Wenn die NSA Seelsorge-Gespräche mitlauscht(PRISM)


NSADer Datenschutzbeauftragte der evangelischen Landeskirche in Württemberg, Axel Gutenkunst, registriert infolge des Skandals um das US-Spähprogramm „Prism“ eine „Verunsicherung“ bei kirchlichen Mitarbeitern. „Die Sache mit ‚Prism‘ schießt natürlich quer gegen alle unsere Bemühungen um mehr Datenschutz“, sagte Gutenkunst am Donnerstag in Stuttgart dem Evangelischen Pressedienst (epd)

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Es herrsche das Gefühl vor, „dass man sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass Kommunikation unbelauscht bleibt“. Pfarrer hätten bereits „Bedenken geäußert, inwieweit sie sich darauf verlassen können, dass ihre seelsorgerlichen Telefonate noch vertraulich sind und auf ihrem PC alles mit rechten Dingen zugeht“.

Vertrauensbildende Regelungen wie die, dass ein Anruf bei der Telefonseelsorge nicht in den Einzelverbindungsnachweisen des Telefonproviders auftaucht, würden durch Spähprogramme unterlaufen, dasselbe gelte bei Diakonie-Angeboten zur Online-Beratung.

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1 Comment

  1. Irgendwie geht mir in puncto persönlicher Verunsicherung durch den ewig wahren Glaubenswahn etwas ab. Ich glaube nicht an all-wissende Demenzriesen im Vatikan, an das allerliebste Jesulein am Lattenkreuz und schon gar nicht an den Priester, der mir einen Platz im Paradies fest garantiert, wenn ich nur dieses und jenes Erbteil der Kirche vermache.

    Deswegen entgehe ich jeglichen Abhörversuchen der NSA und anderen, zumal ich an 14.4000 km Glasfaserkabel quer durch 12 Länder in Westeuropa mitgearbeitet habe und 20% der POPs mit den Ein- und Auspeisungen ins Internet selber bauen ließ. Ich gerate somit nicht in die Gefahr von der NSA abgehört zu werden, Gespräche mit meinem Hund sind strikt vertraulich ohne Mithörer und die mit meiner Frau finden immer ohne Abhöreinrichtung statt.

    Wer sich in Gefahr begibt, kommt gelegentlich darin um

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