Dodo des Monats April 2009


Dodo des Monats April 2009
Dodo des Monats April 2009
Die hasserfüllten Augen des Herrn Mixa, Quelle:HFR.
Die hasserfüllten Augen des Herrn Mixa, Quelle:HFR.

War ja klar. Der Hassprediger aus Augsburg macht das Rennen. Ein deutlicheres Votum für einen Kandidaten hat es bisher nicht gegeben. In seiner Osterpredigt, für alle die nicht so richtig Bescheid wissen, Ostern ist das Frühlingsfest der Katholiken. Der Winter wird verabschiedet und die kommende Fruchtbarkeit der Natur gefeiert. So tun es die Menschen seit uralten Zeiten, soll von den Germanen herkommen, dieser Kult. Also, ein Fest des Friedens und der Vorfreude, angesichts der zu erwartenden Wonnen, in jedweder Hinsicht. Kurt Beck, der ehemalige SPD-Chef hatte ja den Mixa mit einem „kastriertem Kater“ verglichen, als dieser die Familienpolitik der Bundesmutter geißelte. Na ja, hat wohl mehr mit Autoerotik zu tun, denn mit Kastration. Aber unsere Politiker kennen das auch nicht immer so genau, ich meine den Unterschied. Also kommen wir nun zu jenem österlichen Happening, bei welchem der Herr Mixa so richtig den Hass unter den katholischen Pöbel streute.
Wer ab hier weiterliest, tut dies auf eigene Gefahr.avatar_2422

Herr Mixa:

„Wo Gott geleugnet oder bekämpft wird, da wird bald auch der Mensch und seine Würde geleugnet und missachtet“. „Eine Gesellschaft ohne Gott ist die Hölle auf Erden.“

So ähnlich hatte sich sein Pendant in Köln schon mal ausgedrückt, der Herr Meisner, der sprach dann von „Entartung“. Es ist die gleiche reaktionäre Sauce, die die Menschen seit nunmehr 2000 Jahren fressen müssen. Dem Genuss dieses Menüs entziehen sich aber immer mehr Menschen, ein Ergebnis der letzten 200 Jahre.
Das folgende kann dann aber nicht mehr getoppt werden:
Herr Mixa:

„Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen“

Der Komtur mit Stern im Ritterorden der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem und Mitglied der Kommission Ehe und Familie (IX) der Deutschen Bischofskonferenz, in dieser Kommission werden dann wahrscheinlich die autoerotischen Erfahrungen der vergreisten, katholischen Altmännerriege besprochen, oder aber, die Beziehungen der katholischen Schwarzröcke zu ihren Haushälterinnen dahin gehend interpretiert, dass sie eine Familie seien. Natürlich alles im Namen ihrer schizophrenen Gottheit, die dann als Märchen vom Vater, Sohn und heiligen Geist, dem Mob auf die Augen gerieben wird. Diese bigotten alten Säcke wollen uns die Welt erklären.

In seinem Antikommunismus hatte sich der römische Popanz zu einer Kolloboration mit dem Naziregime hinreissen lassen. Die grössten Verbrecher aller Zeiten wurden nie exkommuniziert, noch heute beharren die senilen Mannen dieser Kirche auf die Einhaltung der Verträge, die man mit Hitlerdeutschland geschlossen hatte. Ich erinnere nur an das Reichskonkordat. Und ich wette, dieser Mixa wird von Staatsknete bezahlt, zumal er ja auch noch katholischer Militärbischof der Bundeswehr ist. War er schon am Hindukusch? Käme ihm gut zu stehen, wie eine muslimische Hajj.

In diesem Zusammenhang sei auch noch daran erinnert, dass es eben jener Herr Mixa war, der Schwangerschaftsunterbrechung mit dem Holocaust verglichen hat. Mit solchen Vergleichen relativiert dieser Herr den Holocaust und verhöhnt über 6 Millionen ermordete Juden. Es ist keine große Lücke zwischen einem Holocaust-Leugner, wie Richard Williamson, von der Pius-Bande und dem von Herrn Mixa gesagten.

