WDR.de
Von bundesweit rund 8.500 Salafisten hat der Verfassungsschutz in NRW 2.700 unter Beobachtung. Das sind rund 700 mehr als im vergangenen Juni. Besonders hoch ist die Anteil der gewaltbereiten Salafisten.

WDR

Nach Angaben von Landesverfassungsschutzchef Burkhard Freier vom Freitag (29.04.2016) gelten in Deutschland rund 1.200 Salafisten als gewaltbereit, davon 620 in NRW. Etwa ein Drittel von ihnen wird als Gefährder eingestuft, denen zugetraut wird, dass sie eine schwere Straftat begehen.

Nur selten verläuft die Radikalisierung über Moscheevereine. Von rund 850 Moscheevereinen in NRW gelten maximal 30 als salafistisch.

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Mia Khalifa – Porno-Queen zwischen Lust- und Hassobjekt

Fanatiker schicken Mia Khalifa regelmäßig Morddrohungen © Screenshot Twitter
Mia Khalifa genießt in der arabischen Welt einen Bekanntheitsgrad wie sonst nur Diktatoren oder Popstars. Mit ihren Hidschab-Pornos ist die 23-Jährige aber nicht nur zum Lustobjekt geworden – mindestens genauso groß ist der Hass, der ihr entgegenschlägt.

stern.de

158 Zentimeter groß, 55 Kilogramm schwer, Körbchengröße Doppel D – mit diesen Maßen unterscheidet sich Mia Khalifa kaum von anderen Pornodarstellerinnen. Was sie abhebt, ist ihr Kopftuch. Ob Blowjob, Gangbang oder andere Sex-Praktiken, die sie vor der Kamera zum Besten gibt – der Hidschab ist meistens dabei.

Mit der traditionellen muslimischen Kopfbedeckung als Markenzeichen stieg Mia Khalifa innerhalb kürzester Zeit zum Star auf. Ihren ersten Sexfilm drehte sie im Oktober 2014. Mittlerweile sind ihre Filme auf den einschlägigen Porno-Sites Blockbuster. Auf PornHub landete Mia Khalifa 2015 im Ranking der beliebtesten Darstellerinnen sogar auf dem ersten Platz.

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Religiotie: Hindus stürmen christliche Hochzeit in Indien

Nadrenda Modi.
Nadrenda Modi.

In Indien reißt die Serie von Übergriffen radikaler Hindus auf Christen nicht ab. Wie indische Medien am Donnerstag berichteten, stürmte die militante Hinduorganisation Bajrang Dal eine christliche Hochzeit in einer Kirche im Bundesstaat Madhya Pradesh. Auch die Polizei sei an der Aktion beteiligt gewesen, bei der das Brautpaar und der Pastor festgenommen worden seien.

 

kath.net

Die Razzia sei damit begründet worden, dass der Pastor die Braut gegen ihren Willen zum Christentum bekehrt habe. Den Medienberichten zufolge waren jedoch sowohl der Bräutigam als auch die Braut bereits vor vier Jahren zum Christentum übergetreten. Sie hätten es aber versäumt, die Behörden über ihren Religionswechsel zu informieren, wie dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Als weiterer Grund sei die Minderjährigkeit der Braut angegeben worden. Die junge Frau sei 17 Jahre alt. Sie wäre wenige Tage nach der Hochzeit 18 Jahre alt und damit volljährig geworden.

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Kanada: Suizidserie in Indianerreservat

foto: reuters / chris wattie Bewohner von Attawapiskat nehmen an einer Mahnwache teil. In den vergangenen Monaten kam es dort zu zahlreichen Suizidversuchen.
Der Häuptling in Attawapiskat erklärt den Notstand und wirft so ein Schlaglicht auf die schlechte Lage der Ureinwohner

Von Bernadette Calonego | derStandard.at

Im isolierten kanadischen Indianerreservat Attawapiskat werden die Menschen von Suizidwünschen heimgesucht, als ginge ein tödliches Virus um. Am 11. April entdeckte der Stammesrat einen entsprechenden Pakt zwischen zwanzig Bewohnern des Reservats, darunter dreizehn Kinder. Sie hatten sich auf Facebook abgesprochen. Nur zwei Tage zuvor hatten sich elf Stammesmitglieder in der entlegenen Siedlung im Norden der Provinz Ontario umzubringen versucht. Daraufhin erklärte Häuptling Bruce Shisheesh den Notstand für sein Reservat. „Attawapiskat braucht Hilfe“, sagte er Politikern und Journalisten.

