Archiv der Kategorie: Religion

We Need More Liberals Willing to Critique Islam, Says Ex-Muslim Leader

Image: Friendly Atheist

The American Humanist Association just uploaded several videos from its recent conference in Denver. I’ll post a few of them over the next day or so, but the crown jewel so far has to be Sarah Haider‘s speech about the necessity of liberal critiques of Islam.

By Hemant Mehta|Fiendly Atheist

Haider, who works with Ex-Muslims of North America, wrote a guest post for this site last year rebutting arguments made by Reza Aslan that I thought was just fantastic.

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Untersuchungen gegen Kurienerzbischof Paglia

Bild: tilly

Bild: tilly

Gegen den Präsidenten des Päpstlichen Familienrates laufen Untersuchungen in einem möglichen Betrugsfall. In Auktion sei der Kaufpreis für eine Immobilie auf 1,7 Millionen Euro manipuliert worden, trotz ihres Schätzwertes von 5,6 Millionen Euro.


kath.net

Gegen den Präsidenten des Päpstlichen Familienrates, Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, laufen Untersuchungen in einem möglichen Betrugsfall. Laut italienischen Medienberichten (Donnerstag) geht es um den Kauf eines Renaissance-Kastells 2011 in der damals von Paglia geleiteten umbrischen Diözese Terni-Narni-Amelia. In einer manipulierten Auktion sollen Bistumsmitarbeiter mittels einer Gesellschaft und mit Bistumsgeld die Immobilie in der Stadt Narni erworben haben. Der Kaufpreis habe rund 1,7 Millionen Euro betragen, obwohl der Wert auf rund 5,6 Millionen Euro geschätzt werde.

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Mann stürmt Kirche wegen Glockenläuten

Symbolfoto: © Helga Gross / pixelio.de

Während der Messe die Kirchtüren zusperren? Das ist neuerdings Usus beim sonntäglichen Gottesdienst in der evangelischen Pfarrgemeinde in Reutte. Die Kirchgänger wollen sich vor ungebetenem Besuch schützen.


unserTirol.com

Grund dafür ist ein Mann aus der Nachbarschaft, der schon zweimal während der Messfeier in die Kirche eindrang und dort laut um sich schrie. Der Mann verlangte lautstark, dass das Läuten der Glocken aufzuhören habe.

Pfarrer Mathias Stieger erklärte gegenüber der Tiroler Tageszeitung: „Wir haben Kinder und ältere Personen im Gottesdienst. Und müssen uns irgendwie schützen.“ Beim letzten Mal wurde er erst durch vier junge Männer dazu bewogen, aus der Kirche zu verschwinden.

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Dodo Mixa findet neue Aufgabe im Kloster Altomünster

Quelle: HFR

Quelle: HFR

Vor fünf Jahren trat Walter Mixa als Bischof von Augsburg zurück, weil ihm Kindesmisshandlung vorgeworfen wurde. Jetzt soll er Referent eines neuen “Burnout Centrums” werden


Von Helmut Zeller|Süddeutsche.de

Sein schlechter Ruf eilt ihm im Landkreis Dachau voraus: Der frühere Augsburger Oberhirte Walter Mixa ist zurück und könnte schon bald häufiger Gast im Kloster Altomünster sein. In den Pfarrgemeinden im Landkreis ist der Skandal um den Geistlichen noch in frischer Erinnerung. Vor fünf Jahren resignierte der Bischof, nachdem bekannt geworden war, dass er als Stadtpfarrer Heimkinder misshandelt haben soll. Jetzt wird er als Referent eines “Burnout Centrums” wirken, das von 1. Juni an im Kloster Altomünster Kurse anbietet. Schwester Apollonia, Priorin des Birgitten-Klosters, sagte dazu: “Vielleicht, Bischof Mixa hält ja viele Vorträge, aber es ist nicht so, dass er den Fuß in der Tür hat.”