Das Credo des Herrn Mixa ist klar; ein Kleriker habe umbequem zu sein.  Herr Mixa sie sind nicht unbequem, sie sind lästig.

avatar_3850

18 Comments

  1. @Mcp

    Interessant. Die Lustigkeit hier.

    Ja, so stimmet ein und singt im Chor: „Wir, die lustigen Ungläubige. Wir, die da tanzen.“ 😉 .

    „Bröckelt die “Front” der “Brights”? Muss man schon nach zwei kritischen Kommentaren auf “moralische Autoritäten” zurückziehen?“

    Ups ? Da war ein „kritischer Kommetar“ ? Habe ich da was verpasst ? 😉
    Just kiddin‘. Ja, der Kommentar war kritisch. Kritisch gegen die Schreibart des Autors gerichtet. Mehr aber auch nicht. Jetzt, wo der Autor gut sichtbar eine Erklärung seiner Rhetorik angebracht hat, bröckelt schon der nächste Kritikpunkt von der Wand der Beleidigten. Uiiiii… die „Brights“ zittern ! Die „Brights“ bröckeln dahin ! Der Hammer der Vernungt – bzw. die Unfähigkeit Satire und Komik zu erkennen – hat wieder zugeschlagen. Unter den säkularen Bewohnern des Landes herrscht Chaos. Die Organisationsstruktur der Atheisten löst sich auf ! Die Kirchen stürzen ein !!!!11!!!einseinsein!!!
    Wann wird die nächste Filmrolle eingelegt ? Bitte wecken.

    „Gott, wie jämmerlich ist euer Haufen?“

    Die Internet-Welt hat vor vielen Jahren einen „Fachaustruck“ für diese Art von Postings erfunden: „Troll“

    „Und die findet Satire im Angesicht der weltweiten Christenverfolgungen ganz und gar nicht lustig. Es sei denn, man will sich fröhlich in den Mob einreihen, der gerade die indischen Christen tötet, verfolgt, vergewaltigt, vertreibt und benachteiligt.“

    Sehr geehter Herr Mcp, ich weise ausdrücklichst darauf hin, dass Herr nickpol in seinem Beitrag weder die Verfolgung von Christen, noch auf die Vergewaltigung von Jung..äh.. Christen, der Vertreibung und Ermordung dieser Personen irgendwo in einem Shiwa-Land überhaupt erwähnt hat. Aus welcher Wolke Sie die Verbindung zwischen Mixas erbärmlicher Rede und den billionen von durchgef**ckten Christen irgendwo in einem Land hernehmen, entzieht sich meiner Erkenntnis. Möglicherweise hat sich der Heilige Geist bei mir verdrückt ? Ich schau‘ mal im Keller nach… 😉 .

    „Dieselben Argumente, die hier gegen das Christentum verbreitet werden, finde ich auf den Seiten wieder, auf denen gegen “Kreuzdiener” und “Schweinefresser” gehetzt wird. Haben die bei Euch abgeschrieben?“

    Bitte mit Quellenangaben belegen, dankesehr 😉 .

    Egal.
    Falls sie nichts „besseres“ zu tun haben, dann begrüße ich ihre Aktivitäten zwecks Errettung der Christenheit in verfolgen Gebieten. Die ganzen bei lebendigem Leibe verbrannten, erschlagenen und erniedrigten „Andersgläubige“ – teilw. im Namen des Christentums geschehen – werden sich ihrer erbarmen.
    Beten sie für das Heil der Welt und den Frieden, den sich Papa Ben wünscht. Manchen sie auf die Verfolgung der Christen aufmerksam, ihrem Lieblingsverein, und vergessen sie einfach, dass der Rest der Welt auch existiert. Denn schließlich ist der eigene Taubenzüchtverein auch stets des bessere. 🙂 .

