Schmidt-Salomon: „Der Staat braucht keine religiösen Dogmen“

Michael Schmidt-Salomon Quelle: Udo UngarDiplom-Designer
Die religionskritische Giordano-Bruno-Stiftung kämpft für eine strikte Trennung von Staat und Kirche. Finanziell seien diese noch immer eng verflochten, moniert ihr Sprecher Michael Schmidt-Salomon.

Von Simon Benne | Hannoversche Allgemeine

Herr Schmidt-Salomon, derzeit tingeln Sie mit einem Bus durch Deutschland, um im Rahmen einer großangelegten Kampagne Menschen zum Atheismus zu bekehren. Woher rührt der missionarische Eifer?

Es ist keine atheistische Kampagne. Wir sind nicht gegen Religion, sondern für einen weltanschaulich neutralen Staat. Dafür können sich auch gläubige Menschen einsetzen. Schon 1919 wurde in der Weimarer Reichsverfassung die Trennung von Staat und Kirche verankert. Doch bis heute sind beide finanziell eng verflochten. Der Staat zahlt zum Beispiel der Gehälter von Bischöfen. Hundert Jahre Verfassungsbruch sind genug!

Auch jemand, der selbst nie ins Schwimmbad geht, finanziert als Steuerzahler den Bau von Bädern mit. Was ist an der Bischofsbesoldung so schlimm?

Das ist eine ganz andere Frage. Laut Bundesverfassungsgericht kann nur ein Staat, der keine Religionsgemeinschaft privilegiert, Heimstatt aller Bürger sein.

Sie beklagen auf ihrer Website eine „verfassungswidrige Diskriminierung religionsfreier Menschen“. Welche dunklen Mächte diskriminieren Sie denn? Leben wir nicht in einem freien Land?

Unsere Gesetze sind von der Wiege bis zur Bahre von religiösen Normen mitbestimmt. Vom Embryonenschutz bis zum Friedhofszwang. Ein weltanschaulich neutraler Staat darf sich jedoch nicht von religiösen Dogmen leiten lassen. Doch es gibt Zwangsberatungen vor Abtreibungen, und Sterbehilferegelungen, die sich an kirchlichen Normen ausrichten.

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Abtreibungen in Italien: „Zurück ins Mittelalter“

Bild: tagesschau.de
Seit 40 Jahren sind Abtreibungen in Italien legal. Doch ein Großteil der Ärzte weigert sich inzwischen, den Eingriff vorzunehmen. Auch die Politik geht massiv gegen Abtreibungen vor.

Von Ellen Trapp | tagesschau.de

Livia ist zierlich, nicht besonders groß gewachsen. Mit großen braunen Augen sieht die Römerin in die Welt. Dass sie gerade an ihrer Doktorarbeit in Physik schreibt, würden ihr viele auf den ersten Blick nicht zutrauen.

Doch wenn sie davon erzählt, was sie vor einigen Jahren erlebt hat, wird ihre Stimme ein bisschen zittrig. Livia hat abgetrieben. Sie war damals 19 und hat keine Sekunde lang überlegen müssen – ihr Entschluss stand sofort fest.

Doch bis sie tatsächlich abtreiben konnte, vergingen fast drei Monate. „Es gibt einen starken politischen Willen, die Abtreibung nicht einfach zu gestalten. Du bist gezwungen, die Veränderungen deines Körpers mitanzusehen, das hat Methode.“

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Frauen verlassen die Kirche – wegen der katholischen «Frauenfeindlichkeit»

Die frühere Zürcher Stadträtin Monika Stocker hat endgültig mit der katholischen Kirche gebrochen – so wie weitere fünf Feministinnen. (Bild: NZZ / Christoph Ruckstuhl)
Der Papst setzt Abtreibungen mit «Auftragsmord» gleich – und treibt damit eine Gruppe Feministinnen zum Austritt. Mit dem «patriarchalen System» wollen Monika Stocker, Cécile Bühlmann und ihre Mitstreiterinnen nichts mehr zu tun haben.