Der 74-jährige Mixa bewohnt in Gunzenheim im Bistum Eichstätt ein Jugendstilhaus. Walter Mixa war von 1996 bis 2005 Oberhirte von Eichstätt und wurde dann von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Augsburg ernannt. Fünf Jahre später trat Mixa, der auch Militärbischof war, zurück: Als Schrobenhausener Stadtpfarrer soll er Heimkinder geohrfeigt oder geprügelt haben. Mixa wies die Vorwürfe zunächst zurück, räumte aber nach zwei Wochen ein: “Die eine oder andere Watschn kann ich nicht ausschließen”. Mit seinem Rücktritt hadert er bis heute.

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Bischofsbier “Urbi et Ortie”: Saufen ist gottgefällig

la-croix.com

“Urbi et Ortie”: Unter diesem Namen wird im westschweizerischen Fribourg ab Montag ein sogenanntes Bischofsbier angeboten.


evangelisch.de

Zunächst stehen 500 Flaschen zum Verkauf, wie Bistums-Sprecherin Laure-Christine Grandjean am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. “Aber falls es funktioniert, werden wir sofort mehr bestellen”, versicherte sie. Die Einnahmen sollen an zwei Flüchtlingshilfswerke gehen.

Angestoßen hat die Aktion der Bischof der Diözese von Lausanne, Genf und Fribourg, Charles Morerod. Anlass ist die Beteiligung des Bischofshauses von Fribourg an der Nacht der Museen am Samstag. Zudem soll Morerod wenig erfreut gewesen sein, als die Brauerei “Cardinal” vor vier Jahren ihre Produktion in Fribourg einstellte. In Bistum Lausanne, Genf und Fribourg leben rund 700.000 Katholiken.

Das neue Bischofsbier wurde den Angaben zufolge von einer Brauerei in Fribourg gebraut und schmeckt leicht nach Brennnesseln. Dies erklärt – neben der Anspielung auf den päpstlichen Segen “Urbi et Orbi” – auch den Namen des Gerstensaftes: Im Französischen steht “Ortie” für Brennnessel.

Genf verbietet Schülern Auftritt in religiöser Oper

religion_dark_agesGrundschüler aus Genf dürfen nicht bei der Kinderoper «Noahs Sintflut» von Benjamin Britten mitsingen, lediglich das Zuhören sei erlaubt. Es gehe um die vorgeschriebene Laizität.


kath.net

Grundschüler aus Genf dürfen nicht bei der Kinderoper «Noahs Sintflut» von Benjamin Britten (1913-1976) mitsingen. Lediglich anhören sei für Primarschüler erlaubt, entschied die zuständige Bildungsbehörde des Kantons Genf unter Berufung auf die vorgeschriebene Laizität, wie das Portal «kath.ch» (Mittwoch) berichtet. Das Genfer Kammerorchester wollte das religiöse Werk aufführen.

Das Genfer Bildungsdepartement beruft sich bei seinem Verbot unter anderem auf Artikel 15 der Bundesverfassung, der Glaubens- und Gewissensfreiheit gewährleistet. Niemand darf demnach gezwungen werden, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.

Aus Sicht der Behörde ist das «Singen eines biblischen Werkes, insbesondere von Texten mit starker religiöser Konnotation» vergleichbar mit dem «Vollzug einer religiösen Handlung», erklärte die stellvertretende Generalsekretärin Teresa Skibinska auf Anfrage. Das Singen der besagten Oper sei darum nicht vereinbar mit der Bundesverfassung. Die Beteiligung der Primarschüler an der Oper widerspreche der «religiösen Neutralität», die für die Schulen im Kanton gelte. Primarschüler seien zudem in Fragen des Glaubens nicht gefestigt.

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Religionsstreit an bayerischer Schule: “Atheisten sind dumm”

Foto: brightsblog

Foto: brightsblog

Ein Schulleiter will eine staatliche Realschule bei München auf streng christlichen Kurs bringen: Er hängt Kreuze in die Klassen und möchte tägliche Gebete einführen. Laut Gesetz darf er das – doch Eltern und Schüler wehren sich.