    Ich bleib bei meiner Entscheidung. Der Herr Mixa hat sich seinen Vogel (mal wieder) verdient. Abseits der Ideologienfragen und Volksverhetzung hat dieser Mann leider keine Medienpräsents aufweisen können. Schade, denn wenn er Cola mit seinen Namen verkaufen würde, und die Erlöse der fiktiven Stiftung „Errettung der verfolgten Christen“ spenden würde, gäbe es schon einen Grund weniger für den „blanken Hass“ dem Christentum gegenüber 😉 .

    Im Namen des Vaters, der Mutter und der heiligen Geschwister,
    Prost !

    Gefällt mir

  2. @mcp

    erm…wie war das noch mit dem „geballten Hass“ bei Ihrer ersten Einlassung ganz unten? Hatten Sie die an sich selbst gerichtet?
    Ich hatte da ganz offenbar etwas missverstanden und gemeint, Sie kritisierten den Ton der Ausführungen des Eintrags.

    Ich ziehe hiermit meine zweite Einlassung zurück und distanziere mich von Ihrem Getöse.

    ExMoonie

    Gefällt mir

  3. Interessant. Die Lustigkeit hier. Und der Appell an die Weicheier, nicht noch weicher zu werden. Bröckelt die „Front“ der „Brights“? Muss man schon nach zwei kritischen Kommentaren auf „moralische Autoritäten“ zurückziehen?

    Höh, höh. Wir haben nichts gesagt, was nicht schon alle gesagt haben? Gott, wie jämmerlich ist euer Haufen?

    Keine Angst. Ich drohe nicht mit dem Staatsanwalt, sondern nur mit der Kraft meiner Wassersuppe.

    Und die findet Satire im Angesicht der weltweiten Christenverfolgungen ganz und gar nicht lustig. Es sei denn, man will sich fröhlich in den Mob einreihen, der gerade die indischen Christen tötet, verfolgt, vergewaltigt, vertreibt und benachteiligt.

    Auch der Mob braucht ein gutes Gewissen. Dieselben Argumente, die hier gegen das Christentum verbreitet werden, finde ich auf den Seiten wieder, auf denen gegen „Kreuzdiener“ und „Schweinefresser“ gehetzt wird. Haben die bei Euch abgeschrieben?

    Gefällt mir

  4. @ alle Weicheier,
    in dieser Laudatio steht nichts, was nicht schon im Internet gesagt wurde. Nachzulesen bei der sueddeutschen, taz ect. pp. Darüber hinaus sollte man sich die Kommentare zur Thematik durchlesen. Der Beitrag gibt eine Grundstimmung wieder, wie sie sich nach der unsäglichen Rede Mixas im Internet darstellt.
    Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!

    Gefällt mir

  5. Meine Damen und Herren,

    bevor hier weiterhin Blut und Gedärme meinen Bildschirm verschmieren, bitte ich um eine für beide „Seiten“ akzeptable Lösung.

    Ich schlage vor, einen rot-gelb blinkenden Pfeil mit der Aufschrit „Bitte nicht wortwörtlich ernst nehmen, da der Text Satire und Sarkasmus enthält“.
    Sozusagen eine weiterentwickelte Form des Eintrages des Users „[C]Arrowman“.

    Die Farbe des Pfeiles oder die Größe des Fonts für den Text ist noch diskuttierbar. Für einen besseren Konsens kann man Herrn Mixa einladen, der sich konstruktiv an der Diskussion der Farbe beteiligen könnte. Für den Inhalt des Textes könnte auch Herr Deschner eingeladen werden. Aufgrund der Fülle an Bändern zur „Kriminalgeschichte des Christentums“ besteht allerdings die Gefahr, dass der Text ausufernd sein und damit die Größe des Pfeils die des Bildschirms sprengn würde.

    Ich bitte sie hiermit, auch mit Hilfe des §293 des Religionsdatenaustauschprogrammes, um eine Verbesserung der Information zur Ausgabe eines Vogelpreises. In der jetzigen Form ist der Vogelpreis anscheinend nicht „informativ“ genug und die Laudatio zur Vegabe eines solch würdigen Preises erzeugt möglicherweise nur unnötiges Leid in der (Blog-)Welt.