Seit vergangenem September hat es in dem isolierten Dorf Attawapiskat rund hundert Suizidversuche gegeben. Das jüngste Opfer unter den rund 1500 Bewohnern war elf Jahre alt, das älteste 71.

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Präsentation des Grundrechte-Reports 2016

Der 20. Grundrechte-Report stellt in über 30 Beiträgen die Einschränkungen und Gefährdungen der Menschen- und Grundrechte in Deutschland dar.

Humanistische Union

Der Report nennt aktuelle Missstände beim Namen und zeigt auf, wie Gesetzgeber, Verwaltung und Behörden, aber auch Gerichte und Privatunternehmen die demokratischen und freiheitlichen Grundlagen unserer Gesellschaft gefährden. Er wird von acht deutschen Bürgerrechtsorganisationen herausgegeben, auf deren Expertise und praktischen Erfahrungen die Berichte beruhen.

Der Grundrechte-Report 2016 wird vorgestellt von dem Schriftsteller, Übersetzer und Verleger Ilija Trojanow.

Für die im Buch beschriebenen Fälle sind stellvertretend einige Betroffene anwesend. Herausgeber, Redakteure und Autoren stehen für Rückfragen zur Verfügung. Für Journalisten werden Rezensionsexemplare bereitgehalten.

Schwerpunkte des aktuellen Berichts sind:

  • der menschenunwürdige Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen und die Außerkraftsetzung europäischer Rechtsnormen
  • illegale Überwachungsmaßnahmen der Geheimdienste und Defizite ihrer gerichtlichen wie parlamentarischen Kontrolle
  • Datenschutz im Gesundheitsbereich und beim internationalen Datentransfer
  • unverhältnismäßige Polizeieinsätze bei Demonstrationen, im Anti-Terror-Kampf und im Großstadtalltag.

Rezensionsexemplare ausschließlich zu Pressezwecken können vorab über die Humanistische Union bestellt werden: Tel. 030 / 204 502 56 oder info@humanistische-union.de.

Mittwoch, 15. Juni 2016 um 11.15 Uhr

Schlosshotel Karlsruhe, Bahnhofplatz 2

Konservative Bildung: Kein Sport in der Bibel

Gebet und Glaube im Spitzensport

Die Pfingstlergemeinde im Landkreis Cloppenburg hat eine Schule ohne Sexualkunde und Sport beantragt. Manche deuten das als Abschottungsversuch

Von Petra Schellen | taz.de

Molbergens Stadtväter sind müde. Sie wollen weder zitiert noch mit Namen genannt werden, wenn die Rede auf diese neue Schule kommt. Schlechte Erfahrungen hätten sie gemacht, sagen sie verhuscht am Telefon, die Presse sehe immer nur das Negative, wolle den Landkreis Cloppenburg, zu dem Molbergen gehört, schlecht machen. Kein Mensch wisse, warum.

Schlecht machen? Eigentlich geht es um eine formaljuristisch unscheinbare, fast unspektakuläre Geschichte: Die evangelikale Freie Evangeliums-Christengemeinde Molbergen hat im September 2015 bei der niedersächsischen Landesschulbehörde einen Antrag auf Genehmigung einer Grundschule in freier Trägerschaft eingereicht. Träger sollte ein eigens gegründeter Verein sein, Start zum Schuljahr 2016/17.

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Die Parallelwelt der Moscheen gehört ausgeleuchtet

Bild: Reuters
Bild: Reuters
Spät, vielleicht zu spät gerät die ferngesteuerte Welt der islamischen Gebetshäuser in den Fokus der deutschen Öffentlichkeit. Musste dafür erst die AfD sorgen? Der deutsche Staat ist wehrhaft genug.