Simon Hehli | Neue Zürcher Zeitung

Jetzt haben sie endgültig genug: Sechs bekannte Schweizer Feministinnen treten demonstrativ aus der katholischen Kirche aus. Diesen Entscheid verkündeten am Montag die beiden früheren Nationalrätinnen Cécile Bühlmann (gp., Luzern) und Ruth-Gaby Vermot (sp., Solothurn), die ehemalige grüne Zürcher Stadträtin Monika Stocker, die beiden Theologinnen Regula Strobel und Doris Strahm sowie Anne-Marie Holenstein, die frühere Direktorin des katholischen Hilfswerks Fastenopfer. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, sei eine Äusserung des Papstes im Oktober gewesen: Franziskus bezeichnete die Abtreibung als «Auftragsmord».

Diese «schockierende» Aussage sei nicht nur ein verbaler Ausrutscher, sondern spiegle die Grundhaltung der römisch-katholischen Amtskirche, dass ein Schwangerschaftsabbruch in jedem Fall eine schwere Sünde ist, schreiben die sechs Frauen in ihrer Medienmitteilung.

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Päpstlicher Blödsinn: Abtreibung ist wie „Auftragsmörder“ bestellen

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
„Ist es gerecht, jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen?“, fragt Papst Franziskus. Bei der Diagnose einer schweren Behinderung bräuchten werdende Eltern keine „hastigen Ratschläge“ zum Schwangerschaftsabbruch, sondern etwas ganz anderes.

katholisch.de

Papst Franziskus hat Abtreibungen mit einem Auftragsmord verglichen. „Aber wie kann ein Akt, der das unschuldige Leben […] unterdrückt, therapeutisch, zivil oder einfach menschlich sein“, sagte der Pontifex am Mittwoch bei seiner Generalaudienz in Rom. „Ich frage Euch: ist es gerecht, jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen? Das kann man nicht machen, es ist nicht gerecht, einen Menschen umzubringen, auch wenn er klein ist. Es ist, wie einen Auftragsmörder zu mieten, um ein Problem zu lösen.“

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48.000 Franzosen unterschreiben Petition zur Abtreibung

Eine Online-Petition zur Aufhebung der Gewissensklausel bei Abtreibungen in Frankreich hat bis Montagvormittag rund 48.200 Unterzeichner gefunden. Zuvor hatte der Gynäkologenverband Abtreibung als „Tötung“ bezeichnet.

DOMRADIO.DE

Die Erklärung werfe ein Licht auf die aktuelle Situation im Land, zitiert die Zeitung „La Croix“ die Initiatorin der Petition, Madeline Da Silva. Viele Frauen hätten keinen Zugang zu Abtreibungen, weil sich Ärzte aus Gewissensgründen weigerten, sie durchzuführen.

Im August war bekannt geworden, dass ein Krankenhaus im französischen Departement Sarthe keine Schwangerschaftsabbrüche mehr vornimmt. Alle drei dort beschäftigten Gynäkologen berufen sich auf Gewissensgründe. Mitte September hatte der Präsident des Gynäkologenverbandes „Syngof“, Bertrand de Rochambeau, erklärt, er sehe Abtreibung als „Tötung“.

Ministerium ordnet Überprüfung an

Mit dieser Äußerung stieß er eine Debatte an. Die Staatssekretärin für Gleichstellung, Marlene Schiappa, zeigte sich über die Äußerung verärgert und betonte, sie werde sich entschlossen für den Zugang zu Abtreibung einsetzen. Ähnlich äußerte sich auch Gesundheitsministerin Agnes Buzyn. Sie ordnete zudem eine Überprüfung der aktuellen Situation hinsichtlich des Zugangs zu Abtreibung an.

Frauenärzte-Präsident: Liste von Ärzten hilft Frauen in Not

Der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, Christian Albring, begrüßt die Entscheidung des Kommunalverbands der Region Hannover, eine Liste von Ärzten zu erstellen, die Abtreibungen vornehmen. „Damit helfen wir den Frauen und Mädchen in Not“, sagte der Gynäkologe aus Hannover am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Bislang biete in Deutschland allein Hamburg eine Übersicht über Ärzte, die Abtreibungen vornehmen, im Internet an.

evangelisch.de

Die Region Hannover hatte am Montag bekanntgegeben, künftig auf dem Portal www.hannover.de eine Liste von gynäkologischen Arztpraxen zu veröffentlichen, die Abtreibungen anbieten. Ärztinnen und Ärzte selbst dürfen nach dem umstrittenen Paragraf 219a nicht öffentlich angeben, dass sie in ihrer Praxis Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Der Paragraf war Ende vergangenen Jahres in den politischen Fokus gerückt, nachdem eine Gießener Ärztin zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Sie hatte auf ihrer Internetseite darüber informiert, dass sie Abtreibungen vornimmt.

