ARD-Papier: Aufbau einer „Anti-Fake-News-Einheit“ geplant – Miniwahr?

Bild: heise.de/tp
Bild: heise.de/tp
Kai Gniffke will sich bis mindestens nach der Bundeswahl konsequent mit irreführenden Nachrichten auseinandersetzen

Von Marcus Klöckner | TELEPOLIS

Die Aufregung in Teilen der Medienlandschaft ist derzeit groß. Der Grund: Fake News. Gegen Nachrichten, die inhaltlich falsch und manipulierend sind, will die ARD nun schweres Geschütz auffahren – und, wie es aussieht, werden weder Kosten noch Mühen gescheut. Eine Art „Anti-Fake-News-Einheit“ wünschst sich der Chefredakteur von ARD-Aktuell, Kai Gniffke.

Davon berichtet Ulrike Simon vom Redaktionsnetzwerk Deutschland in ihrer aktuellen Medienkolumne. Ein entsprechendes Papier, dass der „oberste Nachrichtenmann“ der ARD ausgearbeitet hat, sei vergangene Woche bei der Konferenz aller ARD-Chefredakteure besprochen worden. Nun liege das Papier bei ARD-Chefredakteur Rainald Becker und solle nächste Woche auch bei der ARD-Direktorenkonferenz diskutiert werden. Simon, der das Papier vorliegen soll, führt genauer aus, was es mit dem Konzept auf sich hat. Demnach sei zum Aufbau der „Anti-Fake-News-Einheit“ Folgendes notwendig:

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All References to Climate Change Have Been Deleted From the White House Website

Image: MOTHERBOARD
Image: MOTHERBOARD
At 11:59 am eastern, the official White House website had a lengthy information page about the threat of climate change and the steps the federal government had taken to fight it. At noon, at the instant Donald Trump took office, the page was gone, as well as any mention of climate change or global warming.

By Jason Koebler | MOTHERBOARD

It’s customary for www.whitehouse.gov to flip over to the new administration exactly at noon, but the only mention of climate on President Trump’s new website is under his “America First Energy Plan” page, in which he vows to destroy President Obama’s Climate Action Plan, which is a government-wide plan to reduce carbon emissions and address climate change. To reiterate: It is normal that the site is completely new; it is notable that climate change is not mentioned on any one of Trump’s new pages.

“President Trump is committed to eliminating harmful and unnecessary policies such as the Climate Action Plan and the Waters of the U.S. rule,” the site says. A search of the website found no mention of „global warming,“ and the only mentions of „climate change“ were archived pages that, after clicking on the links, led to scrubbed pages.

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„Yolocaust“ : Touristen, die auf Toten tanzen

Shapira: Höcke soll sich das mal anschauen und reflektieren, was er da in Dresden so über Erinnerungskultur gesagt hat. Foto: screenshot
Shapira: Höcke soll sich das mal anschauen und reflektieren, was er da in Dresden so über Erinnerungskultur gesagt hat. Foto: screenshot
Der Berliner Autor und Satiriker Shahak Shapira entlarvt das Verhalten von Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin und erntet viel Aufmerksamkeit

Frankfurter Rundschau

Der Berliner Autor und Satiriker Shahak Shapira (28) hat mit einer entlarvenden Website über das Verhalten von Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin einen Internet-Hit gelandet. Die Seite „Yolocaust.de“ sei am Mittwochmittag online gegangen und in den ersten zwölf Stunden mehr als 500 000 mal aufgerufen worden, teilte Shapiras Agentin am Donnerstag mit. Das Wort „yolocaust“ setzt sich aus dem Hashtag YOLO (You Only Live Once/Du lebst nur einmal) und Holocaust zusammen.

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Elite Scientists Have Told the Pentagon That AI Won’t Threaten Humanity

DARPA's ACTUV uncrewed submarine tracker. Image: DARPA
DARPA’s ACTUV uncrewed submarine tracker. Image: DARPA
A new report authored by a group of independent US scientists advising the US Dept. of Defense (DoD) on artificial intelligence (AI) claims that perceived existential threats to humanity posed by the technology, such as drones seen by the public as killer robots, are at best “uninformed”.