Von Torsten Krauel | DIE WELT

Die Moscheen überwachen? Volker Kauder möchte mit seinem Vorschlag sicherstellen, dass manche islamische Staaten, manche islamische Bewegungen begreifen: Diese Republik lässt nicht alles mit sich machen. Extremistisch verrufene, überwachte Moscheen gibt es überall in Deutschland, gerade auch in Berlin. Sie stehen deshalb im Visier der Sicherheitsbehörden. Der Staat ist keineswegs ahnungslos, was an manchen Orten gepredigt wird.

Aber der Fraktionschef der Unionsparteien hat mit seinem Vorschlag nicht nur die Gefahrenabwehr terroristischer Umtriebe im Sinn. Gemeint sind auch Moscheen, in denen türkische Imame predigen; Moscheen, die von der Türkei oder auch Saudi-Arabien finanziert werden. Überwacht werden soll, ob die Prediger zur Abkehr von der Republik aufrufen und in ihrem Weltbild das Grundgesetz hintanstellen.

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Aufklärung macht Arbeit

Vor dreißig Jahren erschien in Frankreich der bahnbrechende Essay „Die Niederlage des Denkens“. Darin warnte der Philosoph Alain Finkielkraut vor einer Nationalisierung der Werte und warb für mehr Universalismus. Eine Wiedervorlage zur Flüchtlingskrise

Von Tilman Krause | DIE WELT

Wo einer herkommt, ist natürlich immer interessant. Aber wo einer hingeht, kann auch ganz aufschlussreich sein. Wenn er denn hingeht, weggeht. Wenn er sich aus vorbewussten Prägungen befreit. Wenn er denn das Unwissen oder um mit Kant zu sprechen: die Unmündigkeit hinter sich lässt und zu einem autonomen Individuum wird. Denn das ist ja beileibe nicht selbstverständlich.

Vieles hindert einen heute an dieser Arbeit am eigenen Ich. Die Macht der Religionen oder antidemokratische Regime spielen dabei zumindest in unseren Breiten keine übermäßig große Rolle mehr. Aber auch die Spaßgesellschaft setzt andere Prioritäten und legt vor allem darauf Wert, dass wir konsumieren. Und das turbokapitalistische Zeitalter der Globalisierung, in das wir eingetreten sind, bevorzugt ebenfalls ein Menschenbild, in dem das autonome Individuum, um es vorsichtig zu sagen, nicht geradezu ein Wunschkind darstellt. Mobilität und Verfügbarkeit sind wichtiger.

Gegner des Autonomiepostulats können sich dabei auf allerhand antiaufklärerische Strömungen berufen, die bisweilen weit in die Geschichte zurückgehen. Sie zu kennen, kann daher nicht von Nachteil sein, wenn man Werte wie Freiheit, Vernunft, Gerechtigkeit auf seine Fahnen schreibt.

Das mag sich auch Alain Finkielkraut gedacht haben, als er vor dreißig Jahren seinem französischen Publikum mit der Studie „Die Niederlage des Denkens“ eine geistesgeschichtliche Spurensuche vorlegte, die sich gewaschen hatte. Gewaschen deshalb, weil sich der Autor, der schon damals zu den bekanntesten „neuen Philosophen“ zählte, die seit Ende der Siebzigerjahre die marxistischen Meisterdenker abzulösen begannen, sich mit so ziemlich allen damals in Kurs stehenden publizistischen Lagern anlegte.

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Zensur: Facebook kriecht der türkischen Justiz in den Arsch

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An den konkreten Anlässen für die Sperren zeigt sich, dass sie in Deutschland oder Großbritannien keine strafrechtliche Relevanz haben

Von Peter Nowak | TELEPOLIS

 „Wir haben etwas entfernt, was Du gepostet hast“ oder „Konto gesperrt“ – solche Meldungen hat der Referent für Gewerkschaftsfragen bei der Rosa Luxemburg Stiftung,  Florian Wilde immer wieder über seinem  Facebook-Account erhalten. Die Gründe sind beliebig. Allerdings ist auffällig, dass die Anträge von der türkischen Justiz kommen und die von ihr inkriminierten Texte und Bilder in Deutschland  nicht strafrechtlich relevant sind.