Von Bernd Kramer|SpON

Die Aussage soll in einer Vertretungsstunde in der 10e gefallen sein. Der Schulleiter der Realschule Geretsried betrat die Klasse. Es sollte, so schildert es ein Lehrer der Schule, ein Gebet gesprochen werden, einige Schüler wollten aber offenbar nicht. Eine Diskussion entspann sich. Am Ende sagte der Schulleiter den Satz, der Lehrer, Eltern, Schüler aufregt: “Atheisten sind dumm.”

Nicht alle Schüler der Schule sind getauft. Einige Lehrer glauben nicht an Gott, etwa der Biologielehrer der 10e; die Schüler wissen davon. Sagt der Rektor also, dass an der Schule dumme Lehrer unterrichten? Dass man glauben muss, um an dieser bayerischen Schule klug zu werden?

In Geretsried geht es längst um Grundsätzliches: Wie viel Religion darf es an einer staatlichen Schule geben?

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DIA-Dokument: Das Märchen vom US-Masterplan für den “Islamischen Staat”

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Haben die USA den Aufstieg des “Islamischen Staats” gefördert? Ein Papier des US-Militärgeheimdienstes DIA soll das beweisen. Doch das Dokument belegt vor allem Heuchelei und Versagen der US-Regierung.


Von Christoph Sydow|SpON

Das Geheimdokument ist nur sieben Seiten lang, davon sind drei Blätter fast völlig weiß, weil zensiert. Doch die übrigen Zeilen sollen dafür sorgen, dass der Aufstieg der Terrororganisation “Islamischer Staat” (IS) in einem neuen Licht erscheint. Das Dokument aus dem Jahr 2012 belegt angeblich, dass die USA den Aufstieg der Dschihadisten förderten. Davon sind zumindest Kritiker der US-Regierung überzeugt. Doch bei genauerer Betrachtung lässt sich diese Schlussfolgerung nicht halten.

Das Papier, um das es geht, wurde in der vergangenen Woche von der konservativen Organisation Judicial Watch veröffentlicht. Die Gruppe steht den Republikanern nahe und hatte erfolgreich auf die Herausgabe von Regierungsunterlagen zum tödlichen Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi 2012 geklagt. Unter den Dokumenten, die daraufhin von der Regierung herausgegeben wurden, ist auch ein Bericht der Defense Intelligence Agency (DIA). Die DIA ist die Dachorganisation der Nachrichtendienste der vier Teilstreitkräfte im US-Militär.

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Glaube und Moderne: Religion lässt sich nicht komplett abschreiben

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Mit Beginn der 1960er-Jahre flaute das Interesse an Kirche und Religion in Deutschland ab. Ein Vorgang, der bis heute anhält. Warum ist das so? Detlef Pollak und Gergely Rosta haben in ihrem Buch “Religion in der Moderne – Ein internationaler Vergleich” den aktuellen Stand von Religion in säkularen Zeiten analysiert.


Von Mirko Smiljanic|Deutschlandfunk

Deutschlands christliche Kirchen hatten ihre beste Zeit in den 1940er- und 1950er-Jahren. Städte lagen in Schutt und Asche, die Zahl der Opfer des mörderischen Krieges ging in die Millionen, traumatisiert suchten Überlebende Hilfe und Orientierung bei den großen Konfessionen. Und fanden sie auch. Die Gotteshäuser waren voll, was Pfarrer sagten, hatte Gewicht. Ein Einfluss, den die Kirchen nutzten: Geschickt verbanden sie religiöse Werte mit politischen, wirtschaftlichen und nationalen Interessen. “Funktionale Diffusion” nennen Religionssoziologen diesen Prozess. Doch nach dem Aufstieg folgte der Fall, den Soziologen mit dem Begriff “Funktionale Differenzierung” umschreiben. Sobald die Ziele erreicht waren – also mit Beginn der 1960-Jahre – flaut das Interesse für Religion und Kirche ab. Ein Vorgang der bis heute anhält, so Detlef Pollak, Professor für Religionssoziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Autor der Studie “Religion in der Moderne – Ein internationaler Vergleich”.