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Schwangerschaftsabbrüche: „Frauen sollten selbst entscheiden können“

Schwangerschaftsabbrüche sind immer noch ein Tabu, sagt Eva Zattler von Pro Familia. (Foto: dpa)
Eva Zattler von Pro Familia fordert, dass Abtreibungen rechtlich und gesellschaftlich akzeptiert werden. Betroffene könnten oft mit niemandem darüber sprechen.

Von Sofie Czilwik | Süddeutsche Zeitung

Eva Zattler arbeitet seit 30 Jahren bei der Münchner Beratungsstelle von Pro Familia. Diese Organisation informiert bundesweit Frauen und Männer zu den Themen Sexualität, Familie oder Partnerschaft. Sie berät und begleitet auch Frauen, die ihre Schwangerschaft nicht weiterführen können oder wollen.

SZ: Sind Schwangerschaftsabbrüche heute noch ein Tabu?

Eva Zattler: Ja. Sehr viele Frauen, die hier in die Beratungsstelle kommen, sagen, dass sie über ihren Abbruch mit niemandem sprechen können.

Woran liegt das?

Während in den Siebzigerjahren prominente Frauen öffentlich von einem Schwangerschaftsabbruch berichteten, gibt es diese Öffentlichkeit heute nicht mehr. Die Gesellschaft verhält sich zu Schwangerschaftsabbrüche zunehmend inkongruenter. Nach außen gilt: Ein Abbruch ist unangemessen, es ist heutzutage immer möglich, ein Kind zu bekommen. Aber wenn eine Schwangerschaft dann wirklich besteht, merken viele, dass ein Kind doch nicht immer in die aktuellen Lebensumstände passt. So wird zwar die Oberfläche glatt gehalten, auf dieser spielt sich das Leben aber nicht ab, sondern darunter. Es wäre hilfreich, wenn Frauen ihre Probleme offen ansprechen könnten und mehr Unterstützung und Solidarität erfahren würden.

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Vatikan protestiert scharf gegen Pläne der irischen Regierung

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Der Vatikan hat jetzt die katholischen Krankenhäuser in Irland aufgefordert, keinesfalls Abtreibungen in ihren Krankenhäusern durchzuführen.

kath.net

Der Vatikan hat jetzt die katholischen Krankenhäuser in Irland aufgefordert, keinesfalls Abtreibungen in ihren Krankenhäusern zu ermöglichen. Dies berichtet die Zeitung „The Irish Catholic“. Wie kath.net berichtet hat, möchte die irische Regierung quasi per Gesetz Krankenhäuser zur Abtreibung verpflichten. Erzbischof Vincenzo Paglia, der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, stellte dazu klar, dass die Kirche keine Partei der Drecksarbeit (= Abtreibung) der anderen sein dürfe. „Ich glaube nicht, dass es Recht ist, dass ein Gesetz es jetzt Pontius Pilatus ermöglicht, seine Hände in Unschuld zu waschen. Ich werde niemals akzeptieren, ein Komplize bei der kaltblütigen Hilfe der dreckigen Arbeit des Todes zu sein“, stellte der Erzbischof unmissverständlich klar.

Antrag geplant? Linke will Legalisierung von Abtreibungen

© Bild: picture alliance/PhotoAlto/Frederic Cirou
Noch ist nicht einmal die Debatte um das Werbeverbot beendet, da will die Linke schon einen Schritt weitergehen: Abtreibungen haben im Strafgesetzbuch nichts zu suchen, sagt deren frauenpolitische Sprecherin.

katholisch.de

Die Linksfraktion will nach der Sommerpause offenbar einen Antrag in den Bundestag einbringen, der eine Legalisierung von Abtreibungen vorsieht. Die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Cornelia Möhring, sagte der „Tageszeitung“ (Dienstag), langfristig müsse klar werden, dass das gesamte Thema Schwangerschaftsabbruch nichts im Strafgesetzbuch zu suchen habe. Auch Gesine Agena, die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, sagte der Zeitung, der Paragraf 218 sei „frauenfeindlich“. Die Entscheidung über Schwangerschaftsabbrüche solle allein bei der Frau liegen: „Sie hat das Recht, über ihren Körper selbst zu entscheiden.“