By Ben Sullivan | MOTHERBOARD

Still, the scientists acknowledge that AI will be integral to most future DoD systems and platforms, but AI that could act like a human “is at most a small part of AI’s relevance to the DoD mission”. Instead, a key application area of AI for the DoD is in augmenting human performance.

Perspectives on Research in Artificial Intelligence and Artificial General Intelligence Relevant to DoD, first reported by Steven Aftergood at the Federation of American Scientists, has been researched and written by scientists belonging to JASON, the historically secretive organization that counsels the US government on scientific matters.

Outlining the potential use cases of AI for the DoD, the JASON scientists make sure to point out that the growing public suspicion of AI is “not always based on fact”, especially when it comes to military technologies. Highlighting SpaceX boss Elon Musk’s opinion that AI “is our biggest existential threat” as an example of this, the report argues that these purported threats “do not align with the most rapidly advancing current research directions of AI as a field, but rather spring from dire predictions about one small area of research within AI, Artificial General Intelligence (AGI)”.

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Das ist die wahre Geschichte hinter dem Bild des kranken Jungen

„Schreibt ihm ‚Alles Gute zum Geburtstag'“: Millionen Menschen kamen dieser Bitte nach © Screenshot Facebook
Der Beitrag wurde millionenfach kommentiert und tausende Male geteilt: Auf Facebook macht aktuell das Bild eines kranken Jungen die Runde, dem niemand zum Geburtstag gratulieren will. Doch an der Tränen-Geschichte ist fast alles gelogen.

stern.de

Es ist ein herzzereißender Post, der aktuell auf Facebook die Runde macht: Ein kleiner Junge sitzt in einem Rollstuhl, sein Gesicht ist mit roten Flecken überzogen, beide Arme sind bandagiert, die Hand ist nur noch ein Stumpf. Scheinbar hilflos lächelt er in die Kamera, vor ihm liegen Süßigkeiten, Bonbons, Kaugummis.

„Seine Schulfreunde haben ihm gesagt, dass ihm wegen seiner Krankheit niemand zum Geburtstag gratulieren wird“, steht über dem Foto. „Heute ist er elf Jahre alt geworden. Bitte scrollt nicht weiter, ohne ihm ‚Alles Gute zum Geburtstag‘ zu wünschen.“ Mehr als sechs Millionen Menschen sind dem Aufruf bereits gefolgt und haben dazu beigetragen, dass sich das Bild in Windeseile im Netz verbreitet hat.

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This Soft Robot Squeezes the Heart to Pump Blood

Image: Science Translational Medicine
Image: Science Translational Medicine
For heart failure patients, a new soft robot may soon be able to help by compressing the heart and coaxing it to beat.

By Madison Margolin | MOTHERBOARD

Scientists at Harvard University and the Boston Children’s Hospital are developing a customizable soft robot that fits around the heart and supports its natural pumping, according to a Science Translational Medicine report. The device is safer than the more existing devices we have right now.

„[The heart] is already beating, but not pumping much, [so] the device is beating with it, compressing and twisting with it,“ Ellen Roche, former PhD student at Harvard and the soft robot paper’s first author, told Motherboard. „[The soft robot] gives [the heart] extra power to squeeze and twist and eject the blood. It’s basically massaging it from the outside with a perfectly synchronized motion.“

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Alice Schwarzers „Emma“ wirft Netzfeministinnen Hetze vor

foto: emma In der Jubiläumsausgabe des Magazins
foto: emma In der Jubiläumsausgabe des Magazins „Emma“ werden Vertreterinnen anderer feministischer Medien als „Hetzfeministinnen“ bezeichnet.
„Emma“ nimmt andere Medien unter Beschuss und nennt deren Vertreterinnen „Hashtag“- und „Hetzfeministinnen“

dieStandard.at

In der 40. Ausgabe der „Emma“ widmet sich ein Artikel der feministischen Szene in Berlin und bezeichnet deren Vertreterinnen als „Hetzfeministinnen“. Kritisiert werden unter anderem die unterschiedlichen feministischen Positionen, die die Berliner Aktivistinnen im Gegensatz zu „Emma“ vertreten würden. Sie seien „pro Pornografie, pro Prostitution, pro Kopftuch, ja, pro Burka“. Diese „Netzfeministinnen“ würden „von den Medien gehätschelt“.