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Katholischer CDU-Arbeitskreis Sachsen: Nein zur Homo-‘Ehe’

HP,Screenshot: bb

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„Ehe im Sinne des Grundgesetzes ist die Verbindung von Mann und Frau. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Verbindungen lehnen wir ab.“ Dies stellte für den Katholischen Arbeitskreis Sachsen der Vorsitzende Mathias Kretschmer auf Anfrage von kath.net fest.


kath.net

Landesvorsitzender Kretschmer erläuterte wörtlich gegenüber kath.net:

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind nicht auf die Weitergabe des menschlichen Lebens ausgerichtet und sind deshalb für eine Gesellschaft nicht grundlegend. Sie können schon auch aus diesem Grund nicht Maßstab politischen Handelns sein.

Wir denken, dass die Ehe im Sinne des Grundgesetzes die Verbindung von Mann und Frau ist. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Verbindungen lehnen wir ab. Beispielsweise sind bei vollem Adoptionsrecht die Konsequenzen überhaupt nicht absehbar. Das adoptierte Kind steht im täglichen absoluten Focus der Gesellschaft, es hat massiven Leistungsdruck sich zu behaupten und es bekommt eine einseitige Erziehung, die der Zukunft nicht dienlich ist. Die gleichgeschlechtlichen „Eheleute“ werden definitiv nicht ihre errungenen Werte aufgeben. Und dabei haben wir hier noch nicht die Rechte der Kinder berücksichtigt.

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Justizminister Maas will Staatsvertrag mit Muslimen

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) © Frank Nürnberger

Staatsverträge könnten Muslime enger an die deutsche Verfassung heranführen. Deshalb plädiert Bundesjustizminister Maas für einen Staatsvertrag mit Muslimen und warnt davor, den Islam pauschal abzuqualifizieren.


MiGAZIN

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat sich für einen Staatsvertrag mit den muslimischen Gemeinschaften in Deutschland ausgesprochen. Staatsverträge könnten ein wichtiger Schritt sein, “um die muslimischen Gemeinschaften enger an den Verfassungsstaat und seine Werte heranzuführen”, sagte Maas am Mittwochabend laut Redemanuskript in der Berliner Humboldt-Universität. Der Minister sieht in einem solchen Vertrag eine Chance für die Entwicklung eines deutschen Islam.

Maas zog dabei eine Parallele zum kirchlichen Arbeitsrecht. Bislang habe die katholische Kirche Mitarbeiter regelmäßig entlassen, wenn diese nach Scheidung wieder geheiratet hätten oder eine homosexuelle Lebensgemeinschaft eingegangen seien, sagte Maas. Diese Praxis war in der Gesellschaft zunehmend auf Ablehnung gestoßen. Inzwischen hat die Kirche Änderungen angekündigt. “Solche positiven Einwirkungen des staatlichen Rechts auf die Binnenorganisation der Religionsgemeinschaften kann ich mir auch bei den Muslimen gut vorstellen”, sagte Maas.

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“Folterwerkzeuge dürfen in der EU noch immer beworben werden”

Elektrische Schlagstöcke. Bild: igfm

Amnesty-Experte Marczynski über Folter in Europa und wie ein bestehendes EU-Handelsverbot mit Folterwerkzeugen umgangen wird


Interview Bianca Blei|derStandard.at

Im Jahr 2006 führte die Europäische Union die weltweit erste Handelsregulierung für Gegenstände ein, die keinen Zweck außer der Hinrichtung, der Folter oder ähnlichen Misshandlungen von Menschen haben. Eine Reihe von Dingen wie elektrische Fußfesseln, elektrische Schlagstöcke und Netzbetten landeten auf der Liste von verbotenen Gütern, die in die EU weder ein- noch ausgeführt werden dürfen.