    Es ist anscheinend sehr wichtig klarzustellen, dass die Vergabe eines Preises um einen ausgestorbenen Vogel zum Zweck der „Zur Schaustellung“ besonderer Umstände leider nicht vom Staate gefördert wird und eine Ausgabe dieses vergoldeten bzw. versilberten Preises leider nur im Geiste stattfindet. Ähnliche „Preise“ werden in vielen weiteren Bereichen durchgeführt, aber durch vorhandensein von finanziellen Mitteln mit großen Shows begleitet werden.

    „Aber ich nehme diesen Preis nicht an!“

    Bitte verständigen sie den werten Bischof Mixa, Herrn Deschner und ggf. eine Druckerei zwecks Herstellung des Pfeiles. Es herrscht dringende Notwendigkeit eines solchen Gerätes, da die zukünftigen Preisverleihungen und Laudatios ansonten Gefahr laufen, in der staatlich-genormten und von der BKA kontrollierten Blogwelt verfolgt und gejagt zu werden. Wir sollten dieses Schicksal nicht mit den Christen teilen, die bekanntlicherweise ein schlimmes Ende im zweitem Weltkrieg gefunden hatten. Solange wir können, sollten wir hier gemeinsam an einer akzeptablen Lösung arbeiten.

    Mit freundlichem Gruß
    Max Headroom

    Formantwort:

    [ ] Ich stimme zu
    [ ] Ich bete für eine Akzeptanz dieses Vorschlages
    [ ] Mein Gott kannte damals keine Nazis
    [ ] Die Welt hat viel zu wenige Probleme
    [ ] Ohne Glauben ist die Welt sowieso am Ende
    [ ] Mixa Superstar FTW !!!111!!
    [ ] Ich glaube an gar nichts, erst recht nicht diesem Max !

    Gefällt mir

  6. Ist echt lustig hier. Wer nicht gleich zu- bzw. einstimmt kriegt eins übergebraten und gehört zu den „Vertretern des Irrationalen“. Seufz. Dabei ging’s noch nicht mal um Kritik am Dodo des Monats für Mixa, sondern um den Inhalt des Eintrags.

    Gefällt mir

  7. Meiner Meinung sind die Katholiken mit die letzten, die im Namen Gottes sprechen dürften. Schaut man sich ihre Vorgeschichte der letzten Jahrhunderte an, sollten sie mit dem Finger erstmal auf sich zeigen, bevor sie ihn auf andere richten.

    Gefällt mir

  8. Es ist typisch für die Vertreter des Irrationalen die Auslassungen ihrer Bonzen in jedweder Form zu akzeptieren, dabei das Prinzip von Ursache und Wirkung gänzlich außer acht lassend. Kommt etwas harte Kritik auf, als Reaktion, auf vorher gesagtes, schreien sie Zeter und Mordio, die „poehsen Ungläubigen“ säen Hass.

    Gefällt mir

  9. @Mcp

    Ich begrüße Ihren Hinweis auf die endlose Polemik, die den obigen Eintrag zum Dodo des Monats ausmacht ebenso wie Ihre Ausführungen in dem von Ihnen genannten Blogeintrag.

    ExMoonie

    Gefällt mir

  10. Ich schrieb es schon ein Mal und ich schreibe es wieder:

    „Das Nichtvorhandensein von christlicher Moral mit dem Nichtvorhandensein jeglicher Moral gleichzusetzen, ist eine bombastische Provokation für alle nichtchristlichen Menschen. Ich frage mich, wie auf diesem Niveau von Beleidigung überhaupt noch eine Diskussion möglich sein soll.“

    SPIEGEL hat das dankenswerterweise zitiert:
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,618788,00.html

    Gefällt mir

  11. Immer wieder erfrischend zu lesen, ihr geballter Hass auf etwas, was sie vermutlich nicht einmal aus der Ferne kennen. Wenn ich mal etwas zum Fanatismus schreibe, werde ich auf diesen Artikel verweisen. Ein schönes Lehrbeispiel.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.