Kretschmann: Religion sollte sich auch im öffentlichen Raum bewegen


Baden-Württembergs Ministerpräsident befürwortet einen muslimischen Feiertag in Deutschland © by BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Flickr (CC BY- 2.0), bearbeitet islamiQ
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich gegen einen laizistischen Staat ausgesprochen. Der Landesvater bekräftigte, dass sich Religionen in einer Gesellschaft entfalten können sollten.

Das Gespräch führte Michael JacquemainIslamiQ

Im Vorfeld der Sitzung der Kommission „Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat“ der Grünenpartei, hat sich Baden-Württembergers Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in einem Interview zur Behandlung von Religion und Religiosität in der Gesellschaft positioniert.

Innerhalb der Grünen ist das Thema Staat und Religion umstritten. Einerseits gibt es Tendenzen, einen laizistischen Staat nach dem Vorbild Frankreichs anzustreben. Andere, darunter Kretschmann, wollen jedoch, dass sich eine „Religionsgemeinschaft auch im öffentlichen Raum bewegen und diesen mitgestalten“ darf. Kretschmann will bei der Veranstaltung nach eigenen Worten sein „Verständnis einer kooperativen Trennung von Kirche und Staat vorstellen“.

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4 Comments

  1. Herr Kretschmann und seine „Grünen“ wildern offensichtlich bei Christdemokraten um Stimmen? …. 😉 Vor allem vor Fronleichnam im Ländle? …. 😉 ……dabei riskieren die Grünen aber StammWähler, die immer noch strikt gegen jede Art von Kriegen sind …..und für Mitbestimmung des Volkes bei wichtigen Entscheidungen…. und für systemischen Umweltschutz….mal schauen, wie lang uns Herr Kretschmann noch unterhalten darf ?….. 😉 😉 😉

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  2. Dieser einfältige Mensch ist einfach nur zu bedauern und zwar noch etwas mehr als jene, die ihn auf den Thron gehoben haben. Es könnte gut möglich sein, dass er, zusammen mit seinen innerparteilichen Mitreligioten, den Laden immer weiter nach unten zieht. Es kommt jetzt auf die breite Masse der Parteimitglieder an, was sie aus dem Verein machen.

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  3. Kretschmann ist ein Vollreligiot wie er im Buche steht. Statt die Vorzüge einer laizistischen Gesellschaft und der sich erst daraus ergebenden Freiheit für alle, Religioten ihre jeweilige Religion (im Rahmen der Gesetze) und Atheisten ihre Nichtreliosität frei zu leben, zu erkennen, schwafelt er herum und übersieht zudem die grundlegenden Hürden zwischen den drei „Buch-Religionen“ und die Tatsache, dass es noch hunderte Religionen mehr gibt, denen nicht weniger Rechte zustehen.

    Si tacuisses philosophus mansisses, Herr Kretschmann!

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