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Beerdigung für einen Fötus

Abtreibungsgegner in Washington D.C. halten die Puppe eines Babys in der Hand. (Foto: Mandel Ngan/AFP)
In Texas ist ein neues Gesetz in Kraft getreten, das Abtreibungen weiter erschwert. Auch in anderen US-Staaten werden die Rechte der Amerikanerinnen durch teils absurde Vorschriften eingeschränkt.

Von Beate Wild | Süddeutsche Zeitung

Wer durch den Süden der USA fährt, kann den Botschaften der Abtreibungsgegner nicht entkommen. „Embryonen sind Babys“, „Jedes Leben ist heilig“ oder „18 Tage nach der Empfängnis schlägt mein Herz schon“ steht auf überdimensionalen Plakatwänden am Straßenrand. Manchmal lächelt dazu ein süßes Neugeborenes herunter.

In Texas gibt es viele Aktivisten, die Abtreibungen erschweren und wieder verbieten lassen wollen. In dem konservativen Bundesstaat finden sie Verbündete in der Politik, die den Rahmen dafür schaffen. Ein Gesetz, das vor wenigen Tagen in Kraft getreten ist: Abgetriebene Föten müssen künftig eine Beerdigung oder Einäscherung erhalten. Kliniken dürfen die Embryonenreste nicht mehr wie bisher mit den anderen medizinischen Krankenhausabfällen entsorgen.

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Piusbrüder aus Schweizer Klinikkapelle verbannt

© Bild: KNA
In der Schweiz sind Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legal. Und dieses Recht will das Universitätsklinikum in Lausanne verteidigen – auch gegen betende Christen.

katholisch.de

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. darf in der Kapelle des Lausanner Uniklinikums nicht mehr gegen Abtreibungen beten. Anhänger der Traditionalisten hatten sich dort jeden Monat zum Gebet „für die Wiedergutmachung der Verbrechen der Abtreibung“ versammelt, berichtete die Schweizer Tageszeitung „Le Temps“ am vergangenen Freitag. Die Krankenhausleitung habe die Gebete untersagt, als sie davon Kenntnis erlangte.

„Wir sind aus allen Wolken gefallen“, erklärte der für die Kapelle zuständige Mitarbeiter Francois Rouiller gegenüber „Le Temps“. Der Gebetsraum sei zwar nicht dauerhaft überwacht, man könne jedoch nicht ausschließen, dass solche Gebete dort tatsächlich stattgefunden haben.

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Muss ein Krankenhaus katholischer Schwestern Abtreibungen durchführen?

Der irische Gesundheitsminister will, dass die neue Geburtsklinik in Dublin „alle relevanten und legalen Maßnahmen des Gesundheitswesens“ durchführt.

kath.net

Simon Harris, der Gesundheitsminister der Republik Irland, will eine von katholischen Ordensschwestern mitbetriebene neue Geburtsklinik, dazu verpflichten, Abtreibungen, künstliche Befruchtung und Verhütungsmittel anzubieten.

Das neue „National Maternity Hospital“ in Dublin müsse die volle „klinische, operative und finanzielle Unabhängigkeit“ haben und „ohne religiöse Einflussnahme“ arbeiten. Dies seien Grundvoraussetzungen, die in einem Vertrag mit den „Religious Sisters of Charity“ auf jeden Fall erfüllt sein müssten, betont Harris. Als Gesundheitsminister habe er die Möglichkeit, die Versorgung mit allen „relevanten und legalen Maßnahmen des Gesundheitswesens“ zu garantieren, fügt er hinzu.