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Luther-Bibel bereits 100.000 Mal heruntergeladen

Bild: Google Play. Screenshot: bb
Bild: Google Play. Screenshot: bb

Die neue Lutherbibel für Smartphone oder Tabletcomputer verbreitet sich rasant: Das Mitte Oktober veröffentlichte Programm wurde schon über 100.000 Mal heruntergeladen, teilte die Deutsche Bibelgesellschaft am Mittwoch in Stuttgart mit.

evangelisch.de

Die elektronische Bibelausgabe ist gratis, finanziert wird das Projekt unter anderem von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). „Das Interesse an der Lutherbibel-App zeigt, dass auch in modernen Medien die klassische deutsche Bibelübersetzung ihren Platz haben muss“, sagte der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Christoph Rösel. Mit der Software können Nutzer im Text blättern, Verweisstellen verfolgen und die komplette Bibel durchsuchen. Es lassen sich Notizen und Lesezeichen zu einzelnen Versen anlegen und Passagen in verschiedenen Farben markieren. Ausgewählte Bibellesepläne für die regelmäßige und systematische Lektüre des Textes gehören ebenfalls zum Programm.

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Mark Zuckerberg: ‚Religion ist sehr wichtig´ – fürs Geschäft

Mark Zuckerberg, Bild: wikimedia.org/CC BY 3.0/Guillaume Paumier
Mark Zuckerberg, Bild: wikimedia.org/CC BY 3.0/Guillaume Paumier

Er sei jüdisch erzogen worden. Nach einer Periode, in der er alles in Frage gestellt habe, sei er jetzt davon überzeugt, dass Religion sehr wichtig sei, schreibt der Facebook-Gründer.

kath.net

Er sei kein Atheist und halte Religion für sehr wichtig, schreibt Mark Zuckerberg, der Geschäftsführer und Mitbegründer der Plattform „Facebook“.

Auf seinem eigenen Facebook-Konto hatte Zuckerberg sich vor Jahren als „Atheist“ bezeichnet. Das Wall Street Journal hatte dies 2007 in einem Artikel übernommen. Im Dezember 2016 wünschte Zuckerberg über Facebook allen „Frohe Weihnachten“ und „Fröhliches Chanukka“.

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Roboter-Forscher befürwortet bedingungsloses Grundeinkommen

Bild: 4ever.eu bearb.: bb
Bild: 4ever.eu bearb.: bb
„Roboterbesitzer werden Steuern zahlen müssen, um die Mitglieder unserer Gesellschaft zu ernähren, die keine existenziell notwendigen Jobs mehr ausüben“, sagt Roboter-Forscher Jürgen Schmidhuber.

Die Presse.com

Jürgen Schmidhuber, wissenschaftlicher Direktor des Schweizerischen Labors für Künstliche Intelligenz (IDSIA) in Lugano, programmiert Roboter mit Lernalgorithmen auf bestimmte Tätigkeiten. Er befürwortet ein bedingungsloses Grundeinkommen.

„Irgendwann werden Roboter viele Dinge erledigen, die heute Menschen tun. Sie werden Smartphones zusammenbauen und Brombeeren pflücken“, erklärte der Forscher gegenüber dem „SonntagsBlick“. Menschen würden schon heute vor allem „Luxusberufe“, wie Reporter oder Wissenschaftler ausüben, die nicht überlebensnotwendig seien.

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Simone Peter: „Ich habe eine solche Hasswelle noch nie zuvor erlebt“

Simone Peter, Bild: wikimedia.org/CC BY 3.0/gruene.de
Simone Peter, Bild: wikimedia.org/CC BY 3.0/gruene.de

Beleidigungen und Morddrohungen: Noch nie zuvor habe Grünen-Chefin Peter eine solche Hasswelle erlebt, erzählt sie, wie nach ihrer Kritik am Polizeieinsatz zu Silvester. Sie will strafrechtlich dagegen vorgehen.

