Bandenkrieg der Kardinäle: Something is rotten


Etwas ist faul im Vatikanstaat

Von Franz HaasNeue Zürcher Zeitung

Papst Benedikt XVI. steht im Kreuzfeuer von Intrigen, bei denen es vermutlich schon um seine Nachfolge geht. Auch nach der Verhaftung eines päpstlichen Kammerdieners, der geheime Dokumente kopiert hatte, sickern anonyme Informationen durch. Spezialisten sprechen von einem «heiligen Krieg im Vatikan».

Zumindest am Namenstag von Peter und Paul, den Schutzheiligen der Stadt Rom, gab sich der 85-jährige Papst zuversichtlich in seiner Predigt: «Die Mächte des Bösen werden nicht vorherrschen», sagte Benedikt XVI. am 29. Juni im Petersdom. Er wiederholte mehrmals wie zur Beschwörung das lateinische «non praevalebunt», das auch als Motto auf der Vatikan-Zeitung «L’Osservatore Romano» prangt.

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3 Comments

  1. Wenn man selbst keine reine Weste hat wie unser Falke aus Marktl am Inn kann man sich schlecht verteidigen.Die zweite Reihe in Rom sieht ihre Felle davon schwimmen und versucht nun den falschen Fünfiger mit den engstehenden, unsteten und verlogenen Augen aus zu manövrieren.
    Er war zu lange Chef der Inquisition und hat die Fäden gezogen, in denen er sich jetzt langsam verstrickt.

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  2. Es läuft doch gut im Vatikan ! Die intrigierenden Kirchenfürsten nehmen uns Atheisten doch die Arbeit ab ! Wir müssen nicht mehr aktiv gegen die Reli-Zauber agieren, sondern nur noch über die Machtintrigen berichten.

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