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Abtreibungsstreit: Klinik und Chefarzt vor Trennung

Ein Chefarzt im niedersächsischen Dannenberg lehnt Abtreibungen in seiner Klinik aufgrund seines christlichen Glaubens ab.

evangelisch.de

Im Streit darüber gehen der Chefarzt der Geburtshilfe in der Elbe-Jeetzel-Klinik, Thomas Börner, und die Leitung des Capio-Mutterkonzerns möglicherweise bald getrennte Wege. Er werde dem Vorschlag der Konzernleitung, dass Schwangerschaftsabbrüche in seiner Abteilung durch andere Fachärzte oder Kooperationsärzte vorgenommen werden, nicht zustimmen, sagte Börner am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd): „Ich muss zu meiner Meinung stehen und gegebenenfalls die Konsequenzen tragen.“

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Christliche Geiselnahme: Keine Abtreibungen mehr in Dannenberger Klinik

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Die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg (Landkreis Lüchow-Dannenberg) will künftig keine Abtreibungen mehr vornehmen. Grund für den neuen Kurs: Der neue Chefarzt der Gynäkologie, der im Dezember 2016 seinen Job antrat, sei bekennender Christ und lehne Schwangerschaftsabbrüche ab.

NDR.de

Die Klinikleitung in Dannenberg steht nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen hinter der Entscheidung. Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) bedauert die Entscheidung, über die zuerst die Elbe-Jeetzel-Zeitung berichtet hatte. Rundt sagte der Zeitung, es sei ihr wichtig, dass Frauen den belastenden Eingriff in angemessener Entfernung zu ihrem Wohnort durchführen lassen könnten. Im vergangenen Jahr wurden in der Dannenberger Klinik laut EJZ 31 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen.

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USA: Umfassender Schutz der Religionsfreiheit in Vorbereitung?

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Der Entwurf eines Erlasses der Regierung Trump sieht vor, dass religiöse Personen und Organisationen ihrem Gewissen folgen dürfen, wenn sie die ‚Homo-Ehe’, Verhütungsmittel und Abtreibungen ablehnen.

kath.net

US-Präsident Donald Trump lässt offenbar einen Erlass vorbereiten, der den umfassenden Schutz der Religionsfreiheit für Personen und Organisationen vorsieht. „Amerikaner und ihre religiösen Organisationen werden von der Bundesregierung nicht zur Teilnahme an Aktivitäten gezwungen, die gegen ihr Gewissen verstoßen“, heißt es wörtlich in einem Entwurf des Erlasses, der dem Magazin The Nation zugespielt wurde.

Der Entwurf sieht den Schutz der Gewissensfreiheit für alle religiösen Organisationen vor, einschließlich bestimmter profitorientierter Unternehmen, die eine religiöse Zielsetzung haben, auch wenn sie nicht ausschließlich religiöse Ziele verfolgen. Diese Bestimmung würde den genannten Unternehmen und Organisationen gestatten, keine Verhütungsmittel in die Gesundheitsversicherung ihrer Mitarbeiter aufnehmen zu müssen.

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Hillary Clinton betont erneut ‚Recht auf Abtreibung’ bis zur Geburt

Hillary Clinton, Bild. FB, bearb.:bb
Hillary Clinton, Bild. FB, bearb.:bb

Einschränkungen könne sie sich nur am Ende des dritten Trimesters der Schwangerschaft vorstellen. Zu diesem Zeitpunkt sind Babys dank moderner Medizin längst außerhalb des Uterus lebensfähig.

kath.net

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ist in einem Interview erneut gegen Einschränkungen bei Abtreibungen eingetreten. Ausnahmen könne sie sich nur ganz am Ende des letzten Trimesters einer Schwangerschaft vorstellen, aber auch nur dann, wenn das Leben und die Gesundheit der Mutter berücksichtigt würden, sagte Clinton in der Sendung „Meet the Press“ des Senders MSNBC.

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Die pränatalen Fruchtwasserträume der Lebensschützer

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
Ein umfassendes Verbot von vorgeburtlichen Gentests und von jeglicher Mitwirkung an Selbsttötungen etwa von schwerstkranken Menschen fordert der Bundesverband Lebensrecht. Nötig sei zudem eine «neue Willkommenskultur» für jedes ungeborene Kind, um Abtreibungen zu vermeiden.

kath.net

Mit Blick auf den für den 17. September in Berlin geplanten «Marsch für das Leben» erklärte der Vorsitzende des Verbandes, Martin Lohmann, auch in «schwierigsten Situationen» sei eine Absage an Abtreibung und Euthanasie «der richtige und gute Weg».