So kassierte Wilde eine siebentägige Sperre bei Facebook, weil er Fotos aus einer Dokumentation über eine türkeikritische Demonstration in Hamburg gepostet hat. Dabei habe er nach vorherigen Sperren schon darauf geachtet, dass Symbole der kurdischen Arbeiterpartei PKK oder Forderungen nach der Freilassung von deren Vorsitzenden Öcalan nicht unter dem geposteten Material waren. Das waren schließlich die Gründe für die vorigen Sperren.

Das macht auch deutlich, wie disziplinierend sie wirken. Doch übersehen hatte er, dass für die türkische Justiz neben der kurdischen Nationalbewegung auch diverse linke Parteien und Gruppierungen relevant sind und sie verfolgt werden. Obwohl die im Unterschied zur PKK in Deutschland nicht verboten sind, führt Facebook auf Zuruf von türkischen  Behörden die Internetsperre durch. Für die Nutzer gibt es kaum Möglichkeiten, sich davor zu schützen, betont Wilde.

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Wenn der Kölner Kardinal den Unterschied zwischen Kirchturm und Minarett nicht kennt

Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Wenn Bischöfe den Islam hofieren, der Kölner Kardinal den Unterschied zwischen Kirchturm und Minarett nicht mehr erkennt und der EKD-Ratsvorsitzende Mitglied eines Moscheenbauvereins ist, ist das dramatisch.

Von Hubert Windisch | kath.net

Im Augenblick wird eine erregte Debatte über den Islam in Deutschland geführt. Auf den ersten Blick mag die Äußerung des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Dieter Grimm in der FAZ vom 22. April 2016 (kath.net berichtete), wonach die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, grundgesetzlich irrelevant sei, beruhigend wirken. Jedoch nur auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen erkennt man in dieser Aussage einen einseitig rechtspositivistischen Ansatz, der rein formal von der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit schon auf das Recht des Islams, in Deutschland Religion zu sein, schließt. Der Islam gehöre demnach zu Deutschland. Man müsse sich nur jeweils gegen extremistische Verformungen des Islams zur Wehr setzen. Denn nicht nur Islam und Islamismus seien zu trennen, sondern auch der Islam und die private Praxis dieser Religion seien zwei paar Stiefel.
Doch so einfach geht diese Gleichung nicht auf. Abgesehen davon, dass man mit Sorge beobachten muss, wie mit steigendem muslimischen Anteil in der Bevölkerung auch immer mehr grundgesetzliche Achtsamkeit gefordert ist, vergisst man dabei, grundsätzlich danach zu fragen, welche theoretischen bzw. ideologischen Grundlagen den Islam als Religion bestimmen. Jede religiöse Praxis hat ja eine theoretische Grundlage. Jede Religion hat Inhalte.

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Altägyptisches Amulett am Tempelberg entdeckt

Das Amulett mit einem Teil der Kartusche von Pharao Thutmosis III. © Temple Mount Sifting Project
Zufallsfund am Tempelberg: Ein zwölfjähriges Mädchen hat in Jerusalem ein altägyptisches Pharao-Amulett entdeckt. Der 3.200 Jahre alte Fund verbarg sich in einer alten Geröllhalde mit Erde und Schutt vom Tempelbau. Auf dem altägyptischen Anhänger ist die Kartusche des Pharao Thutmosis III. zu erkennen, einem der wichtigsten Herrscher des Neuen Reichs.

scinexx

Die Täler rund um die Altstadt von Jerusalem sind mit Überresten alter Gemäuer, Gräber, aber auch mit Bauschutt des Tempelbaus übersäht. Gerade im Geröll südlich des Tempelplateaus finden Archäologen immer wieder Jahrtausende alte Schätze, darunter einen Goldschatz, der einst von vor den Persern flüchtenden Bewohnern dort vergraben wurde.

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Flüchtlinge erhalten Eignungstest für Hochschulen gratis

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) will den Hochschulzugang für Flüchtlinge erleichtern.

evangelisch.de

Studierwillige Asylsuchende sollen künftig kostenfrei einen notwendigen Eignungstest ablegen können, teilten das Bundesforschungsministerium und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit. Der sogenannte „Test für ausländische Studierende“ (TestAS) wird von den meisten deutschen Hochschulen als Zugangsvoraussetzung verlangt. Es kostet pro Person etwa 70 Euro. Der DAAD will aus Ministeriumsmitteln diese Gebühr für Flüchtlinge finanzieren.