DIE WELT

Grünen-Chefin Simone Peter hat nach ihren kritischen Äußerungen über den Polizeieinsatz in der Kölner Silvesternacht viel Hetze ertragen müssen.

„Wut klingt noch zu harmlos. Ich habe eine solche Hasswelle noch nie zuvor erlebt“, sagte Peter der „Bild am Sonntag“. Es habe viele persönliche Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen gegeben. „Gegen einige werde ich auch strafrechtlich vorgehen.“ Hass und Hetze dürften keine Toleranz erfahren.

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Roboter brauchen Rechte und Pflichten

2001: A Space Odyssey, Hal_9000 Zitat
2001: A Space Odyssey, Hal_9000 Zitat
Laut Drehbuch wurde der Supercomputer HAL 9000 am 12. Januar 1992 in Urbana, Illinois, in Betrieb genommen. Diese künstliche Intelligenz spielt eine zentrale Rolle in Stanley Kubricks Filmklassiker „2001: Odyssee im Weltraum“. Der Rechner entwickelt ein für Menschen ziemlich gefährliches Eigenleben.

Von Hanno Charisius | Süddeutsche.de

Nun ist es bestimmt nur Zufall, dass der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments genau 25 Jahre nach diesem fiktiven Ereignis am vergangenen Donnerstag beschlossen hat, die EU-Kommission solle sich mit Robotern und künstlicher Intelligenz befassen und ein Gesetzeswerk für die Maschinen der nahen und ferneren Zukunft entwickeln. Aber es war höchste Zeit.

Wer das jetzt für arg futuristisch hält, möge sich nur auf ein paar Meldungen aus den vergangenen Monaten besinnen. Mehrmals verursachten Fahrzeuge mit unausgereiftem Autopiloten Unfälle. Noch sind autonom fahrende Fahrzeuge die Ausnahme, doch das wird sich rasch ändern, wie auch in anderen Lebensbereichen Maschinen die Kontrolle übernehmen werden. Und so zielt auch die Initiative des EU-Parlaments zunächst vor allem auf Haftungsfragen: Wer zahlt, wenn ein Roboter was kaputt macht oder einem Menschen schadet? Der Besitzer? Der Entwickler? Der Verkäufer?

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Amasia wird der nächste Superkontinent unserer Erde

 Die Kontinente schieben sich zusammen, ein neuer Megakontinent entsteht nahe des Nordpols Quelle: Infografik Die Welt/ZGB grafik
Die Kontinente schieben sich zusammen, ein neuer Megakontinent entsteht nahe des Nordpols Quelle: Infografik Die Welt/ZGB grafik
Die Karibik wird als Erstes verschwinden: Verschiedene Forschergruppen habe errechnet, dass ein neuer Superkontinent entsteht. Wie einst Pangaea wird er Platten neu verbinden. Doch woanders als gedacht.

Von Cornelia Karin Hendrich | DIE WELT

Auf der Erde wird es in ferner Zukunft einen Superkontinent geben. Das legen Forschungsergebnisse nahe, die mithilfe leistungsstarker Computerprogramme die Bewegungen der Erdplatten hochrechneten.

Und das wird voraussichtlich passieren: Südamerika wird Richtung Nordamerika wandern, das Karibische Meer verschwindet. Dann wird sich Amerika über dem Nordpol mit Asien zusammenschieben. Afrika und Australien bewegen sich ebenfalls nach Norden und alle gemeinsam bilden dann den neuen Megakontinent – genannt Amasia. Ganz im Norden würden dann Alaska und Sibirien miteinander verbunden sein.

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Are Ad-Blockers Saving Internet Users, or Ruining the Internet?