Ein Bericht von Amnesty International zeigt allerdings, dass europäische Unternehmen immer noch in den Handel mit solchen Gütern involviert sind. Am Donnerstag begann im EU-Parlament eine Debatte über eine Verschärfung der Richtlinie. Amnesty-Experte Marek Marczynski über Schlupflöcher in der aktuellen Bestimmung, wie Firmen die Regulierung umgehen und wo Folter noch immer stattfindet.

STANDARD: Wenn man von Folter spricht, dann ist das etwas sehr Mittelalterliches. Wie gängig sind solche Praktiken in der heutigen Zeit noch?

Marczynski: Klar ist, dass Folter unter internationalem Recht streng verboten ist. Das gilt für alle Staaten dieser Welt. Da gibt es einen sehr hohen gesetzlichen Standard. Realität ist aber, dass laut unserem Bericht aus dem vergangenen Jahr 82 Prozent der Länder weltweit in irgendeiner Weise und in einem gewissen Grad foltern.

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Vatikan weist Erdogans Darstellung zu Papst-Flugzeug zurück

Headquarter des Konzerns.

Headquarter des Konzerns.

Erdogan hatte behauptet, der Papst verfüge über eigene Flugzeuge. Hintergrund der Erdoganaussage ist, dass das türkische Religionsamt wegen eines teuren Dienstwagens für den Behördenleiter in die Schlagzeilen geraten war.


kath.net

Der Vatikan hat die Darstellung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zurückgewiesen, wonach Papst Franziskus über eigene Flugzeuge verfüge. In einem Interview der privaten türkischen Nachrichtenagentur DHA erklärte Vatikansprecher Ciro Benedettini laut Presseberichten vom Donnerstag, der Papst nutze bei Auslandsreisen Charterflüge der italienischen Gesellschaft Alitalia. Erdogan hatte eine Forderung, der Chef des türkischen Religionsamtes solle künftig mit Regierungsflugzeugen reisen können, mit Hinweis auf den Papst begründet.

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Islamischer Staat: Flitterwochen im Kalifat

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Der “Islamische Staat” soll von einer Idee zu einem realen Land werden. Dazu schafft die Miliz in Syrien neue Fakten und lockt mögliche Bürger aus aller Welt an. Ihre wichtigsten Köder: Sex und Geld.


Von Raniah Salloum|SpON

Seine Zukünftige hatte Abu Bilal al-Homsi online kennengelernt. Monatelang chatteten die beiden. Dem 28-jährigen Syrer gefiel die 24-jährige Tunesierin: Intelligent, gebildet, religiös konservativ. Genau wie er. Dazu teilten beide denselben Traum: ein Leben im “Islamischen Staat” (IS).

Auch die junge Frau fand den studierten Informatiker offenbar sympathisch. Als er um ihre Hand anhielt, willigte sie ein. Sie reiste über die Türkei zusammen mit anderen Frauen nach Syrien. Ihr Verlobter ließ seine Heimat Homs hinter sich und zog in die IS-Hochburg Rakka. Dort trafen sich die beiden zum ersten Mal.

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EKD-Militärbischof: Afghanistan “bei weitem noch nicht befriedet”

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Zur Stabilisierung der Sicherheit in Afghanistan sind die Präsenz und das Engagement der ausländischen Truppen nach Ansicht des evangelischen Militärbischofs Sigurd Rink noch dringend notwendig. Man habe es in dem Land “bei weitem noch nicht mit einer befriedeten Gesellschaft zu tun”, sagte Rink nach seiner Rückkehr von einem dreitägigen Afghanistan-Besuch am Donnerstag in Berlin.


evangelisch.de

Die bewaffneten Konflikte nähmen im Gegenteil derzeit sogar zu. Es sei daher in seinen Augen noch verfrüht zu sagen, ob Ende des Jahres die restlichen Truppenbestandteile abgezogen werden können.

