Warum Wespen so nützlich wie Bienen sind


Deutsche Wespe (Vespula germanica). Bild: wikimedia.org/PD

Warm und trocken – das gefällt auch den surrenden Plagegeistern. 2015 sei ein „Superjahr für Wespen“, sagen Experten. Es gibt besonders viele. Aber halt! Bevor Sie zuschlagen, lesen Sie hier, warum Wespen unter Naturschutz stehen – und wie Sie Stiche vermeiden.

Von Katja Morgenthaler|greenpeace magazin

„Bzzzz!“ – In den kommenden Wochen wird dieses Geräusch häufig zu hören sein: Zurzeit sind überall in Deutschland auffällig viele Wespen unterwegs. Noch bis zum Herbst werden sie Anflug auf Kuchen, Limo und Eiskugeln nehmen, sagt Julian Heiermann vom Naturschutzbund Nabu in Berlin. Der Grund sei nicht nur die Augusthitze, sondern auch das warme Frühjahr und der kurze Winter. „Aus Sicht der Wespen ist es ein gutes Jahr.“ Aus Sicht der meisten Menschen stellt sich das anders dar.

Dabei sind von acht heimischen sozialen Wespenarten nur zwei von der lästigen Sorte – die Deutsche und die Gemeine Wespe. Alle anderen fliegen auf Blüten statt auf Süßes – und sind somit ebenso Bestäuber von Obstbäumen, Beerensträuchern oder zum Beispiel auch Pastinake, Fenchel und Möhre wie die allseits beliebten Bienen.

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1 Comment

  1. Ich habe kein Problem mit Wespen. Ich beobachte und horche, wo sie gerade hinfliegen und achte darauf, sie nicht unter meinen Armen oder zwischen Rücken und Stuhllehne einzuklemmen. Meiner Erfahrung nach passiert dann auch weniger als bei all denen, die plötzlich wild herumschlagen oder schreiend wegrennen.

    Leider ist der Artikel grottenschlecht und gibt den Wespenhassern nur eine Nachricht: „Deutsche und Gemeine Wespen kann sind zu garnichts gut und nur eine Plage.“

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