Image: Courtesy of Admiral
Image: Courtesy of Admiral
Ad-blockers may seem like an answer to an internet user’s prayers. No annoying pop-ups, no promos before videos and no concerns about accidentally clicking on a virus. But for ad-driven websites, they’re a revenue leech that needs to be pried off.

By Meredith Rutland Bauer | MOTHERBOARD

This is becoming one of the internet’s biggest debates. More countries are cracking down on ad-blockers—the EU’s European Commission even proposed a rule this week that would allow media companies to ban users who use ad-blockers. The debate is no longer on the fringes with tech’s biggest names, including Facebook, weighing in.

“Ads support our mission of giving people the power to share and making the world more open and connected,” Facebook Vice President of Ads & Business Platform Andrew Bosworth said in an August announcement last year.

As of 2015, 500 million devices worldwide had an ad-blocker installed, including 181 million desktop users with an active ad-blocking plug-in or used a browser that automatically blocked ads, according to PageFair, an industry leader among advertising recovery—i.e. anti ad-block— companies.

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An Earth-Sized Telescope Is About to ‚See‘ a Black Hole For the First Time

Areal picture of the Array Operations Site. Image: W. Garnier/ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)
Areal picture of the Array Operations Site. Image: W. Garnier/ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)
This is the Atacama Large Millimeter Array, also known as ALMA—one of the world’s largest radio telescope arrays, an international partnership that spans four continents. In spring of 2017, ALMA, along with eight other telescopes around the world, will aim towards the center of the Milky Way, around 25,000 light years from Earth, in an attempt to capture the first-ever image of a black hole. This is part of a daring astronomy project called the Event Horizon Telescope (EHT).

By William Rauscher | MOTHERBOARD

My partner Dave Robertson and I took turns huffing from a can of oxygen to stave off the altitude sickness that can come on at 16,500 feet. Our guide Danilo Vidal, an energetic Chilean who wore his dark hair in a ponytail, pointed to a grey metal door with a glass window. “If we open that door,” said Vidal, “everyone in science will hate us for the rest of our lives.” Confused by this cryptic statement, I took another hit from the oxygen and peered through the glass, into the heart of the experiment.

Among a small forest of processors, I could see an eggshell-white box that resembled a dorm room refrigerator. Inside was the brand-new maser, an ultraprecise atomic clock that syncs up every antenna on-site, and then syncs ALMA itself to the Event Horizon Telescope’s global network, lending so much dish-space and processing power that it effectively doubles the entire network’s resolution.

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Künstliche Intelligenz spielt Poker-Profis an die Wand

Bild: APA/AFP/THOMAS SAMSON
Bild: APA/AFP/THOMAS SAMSON
20 Tage lang spielen Profis gegen die Künstliche Intelligenz Libratus um 200.000 Dollar. Bereits am ersten Tag erspielte der Bot einen Vorsprung von mehr als 70.000 Dollar.

Die Presse.com

Als 1997 ein Computer einen Schachmeister besiegte, wussten viele diesen technischen Fortschritt nicht einzuschätzen. Einerseits besiegte eine Maschine einen Menschen, aber andererseits war es doch ein von Menschenhand erschaffener Computer. Wohl auch aus diesem Grund sagten sich viele Experten wohl, dass zwar Schach verloren sei, aber es noch viele andere Spiele gäbe, in denen Menschen immer gegen Maschinen obsiegen werden. Als Beispiel wurden hierfür das chinesische Brettspiel Go genannt und auch Poker. Weniger komplex in seinem Spielaufbau, umso diffiziler die Miteinberechnung der Karten der Gegner.

2016 entschied Alpha Go, eine von Google entwickelte Künstliche Intelligenz, schlug den besten Go-Spieler der Welt. Nur eine der vier Partien konnte Lee Sedol für sich entscheiden. Umso größer wurde die Hoffnung, dass die letzte Bastion Poker lange nicht fallen würde.