Belgische Polizei ließ die Brüder Abdeslam wieder laufen

War wohl schon lange vor den Pariser Anschlägen im Fokus der Polizei: Salah Abdeslam © Belgian Federal Police/DPA
Salah und Brahim Abdeslam, die mutmaßlichen Drahtzieher der Pariser Anschläge, hätten schon früh gestoppt werden können. Zu diesem Ergebnis kommt laut einer Zeitung ein Untersuchungsbericht der Polizei. Schon Monate vor den Anschlägen wurden die Brüder wohl verhört. Doch die Polizei hatte ein Problem.

stern.de

Der Ruf der belgischen Polizei ist eh schon nicht der beste. Wenn ein belgischer Medienbericht stimmt, dürfte das Ansehen der Ermittler noch weiter sinken. Denn auf die Brüder Salah und Brahim Abdeslam, die mutmaßlichen Drahtzieher der Pariser Anschläge vom November 2015, wurde die Polizei wohl schon Anfang 2015 von einem Kriminalpolizisten aus dem Polizeibezirk Brüssel-West aufmerksam gemacht. Daraufhin seien die Brüder zwar verhört worden, aber ohne Anschuldigung wieder laufen gelassen worden.

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‚Jesus hat mich aus der Homosexualität befreit’

DerverzweifelteJesusDer US-amerikanische Internet-Missionar Michael Voris hat bekannt gegeben, vor seiner Bekehrung zum katholischen Glauben viele Jahre aktiv homosexuell gewesen zu sein. Jesus habe ihn davon befreit, wie er viele Menschen vor ihm aus der Sünde geholt habe. Er erwähnt auch die Gebete seiner Mutter, die ihre schwere Krankheit für seine Bekehrung aufgeopfert hat.

kath.net

Michael Voris betreibt die Internetseite „Church Militant“, die sich „gegen die Erosion des katholischen Glaubens während der letzten 50 Jahre“ einsetzt.

Er habe sich immer dazu bekannt, früher im Stand der schweren Sünde gelebt zu haben. Wäre er damals gestorben wäre er verdammt gewesen. Er habe nie verschwiegen, dass es sich um Verstöße gegen das Gebot der Keuschheit gehandelt habe, sei aber nicht näher auf deren Natur eingegangen, weil er es nicht für notwendig gehalten habe, sagt Voris in einem Video.

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This VR Film Takes Viewers Inside a Slaughterhouse

So far, VR films have taken viewers everywhere from Ebola-stricken Liberia to Syrian refugee camps.But now, Animal Equality, an international farmed animal advocacy group, want to take you inside the grim and gory heart of a pig slaughterhouse. Their new project „iAnimal“ literally plants viewers amidst a bunch of cramped pigs as they either await slaughter or give birth to piglets within tiny cages.

By Emiko Jozuka | MOTHERBOARD

“From our perspective, using VR is the best way to convey to someone what it’s like to be an animal inside a factory farm or a slaughterhouse,” Toni Shephard, the executive director of Animal Equality, told me over the phone.

“When we’re filming inside the metal cages where pigs give birth, as it’s at the pig’s eye-level, viewers see the bars next to them. It feels confining and you get a sense of what it’s like to be locked inside one of these crates,” she added.

The group teamed up with immersive video startup Condition One, and spent 18 months filming the interiors and conditions of cramped pig farms and pig slaughterhouses in several European countries, which included the UK and Spain. Their aim is to raise awareness among the general public and politicians in a bid to improve the conditions for animals, and get people to consume less meat.

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Missbrauch: Wieviel Transparenz will die Kirche – Klaus Mertes ein Nestbeschmutzer

Seit 2011 ist Klaus Mertes Direktor des Kollegs St. Blasien. Wikimedia/Etzagots
Klaus Mertes deckte 2010 einen der grössten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche auf. Über Jahre hinweg hatten zwei Patres am Canisius-Kolleg in Berlin hunderte von Schülern missbraucht. Mertes machte die Fälle öffentlich und wurde bald darauf in einen kleinen Ort im Schwarzwald versetzt.