Kann ein Krieg „heilig“ sein?

Bild: Frankfurter Rundschau

In den heiligen Schriften wird sehr viel über Krieg berichtet. Logisch ist das nicht.


Von Markus Tiedemann|Frankfurter Rundschau

Krieg ist nun wirklich eine scheußliche Sache. Krieg bedeutet die erste Regel menschlichen Zusammenlebens außer Kraft zu setzen: das Tötungsverbot. Ohne das Tötungsverbot macht es gar keinen Sinn, sich in Gemeinschaften zusammenzuschließen. Daher ist es so sehr schwer, einen Krieg als gerecht oder gar gut zu bezeichnen.

Umso trauriger ist es, dass in den heiligen Schriften sehr viel über Krieg berichtet wird.

Die Thora und das Alte Testament erzählen davon, dass Gott das Volk Israel ins gelobte Land geführt hat. Dort sollten die Israeliten leben und sich vermehren. Allerdings war dieses Land nicht leer. Vielmehr war geplant, die dort lebenden Völker zu vertreiben oder zu ermorden. Der sogenannte Bann zwischen dem Volk Israel und dem Gott Jahwe besagt leider genau das.

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Leitmedien berichten über Homorechte statt über gekreuzigte Kinder!

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Wo, meine Damen und Herren vom „Spiegel“, bleibt Ihr Aufschrei über das Leid der Massakrierten? Der Kulturkampf gegen das Christentum und gegen die Kirche ist Ihnen wohl wichtiger als die grauenvoll Getöteten.


Von Michael Schneider-Flagmeyer|kath.net

Die mörderischen Horden des IS zerstören auch wesentliche Kulturgüter der Menschheit. Jetzt ist wohl das Weltkulturerbe Palmyra an der Reihe. Die Aufregung und Empörung darüber ist in den deutschen Feuilletons groß. Aber die Empörung über die bestialische Ermordung von Abertausenden Christen, Jesiden, Kurden und nicht willfährigen Muslimen spielt in unseren Leitmedien kaum eine Rolle. Man hat sich wohl damit abgefunden, dass der ganze Westen zuschaut und vor allem die Amerikaner, Briten und Franzosen die eine besondere Verantwortung im Irak und auch in Syrien haben, letztere aufgrund ihrer ehemaligen Kolonialpolitik mit ihrer willkürlichen Grenzziehung. Das Ganze zeigt, was den Verantwortlichen in Politik und Medien in der westlichen Welt der Mensch als Geschöpf Gottes noch wert ist. Dieselben hier genannten Verantwortlichen überbieten sich aber, bei jeder Gelegenheit über Mitmenschlichkeit, Menschenrechte und Antidiskriminierung zu schwadronieren.

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Kurienerzbischof Marcelo Sanchez Sorondo: (menschengemachter) Klimawandel schuld an Abtreibung

Marcelo Sánchez Sorondo, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Msgr. Marcelo Sánchez Sorondo, ein argentinischer Kurienerzbischof, ist Kanzler der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften. Die Akademie geriet jüngst wegen der Durchführung einer internationalen Konferenz zum Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung in die Kritik.


Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Kritisiert wurde vor allem die Anwesenheit von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der von Papst Franziskus empfangen wurde und anschließend die Eröffnungsrede der Konferenz hielt, und von UNSDNS-Direktor Jeffrey Sachs (UN Sustainable Development Solutions Network), der Hauptreferent der Konferenz war. Beide sind bekannte Neo-Malthusianer, die es geradezu als Pflicht betrachten, die Weltbevölkerung zu dezimieren. Rund um die Konferenz und die angekündigte Öko-Enzyklika von Papst Franziskus wurden Fragen laut, ob sich die Katholische Kirche der Klimadoktrin, der Weltbevölkerungsdoktrin und der Abtreibungsdoktrin der UNO beugt.