Dem Bundesverband Lebensrecht gehören 13 Organisationen an. Er organisiert den «Marsch für das Leben», der in diesem Jahr unter dem Motto «Kein Kind ist unzumutbar» stattfindet. In den vergangenen Jahren nahmen an der Kundgebung jeweils mehrere tausend Menschen teil.

Australien: ‚Bestraft fürs Rosenkranzbeten‘ vor Gesundheitszentrum

lebensschutz

Australisches Erzbistum: „Acht Katholiken Canberras, darunter ein Priester der Erzdiözese“, wegen Gebetswache vor Gesundheitseinrichtung eine polizeiliche Ermahnung erhielten, ein 75-Jähriger muss 750$ Bußgeld bezahlen
 

kath.net

Ein Bußgeld für Rosenkranzbeten vor dem ACT Gesundheitszentrum Civic in der australischen Hauptstadt Canberra handelte sich ein 75-jähriger Katholik ein. Dies gab das Erzbistum Canberra und Goulburn in in einem Bericht mit dem Titel „Bestraft fürs Rosenkranzbeten“ auf ihrem Onlineportal bekannt. Weitere sieben „Katholiken Canberras, darunter ein Priester der Erzdiözese“, erhielten eine offizielle polizeiliche Verwarnung. Die Gruppe hatte – wie bereits seit 17 Jahren – auch am 15. April ihre wöchentliche Gebetswache vor dem ACT Gesundheitszentrum im Stadtteil Civic gehalten. Die Polizei forderte die Gruppe dazu auf, sich zu entfernen. Der 75-jährige Kerry Mellor entschloss sich, der polizeilichen Aufforderung nicht Folge zu leisten. Er wurde dafür mit einem Bußgeld von 750 Australischen Dollar belegt, umgerechnet etwa 500 Euro. Das Vorgehen der Polizei beruhte auf einem neu eingeführten Gesetz, das auf einen Minister der Grünen zurückgeht. Das Gesetz verbietet Verhaltensweisen und Proteste, die Personen daran hindern soll, im Zusammenhang mit Abtreibungen ein Gebäude zu betreten.

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Brasilianische Apostel – keine Abtreibung bei Hirnschädigung

abtreibung

Die katholischen Bischöfe in Brasilien haben sich laut Medienberichten gegen eine Freigabe von Abtreibungen bei einer Mikrozephalie-Diagnose ausgesprochen. Damit stellten sie sich gegen entsprechende Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, berichtet die brasilianische Tageszeitung «Estado» (Donnerstag).

kath.net

«Mikrozephalie gibt es in Brasilien seit Jahren. Nun nutzt man die gegenwärtige Situation aus, um das Thema Abtreibung wieder auf die Tagesordnung zu bringen», zitiert die Zeitung den Generalsekretär der Bischofskonferenz, Weihbischof Leonardo Steiner. «Abtreibungen leisten einer Eugenik und der Auswahl perfekter Menschen Vorschub», so Steiner.

Seit September wurden in Brasilien 404 Säuglinge mit der Hirnschädigung diagnostiziert; rund 3.500 weitere Fälle werden derzeit noch untersucht. Experten sehen es als sehr wahrscheinlich an, dass die rasante Zunahme von Mikrozephalie durch das Zika-Virus verursacht wird.

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Exorzist Amorth: Gott wird seine Existenz kraftvoll zeigen

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Die Prophezeiungen von Fatima deuten angesichts aktueller Entwicklungen darauf hin, dass sich Gott den Menschen bald zeigen wird, sagt Gabriele Amorth.

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Gott wird die Menschen der Gegenwart deutlich an seine Präsenz erinnern. Es könnte bald soweit sein. Davon ist der bekannte Exorzist Gabriele Amorth (90) überzeugt. In einem Exklusivinterview mit LifeSiteNews über die Erscheinungen in Fatima erinnert er an die Prophezeiungen der Gottesmutter.
Wenn die Menschheit sich nicht bekehre, werde es viele Märtyrer geben, habe Maria gewarnt. Heute gebe es mehr Märtyrer als in den ersten Jahrhunderten der Christenheit. Man dürfe aber den zweiten Teil der Prophezeiung nicht vergessen: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren.“ Der Papst werde Russland Maria weihen, das sich bekehren werde. Die Welt werde eine Phase des Friedens erleben, zitiert Amorth die Voraussage von Fatima.

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