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Online-Gottesdienst im EKHN-Gebiet – Gott braucht ein Smartphone

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Heute, am 13. Januar geht in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eine neue Gottesdienstform an den Start: ein Online-Gottesdienst. Die Gemeinde in der Kirche in Eppertshausen will versuchen während des gewohnten Gottesdienstes auch mit einer virtuellen Gemeinde ins Gespräch zu kommen, sodass sie gemeinsam Gottesdienst feiern und über ein App miteinander kommunizieren.

evangelisch.de

„5015 – Ruf nach mir!“ heißt der Online-Gottesdienst, der am Freitag, 13. Januar 2017, 18 Uhr, zum ersten Mal live ins Internet gestreamed, also übertragen wird. Der Name basiert auf Psalm 50, Vers 15: „Und wenn du in Not bist, rufe nach mir! Dann rette ich dich, und du wirst mich dafür ehren“ (Basisbibel). Der Stream und der Chat für die Interaktion zum Onlinegottesdienst wird unter www.rufnachmir.de erreichbar sein.

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Die Top-Tweets von Papst und Dalai Lama

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Über den Kurznachrichtendienst Twitter kann man offenbar die Geschicke der Welt lenken – zumindest der designierte US-Präsident Donald Trump nutzt die 140-Zeichen-Botschaften dazu. Auch religiöse Persönlichkeiten erreichen über Twitter Millionen Menschen. Sie setzen zumeist auf religiöse Erbauung – werden aber auch politisch.

Von Christian Röther | Deutschlandfunk

Über den Kurznachrichtendienst Twitter können Politiker und Popstars direkt zu ihren Anhängern sprechen. Auch religiöse Persönlichkeiten nutzen das. Der Dalai Lama etwa hat bei Twitter über 13 Millionen Follower – also Nutzer, die seine Nachrichten abonniert haben.

Damit hat der Dalai Lama nur sechs Millionen weniger Follower als Donald Trump mit fast 19 Millionen Abonnenten. Der prominente buddhistische Mönch schreibt alle ein bis zwei Wochen etwas – auf Englisch. Sein erfolgreichster Tweet im Jahr 2016 lautet:

„Wir wissen, dass jeder, der geboren wird, sterben muss. Aber wichtig ist: Noch während wir am Leben sind, müssen wir unserem Leben einen Sinn geben.“

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Verschwörungstheorien zum Breitscheidplatz nach Absurdität geordnet

Wer war’s? Die USA? Die Juden? Oder waren alle sowieso nur Schauspieler?

Von Stefan Lauer | VICE.com

An Verschwörungstheorien zu glauben, muss unglaublich unterhaltsam sein. Plötzlich bist du kein gelangweilter Industriemechaniker mehr, der im Arbeitszimmer der Mietwohnung YouTube-Videos anschaut und wütende Kommentare unter Facebook-Posts schreibt, sondern ein bisschen wie James Bond. Die Welt ist nicht mehr komplex und schwer verständlich, sondern einfach. Du brauchst vor allem keine langweiligen Zeitungsartikel: Es reicht, ein paar Blogs zu lesen und ein paar Videos anzuschauen, und schon bist du Experte in Außen-, Finanz- und Innenpolitik. Genau wie der Fußballfan, der immer der bessere Trainer ist, bist du der bessere Polizist, Politiker oder Geheimdienstler. Und nicht nur das, du bist auch der einsame Kämpfer für die Wahrheit, und dass du schon wieder keine Gehaltserhöhung bekommen hast und das extraweiche Klopapier bei Lidl ausverkauft war, ist damit schon wieder halb so schlimm.

Die Absolventen der YouTube-Universität wissen natürlich auch alles über den Terroranschlag am Breitscheidplatz und vor allem wissen sie, dass die Realität ganz anders aussieht, als die Medien und Ermittlungsbehörden sie darstellen. Diese „Theorien“ sind auf den ersten Blick skurril. Auf den zweiten Blick aber unangenehm und perfide. Opfer und ihre Familien werden verhöhnt und natürlich ist es nur ein kleiner Schritt (bei einigen ist keiner nötig), bis die selbstgezimmerten Gedankenkonstrukte zu übelstem Antisemitismus und Rassismus werden. Wir verlinken deshalb auch nicht auf die entsprechenden Verschwörungsseiten.

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