In einem Interview der amerikanischen Internetseite C-Fam versuchte Erzbischof Sánchez Sorondo die Päpstliche Akademie gegen die Kritik an der Konferenz zu verteidigen. In Wirklichkeit bestätigte der ranghohe argentinische Kurienvertreter, daß Sorgen und Kritik durchaus berechtigt sind.

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Umfrage unter Türken: USA und Israel sind die größten Bedrohungen der Heimat

Auf die Frage, in welchem ​​Land sie die größte Bedrohung für die Türkei sehen würden, antworteten 42,6 Prozent der Befragten mit Israel. 35,3 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben die USA an. (Foto: Flickr/Old or young by Petr Dosek CC BY 2.0)

Wie eine aktuelle Umfrage einer türkischen Universtität ergab, halten die Bürger offenbar die USA und Israel für die größten Bedrohungen des Landes. Zwar sanken die Werte im Laufe der vergangenen zwei Jahre etwas ab. Mit über 40 bzw. über 35 Prozent sind sie jedoch nach wie vor signifikant.


Deutsch Türkische Nachrichten

Die Umfrage wurde von der Istanbuler Kadir Universtität durchgeführt. Hierzu befragten die Forscher im vergangenen April rund 1000 Bürger in verschiedenen türkischen Städten. Eine ablehnende Haltung kristallisierte sich hier aber nicht nur gegenüber den USA und Israel heraus, obschon nach wie vor EU-Beitrittskandidat, gaben sich auch ein nicht unerheblicher Teil skeptisch hinsichtlich der Euroländer.

Auf die Frage, in welchem ​​Land sie die größte Bedrohung für die Türkei sehen würden, antworteten 42,6 Prozent der Befragten mit Israel. 35,3 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben die USA an, berichtet das Portal algemeiner.com. Immerhin: 2013 fielen die Werte diesbezüglich mit 37,1 und 41,7 Prozent noch deutlich höher aus. Ebenso zurückhaltend zeigten sich die Türken gegenüber Syrien mit 22,1 Prozent und Armenien mit 20,3 Prozent.

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Konvertiten und Islamismus: “Das sind die 150-Prozentigen”

A fighter of the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) holds an ISIL flag and a weapon on a street in the city of Mosul, June 23, 2014. U.S. Secretary of State John Kerry held crisis talks with leaders of Iraq's autonomous Kurdish region on Tuesday urging them to stand with Baghdad in the face of a Sunni insurgent onslaught that threatens to dismember the country. Picture taken June 23, 2014. REUTERS/Stringer (IRAQ - Tags: CIVIL UNREST POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY) - RTR3VIB1

A fighter of the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) holds an ISIL flag and a weapon on a street in the city of Mosul, June 23, 2014.

Der 23-jährige mutmaßliche IS-Kämpfer aus Freiburg ist ein weiteres Beispiel für die Islamisierung junger Männer hierzulande: Vom Konvertiten zum Radikalen innerhalb kurzer Zeit.


Von Biggi Hoffmann|SWR Fernsehen

Der junge Mann, der möglicherweise aus Baden stammt, soll sich im Irak selbst in die Luft gesprengt und Dutzende mit in den Tod gerissen haben. Der 23-Jährige ist offenbar ein Konvertit, der sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen im vergangenen Jahr radikalisiert habe – ein typischer Verlauf bei vielen radikalen Islamisten, wie ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt erläutert: “Immer wieder gibt es diese Biographien von jungen Leuten, die sich von dieser Ideologie so sehr angezogen fühlen, dass sie in eine Art Sog geraten, verstärkt durch Propaganda, Videos und Botschaften, die sie im Internet finden.” In relativ kurzer Zeit seien sie dazu entschlossen, alles hinter sich zu lassen: “Sie meinen, sie müssten nun selbst kämpfen, und sie sind auch dazu bereit ihr Leben zu geben.”

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