Kritik: KiKA-Sendung “Schau in meine Welt – Tahsins Beschneidungsfest”


kika_beschneidungBereits bevor der Film “Tahsins Beschneidungsfest” im KiKA lief, haben Ärztverbände sowie Kinder- und Menschenrechtsorganisationen, uns eingeschlossen, den Film kritisiert. Dabei wollten wir es natürlich nicht belassen, wir möchten auch sehen, ob der Beitrag wirklich so schlimm war wie befürchtet. Unsere Ansicht: Ja!

Von Victor Schiering und Michael Butscher – MOGIS.e.V.

Wer eine Reportage macht, muss sich natürlich immer fragen, wie weit er die beschriebenen Geschehnisse einordnet und bewertet. Ist der Beitrag an Erwachsene gerichtet, so ist es durchaus in Ordnung, diese Einordnung weitestgehend auszulassen. Man kann erwarten, dass der mündige Bürger selbst in der Lage ist, die Schilderungen zu bewerten.

Handelt es sich beim Zielpublikum aber speziell um Kinder, so wäre mehr Sorgfalt erforderlich.

Natürlich soll und will man auch Kindern ihre Meinung nicht vorschreiben. Aber wenn die gezeigten Personen durchweg eine bestimmte einseitige Haltung einnehmen (bedingt durch ihren kulturellen oder religiösen Hintergrund), dann wäre es wichtig zu erwähnen, dass es bei einem kontroversen Thema auch andere Stimmen gibt.

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1 Comment

  1. Die Beschneidungen der Vorhaut des Geschlechtsorgan von Säuglingen und Jungen ist gefährlich, barbarisch, blutig, brutal und bronzezeitlich und stellt eine flagrante Verletzung der allgemeinen Menschenrechte sowie eine Verletzung der UN Kinderschutzkonvention dar. 😦

    Von den Ärzten wird bei der Beschneidung verlangt, diese blutige, schmerzhafte Folklore -ohne medizinische Indikation- und unter Bruch des antiken „Eid des Hippokrates“ nach dem ein Patient nicht ohne medizinischen Grund behandelt werden darf, gegen den Willen des Kindes durchzuführen. 😦

    Sollte ein Mann sich an seiner Vorhaut stören, kann er später selbst entscheiden, ob dieser Eingriff stattfinden soll. 😉

    Nicht jede religiöse Folklore ist heute noch legitim: Im Hinduismus war die Witwenverbrennung beim Tod des Mannes üblich; die Frau musste einwilligen; trotzdem sollte ein zivilisierten Staat einen solchen religiösen Schwachsinn – wie auch diese gefährliche Beschneidung bei Säuglingen und Jungen – nicht dulden! Absurd ist die Propaganda für solche Säuglings- und Jungenmisshandlung im Kinderfernsehen. 😦

    Aufgeklärte ( wie auch säkulare) Juden warnen vor der barbarischen Folklore der Beschneidung an Säuglingen; jährlich gibt es Todesfolgen dieser Folklore oder der Verlust des Penis, Hepatitis- wie Herpes-Übertragung auf den Säugling durch das rituelle Ablutschen des blutenden Penis. 😦 😦
    http://www.jewsagainstcircumcision.org/

    Eine mächtige Lobby drängte Deutschland diese MenschenRechte von hilflosen Säuglingen und Jungen im Gotteswahn (Dawkins) unter den Teppich zu kehren:

    Ohne die Unterstützung der Berliner Machtpolitikerin Merkel wäre diese Tragödie für hilflose Säuglinge bei uns in Deutschland nicht möglich gewesen; aber Barmherzigkeit wird nur Wählern im Gotteswahn (Dawkins) nicht den hilflosen und noch wahlunmündigen Opfern zuteil. 😦
    http://giordanobrunostiftung.files.wordpress.com/2012/12/beschneidung_komikernation.png?w=600&h=400

    http://giordanobrunostiftung.files.wordpress.com/2013/12/kinderrechte.jpg%3Fw%3D480%26h%3D745

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