Von Hansjörg Schultz | SRF

Als Klaus Mertes Kolleg-Rektor in Berlin war, haben sich ihm zwei ehemalige Schüler anvertraut. Er hat daraufhin sämtliche Schüler der betroffenen Jahrgänge des Canisius-Kollegs angeschrieben und nach ihren Erlebnissen mit Patres gefragt. Es stellte sich heraus, dass Hunderte missbraucht wurden, ohne dass es Konsequenzen für die Übeltäter gegeben hätte.

Mertes übernahm die Verantwortung für das Vertuschen und das Schweigen in seiner Kirche. Er brach ein Tabu, ging an die Öffentlichkeit und entschuldigte sich für seine katholische Kirche. Er erhielt jede Menge Preise, darunter in der Schweiz den Herbert-Haag-Preis.

«Das hätte man intern regeln können»

Nach weltlichen Massstäben hatte der Aufklärer etwas von einem Helden, er hatte eine 2000 Jahre alte, machtvolle Institution wachgerüttelt.

Für jene, die über Mertes in der Kirchenhierarchie sind, war und ist Mertes ein Kirchenrebell, ein Nestbeschmutzer. «Das hätte man doch auch intern regeln können», sagen sie. Und: Erst kommt die Kirche, dann kommen die Menschen.

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Martin Sonneborn über den „Irren vom Bosporus“


Der frühere Chefredakteur des Satire-Magazins „Titanic“ und EU-Parlamentarier für die Partei „Die Partei“ hat den türkischen Staatspräsidenten Erdogan in einer kurzen Rede im EU-Parlament als „Irren vom Bosporus“ bezeichnet und hält fest, die türkische Regierung versuche, den Deutschen in Sachen Völkermord den Rang abzulaufen.

shz.de

Das Video seines Statements lud der Satiriker auf seinem offiziellen Youtube-Kanal hoch. Dazu schrieb er: „Meine Rede gestern Abend war die einzige, die von links und rechts Beifall erhielt: je ein Klatscher. Smiley.“

„Minarette sind Herrschaftssymbole des Islam“

Frauke Petry (AfD) verteidigt Haltung zum Islam. (dpa-Bildfunk / EPA / Urs Flueeler)
Vor dem Parteitag der AfD hat die Vorstandssprecherin Frauke Petry die kritische Haltung zum Islam betont. Der Islam stelle in seinen wesentlichen Strömungen einen Herrschaftsanspruch, sagte sie im Deutschlandfunk. Zudem sprach sie über die Vorstellung der AfD von Familienpolitik sowie Unstimmigkeiten in der Parteiführung.

Frauke Petry im Gespräch mit Christoph Heinemann | Deutschlandfunk

Petry sprach nicht von einem Richtungsstreit in der AfD. Der Parteitag am Wochenende sei dazu da, inhaltlich zu diskutieren. Die Grundsatzfrage sei, wie viel Verantwortung der einzelne Bürger habe und wie viel der Staat. „Der Bürger wurde manchmal fast zum Schutzobjekt degradiert.“ Stattdessen sollte er in der Lage sein, eigenverantwortlich zu handeln.

Mit Blick auf den Islam sagte Petry, jeder Mensch dürfe seine Religion privat ausleben. „Muslime können selbstverständlich zu ihrem Gott beten“. Allerdings stelle der Islam „in seinen wesentlichen Strömungen“ einen Herrschaftsanspruch. Minarette seien ein Symbol dessen. „Anders als das goldene Kettchen am Hals mit einem Kreuz sind diese Symbole auch Zeichen dafür, dass der Islam versucht, sich in Europa vermehrt auszubreiten.“ Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hatte Petry eingeladen, an einer Vorstandssitzung teilzunehmen. Dazu sagte die AfD-Vorstandssprecherin, sie sei sich sicher, dass ein Termin vereinbart werden könne. „Miteinander zu reden ist wichtiger, als übereinander.“

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de omnibus dubitandum

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